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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Stuttgart - Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022080309202081722 / 424081-2022
Veröffentlicht :
03.08.2022
Angebotsabgabe bis :
08.09.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71322500 - Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
DE-Stuttgart: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen

2022/S 148/2022 424081

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Autobahn GmbH des Bundes - NL Südwest
Postanschrift: Augsburger Straße 748
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE11 Stuttgart
Postleitzahl: 70329
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail: [6]vergabe.suedwest@autobahn.de
Telefon: +49 711342500
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.autobahn.de
Adresse des Beschafferprofils: [8]https://www.autobahn.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]https://vergabe.autobahn.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?func
tion=_Details&TenderOID=54321-Tender-18220774164-6a840e74615bf8e0
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]https://vergabe.autobahn.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Die Autobahn GmbH des Bundes
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung von
Bundesautobahnen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

BAB 5 - 6-streifige Erweiterung zwischen Offenburg und Freiburg-Mitte
Referenznummer der Bekanntmachung: A0300210001/2
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Objektplanung Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI 2021

- Leistungsphasen 1+2

- optional Leistungsphasen 3+4

- Besondere Leistungen

Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI 2021 -
Entwässerungsbauwerke

- Leistungsphasen 1+2

- optional
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
Maximale Anzahl an Losen, die an einen Bieter vergeben werden können: 1
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

BAB 5, 6-streifige Erweiterung zwischen Offenburg und Riegel
(Teilprojekt 1)
Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE11 Stuttgart
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Darstellung des Vorhabens

Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südwest, plant im Auftrag
der Bundesrepublik Deutschland die 6-streifige Erweiterung der
Bundesautobahn 5 zwischen Offenburg und der Anschlussstelle
Freiburg-Mitte. Diese Maßnahme ist im BVWP 2030 im Weiteren Bedarf mit
Planungsrecht (WB stern) eingestuft und gliedert sich in zwei
Teilprojekte. Das Teilprojekt 1 zwischen Offenburg und der
Anschlussstelle Riegel liegt in der Zuständigkeit der AdB, NL SW in
Stuttgart-Obertürkheim. Das Teilprojekt 2 zwischen der AS Riegel und
der AS Freiburg-Mitte wird in der NL SW in der Außenstelle Freiburg
betreut.

Ziel ist der leistungsfähige Ausbau der BAB 5 zwischen Offenburg und
Freiburg-Mitte zur Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des
Verkehrs auf der Autobahn und der Entlastung der teils zu Stoßzeiten
stark rückstaugefährdeten Anschlussstellen. Hierzu ist ein
genehmigungsfähiger RE-Vorentwurf entsprechend der derzeit gültigen
Richtlinien zum Planungsprozess und für die Gestaltung von
Entwurfsunterlagen im Straßenbau (RE) zu erstellen.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das Teilprojekt 1.

Straßenbauliche Beschreibung:

Gesamtlänge Planungsstrecke: rd. 37 km

Beginn der Planungsstrecke: Südlich der Anschlussstelle Offenburg,
Anschluss an den bereits 6-streifigen Abschnitt des ÖPP-Projekts BAB 5
Malsch - Offenburg

Ende der Planungsstrecke: ca. 500 m südlich der AS Riegel, Anschluss an
das Teilprojekt 2

Planerische Beschreibung:

-Die Planungsleistungen für die Objektplanung Verkehrsanlagen sowie die
Objektplanung Ingenieurbauwerke - Entwässerungsanlagen sollen
entsprechend der bei Vertragsabschluss geltenden HOAI nach den
Leistungsphasen 1+2 und optional der Leistungsphasen 3+4 beauftragt
werden.

-Die 6-streifige Erweiterung soll im ersten Schritt symmetrisch mit dem
RQ 36 gem. RAA 2008 ausgeführt werden. Ein abschnittsweiser
asymmetrischer Ausbau ist zu untersuchen.

-Die Baumaßnahme wird überwiegend im Vollausbau durchgeführt, in
Bereichen kürzlich durchgeführter FDE-Maßnahmen kann lediglich eine
Erneuerung des bituminösen Oberbaus in Betracht gezogen werden.

