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Titel :
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DEU-Borken - Deutschland Softwareprogrammierung und -beratung Lieferung/Überlassung, Einführung und Pflege einer Software zur Führung, Datenhaltung und Bereitstellung des Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystems (ALKIS) für das Kreisgebiet Borken
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026101301115031357 / 705611-2026
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Veröffentlicht :
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13.10.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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25.10.2026
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Angebotsabgabe bis :
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10.11.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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72200000 - Softwareprogrammierung und -beratung
72260000 - Dienstleistungen in Verbindung mit Software
72263000 - Software-Implementierung
72268000 - Bereitstellung von Software
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DEU-Borken: Deutschland Softwareprogrammierung und -beratung
Lieferung/Überlassung, Einführung und Pflege einer Software zur Führung,
Datenhaltung und Bereitstellung des Amtlichen
Liegenschaftskatasterinformationssystems (ALKIS) für das Kreisgebiet Borken
2026/S 198/2026 705611
Deutschland Softwareprogrammierung und -beratung Lieferung/Überlassung, Einführung
und Pflege einer Software zur Führung, Datenhaltung und Bereitstellung des Amtlichen
Liegenschaftskatasterinformationssystems (ALKIS) für das Kreisgebiet Borken
OJ S 198/2026 13/10/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Kreis Borken, Zentrale Vergabestelle
E-Mail: vergabeplattform@kreis-borken.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Lieferung/Überlassung, Einführung und Pflege einer Software zur Führung, Datenhaltung
und Bereitstellung des Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystems (ALKIS) für das
Kreisgebiet Borken
Beschreibung: Der Fachbereich 62 - Geoinformation und Liegenschaftskataster des Kreis
Borken plant die Einführung eines neuen ALKIS-Softwaresystems. Beabsichtigt ist, die
derzeitige Softwarelösung abzulösen. Daneben soll die aktuelle Systemlandschaft
mitberücksichtigt werden sowie seit der Inbetriebnahme der bisherigen ALKIS-Software nach
den Bedürfnissen des AG implementierte Programmentwicklungen und Workflows enthalten.
Die Software hat grundsätzlich folgende, für sich eigenständige Module (ALKIS-
Verfahrenskomponenten) zu enthalten: - Datenhaltungskomponente DHK - Erhebungs- und
Qualifizierungskomponente EQK - Auskunfts- und Präsentationskomponente APK Die
bisherige ALKIS-Software wird innerhalb des Fachbereichs zur Zeit von insgesamt 62
Personen verwendet. Davon arbeiten sechs Personen täglich in der
Datenhaltungskomponente und der Benutzerverwaltung. Rund 25 Personen nutzen täglich die
Erhebungs- und Qualifizierungskomponente, um Liegenschaftsvermessungen in den
Datenbestand zu übernehmen oder die Daten der Amtlichen Basiskarte zu aktualisieren.
Neben den 62 Mitarbeitenden des Fachbereichs wird die Auskunfts- und
Präsentationskomponente auf ca. 390 Arbeitsplätzen in anderen Fach-bereichen der
Kreisverwaltung sowie ca. 590 Arbeitsplätzen externer Institutionen wie z.B. Kommunen,
Energieversorger oder Finanzämter genutzt. Auftragsgegenstand ist die Lieferung oder
Überlassung und Einführung sowie spätere Pflege einer Software zur Führung, Datenhaltung
und Bereitstellung des Liegenschaftskatasters (Amtliches
Liegenschaftskatasterinformationssystem - ALKIS) für das Kreisgebiet Borken für die Dauer
von 72 Monaten mit einer automatischen Verlängerung um jeweils 12 Monate bis zu einer
maximalen Laufzeit von 120 Monaten. Zum Umfang der Ausschreibung gehört zudem die
Installation einer permanenten Testumgebung. Des Weiteren soll eine Ausstiegsoption bei
einer möglichen landesweiten oder überregionalen Softwarelösung einzelner oder aller
Module angeboten werden. Im Übrigen wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen
Kennung des Verfahrens: 42ad4918-f52b-4ee2-9c8f-facadcaeb621
Interne Kennung: 00.11.99-09632
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: 1. Das vom Auftraggeber (AG) durchgeführte Verfahren ist
ein Offenes Verfahren nach Maßgabe der VgV. Dieses Verfahren steht dem öffentlichen
Auftraggeber nach § 14 Abs. 2 VgV nach seiner Wahl zur Verfügung. Die vergaberechtlichen
Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im
gesamten Verfahren streng beachtet. 2. Die Vergabeunterlagen enthalten weitere
Informationen über den Beschaffungsbedarf des AG, insbesondere Angaben zu Eignungs-
und Zuschlagskriterien. Die Vergabeunterlagen sind von Beginn des Verfahrens an über die
angegebene Internetplattform abrufbar. 3. Der Auftraggeber ist im Rahmen des
Vergabeverfahrens gehalten, personenbezogene Daten zu erheben, zu verarbeiten und zu
speichern. Weitere Informationen sind dem Dokument Information über die Verarbeitung
personenbezogener Daten zu entnehmen. 4. Auskunftsersuchen des Interessenten sind
ausschließlich über die Vergabeplattform an den Auftraggeber zu richten. Andere Stellen
dürfen keine Auskünfte erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich.
