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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Peine - Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022080509230686514 / 428626-2022
Veröffentlicht :
05.08.2022
Angebotsabgabe bis :
19.09.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
73000000 - Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
90520000 - Dienstleistungen im Zusammenhang mit radioaktiven, giftigen, medizinischen und gefährlichen Abfällen
73300000 - Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung
90721600 - Strahlenschutz
71333000 - Dienstleistungen im Maschinenbau
71337000 - Dienstleistungen im Bereich Korrosionsschutz
71332000 - Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
DE-Peine: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung

2022/S 150/2022 428626

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE)
Postanschrift: Eschenstr. 55
Ort: Peine
NUTS-Code: DE91A Peine
Postleitzahl: 31224
Land: Deutschland
E-Mail: [6]joerg.blumenberg@bge.de
Telefon: +49 5336/89775
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.bge.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E22293996
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E22293996
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Gesellschaft in öffentlicher Trägerschaft
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

RV Entwicklung von Behälterkonzepten für die Endlagerung hochaktiver
Abfälle in einem geologischen Tiefenlager im Wirtsgestein Tongestein
Referenznummer der Bekanntmachung: 2022/S 086-233014
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) sucht im Rahmen des
Standortauswahlverfahrens nach einem geeigneten Standort für ein
zukünftiges Endlager für hochaktive Abfälle in Deutschland.
Entsprechend der bestehenden Gesetzgebung wird die Möglichkeit zur
Endlagerung in einem geologischen Tiefenlager in den Wirtsgesteinen
Kristallingestein, Steinsalz und Tongestein untersucht. Im Rahmen der
Standortsuche wurde die BGE ebenfalls mit der Entwicklung von Behältern
für die Endlagerung hochaktiver Abfälle vollumfänglich beauftragt.

Die Veranlassung dieses Auftrags ist die Entwicklung von
Endlagerbehälterkonzepten für die geologische Tiefenlagerung
hochaktiver Abfälle im Wirtsgestein Tongestein. Das Inventar an
hochaktiven Abfällen umfasst hierbei bestrahlte Brennelemente aus den
deutschen Leistungsreaktoren, bestrahlte Brennstäbe und Brennelemente
aus den deutschen Forschungs-, Versuchs- und Prototypreaktoren sowie
verglaste Abfälle aus der Wiederaufarbeitung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90520000 Dienstleistungen im Zusammenhang mit radioaktiven, giftigen,
medizinischen und gefährlichen Abfällen
73300000 Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung
90721600 Strahlenschutz
71333000 Dienstleistungen im Maschinenbau
71337000 Dienstleistungen im Bereich Korrosionsschutz
71332000 Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE91A Peine
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Entwicklung der Endlagerbehälterkonzepte erfolgt durch den
Auftragnehmer in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber und entsprechend
dem (internationalen) Stand von Wissenschaft und Technik sowie
geltender Gesetze und Regelwerke. Die Arbeitspakete zur Entwicklung der
Endlagerbehälterkonzepte für das Wirtsgestein Tongestein umfassen
voraussichtlich,

- die Aufarbeitung des Stands von Wissenschaft und Technik bezüglich:
Endlager- und Einlagerungstechnik, (geo)technischer und geologischer
Barrieren und deren Wechselwirkung, Werkstoff- und Korrosionsverhalten
unter Endlagerbedingungen, Endlagerbehälterkonzepten, sowie
Konditionierung und Kritikalität,

- die Entwicklung begründeter Vorschläge von ein bis drei
weiterzuverfolgenden anforderungsgerechten Behälterkonzepten,

- die Detaillierung und Ausgestaltung der vorgeschlagenen
Behälterkonzepte bezüglich den Aspekten Behältergeometrie, werkstoff
und handhabung, mechanisches und Korrosionsverhalten unter
Endlagerbedingungen; Behälterfertigung, Abfallkonditionierung und
Behälterbeladung, Behälterverschluss; sowie der dauerhaften
Kennzeichnung von Endlagergebinden zum Zweck der Identifizierbarkeit
für die Fälle einer möglichen Rückholung oder Bergung,

- und die Erstellung eines Sicherheits- und Nachweiskonzeptes für die
vorgeschlagenen Behälterkonzepte.

