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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Wiesbaden - Deutschland Beseitigung von Waffen und Munition Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Wiesbaden-Ostfeld
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026061800523835856 / 418842-2026
Veröffentlicht :
18.06.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
28.02.2028
Angebotsabgabe bis :
17.07.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
90520000 - Dienstleistungen im Zusammenhang mit radioaktiven, giftigen, medizinischen und gefährlichen Abfällen
90523100 - Beseitigung von Waffen und Munition
DEU-Wiesbaden: Deutschland Beseitigung von Waffen und Munition
Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Wiesbaden-Ostfeld

2026/S 116/2026 418842

Deutschland Beseitigung von Waffen und Munition Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme
Wiesbaden-Ostfeld
OJ S 116/2026 18/06/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
E-Mail: vergabe@wibau-wiesbaden.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Wiesbaden-Ostfeld
Beschreibung: Durchführung einer geomagnetischen Untersuchung mit anschließender
Kampfmittelräumung in Wiesbaden-Erbenheim
Kennung des Verfahrens: 5ddb38e8-df63-4f2a-867c-0db63a9b7c8e
Interne Kennung: 2026-VgV-SEG-Ostfeld-GM+KMR
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90523100 Beseitigung von Waffen und Munition
Zusätzliche Einstufung (cpv): 90520000 Dienstleistungen im Zusammenhang mit radioaktiven,
giftigen, medizinischen und gefährlichen Abfällen

2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Wiesbaden
Postleitzahl: 65187
Land, Gliederung (NUTS): Wiesbaden, Kreisfreie Stadt (DE714)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die SEG Wiesbaden hat ihre Schwestergesellschaft, die städtische
WiBau Gesellschaft mbH (WiBau) mit der Durchführung des hier ausgeschriebenen
Vergabeverfahrens beauftragt. Sämtliche Kommunikation im Vergabeverfahren ist daher mit
der WiBau zu führen. Das gesamte Verfahren inkl. Kommunikation wird elektronisch in
Textform, möglichst über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD (elektronische
Hessische Ausschreibungsdatenbank) oder per E-Mail an vergabe@wibau-wiesbaden.de
unter Angabe der Dokumentenbezeichnung und Gliederungsnummer der Vergabeunterlagen
abgewickelt. Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der
Vergabeplattform e-HAD einzureichen. Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn
Sie sich registriert haben werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen

von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum
Verfahren verschickt. Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen
Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung
ausgeschlossen. Verwendung der Vergabeunterlagen: Die Vergabeunterlagen und alle
Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für
dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere
Zwecke ist nicht gestattet.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Korruption:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Zahlungsunfähigkeit:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Darüber hinaus gelten sämtliche in den Vergabeunterlagen genannten
Ausschlussgründe, insbesondere die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126
GWB.

5. Los

5.1. Los: LOT-0000
Titel: Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Wiesbaden-Ostfeld
Beschreibung: 1. Veranlassung und Zielsetzung Im Osten der Landeshauptstadt Wiesbaden
befindet sich der Entwicklungsbereich der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Ostfeld.
Das rund 450 Hektar große Areal ist als langfristige Entwicklungsfläche der Landeshauptstadt
Wiesbaden definiert und soll sowohl für den Wohnungsbau als auch für Dienstleistungs- und
Gewerbenutzungen städtebaulich entwickelt werden. Rund 100 Hektar des Areals sind für
eine Siedlungs- und Gewerbeentwicklung in einer städtebaulich integrierten Lage mit

