|
Titel :
|
DEU-Jever - Deutschland Dienstleistungen von Architekturbüros Freiberufliche Leistungen für die Sanierung, den Neubau und die Sporthallensanierung an der BBS Varel
|
|
Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
|
2026101401002134769 / 708806-2026
|
|
Veröffentlicht :
|
14.10.2026
|
|
Anforderung der Unterlagen bis :
|
01.07.2032
|
|
Angebotsabgabe bis :
|
16.11.2026
|
|
Dokumententyp :
|
Ausschreibung
|
|
Produkt-Codes :
|
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
|
DEU-Jever: Deutschland Dienstleistungen von Architekturbüros
Freiberufliche Leistungen für die Sanierung, den Neubau und die
Sporthallensanierung an der BBS Varel
2026/S 199/2026 708806
Deutschland Dienstleistungen von Architekturbüros Freiberufliche Leistungen für die
Sanierung, den Neubau und die Sporthallensanierung an der BBS Varel
OJ S 199/2026 14/10/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Friesland
E-Mail: vergabestelle@friesland.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Freiberufliche Leistungen für die Sanierung, den Neubau und die Sporthallensanierung
an der BBS Varel
Beschreibung: Für die Sanierung, den Neubau und die Sporthallensanierung an der BBS
Varel werden Architektenleistungen gemäß Teil 3 Abschnitt 1 §§ 33-37 HOAI 2021 Lph 1-9
sowie Planungsleistungen gemäß Teil 4 Fachplanung Abschnitt 2 Technische Ausrüstung §§
53-56 HOAI 2021 Anlagengruppe 4 - 8 Lph 1-9, Planungsleistungen gemäß Teil 4
Fachplanung Abschnitt 2 Technische Ausrüstung §§ 53-56 HOAI 2021 Anlagengruppe 1-3
Lph 1-9 und Ingenieurleistungen Tragwerksplanung gemäß Teil 4 Abschnitt 1 §§ 49-52 HOAI
2021 Lph 1-6 ausgeschrieben.
Kennung des Verfahrens: b1000000-c0de-4000-a000-00d462854142
Interne Kennung: 10.70.13-26-03
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71327000
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Friesland (DE) (DE94A)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #1) Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die
Vergabeplattform erhältlich. Gegebenenfalls erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen
oder zusätzliche Bieterinformationen werden ebenfalls ausschließlich über die
Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bieter werden hierüber automatisch informiert.
Ebenso erfolgt die weitere Kommunikation nach dem Submissionstermin, bspw. die
Nachforderung weiterer Unterlagen und der Versand der Informations- und Absageschreiben
gemäß § 134 GWB, ausschließlich über die Vergabeplattform. Die elektronische Abgabe eines
Angebots ist ebenfalls nur nach kostenloser Registrierung möglich. Eine Registrierung und
zeitnaher Abruf der Vergabeunterlagen für die elektronische Angebotsabgabe wird daher im
Bieterinteresse empfohlen. Werden Vergabeunterlagen zunächst anonym heruntergeladen,
liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des
unregistrierten Bieters. #2) Unternehmen haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf
Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die
Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens Unklarheiten, so haben sie
unverzüglich und vor Abgabe eines Angebots darauf hinzuweisen. Unternehmen werden
aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab
ihre Fragen zu übermitteln. Anfragen werden nur in Textform über die Vergabeplattform von
der genannten Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in
Textform über die Vergabeplattform beantwortet. Die Frist dafür beträgt 10 Kalendertage vor
Ablauf der Angebotsfrist und dient der planmäßigen Bearbeitung sowie der rechtzeitigen
Bereitstellung zusätzlicher Auskünfte im Sinne des § 20 Abs. 3 VgV. Diese Frist ist eine
Ordnungsfrist. Der Auftraggeber wird Bieterfragen, die nach Ablauf dieser Frist eingehen,
gleichwohl beantworten, sofern sie Unklarheiten, Widersprüche oder sonstige Defizite der
Vergabeunterlagen betreffen, die für die Angebotsabgabe erheblich sind. In diesem Fall wird
der Auftraggeber die erforderlichen Klarstellungen oder Änderungen vornehmen und, soweit
gesetzlich geboten, die Angebotsfrist angemessen verlängern. Bieterfragen, die offensichtlich
nur auf Verfahrensverzögerung gerichtet sind oder keine für die Angebotsabgabe
wesentlichen Unklarheiten betreffen, können unbeantwortet bleiben. #3) Die Angebote sind
mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen bis zum Ablauf der jeweiligen
Einreichungsfrist elektronisch, verschlüsselt in Textform über die Vergabeplattform
einzureichen. #4) Die Vergabeunterlagen dürfen nur zur Erstellung eines Angebots verwendet
werden. Bei Verzicht auf Angebotsabgabe sind alle Vergabeunterlagen zu vernichten. #5)
Aufwendungen des Bietenden im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens, insbesondere für
die Angebotserstellung werden nicht vergütet. #6) Ausländische Bieter haben geforderte
Nachweise /Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei Dokumenten, die nicht in
deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 4
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 4
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Verstoß gegen Verpflichtungen, die auf rein nationalen Ausschlussgründen
beruhen: Ausschlussgründe sind solche gemäß den §§ 123 und 124 GWB, 42 Abs. 1 VgV,
und §§ 19, 21 MiLoG sowie § 57 VgV. Zum Nachweis des Nichtvorliegens von
Ausschlussgründen sind folgende Angaben mit dem Angebot vorzulegen: #1) Eigenerklärung
des Bieters, dass in seiner Person oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das
Verhalten einer Person, die ihm zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und
124 GWB und nach §§ 19, 21 MiLoG begründet sind. #2) Eigenerklärung des Bieters, dass er
seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung
nachgekommen ist. #3) Eigenerklärung des Bieters zur Mitgliedschaft bei der
Berufsgenossenschaft. #4) Eigenerklärung des Bewerbers/Bieters gemäß Artikel 5k der
Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022
/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder
Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. -- - Für die
vorgenannten Auskünfte (Eigenerklärungen) ist die beiliegende Erklärung zu erklären. Ebenso
zugelassen ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als
vorläufiger Beleg der Eignung. Eigenerklärungen und Eignungsnachweise, die durch
Präqualifizierung geführt werden, sind zugelassen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind
durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen als Nachweise vorzulegen: #a)
Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw. Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen
Finanzamtes über die vollständige Entrichtung von Steuern, die nicht älter als 12 Monate sein
darf. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die
zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Es wird im
Bieterinteresse empfohlen, die entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form
vorzuhalten. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die
Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der
Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte ggf. auch vom Dritten
abzugeben. Die Vergabestelle ist nach § 19 Abs. 4 MiLoG, § 21 Abs. 4 AentG und § 21 Abs. 1
SchwarzArbG verpflichtet, bei Aufträgen ab einer Höhe von 50.000 ohne Umsatzsteuer für
das Unternehmen, welches den Zuschlag erhalten soll, vor der Zuschlags-/Auftragserteilung
eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister nach § 6 Abs. 1 WRegG abzurufen.
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Architektenleistungen gem. Teil 3 Abschnitt 1 §§ 33-37 HOAI 2021 Lph 1-9
Beschreibung: Für Sanierung, Neubau und Sporthallensanierung an der BBS Varel werden
Architektenleistungen ausgeschrieben. Die Berufsbildenden Schulen (BBS) Varel haben sich
seit ihrer Errichtung Anfang der 1960er Jahre durch zahlreiche bauliche Erweiterungen zu
einem vielseitigen Bildungsstandort entwickelt. Das Schulgelände umfasst heute mehrere
Gebäudeteile unterschiedlicher Baujahre, die den vielfältigen Anforderungen der beruflichen
Bildung in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sozialpädagogik, Agrarwirtschaft
sowie Ernährung und Hauswirtschaft gerecht werden. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters
der Gebäude bestehen mittlerweile erhebliche bauliche, funktionale und technische Defizite.
Besonders gravierend ist die Sperrung eines Werkstattbereichs im Gebäudeteil 7 im Jahr
2024 infolge erheblicher Bauschäden und Schimmelbefalls. Die hierdurch erforderliche
Verlagerung des praxisorientierten Unterrichts in provisorische Räumlichkeiten stellt lediglich
eine kurzfristige Übergangslösung dar und beeinträchtigt den Schulbetrieb nachhaltig. Darüber
hinaus weist der Schulstandort wesentliche Mängel hinsichtlich Barrierefreiheit, Brandschutz,
Sanitärversorgung sowie der allgemeinen baulichen und energetischen Qualität auf. Fehlende
Aufzugsanlagen, eine unzureichende Anzahl barrierefreier Sanitäranlagen, Defizite bei den
Flucht- und Rettungswegen sowie fehlende Aufenthaltsbereiche für Schülerinnen und Schüler
entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen modernen und zukunftsfähigen
Schulstandort. Vor diesem Hintergrund ist eine umfassende bauliche Neuausrichtung
erforderlich. Diese umfasst die Sanierung der Bestandsgebäude in Teilbereichen, die
Errichtung eines Neubaus zur dauerhaften Sicherstellung der erforderlichen Fachunterrichts-
und Werkstattflächen sowie die Sanierung der Sporthalle. Ziel der Baumaßnahme ist es, die
räumlichen und funktionalen Voraussetzungen für ein modernes, barrierefreies, nachhaltiges
und pädagogisch zeitgemäßes Lernumfeld zu schaffen und den langfristigen Betrieb der BBS
Varel als leistungsfähigen Bildungsstandort sicherzustellen.
Interne Kennung: Los 1
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Varel
Postleitzahl: 26316
Land, Gliederung (NUTS): Friesland (DE) (DE94A)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 01/07/2032
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind zur Prüfung der wirtschaftlichen
und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters folgende Erklärungen/Unterlagen nach § 45
Abs. 1 Nr. 1 u. 2 VgV abzugeben: #a) Erklärung über den Gesamtumsatz und Umsatz des
Unternehmens, soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung
vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen
ausgeführten Aufträgen (jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre);
Hinweis: Bei Bieter/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bieter
/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bieter/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
#b) Erklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes
Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels
Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet; #c) Falls
zutreffend, Erklärung, dass ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde; #d) Angabe, dass
nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber
in Frage stellt. Mit dem Angebot sind die Anforderungen durch die beiliegende Eigenerklärung
zu erklären und, falls vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare
Präqualifikation für Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen. Auf gesondertes Verlangen
sind zur Bestätigung der Eigenerklärung vorzulegen: #a) Bestätigung eines vereidigten
Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters über die Umsätze oder entsprechend testierte
Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn und Verlustrechnungen; #b) Falls
zutreffend, rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan; Es wird im Bieterinteresse empfohlen, die
entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form vorzuhalten. Beruft sich das
Unternehmen zur Erfüllung der Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die
beigefügte Eigenerklärung sowie, falls vorhanden, die jeweilige Nummer im
Präqualifikationsverzeichnis oder die o. g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese
anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Nimmt das bietende Unternehmen im
Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die
Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, behält sich die Auftraggeberin vor, zu
verlangen, dass das bietende Unternehmen und diese Unternehmen (Eignungsleihende)
gemeinsam für die Auftragsausführung haften (47 Abs. 3 VgV).
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind Erklärungen und Nachweise
nach § 44 VgV abzugeben: #a) Nachweis über die Eintragung in das Berufs-, Handels- oder
Partnerschaftsregister des Sitzes oder Wohnortes (juristische Personen) bzw. über die
Eintragung in einer Ingenieur-/Architektenkammer (natürliche Personen). Mit dem Angebot
sind die Anforderungen durch die beiliegende Eigenerklärung zu erklären und, falls
vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Präqualifikation für
Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen oder die entsprechende Bescheinigung als Auszug
beizufügen (nicht älter als 12 Monate). Beruft sich das Unternehmen zur Erfüllung der
Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die beigefügte Eigenerklärung sowie,
falls vorhanden, die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis anzugeben oder die o.
g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen. Es
wird im Bieterinteresse empfohlen, die entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form
vorzuhalten.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds der
Bewerbergemeinschaft zum Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers
/jedes Mitglieds mit den folgenden Mindestdeckungssummen: - Personenschäden,
Sachschäden: 3 Mio. EUR - Sonstige Schäden: 3 Mio. EUR. Mit dem Angebot ist das
Vorliegen einer entsprechenden Versicherung durch die beiliegende Eigenerklärung zu
erklären und, falls vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare
Präqualifikation für Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen. Auf gesondertes Verlangen der
Auftraggeberin sind zur Bestätigung der Eigenerklärung vorzulegen: Gültige
Versicherungspolice der Haftpflichtversicherung. Sollte die Versicherungssumme bisher nicht
den geforderten Deckungssummen entsprechen, ist es ausreichend, mit dem Angebot
zusätzlich eine schriftliche Erklärung des Versicherers mit einzureichen, aus der hervorgeht,
dass die Deckungssummen bei Zuschlagserteilung entsprechend erhöht werden.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind zur Prüfung der technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit folgende Erklärungen/Unterlagen nach Maßgabe des § 46 Abs.
3 VgV beizufügen: #a) Angabe der techn. Fachkräfte oder Stellen, die im Zusammenhang mit
der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem
Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der
Qualitätskontrolle beauftragt sind. Mindestanforderungen/Ausschlusskriterium: Vorzusehen ist
mindestens eine Fachkraft, die die Berufsqualifikation Architekt, Ingenieur oder Beratender
Ingenieur führen dürfen im jeweiligen Herkunftsstaat. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die
Berufsbezeichnung Architekt, Ingenieur oder beratender Ingenieur nicht gesetzl. geregelt
sein sollte, sind vgl. fachliche Qualifikationen nachzuweisen (Befähigungsnachweise mit
Anerkennung nach RL 2013/55/EUBerufsanerkennungsrichtlinie). #b) Erklärung, dass dem
Unternehmen die für die Ausführung der Leistung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung
stehen durch Angabe der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren
jahresdurchschnittlich Beschäftigten und der Zahl der Führungskräfte #c) Bei Einbindung von
Unterauftragnehmern ist die beigefügte Erklärung Unteraufträge / Eignungsleihe zum
vorgesehenen Einsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen. Mit dem
Angebot sind die Anforderungen durch die beiliegende Eigenerklärung zu erklären und, falls
vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Präqualifikation für
Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen. Beruft sich das Unternehmen zur Erfüllung der
Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die beigefügte Eigenerklärung sowie,
falls vorhanden, die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis anzugeben oder die o.
g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen. Auf
gesondertes Verlangen der Auftraggeberin sind zur Bestätigung der Eigenerklärungen
vorzulegen: #a) Vorlage eines entsprechenden Zeugnisses / Urkunde Es wird im
Bieterinteresse empfohlen, die entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form
vorzuhalten.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Kosten
Bezeichnung: Preis Honorarangebot
Beschreibung: Die Bieter werden zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert. Die
angebotene Gesamthonorarsumme inklusive Nebenkosten wird wie folgt in Punkten
umgerechnet: Das Honorarangebot mit der niedrigsten Angebotssumme (Minimalwert) erhält 5
Punkte. Angebote höher als das Doppelte des niedrigsten Honorarangebots werden mit 0
Punkten bewertet. Die zwischen dem Minimalwert und dem doppelten des niedrigsten
Honorarangebots werden interpoliert. Die Interpolation erfolgt nach folgender Rechenformel
mit zwei Stellen nach dem Komma: Formel: Y=5 - ( 5 / (x3-x1) x (x2-x1) x1 = niedrigstes
Honorarangebot x2 = angegebenes Honorarangebot x3 = doppelte des niedrigsten
Honorarangebot y = erreichte Punktzahl Die Punkteverteilung erfolgt durch die Interpolation 5
- 0 Punkte 0 Punkte. Gewichtung: 30% von 30%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektorganisation und Präsenz
Beschreibung: 1.1.1 Wie ist die Kommunikations-, Koordinationsstruktur u. der
Datenaustausch für die Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten aufgebaut? Zur Bewertung ist
ein Konzept einzureichen. Ziel ist, dass alle Projektbeteiligten über jede Änderung informiert
werden und für jeden der aktuelle Stand immer abrufbar ist. Eine strukturierte
Kommunikations- und Datenaustauschorganisation schafft Transparenz über den aktuellen
Projektstand u. stellt sicher, dass alle Beteiligten rechtzeitig über relevante Änderungen u.