Der Auftragnehmer führt die geforderten Arbeiten gemäß den Leitlinien
des Standortauswahlverfahrens nachvollziehbar, transparent,
selbstlernend und mit der Bereitschaft zur Interaktion mit Stakeholdern
wie Expertenkommissionen und unabhängigen Gutachtern aus.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 30
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Bewerber deren eingereichte Teilnahmeunterlagen die Mindestbedingungen
nicht erfüllen (Position 1 und die Positionen 3-10 in der Tabelle
Referenzen) werden vom Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen.

Der AG beabsichtigt die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl (Summe
der Einzelpunkte zu den Positionen 1-11 in der Tabelle Referenzen) zur
Angebotsabgabe aufzufordern. Wenn die Bewertung der Teilnahmeanträge
anhand der Auswahlkriterien dazu führt, dass der Punktabstand zwischen
dem drittplatzierten und den nachfolgend platzierten Bewerbern sehr
gering ausfällt, behält sich der AG das Recht vor, auch den viert- und
fünftplatzierten Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Teilnehmer
deren Unterlagen mit einer Gesamtpunktzahl von weniger als 20 Punkten
bewertet wurden werden vom Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen.

Bitte füllen Sie das Bewerbungsformular vollständig aus und laden Sie
es fristgerecht mit zugehörigen Anlagen unterschrieben wieder auf das
Vergabeportal (subreport ELViS) hoch. Bewerber, die ihr
Bewerbungsformular nicht fristgerecht im Portal hochgeladen haben,
werden von der Teilnahme ausgeschlossen.

Tabelle Referenzen. Allgemeine Anforderungen an die Referenzen: Die
Referenzen müssen aus den nachfolgend jeweils genannten Zeiträumen
stammen (maßgebend ist das Ende des Ausführungszeitraums der
Leistungen, für die die Referenz als Eignungsnachweis vorgelegt wird).
Ausführung der wesentlichen Leistungen, für die die Referenz als
Eignungsnachweis vorgelegt wird, durch den Bewerber, ein Mitglied der
Bewerbergemeinschaft oder das Unternehmen, auf dessen Eignung sich der
Bewerber beruft (Eignungsleihe). Eine Referenz kann auch zum Nachweis
für mehrere nachfolgend genannte Leistungsbereiche benannt werden.

- Position 1: Referenzen über die Ausführung in einem Einzelprojekt mit
einem Volumen der erbrachten Planungsleistungen von jeweils mindestens
2 Mio. . Als Planungsleistungen sind z. B. Konzept-, Entwurfs-,
Genehmigungs-und Ausführungsplanungen sowie F&E-Projekte zu verstehen.
Mindestbedingung: Dabei ist mindestens 1 Referenz/Projekt aus den
letzten 10 Jahren mit einem Volumen der erbrachten Planungsleistungen
von 2 Mio. vor Ablauf der Frist für die Teilnahmeanträge anzugeben.
Bewertung/Auswahlkriterium gemäß § 51 VgV: Die Bewertung erfolgt mit 3
Punkten je nachgewiesener Referenz (Umfang der Planungsleistung > 2
Mio. ) aus den letzten 10 Jahren vor Ablauf der Frist für die
Teilnahmeanträge. Die jeweils 3 besten Referenzen werden bewertet. Für
eine der nachgewiesenen Referenzen wird für volle 1 Mio.
Planungsleistung, die die geforderten 2 Mio. Mindestvolumen
übersteigen, zusätzlich 1 Punkt vergeben. Es sind maximal 3
Zusatzpunkte möglich (Entspricht einer Planungsleistung 5 Mio. ).
Höchstpunktzahl: 12. 0/12 Punkten.