Anschluss an bestehende Infrastrukturen umzusetzen. Der übrige Teil wird als
Landschaftsraum verbleiben. In einem ersten Schritt beabsichtigt die Landeshauptstadt
Wiesbaden für das nördliche Areal des städtebaulichen Entwicklungsbereichs Planungsrecht
zu schaffen. Auf diesen hauptsächlich landwirtschaftlich genutzten Flächen im Wiesbadener
Stadtteil Erbenheim soll ein zentraler Behördenstandort für das Bundeskriminalamt (BKA)
entstehen, das derzeit verschiedene Liegenschaften im Stadtgebiet nutzt. 2. Leistungsumfang
Kampfmittelräumung Innerhalb des Gebietes ist eine geomagnetische Untersuchung mit
anschließender Kampfmittelräumung durchzuführen. Es handelt sich um einen Bereich, der
später bebaut werden soll. Nach Abschluss der Geomagnetik und der Kampfmittelräumung ist
für die untersuchten und geräumten Flächen eine Kampfmittelfreigabe auszustellen. Die
geomagnetische Untersuchung soll im Zeitraum vom 01. September 2026 bis 28. Februar
2027 durchgeführt werden. Sollte die Kampfmittelräumung aufgrund unvorhergesehener
Ereignisse im genannten Zeitraum nicht möglich sein oder nicht abgeschlossen werden
können, kann eine Fortsetzung zwischen dem 01. September 2027 und dem 28. Februar 2028
erfolgen. Die zu untersuchende Fläche ist insgesamt 41.557 m² groß. Für rund 10.830 m²
liegen derzeit noch keine Betretungsrechte vor. Der Auftraggeber ist bemüht, diese bis zum
Untersuchungsbeginn zu beschaffen. Insofern kann die tatsächlich zu untersuchende Fläche
nach oben oder unten abweichen. Ein Rechtsanspruch auf eine bestimmte
Mindestflächengröße besteht nicht. Die Fläche liegt in einem ehemaligen
Bombenabwurfgebiet. Es liegt eine Luftbildauswertung vor, die in diesem Bereich einen
Blindgängerverdachtspunkt anzeigt. In einem östlich angrenzenden, rund 36 ha großen
Bereich wurde bereits eine geomagnetische Untersuchung mit Kampfmittelräumung
durchgeführt. In diesem Areal wurden 310 Störpunkte identifiziert. Für die zu untersuchende
rund 4,15 ha große Fläche wird unterstellt, dass nach Abschluss der geomagnetischen
Untersuchung 75 Störpunkte zu räumen sind. Bei dieser Angabe handelt es sich um eine
Schätzung. Daraus kann kein Anspruch auf eine Mindest- oder Maximalmenge abgeleitet
werden. 2.1. Anforderungen an die geomagnetische Untersuchung Die geomagnetische
Untersuchung ist nach dem neuesten Stand der Technik sowie unter Beachtung der zum
Zeitpunkt der Leistungserbringung gültigen baufachlichen Richtlinien für die
Kampfmittelräumung und der Bestimmungen für die Kampfmittelräumung im Lande Hessen
auszuführen. Es sind geeignete, dem Stand der Technik entsprechende computergestützte
Mess-, Ortungs- und Auswertungsverfahren einzusetzen, die eine vollflächige, standort- und
positionsgenaue Erfassung des Untersuchungsgebiets ermöglichen. Die Datenerfassung hat
mit Hilfe eines möglichst genauen GPS-Systems zu erfolgen (Zielgröße ist eine
Lagegenauigkeit von +/- 0,1 m), sodass die Ergebnisse lagegenau georeferenziert werden
können. Nach Abschluss der Geomagnetik ist eine Modellrechnung durchzuführen, um die
geografische Lage, die Tiefenlage und das magnetische Moment zu ermitteln. Die
Untersuchung soll so gestaltet werden, dass ferromagnetische kampfmittelrelevante
Anomalien bis in eine Tiefe von 5 m unter GOK mit der für die Kampfmittelräumung
erforderlichen Genauigkeit erfasst werden. Ziel der geomagnetischen Untersuchung ist die
vollflächige Kampfmittelüberprüfung des Untersuchungsgebietes als Voraussetzung für die
Kampfmittelfreigabe der Fläche bis zu einer Tiefe von 5 m unter GOK. Die
Untersuchungsergebnisse sind nachvollziehbar auszuwerten, vollständig zu dokumentieren
und georeferenziert in digitaler Form bereitzustellen. 2.2. Anforderungen an die
Kampfmittelräumung Die Kampfmittelräumung ist von einer bodenkundlichen und einer
ökologischen Baubegleitung begleitet. Zudem wurde ein Bodenschutzkonzept erstellt, in dem
Maßnahmen zum Schutz des Bodens vorgegeben sind, die bei der Kampfmittelräumung zu
beachten sind. Die Kampfmittelräumung ist nach dem jeweils aktuellen Stand der Technik
durchzuführen. Die im Rahmen der geomagnetischen Untersuchung detektierten
kampfmittelrelevanten Störpunkte sind vor Ort einzumessen, auszupflocken und freizulegen.

