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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-München - Deutschland Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung Dieselnetz Allgäu Übergang (DNAÜ)
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026032500565318381 / 205727-2026
Veröffentlicht :
25.03.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
31.08.2026
Angebotsabgabe bis :
31.08.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
60210000 - Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung
DEU-München: Deutschland Öffentlicher Schienentransport/öffentliche
Schienenbeförderung Dieselnetz Allgäu Übergang (DNAÜ)

2026/S 59/2026 205727

Deutschland Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung Dieselnetz
Allgäu Übergang (DNAÜ)
OJ S 59/2026 25/03/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG)
E-Mail: ausschreibung@bahnland-bayern.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrolliertes öffentliches
Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Land Baden-Württemberg, Ministerium für Verkehr (VM)
E-Mail: info@nvbw.de
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Dieselnetz Allgäu Übergang (DNAÜ)
Beschreibung: Öffentlicher Dienstleistungsauftrag im Schienenpersonennahverkehr im Sinne
des Art. 5 Abs. 1 der VO (EG) Nr. 1370/2007. Betrieb eines Regionalverkehrs auf den
folgenden Linien: RE 75 Ulm Memmingen Kempten Oberstdorf: 1h-Takt mit mehreren
Taktlücken am Wochenende im Abschnitt Kempten Oberstdorf RE 79 Augsburg
Kempten: 2h-Takt + HVZ-Verdichter Abschnitt Augsburg Buchloe und 1h-Takt Abschnitt
Buchloe Kempten RB 73 Kempten Pfronten: 1h-Takt RB 94 Kempten Hergatz:
Einzelzüge (4 Zugpaare an W(Sa), 1 Zugpaar an Sa und 2 Zugpaare an So) Die
Verkehrsleistungen sind ab dem 09.12.2029, dem ersten Betriebstag nach dem großen
Fahrplanwechsel im Jahr 2029, nach der Nachtpause zu erbringen. Der abzuschließende
Verkehrsdurchführungsvertrag endet zum großen Fahrplanwechsel im Jahr 2032, am
11.12.2032. Die Laufzeit der Verpflichtung zur Leistungserbringung beträgt demnach 3 Jahre
ab Betriebsaufnahme. Der Vertrag kann für die Linie RE 75 drei Mal um jeweils ein Jahr
verlängert werden.
Kennung des Verfahrens: c647a11b-91f4-43e7-bda5-31b93b0a3a8e
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60210000 Öffentlicher Schienentransport/öffentliche
Schienenbeförderung

2.1.2. Erfüllungsort

Land, Gliederung (NUTS): München, Landkreis (DE21H)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv - Vergabeverordnung (VgV)

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Die Auftraggeber werden einen Bieter von
der Teilnahme am Vergabeverfahren ausschließen, wenn ein zwingender Ausschlussgrund i.S.
d. § 123 GWB vorliegt. Ferner können die Auftraggeber unter Berücksichtigung des
Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit einen Bieter auch dann ausschließen, wenn ein
fakultativer Ausschlussgrund i.S.d. § 124 GWB gegeben ist. Gleiches gilt, wenn die
Voraussetzungen des § 98c Abs. 1 AufenthG vorliegen. Zudem sollen die Auftraggeber einen
Bieter in den Fällen des § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 AEntG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG
und § 22 Abs. 1 LkSG ausschließen. Schließlich werden nach Art. 5 k) VO (EU) Nr. 833/2014 i.
d.F. des Art. 1 Ziff. 22 der VO (EU) 2023/1214 des Rates vom 23.06.2023 (nachfolgend VO
(EU) Nr. 833/2014) Unternehmen, die ihren Sitz in Russland haben oder einen anderweitigen
Bezug zu Russland aufweisen, vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Zu diesen
Ausschlussgründen haben die Bieter Eigenerklärungen abzugeben. Hierfür haben die Bieter
die Formblätter FB F und FB G ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen. Bei
Bietergemeinschaften sind diese Erklärungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft
vorzulegen. Bieter oder Mitglieder einer Bietergemeinschaft, bei denen Ausschlussgründe
nach den §§ 123, 124 GWB vorliegen, haben außerdem eine Erklärung darüber abzugeben,
ob und ggf. welche Maßnahmen zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB der jeweilige Bieter
beziehungsweise das jeweilige Mitglied einer Bietergemeinschaft ergriffen hat. Beruft sich ein
Bieter zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit auf einen Dritten, sind die Formblätter auch bezogen auf den Dritten
auszufüllen und dem Angebot beizufügen.

