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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bonn - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022080309204681764 / 424214-2022
Veröffentlicht :
03.08.2022
Angebotsabgabe bis :
30.08.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
45200000 - Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
45212310 - Bauarbeiten für Ausstellungsgebäude
71210000 - Beratungsdienste von Architekten
79930000 - Dienstleistungen bezüglich Produktdesign
92320000 - Betrieb von kulturellen Einrichtungen
DE-Bonn: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2022/S 148/2022 424214

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
Postanschrift: Villemobler Str. 76
Ort: Bonn
NUTS-Code: DEA22 Bonn, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): BMWK Referat VD4
E-Mail: [6]EXPO2025@bmwk.bund.de
Telefon: +49 30186150
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://www.bmwk.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E88829331
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Koelnmesse GmbH
Postanschrift: Messeplatz 1
Ort: Köln
NUTS-Code: DEA23 Köln, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 50679
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Team Deutscher Pavillon Expo 2025 Osaka
E-Mail: [9]info@expo2025germany.de
Telefon: +49 2218210
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse:
[10]https://www.koelnmesse.de/location-und-services/services-weltweit/w
eltausstellungen/
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[11]https://www.subreport.de/E88829331
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Konzeption, Planung und Realisierung, technischer Betrieb,
Rückabwicklung und sämtliche Transportleistungen des temporären
Deutschen Pavillons für die Expo 2025 Osaka, Kansai, Japan.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Als deutscher Beitrag zu einer Weltausstellung (Expo 2025 Osaka,
Kansai, Japan) ist eine temporäre Ausstellung mit Exponaten zu
entwerfen, deren Umsetzung zu planen, zu realisieren (inklusive des
zugehörigen Gebäudes), zu betreiben und die hierzu verwendeten Mittel
vollständig wieder zu entsorgen bzw. wieder zu verwerten.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 26 400 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45200000 Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie
Tiefbauarbeiten
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
45212310 Bauarbeiten für Ausstellungsgebäude
71210000 Beratungsdienste von Architekten
79930000 Dienstleistungen bezüglich Produktdesign
92320000 Betrieb von kulturellen Einrichtungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: JP Japan
Hauptort der Ausführung:

Osaka, Kansai, Japan
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Expo 2025 Osaka findet vom 13.04. bis zum 13.10.2025 in Osaka,
Kansai, Japan statt. Das Thema der Expo 2025 Osaka lautet Designing
Future Society for Our Lives. Es wird eine Aufteilung in drei
Unterthemen geben, was sich auch in der Positionierung der jeweiligen
Pavillons widerspiegeln wird: Saving Lives, Empowering Lives sowie
Connecting Lives. Als übergeordnetes Konzept sehen die
Expo-Veranstalter ein sog. People´s Living Lab vor, d.h. es geht
nicht nur um die Exponate selbst, die die jeweiligen Themenschwerpunkte
unterstützen und welche die Länder repräsentieren sollen, sondern
vielmehr um den gemeinsamen Austausch von Ideen zur Mitgestaltung
unserer zukünftigen Gesellschaft. Der Expo-Veranstalter rechnet mit
28,2 Mio. Besucherinnen und Besuchern.

Die Bundesrepublik Deutschland wird an der Expo 2025 Osaka mit einem
eigenen Pavillon teilnehmen. Der Deutsche Pavillon soll einen
attraktiven Beitrag zur Expo 2025 Osaka darstellen, wobei das
Hauptaugenmerk auf die inhaltliche Umsetzung des Expo-Themas in
Verbindung mit dem von Deutschland gewählten Unterthema Connecting
Lives gelegt wird. Der Deutsche Pavillon soll ein barrierefreies
Erlebnis für Besucherinnen und Besucher jeder Altersstufe im Sinne des
übergeordneten Expo-Konzepts des Peoples Living Lab" werden.

Der Deutsche Pavillon soll eine anziehende und spektakuläre Wirkung auf
die Besucherinnen und Besucher haben und ihnen das facettenreiche
Deutschland mit seiner Innovationskraft und Lösungsmöglichkeiten
versinnbildlicht durch unterschiedliche Exponate / Projekte - auf
einzigartige Weise näherbringen. Das Pavillongebäude soll die
Thematisierung aufnehmen und primär die Aussagekraft der Inhalte
unterstützen.

Es wird ein Gesamtkonzept inkl. Inhalte, Gestaltung, Ausstattung für
die Gestaltung des temporären Deutschen Pavillons erstellt, geplant,
realisiert, technisch betrieben, rückabgewickelt, entsorgt bzw.
rücktransportiert werden.