Entscheidungen informiert sind, um Informationsverluste, Doppelbearbeitungen u.
Verzögerungen in der Zusammenarbeit zu reduzieren. 5 Pkt: Konzept beschreibt eine
durchgängige, nachvollziehbare und digitale Kommunikations- und Koordinationsstruktur.
Zuständigkeiten, Ansprechpartner, Vertretungsregelungen, Entscheidungswege und
Eskalationsprozesse sind eindeutig geregelt. Die eingesetzte Projektplattform / der digitale
Planraum gewährleistet zentrale Datenhaltung, Versionierung u. automatische Informationen
über Änderungen und unterstützt eine effiziente Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. 4
Pkt: Konzept beschreibt eine schlüssige Kommunikations- und Koordinationsstruktur mit
klaren Zuständigkeiten u. einer zentralen digitalen Projektplattform / einem digitalen Planraum.
Änderungen werden nachvollziehbar dokumentiert, automatische Benachrichtigungen o.
einzelne organisatorische Elemente fehlen jedoch. 3 Pkt: Konzept beschreibt eine
grundsätzlich geeignete Kommunikationsstruktur. Datenaustausch erfolgt überwiegend über E-
Mail und Cloud-Lösungen mit nachvollziehbarer Dokumentenablage. Zuständigkeiten u.
Kommunikationswege sind beschrieben, weisen jedoch Optimierungspotenzial auf. 2 Pkt:
Konzept enthält lediglich grundlegende Aussagen zur Kommunikation. Zuständigkeiten,
Entscheidungswege o. der Datenaustausch sind nur teilweise geregelt. 1 Pkt: Konzept enthält
nur allg. Aussagen; eine strukturierte Kommunikations- u. Koordinationsorganisation ist nicht
erkennbar. 0 Pkt: Keine o. nicht bewertbare Angaben.Gewichtung: 2% von 10% 1.1.2. Wie ist
die Planprüfung u. das Schnittstellenmanagement organisiert? Nachweis: Ablauforganigramm,
aus dem die Projektorganisation u. die Kommunikations- u. Informationsprozesse während der
Planung u. Bauausführung nachvollziehbar hervorgehen. Das Organigramm soll insb. die
Projektorganisation mit Zuständigkeiten u. Ansprechpartnern, die Kommunikations- u.
Entscheidungswege zwischen allen Projektbeteiligten, den Datenaustausch einschließlich
Dokumentenmanagement sowie Freigabe- u. Prüfprozessen, das Schnittstellenmanagement
insb. zwischen den Kostengruppen 300, 400 u. 500 sowie das Besprechungswesen
einschließlich Protokollierung, Aufgabenverfolgung u. Eskalationswegen darstellen. Die
systematische Planprüfung u. das aktive Schnittstellenmanagement dienen insb. der
Qualitätssicherung u. der Vermeidung von Planungswidersprüchen. Durch die frühzeitige
Identifikation u. Klärung fachlicher Konflikte können Folgekosten, Umplanungen u.
Beeinträchtigungen des weiteren Projektablaufs vermieden werden. 5 Pkt: Konzept beschreibt
einen vollständig strukturierten Prozess für Datenaustausch, Planprüfung und
Schnittstellenmanagement. Es umfasst eine zentrale Projektplattform, Versionierung,
geregelte Freigabeprozesse, gewerkeübergreifende Planprüfungen (z. B. Kollisions- o.
Planüberlagerungsprüfungen), dokumentierte Schnittstellen u. regelm. Abstimmungen u.
Kontrollen vor Ort. Konzept lässt einen hohen Beitrag zur Fehlervermeidung u.
Qualitätssicherung erwarten. 4 Pkt: Konzept beschreibt einen schlüssigen Prozess mit
zentralem Datenaustausch, geregelten Freigaben, definierten Schnittstellen und regelmäßigen
gewerkeübergreifenden Planprüfungen. Einzelne Elemente der Qualitätssicherung sind
weniger detailliert beschrieben. 3 Pkt: Konzept beschreibt nachvollziehbare Prozesse für
Datenaustausch und gewerkeübergreifende Abstimmungen. Die Planprüfung erfolgt
gemeinsam mit den Fachplanern, jedoch ohne durchgängige digitale Prüf- oder
Freigabeprozesse. 2 Pkt: Konzept beschreibt lediglich grundlegende Regelungen zum
Datenaustausch oder zu den Schnittstellen. Die Planprüfung ist nur eingeschränkt
nachvollziehbar dargestellt. 1 Pkt: Konzept beschränkt sich im Wesentlichen auf die
Benennung von Schnittstellen; ein strukturierter Prüf- und Datenaustauschprozess ist nicht
erkennbar. 0 Pkt: keine o. nicht bewertbare Angaben.Gewichtung: 4% von 10% 1.1.3 Wie
werden die Präsenz vor Ort, das Berichtswesen sowie kurze Reaktionszeiten sichergestellt?
Bewertung durch Qualitätskonzept mit Aussagen zur Organisation der Ortspräsenz, zur
Häufigkeit u. Struktur der Baubesprechungen in den jeweiligen Leistungsphasen, zu
zusätzlichen Baustellenbegehungen, zum Berichtswesen einschließlich Protokollierung, zur
Führung eines Bautagebuchs / einer digitalen Baudokumentation u. zu den vorgesehenen
Maßnahmen der Qualitätssicherung zu treffen. Darüber hinaus sind die vorgesehenen
Reaktions- und Eskalationsprozesse bei Abweichungen, Mängeln o. unvorhergesehenen
Ereignissen zu erläutern. Konzept muss erkennen lassen, wie eine kontinuierliche
Projektüberwachung, eine zeitnahe Kommunikation u. eine wirksame Qualitätssicherung
während der gesamten Projektabwicklung gewährleistet werden. 5 Pkt: Wöchentliche
Baubesprechungen, zusätzlich regelm. Baustellenbegehungen, Bautagebuch / dig.
Baudokumentation mit regelm. Übermittlung an den Auftraggeber, verbindliche
Reaktionszeiten. 4 Pkt: Wöchentliche Baubesprechungen mit zus. regelm.
Baustellenbegehungen und dokumentierter Nachverfolgung von Maßnahmen. 3 Pkt:
Wöchentliche Baubesprechungen mit Protokollierung u. geregeltem Berichtswesen. 2 Pkt:
Regelm. Baubesprechungen im zweiwöchigen Turnus mit Protokollierung. 1 Pkt: Monatliche
Baubesprechungen o. lediglich allgemeine Aussagen zur Baustellenpräsenz. 0 Pkt: Keine
Angaben o. keine regelmäßigen Baubesprechungen vorgesehen.Gewichtung: 4% von 10%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektteam
Beschreibung: Das Kriterium Projektteam und Projektkommunikation gliedert sich in vier
Unterkriterien, die wie folgt lauten: 2.2.1 Welche personellen Kapazitäten stehen für die
Planungsleistungen zur Verfügung? Mindestanforderung / Ausschlusskriterium Es ist
mindestens ein festangestellter Planer (Architekt oder Bauingenieur, > 35 Stunden/Woche)
nachzuweisen. Wird diese Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot ausgeschlossen.
Punkteverteilung: 5 Punkte: Mindestens drei festangestellte Architekten bzw. Bauingenieure
mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche stehen für
Planungsleistungen zur Verfügung. 3 Punkte: Mindestens zwei festangestellte Architekten
bzw. Bauingenieure mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche
stehen für Planungsleistungen zur Verfügung. 1 Punkt: Mindestens ein festangestellter
Architekt bzw. Bauingenieur mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro
Woche steht für Planungsleistungen zur Verfügung. Gewichtung: 5% von 20% 2.2.2 Welche
personellen Kapazitäten stehen für die Bauleitung zur Verfügung? Mindestanforderung /
Ausschlusskriterium: Es ist mindestens ein festangestellter Bauleiter (Architekt, Bauingenieur
oder Techniker mit Abschlussprüfung, > 35 Stunden/Woche) nachzuweisen. Wird diese
Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot ausgeschlossen. Punkteverteilung: 5
Punkte: Mindestens drei festangestellte Bauleiter (Architekten, Bauingenieure oder Techniker
mit Abschlussprüfung) mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche
stehen zur Verfügung. 3 Punkte: Mindestens zwei festangestellte Bauleiter (Architekten,
Bauingenieure oder Techniker mit Abschlussprüfung) mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von
mehr als 35 Stunden pro Woche stehen zur Verfügung. 1 Punkt: Mindestens ein
festangestellter Bauleiter (Architekt, Bauingenieur oder Techniker mit Abschlussprüfung) mit
einer regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche steht zur Verfügung.
Gewichtung: 5% von 20% 2.2.3 Welche Berufserfahrung weist der konkret für das Projekt
vorgesehene verantwortliche Planer auf? Mindestanforderung / Ausschlusskriterium: Der
verantwortliche Planer muss über mindestens drei Jahre Berufserfahrung bei der Planung von
Bauten der Nutzungsart Ausbildung/Wissenschaft/Forschung gemäß Anlage 10.2 HOAI
2021 verfügen. Wird diese Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot
ausgeschlossen. Eine Doppelnennung mit dem verantwortlichen Bauleiter ist möglich, sofern
die betreffende Person nachweislich sowohl Planungs- als auch Bauleitungsleistungen
erbracht hat und hierfür entsprechende Berufserfahrung nachweist. Der verantwortliche Planer
sowie seine Stellvertretung sind namentlich zu benennen. Von beiden ist die Berufserfahrung
durch einen aussagekräftigen Lebenslauf sowie einen Nachweis des Berufsabschlusses
(Kopie der Urkunde) zu belegen. Punkteverteilung: 5 Punkte: 7 Jahre Berufserfahrung in der
Planung vergleichbarer Bauaufgaben. 4 Punkte: 6 Jahre Berufserfahrung in der Planung
vergleichbarer Bauaufgaben. 3 Punkte: 5 Jahre Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer
Bauaufgaben. 2 Punkte: 4 Jahre Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben.
1 Punkte: 3 Jahre Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben. Gewichtung:
5% von 20% 2.2.4 Welche Berufserfahrung weist der konkret für das Projekt vorgesehene
verantwortliche Bauleiter auf? Mindestanforderung / Ausschlusskriterium Der verantwortliche
Bauleiter muss über mindestens drei Jahre Berufserfahrung bei der Planung bzw. Bauleitung
von Bauten der Nutzungsart Ausbildung/Wissenschaft/Forschung gemäß Anlage 10.2 HOAI
2021 verfügen. Wird diese Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot
ausgeschlossen. Eine Doppelnennung mit dem verantwortlichen Planer ist möglich, sofern die
betreffende Person nachweislich sowohl Bauleitungs- als auch Planungsleistungen erbracht
hat und hierfür entsprechende Berufserfahrung nachweist. Der verantwortliche Bauleiter sowie
seine Stellvertretung sind namentlich zu benennen. Von beiden ist die Berufserfahrung durch
einen aussagekräftigen Lebenslauf sowie einen Nachweis des Berufsabschlusses (Kopie der
Urkunde) zu belegen. Punkteverteilung: 5 Punkte: 7 Jahre Berufserfahrung in der Bauleitung
vergleichbarer Bauaufgaben. 4 Punkte: 6 Jahre Berufserfahrung in der Bauleitung
vergleichbarer Bauaufgaben. 3 Punkte: 5 Jahre Berufserfahrung in der Bauleitung
vergleichbarer Bauaufgaben. 2 Punkte: 4 Jahre Berufserfahrung in der Bauleitung
vergleichbarer Bauaufgaben. 1 Punkt: 3 Jahre Berufserfahrung in der Bauleitung
vergleichbarer Bauaufgaben. Gewichtung: 5% von 20%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität und Referenzen
Beschreibung: Referenzen für die SANIERUNG/NEUBAU EINES SCHULGEBÄUDES ODER
VERGLEICHBARER PROJEKTE Mindestanforderungen Die eingereichten Referenzen
müssen folgende Anforderungen erfüllen: - Beginn der Leistungsphase 2 nach dem
01.01.2021, - Leistungsbild Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI, - Gebäude aus dem
Bereich Ausbildung/Wissenschaft/Forschung gemäß Objektliste Gebäude, Anlage 10.2 HOAI
2021, - mindestens Honorarzone III, - mindestens ein Referenzprojekt muss die
Leistungsphasen 1 bis 8 vollständig innerhalb des Referenzzeitraums umfassen, - die
Leistungen müssen vollständig durch den Bieter in der für das vorliegende Projekt
vorgesehenen Aufgaben- und Leistungsphasenverteilung erbracht worden sein. Es sind max.
3 Referenzen abzugeben. Bei Abgabe von mehr als drei Referenzen werden die Referenzen
gewertet, die in den Referenzbögen Nr. 1 - 3 eingetragen wurden. Als sehr gut oder gut
vergleichbar werden insbesondere Referenzprojekte bewertet, bei denen es sich um
Schulgebäude handelt, die unter Berücksichtigung der einschlägigen schulbaulichen
Anforderungen, insbesondere der jeweils geltenden Schulbaurichtlinien, geplant, errichtet oder
saniert wurden. Die Bewertung der Referenzen erfolgt insbesondere anhand der bereits
abgeschlossenen Leistungsphasen, der Projektkosten sowie der Größe und Größenordnung
des jeweiligen Projekts. Dabei wird die Vergleichbarkeit der Referenzprojekte mit der
ausgeschriebenen Maßnahme berücksichtigt. Eine Referenz kann auch auf Leistungen eines
einzelnen, im Büro tätigen Projektleiters gestützt werden, die dieser gegebenenfalls bei einem
früheren Arbeitgeber erbracht hat. Voraussetzung hierfür ist, dass der Projektleiter dem Bieter
für das ausgeschriebene Projekt zur Verfügung steht und im vorliegenden Projekt als
verantwortlicher Projektleiter eingesetzt wird. Die Referenzen sind anhand des beigefügten
Formblatts Referenznachweis einzureichen. Für jedes Referenzprojekt ist das Formblatt
vollständig und separat auszufüllen. Die Angaben müssen insbesondere die Projektart, den
Leistungsumfang, die erbrachten Leistungsphasen, den Bearbeitungszeitraum, die
Honorarzone sowie die Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Aufgabe nachvollziehbar
darstellen. Punkteverteilung: 5 Punkte: Referenzprofil ist sehr gut vergleichbar. Das
Referenzprojekt betrifft die Sanierung oder Errichtung eines Schulgebäudes bzw. eines
vergleichbaren Gebäudes aus dem Bereich Ausbildung/Wissenschaft/Forschung gemäß
Objektliste Gebäude, Anlage 10.2 HOAI 2021. Das Projekt wurde unter vergleichbaren
Rahmenbedingungen, insbesondere unter Berücksichtigung schulbaulicher Anforderungen,
durchgeführt. Leistungsumfang, Komplexität und erbrachte Leistungsphasen entsprechen
weitgehend der ausgeschriebenen Leistung. 4 Punkte: Referenzprofil ist gut vergleichbar. Das
Referenzprojekt weist eine hohe Übereinstimmung hinsichtlich Nutzung, Planungsaufgabe,
Leistungsumfang und Anforderungen auf. Vergleichbare Anforderungen an Planung,
Koordination und Umsetzung sind vorhanden. 3 Punkte: Referenzprofil ist befriedigend
vergleichbar. Das Referenzprojekt weist wesentliche Übereinstimmungen mit der
ausgeschriebenen Leistung auf, jedoch bestehen Abweichungen hinsichtlich Nutzung,
Umfang, Komplexität oder Rahmenbedingungen. 2 Punkte: Referenzprofil ist ausreichend
vergleichbar. Einzelne Aspekte der Referenz entsprechen der ausgeschriebenen Leistung,
jedoch bestehen deutliche Unterschiede hinsichtlich Aufgabenstellung, Leistungsumfang oder
Projektanforderungen. 1 Punkt: Referenzprofil ist mangelhaft vergleichbar. Nur geringe
Übereinstimmungen mit der ausgeschriebenen Leistung sind erkennbar. 0 Punkte: keine oder
nicht bewertbare Angaben Gewichtung: 30% von 30%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Methoden zur Kosten- und Terminverfolgung
Beschreibung: Das Kriterium Methoden zur Kosten- und Terminverfolgung gliedert sich in
zwei Unterkriterien, die wie folgt lauten: 4.4.1 Terminsicherungskonzept Zur Bewertung des
Kriteriums ist für das konkrete Projekt ein Zeitablaufplan in Form eines Konzeptes für die
Durchführung der Planung und der Gesamtmaßnahmen vorzulegen, welcher die gestellten
zeitlichen Anforderungen berücksichtigt. Neben einer Bewertung der im Vertrag vorgegebenen
Termingestaltung des Projektes soll im Hinblick auf Terminplanung, -kontrolle und -steuerung
aufgezeigt werden, mit welchen Mitteln und Methoden auf eine termingerechte Abwicklung
des Bauvorhabens hingewirkt wird. Vorschläge zur nachweislichen Unterschreitung der
vorgegebenen Terminvorgaben werden ebenfalls erwartet. Punkteverteilung: 5 Punkte: Das
Konzept ist sehr gut nachvollziehbar und stellt eine schlüssige, projektbezogene
Vorgehensweise zur Terminsicherung dar. Der vorgelegte Zeitablaufplan berücksichtigt die
wesentlichen Projektphasen, Abhängigkeiten und Schnittstellen. Es werden konkrete
Maßnahmen zur Terminplanung, Terminüberwachung und Terminsteuerung beschrieben.