- Position 2: Referenzen über die wesentliche Mitwirkung (bspw.
Erstellung von technischen Antragsunterlagen, Erbringung von
Nachweisen) im Rahmen eines strahlenschutz- oder atomrechtlichen
Verfahrens nach § 12 StrlSchG oder §§ 6,7 oder § 9 AtG. Die
eingereichten Referenzen müssen einem eigenen Bearbeitungsumfang von
jeweils mindestens 800 Stunden entsprechen. Mindestbedingung: entfällt.
Bewertung/Auswahlkriterium gemäß § 51 VgV: Die Bewertung erfolgt mit
zwei Punkten je nachgewiesener Referenz aus den letzten 10 Jahren vor
Ablauf der Frist für die Teilnahmeanträge. Die jeweils 3 besten
Referenzen werden bewertet. Höchstpunktzahl: 6. 0/6 Punkten.

- Position 3: Referenzen auf dem Gebiet der Korrosionsuntersuchung
(Planung und Auswertung) von metallischen Werkstoffen auf dem Gebiet
nicht standardisierter Untersuchungen. Die eingereichten Referenzen
müssen einem eigenen Bearbeitungsumfang von jeweils mindestens 600
Stunden entsprechen. Mindestbedingung: Es ist mindestens eine Referenz
über die Planung und Auswertung von nicht standardisierten
Korrosionsuntersuchungen anzugeben. Die Referenz muss aus den letzten
10 Jahren vor Ablauf der Frist für den Teilnahmeantrag stammen.
Bewertung/Auswahlkriterium gemäß § 51 VgV: Die Bewertung erfolgt mit
einem Punkt je nachgewiesener Referenz aus den letzten 10 Jahren vor
Ablauf der Frist für die Teilnahmeanträge. Die jeweils 3 besten
Referenzen werden bewertet. Referenzen zu Korrosionsuntersuchungen, die
einen Zeitraum > 50 Jahre abbilden oder deren Randbedingungen
Endlagerbedingungen entsprechen, werden mit 2 Punkten bewertet.
Höchstpunktzahl: 6. 0/6 Punkten.

- Position 4: Referenzen auf dem Gebiet der strukturmechanischen
Modellbildung, Berechnung und Auswertung mit FEM-Systemen von
druckbeaufschlagten Behältern und Rohrleitungen oder druckbelasteten
Maschinen/Anlagen. Die eingereichten Referenzen müssen einem eigenen
Bearbeitungsumfang von jeweils mindestens 600 Stunden entsprechen.
Mindestbedingung: Es ist mindestens eine Referenz mit der
Modellbildung, Durchführung und Auswertung von FEM-Berechnungen
anzugeben. Die Referenz muss aus den letzten 10 Jahren vor Ablauf der
Frist für den Teilnahmeantrag stammen. Bewertung/Auswahlkriterium gemäß
§ 51 VgV: Die Bewertung erfolgt mit einem Punkt je nachgewiesener
Referenz aus dem Bereich von druckbelasteten Anlagen/Maschinen.
Referenzen aus dem Bereich des Behälterbaus/Rohrbaus werden mit zwei
Punkten je Referenz bewertet. Die jeweils 3 besten Referenzen werden
bewertet. Die Referenzen müssen aus den letzten 10 Jahren vor Ablauf
der Frist für die Teilnahmeanträge sein. Höchstpunktzahl: 6. 0/6
Punkten.

- Position 5: Referenzen auf dem Gebiet der gebirgsmechanischen oder
hydrogeologischen Modellierung, Berechnung und Auswertung in
Tongestein. Die eingereichten Referenzen müssen einem eigenen
Bearbeitungsumfang von jeweils mindestens 600 Stunden entsprechen.
Mindestbedingung: Es ist mindestens eine ............

