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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Groß Wittensee - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022080309214581863 / 424227-2022
Veröffentlicht :
03.08.2022
Angebotsabgabe bis :
29.08.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Groß Wittensee: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2022/S 148/2022 424227

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Groß Wittensee
Postanschrift: Mühlenstraße 8
Ort: Groß Wittensee
NUTS-Code: DEF0B Rendsburg-Eckernförde
Postleitzahl: 24361
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Amt Hüttener Berge, Der Amtsdirektor
E-Mail: [6]betz@amt-huettener-berge.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.amt-huettener-berge.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YX8RTD8/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YX8RTD8
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalplanung Grundschule Groß Wittensee
Referenznummer der Bekanntmachung: Groß_Wittensee_Grundschule_GP
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Auftraggeberin plant den Neubau einer Grundschule im Kirchhorster
Weg in Groß Wittensee auf einem etwa 8800 qm großen Gelände. Das
Gebäude soll auf einer Nettoraumfläche von insgesamt etwa 2000 qm
Klassenräume, Fachräume für Kunst und Sachkunde, Foyer, Mensa und eine
Sporthalle (Einfeldhalle mit Umkleiden und Geräteräumen) beherbergen.

Gegenstand der im vorliegenden Verfahren zu vergebenden Aufträge sind
Planungsleistungen für dieses Vorhaben. Sie umfassen als Generalplanung
die Objektplanung Gebäude und Innenräume (diese nur ab Leistungsphase
3), ferner die Freianlagenplanung, die Fachplanung Technische
Ausrüstung sowie die Tragwerksplanung (jeweils alle Leistungsphasen)
und zugehörige Beratungsleistungen in den Bereichen Bauphysik und
Brandschutz.

Der Auftragsgegenstand wird in den Vergabeunterlagen näher
konkretisiert.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 978 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF0B Rendsburg-Eckernförde
Hauptort der Ausführung:

Gemeinde Groß Wittensee Mühlenstr. 8 24361 Groß Wittensee
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

S. oben II.1.4.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 26
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Vertrag ist als Werkvertrag erfolgsbezogen. Die tatsächliche
Vertragsdauer hängt davon ab, welche Stufen beauftragt werden sowie
ggf. von der tatsächlichen Bauzeit. Die obige Angabe ist daher nur eine
grobe Schätzung, ausgehend von einem Leistungsbeginn Anfang November
2022 und einer Baufertigstellung, Abnahme und Abrechnung der
Fördermittel bis (Mitte) Dezember 2024. Die Leistungsphase 9
(Objektbetreuung während der typischerweise vierjährigen
Gewährleistungsphase der Bauleistungen) wurde bei der obigen Angabe zur
Vereinfachung außer Betracht gelassen, ist aber bei Abruf der
entsprechenden Auftragsstufe zu erbringen.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

AK 1: Qualität der Referenzen für Objektlplanung Gebäude und Innenräume
gem. EK-VI auf der Basis der Angaben zu TL1 (30 %),

AK 2: Qualität der Referenzen für Fachplanung Technische Ausrüstung HLS
gem. EK-VI auf der Basis der Angaben zu TL1 (20 %),

AK 3: Qualität der Referenzen für Fachplanung Technische Ausrüstung
Elektro gem. EK-VI auf der Basis der Angaben zu TL1 (10 %),

AK 4: Größe der festen Beschäftigtenzahl des für die Objektplanung
Gebäude und Innenräume verantwortlichen Unternehmens (EK-VII) auf der
Basis der Angaben zu TL2 (20 %).

AK 5: Größe der festen Beschäftigtenzahl des für Fachplanung Technische
Ausrüstung HLS verantwortlichen Unternehmens (EK-VII) auf der Basis der
Angaben zu TL2 (10 %).

Die Bewertungsmethode ist in den öffentlich bereitgestellten
Vergabeunterlagen (Bewerbungsbedingungen, Tz. 252 ff.) konkret
erläutert.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftrag wird unter dem Vorbehalt der stufenweisen Beauftragung
vergeben. Fest beauftragt werden im Zuschlagsfall nur die Leistungen
bis zur Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) des jeweiligen
Leistungsbildes und die korrespondierenden Beratungsleistungen, die
weiteren Leistungen stehen unter dem Vorbehalt des Abrufs durch die
Gemeinde.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

EK-I. Wirksame Gründung:

EK-II. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung;

EK-III. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen.