Risiken und mögliche Terminabweichungen werden frühzeitig berücksichtigt und mit
geeigneten Gegenmaßnahmen hinterlegt. Darüber hinaus werden nachvollziehbare
Maßnahmen zur Verkürzung bzw. Optimierung der vorgesehenen Terminvorgaben aufgezeigt.
4 Punkte: Das Konzept ist gut nachvollziehbar und beschreibt eine geeignete Vorgehensweise
zur Terminplanung und -steuerung. Wesentliche Projektabläufe, Abhängigkeiten und
Kontrollmechanismen werden dargestellt. Maßnahmen zur Sicherstellung der
Termineinhaltung sind nachvollziehbar beschrieben. 3 Punkte: Das Konzept ist befriedigend
nachvollziehbar. Die grundlegenden Abläufe der Terminplanung und Terminverfolgung werden
dargestellt, jedoch fehlen teilweise konkrete Aussagen zu Steuerungsmaßnahmen, Risiken
oder Reaktionsmöglichkeiten bei Abweichungen. 2 Punkte: Konzept ausreichend
nachvollziehbar 1 Punkt: Das Konzept ist mangelhaft nachvollziehbar. Es werden lediglich
allgemeine Aussagen zur Terminplanung getroffen; konkrete Maßnahmen zur
Terminsicherung fehlen weitgehend. 0 Punkte: Keine oder nicht bewertbare Angaben.
Gewichtung: 5% von 10% 4.4.2 Kostensicherungskonzept Zur Bewertung des Kriteriums soll
nachvollziehbar dargelegt werden, mit welchen Mitteln und Methoden bereits in der Planung
wirtschaftliche Ansätze verfolgt werden, wie auf die Einhaltung eines Kostenrahmens
hingewirkt wird und welche Strategie zur Einhaltung der Kostenobergrenzen vorgenommen
wird. Für die Gesamtmaßnahme stehen dem Landkreis finanzielle Mittel i.H.v. 16,06 Mio. zur
Verfügung. Dies ist bei der Konzeptionierung zu berücksichtigen. Punkteverteilung: 5 Punkte:
Das Konzept ist sehr gut nachvollziehbar und beschreibt eine umfassende Strategie zur
Kostensicherung über alle Projektphasen. Es werden konkrete Maßnahmen zur
Kostenplanung, Kostenkontrolle und Kostensteuerung dargestellt. Der Umgang mit
Kostenrisiken, Planungsänderungen und möglichen Mehrkosten ist nachvollziehbar erläutert.
Die Einhaltung der Kostenobergrenze wird durch geeignete Kontroll- und
Steuerungsmaßnahmen sichergestellt. 4 Punkte: Das Konzept ist gut nachvollziehbar und
stellt geeignete Methoden zur Kostenüberwachung und Kostensteuerung dar. Maßnahmen zur
Einhaltung des Kostenrahmens und zum Umgang mit Abweichungen sind nachvollziehbar
beschrieben. 3 Punkte: Das Konzept ist befriedigend nachvollziehbar. Grundlegende
Maßnahmen zur Kostenkontrolle werden dargestellt, jedoch fehlen teilweise konkrete
Aussagen zur Steuerung von Risiken, Änderungen oder Kostenabweichungen. 2 Punkte: Das
Konzept ist ausreichend nachvollziehbar. Es enthält allgemeine Aussagen zur Kostenplanung
und Kostenkontrolle, eine umfassende Strategie zur Kostensicherung ist jedoch nur
eingeschränkt erkennbar. 1 Punkt: Das Konzept ist mangelhaft nachvollziehbar. Es werden
überwiegend allgemeine Aussagen getroffen; konkrete Maßnahmen zur Einhaltung des
Kostenrahmens fehlen. 0 Punkte: keine oder nicht bewertbare Angaben Gewichtung: 5% von
10%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 10
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://bi-medien.de/ausschreibungsdienste
/ausschreibungen/D462854142
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://bi-medien.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 16/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: #1) Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt gemäß § 56 VgV.
Das Nachforderungs-/Aufklärungsverfahren vor Auftragserteilung erfolgt ausschließlich
elektronisch über das Vergabeportal; es gelten die diesbezüglich im Bieterportal eingestellten
Nachrichten. #2) Am 1. Januar 2014 ist das Niedersächsische Gesetz zur Sicherung von
Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen (Niedersächsisches
Tariftreue und Vergabegesetz NTVergG) in Kraft getreten. Die anzuwendenden Vorschriften
dieses Gesetzes in der jeweils aktuellsten Fassung werden Vertragsbestandteil. Zur
Bestätigung hat der Auftragnehmer sich nach § 4 Abs. 1 NTVergG gem. beiliegender
Eigenerklärung zu erklären. Das Formblatt ist ebenso bei Vorliegen einer Bietergemeinschaft
von sämtlichen Mitgliedern der Bietergemeinschaft einzureichen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 16/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung
von Rechtsbehelfen: 1. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein 2. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag
oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass
dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden
entstanden ist oder zu entstehen droht. 3. Der Antrag ist unzulässig, soweit - der Antragsteller
den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt
unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist
zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, -
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei
einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz1 Nummer 2
GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und
Digitalisierung
5.1. Los: LOT-0002
Titel: Planungsleistung gem. Teil 4 Fachplanung Abschnitt 2 Technische Ausrüstung §§ 53-56
HOAI 2021 Anlagengruppe 4 - 8 Lph 1-9
Beschreibung: Für Sanierung, Neubau und Sporthallensanierung an der BBS Varel werden
Planungsleistungen für den Bereich Elektro ausgeschrieben.
Interne Kennung: Los 2
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Varel
Postleitzahl: 26316
Land, Gliederung (NUTS): Friesland (DE) (DE94A)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 01/07/2032
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind zur Prüfung der wirtschaftlichen
und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters folgende Erklärungen/Unterlagen nach § 45
Abs. 1 Nr. 1 u. 2 VgV abzugeben: #a) Erklärung über den Gesamtumsatz und Umsatz des
Unternehmens, soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung
vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen
ausgeführten Aufträgen (jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre);
Hinweis: Bei Bieter/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bieter
/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bieter/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
#b) Erklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes
Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels
Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet; #c) Falls
zutreffend, Erklärung, dass ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde; #d) Angabe, dass
nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber
in Frage stellt. Mit dem Angebot sind die Anforderungen durch die beiliegende Eigenerklärung
zu erklären und, falls vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare
Präqualifikation für Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen. Auf gesondertes Verlangen
sind zur Bestätigung der Eigenerklärung vorzulegen: #a) Bestätigung eines vereidigten
Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters über die Umsätze oder entsprechend testierte
Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn und Verlustrechnungen; #b) Falls
zutreffend, rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan; Es wird im Bieterinteresse empfohlen, die
entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form vorzuhalten. Beruft sich das
Unternehmen zur Erfüllung der Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die
beigefügte Eigenerklärung sowie, falls vorhanden, die jeweilige Nummer im
Präqualifikationsverzeichnis oder die o. g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese
anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Nimmt das bietende Unternehmen im
Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die
Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, behält sich die Auftraggeberin vor, zu
verlangen, dass das bietende Unternehmen und diese Unternehmen (Eignungsleihende)
gemeinsam für die Auftragsausführung haften (47 Abs. 3 VgV).
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind Erklärungen und Nachweise
nach § 44 VgV abzugeben: #a) Nachweis über die Eintragung in das Berufs-, Handels- oder
Partnerschaftsregister des Sitzes oder Wohnortes (juristische Personen) bzw. über die
Eintragung in einer Ingenieur-/Architektenkammer (natürliche Personen). Mit dem Angebot
sind die Anforderungen durch die beiliegende Eigenerklärung zu erklären und, falls
vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Präqualifikation für
Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen oder die entsprechende Bescheinigung als Auszug
beizufügen (nicht älter als 12 Monate). Beruft sich das Unternehmen zur Erfüllung der
Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die beigefügte Eigenerklärung sowie,
falls vorhanden, die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis anzugeben oder die o.
g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen. Es
wird im Bieterinteresse empfohlen, die entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form
vorzuhalten.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds der
Bewerbergemeinschaft zum Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers
/jedes Mitglieds mit den folgenden Mindestdeckungssummen: - Personenschäden,
Sachschäden: 3 Mio. EUR - Sonstige Schäden: 3 Mio. EUR. Mit dem Angebot ist das
Vorliegen einer entsprechenden Versicherung durch die beiliegende Eigenerklärung zu
erklären und, falls vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare
Präqualifikation für Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen. Auf gesondertes Verlangen der
Auftraggeberin sind zur Bestätigung der Eigenerklärung vorzulegen: Gültige
Versicherungspolice der Haftpflichtversicherung. Sollte die Versicherungssumme bisher nicht
den geforderten Deckungssummen entsprechen, ist es ausreichend, mit dem Angebot
zusätzlich eine schriftliche Erklärung des Versicherers mit einzureichen, aus der hervorgeht,
dass die Deckungssummen bei Zuschlagserteilung entsprechend erhöht werden.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind zur Prüfung der technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit folgende Erklärungen/Unterlagen nach Maßgabe des § 46 Abs.
3 VgV beizufügen: #a) Angabe der techn. Fachkräfte oder Stellen, die im Zusammenhang mit
der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem
Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der
Qualitätskontrolle beauftragt sind. Mindestanforderungen/Ausschlusskriterium: Vorzusehen ist
mindestens eine Fachkraft, die die Berufsqualifikation Architekt, Ingenieur oder Beratender
Ingenieur führen dürfen im jeweiligen Herkunftsstaat. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die
Berufsbezeichnung Architekt, Ingenieur oder beratender Ingenieur nicht gesetzl. geregelt
sein sollte, sind vgl. fachliche Qualifikationen nachzuweisen (Befähigungsnachweise mit
Anerkennung nach RL 2013/55/EUBerufsanerkennungsrichtlinie). #b) Erklärung, dass dem
Unternehmen die für die Ausführung der Leistung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung
stehen durch Angabe der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren
jahresdurchschnittlich Beschäftigten und der Zahl der Führungskräfte #c) Bei Einbindung von
Unterauftragnehmern ist die beigefügte Erklärung Unteraufträge / Eignungsleihe zum
vorgesehenen Einsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen. Mit dem
Angebot sind die Anforderungen durch die beiliegende Eigenerklärung zu erklären und, falls
vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Präqualifikation für
Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen. Beruft sich das Unternehmen zur Erfüllung der
Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die beigefügte Eigenerklärung sowie,
falls vorhanden, die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis anzugeben oder die o.
g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen. Auf
gesondertes Verlangen der Auftraggeberin sind zur Bestätigung der Eigenerklärungen
vorzulegen: #a) Vorlage eines entsprechenden Zeugnisses / Urkunde Es wird im
Bieterinteresse empfohlen, die entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form
vorzuhalten.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Kosten
Bezeichnung: Preis Honorarangebot
Beschreibung: Die Bieter werden zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert. Die
angebotene Gesamthonorarsumme inklusive Nebenkosten wird wie folgt in Punkten
umgerechnet: Das Honorarangebot mit der niedrigsten Angebotssumme (Minimalwert) erhält 5
Punkte. Angebote höher als das Doppelte des niedrigsten Honorarangebots werden mit 0
Punkten bewertet. Die zwischen dem Minimalwert und dem doppelten des niedrigsten
Honorarangebots werden interpoliert. Die Interpolation erfolgt nach folgender Rechenformel
mit zwei Stellen nach dem Komma: Formel: Y=5 - ( 5 / (x3-x1) x (x2-x1) x1 = niedrigstes
Honorarangebot x2 = angegebenes Honorarangebot x3 = doppelte des niedrigsten
Honorarangebot y = erreichte Punktzahl Die Punkteverteilung erfolgt durch die Interpolation 5
- 0 Punkte 0 Punkte. Gewichtung: 30% von 30%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektorganisation und Präsenz
Beschreibung: 1.1.1 Wie ist die Kommunikations-, Koordinationsstruktur u. der
Datenaustausch für die Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten aufgebaut? Zur Bewertung ist
ein Konzept einzureichen. Ziel ist, dass alle Projektbeteiligten über jede Änderung informiert
werden u. für jeden der aktuelle Stand immer abrufbar ist. Eine strukturierte Kommunikations-
u. Datenaustauschorganisation schafft Transparenz über den aktuellen Projektstand u. stellt
sicher, dass alle Beteiligten rechtzeitig über relevante Änderungen u. Entscheidungen
informiert sind, um Informationsverluste, Doppelbearbeitungen u. Verzögerungen in der
Zusammenarbeit zu reduzieren. 5 Pkt: Konzept beschreibt eine durchgängige,
nachvollziehbare u. dig. Kommunikations- u. Koordinationsstruktur der ELT-Fachplanung
innerhalb der vom Auftraggeber / Objektplanung vorgegebenen Projektorganisation.
Zuständigkeiten, Ansprechpartner, Vertretungsregelungen, Entscheidungswege u.
Eskalationsprozesse sind eindeutig geregelt. Die ELT-Fachplanung nutzt den vom
Auftraggeber / Objektplanung bereitgestellten dig. Planraum / die Projektplattform zur
zentralen Datenhaltung, Versionierung sowie zum nachvollziehbaren Austausch u. zur
Bereitstellung aktueller Planunterlagen. Automatische Informationen über Änderungen werden
über die eingesetzte Projektplattform genutzt. 4 Pkt: Konzept beschreibt eine schlüssige
Kommunikations- u. Koordinationsstruktur mit klaren Zuständigkeiten. Die ELT-Fachplanung
nutzt den zentralen dig. Planraum für den Dokumentenaustausch u. die Versionierung.
