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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Püttlingen - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022080309205381780 / 424188-2022
Veröffentlicht :
03.08.2022
Angebotsabgabe bis :
29.08.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Püttlingen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2022/S 148/2022 424188

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Püttlingen, vertr. durch die
Bürgermeisterin Frau Denise Klein
Postanschrift: Postfach 101240
Ort: Püttlingen
NUTS-Code: DEC01 Regionalverband Saarbrücken
Postleitzahl: 66338
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Verfahrensbegleitung/-betreuung für die Stadt
Püttlingen durch die agstaUMWELT GmbH; Kommunikation und Angebote
ausschließlich über das Vergabeportal subreport
E-Mail: [6]vergabe@agsta.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.agsta.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E29297795
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E29297795
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen
4+5 (ELT) für die Sanierung sowie den An- und Umbau des Kindergartens
St. Martin in Köllerbach
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Püttlingen beabsichtigt derzeit die Sanierung sowie den An-
und Umbau des Kindergartens St. Martin in Köllerbach (Bestand 4
Gruppen) zu 4 altersgemischten Gruppen mit 12 Kindern über 3 Jahren und
6 Kindern unter 3 Jahren, d.h. für insgesamt 72 Kinder. Hierzu werden
die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die
Anlagengruppen 4+5 (ELT) (4. Starkstromanlagen, 5. Fernmelde- und
informationstechnische Anlagen) gem. § 53 HOAI vergeben.

Auf dem Baugrundstück steht der Bestandsbau des Kindergartens mit der
Hausmeisterwohnung (steht für einen Umbau derzeit nicht zu Verfügung)
aus dem Jahr 1976. Das Gebäude stand nach dem Umzug des Kindergartens
in einen Neubau die letzten Jahre leer.

Durch die veränderte Nutzung auch für Krippenkinder werden zusätzliche
Räume benötigt, die einen An- und Umbau der Einrichtung erforderlich
machen.

Ein erster Erweiterungsneubau für die Küche mit Lager, etc. soll vor
den linken Gebäudeteil (straßenseitig) erstellt werden, damit eine
Essen-Anlieferung ohne Probleme möglich ist.

Daran gliedern sich der Essraum sowie ein überdachter Außenbereich zum
Garten hin. Dieser Raum sowie alle Gruppenräume verfügen über einen
direkten Fluchtausgang ins Freie. Nebenräume wie Putz- und Abstellraum
ergänzen diesen Teil.

Im Altbauteil wird der Personalbereich vergrößert und die
erforderlichen Sanitäranlagen für Personal-, Behinderten- und Besucher
eingebaut.

Die vorhandenen sehr großen Gruppenräume werden auf die zulässige
qm-Zahl durch Einfügen von Abstellflächen verkleinert und jeweils um
einen Wickelraum sowie einen für je 2 Gruppen verfügbaren Schlafraum
ergänzt. Die dazu gehörenden Sanitärräume werden entkernt und neu
konzipiert. Hierbei werden auch die bereits vorhandenen Lichtkuppeln in
das Raumkonzept mit integriert.

Ein zweiter Erweiterungsbau (betonte Flachdach Einzelkörper) am rechten
Gebäudeteil in den vorhandenen sehr großen Freibereich nimmt die
erforderlichen Förder- und Funktionsräume auf. Diese werden durch einen
schwingenden Flurbereich voneinander abgetrennt und mit sogenannten
Fensterhöhlen belichtet. Auch von hier ist durch eine Fluchttür der
Außenbereich zu erreichen.

Hinsichtlich des Zeitplans ist davon auszugehen, dass unmittelbar nach
Auftragsvergabe mit den Arbeiten begonnen werden muss. Das Gebäude muss
bis zum 3. Quartal 2024 bezugsfertig und betriebsbereit sein
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 2 500 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEC01 Regionalverband Saarbrücken
Hauptort der Ausführung:

Kindergarten St. Martin in Köllerbach,

Kirchstraße 2,

66346 Püttlingen (siehe Anlage 1 - Lageplan).
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Benötigt werden die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für
die Anlagengruppen 4+5 (ELT) gemäß § 53 HOAI für die Sanierung sowie
den An- und Umbau des Kindergartens St. Martin in Köllerbach. Der
vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der vorgenannten
Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung nach HOAI und den
Spezifischen Leistungspflichten zum Vertrag der Technischen Ausrüstung
aus den Vertragsmustern der RBBau/RL-Hochbau des Saarlandes:

Leistungsstufe 1:

Lph 1: Grundlagenermittlung (teilweise erbracht),

Lph 2: Vorplanung,

Lph 3: Entwurfsplanung,

Lph 4: Genehmigungsplanung.

Leistungsstufe 2:

Lph 5: Ausführungsplanung.