Nicht sprengfähiges Material ist zu heben und zu entsorgen. Sprengfähiges Material ist zu
identifizieren, zu sichern, zu dokumentieren, zu melden und nach den Vorgaben des
Kampfmittelräumdienstes zu behandeln. Die Ausgrabung von Störpunkten bis 0,5 m unter
GOK soll von Hand erfolgen. Für tiefergehende Störpunkte ist vorrangig ein Bagger mit 7,5 t
Gesamtge-wicht und Gummikettenantrieb einzusetzen. In Einzelfällen und nach Abstimmung
mit der bodenkundlichen und ökologischen Baubegleitung kann auch ein Bagger mit bis zu 17
t Gesamtgewicht eingesetzt werden. Bei der Ausgrabung ist die genaue Lage und Tiefe des
konkreten Störpunktes schichtweise mit einer Handsonde zu verifizieren. (...) Detailliertere
Beschreibungen der Leistung entnehmen Sie bitte der den Vergabeunterlagen beiliegenden
Leistungsbeschreibung. Dort sind die o.g. Themen vollständig beschrieben sowie weitere
Themen wie - Gebietsmerkmale und durchgeführte Untersuchungen - Betroffenheit der
Landwirtschaft - Betroffenheit von Schutzgebieten - Untergrundsituation, Altflächen und
Bodenverunreinigungen - Abstimmung mit weiteren Auftragnehmern/ Fachgutachtern
beschrieben.
Interne Kennung: LOT-0000

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90523100 Beseitigung von Waffen und Munition
Zusätzliche Einstufung (cpv): 90520000 Dienstleistungen im Zusammenhang mit radioaktiven,
giftigen, medizinischen und gefährlichen Abfällen

5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Wiesbaden
Postleitzahl: 65187
Land, Gliederung (NUTS): Wiesbaden, Kreisfreie Stadt (DE714)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/09/2026
Enddatum der Laufzeit: 28/02/2028

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch
geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#Die geomagnetische
Untersuchung soll im Zeitraum vom 01. September 2026 bis 28. Februar 2027 durchgeführt
werden. Sollte die Kampfmittelräumung aufgrund unvorhergesehener Ereignisse im
genannten Zeitraum nicht möglich sein oder nicht abgeschlossen werden können, kann eine
Fortsetzung zwischen dem 01. September 2027 und dem 28. Februar 2028 erfolgen. Während
der Durchführung der Maßnahmen ist zu gewährleisten, dass jederzeit mindestens eine
deutschsprachige Fachkraft auf der Baustelle anwesend ist. Zuschlagskriterien: Der Zuschlag
wird auf das wirtschaftlichste Angebot i.S.v. § 127 Abs. 1 GWB gemäß § 58 VgV unter
Berücksichtigung folgender Wertungskriterien in folgender Gewichtung ermittelt: 1.
Konzeptionelle Herangehensweise 40 %, 2. Preis 60 % Bewertung der Einzelkriterien: Die

