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Titel :
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DEU-Altena - Bauphysik
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2025100308520482952 / 959314-2025
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Veröffentlicht :
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03.10.2025
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Anforderung der Unterlagen bis :
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27.10.2025
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Angebotsabgabe bis :
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27.10.2025
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Vertragstyp :
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Dienstleistungsauftrag
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Verfahrensart :
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Offenes Verfahren
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Unterteilung des Auftrags :
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Gesamtangebot
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Zuschlagkriterien :
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Wirtschaftlichstes Angebot
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Produkt-Codes :
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71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71314310 - Dienstleistungen für thermische Bauphysik
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Bauphysik
VergabeNr.: HWSB21_AL_M183_V018
Bezeichnung des Verfahrens: Bauphysik Frei und Hallenbad Dahle
1. Art der Vergabe
Öffentliche Ausschreibung nach 9 UVgO
2. Bezeichnung der zur Angebotsabgabe auffordernden Stelle
Bezeichnung
Stadt Altena (Westf.)
Postanschrift
Lüdenscheider Str. 22, 58762 Altena
EMailAdresse: post@altena.de
URL: www.altena.de
UmsatzsteuerIdentifikationsnummer:
3. Bezeichnung der den Zuschlag erteilenden Stelle
wie Ziffer 2
folgende Adresse
Bezeichnung
Postanschrift
TelefonNummer:
TelefaxNummer:
EMailAdresse:
UmsatzsteuerIdentifikationsnummer:
4. Bezeichnung der Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind
wie Ziffer 2
folgende Adresse
Bezeichnung
Postanschrift
TelefonNummer:
1 01.10.2025 12:08 Uhr VMP
VHB NRW Formular 412
01/2020 Auftragsbekanntmachung Öffentliche Ausschreibung
TelefaxNummer:
EMailAdresse:
UmsatzsteuerIdentifikationsnummer:
Elektronische Angebote werden über den Vergabemarktplatz des Landes NRW eingereicht.
5. Form der Angebote
Zugelassen ist die Abgabe
elektronischer Angebote ausschließlich unter www.evergabe.nrw.de
Elektronisch in Textform
der Angebote in Schriftform
6. Art und Umfang der Leistung sowie Ort der Leistungserbringung
Das Projektziel ist die fördermittelkonforme Wiederherstellung des Frei und Hallenbades Dahle gemäß
Wiederaufbauplan (WAP, Maßnahme M183) nach dem Stand der Technik, unter Berücksichtigung
der Maßnahmenbeschreibung Machbarkeitsstudie Stufe 2 (siehe Anlage 5.1 UVgOErgänzung zur
Leistungsbeschreibung) sowie dem vorgegeben Kosten und Terminrahmen. Die Aussagen der Machbarkeitsstudie
sind im Rahmen der Grundlagenermittlung zu überprüfen und ggf. zu korrigieren bzw. zu ergänzen. In allen
Phasen der Planung sind die parallel bzw. begleitend gleichzeitig laufenden Planungen zur berücksichtigen und
soweit, sie in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sanierung des Gebäudes stehen, zu koordinieren. Hier
besonders verwiesen wird auf die Arbeiten zum Ausbau und Sanierung des Bäckerssiepen, welche u. a. bei
der Bauausführung zu berücksichtigen sind. Es wird eine enge Abstimmung mit dem Auftraggeber und dem
Projektmanagement in jeder Planungsphase erwartet, welche neben der Verfolgung der vorgenannten Projektziele
auch das Aufzeigen von Verbesserungen und ggf. eintretenden Risiken umfassen muss. Dabei ist eine entsprechende
offene und transparente Kommunikation während der kompletten Projektlaufzeit zu gewährleisten. Es wird eine
regelmäßige Berichterstattung über den Fortschritt der Arbeiten erwartet. Dafür ist ein geeignetes Tool inkl.
Austauschschnittstelle mit dem Auftraggeber und dem Projektmanagement einzurichten, vorzuhalten und zu
betreiben. Für die Koordination der erforderlichen Planungsleistungen soll eine Planerberatung mindestens einmal
je Monat stattfinden. Die Teilnahme an dieser Beratung ist durch aussagefähiges Fachpersonal sicherzustellen.