Einzelheiten sind aus Platzgründen in den öffentlich bereitgestellten
Vergabeunterlagen (Dokument Bewerbungsbedingungen, Abschnitt V.4),
geregelt und zu beachten!

Hierzu geforderte Eigenerklärungen und Nachweise:

- PL1 Unternehmensprofil, Eintragung in Berufsregister,

- PL2 Keine Straftaten iSv § 123 GWB

- PL3 Eigenerklärung Zahlung Steuern, Abgaben, Sozialversicherung,

- PL4.1 Eigenerklärung Einhaltung Umwelt-, Sozial-, Arbeitsrecht,

- PL4.2 Eigenerklärung Keine Geldbuße AEntG, MiLoG,

- PL5 Keine Insolvenz o. Ä.,

- PL6 Keine schweren Verfehlungen,

- PL7 Keine sanktionierten Vertragsverletzungen,

- PL 8 Kein Bezug zu Russland.

Einzelheiten zu PL1 bis PL8 sind in den Vergabeunterlagen (Dokument
Bewerbungsbedingungen, Abschnitt V.4) geregelt und zu beachten!
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Kriterien:

- EK-IV. Haftpflichtversicherung,

- EK-V. Hinreichende Größenordnung Gesamtumsätze.

Einzelheiten sind aus Platzgründen in den öffentlich bereitgestellten
Vergabeunterlagen (Dokument Bewerbungsbedingungen, Abschnitt V.4),
geregelt und zu beachten!

Hierzu geforderte Eigenerklärungen und Nachweise:

- WL1: Haftpflichtversicherung,

- WL2: Gesamtumsatz.

Einzelheiten zu WL1 und WL2 sind in den Vergabeunterlagen (Dokument
Bewerbungsbedingungen, Abschnitt V.4) geregelt und zu beachten!
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu EK-IV u. WL 1: Falls der bestehende Versicherungsschutz bei dem
Unternehmen, welches Vertragspartner der Auftraggeberin werden soll
(bei Bewerbergemeinschaft bei deren Mitgliedern) nicht für
Personenschäden mindestens 1500000 EUR, für Sachschäden mindestens
500000 EUR, für Vermögensschäden mindestens 300000 EUR pro
Versicherungsfall beträgt, ist schon mit dem Teilnahmeantrag eine
Erklärung des Versicherers, im Auftragsfall die Deckungssummen auf die
genannten Beträge zu erhöhen, einzureichen (Deckungssummen bzw.
Bestätigung sind Mindestanforderung).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Kriterien:

EK-VI: Berufliche Erfahrung/Referenzen:

Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss über eine durch
entsprechende Erfahrungen (Referenzen) nachgewiesene hinreichende
berufliche Leistungsfähigkeit hinsichtlich der Durchführung
vergleichbarer Leistungen zumindest in den Leistungsbildern
Objektplanung Gebäude und Innenräume (Architektur), Fachplanung
Technische Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung verfügen.
Vergleichbar sind für das jeweilige Leistungsbild:

- Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume
(Architektur) für Gebäude der öffentlichen Hand mit Publikumsverkehr
(insbesondere Schulen, Kindertagesstätten) oder Gebäude von
vergleichbarer Komplexität der Anforderungen, die zumindest die
Leistungen von der Entwurfsplanung (Leistungsphase 3 im Sinne von § 34
HOAI) bis zur Objektüberwachung (Leistungsphase 8 gemäß § 34 HOAI)
umfassen;

- Planungsleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung für Gebäude
mit Publikumsverkehr (wie Schulen oder Kindertagesstätten) oder Gebäude
von vergleich-barer Komplexität) in den Bereichen HLS (Heizung,
Lüftung, Sanitär) und ELT (Elektrik) sowie

- Planungsleistungen der Tragwerksplanung für Gebäude mit
Publikumsverkehr (wie Schulen oder Kindertagesstätten) oder Gebäude von
vergleichbarer Komplexität).

Die Leistungen für das Referenzprojekt müssen zumindest teilweise
innerhalb eines Referenzzeitraums von max. 5 Jahren vor Ablauf der
Teilnahmeantragsfrist liegen. Gewertet werden können nur bereits
erbrachte Leistungen, es ist jedoch nicht zwingend, dass die Leistungen
bereits vollständig abgeschlossen sind. Insbesondere bei den Leistungen
der Objektüberwachung LPH 8 genügt hilfsweise, dass damit bereits
begonnen wurde, das Referenzprojekt also im Bau ist.