Änderungen werden nachvollziehbar dokumentiert; automatische Benachrichtigungen o.
einzelne organisatorische Elemente fehlen. 3 Pkt: Konzept beschreibt eine grunds. geeignete
Kommunikationsstruktur. Der Datenaustausch erfolgt überwiegend über E-Mail u. Cloud-
Lösungen mit nachvollziehbarer Dokumentenablage. Zuständigkeiten u. Kommunikationswege
sind beschrieben, weisen jedoch Optimierungspotenzial auf. 2 Pkt: Konzept enthält nur
grundlegende Aussagen zur Kommunikation. Zuständigkeiten, Entscheidungswege o. der
Datenaustausch sind nur teilweise geregelt. 1 Pkt: Konzept enthält nur allg. Aussagen; eine
strukturierte Kommunikations- u. Koordinationsorganisation der ELT-Fachplanung ist nicht
erkennbar. 0 Pkt: Keine o. nicht bewertbare Angaben.(2% von 10%) 1.1.2. Wie ist die
Planprüfung u. das Schnittstellenmanagement organisiert? Nachweis: Ablauforganigramm,
aus dem die Projektorganisation u. die Kommunikations- u. Informationsprozesse während der
Planung u. Bauausführung nachvollziehbar hervorgehen. Das Organigramm soll insb. die
Projektorganisation mit Zuständigkeiten u. Ansprechpartnern, die Kommunikations- u.
Entscheidungswege zwischen allen Projektbeteiligten, den Datenaustausch einschl.
Dokumentenmanagement u. Freigabe- u. Prüfprozessen, das Schnittstellenmanagement insb.
zwischen den Kostengruppen 300, 400 u. 500 u. das Besprechungswesen einschl.
Protokollierung, Aufgabenverfolgung u. Eskalationswegen darstellen.Die systematische
Planprüfung u. das aktive Schnittstellenmanagement dienen insb. der Qualitätssicherung u.
der Vermeidung von Planungswidersprüchen. Durch die frühzeitige Identifikation u. Klärung
fachlicher Konflikte können Folgekosten, Umplanungen u. Beeinträchtigungen des weiteren
Projektablaufs vermieden werden. Punkteverteilung: 5 Pkt: Konzept beschreibt einen
vollständig strukturierten Prozess für Datenaustausch, Planprüfung u.
Schnittstellenmanagement der ELT-Fachplanung. Die Planunterlagen werden über den vom
Auftraggeber / Objektplanung bereitgestellten dig. Planraum versioniert bereitgestellt.
Geregelte Freigabeprozesse, gewerkeübergreifende Planprüfungen, dokumentierte
Schnittstellen u. regelm. Abstimmungen mit Architektur, TGA u. weiteren Fachplanern
gewährleisten eine hohe Qualität u. Fehlervermeidung. 4 Pkt: Konzept beschreibt einen
schlüssigen Prozess mit zentralem Datenaustausch über den bereitgestellten dig. Planraum,
geregelten Freigaben u. definierten Schnittstellen. Einzelne Elemente der Qualitätssicherung
sind weniger detailliert beschrieben. 3 Pkt: Konzept beschreibt nachvollziehbare Prozesse für
Datenaustausch u. gewerkeübergreifende Abstimmungen. Die Planprüfung erfolgt gemeinsam
mit den Fachplanern, ohne durchgängige dig. Freigabeprozesse. 2 Pkt: Konzept beschreibt
lediglich grundlegende Regelungen zum Datenaustausch o. zu den Schnittstellen. 1 Pkt:
Konzept beschränkt sich auf allg. Aussagen zum Datenaustausch o. zu den Schnittstellen; ein
strukturierter Prüfprozess ist nicht erkennbar. 0 Pkt: keine o. nicht bewertbare Angaben.(4%
von 10%) 1.1.3 Wie werden die Präsenz vor Ort, das Berichtswesen sowie kurze
Reaktionszeiten sichergestellt? Bewertung durch Qualitätskonzept mit Aussagen zur
Organisation der Ortspräsenz, zur Häufigkeit u. Struktur der Baubesprechungen in den jew.
Leistungsphasen, zu zus. Baustellenbegehungen, zum Berichtswesen einschl.
Protokollierung, zur Führung eines Bautagebuchs / einer dig. Baudokumentation u. zu den
vorgesehenen Maßnahmen der Qualitätssicherung zu treffen. Darüber hinaus sind die
vorgesehenen Reaktions- u. Eskalationsprozesse bei Abweichungen, Mängeln o.
unvorhergesehenen Ereignissen zu erläutern. Konzept muss erkennen lassen, wie eine
kontinuierliche Projektüberwachung, eine zeitnahe Kommunikation u. eine wirksame
Qualitätssicherung während der gesamten Projektabwicklung gewährleistet werden. 5 Pkt:
Wöchentliche Baubesprechungen, zus. regelm. Baustellenbegehungen, Bautagebuch / dig.
Baudokumentation mit regelm. Übermittlung an den Auftraggeber, verbindliche
Reaktionszeiten. 4 Pkt: Wöchentliche Baubesprechungen mit zus. regelm.
Baustellenbegehungen u. dokumentierter Nachverfolgung von Maßnahmen. 3 Pkt: Wöchentl.
Baubesprechungen mit Protokollierung u. geregeltem Berichtswesen. 2 Pkt: Regelm.
Baubesprechungen im zweiwöchigen Turnus mit Protokollierung. 1 Pkt: Monatliche
Baubesprechungen o. lediglich allg. Aussagen zur Baustellenpräsenz. 0 Pkt: Keine Angaben
o. keine regelm. Baubesprechungen vorgesehen. (4% von 10%)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektteam
Beschreibung: Das Kriterium Projektteam und Projektkommunikation gliedert sich in vier
Unterkriterien, die wie folgt lauten: 2.2.1 Welche personellen Kapazitäten stehen für die
Planungsleistungen zur Verfügung? Mindestanforderung / Ausschlusskriterium: Es ist
mindestens ein festangestellter Planer (Ingenieur, > 35 Stunden/Woche) nachzuweisen. Wird
diese Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot ausgeschlossen. Punkteverteilung: 5
Punkte: Mindestens drei festangestellte Fachplaner bzw. Ingenieure der Fachrichtung
Elektrotechnik mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche stehen
für Planungsleistungen zur Verfügung. 3 Punkte: Mindestens zwei festangestellte Fachplaner
bzw. Ingenieure der Fachrichtung Elektrotechnik mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von mehr
als 35 Stunden pro Woche stehen für Planungsleistungen zur Verfügung. 1 Punkt: Mindestens
ein festangestellter Fachplaner bzw. Ingenieure der Fachrichtung Elektrotechnik mit einer
regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche steht für Planungsleistungen
zur Verfügung. Gewichtung: 5% von 20% 2.2.2 Welche personellen Kapazitäten stehen für die
Bauleitung zur Verfügung? Mindestanforderung / Ausschlusskriterium: Es ist mindestens ein
festangestellter Bauleiter (Bauingenieur oder Techniker mit Abschlussprüfung, > 35 Stunden
/Woche) nachzuweisen. Wird diese Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot
ausgeschlossen. Punkteverteilung: 5 Punkte: Mindestens drei festangestellte Bauleiter
(Ingenieure oder Techniker mit Abschlussprüfung) mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von
mehr als 35 Stunden pro Woche stehen zur Verfügung. 3 Punkte: Mindestens zwei
festangestellte Bauleiter (Ingenieure oder Techniker mit Abschlussprüfung) mit einer
regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche stehen zur Verfügung. 1 Punkt:
Mindestens ein festangestellter Bauleiter (Ingenieure oder Techniker mit Abschlussprüfung)
mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche steht zur Verfügung.
Gewichtung: 5% von 20% 2.2.3 Welche Berufserfahrung weist der konkret für das Projekt
vorgesehene verantwortliche Planer auf? Mindestanforderung / Ausschlusskriterium:
Erfahrungen bei der Planung von Bauten Starkstromanlagen oder Fernmelde- oder
informationstechnische Anlagen oder Nutzungsspezifische Anlagen oder
Gebäudeautomation im Sinne der Anlage 15.2 zur HOAI 2021 (Doppelnennung mit Ziffer 2.4
möglich, sofern von der betreffenden Person auch nachweislich Bauleitung erbracht wird und
darin Berufserfahrung besteht) Die Berufserfahrung des verantwortlichen Planers muss bei
mindestens 3 Jahren liegen. Der verantwortliche Planer ist namentlich zu benennen. Die
Berufserfahrung ist durch einen aussagekräftigen Lebenslauf sowie einen Nachweis des
Berufsabschlusses (Kopie der Urkunde) zu belegen. Punkteverteilung: 5 Punkte: 7 Jahre
Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben. 4 Punkte: 6 Jahre
Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben. 3 Punkte: 5 Jahre
Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben. 2 Punkte: 4 Jahre
Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben. 1 Punkte: 3 Jahre
Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben. Gewichtung: 5% von 20% 2.2.4
Welche Berufserfahrung weist der konkret für das Projekt vorgesehene verantwortliche
Bauleiter auf? Mindestanforderung / Ausschlusskriterium: Erfahrungen bei der Planung von
Bauten Starkstromanlagen oder Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen oder
Gebäudeautomation im Sinne der Anlage 15.2 zur HOAI 2021 (Doppelnennung mit Ziffer 2.3
möglich, sofern von der betreffenden Person auch nachweislich Planung erbracht wird und
darin Berufserfahrung besteht) Die Berufserfahrung des verantwortlichen Bauleiters muss bei
mindestens 3 Jahren liegen. Der verantwortliche Bauleiter ist namentlich zu benennen. Die
Berufserfahrung ist durch einen aussagekräftigen Lebenslauf sowie einen Nachweis des
Berufsabschlusses (Kopie der Urkunde) zu belegen. Punkteverteilung: 5 Punkte: 7 Jahre
Berufserfahrung in der Bauleitung vergleichbarer Bauaufgaben. 4 Punkte: 6 Jahre
Berufserfahrung in der Bauleitung vergleichbarer Bauaufgaben. 3 Punkte: 5 Jahre
Berufserfahrung in der Bauleitung vergleichbarer Bauaufgaben. 2 Punkte: 4 Jahre
Berufserfahrung in der Bauleitung vergleichbarer Bauaufgaben. 1 Punkt: 3 Jahre
Berufserfahrung in der Bauleitung vergleichbarer Bauaufgaben. Gewichtung: 5% von 20%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität und Referenzen
Beschreibung: Referenzen für die SANIERUNG/NEUBAU EINES SCHULGEBÄUDES ODER
VERGLEICHBARER PROJEKTE Mindestanforderungen Die eingereichten Referenzen
müssen folgende Anforderungen erfüllen: - Beginn der Leistungsphase 2 nach dem
01.01.2021, - Leistungsbild Technische Ausrüstung ELT § 55 HOAI - Gebäude aus den
Bereichen Starkstromanlagen und Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen oder
Fördertechnische Anlagen oder Gebäudeautomation im Sinne der Objektliste Gebäude,
Anlage 15.2 zur HOAI 2021 - mindestens ein Referenzprojekt muss die Leistungsphasen 1 bis
8 vollständig innerhalb des Referenzzeitraums umfassen, - die Leistungen müssen vollständig
durch den Bieter in der für das vorliegende Projekt vorgesehenen Aufgaben- und
Leistungsphasenverteilung erbracht worden sein. Es sind max. 3 Referenzen abzugeben. Bei
Abgabe von mehr als drei Referenzen werden die Referenzen gewertet, die in den
Referenzbögen Nr. 1 - 3 eingetragen wurden. Als sehr gut oder gut vergleichbar werden
insbesondere Referenzprojekte bewertet, bei denen es sich um Schulgebäude handelt, die
unter Berücksichtigung der einschlägigen schulbaulichen Anforderungen, insbesondere der
jeweils geltenden Schulbaurichtlinien, geplant, errichtet oder saniert wurden. Die Bewertung
der Referenzen erfolgt insbesondere anhand der bereits abgeschlossenen Leistungsphasen,
der Projektkosten sowie der Größe und Größenordnung des jeweiligen Projekts. Dabei wird
die Vergleichbarkeit der Referenzprojekte mit der ausgeschriebenen Maßnahme
berücksichtigt. Eine Referenz kann auch auf Leistungen eines einzelnen, im Büro tätigen
Projektleiters gestützt werden, die dieser gegebenenfalls bei einem früheren Arbeitgeber
erbracht hat. Voraussetzung hierfür ist, dass der Projektleiter dem Bieter für das
ausgeschriebene Projekt zur Verfügung steht und im vorliegenden Projekt als verantwortlicher
Projektleiter eingesetzt wird. Die Referenzen sind anhand des beigefügten Formblatts
Referenznachweis einzureichen. Für jedes Referenzprojekt ist das Formblatt vollständig und
separat auszufüllen. Die Angaben müssen insbesondere die Projektart, den Leistungsumfang,
die erbrachten Leistungsphasen, den Bearbeitungszeitraum, die Honorarzone sowie die
Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Aufgabe nachvollziehbar darstellen.
Punkteverteilung: 5 Punkte: Referenzprofil ist sehr gut vergleichbar. Das Referenzprojekt
betrifft die Sanierung oder Errichtung eines Schulgebäudes bzw. eines vergleichbaren
Gebäudes aus dem Bereich Starkstromanlagen oder Fernmelde- oder
informationstechnische Anlagen oder Gebäudeautomation im Sinne der Anlage 15.2 zur
HOAI 2021. Das Projekt wurde unter vergleichbaren Rahmenbedingungen, insbesondere
unter Berücksichtigung schulbaulicher Anforderungen, durchgeführt. Leistungsumfang,
Komplexität und erbrachte Leistungsphasen entsprechen weitgehend der ausgeschriebenen
Leistung. 4 Punkte: Referenzprofil ist gut vergleichbar. Das Referenzprojekt weist eine hohe
Übereinstimmung hinsichtlich Nutzung, Planungsaufgabe, Leistungsumfang und
Anforderungen auf. Vergleichbare Anforderungen an Planung, Koordination und Umsetzung
sind vorhanden. 3 Punkte: Referenzprofil ist befriedigend vergleichbar. Das Referenzprojekt
weist wesentliche Übereinstimmungen mit der ausgeschriebenen Leistung auf, jedoch
bestehen Abweichungen hinsichtlich Nutzung, Umfang, Komplexität oder
Rahmenbedingungen. 2 Punkte: Referenzprofil ist ausreichend vergleichbar. Einzelne Aspekte
der Referenz entsprechen der ausgeschriebenen Leistung, jedoch bestehen deutliche
Unterschiede hinsichtlich Aufgabenstellung, Leistungsumfang oder Projektanforderungen. 1
Punkt: Referenzprofil ist mangelhaft vergleichbar. Nur geringe Übereinstimmungen mit der
ausgeschriebenen Leistung sind erkennbar. 0 Punkte: keine oder nicht bewertbare Angaben
Gewichtung: 30% von 30%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Methoden zur Kosten- und Terminverfolgung
Beschreibung: Das Kriterium Methoden zur Kosten- und Terminverfolgung gliedert sich in
zwei Unterkriterien, die wie folgt lauten: 4.4.1 Terminsicherungskonzept Zur Bewertung des
Kriteriums ist für das konkrete Projekt ein Zeitablaufplan in Form eines Konzeptes für die
Durchführung der Planung und der Gesamtmaßnahmen vorzulegen, welcher die gestellten
zeitlichen Anforderungen berücksichtigt. Neben einer Bewertung der im Vertrag vorgegebenen
Termingestaltung des Projektes soll im Hinblick auf Terminplanung, -kontrolle und -steuerung
aufgezeigt werden, mit welchen Mitteln und Methoden auf eine termingerechte Abwicklung
des Bauvorhabens hingewirkt wird. Vorschläge zur nachweislichen Unterschreitung der
vorgegebenen Terminvorgaben werden ebenfalls erwartet. Punkteverteilung: 5 Punkte: Das
Konzept ist sehr gut nachvollziehbar und stellt eine schlüssige, projektbezogene
Vorgehensweise zur Terminsicherung dar. Der vorgelegte Zeitablaufplan berücksichtigt die
wesentlichen Projektphasen, Abhängigkeiten und Schnittstellen. Es werden konkrete
Maßnahmen zur Terminplanung, Terminüberwachung und Terminsteuerung beschrieben.