Die folgenden parallellaufenden Planungen sind im Planungsprozess zu berücksichtigen. Objektplanung
Innenräume Objektplanung Abriss Objektplanung Freianlagen Tragwerksplanung Technische Ausrüstung
Wärmeschutz und Energiebilanzierung Bauakustik Raumakustik Brandschutzplanung Baugrundgutachten
Kampfmitteluntersuchung Schadstoffuntersuchung Entsorgungskonzept Vermessung SiGeKo Die Aufgabe
umfasst die Bauphysikplanung ab Leistungsphase 3 gemäß HOAI 2021 Anlage 1 Nr. 1.2 unter Berücksichtigung
der Regelungen des GEG, DIN 4108, DIN 4109 usw. Die Planung muss alle relevanten Aspekte für die Sanierung
und den Neubau abdecken, einschließlich Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik und
Feuchteschutz. Die Ergebnisse aus Leistungsphase 1 und 2 werden übergeben und dienen als Grundlage. Die
Planung muss die Förderbedingungen berücksichtigen (z. B. Schadensminderung, Wirtschaftlichkeit) und als
Grundlage für weitere Planungsphasen dienen. Zur Umsetzung der Maßnahme sind folgende Leistungsbilder der
HOAI 2021 Bestandteil dieser Ausschreibung: Bauphysik gemäß HOAI 2021 Anlage 1, Nr. 1.2 Die Leistungen
orientieren sich am Leistungsbild Bauphysik (HOAI 2021, Anlage 1, Nr. 1.2), einschließlich Grundleistungen und
angegebener Besonderer Leistungen. Dies umfasst Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik,
Feuchteschutz sowie Analysen der Wechselwirkungen zwischen Bauwerk und Umgebung. Zu den wesentlichen
Bestandsteilen des Leistungsbildes gehören: Raumakustik: Beschreibung raumakustischer Anforderungen und
Empfehlungen Planung raumakustischer Maßnahmen Bewertung einzuhaltender Nachhallzeiten Bautechnischer
Schallschutz: Bautechnischer Schallschutz im Innenbereich Anforderungen an die Luftschalldämmung von
Außenbauteilen für schutzbedürftige Aufenthaltsräume infolge des Außenlärms Bewertung des Aufbaus von
Bauteilen Nachweise der Luft und Trittschalldämmung Thermische Bauphysik und Nachweis zum GEG:
Beschreibung des Wärmeschutzziels Bewertung des Aufbaus wärmeübertragender Umfassungsflächen
Betrachtung von Wärmebrücken Anforderungen an die Luftdichtigkeit Angaben zur Anlagentechnik Nachweis
zu energetischen Anforderungen (GEG) Die Beauftragung der Leistungsphasen 3 bis 8 gemäß HOAI 2021,
basierend auf Teil 5 Übergangs und Schlussvorschriften nach Anlage 1 zu weiteren Fachplanungsleistungen
erfolgt stufenweise. Stufe I: Leistungsphase 3: Mitwirkung bei der Entwurfsplanung (gemäß HOAI 2021, Anl.1,
Abschn.1.2.2, Leistungsphase 3 von a) bis d) mit 40%) Leistungsphase 4: Mitwirkung bei der Genehmigungsplanung
(gemäß HOAI 2021, Anl.1, Abschn.1.2.2, Leistungsphase 4 von a) bis c) mit 6%) Ziel: Erstellen von Nachweisen
zur Bauphysik als Mitwirkung für einen genehmigungs und förderfähigen Entwurf nach den allgemein anerkannten
Regeln der Technik unter Beachtung der durch die Objektplanung integrierten Fachplanungen. Besserstelllungen,
die über gesetzliche Mindestanforderungen hinausgehen, sind zu vermeiden. Besondere Leistungen (optional):
Workshops (nach Pauschale pro Veranstaltung): Durchführung bei Bedarf des Bauherrn zur besseren Klärung
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und Erfassung von Inhalten zu gewünschten Themenschwerpunkten Mitwirken bei der Fördermittelbeschaffung
(nach Stundenaufwand): Mit Abschluss der LP3 ist die Förderfähigkeit als primäres Ziel für die Entwurfslösung
sicherzustellen. Hierzu sind Abstimmungen mit dem Bauherrn und der Prüfstelle des Fördermittelgebers der
