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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Senftenberg - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022080509231886557 / 428689-2022
Veröffentlicht :
05.08.2022
Angebotsabgabe bis :
02.09.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Senftenberg: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2022/S 150/2022 428689

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Lausitzer- und Mitteldeutsche
Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Knappenstraße 1, Einkauf Lausitz
Ort: Senftenberg
NUTS-Code: DE40B Oberspreewald-Lausitz
Postleitzahl: D-01968
Land: Deutschland
E-Mail: [6]Falk.Michel@lmbv.de
Telefon: +49 3573-844275
Fax: +49 3573-844643
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.lmbv.de
Adresse des Beschafferprofils: [8]www.lmbv-einkauf.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]www.lmbv.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]www.lmbv.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Unternehmen des Bundes
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Bergbausanierung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rahmenvereinbarung Ingenieurtechnische Fachbegleitung für Maßnahmen des
§ 2 und § 3 VA Braunkohlesanierung Bereich Brandenburg Mitte
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Rahmen des §2 und §3 Verwaltungsabkommen Braunkohlesanierung
obliegen der LMBV als bergrechtlich verantwortliches Unternehmen sowie
als Projektträgerin der Sanierung u. a. die Planung und Durchführung
von Maßnahmen bezüglich der Gefahrenvorsorge, der Wiedernutzbarmachung
der in Anspruch genommenen Flächen und der Beseitigung von
betrieblichen Einrichtungen. Weiterhin sind Maßnahmen bezüglich des
braunkohlenabbaubedingten Grundwasserwiederanstiegsbereiches außerhalb
der Betriebsplangrenzen zur Abwehr von Gefahren ohne Anerkennung einer
rechtlichen Verpflichtung von Bund und Braunkohleländern vereinbart.
Durch die Komplexität der Projekte setzt die LMBV zu ihrer
Unterstützung eine Ingenieurtechnische Fachbegleitung ein.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 452 088.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE40B Oberspreewald-Lausitz
Hauptort der Ausführung:

Deutschland, Bundesland: Brandenburg, Landkreis: Oberspreewald Lausitz
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ingenieurtechnische Fachbegleitung:

- Mitwirkung bei Projekten zur Herstellung der Trittsicherheit im
Bereich von Restlöchern und Restlochböschungen

- projektbegleitende Leistungen bei der Renaturierung bergbaulich
beeinflusster Fließgewässer

- Mitwirkung bei der Erarbeitung von Sonderbetriebsplänen zur
Untersetzung erforderlicher Sanierungsleistungen an Altlastenstandorten

- Vorbereitung / Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit

- Prüfung von Baudokumentationen (Verwahrungsprotokolle u.ä.)

- Mitwirkung bei der Erarbeitung von Bergrechts- und
Wasserrechtsunterlagen

- Plausibilitäts- und Vollständigkeitsprüfungen von
Dokumentationsunterlagen

- Mitwirkung bei der Erstellung von Dokumentationen und
Ergebnisdarstellungen aus vorhandenen Gutachten für Antragstellungen
zur Beendigung der Bergaufsicht

- Unterstützung der Fachplaner in den laufenden Planungen zur
Gefahrenabwehr infolge des Grundwasserwiederanstiegs

- projektbegleitende Leistungen während der Realisierung von
Sanierungsmaßnahmen

- Erarbeitung von Aufgabenstellungen für zu vergebende Planungsaufträge
/ Gutachten etc.

- fachliche Prüfung von Gutachten, Modellierungen, Planungsunterlagen
und Leistungsverzeichnissen

- Unterstützung der Fachplaner in den laufenden Planungen /
Sanierungsmaßnahmen bezüglich des Rückbaus / der Verwahrung von
Filterbrunnen, Verkehrsbauwerken, Flutungsanlagen etc.