Risiken und mögliche Terminabweichungen werden frühzeitig berücksichtigt und mit
geeigneten Gegenmaßnahmen hinterlegt. Darüber hinaus werden nachvollziehbare
Maßnahmen zur Verkürzung bzw. Optimierung der vorgesehenen Terminvorgaben aufgezeigt.
4 Punkte: Das Konzept ist gut nachvollziehbar und beschreibt eine geeignete Vorgehensweise
zur Terminplanung und -steuerung. Wesentliche Projektabläufe, Abhängigkeiten und
Kontrollmechanismen werden dargestellt. Maßnahmen zur Sicherstellung der
Termineinhaltung sind nachvollziehbar beschrieben. 3 Punkte: Das Konzept ist befriedigend
nachvollziehbar. Die grundlegenden Abläufe der Terminplanung und Terminverfolgung werden
dargestellt, jedoch fehlen teilweise konkrete Aussagen zu Steuerungsmaßnahmen, Risiken
oder Reaktionsmöglichkeiten bei Abweichungen. 2 Punkte: Konzept ausreichend
nachvollziehbar 1 Punkt: Das Konzept ist mangelhaft nachvollziehbar. Es werden lediglich
allgemeine Aussagen zur Terminplanung getroffen; konkrete Maßnahmen zur
Terminsicherung fehlen weitgehend. 0 Punkte: Keine oder nicht bewertbare Angaben.
Gewichtung: 5% von 10% 4.4.2 Kostensicherungskonzept Zur Bewertung des Kriteriums soll
nachvollziehbar dargelegt werden, mit welchen Mitteln und Methoden bereits in der Planung
wirtschaftliche Ansätze verfolgt werden, wie auf die Einhaltung eines Kostenrahmens
hingewirkt wird und welche Strategie zur Einhaltung der Kostenobergrenzen vorgenommen
wird. Für die Gesamtmaßnahme stehen dem Landkreis finanzielle Mittel i.H.v. 16,06 Mio. zur
Verfügung. Dies ist bei der Konzeptionierung zu berücksichtigen. Punkteverteilung: 5 Punkte:
Das Konzept ist sehr gut nachvollziehbar und beschreibt eine umfassende Strategie zur
Kostensicherung über alle Projektphasen. Es werden konkrete Maßnahmen zur
Kostenplanung, Kostenkontrolle und Kostensteuerung dargestellt. Der Umgang mit
Kostenrisiken, Planungsänderungen und möglichen Mehrkosten ist nachvollziehbar erläutert.
Die Einhaltung der Kostenobergrenze wird durch geeignete Kontroll- und
Steuerungsmaßnahmen sichergestellt. 4 Punkte: Das Konzept ist gut nachvollziehbar und
stellt geeignete Methoden zur Kostenüberwachung und Kostensteuerung dar. Maßnahmen zur
Einhaltung des Kostenrahmens und zum Umgang mit Abweichungen sind nachvollziehbar
beschrieben. 3 Punkte: Das Konzept ist befriedigend nachvollziehbar. Grundlegende
Maßnahmen zur Kostenkontrolle werden dargestellt, jedoch fehlen teilweise konkrete
Aussagen zur Steuerung von Risiken, Änderungen oder Kostenabweichungen. 2 Punkte: Das
Konzept ist ausreichend nachvollziehbar. Es enthält allgemeine Aussagen zur Kostenplanung
und Kostenkontrolle, eine umfassende Strategie zur Kostensicherung ist jedoch nur
eingeschränkt erkennbar. 1 Punkt: Das Konzept ist mangelhaft nachvollziehbar. Es werden
überwiegend allgemeine Aussagen getroffen; konkrete Maßnahmen zur Einhaltung des
Kostenrahmens fehlen. 0 Punkte: keine oder nicht bewertbare Angaben Gewichtung: 5% von
10%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 10
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://bi-medien.de/ausschreibungsdienste
/ausschreibungen/D462854142
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://bi-medien.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 16/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: #1) Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt gemäß § 56 VgV.
Das Nachforderungs-/Aufklärungsverfahren vor Auftragserteilung erfolgt ausschließlich
elektronisch über das Vergabeportal; es gelten die diesbezüglich im Bieterportal eingestellten
Nachrichten. #2) Am 1. Januar 2014 ist das Niedersächsische Gesetz zur Sicherung von
Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen (Niedersächsisches
Tariftreue und Vergabegesetz NTVergG) in Kraft getreten. Die anzuwendenden Vorschriften
dieses Gesetzes in der jeweils aktuellsten Fassung werden Vertragsbestandteil. Zur
Bestätigung hat der Auftragnehmer sich nach § 4 Abs. 1 NTVergG gem. beiliegender
Eigenerklärung zu erklären. Das Formblatt ist ebenso bei Vorliegen einer Bietergemeinschaft
von sämtlichen Mitgliedern der Bietergemeinschaft einzureichen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 16/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung
von Rechtsbehelfen: 1. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein 2. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag
oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass
dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden
entstanden ist oder zu entstehen droht. 3. Der Antrag ist unzulässig, soweit - der Antragsteller
den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt
unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist
zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, -
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei
einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz1 Nummer 2
GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und
Digitalisierung
5.1. Los: LOT-0003
Titel: Planungsleistung gem. Teil 4 Fachplanung Abschnitt 2 Technische Ausrüstung §§ 53-56
HOAI 2021 Anlagengruppe 1 - 3 Lph 1-9
Beschreibung: Für Sanierung, Neubau und Sporthallensanierung an der BBS Varel werden
Planungsleistungen für den Bereich HLS ausgeschrieben.
Interne Kennung: Los 3
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Varel
Postleitzahl: 26316
Land, Gliederung (NUTS): Friesland (DE) (DE94A)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 01/07/2032
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind zur Prüfung der wirtschaftlichen
und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters folgende Erklärungen/Unterlagen nach § 45
Abs. 1 Nr. 1 u. 2 VgV abzugeben: #a) Erklärung über den Gesamtumsatz und Umsatz des
Unternehmens, soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung
vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen
ausgeführten Aufträgen (jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre);
Hinweis: Bei Bieter/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bieter
/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bieter/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
#b) Erklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes
Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels
Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet; #c) Falls
zutreffend, Erklärung, dass ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde; #d) Angabe, dass
nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber
in Frage stellt. Mit dem Angebot sind die Anforderungen durch die beiliegende Eigenerklärung
zu erklären und, falls vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare
Präqualifikation für Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen. Auf gesondertes Verlangen
sind zur Bestätigung der Eigenerklärung vorzulegen: #a) Bestätigung eines vereidigten
Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters über die Umsätze oder entsprechend testierte
Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn und Verlustrechnungen; #b) Falls
zutreffend, rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan; Es wird im Bieterinteresse empfohlen, die
entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form vorzuhalten. Beruft sich das
Unternehmen zur Erfüllung der Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die
beigefügte Eigenerklärung sowie, falls vorhanden, die jeweilige Nummer im
Präqualifikationsverzeichnis oder die o. g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese
anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Nimmt das bietende Unternehmen im
Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die
Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, behält sich die Auftraggeberin vor, zu
verlangen, dass das bietende Unternehmen und diese Unternehmen (Eignungsleihende)
gemeinsam für die Auftragsausführung haften (47 Abs. 3 VgV).
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind Erklärungen und Nachweise
nach § 44 VgV abzugeben: #a) Nachweis über die Eintragung in das Berufs-, Handels- oder
Partnerschaftsregister des Sitzes oder Wohnortes (juristische Personen) bzw. über die
Eintragung in einer Ingenieur-/Architektenkammer (natürliche Personen). Mit dem Angebot
sind die Anforderungen durch die beiliegende Eigenerklärung zu erklären und, falls
vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Präqualifikation für
Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen oder die entsprechende Bescheinigung als Auszug
beizufügen (nicht älter als 12 Monate). Beruft sich das Unternehmen zur Erfüllung der
Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die beigefügte Eigenerklärung sowie,
falls vorhanden, die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis anzugeben oder die o.
g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen. Es
wird im Bieterinteresse empfohlen, die entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form
vorzuhalten.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds der
Bewerbergemeinschaft zum Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers
/jedes Mitglieds mit den folgenden Mindestdeckungssummen: - Personenschäden,
Sachschäden: 3 Mio. EUR - Sonstige Schäden: 3 Mio. EUR. Mit dem Angebot ist das
Vorliegen einer entsprechenden Versicherung durch die beiliegende Eigenerklärung zu
erklären und, falls vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare
Präqualifikation für Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen. Auf gesondertes Verlangen der
Auftraggeberin sind zur Bestätigung der Eigenerklärung vorzulegen: Gültige
Versicherungspolice der Haftpflichtversicherung. Sollte die Versicherungssumme bisher nicht
den geforderten Deckungssummen entsprechen, ist es ausreichend, mit dem Angebot
zusätzlich eine schriftliche Erklärung des Versicherers mit einzureichen, aus der hervorgeht,
dass die Deckungssummen bei Zuschlagserteilung entsprechend erhöht werden.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind zur Prüfung der technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit folgende Erklärungen/Unterlagen nach Maßgabe des § 46 Abs.
3 VgV beizufügen: #a) Angabe der techn. Fachkräfte oder Stellen, die im Zusammenhang mit
der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem
Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der
Qualitätskontrolle beauftragt sind. Mindestanforderungen/Ausschlusskriterium: Vorzusehen ist
mindestens eine Fachkraft, die die Berufsqualifikation Architekt, Ingenieur oder Beratender
Ingenieur führen dürfen im jeweiligen Herkunftsstaat. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die
Berufsbezeichnung Architekt, Ingenieur oder beratender Ingenieur nicht gesetzl. geregelt
sein sollte, sind vgl. fachliche Qualifikationen nachzuweisen (Befähigungsnachweise mit
Anerkennung nach RL 2013/55/EUBerufsanerkennungsrichtlinie). #b) Erklärung, dass dem
Unternehmen die für die Ausführung der Leistung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung
stehen durch Angabe der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren
jahresdurchschnittlich Beschäftigten und der Zahl der Führungskräfte #c) Bei Einbindung von
Unterauftragnehmern ist die beigefügte Erklärung Unteraufträge / Eignungsleihe zum
vorgesehenen Einsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen. Mit dem
Angebot sind die Anforderungen durch die beiliegende Eigenerklärung zu erklären und, falls
vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Präqualifikation für
Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen. Beruft sich das Unternehmen zur Erfüllung der
Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die beigefügte Eigenerklärung sowie,
falls vorhanden, die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis anzugeben oder die o.
g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen. Auf
gesondertes Verlangen der Auftraggeberin sind zur Bestätigung der Eigenerklärungen
vorzulegen: #a) Vorlage eines entsprechenden Zeugnisses / Urkunde Es wird im
Bieterinteresse empfohlen, die entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form
vorzuhalten.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Kosten
Bezeichnung: Preis Honorarangebot
Beschreibung: Die Bieter werden zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert. Die
angebotene Gesamthonorarsumme inklusive Nebenkosten wird wie folgt in Punkten
umgerechnet: Das Honorarangebot mit der niedrigsten Angebotssumme (Minimalwert) erhält 5
Punkte. Angebote höher als das Doppelte des niedrigsten Honorarangebots werden mit 0
Punkten bewertet. Die zwischen dem Minimalwert und dem doppelten des niedrigsten
Honorarangebots werden interpoliert. Die Interpolation erfolgt nach folgender Rechenformel
mit zwei Stellen nach dem Komma: Formel: Y=5 - ( 5 / (x3-x1) x (x2-x1) x1 = niedrigstes
Honorarangebot x2 = angegebenes Honorarangebot x3 = doppelte des niedrigsten
Honorarangebot y = erreichte Punktzahl Die Punkteverteilung erfolgt durch die Interpolation 5
- 0 Punkte 0 Punkte. Gewichtung: 30% von 30%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektorganisation und Präsenz
Beschreibung: 1.1.1 Wie ist die Kommunikations-, Koordinationsstruktur u. der
Datenaustausch für die Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten aufgebaut? Zur Bewertung ist
ein Konzept einzureichen. Ziel ist, dass alle Projektbeteiligten über jede Änderung informiert
werden u. für jeden der aktuelle Stand immer abrufbar ist. Eine strukturierte Kommunikations-
u. Datenaustauschorganisation schafft Transparenz über den aktuellen Projektstand u. stellt
sicher, dass alle Beteiligten rechtzeitig über relevante Änderungen u. Entscheidungen
informiert sind, um Informationsverluste, Doppelbearbeitungen u. Verzögerungen in der
Zusammenarbeit zu reduzieren. 5 Pkt: Konzept beschreibt eine durchgängige,
nachvollziehbare u. dig. Kommunikations- u. Koordinationsstruktur der HLS-Fachplanung
innerhalb der vom Auftraggeber / Objektplanung vorgegebenen Projektorganisation.
Zuständigkeiten, Ansprechpartner, Vertretungsregelungen, Entscheidungswege u.
Eskalationsprozesse sind eindeutig geregelt. Die HLS-Fachplanung nutzt den vom
Auftraggeber / Objektplanung bereitgestellten dig. Planraum / die Projektplattform zur
zentralen Datenhaltung, Versionierung sowie zum nachvollziehbaren Austausch u. zur
Bereitstellung aktueller Planunterlagen. Automatische Informationen über Änderungen werden
über die eingesetzte Projektplattform genutzt. 4 Pkt: Konzept beschreibt eine schlüssige
Kommunikations- u. Koordinationsstruktur mit klaren Zuständigkeiten. Die HLS-Fachplanung
nutzt den zentralen dig. Planraum für den Dokumentenaustausch u. die Versionierung.
Änderungen werden nachvollziehbar dokumentiert; automatische Benachrichtigungen o.
einzelne organisatorische Elemente fehlen. 3 Pkt: Konzept beschreibt eine grunds. geeignete
Kommunikationsstruktur. Der Datenaustausch erfolgt überwiegend über E-Mail u. Cloud-
Lösungen mit nachvollziehbarer Dokumentenablage. Zuständigkeiten u. Kommunikationswege
sind beschrieben, weisen jedoch Optimierungspotenzial auf. 2 Pkt: Konzept enthält nur
grundlegende Aussagen zur Kommunikation. Zuständigkeiten, Entscheidungswege o. der
Datenaustausch sind nur teilweise geregelt. 1 Pkt: Konzept enthält nur allg. Aussagen; eine
strukturierte Kommunikations- u. Koordinationsorganisation der HLS-Fachplanung ist nicht
erkennbar. 0 Pkt: Keine o. nicht bewertbare Angaben.(2% von 10%) 1.1.2. Wie ist die
Planprüfung u. das Schnittstellenmanagement organisiert? Nachweis: Ablauforganigramm,
aus dem die Projektorganisation u. die Kommunikations- u. Informationsprozesse während der
Planung u. Bauausführung nachvollziehbar hervorgehen. Das Organigramm soll insb. die
Projektorganisation mit Zuständigkeiten u. Ansprechpartnern, die Kommunikations- u.
Entscheidungswege zwischen allen Projektbeteiligten, den Datenaustausch einschl.
Dokumentenmanagement u. Freigabe- u. Prüfprozessen, das Schnittstellenmanagement insb.
zwischen den Kostengruppen 300, 400 u. 500 u. das Besprechungswesen einschl.