Bezirksregierung Köln erforderlich. Zur Nachweisbarkeit der Förderziele sind entsprechende Ausarbeitungen zu
leisten, die sich auf Investitionskosten (und nicht auf die ReInvestition) fokussieren sollen. Besserstellungen,
die über das Ziel technischer Mindestanforderungen hinausgehen, sind zu vermeiden. Ausnahmen sind bei
Zustimmung des Bauherrn möglich, sofern diese durch zusätzliche Finanzierungsmittel sichergestellt werden
können. Vergleichsberechnungen (nach Stundenaufwand): Im Falle erforderlicher Kostenreduzierungen, die sich
im Planungsprozess auf Wunsch des Bauherrn ergeben können, sind alternative Konstruktionsaufbauten hinsichtlich
bauphysikalischer Anforderungen in Abstimmung mit dem Objektplaner zu untersuchen und zu vergleichen, die den
Rahmen gesetzlicher Mindestanforderungen einhalten mit dem Fokus auf Wirtschaftlichkeit. Stufe II: Leistungsphase
5: Mitwirkung bei der Ausführungsplanung (gemäß HOAI 2021, Anl.1, Abschn.1.2.2, Leistungsphase 5 von a) bis b)
mit 27%) Leistungsphase 6 Mitwirkung bei d. Vorbereitung der Vergabe (gemäß HOAI 2021, Anl.1, Abschn.1.2.2,
Leistungsphase 6 mit 2%) Leistungsphase 7 Mitwirkung bei der Vergabe (gemäß HOAI 2021, Anl.1, Abschn.1.2.2,
Leistungsphase 7, Grundleistungen mit 2%) Ziel: Fortschreibung der Mitwirkung und des Durcharbeitens der
bauphysikalischen Nachweise auf Basis der Architektenpläne nach den anerkannten Regeln der Technik unter
Beachtung integrierter Fachplanungen. Besserstelllungen, die über gesetzliche Mindestanforderungen hinausgehen,
sind zu vermeiden. Besondere Leistungen (optional): Fortschreibung der Mitwirkung zur Einhaltung der
Fördermittelbeschaffung (nach Stundenaufwand). Mitwirken bei Detailplanungen mit besonderen Aufwendungen
(nach Stundenaufwand). Fortschreibung bei der Mitwirkung der Kostenverfolgung (nach Stundenaufwand). Stufe
III: Leistungsphase 8: Bauüberwachung als besondere Leistung (optional) (gemäß HOAI 2021, Anl.1, Abschn.1.2.2,
Leistungsphase 8, Besondere Leistungen, nach Zeitaufwand) Ziel: Ein Mitwirken ist nur bei Bedarf als besondere
Leistung zu erbringen, da in der Leistungsphase 8 Grundleistungen durch den Bauphysiker i.d.R. nicht enthalten sind.
Besondere Leistungen (optional): Mitwirken bei Baustellenkontrollen (Leistungsphase 8, besondere Leistungen,
nach Zeitaufwand). Messtechnische Überprüfungen am Bau von Bauteil oder Raumeigenschaften (Leistungsphase
8, besondere Leistungen, nach Zeitaufwand). Zusatzleistung optional: Erstellen einer Immissionsschutzprognose nach
TALärm auf PauschalpreisBasis.
Erfüllungsort
Stadt Altena (Westf.), 58762 Altena
Ergänzende/Abweichende Angaben zum Erfüllungsort
Das Frei und Hallenbad befindet sich im östlichen Stadtteil Dahle von Altena im Märkischen Kreis in NordrheinWestfahlen. Das
Grundstück wird südlich von der Mondhahnstraße sowie einer Zuwegung zu den Tennisplätzen
des TC Hütte e.V. Altena begrenzt. Im Norden befinden sich ein Wohngebiet, sowie landwirtschaftliche Grün und
Gehölzfläche. Östlich gibt es vorranging Wald und Gehölzflächen mit dem Fließgewässer Bäckerssiepen, welches
bis in das Flurstück des Bades reicht. Den westlichen Abschluss bilden die Parkplätze des Frei und Hallenbades,
welche spitz zulaufend auf die Mühlenstraße treffen. Das Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Dahle ist im nordöstlichen
Bereich des Parkplatzes mit auf dem Grundstück platziert.
7. ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose
Der Auftrag wird nicht in Lose aufgeteilt.
8. ggf. Zulassung von Nebenangeboten
Nebenangebote sind nicht zugelassen.
9. etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist
10. Elektronische Adresse, unter der die Vergabeunterlagen abgerufen werden können oder die Bezeichnung und die
Anschrift der Stelle, die die Vergabeunterlagen abgibt oder bei der sie eingesehen werden können
Adresse zum elektronischen Abruf:
https://www.vergabewestfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWY6GLL98/documents
Hinweise zu Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit sind den Nutzungsbedingungen des Vergabemartkplatzes
NRW zu entnehmen
Anschrift der Stelle
wie Ziffer 2
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folgende Adresse
Bezeichnung
Postanschrift
TelefonNummer:
TelefaxNummer:
EMailAdresse:
UmsatzsteuerIdentifikationsnummer:
Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit
auf die Vergabeunterlagen:
11. Ablauf der Angebotsfrist
27.10.2025 12:00 Uhr
12. Ablauf der Bindefrist
19.11.2025
13. Höhe geforderter Sicherheitsleistungen
14. Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind
Besondere Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue und Vergabegesetzes Nordrhein
Westfalen (BVB TVgG NRW), siehe Vergabeunterlagen, 8 UVgO BVB Tariftreue Mindestarbeitsbedingungen
15. Angabe der Eignungskriterien und der mit dem Angebot vorzulegenden Unterlagen zur Beurteilung der Eignung
Eignungskriterien zur
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Teilnahmeberechtigt ist, wer berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung im Sinne des 75 Abs. 1 oder 2
VgV zu führen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zuzulassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe
einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß 75 Absatz 1 oder 2 VgV benennen. Bei Bietergemeinschaften
muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein, dies gilt auch für die Beteiligung von freien Techn. Fachkräfte/
Techn. Stellen. Bieter/Arbeitsgemeinschaften haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Ist der Bieter
eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen
wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige, die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach
dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens
über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich
dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen
Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der
Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU des
Europäischen Parlaments und des Rates) zu tragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und
ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates angezeigt
haben.
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit.
Berufshaftpflichtversicherung (Mindestanforderung an die Eignung): Erforderlich ist, dass der Bieter eine
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Spezifikationen nachweist: mindestens 3 Mio EUR je Verstoß für
Personenschäden mindestens 1 Mio EUR je Verstoß für Sachschäden und Vermögensschäden. Weitere Anforderung:
Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser
Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine
Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne gewährleistet
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ist ( 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft einzureichen. Das Beibringen von Versicherungsbestätigungen oder Kopien der Police des
Versicherers wird nicht mit Abgabe des Angebots gefordert. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, diese von
denjenigen Bietern auf gesonderte Nachforderung zu verlangen, der für die Beauftragung vorgesehen ist.
technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit.