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72260000 Dienstleistungen in Verbindung mit Software,
72263000 Software-Implementierung, 72268000 Bereitstellung von Software
2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Burloer Str. 93
Stadt: Borken
Postleitzahl: 46325
Land, Gliederung (NUTS): Borken (DEA34)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXPWYRPLNG8#
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe
nach §§ 123 bis 126 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe
nach §§ 123 bis 126 GWB
Betrug: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Korruption: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Zwingende bzw. fakultative
Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Zwingende bzw. fakultative
Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative
Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative
Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative
Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Zwingende bzw. fakultative
Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§
123 bis 126 GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Zwingende
bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe
nach §§ 123 bis 126 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Zwingende bzw.
fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zwingende
bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Zwingende
bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Zwingende bzw.
fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Lieferung/Überlassung, Einführung und Pflege einer Software zur Führung, Datenhaltung
und Bereitstellung des Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystems (ALKIS) für das
Kreisgebiet Borken
Beschreibung: Mit einem voraussichtlichen Ende des Vergabeverfahrens ist im November
bzw. Dezember 2026 zu rechnen. Mit dieser EU-weiten Bekanntmachung wird zur Abgabe
von Angeboten aufgefordert. Weitere Informationen sind den auf der Vergabeplattform zur
Verfügung gestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Interne Kennung: 00.11.99-09632
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72260000 Dienstleistungen in Verbindung mit Software,
72263000 Software-Implementierung, 72268000 Bereitstellung von Software
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer mit
optionalen Leistungen zu beauftragen. Hierzu zählen Leistungen hinsichtlich der Durchführung
von zehn weiteren Schulungstagen. Näheres ergibt sich aus den Vertragsunterlagen.
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Burloer Str. 93
Stadt: Borken
Postleitzahl: 46325
Land, Gliederung (NUTS): Borken (DEA34)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Laufzeit: 72 Monate
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 4
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils
zwölf Monate bis zu einer maximalen Laufzeit von 120 Monaten.
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit
dem Angebot vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind sämtliche unter diesem
Abschnitt Eintragung in ein relevantes Berufsregister aufgeführten Unterlagen jeweils von
allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die unter den Abschnitten Technische
und berufliche Leistungsfähigkeit aufgeführten Unterlagen können für eine
Bietergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. Die Vergabestelle behält sich vor
Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern.
In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister.
Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde
/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu
übersetzen. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: 1.