Fortführung Tabelle Referenzen (Position 5 -11) siehe II.2.14)
Zusätzliche Angaben diese Bekanntmachung
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

....(Fortführung Tabelle Referenzen aus II.2.9) dieser Bekanntmachung)
Referenz mit Modellierung, Durchführung und Auswertung von
gebirgsmechanischen oder hydrogeologischen Berechnungen in Tongestein
anzugeben. Die Referenz muss aus den letzten 10 Jahren vor Ablauf der
Frist für den Teilnahmeantrag stammen. Bewertung/Auswahlkriterien gemäß
§ 51 VgV: Die Bewertung erfolgt mit einem Punkt je nachgewiesener
Referenz aus den letzten 10 Jahren vor Ablauf der Frist für die
Teilnahmeanträge. Referenzen mit Modellierung, Berechnungen und
Auswertungen im endlagerrelevantem Wirtsgestein Tongestein (siehe
Kapitel 4.1.3 Anlage 4 Anwendung Mindestanforderungen gemäß § 23
StandAG) werden mit zwei Punkten je Referenz bewertet. Falls
Referenzen sowohl zu gebirgsmechanischen als auch hydrogeologischen
Modellbildung, Berechnungen und Auswertungen vorgelegt werden, werden
einmalig zwei Extrapunkte gegeben. Die jeweils 3 besten Referenzen
werden bewertet. Höchstpunktzahl: 8. 0/8 Punkten.

- Position 6: Referenzen auf dem Gebiet der Entwicklung oder
Herstellung von Behältern (Eigengewicht 1 t). Die eingereichten
Referenzen müssen einem eigenen Bearbeitungsumfang von jeweils
mindestens 800 Stunden entsprechen. Mindestbedingung: Es ist mindestens
eine Referenz auf dem Gebiet der Entwicklung oder Herstellung von
Behältern (Eigengewicht 1 t) anzugeben. Die Referenz muss aus den
letzten 10 Jahren vor Ablauf der Frist für den Teilnahmeantrag stammen.
Bewertung/Auswahlkriterien gemäß § 51 VgV: Die Bewertung erfolgt mit
einem Punkt je nachgewiesener Referenz aus den letzten 10 Jahren vor
Ablauf der Frist für die Teilnahmeanträge. Referenzen mit Bezug zu
Behältern zur Aufnahme von radioaktiven Stoffen werden mit zwei Punkten
je Referenz bewertet. Die jeweils 3 besten Referenzen werden bewertet.
Höchstpunktzahl: 6. 0/6 Punkte.

- Position 7: Referenzen auf dem Gebiet der Schweißtechnik von
metallischen Werkstoffen (insbesondere Stahl/Gusseisen, Kupfer, Titan
und Nickel). Die eingereichten Referenzen müssen einem eigenen
Bearbeitungsumfang von jeweils mindestens 400 Stunden entsprechen.
Mindestbedingung: Es ist mindestens eine Referenz auf dem Gebiet der
Schweißtechnik von metallischen Werkstoffen mit folgenden
Mindestschweißnahtdicken anzugeben: 10 mm bei den Werkstoffen Stahl
bzw. Gusseisen oder 5 mm bei den Werkstoffen Titan, Nickel und Kupfer.
Die Referenz muss aus den letzten 10 Jahren vor Ablauf der Frist für
den Teilnahmeantrag stammen. Bewertung/Auswahlkriterien gemäß § 51 VgV:
Die Bewertung erfolgt mit einem Punkt je nachgewiesener Referenz aus
den letzten 10 Jahren vor Ablauf der Frist für die Teilnahmeanträge.
Für Referenzen welche folgende Aspekte abbilden gibt es einmalig einen
Zusatzpunkt: Referenzen mit Bezug zum Erreichen, Erhalt oder Nachweis
einer Dichtheit, größer oder gleich 20 mm Schweißnahtdicke bei den
Werkstoffen Stahl bzw. Gusseisen und größer oder gleich 10 mm
Schweißnahtdicke bei den Werkstoffen Titan, Nickel und Kupfer. Die
jeweils 3 besten Referenzen werden bewertet. Höchstpunktzahl: 6. 0/6
Punkten.