Protokollierung, Aufgabenverfolgung u. Eskalationswegen darstellen.Die systematische
Planprüfung u. das aktive Schnittstellenmanagement dienen insb. der Qualitätssicherung u.
der Vermeidung von Planungswidersprüchen. Durch die frühzeitige Identifikation u. Klärung
fachlicher Konflikte können Folgekosten, Umplanungen u. Beeinträchtigungen des weiteren
Projektablaufs vermieden werden. Punkteverteilung: 5 Pkt: Konzept beschreibt einen
vollständig strukturierten Prozess für Datenaustausch, Planprüfung u.
Schnittstellenmanagement der HLS-Fachplanung. Die Planunterlagen werden über den vom
Auftraggeber / Objektplanung bereitgestellten dig. Planraum versioniert bereitgestellt.
Geregelte Freigabeprozesse, gewerkeübergreifende Planprüfungen, dokumentierte
Schnittstellen u. regelm. Abstimmungen mit Architektur, TGA u. weiteren Fachplanern
gewährleisten eine hohe Qualität u. Fehlervermeidung. 4 Pkt: Konzept beschreibt einen
schlüssigen Prozess mit zentralem Datenaustausch über den bereitgestellten dig. Planraum,
geregelten Freigaben u. definierten Schnittstellen. Einzelne Elemente der Qualitätssicherung
sind weniger detailliert beschrieben. 3 Pkt: Konzept beschreibt nachvollziehbare Prozesse für
Datenaustausch u. gewerkeübergreifende Abstimmungen. Die Planprüfung erfolgt gemeinsam
mit den Fachplanern, ohne durchgängige dig. Freigabeprozesse. 2 Pkt: Konzept beschreibt
lediglich grundlegende Regelungen zum Datenaustausch o. zu den Schnittstellen. 1 Pkt:
Konzept beschränkt sich auf allg. Aussagen zum Datenaustausch o. zu den Schnittstellen; ein
strukturierter Prüfprozess ist nicht erkennbar. 0 Pkt: keine o. nicht bewertbare Angaben.(4%
von 10%) 1.1.3 Wie werden die Präsenz vor Ort, das Berichtswesen sowie kurze
Reaktionszeiten sichergestellt? Bewertung durch Qualitätskonzept mit Aussagen zur
Organisation der Ortspräsenz, zur Häufigkeit u. Struktur der Baubesprechungen in den jew.
Leistungsphasen, zu zus. Baustellenbegehungen, zum Berichtswesen einschl.
Protokollierung, zur Führung eines Bautagebuchs / einer dig. Baudokumentation u. zu den
vorgesehenen Maßnahmen der Qualitätssicherung zu treffen. Darüber hinaus sind die
vorgesehenen Reaktions- u. Eskalationsprozesse bei Abweichungen, Mängeln o.
unvorhergesehenen Ereignissen zu erläutern. Konzept muss erkennen lassen, wie eine
kontinuierliche Projektüberwachung, eine zeitnahe Kommunikation u. eine wirksame
Qualitätssicherung während der gesamten Projektabwicklung gewährleistet werden. 5 Pkt:
Wöchentliche Baubesprechungen, zus. regelm. Baustellenbegehungen, Bautagebuch / dig.
Baudokumentation mit regelm. Übermittlung an den Auftraggeber, verbindliche
Reaktionszeiten. 4 Pkt: Wöchentliche Baubesprechungen mit zus. regelm.
Baustellenbegehungen u. dokumentierter Nachverfolgung von Maßnahmen. 3 Pkt: Wöchentl.
Baubesprechungen mit Protokollierung u. geregeltem Berichtswesen. 2 Pkt: Regelm.
Baubesprechungen im zweiwöchigen Turnus mit Protokollierung. 1 Pkt: Monatliche
Baubesprechungen o. lediglich allg. Aussagen zur Baustellenpräsenz. 0 Pkt: Keine Angaben
o. keine regelm. Baubesprechungen vorgesehen. (4% von 10%)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektteam
Beschreibung: Das Kriterium Projektteam gliedert sich in vier Unterkriterien, die wie folgt
lauten: 2..2.1 Welche personellen Kapazitäten stehen für die Planungsleistungen zur
Verfügung? Mindestanforderung / Ausschlusskriterium: Es ist mindestens ein festangestellter
Planer (Ingenieur, > 35 Stunden/Woche) nachzuweisen. Wird diese Mindestanforderung nicht
erfüllt, wird das Angebot ausgeschlossen. Punkteverteilung: 5 Punkte: Mindestens drei
festangestellte Fachplaner bzw. Ingenieure der Fachrichtung Heizung-, Sanitär- und
Lüftungstechnik mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche
stehen für Planungsleistungen zur Verfügung. 3 Punkte: Mindestens zwei festangestellte
Fachplaner bzw. Ingenieure der Fachrichtung Heizung-, Sanitär- und Lüftungstechnik mit einer
regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche stehen für Planungsleistungen
zur Verfügung. 1 Punkt: Mindestens ein festangestellter Fachplaner bzw. Ingenieur der
Fachrichtung Heizung-, Sanitär- und Lüftungstechnik mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von
mehr als 35 Stunden pro Woche steht für Planungsleistungen zur Verfügung. Gewichtung: 5%
von 20% 2.2.2 Welche personellen Kapazitäten stehen für die Bauleitung zur Verfügung?
Mindestanforderung / Ausschlusskriterium: Es ist mindestens ein festangestellter Bauleiter
(Bauingenieur oder Techniker mit Abschlussprüfung, > 35 Stunden/Woche) nachzuweisen.
Wird diese Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot ausgeschlossen.
Punkteverteilung: 5 Punkte: Mindestens drei festangestellte Bauleiter (Ingenieure oder
Techniker mit Abschlussprüfung) mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden
pro Woche stehen zur Verfügung. 3 Punkte: Mindestens zwei festangestellte Bauleiter
(Ingenieure oder Techniker mit Abschlussprüfung) mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von
mehr als 35 Stunden pro Woche stehen zur Verfügung. 1 Punkt: Mindestens ein
festangestellter Bauleiter (Ingenieur oder Techniker mit Abschlussprüfung) mit einer
regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche steht zur Verfügung.
Gewichtung: 5% von 20% 2.2.3 Welche Berufserfahrung weist der konkret für das Projekt
vorgesehene verantwortliche Planer auf? Mindestanforderung / Ausschlusskriterium:
Erfahrungen bei der Planung von Bauten Abwasser-, Wasser und Gasanlagen oder
Warmwasserversogungsanlagen oder Lüftungstechnische Anlagen im Sinne der Anlage
15.2 zur HOAI 2021 (Doppelnennung mit Ziffer 2.4 möglich, sofern von der betreffenden
Person auch nachweislich Bauleitung erbracht wird und darin Berufserfahrung besteht) Die
Berufserfahrung des verantwortlichen Planers muss bei mindestens 3 Jahren liegen. Der
verantwortliche Planer ist namentlich zu benennen. Die Berufserfahrung ist durch einen
aussagekräftigen Lebenslauf sowie einen Nachweis des Berufsabschlusses (Kopie der
Urkunde) zu belegen. Punkteverteilung: 5 Punkte: 7 Jahre Berufserfahrung in der Planung
vergleichbarer Bauaufgaben. 4 Punkte: 6 Jahre Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer
Bauaufgaben. 3 Punkte: 5 Jahre Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben.
2 Punkte: 4 Jahre Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben. 1 Punkte: 3
Jahre Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben. Gewichtung: 5% von 20%
2.2.4 Welche Berufserfahrung weist der konkret für das Projekt vorgesehene verantwortliche
Bauleiter auf? Mindestanforderung / Ausschlusskriterium: Erfahrungen bei der Planung von
Bauten Abwasser-, Wasser und Gasanlagen oder Warmwasserversogungsanlagen oder
Lüftungstechnische Anlagen im Sinne der Anlage 15.2 zur HOAI 2021 (Doppelnennung mit
Ziffer 2.3 möglich, sofern von der betreffenden Person auch nachweislich Planung erbracht
wird und darin Berufserfahrung besteht) Die Berufserfahrung des verantwortlichen Bauleiters
muss bei mindestens 3 Jahren liegen. Der verantwortliche Bauleiter ist namentlich zu
benennen. Die Berufserfahrung ist durch einen aussagekräftigen Lebenslauf sowie einen
Nachweis des Berufsabschlusses (Kopie der Urkunde) zu belegen. Punkteverteilung: 5
Punkte: 7 Jahre Berufserfahrung in der Bauleitung vergleichbarer Bauaufgaben. 4 Punkte: 6
Jahre Berufserfahrung in der Bauleitung vergleichbarer Bauaufgaben. 3 Punkte: 5 Jahre
Berufserfahrung in der Bauleitung vergleichbarer Bauaufgaben. 2 Punkte: 4 Jahre
Berufserfahrung in der Bauleitung vergleichbarer Bauaufgaben. 1 Punkt: 3 Jahre
Berufserfahrung in der Bauleitung vergleichbarer Bauaufgaben. Gewichtung: 5% von 20%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität und Referenzen
Beschreibung: Referenzen für die SANIERUNG/NEUBAU EINES SCHULGEBÄUDES ODER
VERGLEICHBARER PROJEKTE Mindestanforderungen Die eingereichten Referenzen
müssen folgende Anforderungen erfüllen: - Beginn der Leistungsphase 2 nach dem
01.01.2021, - Leistungsbild Technische Ausrüstung HLS § 55 HOAI - Gebäude aus den
Bereichen Abwasser-, Wasser und Gasanlagen oder Warmwasserversogungsanlagen oder
Lüftungstechnische Anlagen im Sinne der Objektliste Gebäude, Anlage 15.2 zur HOAI 2021
- mindestens ein Referenzprojekt muss die Leistungsphasen 1 bis 8 vollständig innerhalb des
Referenzzeitraums umfassen, - die Leistungen müssen vollständig durch den Bieter in der für
das vorliegende Projekt vorgesehenen Aufgaben- und Leistungsphasenverteilung erbracht
worden sein. Es sind max. 3 Referenzen abzugeben. Bei Abgabe von mehr als drei
Referenzen werden die Referenzen gewertet, die in den Referenzbögen Nr. 1 - 3 eingetragen
wurden. Als sehr gut oder gut vergleichbar werden insbesondere Referenzprojekte bewertet,
bei denen es sich um Schulgebäude handelt, die unter Berücksichtigung der einschlägigen
schulbaulichen Anforderungen, insbesondere der jeweils geltenden Schulbaurichtlinien,
geplant, errichtet oder saniert wurden. Die Bewertung der Referenzen erfolgt insbesondere
anhand der bereits abgeschlossenen Leistungsphasen, der Projektkosten sowie der Größe
und Größenordnung des jeweiligen Projekts. Dabei wird die Vergleichbarkeit der
Referenzprojekte mit der ausgeschriebenen Maßnahme berücksichtigt. Eine Referenz kann
auch auf Leistungen eines einzelnen, im Büro tätigen Projektleiters gestützt werden, die dieser
gegebenenfalls bei einem früheren Arbeitgeber erbracht hat. Voraussetzung hierfür ist, dass
der Projektleiter dem Bieter für das ausgeschriebene Projekt zur Verfügung steht und im
vorliegenden Projekt als verantwortlicher Projektleiter eingesetzt wird. Die Referenzen sind
anhand des beigefügten Formblatts Referenznachweis einzureichen. Für jedes
Referenzprojekt ist das Formblatt vollständig und separat auszufüllen. Die Angaben müssen
insbesondere die Projektart, den Leistungsumfang, die erbrachten Leistungsphasen, den
Bearbeitungszeitraum, die Honorarzone sowie die Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen
Aufgabe nachvollziehbar darstellen. Punkteverteilung: 5 Punkte: Referenzprofil ist sehr gut
vergleichbar. Das Referenzprojekt betrifft die Sanierung oder Errichtung eines Schulgebäudes
bzw. eines vergleichbaren Gebäudes aus dem Bereich Abwasser-, Wasser und Gasanlagen
oder Warmwasserversogungsanlagen oder Lüftungstechnische Anlagen im Sinne der
Objektliste Gebäude, Anlage 15.2 zur HOAI 2021. Das Projekt wurde unter vergleichbaren
Rahmenbedingungen, insbesondere unter Berücksichtigung schulbaulicher Anforderungen,
durchgeführt. Leistungsumfang, Komplexität und erbrachte Leistungsphasen entsprechen
weitgehend der ausgeschriebenen Leistung. 4 Punkte: Referenzprofil ist gut vergleichbar. Das
Referenzprojekt weist eine hohe Übereinstimmung hinsichtlich Nutzung, Planungsaufgabe,
Leistungsumfang und Anforderungen auf. Vergleichbare Anforderungen an Planung,
Koordination und Umsetzung sind vorhanden. 3 Punkte: Referenzprofil ist befriedigend
vergleichbar. Das Referenzprojekt weist wesentliche Übereinstimmungen mit der
ausgeschriebenen Leistung auf, jedoch bestehen Abweichungen hinsichtlich Nutzung,
Umfang, Komplexität oder Rahmenbedingungen. 2 Punkte: Referenzprofil ist ausreichend
vergleichbar. Einzelne Aspekte der Referenz entsprechen der ausgeschriebenen Leistung,
jedoch bestehen deutliche Unterschiede hinsichtlich Aufgabenstellung, Leistungsumfang oder
Projektanforderungen. 1 Punkt: Referenzprofil ist mangelhaft vergleichbar. Nur geringe
Übereinstimmungen mit der ausgeschriebenen Leistung sind erkennbar. 0 Punkte: keine oder
nicht bewertbare Angaben Gewichtung: 30% von 30%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Methoden zur Kosten- und Terminverfolgung
Beschreibung: Das Kriterium Methoden zur Kosten- und Terminverfolgung gliedert sich in
zwei Unterkriterien, die wie folgt lauten: 4.4.1 Terminsicherungskonzept Zur Bewertung des
Kriteriums ist für das konkrete Projekt ein Zeitablaufplan in Form eines Konzeptes für die
Durchführung der Planung und der Gesamtmaßnahmen vorzulegen, welcher die gestellten
zeitlichen Anforderungen berücksichtigt. Neben einer Bewertung der im Vertrag vorgegebenen
Termingestaltung des Projektes soll im Hinblick auf Terminplanung, -kontrolle und -steuerung
aufgezeigt werden, mit welchen Mitteln und Methoden auf eine termingerechte Abwicklung
des Bauvorhabens hingewirkt wird. Vorschläge zur nachweislichen Unterschreitung der
vorgegebenen Terminvorgaben werden ebenfalls erwartet. Punkteverteilung: 5 Punkte: Das
Konzept ist sehr gut nachvollziehbar und stellt eine schlüssige, projektbezogene
Vorgehensweise zur Terminsicherung dar. Der vorgelegte Zeitablaufplan berücksichtigt die
wesentlichen Projektphasen, Abhängigkeiten und Schnittstellen. Es werden konkrete
Maßnahmen zur Terminplanung, Terminüberwachung und Terminsteuerung beschrieben.
Risiken und mögliche Terminabweichungen werden frühzeitig berücksichtigt und mit
geeigneten Gegenmaßnahmen hinterlegt. Darüber hinaus werden nachvollziehbare
Maßnahmen zur Verkürzung bzw. Optimierung der vorgesehenen Terminvorgaben aufgezeigt.