Bewertung der Einzelkriterien erfolgt nach folgender Maßgabe: Zuschlagskriterium
konzeptionelle Herangehensweise: Die konzeptionelle Herangehensweise ist auf Basis der
bereits mit der Bekanntmachung und dem vorliegenden Schreiben zur Verfügung gestellten
Informationen und Unterlagen zu erstellen. Im Rahmen der vom Bieter zu erstellenden und mit
dem Angebot einzureichenden konzeptionellen Herangehensweise soll der Bieter, unter
Einbeziehung der nachfolgenden Erläuterung, ausführlich (max. 2 DIN-A-4 Seiten) und
anschaulich schriftlich Folgendes darstellen: Die geomagnetische Untersuchung und die
Kampfmittelräumung sollen unmittelbar nach der Ernte der Feldfrüchte erfolgen. Dabei ist von
unterschiedlichen Erntezeitpunkten auszugehen. Zudem ist aufgrund von Anforderungen des
Arten- und Bodenschutzes mit einem erhöhten Abstimmungs- und Arbeitsaufwand zu
rechnen. Parallel zu den Leistungen des Auftragnehmers finden in anderen Bereichen des
Baufeldes Bodenuntersuchungen, archäologische Grabungen sowie eine Räumung von
Blindgängerverdachtspunkten statt. Witterungsbedingt kann es außerdem vorkommen, dass
einzelne Flächen zeitweise nicht geomagnetisch untersucht werden können. Es ist daher mit
Verzögerungen, Behinderungen oder Unterbrechungen einzelner Arbeitsabschnitte zu
rechnen. Bitte erläutern Sie auf maximal 2 DIN-A-4-Seiten Ihr konkretes Mess- und
Räumkonzept, mit dem unter diesen Rahmenbedingungen ein möglichst reibungsloser,
termin- und qualitätsgerechter Untersuchungs- und Räumablauf sichergestellt werden kann.
Dabei sind insbesondere folgende Aspekte darzustellen: Abschnittsweise Arbeitsplanung bei
unterschiedlichen Flächenfreigaben Umgang mit witterungsbedingten Unterbrechungen
Koordination mit parallel arbeitenden Fachgewerken Personal- und Geräteeinsatzplanung
Maßnahmen zur Einhaltung des Gesamttermins Sicherstellung der Geräte- und
Materialverfügbarkeit bei Unterbrechungen Jeder dieser Spiegelstriche stellt ein Unterkriterium
dar. Alle Unterkriterien werden gleich gewichtet. Hierbei werden vom Bieter keine auf die hier
ausgeschriebene Leistung bezogenen Entwürfe, Pläne und Zeichnungen oder Berechnungen
erwartet oder gefordert. Die von uns zusammengestellten Unterlagen samt Anlagen sollen
Ihnen als Grundlage dienen, die spätere Aufgabe in einen Gesamtzusammenhang
einzuordnen und als Hintergrund zu nutzen. Eigene, tiefergehende Planungen sowie die
Erarbeitung weiterer Planungen / Unterlagen etc. ist dann die Aufgabe des nach Abschluss
des Vergabeverfahrens beauftragten Bieters. Die Konzeptionelle Herangehensweise ist
bereits mit dem Angebot einzureichen. 0 Punkte: aus Sicht des AG ungenügende Ansätze und
Ideen 1 Punkt: aus Sicht des AG ausreichende Ansätze und Ideen 2 Punkte: aus Sicht des AG
befriedigende Ansätze und Ideen 3 Punkte: aus Sicht des AG gute Ansätze und Ideen 4
Punkte: aus Sicht des AG sehr gute Ansätze und Ideen 5 Punkte: aus Sicht des AG
herausragende Ansätze und Ideen Hierbei geht der AG zunächst davon aus, dass die Bieter,
sehr gute Ansätze und Ideen (4 Punkte) bei der Ausarbeitung des Angebotes einreichen. Wird
diese Erwartungshaltung übertroffen, vergibt der AG mehr Punkte und begründet dies. Bleiben
die Ansätze und Ideen hinter diesen Erwartungen des AG vergibt er weniger Punkte und
begründet dies ebenfalls. Nach konkreter Sachlage werden auch Zwischenwerte (z.B. 1,5
Punkte) vergeben. Maximal können fünf Punkte erzielt werden. Diese werden mit dem Faktor
20 multipliziert (= max. 100 Punkte). Aus dem Produkt Punktzahl Einzelkriterium × Gewichtung
des Wertungskriteriums folgt die nach Maßgabe der Tabelle für das Kriterium erzielte
Punktzahl. Zuschlagskriterium Preis Das Angebot wird anhand der Gesamtangebotssumme
für die abgefragten Leistungen inkl. Nebenkosten, nach Nachlass bewertet. Der Bieter mit
dem insgesamt geringsten angebotenen Honorar für die ausgeschriebenen Leistungen
einschließlich aller genannten Leistungen, erhält 100 Punkte. Die ermittelten
Angebotssummen der übrigen Angebote werden linear im Verhältnis zu den Kosten des
günstigsten Bieters bewertet. Die Berechnung erfolgt dabei nach der Vorgabe: Ermittelte