Die gestalterische Leistung umfasst insbesondere:

a. Gestaltung einer Ausstellung mit hohem Erlebnis- und
Informationswert sowie einem hohen Grad an Einprägsamkeit;

b. Innengestaltung des temporär zu errichtenden Pavillons (Wegeführung,
Infrastruktur, Raumkonzept inkl. Funktionsbereiche, Lager, etc.);

c. Architektonische Gestaltung des temporären Pavillons;

d. Außengestaltung des zum Pavillon gehörigen Grundstücks.

Bei Bau, Betrieb, der möglichen Nachnutzung oder beim etwaigen Rückbau
des Pavillons ist besonders auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und
Umweltverträglichkeit zu achten.

Das zur Verfügung stehende Grundstück (max. 3.500 qm) darf max. zu 70 %
bebaut werden. Für den Auftrag steht ein Budget in Höhe von
26.400.000,00 EUR (ohne deutsche MwSt.) zur Verfügung. Dies ist
gleichzeitig die Obergrenze für den anzubietenden Preis im
Vergabeverfahren.

Angebote, welche das Budget übersteigen, werden ausgeschlossen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/03/2023
Ende: 30/06/2026
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 1
Höchstzahl: 6
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag haben die Bewerber ihre Eignung nachzuweisen.

1. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:

Bewerber haben nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie
niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder
Handelsregister oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung
nachzuweisen.

Sofern für die berufliche bzw. gewerbliche Tätigkeit eine Pflicht zur
Eintragung in einem der in Anhang XI zur Richtlinie 2014/24/EU über die
öffentliche Auftragsvergabe genannten Register besteht, haben sie einen
Ausdruck der Eintragung beizufügen, der nicht älter als sechs Monate
zum Ende der Teilnahmefrist ist. Für Bieter aus Deutschland sind die
betreffenden Register das Handelsregister, die Handwerksrolle, das
Vereinsregister, das Partnerschaftsregister oder die
Mitgliederverzeichnisse der Berufskammern der Länder (z.B.
Architektenliste).

2. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:

Es ist eine Eigenerklärung gemäß Anlage Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen vorzulegen, die bestätigt, dass
keiner der in den §§ 123, 124 GWB aufgeführten Ausschlusstatbestände
erfüllt ist.

3. Nichtvorliegen von Interessenkollisionen:

Der Bewerber hat eine Eigenerklärung gemäß Anlage Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen von Interessenkollisionen vorzulegen, in der er
bestätigt, dass er keine Interessen hat, die mit der Ausführung des
Auftrags im Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen könnten.
Sofern der Bewerber mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch
stehende Interessen hat, muss glaubhaft dargelegt werden, dass die
konkrete Interessenkollision die Auftragsausführung aufgrund
struktureller, personeller und/oder organisatorischer Vorkehrungen
nicht nachteilig beeinflussen wird.

4. Erklärung zu einem fehlenden Bezug zu Russland (VO (EU) 2022/576 vom
08.04.2022):

Der Bewerber hat über die Eigenerklärung gemäß Anlage Eigenerklärung
Russland folgende Punkte zu bestätigen:

Der Bewerber gehört nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der
Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der
Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive
Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der
Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen, die einen
Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen.

Die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen,
deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des
Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten
Unternehmen, auf die mehr als 10% des Auftragswerts entfällt, gehören
ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit
einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift.

Auch während der Vertragslaufzeit werden keine als
Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im
Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch
genommen werden, beteiligten Unternehmen eingesetzt, auf die mehr als
10% des Auftragswerts entfällt.

Die genannten Nachweise zum Vorliegen der Zuverlässigkeit sind im Falle
einer Bewerbergemeinschaft von allen Mitgliedern jeweils einzeln
vorzulegen.

Im Falle einer Eignungsleihe ist eine entsprechende Erklärung des
Eignungsleihers beizufügen (Anlage Verpflichtungserklärung im Fall der
Eignungsleihe).

Ist eine sonstige Unterauftragsvergabe beabsichtigt, sind die
betreffenden Erklärungen soweit bereits möglich von allen
potenziellen Unterauftragnehmern vorzulegen.

Die Besonderheiten bei der Erklärung zum Bezug zu Russland, z.B. im
Hinblick auf Lieferanten, sind zu beachten.