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: D-Netz Allgäu Übergang
Beschreibung: Öffentlicher Dienstleistungsauftrag im Schienenpersonennahverkehr im Sinne
des Art. 5 Abs. 1 der VO (EG) Nr. 1370/2007. Betrieb eines Regionalverkehrs auf den
folgenden Linien: RE 75 Ulm Memmingen Kempten Oberstdorf: 1h-Takt mit mehreren
Taktlücken am Wochenende im Abschnitt Kempten Oberstdorf RE 79 Augsburg
Kempten: 2h-Takt + HVZ-Verdichter Abschnitt Augsburg Buchloe und 1h-Takt Abschnitt
Buchloe Kempten RB 73 Kempten Pfronten: 1h-Takt RB 94 Kempten Hergatz:
Einzelzüge (4 Zugpaare an W(Sa), 1 Zugpaar an Sa und 2 Zugpaare an So)
Interne Kennung: E99493199

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60210000 Öffentlicher Schienentransport/öffentliche
Schienenbeförderung
Optionen:

Beschreibung der Optionen: Die Auftraggeber haben die Option, den Vertrag für die Linie RE
75 drei Mal um jeweils ein Jahr zu verlängern.

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): München, Landkreis (DE21H)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Laufzeit: 3 Jahre

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweise über die Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung Der künftige Auftragnehmer muss zum Zeitpunkt der Betriebsaufnahme als
Eisenbahnverkehrsunternehmen gemäß § 6 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG)
zugelassen sein oder belegen, dass diese Zulassung nach § 6f AEG nicht benötigt wird. Der
künftige Auftragnehmer muss darüber hinaus über eine Sicherheitsbescheinigung nach § 7a
AEG verfügen. Die Bieter haben deshalb mit ihrem Angebot eine zum Zeitpunkt der Abgabe
des Angebots gültige Zulassung als Eisenbahnverkehrsunternehmen in der Bundesrepublik
Deutschland gemäß § 6 AEG oder einen Beleg dafür, dass diese Zulassung nach § 6f AEG
nicht erforderlich ist, sowie eine zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebots gültige
Sicherheitsbescheinigung nach § 7a Abs. 1 AEG vorzulegen. Alternativ kann der Bieter im
Angebot darstellen, wie die Zulassung als Eisenbahnverkehrsunternehmen samt erforderlicher
Erlangung der Sicherheitsbescheinigung bis zur Betriebsaufnahme erlangt werden wird. Diese
Darstellung muss mindestens die folgenden Angaben beinhalten: - Erklärung, dass die für die
Führung der Geschäfte bestellte Person nicht gemäß § 6b Abs. 2 AEG und das Unternehmen
nicht gemäß § 6b Abs. 3 AEG als nicht zuverlässig gelten; - Darstellung, dass der Bieter
gemäß § 6c Abs. 1 AEG seine tatsächlichen und voraussichtlichen finanziellen
Verpflichtungen unter realistischen Annahmen über einen Zeitraum von zwölf Monaten erfüllen
kann; - Darstellung, dass der Bieter gemäß § 6d Abs. 1 AEG über eine Betriebsorganisation
verfügt oder verfügen wird, die die erforderlichen Kenntnisse oder Erfahrungen für eine
sichere und zuverlässige betriebliche Beherrschung und Überwachung der in der
Unternehmensgenehmigung genannten Geschäftstätigkeit mitbringt; - Darstellung, wie der
Bieter ein Sicherheitsmanagementsystem einrichten wird, welches den Anforderungen der
Richtlinie 2004/49/EG genügt. Außerdem ist darzustellen, wie der Bieter die nationalen
Anforderungen für den sicheren Verkehrsbetrieb auf dem Eisenbahnnetz er-füllen wird. -
Darstellung des Zeitplans, innerhalb dessen die Zulassung als
Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie die Sicherheitsbescheinigung erlangt werden sollen.
Soll bzw. sollen im Falle einer Angebotsabgabe durch eine Bietergemeinschaft nur ein Mitglied
bzw. nicht alle Mitglieder der Bietergemeinschaft für die Durchführung der fahrplanmäßigen
Verkehrsleistungen zuständig sein, müssen die vorstehend genannten Unterlagen nur für