4 Punkte: Das Konzept ist gut nachvollziehbar und beschreibt eine geeignete Vorgehensweise
zur Terminplanung und -steuerung. Wesentliche Projektabläufe, Abhängigkeiten und
Kontrollmechanismen werden dargestellt. Maßnahmen zur Sicherstellung der
Termineinhaltung sind nachvollziehbar beschrieben. 3 Punkte: Das Konzept ist befriedigend
nachvollziehbar. Die grundlegenden Abläufe der Terminplanung und Terminverfolgung werden
dargestellt, jedoch fehlen teilweise konkrete Aussagen zu Steuerungsmaßnahmen, Risiken
oder Reaktionsmöglichkeiten bei Abweichungen. 2 Punkte: Konzept ausreichend
nachvollziehbar 1 Punkt: Das Konzept ist mangelhaft nachvollziehbar. Es werden lediglich
allgemeine Aussagen zur Terminplanung getroffen; konkrete Maßnahmen zur
Terminsicherung fehlen weitgehend. 0 Punkte: Keine oder nicht bewertbare Angaben.
Gewichtung: 5% von 10% 4.4.2 Kostensicherungskonzept Zur Bewertung des Kriteriums soll
nachvollziehbar dargelegt werden, mit welchen Mitteln und Methoden bereits in der Planung
wirtschaftliche Ansätze verfolgt werden, wie auf die Einhaltung eines Kostenrahmens
hingewirkt wird und welche Strategie zur Einhaltung der Kostenobergrenzen vorgenommen
wird. Für die Gesamtmaßnahme stehen dem Landkreis finanzielle Mittel i.H.v. 16,06 Mio. zur
Verfügung. Dies ist bei der Konzeptionierung zu berücksichtigen. Punkteverteilung: 5 Punkte:
Das Konzept ist sehr gut nachvollziehbar und beschreibt eine umfassende Strategie zur
Kostensicherung über alle Projektphasen. Es werden konkrete Maßnahmen zur
Kostenplanung, Kostenkontrolle und Kostensteuerung dargestellt. Der Umgang mit
Kostenrisiken, Planungsänderungen und möglichen Mehrkosten ist nachvollziehbar erläutert.
Die Einhaltung der Kostenobergrenze wird durch geeignete Kontroll- und
Steuerungsmaßnahmen sichergestellt. 4 Punkte: Das Konzept ist gut nachvollziehbar und
stellt geeignete Methoden zur Kostenüberwachung und Kostensteuerung dar. Maßnahmen zur
Einhaltung des Kostenrahmens und zum Umgang mit Abweichungen sind nachvollziehbar
beschrieben. 3 Punkte: Das Konzept ist befriedigend nachvollziehbar. Grundlegende
Maßnahmen zur Kostenkontrolle werden dargestellt, jedoch fehlen teilweise konkrete
Aussagen zur Steuerung von Risiken, Änderungen oder Kostenabweichungen. 2 Punkte: Das
Konzept ist ausreichend nachvollziehbar. Es enthält allgemeine Aussagen zur Kostenplanung
und Kostenkontrolle, eine umfassende Strategie zur Kostensicherung ist jedoch nur
eingeschränkt erkennbar. 1 Punkt: Das Konzept ist mangelhaft nachvollziehbar. Es werden
überwiegend allgemeine Aussagen getroffen; konkrete Maßnahmen zur Einhaltung des
Kostenrahmens fehlen. 0 Punkte: keine oder nicht bewertbare Angaben Gewichtung: 5% von
10%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 10
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://bi-medien.de/ausschreibungsdienste
/ausschreibungen/D462854142
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://bi-medien.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 16/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: #1) Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt gemäß § 56 VgV.
Das Nachforderungs-/Aufklärungsverfahren vor Auftragserteilung erfolgt ausschließlich
elektronisch über das Vergabeportal; es gelten die diesbezüglich im Bieterportal eingestellten
Nachrichten. #2) Am 1. Januar 2014 ist das Niedersächsische Gesetz zur Sicherung von
Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen (Niedersächsisches
Tariftreue und Vergabegesetz NTVergG) in Kraft getreten. Die anzuwendenden Vorschriften
dieses Gesetzes in der jeweils aktuellsten Fassung werden Vertragsbestandteil. Zur
Bestätigung hat der Auftragnehmer sich nach § 4 Abs. 1 NTVergG gem. beiliegender
Eigenerklärung zu erklären. Das Formblatt ist ebenso bei Vorliegen einer Bietergemeinschaft
von sämtlichen Mitgliedern der Bietergemeinschaft einzureichen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 16/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung
von Rechtsbehelfen: 1. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein 2. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag
oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass
dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden
entstanden ist oder zu entstehen droht. 3. Der Antrag ist unzulässig, soweit - der Antragsteller
den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt
unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist
zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, -
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei
einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz1 Nummer 2
GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und
Digitalisierung
5.1. Los: LOT-0004
Titel: Ingenieurleistungen Tragwerksplanung gem. Teil 4 Abschnitt 1 §§ 49-52 HOAI 2021 Lph
1-6
Beschreibung: Für Sanierung, Neubau und Sporthallensanierung an der BBS Varel werden
Ingenieurleistungen Tragwerksplanung ausgeschrieben.
Interne Kennung: Los 4
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Varel
Postleitzahl: 26316
Land, Gliederung (NUTS): Friesland (DE) (DE94A)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 01/07/2032
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind zur Prüfung der wirtschaftlichen
und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters folgende Erklärungen/Unterlagen nach § 45
Abs. 1 Nr. 1 u. 2 VgV abzugeben: #a) Erklärung über den Gesamtumsatz und Umsatz des
Unternehmens, soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung
vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen
ausgeführten Aufträgen (jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre);
Hinweis: Bei Bieter/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bieter
/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bieter/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
#b) Erklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes
Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels
Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet; #c) Falls
zutreffend, Erklärung, dass ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde; #d) Angabe, dass
nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber
in Frage stellt. Mit dem Angebot sind die Anforderungen durch die beiliegende Eigenerklärung
zu erklären und, falls vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare
Präqualifikation für Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen. Auf gesondertes Verlangen
sind zur Bestätigung der Eigenerklärung vorzulegen: #a) Bestätigung eines vereidigten
Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters über die Umsätze oder entsprechend testierte
Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn und Verlustrechnungen; #b) Falls
zutreffend, rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan; Es wird im Bieterinteresse empfohlen, die
entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form vorzuhalten. Beruft sich das
Unternehmen zur Erfüllung der Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die
beigefügte Eigenerklärung sowie, falls vorhanden, die jeweilige Nummer im
Präqualifikationsverzeichnis oder die o. g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese
anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Nimmt das bietende Unternehmen im
Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die
Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, behält sich die Auftraggeberin vor, zu
verlangen, dass das bietende Unternehmen und diese Unternehmen (Eignungsleihende)
gemeinsam für die Auftragsausführung haften (47 Abs. 3 VgV).
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind Erklärungen und Nachweise
nach § 44 VgV abzugeben: #a) Nachweis über die Eintragung in das Berufs-, Handels- oder
Partnerschaftsregister des Sitzes oder Wohnortes (juristische Personen) bzw. über die
Eintragung in einer Ingenieur-/Architektenkammer (natürliche Personen). Mit dem Angebot
sind die Anforderungen durch die beiliegende Eigenerklärung zu erklären und, falls
vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Präqualifikation für
Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen oder die entsprechende Bescheinigung als Auszug
beizufügen (nicht älter als 12 Monate). Beruft sich das Unternehmen zur Erfüllung der
Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die beigefügte Eigenerklärung sowie,
falls vorhanden, die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis anzugeben oder die o.
g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen. Es
wird im Bieterinteresse empfohlen, die entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form
vorzuhalten.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds der
Bewerbergemeinschaft zum Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers
/jedes Mitglieds mit den folgenden Mindestdeckungssummen: - Personenschäden,
Sachschäden: 3 Mio. EUR - Sonstige Schäden: 3 Mio. EUR. Mit dem Angebot ist das
Vorliegen einer entsprechenden Versicherung durch die beiliegende Eigenerklärung zu
erklären und, falls vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare
Präqualifikation für Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen. Auf gesondertes Verlangen der
Auftraggeberin sind zur Bestätigung der Eigenerklärung vorzulegen: Gültige
Versicherungspolice der Haftpflichtversicherung. Sollte die Versicherungssumme bisher nicht
den geforderten Deckungssummen entsprechen, ist es ausreichend, mit dem Angebot
zusätzlich eine schriftliche Erklärung des Versicherers mit einzureichen, aus der hervorgeht,
dass die Deckungssummen bei Zuschlagserteilung entsprechend erhöht werden.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind zur Prüfung der technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit folgende Erklärungen/Unterlagen nach Maßgabe des § 46 Abs.
3 VgV beizufügen: #a) Angabe der techn. Fachkräfte oder Stellen, die im Zusammenhang mit
der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem
Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der
Qualitätskontrolle beauftragt sind. Mindestanforderungen/Ausschlusskriterium: Vorzusehen ist
mindestens eine Fachkraft, die die Berufsqualifikation Architekt, Ingenieur oder Beratender
Ingenieur führen dürfen im jeweiligen Herkunftsstaat. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die
Berufsbezeichnung Architekt, Ingenieur oder beratender Ingenieur nicht gesetzl. geregelt
sein sollte, sind vgl. fachliche Qualifikationen nachzuweisen (Befähigungsnachweise mit
Anerkennung nach RL 2013/55/EUBerufsanerkennungsrichtlinie). #b) Erklärung, dass dem
Unternehmen die für die Ausführung der Leistung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung
stehen durch Angabe der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren
jahresdurchschnittlich Beschäftigten und der Zahl der Führungskräfte #c) Bei Einbindung von
Unterauftragnehmern ist die beigefügte Erklärung Unteraufträge / Eignungsleihe zum
vorgesehenen Einsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen. Mit dem
Angebot sind die Anforderungen durch die beiliegende Eigenerklärung zu erklären und, falls
vorhanden, durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Präqualifikation für
Liefer- und Dienstleistungen zu bestätigen. Beruft sich das Unternehmen zur Erfüllung der
Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die beigefügte Eigenerklärung sowie,
falls vorhanden, die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis anzugeben oder die o.
g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen. Auf
gesondertes Verlangen der Auftraggeberin sind zur Bestätigung der Eigenerklärungen
vorzulegen: #a) Vorlage eines entsprechenden Zeugnisses / Urkunde Es wird im
Bieterinteresse empfohlen, die entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form
vorzuhalten.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Kosten
Bezeichnung: Preis Honorarangebot
Beschreibung: Die Bieter werden zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert. Die
angebotene Gesamthonorarsumme inklusive Nebenkosten wird wie folgt in Punkten
umgerechnet: Das Honorarangebot mit der niedrigsten Angebotssumme (Minimalwert) erhält 5
Punkte. Angebote höher als das Doppelte des niedrigsten Honorarangebots werden mit 0
Punkten bewertet. Die zwischen dem Minimalwert und dem doppelten des niedrigsten
Honorarangebots werden interpoliert. Die Interpolation erfolgt nach folgender Rechenformel
mit zwei Stellen nach dem Komma: Formel: Y=5 - ( 5 / (x3-x1) x (x2-x1) x1 = niedrigstes
Honorarangebot x2 = angegebenes Honorarangebot x3 = doppelte des niedrigsten
Honorarangebot y = erreichte Punktzahl Die Punkteverteilung erfolgt durch die Interpolation 5
- 0 Punkte 0 Punkte. Gewichtung: 30% von 30%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektorganisation und Präsenz
Beschreibung: Das Kriterium Projektorganisation und Präsenz gliedert sich in zwei
Unterkriterien, die wie folgt lauten: 1.1.1. Wie ist die Kommunikations-, Koordinationsstruktur
und der Datenaustausch für die Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten aufgebaut? Zur
Bewertung ist ein Konzept einzureichen. Ziel ist, dass alle Projektbeteiligten über jede
Änderung informiert werden u. für jeden der aktuelle Stand immer abrufbar ist. Eine
strukturierte Kommunikations- u. Datenaustauschorganisation schafft Transparenz über den
aktuellen Projektstand u. stellt sicher, dass alle Beteiligten rechtzeitig über relevante
Änderungen u. Entscheidungen informiert sind, um Informationsverluste,
Doppelbearbeitungen u. Verzögerungen in der Zusammenarbeit zu reduzieren.
Punkteverteilung: 5 Punkte: Das Konzept beschreibt eine durchgängige, nachvollziehbare und
digitale Kommunikations- und Koordinationsstruktur der Tragwerk-Fachplanung innerhalb der
vom Auftraggeber bzw. der Objektplanung vorgegebenen Projektorganisation.
Zuständigkeiten, Ansprechpartner, Vertretungsregelungen, Entscheidungswege und
Eskalationsprozesse sind eindeutig geregelt. Die Tragwerk-Fachplanung nutzt den vom
Auftraggeber bzw. der Objektplanung bereitgestellten digitalen Planraum bzw. die
Projektplattform zur zentralen Datenhaltung, Versionierung sowie zum nachvollziehbaren
Austausch und zur Bereitstellung aktueller Planunterlagen. Automatische Informationen über
Änderungen werden über die eingesetzte Projektplattform genutzt. 4 Punkte: Das Konzept
beschreibt eine schlüssige Kommunikations- und Koordinationsstruktur mit klaren
Zuständigkeiten. Die Tragwerk-Fachplanung nutzt den zentralen digitalen Planraum für den
Dokumentenaustausch und die Versionierung. Änderungen werden nachvollziehbar
dokumentiert; automatische Benachrichtigungen oder einzelne organisatorische Elemente
fehlen. 3 Punkte: Das Konzept beschreibt eine geeignete Kommunikationsstruktur. Der
Datenaustausch erfolgt überwiegend über E-Mail und Cloud-Lösungen. Zuständigkeiten und
Kommunikationswege sind beschrieben. 2 Punkte: Das Konzept enthält grundlegende
Aussagen zur Kommunikation. Zuständigkeiten, Entscheidungswege oder der
Datenaustausch sind nur teilweise geregelt. 1 Punkt: Das Konzept enthält lediglich allgemeine
Aussagen; eine strukturierte Kommunikations- und Koordinationsorganisation der Tragwerk-
Fachplanung ist nicht erkennbar. 0 Punkte:Keine oder nicht bewertbare Angaben.
Gewichtung: 5% von 10% 1.1.2 Wie ist die Planprüfung und das Schnittstellenmanagement
organisiert? Nachweis: Ablauforganigramm, aus dem die Projektorganisation u. die
Kommunikations- u. Informationsprozesse während der Planung u. Bauausführung
nachvollziehbar hervorgehen. Das Organigramm soll insb. die Projektorganisation mit
Zuständigkeiten u. Ansprechpartnern, die Kommunikations- u. Entscheidungswege zwischen
allen Projektbeteiligten, den Datenaustausch einschl. Dokumentenmanagement u. Freigabe-
u. Prüfprozessen, das Schnittstellenmanagement insb. zwischen den Kostengruppen 300, 400
u. 500 u. das Besprechungswesen einschl. Protokollierung, Aufgabenverfolgung u.
Eskalationswegen darstellen.Die systematische Planprüfung u. das aktive
Schnittstellenmanagement dienen insb. der Qualitätssicherung u. der Vermeidung von
Planungswidersprüchen. Durch die frühzeitige Identifikation u. Klärung fachlicher Konflikte
können Folgekosten, Umplanungen u. Beeinträchtigungen des weiteren Projektablaufs
vermieden werden. Punkteverteilung: 5 Punkte: Das Konzept beschreibt einen vollständig
strukturierten Prozess für Datenaustausch, Planprüfung und Schnittstellenmanagement. Es
umfasst eine zentrale Projektplattform, Versionierung, geregelte Freigabeprozesse,
gewerkeübergreifende Planprüfungen (z. B. Kollisions- oder Planüberlagerungsprüfungen),
dokumentierte Schnittstellen sowie regelmäßige Abstimmungen und Kontrollen vor Ort. Das
Konzept lässt einen hohen Beitrag zur Fehlervermeidung und Qualitätssicherung erwarten. 4
Punkte: Das Konzept beschreibt einen schlüssigen Prozess mit zentralem Datenaustausch,
geregelten Freigaben, definierten Schnittstellen und regelmäßigen gewerkeübergreifenden
Planprüfungen. Einzelne Elemente der Qualitätssicherung sind weniger detailliert beschrieben.