- Sichtung und Durcharbeitung der aktuellen Projektunterlagen

- Mitwirken bei den Vorbereitungen besonderer behördlicher
Genehmigungsverfahren,

- Erstellen von Wirtschaftlichkeitsberechnungen,

- besondere Berichterstattung in Auftraggeber- und sonstigen Gremien,
Erstellen der entsprechenden Präsentationen / Unterlagen

- Konzeption und Umsetzung von Risikomanagementsystemen,

- Erstellen von Terminplänen und deren Fortschreiben für Planung und
Bauablauf,

- Kontrolltätigkeiten bei ausgewählten Realisierungsmaßnahmen,

Die vorgenannten Leistungsinhalte gelten für Aufgaben in Rahmen des § 2
und §3 VA BKS (Verwaltungsabkommen Braunkohlesanierung). Die genannten
Leistungen sind nicht abschließend aufgeführt. Sie leiten sich aus den
jeweiligen wesentlichen Bearbeitungsinhalten der Projekte ab. Der AG
übergibt durch die zuständige Fachabteilung dem AN eine separate
Leistungsbeschreibung mit den konkreten Bearbeitungsobjekten- bzw.
-flächen. Des Weiteren erfolgt durch den AG die Benennung der
fachlichen Ansprechpartner innerhalb der LMBV.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Konzept / Gewichtung: 60 %
Preis - Gewichtung: 40 %
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 452 088.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/04/2023
Ende: 31/03/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Jahre 2024, 2025 und 2026 werden als Optionen vereinbart. Eine
Erweiterung der Laufzeit nach §21 Abs. 6 VgV über 2026 hinaus ist bis
2030 vorgesehen.

Die geplante längere Laufzeit begründet sich durch eine Vielzahl an
prioritären Maßnahmen im Bearbeitungsgebiet, die durch die
Ingenieurtechnische Fachbegleitung fachlich begleitet werden sollen.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

TEILNAHMEWETTBEWERB - 1. VERFAHRENSSTUFE:

Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen
Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung
benannten Nachweise und Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und
bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen
Teilnahmeanträgen (Nachweis der Erfüllung der geforderten
Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien
wie folgt bewertet werden:

Für die einzelnen Auswahlkriterien ergeben sich unterschiedliche
Gewichtungen. Diese sind in der Anlage Teilnahme- und Auswahlkriterien
(TuA) einzusehen. Die Rangfolge der Bewerber richtet sich nach der
erreichten Gesamtpunktzahl. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher
Punktzahl überschritten, entscheidet das Losverfahren über den Rang.

Für die nachfolgend benannten Auswahlkriterien mit den entsprechenden
Schwerpunkten wird im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs vom Bieter eine
Referenz abgefordert.

Es ist vom Auftraggeber eine bestätigte Referenz nachzuweisen. Werden
mehr als eine Referenz eingereicht, wird die Referenz mit der höchsten
zu erreichenden Punktzahl gewertet.

Dafür gelten folgende Mindestanforderungen:

Die Referenz muss prüffähige Angaben enthalten (Auftragsbezeichnung,
Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsumfang).

Es müssen Projektmanagementleistungen mindestens in Anlehnung an die
AHO Schriftenreihe Nr. 9 realisiert worden sein (mindestens die
Projektstufen 2-4 mit mindestens den Grundleistungen der
Handlungsbereiche B bis D des §2 der AHO). Der Auftrag muss innerhalb
der letzten 10 Jahre begonnen worden sein. Die bisherige
Bearbeitungszeit muss mind. 3 Jahre betragen.

Weiterhin ist anzugeben welche Art von Bauvorhaben begleitet und welche
spezifischen Leistungen innerhalb dieser einen geforderten Referenz
erbracht wurden (Bewertung erfolgt unter Auswahlkriterien).

Auswahlkriterien / Auswertung der unter Auswahlkriterien geforderten
Referenz

1. Auswertung der einzureichenden Referenz (siehe Auswahlkriterien)
bezüglich der begleiteten Arten von Bauvorhaben. Es werden Punkte für
die folgenden Bereiche vergeben: Wasserbau, Deponiebau, Straßenbau,
Sanierungsbergbau, Tiefbau. Es können maximal fünf Punkte erreicht
werden. Wurden innerhalb der einen einzureichenden Referenz nicht alle
Arten von Bauvorhaben begleitet, erfolgt eine Abstufung der Punktzahl
(siehe Anlage TuA, Tabelle 1, Kriterium 1).