Leistungsstufe 3:

Lph 6: Vorbereitung der Vergabe,

Lph 7: Mitwirkung bei der Vergabe.

Leistungsstufe 4:

Lph 8: Objektüberwachung Bauüberwachung und Dokumentation.

Leistungsstufe 5:

Lph 9: Objektbetreuung.

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Seitens des Auftragnehmers
besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer
Leistungsphasen oder auf eine Gesamtbeauftragung. Der Auftraggeber geht
davon aus, dass die Grundlagenermittlung mit den im Zuge dieses
Verfahrens zur Verfügung gestellten Informationen bereits teilweise
erfüllt ist. Daher wird die Leistungsphase 1 nur teilweise beauftragt.
Zum jetzigen Zeitpunkt liegt der Antrag auf Bewilligung einer Zuwendung
(HU-Bau) vor.

Alle Informationen und verfügbaren Unterlagen (Erläuterungsbericht,
Lageplan, Kosten-Mengenermittlung, Vorentwurf zum An- und Umbau) sowie
die auszufüllenden Formblätter stehen auf subreport zur Verfügung.
Darüber hinaus sind keine weiteren Unterlagen oder Informationen
verfügbar, die von den Bietern angefordert werden können.

Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der
vorliegenden Ausschreibung und werden gesondert vergeben.

Parallel zur vorliegenden Ausschreibung wurden die folgenden drei
Leistungen EU-weit ausgeschrieben:

1. Architektenleistungen (Objektplanung) gemäß § 34 HOAI,

2. Leistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI,

3. Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI der
Anlagengruppen 1-3, 7 (HLKS).

Es ist zulässig, dass einzelne Bieter/Bietergemeinschaften für mehrere
der o.g. Leistungen ein Angebot abgeben. Die Abgabe mehrerer Angebote
im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag
Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen
4+5 (ELT) ist nicht zulässig. Die Abgabe mehrerer Angebote eines
Bieters/einer Bietergemeinschaft kann zum Ausschluss aller betroffenen
Angebote führen, wenn der Bieter/die Bietergemeinschaft oder den
betroffenen konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder
Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote völlig
unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.

Der unter II.1.5) genannte Wert von 2.500.000,00 EUR (gerundet) ist die
derzeit geschätzte Gesamtinvestitionssumme (KG 100-800 gem. DIN 276)
netto, inkl. Planungs-/Baunebenkosten, für die Sanierung sowie den An-
und Umbau des Kindergartens St. Martin (siehe auch VI.3) Nr. 6)).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 18
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Vergabe, siehe II.2.4) Ein Rechtsanspruch auf die
Übertragung aller Leistungsphasen bzw. einer Gesamtbeauftragung besteht
nicht.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Siehe auch III.2.1) Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit
dem Angebot vollständig vorzulegen, bei Bietergemeinschaften (BG)
jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu
berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung
gestellten Formblättern.

Bei Bietergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbietern
ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine
Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die
Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung über
das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten
Rahmenbedingungen für die Bietergemeinschaft/ARGE mit den
Bewerbungsunterlagen vorzulegen.

1. Allgemeine Angaben zum Bieter gemäß Formblatt.

2. Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des
Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV
führen.

3. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124
GWB vorliegen.

4. Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der
tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 01.01.2022, gegliedert in
Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters,
Bauleiter und Projektingenieure unter Angabe der von ihnen im
Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen. Im Falle von
Bietergemeinschaften ist zusätzlich die Zugehörigkeit der Person zu
benennen. Für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen und seinen
Stellvertreter sind mit dem Angebot ein Nachweis der Befähigung für die
vorliegende Aufgabenstellung (z. B. Kammernachweis, Diplom- oder
Masterurkunde, o.ä.) sowie ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen.

5. Angaben über eine beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines
Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und
Benennung des Leistungserbringers).

6. Eigenerklärung des Bieters/der BG im Falle der Weiterbeauftragung,
die Leistungsphasen 5-9 (siehe II.2.4)) zu erbringen.

7. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und fairen Löhnen für die
Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer-und Dienstleistungsaufträgen.

8. Eigenerklärung zum BMWSB-Rundschreiben vom 14.04.2022
(Russland-Sanktionen).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die folgenden Angaben sind mit dem Angebot vollständig vorzulegen, bei
BG jeweils von allen Mitgliedern der BG.

1. Eigenerklärung, dass keine Steuerschulden bestehen;

2. Eigenerklärung zum Vorhandensein der erforderlichen
Berufshaftpflichtversicherung in der Höhe mind. 2.000.000 EUR für
Personenschäden, mind. 1.000.000 EUR für sonstige Schäden. Sollte eine
Versicherung in dieser Höhe nicht vorhanden sein, ist eine
Eigenerklärung erforderlich, dass die Berufshaftpflicht im Auftragsfall
auf die geforderten Höhen angehoben wird.