EK-VII: Personalstärke: Hinreichende personelle Kapazitäten im Bereich
der Führungskräfte und des sonstigen Personals zur Erfüllung der
Aufgaben verfügen

Hierzu geforderte Eigenerklärungen und Nachweise:

TL1: Referenzliste

TL2: Angaben der Zahl der Zahl der Beschäftigten und Führungskräfte in
den letzten drei Jahren (aufgeschlüsselt nach Jahren).
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Bauvorlageberechtigung nach § 65 Landesbauordnung Schleswig-Holstein in
Verbindung mit dem Architekten- und Ingenieurkammergesetz
Schleswig-Holstein
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Verpflichtung, den unmittelbar für die Leistungserbringung in
Deutschland eingesetzten Beschäftigten (ohne Auszubildende,
Praktikantinnen und Praktikanten, Hilfskräfte und Teilnehmende an
Bundesfreiwilligendiensten) wenigstens ein Mindeststundenentgelt von
9,99 EUR (brutto) zu zahlen, § 4 Abs. 1 VGSH. Einräumung von Kontroll-
und Sanktionsrechten. Einzelheiten vgl. Vertragsbedingungen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 29/08/2022
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 05/09/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 03/11/2022

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
gemäß § 119 Abs. 2 und 5 GWB, § 14 Abs. 3 VgV, § 17 VgV geführt.

Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten
Erklärungen/Nachweise zur Eignung beizufügen sind (vgl. oben III.1
sowie die öffentlich bereitgestellten Vergabeunterlagen). In den
öffentlich bereitgestellten Vergabeunterlagen sind auch Einzelheiten
zum Teilnahmewettbewerb beschrieben.

Mit den Vergabeunterlagen stellt die Auftraggeberin unter derselben
Internetadresse auch Formulare für den Teilnahmeantrag bereit, die zu
verwenden sind, soweit keine nachgewiesene Zertifizierung oder eine EEE
vorgelegt wird.

Teilnahmeanträge (Bewerbungen) sind nur elektronisch über die
eVergabe-Plattform DTVP zulässig und über die spezielle Funktion der
Plattform hierfür einzureichen.

Kommunikation:

Für die Kommunikation ist zu beachten, dass einfache E-Mails nicht den
Anforderungen von § 11 Abs. 2 VgV an Vertraulichkeit und Sicherheit
genügen. Anfragen zum Verfahren können elektronisch über die
eVergabe-Plattform an die unter I.3) genannte Adresse gestellt werden.

Die im Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der Eignung und ggf. der
Auswahlkriterien (s. oben II.2.9) ausgewählten Teilnehmer werden danach
gesondert elektronisch zur Angebotsabgabe aufgefordert. Auch Angebote
sind elektronisch abzugeben.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YX8RTD8
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer@wimi.landsh.de
Telefon: +49 4319884640
Fax: +49 4319884702
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das
Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer und dem Vergabesenat (§§
155 ff. GWB).

Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein etwaiger Nachprüfungsantrag unzulässig,
soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat, wobei der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2
GWB unberührt bleibt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Der Auftraggeber ist zur Absendung einer Bieterinformation spätestens
10 Tage vor Zuschlagserteilung verpflichtet (§134 GWB).

Nach Zuschlagserteilung (Vertragsschluss) ist ein Nachprüfungsantrag
nicht mehr zulässig. Ausgenommen sind Anträge auf Feststellung einer
Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 GWB, also wegen
Verletzung der vorgenannten Pflicht zur Bieterinformation und
Einhaltung der Wartefrist gem. § 134 GWB oder wegen unzulässiger
Vergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der EU. Solche Anträge auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrages sind nach § 135 Abs. 3 GWB nur innerhalb von 30 Kalendertagen
nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den
öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags zulässig,
jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung dieser Vergabe
im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/07/2022

References

6. mailto:betz@amt-huettener-berge.de?subject=TED
7. http://www.amt-huettener-berge.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YX8RTD8/documents
9. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YX8RTD8
10. mailto:vergabekammer@wimi.landsh.de?subject=TED

 
 
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