2. Auswertung der einzureichenden Referenz (siehe Auswahlkriterien)
bezüglich der erbrachten spezifischen Leistungen. Es werden Punkte für
die folgenden Leistungen vergeben:

- Mitwirkung an einem wasserrechtlichen oder abfallrechtlichen
Planfeststellungsverfahren,

- Mitwirkung bei der Erarbeitung von Aufgabenstellungen für zu
vergebene Planungsaufträge,

- Mitwirkung bei der fachlichen Prüfung eines oder mehrerer
Leistungsverzeichnisse für Bauleistungen,

- Mitwirkung bei der fachlichen Prüfung einer oder mehrerer
Planungsunterlagen,

- Mitwirkung bei der Vorbereitung einer oder mehrerer
maßnahmenbezogenen Öffentlichkeitsarbeiten.

Es können maximal fünf Punkte erreicht werden. Wurden innerhalb der
einen einzureichenden Referenz nicht alle genannten spezifischen
Leistungen erbracht, erfolgt eine Abstufung der Punktzahl (siehe Anlage
TuA, Tabelle 1, Kriterium 2).

Personal (Name und Fachrichtung des Studiums ist anzugeben)

3. Eigenerklärung über die Berufserfahrung im Bereich des
Sanierungsbergbaus [in Jahren] für den einen für diesen Schwerpunkt
eingesetzten Mitarbeiter im Projektteam. Es ist anzugeben, ob eine
Anerkennung als Sachverständiger für Geotechnik gem.
[11]https://www.oba.sachsen.de/download/2021-11-30-Aktuelle_SV-Liste.pd
f vorliegt. (max. 5 Punkte - siehe Anlage TuA, Tabelle 1, Kriterium 3)

weitere objektive Kriterien sind unter Punkt VI.3) zu beachten!
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Leistungen wie im Punkt II.2.4) beschrieben

Die Zeiträume 01.04.2024 - 31.03.2025, 01.04.2025 - 31.03.2026 sowie
01.04.2026 - 31.03.2027 sind als Optionen vorgesehen.

Die Beauftragung der Optionen erfolgt unter folgenden Voraussetzungen:

- Unterzeichnung des VA VII (2023)

- die Leistungen entsprechen dem vom AG finanzierbaren Kostenrahmen

- die in den jeweiligen Projekten/ Teilobjekten/ Maßnahmen notwendigen
Genehmigungen werden erteilt

Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf die Weiterführung der
optionalen Leistungen, selbst wenn die vorgenannten Bedingungen
eintreten.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Vergabenummer: 2302700124

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Angaben und Formalitäten, welche die Befähigung und Erlaubnis
zur Berufsausübung nach § 44 VgV nachweisen, werden mit dem Angebot
verlangt (631-EU-Pkt. 3.1):

- Erklärung des Bieters zur Eintragung in das Berufs- oder
Handelsregister oder anderer Nachweis der erlaubten Berufsausübung

- Eigenerklärung, dass keine Ausschlusstatbestände gemäß §§ 123, 124
und 125 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) bestehen

Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen
Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige
Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemeinen zugänglichen Listen z.
B. der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und
Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis)
einer Eigenerklärung zur Eignung akzeptiert.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten, welche die finanzielle und
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach VgV § 45 nachweisen, sind mit
dem Angebot einzureichen:

- (§ 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV) Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten
3 Geschäftsjahre (Angabe pro Jahr) .

- (§ 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV) Erklärung über den Umsatz in dem
Tätigkeitsbereich des

Auftrages der letzten 3 Geschäftsjahre (Angaben pro Jahr) Mitglieder
einer Bietergemeinschaft und Leistungserbringer im Nachauftrag eines
Bieters haben ebenfalls für den durch sie zu erbringenden
Leistungsbereich den Gesamtumsatz und den Umsatz für vergleichbare
Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren anzugeben

Allgemeine Angabe des Wirtschaftsteilnehmers zur KMU: JA / NEIN
(Kleinstunternehmen, kleineres Unternehmen oder mittleres Unternehmen
gemäß der Definition in Empfehlung 2003/361/EG der Kommission)

Als vorläufigen Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen
Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige
Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemein zugänglichen Listen des
Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder der
Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich
der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) akzeptiert.

Der Nachweis, dass der Bieter nicht wegen Unzuverlässigkeit i.S. § 123
GWB von der Teilnahme am Vergabeverfahren auszuschließen ist, wird bei
Erfordernis der Auszug aus dem Bundeszentralregister oder einer
gleichwertigen Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder
Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes abverlangt.