dasjenige Mitglied / diejenigen Mitglieder vorgelegt werden, das / die für die Durchführung der
fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen zuständig sein soll / sollen. Des Weiteren haben die
Bieter einen aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszug nach Maßgabe der
Rechtsvorschriften des Staates vorzulegen, in dem der Bieter niedergelassen ist. Der Berufs-
oder Handelsregisterauszug darf nicht vor dem 30.06.2026 datiert sein. Eine Kopie des
Aktuellen Abdrucks (AD), der aus dem gemeinsamen Registerportal der Länder unter www.
handelsregister.de heruntergeladen werden kann, ist ausreichend.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweise über die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist als gewährleistet
anzusehen, wenn nach der Einschätzung der Auftraggebers anzunehmen ist, dass der Bieter
über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für seine laufenden
finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hiesigen Auftrag verfügt und
ggf. auftretende Vorlaufkosten und Anlaufverluste aufgefangen werden können. Die Bieter
können sich zum Beleg ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf einen
oder mehrere Dritte berufen. Beruft sich ein Bieter zum Beleg seiner wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten, so hat der Bieter die wirtschaftliche
und finanzielle Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der nachfolgend dargestellten
Dokumente mit dem Angebot nachzuweisen. Darüber hinaus ist dem Angebot eine gegenüber
dem Bieter abgegebene Verpflichtungserklärung des Dritten beizufügen, aus der hervorgeht,
dass dem Bieter tatsächlich die für den Auftrag erforderlichen Mittel des Dritten zur Verfügung
stehen werden. Die Verpflichtungserklärung darf für die Dauer des ausgeschriebenen
Vertrages von dem Dritten nicht einseitig widerrufen werden können. Dies muss dem Wortlaut
der Verpflichtungserklärung zu entnehmen sein. Eine Verpflichtung, dem Bieter über die im
Rahmen der Eignungsleihe zur Verfügung gestellten Mittel hinaus weitere finanzielle Mittel
zukommen zu lassen, muss der Dritte nicht eingehen. Zudem hat sich der Dritte zu Gunsten
der Auftraggebers in einer gesonderten und ebenfalls nicht widerruflichen
Verpflichtungserklärung zu einer gesamtschuldnerischen Haftung für die Auftragsausführung
gemeinsam mit dem Bieter in dem Umfang bereit zu erklären, in dem er dem Bieter die für den
Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt. Der Umfang der bereitgestellten Mittel ist in
der Erklärung anzugeben. Auch diese Erklärung ist dem Angebot beizufügen. Mit Blick auf die
so-gleich unter den Ziffern a) und b) aufgestellten Mindestanforderungen an die wirtschaftliche
und finanzielle Leistungsfähigkeit ist es ausreichend, wenn der Dritte über den sogleich unter
Ziffer a) dargestellten Mindestjahresumsatz verfügt und das beim Bieter vorhandene positive
Eigenkapital zu Zeitwerten gemeinsam mit den vom Dritten bereitgestellten Mitteln den unter
Ziffer b) der nachfolgend aufgestellten Anforderungen verlangten Wert erreicht. Für die in den
beiden vorstehenden Absätzen genannten Verpflichtungserklärungen des Dritten ist das
Formblatt FB D1 (vgl. Anlage D.1 zum Anschreiben Aufforderung zur Angebotsabgabe) zu
verwenden. Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit einer
Bietergemeinschaft ist es ausreichend, wenn die Anforderungen in der Summe der
Bietergemeinschaftsmitglieder erfüllt werden. Die in diesem Abschnitt genannten
Eigenerklärungen dürfen nicht vor dem 30.06.2026 datieren. Die Bieter haben folgende
Anforderungen zu erfüllen: a) einen Mindestjahresumsatz i. H. v. 95 Mio. EUR im
Geschäftsjahr 2024 und b) ein positives Eigenkapital zu Zeitwerten, also unter
Berücksichtigung etwaiger im Vermögen des Bieters vorhandener stiller Reserven i. H. v.
mindestens 9,5 Mio. EUR zum Ende des Geschäftsjahres 2024. Soweit im Geschäftsjahr 2024
ein Verlust des Bieters ausgewiesen wurde, erhöht sich das geforderte Eigenkapital um den
Betrag dieses Verlustes, es sei denn der Bieter weist nach, dass der Verlust durch den
Gesellschafter oder durch Gewinne im laufenden Geschäftsjahr ausgeglichen wurde. Die