- Position 8: Referenzen auf dem Gebiet der Kritikalitätsbetrachtung
und -berechnung in der Kerntechnik. Die eingereichten Referenzen müssen
einem eigenen Bearbeitungsumfang von jeweils mindestens 400 Stunden
entsprechen. Mindestbedingung: Es ist mindestens eine Referenz auf dem
Gebiet der Kritikalitätsbetrachtung und -berechnung in der Kerntechnik
anzugeben. Die Referenz muss aus den letzten 10 Jahren vor Ablauf der
Frist für den Teilnahmeantrag stammen. Bewertung/Auswahlkriterien gemäß
§ 51 VgV: Die Bewertung erfolgt mit zwei Punkten je nachgewiesener
Referenz aus den letzten 10 Jahren vor Ablauf der Frist für die
Teilnahmeanträge. Die jeweils 3 besten Referenzen werden bewertet.
Höchstpunktzahl: 6. 0/6 Punkten.

- Position 9: Referenzen auf dem Gebiet der Modellbildung, Durchführung
und Auswertung numerischer instationärer thermodynamischer
Berechnungen. Die eingereichten Referenzen müssen einem eigenen
Bearbeitungsumfang von jeweils mindestens 600 Stunden entsprechen.
Mindestbedingung: Es ist mindestens eine Referenz auf dem Gebiet der
Modellbildung, Durchführung und Auswertung numerischer instationärer
thermodynamischer Berechnungen anzugeben. Die Referenz muss aus den
letzten 10 Jahren vor Ablauf der Frist für den Teilnahmeantrag stammen.
Bewertung/Auswahlkriterien gemäß § 51 VgV: Die Bewertung erfolgt mit
zwei Punkten je nachgewiesener Referenz aus den letzten 10 Jahren vor
Ablauf der Frist für die Teilnahmeanträge. Die jeweils 3 besten
Referenzen werden bewertet. Höchstpunktzahl: 6. 0/6 Punkten.

- Position 10: Referenzen auf dem Gebiet von Sicherheits- und
Störfallbetrachtungen im kerntechnischen Bereich. Die eingereichten
Referenzen müssen einem eigenen Bearbeitungsumfang von jeweils
mindestens 400 Stunden entsprechen. Mindestbedingung: Es ist mindestens
eine Referenz auf dem Gebiet der Sicherheits- und Störfallbetrachtung
im kerntechnischen Bereich anzugeben. Die Referenz muss aus den letzten
10 Jahren vor Ablauf der Frist für den Teilnahmeantrag stammen.
Bewertung/Auswahlkriterien gemäß § 51 VgV: Die Bewertung erfolgt mit
einem Punkt je nachgewiesener Referenz aus den letzten 10 Jahren vor
Ablauf der Frist für die Teilnahmeanträge. Die jeweils 3 besten
Referenzen werden bewertet. Höchstpunktzahl: 3. 0/3 Punkten.

- Position 11: Referenzen auf dem Gebiet der Ausarbeitung einer
Fertigungsplanung im Bereich der Serienproduktion. Die eingereichten
Referenzen müssen einem eigenen Bearbeitungsumfang von jeweils
mindestens 800 Stunden entsprechen. Mindestbedingung: entfällt
Bewertung/Auswahlkriterien gemäß § 51 VgV: Die Bewertung erfolgt mit
einem Punkt je nachgewiesener Referenz über die Planung einer
Serienproduktion vom Entwurf zur finalen Konstruktion und dem
Herstellungsprozess aus den letzten 10 Jahren vor Ablauf der Frist für
die Teilnahmeanträge. Die jeweils 3 besten Referenzen werden bewertet.
Höchstpunktzahl: 3. 0/3 Punkten.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

siehe ASU;