(§ 45 Absatz 1 Nr. 3 VgV und § 45 Absatz 4 Nr. 2 VgV) Nachweis einer
Berufshaftpflichtversicherung (siehe Möglicherweise geforderte
Mindeststandards");
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Mindestanforderungen sind zu übergeben:

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme
von mind:

a)für Personenschäden: 3 000 000,00 EUR,

b)für sonstige Schäden: 250 000,00 EUR.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten, welche die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit nach VgV §46 nachweisen, sind mit dem Angebot
einzureichen:

- (§ 46 Absatz 3 Nr. 10 VgV) Angabe, welche Teile des Auftrags das
Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt

Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen
Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige
Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemeinen zugänglichen Listen z.
B. der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und
Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis)
einer Eigenerklärung zur Eignung akzeptiert.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Mindestanforderungen sind zu übergeben:

Es ist vom Auftraggeber eine bestätigte Referenz nachzuweisen. Werden
mehr als eine Referenz eingereicht, wird die Referenz mit der höchsten
zu erreichenden Punktzahl gewertet. Dafür gelten folgende
Mindestanforderungen: Die Referenz muss prüffähige Angaben enthalten
(Auftragsbezeichnung, Auftraggeber, Leistungszeitraum,
Leistungsumfang).

Es müssen Projektmanagementleistungen mindestens in Anlehnung an die
AHO Schriftenreihe Nr. 9 beauftragt worden sein (mindestens die
Projektstufen 2-4 mit mindestens den Grundleistungen der
Handlungsbereiche B bis D des §2 der AHO). Der Auftrag muss innerhalb
der letzten 10 Jahre begonnen worden sein. Die bisherige
Bearbeitungszeit muss mind. 3 Jahre betragen. Welche Art von
Bauvorhaben (siehe Bewertungskriterium) begleitet wurden ist anzugeben.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bei den im Leistungsverzeichnis ausgewiesenen Einzelleistungen handelt
es sich nach Art und Umfang um Schätzungen aus den

Erfahrungen der letzten Jahre. Sie dienen lediglich der
Angebotsbewertung zu vergaberechtlichen Zwecken.

Auf die Erbringung der Leistungen hat der Auftragsnehmer somit keinen
Anspruch,

demgemäß kommt auch eine Umlageerstattung aus nicht beauftragten
Leistungen nicht in Betracht.

Die Beauftragung und Abrechnung der Leistungen erfolgt nach Bedarf
diskontinuierlich über Einzelauftrag (Abruf).

Mit dem Abruf werden neben den geforderten Leistungen, der Örtlichkeit
auch die zuständigen Ansprechpartner

und die verbindlichen Vertragstermine benannt.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Nichtoffenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 02/09/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 30/09/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 22/12/2022

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Ergänzung zum Punkt II.2.9)

4. Eigenerklärung über die Berufserfahrung im Bereich des
Genehmigungsmanagements für den einen für diesen Schwerpunkt
eingesetzten Mitarbeiter im Projektteam. Es ist anzugeben, ob eine
Anerkennung als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger
für Genehmigungsverfahren im Umweltbereich vorliegt. (max. 5 Punkte -
siehe Anlage TuA, Tabelle 1, Kriterium 4)

5. Eigenerklärung über die Berufserfahrung im Bereich des Deponiebaus
[in Jahren] für den einen zu diesem Schwerpunkt eingesetzten
Mitarbeiter im Projektteam. ( max. 5 Punkte - siehe Anlage TuA, Tabelle
1, Kriterium 5)

6. Eigenerklärung über die Berufserfahrung im Bereich der
Grundwassermodellierung [in Jahren] für den einen zu diesem Schwerpunkt
eingesetzten Mitarbeiter im Projektteam. (max. 5 Punkte - siehe Anlage
TuA, Tabelle 1, Kriterium 6)

Die Wertung bzw. Punktevergabe sowie die Wichtung der einzelnen
Kriterien kann der Anlage TuA entnommen werden.

Bei elektronischer Übermittlung der Teilnahmeanträge in Textform ist
der Bewerber und die natürliche Person, die die Bewerbung abgibt zu
benennen. Die Teilnahme-anträge sind bis zum Ablauf der Teilnahmefrist
über das Elektronische Bieterportal [12]AVA@LMBV zu übermitteln.

Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, stehen unter
Bergaufsicht: ja

Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, befinden sich in
grundbruch- und setzungsfließgefährdeten Bereichen: ja

ANGEBOT und KONZEPTIDEE - 2. VERFAHRENSSTUFE:

Mit dem Angebot haben (nur) die ausgewählten Teilnehmer ein Konzept mit
den Schwerpunkten Personalkonzept und Risikoanalyse zu erarbeiten.
Detaillierte Angaben zum Zuschlagskriterium "Konzept" sind der Anlage
"Nutzwertanalyse_Anlage_AST-K" zur Ausschreibung zu entnehmen.

Angebotspreis: In der 2. Stufe der Vergabeverfahrens sind die Anlagen
zur Ausschreibung entsprechend den Vorgaben der Vergabeunterlagen vom
Bieter auszufüllen und einzureichen.

Die Vergabe der Leistung erfolgt auf Basis des eingereichten Konzepts
sowie dem Angebotspreis. Insgesamt vergibt der Auftraggeber 100
Prozent-Punkte. Den Zuschlag erhält derjenige Bieter, welcher mit der
höchsten Prozentzahl bewertet wird. In die Gesamtbewertung geht das
Kriterium Konzept zu 60 % gemäß der in Anlage
"Nutzwertanalyse_Anlage_AST-K" erläuterten Punktebewertung ein und das
Kriterium Angebotspreis geht zu 40 % in die Gesamtwertung ein. Eine
nicht eingereichte Konzeptidee wird mit 0 Punkten bewertet. Eine
Bewertung der Konzeptidee mit 0 Punkten führt zum Ausschluss des
Bieters vom Vergabeverfahren/Wettbewerb.

Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag
einzureichen (Fbl. 631 EU Pkt. C):

- Eigenerklärung wg. Art.5k EU-VO 2022-576_Sanktionen

- Formblatt 234 - Erklärung Bieter/Arbeitsgemeinschaft (falls
zutreffend)

- Formblatt 235 - Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer
Unternehmen (falls zutreffend)

- Formblatt 236 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (falls
zutreffend)

- Formblatt 124-LD Eigenerklärung oder EEE bzw.
Präqualifikationsverzeichnis

.

Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag
einzureichen (Fbl. 631 EU Pkt. D):

- Bei Nachunternehmereinsatz: Referenzen/Eignungsnachweise
Nachunternehmer

.

Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind mit dem Angebot einzureichen
(Fbl. 631 EU Pkt. C):

- Formblatt 633 - Angebotsschreiben

- Honorarermittlungsblätter

Die Angebotsabgabe ist nur "elektronisch in Textform" möglich.

Nicht formgerechte Angebote müssen aus formalen Gründen von der Wertung
ausgeschlossen werden.

Der Höchstwert für die mit dieser Rahmenvereinbarung abzurufenden
Leistungen beträgt: 542 505.60 .

Hinweis:

Für die Abgabe der Teilnahmeanträge muss unter Reiter "Positionen" in
der Materialposition ein fiktiver Preis von z. Bsp. 0,01 EUR
eingetragen werden!

Es ist zur Frist für die Teilnahmeanträge am 02.09.2022 noch kein
Angebot einzureichen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: D-53123
Land: Deutschland
E-Mail: [13]vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499-163
Internet-Adresse: [14]www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: entfällt
Ort: entfällt
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig,
soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist
zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung
des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: LMBV mbH Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-
und Verwaltungsgesellschaft mbH
Ort: Senftenberg
Postleitzahl: 01968
Land: Deutschland
Fax: +49 3573844643
Internet-Adresse: [15]www.lmbv.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
02/08/2022

References

6. mailto:Falk.Michel@lmbv.de?subject=TED
7. http://www.lmbv.de/
8. http://www.lmbv-einkauf.de/
9. http://www.lmbv.de/
10. http://www.lmbv.de/
11. https://www.oba.sachsen.de/download/2021-11-30-Aktuelle_SV-Liste.pdf
12. mailto:AVA@LMBV?subject=TED
13. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
14. http://www.bundeskartellamt.de/
15. http://www.lmbv.de/

 
 
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