Soweit zutreffend: Bietergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I Erklärung der
Bietergemeinschaft zu verwenden; 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Die Erklärung kann durch die Abgabe des den
Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen erbracht werden; 3. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das
Formulars III Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG zu verwenden. 4. Eigenerklärung zur
Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April
2022. Hierfür ist das Formular IV Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der
Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023
/1214 des Rates vom 23. Juni 2023 zu verwenden. 5. Aktueller Auszug aus dem Handels-
oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine
Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den
Bewerber keine Eintragungspflicht besteht nebst Angaben zu vertretungsberechtigten
Personen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit
dem Angebot vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind sämtliche unter diesem
Abschnitt Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen aufgeführten Unterlagen jeweils von
allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt
Eintragung in ein relevantes Berufsregister Ausgeführte. Folgende Eigenerklärungen und
Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: Eigenerklärung zu Unternehmens-Referenzen:
Jeder Bieter muss für jede angebotene ALKIS-Verfahrenskomponente
(Datenhaltungskomponente DHK, Erhebungs- und Qualifizierungskomponente EQK,
Auskunfts- und Präsentationskomponente APK) mindestens eine Eigenerklärung über
mindestens eine vergleichbare Unternehmens-Referenz einreichen, die die nachfolgenden
Mindestanforderungen (a) - (c) kumulativ erfüllt: (a) Verantwortung oder wesentliche
Unterstützung bei der Einführung, Konfiguration, Fortentwicklung oder Pflege einer ALKIS-
Verfahrenskomponente für den produktiven Einsatz. (b) Die ALKIS-Verfahrenskomponente
erfüllt im Rahmen des Projekts die jeweils maßgeblichen fachlichen und technischen
Anforderungen für den Einsatz im Liegenschaftskataster einer Gebietskörperschaft des
öffentlichen Rechts. (c) Die Einführung, Konfiguration, Fortentwicklung oder Pflege der
Verfahrenskomponente muss innerhalb der letzten drei Jahre vor Ablauf der Angebotsfrist
dieses Verfahrens erbracht worden sein. Die Einreichung eines laufenden Vertrags ist
zulässig, sofern die betreffende Verfahrenskomponente bereits bei Ablauf der Angebotsfrist
dieses Verfahrens produktiv eingesetzt wird. . In der Referenz sind folgende Informationen
vollständig und eindeutig darzustellen: Modul, Name des Auftraggebers, Angabe des
Vertragszeitraums (jeweils Monat/Jahr). Hinweis: Eine Referenz, die mehrere
Verfahrenskomponenten umfasst, kann für alle hiervon erfassten Verfahrenskomponenten
herangezogen werden. Es ist demnach zulässig, dass der Bieter eine Referenz einreicht, die
Datenhaltungskomponente DHK, die Erhebungs- und Qualifizierungskomponente EQK und
die Auskunfts- und Präsentationskomponente APK umfasst und jeweils die
Mindestanforderungen (a) - (c) kumulativ erfüllt. Sofern der Nachweis für die
Verfahrenskomponenten mittels verschiedener Referenzen erfolgt, ist das Formular
entsprechend zu vervielfältigen und zusätzliche Eigenerklärungen zu Unternehmens-
Referenzen einzureichen. Hierzu ist das Formular V Eigenerklärung zu den Unternehmens-
Referenzen zu verwenden. Mindestanforderungen: Der Bieter muss folgenden
Mindestanforderungen erfüllen: Es ist eine Unternehmens-Referenz jede angebotene ALKIS-
Verfahrenskomponente (Datenhaltungskomponente DHK, Erhebungs- und
Qualifizierungskomponente EQK, Auskunfts- und Präsentationskomponente APK)
einzureichen, die die Mindestanforderungen (a) - (c) kumulativ erfüllt. Andernfalls erfolgt ein
Ausschluss.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1. Ein Bieter kann andere Unternehmen als
Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Angebot unter
Verwendung von Formular VI zu benennen. Fall 1: Für die Benennung eines
Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bieter zusätzlich für jeden
Unterauftragnehmer einzureichen: die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue
des Unterauftragnehmers unter Abschnitt Eintragung in ein relevantes Berufsregister der EU-
weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und
IV. Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe
bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich
einzureichen: (i) die unter Abschnitt 5.1.9 Eignungskriterien , dort unter Referenzen zu
bestimmten Dienstleistungen bezeichnete Unterlage (Formular V Eigenerklärung zu den
Unternehmens-Referenzen ) für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf
die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft (ii) die in Abschnitt
Eintragung in ein relevantes Berufsregister der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten
Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV auch von diesem benannten
Dritten, (iII) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von
Formular VII. Hinweis zu Fall 2: Ein Bieter oder eine Bietergemeinschaft kann im Hinblick auf
Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche
Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese
die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen werden.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistung
Beschreibung: Die Wertung der Angebote erfolgt anhand der Kriterien, die in den
Vergabeunterlagen, konkret in der Anforderungskatalog_Bewertungsmatrix auf dem Blatt
Gew. Richtwertmethode (Median) beschrieben sind. Die Bewertung erfolgt anhand einer
gewichteten Richtwertmethode (Median) nach UfAB VI. Die Leistung wird mit 30% und der
Preis mit 70% gewichtet. Die Einzelheiten sind der Bewertungsmatrix und den
Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Wertung der Angebote erfolgt anhand der Kriterien, die in den
Vergabeunterlagen, konkret in der Anforderungskatalog_Bewertungsmatrix auf dem Blatt
Gew. Richtwertmethode (Median) beschrieben sind. Die Bewertung erfolgt anhand einer
gewichteten Richtwertmethode (Median) nach UfAB VI. Die Leistung wird mit 30% und der
Preis mit 70% gewichtet. Die Einzelheiten sind der Bewertungsmatrix und den
Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 70
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 25/10/2026 23:59:59 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice
/CXPWYRPLNG8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Die Kommunikation im Vergabeverfahren wird ausschließlich über den
Vergabemarktplatz www.vergabe-westfalen.de geführt.