Bieter haben zum Beleg, dass sie die aufgestellten Anforderungen erfüllen, die folgenden
Unter-lagen vorzulegen: Grundfall: 1. eine Eigenerklärung über den Umsatz des Bieters im
Geschäftsjahr 2024; 2. den Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang,
Lagebericht, Erläuterungsteil, soweit vorhanden) für das Geschäftsjahr 2024, falls und soweit
deren Veröffentlichung in dem Staat, in dem der Bieter niedergelassen ist, gesetzlich
vorgeschrieben ist; 3. ggf. eine Eigenerklärung über die Art und die Höhe der im Vermögen
des Bieters zum Zeitpunkt des Abschlusses des Geschäftsjahres 2024 vorhandenen stillen
Reserven, falls das buchmäßige Eigenkapital den oben unter lit. b) geforderten Mindestbetrag
des Eigenkapitals nicht er-reicht; 4. ggf. eine Eigenerklärung des Bieters, dass ein im
Geschäftsjahr 2024 ausgewiesener Verlust des Bieters durch den / die Gesellschafter des
Bieters oder durch Gewinne im laufenden Geschäftsjahr ausgeglichen wurde. Alternative 1:
Soweit für das Geschäftsjahr 2024 kein Jahresabschluss erstellt wird oder ein Bieter den
Jahresabschluss ganz oder teilweise nicht vorlegen und sich zur Begründung darauf berufen
möchte, dass dessen Veröffentlichung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, hat der Bieter eine
dies darstellende Eigenerklärung abzugeben. In diesem Fall hat der Bieter die in den oben
unter Grundfall in den Ziffern 1), 3) und 4) genannten Unterlagen soweit zutreffend
vorzulegen. Anstelle der oben in Ziffer 2) genannten Unterlage hat der Bieter eine Einnahmen-
Überschussrechnung für das Geschäftsjahr 2024 mit der Angabe des Ergebnisses des
Unternehmens sowie eine Vermögensübersicht vorzulegen, die folgende Angaben enthalten
muss: sämtliches Vermögen und Verbindlichkeiten bilanziert und bewertet gem. §§ 238 bis
289a HGB; Eigenkapital zu Buchwerten; Beschreibung und Erläuterung zu den in der
Vermögensübersicht dargestellten Positionen und Angaben entsprechend §§ 284 bis 288
HGB. Alternative 2: Ist der Jahresabschluss des Bieters über das Geschäftsjahr 2024 zum
Zeitpunkt der Abgabe des Angebots noch nicht erstellt und festgestellt, oder sind die
Vermögensübersicht und die Einnahmen-Überschussrechnung jeweils soweit nach den
obigen Ausführungen vorzulegen noch nicht erstellt, hat der Bieter dies in einer
Eigenerklärung mitzuteilen. (1/2)

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: (Fortsetzung der Anforderungen an den Nachweis der
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit) Sodann hat der Bieter die in den oben
unter Grundfall in den Ziffern 1), 3) und 4) genannten Unter-lagen soweit zutreffend
vorzulegen. Anstelle der oben in Ziffer 2) genannten Unterlage hat der Bieter folgende
Unterlagen abzugeben: den Jahresabschluss (siehe oben, Ziffer 2) oder die Einnahmen-
Überschussrechnung und die Vermögensübersicht soweit nach den obigen Ausführungen
vorzulegen für das Geschäftsjahr 2023; eine Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) in
der die Umsatzerlöse und die betrieblichen Aufwendungen und das vorläufige Jahresergebnis
für das Geschäftsjahr 2024 (ggf. vor Jahresabschlussbuchungen) angegeben sind, sowie
eine Eigenerklärung über das vorläufige Eigenkapital (zu Buchwerten) zum Abschluss des
Geschäftsjahres 2024 unter Berücksichtigung des vorläufigen Jahresergebnisses sowie der im
Geschäftsjahr 2024 getätigten Einlagen, Gewinnausschüttungen und sonstigen Entnahmen.
Ergänzung für alle Fälle: Soweit sich aus den nach den obigen Anforderungen vorzulegenden
Unterlagen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Bieters für das Geschäftsjahr 2024 nicht ergibt, sind die zur Beschreibung
der tatsächlichen Verhältnisse erforderlichen zusätzlichen Angaben im Wege einer
Eigenerklärung abzugeben. (2/2)