Kriterium "Geeignete Unternehmensreferenzen (Referenzobjekte betreffend Bauphysikleistungen)" Als
Mindestanforderung an die Eignung gilt, dass je Unterkriterium mind. eine Referenz vorgelegt werden muss,
die nachfolgende Anforderungen erfüllt: Unterkriterium 1 Wärmeschutz Leistungsinhalt mit dem hiesigen
Leistungsinhalt gem. Leistungsbeschreibung vergleichbar Referenzprojekt muss in den letzten drei Jahren
abgeschlossen sein (Referenzzeitpunkt für die Zurückrechnung ist die Angebotsfrist) Neben den sich aus der
Angebotsanlage (Muster in Anlage 10) ergebenden Angaben ist eine individuelle Referenzbeschreibung einzureichen,
aus der sich das Projekt im Wesentlichen ergibt Unterkriterium 2 Bauakustik: Leistungsinhalt mit dem hiesigen
Leistungsinhalt gem. Leistungsbeschreibung vergleichbar Referenzprojekt muss in den letzten drei Jahren
abgeschlossen sein (Referenzzeitpunkt für die Zurückrechnung ist die Angebotsfrist) Neben den sich aus der
Angebotsanlage (Muster in Anlage 10) ergebenden Angaben ist eine individuelle Referenzbeschreibung einzureichen,
aus der sich das Projekt im Wesentlichen ergibt Unterkriterium 3 Raumakustik: Leistungsinhalt mit dem hiesigen
Leistungsinhalt gem. Leistungsbeschreibung vergleichbar Referenzprojekt muss in den letzten drei Jahren
abgeschlossen sein (Referenzzeitpunkt für die Zurückrechnung ist die Angebotsfrist) Neben den sich aus der
Angebotsanlage (Muster in Anlage 10) ergebenden Angaben ist eine individuelle Referenzbeschreibung einzureichen,
aus der sich das Projekt im Wesentlichen ergibt Der Bieter/die Bietergemeinschaft ist bezüglich der Anzahl der
beigebrachten Referenzen nicht beschränkt. Die vorbenannten Unterkriterien können durch ein Referenzprojekt oder
durch mehrere unterschiedliche Referenzprojekte nachgewiesen werden.
Sonstige
Ausschlussgründe: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach 123, 124 GWB vorliegen. Falls
Ausschlussgründe vorliegen: Eigenerklärung über Selbstreinigungsmaßnahmen nach 125 GWB (sofern
einschlägig)| Einsatz von Nachunternehmern: Sofern der Bieter beabsichtigt, Teile des Auftrags als Unteraufträge zu
vergeben, ist mit Angebot beizubringen: Nachunternehmererklärung Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
im Vergabeverfahren sind einzureichen: Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (sofern einschlägig),
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach 31 Abs. 1 UVgO i. V. m 123, 124 des
Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i. S. d. 31
Abs. 2 S. 3 UVgO i. V. m. 125 GWB (sofern einschlägig), Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung
(Personenschäden sowie sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) Sofern ein Versicherungsschutz
(noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall unverzüglich ein entsprechende
Versicherungsschutz gewährleistet ist, Angaben zu geeigneten Referenzen (Referenzobjekte betreffend
vergleichbare Leistungen). Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus den
Anforderungen der Ausschreibung. Als Mindestanforderung an die Eignung gilt, dass je Unterkriterium mind.
eine Referenz vorgelegt werden muss: Unterkriterieum 1 Wärmeschutz: Leistungsinhalt mit dem hiesigen
Leistungsinhalt gem. Leistungsbeschreibung vergleichbar Referenzprojekt muss in den letzten drei Jahren
abgeschlossen sein (Referenzzeitpunkt für die Zurückrechnung ist die Angebotsfrist) Unterkriterium 2 Bauakustik:
Leistungsinhalt mit dem hiesigen Leistungsinhalt gem. Leistungsbeschreibung vergleichbar Referenzprojekt
muss in den letzten drei Jahren abgeschlossen sein (Referenzzeitpunkt für die Zurückrechnung ist die Angebotsfrist)
Unterkriterium 3 Raumakustik: Leistungsinhalt mit dem hiesigen Leistungsinhalt gem. Leistungsbeschreibung
vergleichbar Referenzprojekt muss in den letzten drei Jahren abgeschlossen sein (Referenzzeitpunkt für
die Zurückrechnung ist die Angebotsfrist)| Wichtige Hinweise zum Verfahren: Der Auftraggeber lässt neben
Eigenerklärungen auch Nachweise als Beleg für die Eignung zu, die innerhalb einer Präqualifizierung im
Unternehmer und Lieferantenverzeichnis (ULV), im amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für
den Liefer und Dienstleistungsbereich (AVPQ) und im PQ VOL erworben wurden. Es gelten nur die Kriterien
als erfüllt, auf die sich die Prüfung der Präqualifizierungsstelle bezieht. Die Erläuterungen zur Präqualifikation
gelten für alle geforderten Erklärungen und Nachweise. Der Auftraggeber behält sich vor, einen Auszug aus dem
Wettbewerbsregister für das Unternehmen, das den Zuschlag erhalten soll, bei der zuständigen Stelle abzufordern.