Punktzahl =Preis des günstigsten Bieters: Preis des jeweiligen Bieters x 100 Aus dem Produkt
Punktzahl × Gewichtung des Zuschlagskriteriums folgt die nach Maßgabe der Tabelle für das
Kriterium erzielte Punktzahl.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Wir bitten Sie uns mindestens eine und maximal fünf
Referenzen über vergleichbare Leistungen einzureichen, die innerhalb der letzten 5 Jahren
(2021 - 2026) erbracht wurden. Hierzu ist die nachfolgende Tabelle auszufüllen und je
Referenz eine Kurzbeschreibung (maximal 2 DIN A-4-Seiten) einzureichen. Die Bewertung der
Vergleichbarkeit erfolgt anhand der mit der Aufgaben- und Leistungsbeschreibung zur
Verfügung gestellten Projektbeschreibung für die hier ausgeschriebene Leistung.
Mindestkriterium 1: Erfahrung in der Durchführung geophysikalischer Untersuchungen zur
Identifikation von kampfmittelrelevanten Anomalien. Nachzuweisen durch eine Referenz, die
innerhalb der letzten 5 Jahre erbracht wurde. Mindestkriterium 2: Erfahrung in der
Durchführung von Projekten mit erhöhten Abstimmungserfordernissen mit Projektbeteiligten
anderer Fachdisziplinen (bspw. archäologische Baubegleitung, bodenkundliche
Baubegleitung, ökologische Baubegleitung). Nachzuweisen durch eine Referenz für
vergleichbare Leistungen, die innerhalb der letzten 5 Jahre erbracht wurde. Die
Mindestkriterien können in einer Referenz erbracht werden.

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestkriterium: Vorliegen einer Erlaubnis nach § 7
SprengG und ein Befähigungsschein nach § 20 SprengG

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Nachweis oder die Erklärung über den
beabsichtigten Abschluss einer dauerhaft gültige Berufshaftpflichtversicherung mit den
Mindestdeckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden von 3.000.000 (2-
fach maximiert)

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Gemittelter Umsatz bei vergleichbaren Leistungen der
letzten drei Jahre, netto pro Jahr, Kampfmittelräumung und/oder geomagnetische
Untersuchung Mindestkriterium: 70.000 netto pro Jahr

Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eine Eintragung im Berufsregister, nicht älter als
01.01.2026 oder einer Erklärung, dass das Unternehmen zu keiner Eintragung in das
genannte Register verpflichtet ist.

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder
Handelsregister; nicht älter als 01.01.2026.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:

Art: Qualität
Bezeichnung: Konzeptionelle Herangehensweise
Beschreibung: siehe Erläuterung zu den Zuschlagskriterien
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 40
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: siehe Erläuterung zu den Zuschlagskriterien
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 60

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.had.de/NetServer
/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19e8c10674d-
39b9751d2ab25f93

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://www.had.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 17/07/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 2 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Nachforderungsbedingungen gem. § 56 VgV. Der Auftraggeber ist
entsprechend § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV verpflichtet, Bieter, die die nachgeforderten Erklärungen
und/oder Nachweise nicht vollständig innerhalb der festgelegten Frist vorgelegt haben, vom
weiteren Verfahren auszuschließen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 17/07/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: elektronisch über die eHAD
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Ja
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Mindestanforderung: Nachweis einer Erlaubnis
nach § 7 SprengG und eines Befähigungsscheins nach § 20 SprengG
Elektronische Rechnungsstellung: Nicht zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:

Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der
Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der
Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig.
(§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: SEG
Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: SEG Stadtentwicklungsgesellschaft
Wiesbaden mbH

8. Organisationen

8.1. ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
Registrierungsnummer: DE210576339
Postanschrift: Konrad-Adenauer-Ring 11
Stadt: Wiesbaden
Postleitzahl: 65187
Land, Gliederung (NUTS): Wiesbaden, Kreisfreie Stadt (DE714)
Land: Deutschland
Kontaktperson: WiBau GmbH
E-Mail: vergabe@wibau-wiesbaden.de
Telefon: +49 6112623930
Fax: +49 61126239319
Internetadresse: https://www.wibau-wiesbaden.de
Profil des Erwerbers: www.wibau-wiesbaden.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Registrierungsnummer: t:06151126603
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 - 3
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de

Telefon: +49 6151126603
Fax: +49 6151125816
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Registrierungsnummer: DE 812 056 745
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de
Internetadresse: https://rp-darmstadt.hessen.de/infrastruktur-und-wirtschaft/oeffentliches-
auftragswesen/vergabekammer
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt

8.1. ORG-7006
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: db3bf5e5-3d26-417c-a53c-f76c2d27ee1b - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 16/06/2026 16:35:53 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 116/2026
Datum der Veröffentlichung: 18/06/2026

Referenzen:
https://rp-darmstadt.hessen.de/infrastruktur-und-wirtschaft/oeffentliches-auftragswesen/vergabekammer
https://www.had.de
https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19e8c10674d-39b9751d2ab25f93
https://www.wibau-wiesbaden.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202606/ausschreibung-418842-2026-DEU.txt

 
 
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