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis über die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit Der Bieter gilt als technisch und beruflich leistungsfähig, wenn anzunehmen

ist, dass er über die speziellen Sachkenntnisse verfügt, die zur Durchführung der hiesigen
Leistungen im SPNV erforderlich sind. Hierzu ist es erforderlich, dass der Bieter über Personal
verfügt, das über Erfahrung in verantwortlicher Position in der Planung und Organisation
mindestens einer SPNV-Leistung verfügt. Die erforderliche Erfahrung setzt voraus, dass in
den Jahren zwischen 2015 und 2025 in mindestens drei Jahren eine Tätigkeit in
verantwortlicher Position in einer SPNV-Leistung mit einem Leistungsvolumen von mindestens
1,7 Mio. Zugkm pro Jahr ausgeübt wurde. Diese Erfahrung kann auch durch entsprechende
Tätigkeiten in mehreren SPNV-Leistungen erlangt worden sein, die in der Summe das
vorstehend genannte Leistungsvolumen pro Jahr erreichen. Eine Tätigkeit in verantwortlicher
Position setzt die Befugnis voraus, ausgewählte Entscheidungen im jeweiligen
Tätigkeitsbereich ohne Rücksprache mit Vorgesetzten zu treffen. Die Planung und
Organisation einer SPNV-Leistung muss mindestens die Tätigkeitsbereiche Personalakquise,
Beschaffung von Fahrzeugen, Sicherstellung von Wartung und Instandhaltung der ein-
zusetzenden Fahrzeuge, Betriebsplanung, Bestellung der jeweils erforderlichen
Eisenbahninfrastruktur sowie Tarif, Vertrieb und Erlösmanagement und deren Abrechnung
umfassen. Es ist nicht erforderlich, dass die Erfahrung in diesen Tätigkeitsbereichen durch
eine einzelne Person erlangt wurde, sondern es ist ausreichend, wenn die Erfahrung in diesen
Tätigkeitsbereichen in Summe bei verschiedenen Personen vorhanden ist. In diesem Fall
muss jede dieser Personen über die Erfahrung im Umfang des geforderten
Leistungsvolumens in verantwortlicher Position verfügen. Die Verfügbarkeit von Personal, das
über Erfahrung als Betriebspersonal (Triebfahrzeugführer, Zugbegleiter, Rangierpersonal) und
als Disponenten verfügt, ist für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters
nicht erforderlich. Die Bieter haben zum Beleg ihrer technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit mit dem Angebot folgende Unterlagen vorzulegen: - Angabe der
Fachkräfte, die im Rahmen der Planung und Organisation der zu erbringenden Leistungen
eingesetzt werden sollen. Aus dieser Angabe müssen der Zeitraum, in dem die Fachkraft in
verantwortlicher Position tätig war, der jeweilige Tätigkeitsbereich und die jeweilige
Qualifikation dieser Fachkräfte hervorgehen. Verfügt eine angegebene Fachkraft über einen
Hochschulabschluss und/oder eine Qualifikation als Eisenbahnbetriebsleiter, wird für diese
Person unterstellt, dass sie eine Tätigkeit in verantwortlicher Position ausgeübt hat. Verfügt
eine angegebene Fachkraft nicht über einen Hochschulabschluss oder eine Qualifikation als
Eisenbahnbetriebsleiter, ist die Tätigkeit in verantwortlicher Position dadurch nachzuweisen,
dass beschrieben wird, dass und inwieweit die Aufgaben, die die Fachkraft in der jeweiligen
Position zu verantworten hatte, die Befugnis beinhaltet hat, ausgewählte Entscheidungen im
jeweiligen Tätigkeitsbereich ohne Rücksprache mit Vorgesetzten zu treffen. - Angabe der
persönlichen Referenzen der benannten Fachkräfte über mindestens eine SPNV-Leistung mit
einem Leistungsvolumen von mindestens 1,7 Mio. Zugkm pro Jahr aus den Jahren 2015 bis
2025 in denen die vorstehend genannten Fachkräfte jeweils in minde-stens drei Jahren in
verantwortlicher Position in einem der o.g. Tätigkeitsbereiche mitgewirkt haben. Aus dieser
Angabe muss die jeweilige SPNV-Leistung und deren Umfang in Zugkm pro Jahr
hervorgehen. Beruft sich ein Bieter zum Beleg seiner technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten, so hat der Bieter die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der vorstehend genannten Unterlagen mit dem
Angebot nachzuweisen. Der Bieter hat zu-dem nachzuweisen, dass für den Dritten keiner der
in Ziffer 2.1.6 genannten Ausschlussgründe vorliegt. Darüber hinaus ist dem Angebot eine
Verpflichtungserklärung des Dritten beizufügen, aus der her-vorgeht, dem Bieter die für den
Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen wer-den. Die
Verpflichtungserklärung darf für die Dauer des ausgeschriebenen Vertrages von dem Dritten
nicht einseitig widerrufen werden können. Dies muss dem Wortlaut der
Verpflichtungserklärung zu entnehmen sein. Für die Verpflichtungserklärungen des Dritten ist