Weitere (durch Eigenerklärung) nachzuweisende Voraussetzung: Jährliche
Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der
Versicherungssumme betragen. (Bei Bietergemeinschaften muss die
Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden.)
Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die
Angaben zu verwenden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

s.o.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche
Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte
in den letzten drei Jahren ersichtlich ist.

2. Vorlage von zwei Referenzen über die Erbringung von vergleichbaren
Leistungen: Nachweis des Bieters über Erfahrungen von Projekten für
öffentliche Auftraggeber (gem. § 99 GWB) in den letzten 7 Jahren (die
Leistung (mind. Leistungsphasen 2-4 und/oder mind. Leistungsphasen 5-8)
muss mind. seit Januar 2015 begonnen und abgeschlossen worden sein).

Die Erbringung von zwei wertbaren Referenzen ist Mindestvoraussetzung,
um am Verfahren teilnehmen zu können (siehe auch Formblatt
"Referenzblätter").
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

s.o.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure gemäß § 75 VgV,

Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Nachweises über die
Eintragung in ein Berufsregister als Beratender Ingenieur/Ingenieur
(Kammermitgliedschaft);

Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Angebot die Erlaubnis der
Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür
eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments
und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist.

Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 29/08/2022
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 29/08/2022
Ortszeit: 12:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden
ausgeschlossen.

2. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige
Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d)
verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für
alle Geschlechter.

3. Zur Angebotserstellung sind die vom Auftraggeber bereitgestellten
Vergabeunterlagen zu verwenden.

4. Wichtig: Seit dem 18.10.18 besteht die Pflicht zur eVergabe. Die
Kommunikation und die Abgabe der Angebotsunterlagen erfolgt gem. § 53
(1) VgV ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform
subreport. Die zum Download bereitgestellten Unterlagen sind auf
[10]www.subreport.de frei verfügbar. Um regelmäßig über
Informationen/Rückfragen in Kenntnis gesetzt zu werden und für die
Abgabe der Angebote, ist eine Registrierung erforderlich. Diese ist für
die Bieter kostenfrei. Angebote, die nicht über subreport, sondern per
E-Mail, schriftlich auf dem Postweg oder persönlich eingehen, werden
ausgeschlossen. Es wird empfohlen, sich rechtzeitig mit den technischen
Anforderungen des Vergabeportals auseinanderzusetzen.

5. Datenschutzklausel: Die vom Bieter erbetenen Angaben werden im
Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert. Soweit das
Angebot eines Bieters den Zuschlag erhält, werden die übrigen Bieter,
deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des
Bieters, der den Zuschlag erhält, vor Zuschlagserteilung informiert.
Der Bieter erklärt mit Abgabe des Angebots sein Einverständnis hiermit.

6. Angebotsabgabe/Honorarangebot: Bei dem unter II.1.5) genannten
Gesamtwert von 2.500.000 EUR netto handelt es sich um das derzeit
geschätzte Baubudget (Kostengruppe 100 bis 800 nach DIN 276, inkl.
Baunebenkosten). Die derzeit geschätzten Kosten teilen sich auf die
Kostengruppe 300 und 400 wie folgt auf: ca. 1.308.000,00 EUR netto
(geschätzt, gerundet) für die KG 300 und ca. 540.000,00 EUR netto
(geschätzt, gerundet) für die KG 400. Das Angebot ist entsprechend der
beigefügten Vorlage (Formblatt Honorarangebot) auszuarbeiten. Nicht
ausgefüllte und unterschriebene Angebote führen zum Ausschluss des
Bieters/der Bietergemeinschaft. Die vorläufigen anrechenbaren Kosten
für die jeweiligen Anlagengruppen sind dem zur Verfügung gestellten
Formblatt zu entnehmen. In dem Formblatt sind darüber hinaus für die
einzelnen Anlagengruppen Honorarzonen angegeben, von denen der
Auftraggeber zum jetzigen Zeitpunkt ausgeht. Sollte ggf. eine davon
abweichende Honorarzone vorgesehen werden, ist darauf mit
entsprechender Begründung hinzuweisen. Im Honorarangebot mit anzugeben
sind der Umbauzuschlag, die Nebenkosten sowie die Stundensätze. Die
Stundensätze gehen nicht in die Bewertung mit ein.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Saarlandes beim Ministerium
für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Straße 17
Ort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammern@wirtschaft.saarland.de
Telefon: +49 6815014994
Fax: +49 6815013506
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Siehe § 160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB
bleibt unberührt.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/07/2022

References

6. mailto:vergabe@agsta.de?subject=TED
7. http://www.agsta.de/
8. https://www.subreport.de/E29297795
9. https://www.subreport.de/E29297795
10. http://www.subreport.de/
11. mailto:vergabekammern@wirtschaft.saarland.de?subject=TED

 
 
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