Es ist eine Bestätigung über die Eintragung in ein Berufs- oder
Handelsregister oder Bestehen eines sonstigen Nachweises über die
erlaubte Berufsausübung in dem Staat, in dem der Bewerber
niedergelassen ist vorhanden. Auf gesonderte Nachfragen des
Auftraggebers ist eine Kopie als Nachweis vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

siehe ASU;

Es besteht eine Berufs- oder Haftpflichtversicherung. Die Höhe ist
anzugeben (2fach maximiert pro Jahr). Falls dies nicht der Fall ist,
wird versichert, dass eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung
Fall der Zuschlagerteilung abgeschlossen wird. Die Höhe ist anzugeben
(2fach maximiert pro Jahr).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

siehe ASU;

Es sind Referenzen über ausgeführte Leistungen anzugeben, die mit dem
zu erbringenden Leistungsgegenstand gemäß der Tabelle Referenzen am
Ende dieses Dokuments vergleichbar sind (bitte eintragen in eine
Tabelle gemäß Anhang Beiblatt für die Referenzen). Es sind
entsprechende Angaben bzw. Verweise zu machen, welche Referenz zu
welcher Position gemäß der Tabelle Referenzen eingereicht werden. Eine
Referenz kann bei verschiedenen Positionen genannt werden. Für die
Referenzen gilt übergeordnet für das jeweilige Eignungskriterium
(Tabelle Referenzen Position 1-11): Die Referenzen können in deutscher
oder englischer Sprache abgegeben werden. Es werden nur abgeschlossene
Referenzen der letzten 10 Jahre bewertet, die die entsprechende
Mindestbedingung erfüllt haben. Es werden je Eignungskriterium die
besten 3 Referenzen bewertet. Pro Eignungskriterium dürfen maximal 5
Referenzen angegeben werden. Hinweis: Das nicht Erfüllen einer
Mindestbedingung (für die Position 1 sowie die Positionen 3 bis 10)
führt zum Ausschluss aus dem Teilnahmewettbewerb. Beispiel zu Position
4: Es muss mindestens eine Referenz angegeben werden durch die
ersichtlich wird, dass der AN einen Bearbeitungsumfang von 800 Stunden
mit FEM-Berechnungen im Bezug zu druckbeaufschlagten Behältern oder
Rohrleitungen oder druckbelasteten Maschinen/Anlagen durchgeführt und
ausgewertet hat. Ist dies durch die Referenz dargestellt, ist diese
Mindestbedingung erfüllt. Liste mit Referenzen - Angaben des Bieters je
benannter Referenz: Projektname/Projektbezeichnung, Name des
Auftraggebers und Ansprechpartner inklusive Kontaktdaten, Beschreibung
der erbrachten Leistungen (Leistungsgegenstand bzw. gesetzte
Schwerpunkte), Ausführungszeitraum, Funktion (Unterauftragnehmer,
Generalunternehmer etc.), Auftragsvolumen in Euro netto bzw. Stunden (±
10 %), Anzahl der im Rahmen des Auftrags eingesetzten Mitarbeiter
(Ingenieure (ggf. erfahrene Techniker) und Naturwissenschaftler), Bei
einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) oder bei einer Beteiligung als
Unterauftragnehmer ist im entsprechenden Referenzprojekt insbesondere
das eigene Auftragsvolumen bzw. die eigene Anzahl an eingesetzten
Mitarbeitern anzugeben. Die Anlagen sind zu nummerieren.

III.2 Projektmanagementsystem, § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV (Maßnahmen zur
Qualitätssicherung). Es ist zu versichern, dass ein
Projektmanagementsystem vorliegt. Es ist eine kurze Darstellung des
vorhandenen Projektmanagementsystems sowie die beabsichtigte Anwendung
für die hier ausgeschriebene Leistung. (Umfang nicht mehr als 3 Seiten
DIN A4) unter Angabe der Anlagennr. zu erstellen.