das Formblatt D2 (vgl. Anlage D.2 zum Anschreiben Aufforderung zur Angebotsabgabe) zu
verwenden. Sodann muss das Personal des Dritten, das im Angebot des Bieters benannt
worden ist und über die zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
erforderliche Erfahrung in der Planung und Organisation mindestens einer SPNV-Leistung
verfügt, gemäß § 47 Abs. 1 Satz 3 VgV die Planung und Organisation der hiesigen Leistungen
in verantwortlicher Position erbringen. Bei der Beurteilung der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit einer Bietergemeinschaft ist es ausreichend, wenn die Anforderungen in
der Summe der Bietergemeinschaftsmitglieder erfüllt werden. Die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit eines Mitglieds / einzelner Mitglieder der Bietergemeinschaft reicht / reichen
zur Annahme der Eignung der Bietergemeinschaft allerdings nur aus, wenn dieses Mitglied /
diese Mitglieder nach der internen Arbeitsverteilung der Bietergemeinschaft für die
Durchführung der fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen zuständig sein soll / sollen. Dies ist mit
dem Angebot darzulegen, wenn entsprechende Nachweise nur für ein Mitglied / einzelne
Mitglieder der Bietergemeinschaft vorgelegt werden.

5.1.11. Auftragsunterlagen
Zugang zu bestimmten Auftragsunterlagen ist beschränkt
Begründung für die Beschränkung des Zugangs zu bestimmten Auftragsunterlagen: Schutz
besonders sensibler Informationen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Informationen über zugangsbeschränkte Dokumente einsehbar unter: https://www.subreport.de
/E99493199

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E99493199
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 31/08/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung von Unterlagen nach Fristablauf ist nach § 56
VgV möglich.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 31/08/2026 13:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:

Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung
von Rechtsbehelfen: Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrages zur
Vergabekammer gemäß §§ 160 GWB wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des §
160 Abs. 3 GWB, die folgenden Wortlaut hat: (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der
Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz
1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG)
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00003196
Postanschrift: Boschetsrieder Str. 69
Stadt: München
Postleitzahl: 81379
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
E-Mail: ausschreibung@bahnland-bayern.de
Telefon: 0 89 74 88 25 - 0
Internetadresse: https://beg.bahnland-bayern.de/de/
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Land Baden-Württemberg, Ministerium für Verkehr (VM)
Registrierungsnummer: DE279391133
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70173
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
E-Mail: info@nvbw.de

Telefon: 0711 23 99 10
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Registrierungsnummer: nicht bekannt
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Stadt: München
Postleitzahl: 80534
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt

8.1. ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 29d3a585-e72a-4dcb-8894-6f4c9510dd6b - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 23/03/2026 08:10:37 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 59/2026
Datum der Veröffentlichung: 25/03/2026

Referenzen:
https://beg.bahnland-bayern.de/de/
https://www.subreport.de/E99493199
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202603/ausschreibung-205727-2026-DEU.txt

 
 
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