Hinweis: Bei Aufträgen ab einer Höhe von 30.000,00 EUR fordert der
öffentliche Auftraggeber für die Bewerberin oder den Bewerber, die oder
der den Zuschlag erhalten soll, vor der Zuschlagserteilung eine
Auskunft aus dem Wettbewerbsregister nach § 6 des
Wettbewerbsregistergesetzes an.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Bankauskunft:

Zum Nachweis über die wirtschaftliche Situation und das Zahlverhalten
des Bewerbers bzw. Mitglieds der Bewerbergemeinschaft ist eine
Bankauskunft in Kopie vorzulegen. Diese darf bei Ablauf der Frist zur
Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als drei Monate sein.

2. Mindestjahresumsatz:

Über die Anlage Eigenerklärung Umsatz sind vom Bewerber bzw. jedem
Mitglied der Bewerbergemeinschaft Angaben zum Umsatz der bei Ablauf der
Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahre insgesamt sowie Angaben zum Umsatz der letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahre in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags zu
machen.

Dabei muss der durchschnittliche Jahresumsatz im Bereich der zu
vergebenden Leistung bei 8 Mio. Euro (netto) liegen ermittelt als
Durchschnitt der sofern verfügbar letzten drei Geschäftsjahre. Im
Falle einer Bewerbergemeinschaft können die durchschnittlichen
Jahresumsätze aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
zusammengerechnet werden.

3. Betriebshaftpflichtversicherung:

Es wird ein Versicherungsschutz während des gesamten Auftragszeitraums
mit einer einmaligen Mindestdeckungssumme je Versicherungsfall von 10
Mio. Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden gefordert. Die
Eigenerklärung zum Vorhandensein bzw. der Bereitschaft zum Abschluss
einer solchen Versicherung spätestens zum Zeitpunkt der
Auftragserteilung ist mittels der Anlage Eigenerklärung
Betriebshaftlichtversicherung vorzulegen.

Die Erklärung ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft
vorzulegen.

Der Auftraggeber ist berechtigt, die Einsichtnahme in das Original der
Versicherungs-Police bei Vertragsunterzeichnung zu verlangen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Referenzen:

Die Erfahrung und Fachkunde werden anhand der Anlage Referenzen
bewertet. Für die Angabe der Referenzen sind zwingend die Formulare der
Anlage zu verwenden.

Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft haben mit ihrem
Teilnahmeantrag mindestens einen Referenzauftrag über die erfolgreiche
Durchführung vergleichbarer Aufträge in den letzten 15 Jahren
nachzuweisen. Es gelten im Übrigen die Mindestanforderungen gem. Ziff.
5.7 der Verfahrensbeschreibung und Teilnahmebedingungen.

Bei den Referenzen kann es sich auch um solche von Eignungsleihern
handeln, sofern diese sich für den Fall der Auftragserteilung zur
Auftragsausführung verpflichtet haben (siehe Ziff. 5.3 der
Verfahrensbeschreibung und Teilnahmebedingungen).

Der Auftraggeber ist berechtigt, Referenzen inhaltlich zu prüfen. Die
Referenzangaben werden vertraulich behandelt und dienen ausschließlich
zur Beurteilung der Eignung.

Geforderte Mindeststandards sind folgende:

a. Der Beginn der vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft als
Referenz aufgeführten Veranstaltung(en) darf bei Ablauf der Frist zur
Einreichung der Teilnahmeanträge in keinem der Referenzaufträge mehr
als 15 Jahre zurückliegen.

b. Jeder der Referenzaufträge muss sich auf ein Großprojekt aus dem
Veranstaltungsbereich beziehen, welches in Art und Umfang mit dem
vorliegenden Projekt vergleichbar ist. Hierzu zählen insbesondere
vorangehende Weltausstellungen sowie Projekte im Zusammenhang mit
internationalen Großereignissen aus den Bereichen Sport,
Veranstaltungen, Medien oder Politik.

c. Jede einzelne Referenz muss die Mitverantwortung des Bewerbers oder
eines Mitglieds der Bewerbergemeinschaft für die Erbringung sämtlicher
folgender Leistungen nachweisen:

- Kreative Konzeption;

- Ausstellungsgestaltung und Innengestaltung mit dem Ziel eines hohen
Erlebnis- und/oder Informationswertes für die Besucher;

- Architektonische Gestaltung;

- Gebäudeplanung;

- Realisierung von Ausstellungs- und Innengestaltung;

- Realisierung des Bauwerks;

- Projektmanagement für die Ausstellungs- und Baurealisierung.

d. Die Referenzaufträge müssen im Hinblick auf die Dauer der
Veranstaltung(en) sowie die Anzahl der Besucher folgende
Mindestanforderungen erfüllen:

- Mindestdauer der Referenzveranstaltung: fünf Tage

- Mindestbesucherzahl der Referenzveranstaltung: 50.000 Besucher

2. Qualifikation des Personals:

Der Teilnahmeantrag muss die Angabe von mind. einem Ideengeber und
einem Architekten pro Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaft, die über sehr
gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift verfügen,
umfassen. Diese Angabe muss die namentliche Bezeichnung sowie die
Angabe und den Nachweis der Referenzen bzw. der beruflichen
Qualifikation der jeweiligen Personen umfassen.