3 Punkte: Das Konzept beschreibt nachvollziehbare Prozesse für Datenaustausch und
gewerkeübergreifende Abstimmungen. Die Planprüfung erfolgt gemeinsam mit den
Fachplanern, jedoch ohne durchgängige digitale Prüf- oder Freigabeprozesse. 2 Punkte: Das
Konzept beschreibt lediglich grundlegende Regelungen zum Datenaustausch oder zu den
Schnittstellen. Die Planprüfung ist nur eingeschränkt nachvollziehbar dargestellt. 1 Punkt: Das
Konzept beschränkt sich im Wesentlichen auf die Benennung von Schnittstellen; ein
strukturierter Prüf- und Datenaustauschprozess ist nicht erkennbar. 0 Punkte: keine oder nicht
bewertbare Angaben. Gewichtung: 5% von 10%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektteam
Beschreibung: Das Kriterium Projektteam gliedert sich in zwei Unterkriterien, die wie folgt
lauten: 2..2.1 Welche personellen Kapazitäten stehen für die Planungsleistungen zur
Verfügung? Mindestanforderung / Ausschlusskriterium: Es ist mindestens ein festangestellter
Planer (Bauingenieur/Tragwerksplaner, > 35 Stunden/Woche) nachzuweisen. Wird diese
Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot ausgeschlossen. Punkteverteilung: 5
Punkte: Mindestens drei festangestellte Bauingenieure/Tragwerksplaner mit einer
regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche stehen für Planungsleistungen
zur Verfügung. 3 Punkte: Mindestens zwei festangestellte Bauingenieure/Tragwerksplaner mit
einer regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche stehen für
Planungsleistungen zur Verfügung. 1 Punkt: Mindestens ein festangestellter Bauingenieure
/Tragwerksplaner mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche
steht für Planungsleistungen zur Verfügung. Gewichtung: 10% von 20% 2.2.2 Welche
Berufserfahrung weist der konkret für das Projekt vorgesehene verantwortliche Planer auf?
Mindestanforderung / Ausschlusskriterium: Der verantwortliche Planer muss über mindestens
drei Jahre Berufserfahrung bei der Planung von Bauten der Nutzungsart Ausbildung
/Wissenschaft/Forschung gemäß Anlage 10.2 HOAI 2021 verfügen. Wird diese
Mindestanforderung nicht erfüllt, wird das Angebot ausgeschlossen. Eine Doppelnennung mit
dem verantwortlichen Bauleiter ist möglich, sofern die betreffende Person nachweislich sowohl
Planungs- als auch Bauleitungsleistungen erbracht hat und hierfür entsprechende
Berufserfahrung nachweist. Der verantwortliche Planer ist namentlich zu benennen. Die
Berufserfahrung ist durch einen aussagekräftigen Lebenslauf sowie einen Nachweis des
Berufsabschlusses (Kopie der Urkunde) zu belegen. Punkteverteilung: 5 Punkte: 7 Jahre
Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben. 4 Punkte: 6 Jahre
Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben. 3 Punkte: 5 Jahre
Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben. 2 Punkte: 4 Jahre
Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben. 1 Punkte: 3 Jahre
Berufserfahrung in der Planung vergleichbarer Bauaufgaben. Gewichtung: 10% von 20%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität und Referenzen
Beschreibung: Referenzen für die SANIERUNG/NEUBAU EINES SCHULGEBÄUDES ODER
VERGLEICHBARER PROJEKTE Mindestanforderungen Die eingereichten Referenzen
müssen folgende Anforderungen erfüllen: - Beginn der Leistungsphase 2 nach dem
01.01.2021, - Leistungsbild Tragwerksplanung § 51 HOAI - Gebäude aus den Bereichen der
Honorarzone III Tragwerke mit durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad, insbesondere
schwierige statisch bestimmte und statisch unbestimmte ebene Tragwerke in gebräuchlichen
Bauarten und ohne Gesamtstabilitätsuntersuchung hier: Schulen im Sinne der Objektliste
Gebäude, Anlage 14.2 HOAI 2021 - mindestens Honorarzone III, - mindestens ein
Referenzprojekt muss die Leistungsphasen 1 bis 8 vollständig innerhalb des
Referenzzeitraums umfassen, - die Leistungen müssen vollständig durch den Bieter in der für
das vorliegende Projekt vorgesehenen Aufgaben- und Leistungsphasenverteilung erbracht
worden sein. Es sind max. 3 Referenzen abzugeben. Bei Abgabe von mehr als drei
Referenzen werden die Referenzen gewertet, die in den Referenzbögen Nr. 1 - 3 eingetragen
wurden. Als sehr gut oder gut vergleichbar werden insbesondere Referenzprojekte bewertet,
bei denen es sich um Schulgebäude handelt, die unter Berücksichtigung der einschlägigen
schulbaulichen Anforderungen, insbesondere der jeweils geltenden Schulbaurichtlinien,
geplant, errichtet oder saniert wurden. Die Bewertung der Referenzen erfolgt insbesondere
anhand der bereits abgeschlossenen Leistungsphasen, der Projektkosten sowie der Größe
und Größenordnung des jeweiligen Projekts. Dabei wird die Vergleichbarkeit der
Referenzprojekte mit der ausgeschriebenen Maßnahme berücksichtigt. Eine Referenz kann
auch auf Leistungen eines einzelnen, im Büro tätigen Projektleiters gestützt werden, die dieser
gegebenenfalls bei einem früheren Arbeitgeber erbracht hat. Voraussetzung hierfür ist, dass
der Projektleiter dem Bieter für das ausgeschriebene Projekt zur Verfügung steht und im
vorliegenden Projekt als verantwortlicher Projektleiter eingesetzt wird. Die Referenzen sind
anhand des beigefügten Formblatts Referenznachweis einzureichen. Für jedes
Referenzprojekt ist das Formblatt vollständig und separat auszufüllen. Die Angaben müssen
insbesondere die Projektart, den Leistungsumfang, die erbrachten Leistungsphasen, den
Bearbeitungszeitraum, die Honorarzone sowie die Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen
Aufgabe nachvollziehbar darstellen. Punkteverteilung: 5 Punkte: Referenzprofil ist sehr gut
vergleichbar. Das Referenzprojekt betrifft die Sanierung oder Errichtung eines Schulgebäudes
bzw. eines vergleichbaren Gebäudes aus dem Bereich Ausbildung/Wissenschaft/Forschung
gemäß Objektliste Gebäude, Anlage 10.2 HOAI 2021. Das Projekt wurde unter vergleichbaren
Rahmenbedingungen, insbesondere unter Berücksichtigung schulbaulicher Anforderungen,
durchgeführt. Leistungsumfang, Komplexität und erbrachte Leistungsphasen entsprechen
weitgehend der ausgeschriebenen Leistung. 4 Punkte: Referenzprofil ist gut vergleichbar. Das
Referenzprojekt weist eine hohe Übereinstimmung hinsichtlich Nutzung, Planungsaufgabe,
Leistungsumfang und Anforderungen auf. Vergleichbare Anforderungen an Planung,
Koordination und Umsetzung sind vorhanden. 3 Punkte: Referenzprofil ist befriedigend
vergleichbar. Das Referenzprojekt weist wesentliche Übereinstimmungen mit der
ausgeschriebenen Leistung auf, jedoch bestehen Abweichungen hinsichtlich Nutzung,
Umfang, Komplexität oder Rahmenbedingungen. 2 Punkte: Referenzprofil ist ausreichend
vergleichbar. Einzelne Aspekte der Referenz entsprechen der ausgeschriebenen Leistung,
jedoch bestehen deutliche Unterschiede hinsichtlich Aufgabenstellung, Leistungsumfang oder
Projektanforderungen. 1 Punkt: Referenzprofil ist mangelhaft vergleichbar. Nur geringe
Übereinstimmungen mit der ausgeschriebenen Leistung sind erkennbar. 0 Punkte: keine oder
nicht bewertbare Angaben Gewichtung: 30% von 30%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Methoden zur Kosten- und Terminverfolgung
Beschreibung: Das Kriterium Methoden zur Kosten- und Terminverfolgung gliedert sich in
zwei Unterkriterien, die wie folgt lauten: 4.4.1 Terminsicherungskonzept Zur Bewertung des
Kriteriums ist für das konkrete Projekt ein Zeitablaufplan in Form eines Konzeptes für die
Durchführung der Planung und der Gesamtmaßnahmen vorzulegen, welcher die gestellten
zeitlichen Anforderungen berücksichtigt. Neben einer Bewertung der im Vertrag vorgegebenen
Termingestaltung des Projektes soll im Hinblick auf Terminplanung, -kontrolle und -steuerung
aufgezeigt werden, mit welchen Mitteln und Methoden auf eine termingerechte Abwicklung
des Bauvorhabens hingewirkt wird. Vorschläge zur nachweislichen Unterschreitung der
vorgegebenen Terminvorgaben werden ebenfalls erwartet. Punkteverteilung: 5 Punkte: Das
Konzept ist sehr gut nachvollziehbar und stellt eine schlüssige, projektbezogene
Vorgehensweise zur Terminsicherung dar. Der vorgelegte Zeitablaufplan berücksichtigt die
wesentlichen Projektphasen, Abhängigkeiten und Schnittstellen. Es werden konkrete
Maßnahmen zur Terminplanung, Terminüberwachung und Terminsteuerung beschrieben.
Risiken und mögliche Terminabweichungen werden frühzeitig berücksichtigt und mit
geeigneten Gegenmaßnahmen hinterlegt. Darüber hinaus werden nachvollziehbare
Maßnahmen zur Verkürzung bzw. Optimierung der vorgesehenen Terminvorgaben aufgezeigt.
4 Punkte: Das Konzept ist gut nachvollziehbar und beschreibt eine geeignete Vorgehensweise
zur Terminplanung und -steuerung. Wesentliche Projektabläufe, Abhängigkeiten und
Kontrollmechanismen werden dargestellt. Maßnahmen zur Sicherstellung der
Termineinhaltung sind nachvollziehbar beschrieben. 3 Punkte: Das Konzept ist befriedigend
nachvollziehbar. Die grundlegenden Abläufe der Terminplanung und Terminverfolgung werden
dargestellt, jedoch fehlen teilweise konkrete Aussagen zu Steuerungsmaßnahmen, Risiken
oder Reaktionsmöglichkeiten bei Abweichungen. 2 Punkte: Konzept ausreichend
nachvollziehbar 1 Punkt: Das Konzept ist mangelhaft nachvollziehbar. Es werden lediglich
allgemeine Aussagen zur Terminplanung getroffen; konkrete Maßnahmen zur
Terminsicherung fehlen weitgehend. 0 Punkte: Keine oder nicht bewertbare Angaben.
Gewichtung: 5% von 10% 4.4.2 Kostensicherungskonzept Zur Bewertung des Kriteriums soll
nachvollziehbar dargelegt werden, mit welchen Mitteln und Methoden bereits in der Planung
wirtschaftliche Ansätze verfolgt werden, wie auf die Einhaltung eines Kostenrahmens
hingewirkt wird und welche Strategie zur Einhaltung der Kostenobergrenzen vorgenommen
wird. Für die Gesamtmaßnahme stehen dem Landkreis finanzielle Mittel i.H.v. 16,06 Mio. zur
Verfügung. Dies ist bei der Konzeptionierung zu berücksichtigen. Punkteverteilung: 5 Punkte:
Das Konzept ist sehr gut nachvollziehbar und beschreibt eine umfassende Strategie zur
Kostensicherung über alle Projektphasen. Es werden konkrete Maßnahmen zur
Kostenplanung, Kostenkontrolle und Kostensteuerung dargestellt. Der Umgang mit
Kostenrisiken, Planungsänderungen und möglichen Mehrkosten ist nachvollziehbar erläutert.
Die Einhaltung der Kostenobergrenze wird durch geeignete Kontroll- und
Steuerungsmaßnahmen sichergestellt. 4 Punkte: Das Konzept ist gut nachvollziehbar und
stellt geeignete Methoden zur Kostenüberwachung und Kostensteuerung dar. Maßnahmen zur
Einhaltung des Kostenrahmens und zum Umgang mit Abweichungen sind nachvollziehbar
beschrieben. 3 Punkte: Das Konzept ist befriedigend nachvollziehbar. Grundlegende
Maßnahmen zur Kostenkontrolle werden dargestellt, jedoch fehlen teilweise konkrete
Aussagen zur Steuerung von Risiken, Änderungen oder Kostenabweichungen. 2 Punkte: Das
Konzept ist ausreichend nachvollziehbar. Es enthält allgemeine Aussagen zur Kostenplanung
und Kostenkontrolle, eine umfassende Strategie zur Kostensicherung ist jedoch nur
eingeschränkt erkennbar. 1 Punkt: Das Konzept ist mangelhaft nachvollziehbar. Es werden
überwiegend allgemeine Aussagen getroffen; konkrete Maßnahmen zur Einhaltung des
Kostenrahmens fehlen. 0 Punkte: keine oder nicht bewertbare Angaben Gewichtung: 5% von
10%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 10
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://bi-medien.de/ausschreibungsdienste
/ausschreibungen/D462854142
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://bi-medien.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 16/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: #1) Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt gemäß § 56 VgV.
Das Nachforderungs-/Aufklärungsverfahren vor Auftragserteilung erfolgt ausschließlich
elektronisch über das Vergabeportal; es gelten die diesbezüglich im Bieterportal eingestellten
Nachrichten. #2) Am 1. Januar 2014 ist das Niedersächsische Gesetz zur Sicherung von
Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen (Niedersächsisches
Tariftreue und Vergabegesetz NTVergG) in Kraft getreten. Die anzuwendenden Vorschriften
dieses Gesetzes in der jeweils aktuellsten Fassung werden Vertragsbestandteil. Zur
Bestätigung hat der Auftragnehmer sich nach § 4 Abs. 1 NTVergG gem. beiliegender
Eigenerklärung zu erklären. Das Formblatt ist ebenso bei Vorliegen einer Bietergemeinschaft
von sämtlichen Mitgliedern der Bietergemeinschaft einzureichen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 16/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung
von Rechtsbehelfen: 1. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein 2. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag
oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass
dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden
entstanden ist oder zu entstehen droht. 3. Der Antrag ist unzulässig, soweit - der Antragsteller
den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt
unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist
zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, -
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei
einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz1 Nummer 2
GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und
Digitalisierung
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Friesland
Registrierungsnummer: UStID. DE254880523
Abteilung: Zentrale Vergabestelle - Frau Dieken
Postanschrift: Lindenallee 1
Stadt: Jever
Postleitzahl: 26441
Land, Gliederung (NUTS): Friesland (DE) (DE94A)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Dieken
E-Mail: vergabestelle@friesland.de
Telefon: +49 (4461) 919 26 70
Fax: +49 (4461) 919 83 10
Internetadresse: https://www.friesland.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Registrierungsnummer: T:04131153308
Abteilung: -
Postanschrift: Auf der Hude 2
Stadt: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land, Gliederung (NUTS): Lüneburg, Landkreis (DE935)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Telefon: +49 (413)1150
Fax: +49 (413)1152943
Internetadresse: https://mw.niedersachsen.de
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 94692613-e8f6-49ef-af33-20efe2f47b22 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 13/10/2026 14:39:29 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 199/2026
Datum der Veröffentlichung: 14/10/2026
Referenzen:
https://bi-medien.de
https://bi-medien.de/ausschreibungsdienste/ausschreibungen/D462854142
https://mw.niedersachsen.de
https://www.friesland.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202610/ausschreibung-708806-2026-DEU.txt
|
|