III.3 Berichtswesen, § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV (Maßnahmen zur
Qualitätssicherung). Ein System über das Berichtswesen (zur
Dokumentation von Projektfortschritten, Meilensteinentwicklungen sowie
Projekt- und Terminrisiken) muss bestehen. Es ist eine kurze
Darstellung des vorhandenen Systems zum Berichtswesen sowie die
beabsichtigte Anwendung für die hier ausgeschriebene Leistung. (Umfang
nicht mehr als 3 Seiten DIN A4) unter Angabe der Anlagennr. zu
erstellen. // III.4 Projektstruktur, § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV (Maßnahmen
zur Qualitätssicherung). Es ist eine kurze Darstellung der geplanten
Projektstruktur im Hinblick auf die beteiligten Unternehmen (Bewerber,
Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, Eignungsleihe, Unterauftragnehmer)
unter Angabe der Anlagennr. zu erstellen.

IV. Beabsichtigter Einsatz von Nachunternehmern. Falls es beabsichtigt
ist Teile des Auftrages an Unterauftragnehmer zu vergeben, ist ein
Formblatt Nachunternehmerleistungen unter Angabe der Anlagennr.
beizufügen. Eine namentliche Benennung ist nur auf gesondertes
Verlangen erforderlich.

V. Kapazitäten anderer Unternehmen, § 47 VgV. Soweit sich der Bewerber
zum Nachweis seiner Eignung gemäß Ziffer IV auf die Kapazitäten anderer
Unternehmen beruft, hat der Bewerber nachzuweisen, dass dieses
Unternehmen selber ausreichend zuverlässig und gesetzestreu,
wirtschaftlich leistungsfähig und fachkundig ist durch Vorlage der
Angaben und Nachweise nach Ziffer I bis IV (hierzu ist dieses Formular
entsprechend zu verwenden) und die Fähigkeiten dieses Unternehmens dem
Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stehen (z.B. durch Vorlage einer
uneingeschränkten und eindeutigen Verpflichtungserklärung (z. B.
beigefügtes Formblatt, Patronatserklärung etc.)). Es sind Name und
Adresse des eignungsverleihenden Unternehmens, Kapazitäten des Dritten
auf die sich der Bewerber beruft und Verpflichtungserklärungen des
Dritten unter Angabe der Anlagennr. anzugeben.

VI. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach
dem GWB. 1.Hiermit erkläre/n ich/wir, dass ich/wir die zwingenden
Ausschlussgründe nach § 123 GWB (siehe unten) zur Kenntnis genommen
habe/n und diese bei mir/uns nichtvorliegen. 2. Außerdem erkläre/n
ich/wir, die fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB (siehe unten)
zur Kenntnis genommen zu habe/n und dass ein fakultativer
Ausschlussgrund nach § 124 GWB bei mir/uns nicht vorliegt oder vorliegt
und ich/wir diesen oder diese fakultativen Ausschlussgründe in einer
Anlage zu diesem Angebot vollständig und wahrheitsgemäß erläutert habe.
3. Sollten Unterauftragnehmer beauftragt werden, so gewährleiste/n
ich/wir, dass auch bei diesen die unter 1. genannten Ausschlussgründe
nicht vorliegen. Datum und Name der natürlichen Person, die die
Erklärung abgibt (Bevollmächtigter, Vertretern).
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [10]2022/S 086-233014
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/09/2022
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 52123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zur Einlegung von Rechtsbehelfen ist der nachfolgend zitierte § 160 GWB
zu beachten.

§ 160 Einleitung, Antrag:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
02/08/2022

References

6. mailto:joerg.blumenberg@bge.de?subject=TED
7. http://www.bge.de/
8. https://www.subreport.de/E22293996
9. https://www.subreport.de/E22293996
10. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:233014-2022:TEXT:DE:HTML

 
 
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