3. Sprachkenntnisse:

Der Bewerber bzw. der Vertreter der Bewerbergemeinschaft hat über die
Anlage Eigenerklärung Sprachkenntnisse zu versichern, dass zu
Vertragsbeginn im Rahmen der Projektleitung in ausreichendem Maße
Personal zur Verfügung steht, welches über Deutsch- und
Englischkenntnisse verfügt. Zudem muss eine Verständigung auf Japanisch
möglich sein. Deutsch/Japanische oder Englisch/Japanische
Sprachkenntnisse können sowohl über eigenes Personal im Rahmen der
erweiterten Projektleitung als auch über Dienstleister eingebunden
werden.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 30/08/2022
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 13/09/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 28/04/2023

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Auftraggeber wickelt das Vergabeverfahren vollständig über die oben
bezeichnete Vergabeplattform ab. Insbesondere werden Fragen
ausschließlich über die Vergabeplattform beantwortet. Die in dieser
Bekanntmachung genannten Formulare und weiteren Bestandteile der
Vergabeunterlagen sind soweit bei Bekanntmachung verfügbar
vollständig über die Vergabeplattform erhältlich.

Bei Einreichung von mehr als vier Referenzen hat der Bewerber bzw. die
Bewerbergemeinschaft hat die vier besten Referenzen zu bezeichnen (Nr.
1 bis 4), die im Hinblick auf die Wertungskriterien Dauer der
Referenzveranstaltung und Zahl der Besucher die besten Referenzen
darstellen.

Pro Referenz der bis zu vier besten Referenzen je Bewerber bzw.
Bewerbergemeinschaft werden folgende Punkte für die Dauer der
Referenzveranstaltung sowie die Besucherzahl der Referenzveranstaltung
vergeben:

- Dauer der Referenzveranstaltung

- 6 Punkte 181 Tage und mehr

- 5 Punkte 91 Tage bis 180 Tage

- 4 Punkte 61 bis 90 Tage

- 3 Punkte 31 Tage bis 60 Tage

- 2 Punkte zehn Tage bis 30 Tage

- 1 Punkt fünf bis neun Tage

- Größe der Referenzveranstaltung

- 6 Punkte mehr als 750.001 Besuchende

- 5 Punkte 500.001 bis 750.000 Besuchende

- 4 Punkte 250.001 bis 500.000 Besuchende

- 3 Punkte 150.001 bis 250.000 Besuchende

- 2 Punkte 100.001 bis 150.000 Besuchende

- 1 Punkt 50.000 bis 100.000 Besuchende

Die Punkte je Kategorie (Dauer und Besucherzahl) werden pro
Referenzprojekt der bis zu vier besten Referenzen je Bewerber bzw.
Bewerbergemeinschaft (und vom Bewerber bezeichneten) summiert. Dies
bedeutet, dass eine maximale Punktzahl pro Bewerber bzw.
Bewerbergemeinschaft von 48 Punkten (ausgehend von vier
Referenzprojekten und jeweils Maximalpunktzahl pro Kategorie) erreicht
werden kann.

Die fünf Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die ihre Eignung
nachgewiesen haben sowie die höchste Punktzahl erreicht haben, werden
zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichheit im fünften Rang
werden alle fünftplatzierten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Die detaillierten Hinweise für die Angebotsabgabe sowie für den Ablauf
des Verhandlungsverfahrens entnehmen Sie bitte der Anlage
Verfahrensbeschreibung und Teilnahmebedingungen.

Den Bietern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, wird für die
Erstellung eines zuschlagfähigen Angebots eine pauschale
Aufwandsentschädigung gezahlt (ausgenommen späterer Auftragnehmer).
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt Vergabekammern
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 GWB lautet:

§ 160 Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.

Auf die weiteren Vorschriften des GWB zur Einreichung von
Nachprüfungsanträgen wird hingewiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt Vergabekammern
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/07/2022

References

6. mailto:EXPO2025@bmwk.bund.de?subject=TED
7. https://www.bmwk.de/
8. https://www.subreport.de/E88829331
9. mailto:info@expo2025germany.de?subject=TED
10. https://www.koelnmesse.de/location-und-services/services-weltweit/weltausstellungen/
11. https://www.subreport.de/E88829331

 
 
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