Nicht in Deutschland ansässige Unternehmen haben auf Verlangen eine gleichwertige Urkunde ihres Herkunftslandes
oder, falls diese nicht verfügbar ist, eine sonstige Erklärung entsprechend den Anforderungen einzureichen.
Innerhalb der Vergabeunterlagen finden sich vom Bieter auszufüllende Musterformulare, die zu verwenden sind.
Geforderte Erklärungen, die sich nicht anhand dieser abgeben lassen, sind grundsätzlich als Eigenerklärung
abzugeben. Zudem reichen soweit nichts anderes ausgeführt ist Eigenerklärungen aus. Die Mindestanforderungen
müssen von dem Bieter/der Bietergemeinschaft erfüllt werden. Werden diese nicht erfüllt, erfolgt ein Ausschluss
des Angebots aufgrund fehlender Eignung.| Bietergemeinschaft: Bieter können sich zu Bietergemeinschaften
zusammenschließen. Siehe hierzu auch Unterlage 2UVgOTeilnahmebedingungen. Hierbei ist mit dem Angebot
beizubringen: Bietergemeinschaftserklärung ( 32 UVgO)| Eignungsleihe: Ein Bieter kann (auch als Mitglied einer
Bietergemeinschaft) für einen bestimmten öffentlichen Auftrag im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche
und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in
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Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung
stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Der öffentliche
Auftraggeber überprüft im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter für die
Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen
und ob Ausschlussgründe vorliegen. Nimmt der Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch,
müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe haften. Bei
Eignungsleihe ist mit dem Angebot beizubringen: Eigenerklärung des Bieters Kapazitäten anderer Unternehmen
in Anspruch zu nehmen (Anlage 10.10UVgO Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen) Spätestens auf
gesonderte Anforderung durch den Auftraggeber sind einzureichen: Eignungsnachweise des anderen Unternehmens
sowie dessen Erklärung zu 31 UVgO i.V.m. 123 ff. GWB Verpflichtungserklärung bei Eignungsleihe
16. Angabe der Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen
17. Berücksichtigung von Werkstätten für behinderte Menschen und Inklusionsbetriebe
Sofern das Angebot einer anerkannten Werkstätte für behinderte Menschen oder einer anerkannten Blindenwerkstätte
oder diesen Einrichtungen vergleichbare Einrichtungen (nachfolgend bevorzugte Bieter) ebenso wirtschaftlich wie
das ansonsten wirtschaftlichste Angebot eines insofern nicht bevorzugten Bieters ist, so wird dem bevorzugten Bieter
der Zuschlag erteilt. Bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der Angebote wird der von den bevorzugten Bietern
angebotene Preis mit einem Abschlag von 15 von Hundert berücksichtigt. Voraussetzung für die Berücksichtigung
des Abschlags ist, dass die Herstellung der angebotenen Lieferungen zu einem wesentlichen Teil durch die
bevorzugten Bieter erfolgt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Wertschöpfung durch ihre Beschäftigten
mehr als 10 % des Nettowerts der zugekauften Waren beträgt.
18. Sonstiges
Es handelt sich bei diesem Projekt um eine durch das Land Nordrhein Westfalen und die Bundesrepublik
Deutschland geförderte Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie
zum Wiederaufbau anlässlich der Starkregen und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 (Förderrichtlinie (FRL)
Wiederaufbau Nordrhein Westfalen vom 27. Mai 2025). Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine öffentliche
Ausschreibung in Anlehnung an die UVgO. Aufgrund technischer Vorgaben ist die öffentliche Ausschreibung gemäß
9 UVgO als Verfahrensart angegeben. Bezüglich der Berücksichtigung von Werkstätten für behinderte Menschen
und Inklusionsbetriebe wird darauf hingewiesen, dass eine Bevorzugung im Rahmen der Zuschlagserteilung,
entgegen des Hinweises unter der Ziff. 17, nicht erfolgt.
BekanntmachungsID: CXPWY6GLL98
Source: 4 https://service.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/vmp-westfalen/2025/10/52091145.html
Data Acquisition via: p8000001
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