URL: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYRPLNG8
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice
/CXPWYRPLNG8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Klarstellung: Es gilt § 56 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 10/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: Die Angebotsöffnung erfolgt nach Ablauf der Angebotsfrist digital
auf der Vergabeplattform www.vergabe-westfalen.de
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Technische Mindestanforderung Für jede
angebotene ALKIS-Verfahrenskomponente (DHK, EQK und/oder APK) muss für die konkret
angebotene Software eine Bestätigung bzw. Zertifizierung des Ministeriums des Innern NRW
vorliegen. Diese muss die Einhaltung des rechtlich verbindlichen NRW-Pflichtenhefts ALKIS in
der maßgeblichen Fassung einschließlich GeoInfoDok 7.1 und Folgende bestätigen. Der
Auftraggeber kann die Nachweise nachfordern. Nicht nachgewiesene oder nicht konforme
Komponenten werden nicht berücksichtigt. Der Auftragnehmer hat im Fall des
Vertragsabschlusses Nr. 18.3 EVB-IT-Systemvertrag i. V. m. Ziff. 19.1 EVB-IT-System-AGB
einzuhalten. Er hat auf Verlangen des Auftraggebers vor Erteilung des Zuschlags eine im
Rahmen und Umfang marktübliche Industriehaftpflichtversicherung oder vergleichbare EU-
Versicherung nachzuweisen. Es gelten die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes
NRW zum TVgG NRW (BVB TVgG NRW).
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Informationen über die Überprüfungsfristen: 1. Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber
/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB innerhalb von zehn Kalendertagen nach
Erkennen des Verstoßes gegenüber dem Auftraggeber rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134
Abs. 2 GWB bleibt unberührt. 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind gemäß § 160
Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 4. Ein Vergabenachprüfungsantrag
ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen
sind. 5. Ein Vergabenachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 5 GWB außerdem
unzulässig, wenn ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß
§ 180 Abs. 2 GWB vorliegt. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz
2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter,
deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens,
dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des
Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen
keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor
die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Gemäß
§ 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information
nach § 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg
oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am
Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs
beim betroffenen Bieter oder Bewerber kommt es nicht an. Gemäß § 135 Abs. 1 GWB ist ein
öffentlicher Auftrag von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen §
134 GWB verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren
festgestellt worden ist. Gemäß § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1
GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den
öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags einschließlich einer
Zusammenfassung der einschlägigen Gründe entsprechend § 134 Abs. 1 Satz 1 GWB unter
Berücksichtigung von § 135 Abs. 3 Satz 2 GWB geltend gemacht worden ist, jedoch nicht
später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der
Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union, sofern die Bekanntmachung die
Angaben gemäß § 135 Abs. 3 Satz 2 GWB enthält. Nach Ablauf dieser Fristen ist ein auf die
Feststellung der Unwirksamkeit gerichteter Nachprüfungsantrag gemäß § 135 Abs. 2 Satz 3
GWB unstatthaft. Siehe hierzu auch §§ 155 ff. GWB.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Kreis
Borken, Zentrale Vergabestelle
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Kreis Borken, Zentrale Vergabestelle
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Kreis Borken, Zentrale Vergabestelle
Registrierungsnummer: 055540012012-31002-06
Postanschrift: Burloer Str. 93
Stadt: Borken
Postleitzahl: 46325
Land, Gliederung (NUTS): Borken (DEA34)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabeplattform@kreis-borken.de
Telefon: 02861 6817478
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Registrierungsnummer: 05515-03004-07
Postanschrift: Albrecht Thaer Str. 9
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48143
Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
Telefon: +49 2514111691
Fax: +49 2514112165
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 81ad34cc-a9cc-4df1-90da-d6cb4ebd6195 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 09/10/2026 17:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 198/2026
Datum der Veröffentlichung: 13/10/2026
Referenzen:
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYRPLNG8
https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYRPLNG8/documents
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202610/ausschreibung-705611-2026-DEU.txt
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