-Als Besonderheit dieser Planung gilt die enge Bündelung mit den
Planungen der DB Netz AG im Rahmen des viergleisigen Aus- und Neubaus
der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel. Die Planung erfolgt
deshalb im Koordinatensystem DBRef_2016.

-Bereits in der Lph 2 ist ein Entwässerungskonzept zu erstellen und
eine Vordimensionierung der entwässerungstechnischen Anlagen und
notwendigen Becken zu erbringen.

-Vorhandene Zwangspunkte sind u.a. (Liste nicht abschließend):

-Die bereits vorliegende Achstrassierung im Mittelstreifen der BAB 5

-Die grundhaften Sanierungsmaßnahmen entlang der BAB 5

-Die Planungen der DB Netz AG zur Aus- und Neubaustrecke der
Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel inkl.

-der beiden PWC-Anlagen Riegel und Schutter,

-den Überführungsbauwerken,

-der Anschlussstellenplanungen im Osten der BAB 5,

-der (gemeinsamen) Entwässerungsanlagen

-Die Planungen zum Endausbau der Anschlussstelle Lahr

-Die Planungen zur B 33, Ortsumfahrung Elgersweier (Autobahnzubringer
Offenburg-Süd)

-Die Planungen zu den beiden Grünbrücken Riegel und Mahlberg

-Die Planungen zur Glasfaserverbindung zwischen Offenburg und Grißheim

-Das Bauvorhaben muss unter Aufrechterhaltung aller vorhandenen
Fahrstreifen und Fahrbeziehungen realisiert werden, hierzu ist die
Realisierbarkeit aller für den Bau entscheidenden Maßnahmen
(Ausbaustufen, Anzahl der Fahrstreifen etc.) bei der Planung zu
berücksichtigen, zu prüfen und nachzuweisen.

Eine ausführliche Projektbeschreibung erhalten Sie mit den
Bewerbungsunterlagen
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Personelle Projektorganisation / Gewichtung:
15,00
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des betrauten
Personals, insb. der Projektleitung / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Projekteinschätzung / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Fragen des Auftraggebers / Gewichtung: 15,00
Preis - Gewichtung: 40,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 06/02/2023
Ende: 31/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1. Anzahl Beschäftigte: 100 Punkte

2. Referenzen Unternehmen für die Objektplanung Verkehrsanlagen: 1.075
Punkte
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

- Objektplanung Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI 2021, Leistungsphasen
3+4

- Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI 2021 -
Entwässerungsbauwerke, Leistungsphasen 3+4
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zu II.2.5) Zuschlagskriterien:

Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angbot gem. § 58 VGV,
welches unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien insgesamt den
höchsten Punktwert erreicht. Soweit ein Bieter auf beide Lose das
wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat, wird der Zuschlag nur auf das
Los erteilt, welches bei einer Gesamtwirtschaftlichkeitsbetrachtung für
den Auftraggeber finanziell günstiger ist. Siehe hierzu auch -Anlage
Lospriorisierung- in den Angebotsunterlagen.
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

BAB 5, 6-streifige Erweiterung zwischen Riegel und Freiburg-Mitte
(Teilprojekt 2)
Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE13 Freiburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Darstellung des Vorhabens

Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südwest, plant im Auftrag
der Bundesrepublik Deutschland die 6-streifige Erweiterung der
Bundesautobahn 5 zwischen Offenburg und der Anschlussstelle
Freiburg-Mitte. Diese Maßnahme ist im BVWP 2030 im Weiteren Bedarf mit
Planungsrecht (WB stern) eingestuft und gliedert sich in zwei
Teilprojekte. Das Teilprojekt 1 zwischen Offenburg und der
Anschlussstelle Riegel liegt in der Zuständigkeit der AdB, NL SW in
Stuttgart-Obertürkheim. Das Teilprojekt 2 zwischen der AS Riegel und
der AS Freiburg-Mitte wird in der NL SW in der Außenstelle Freiburg
betreut.

Ziel ist der leistungsfähige Ausbau der BAB 5 zwischen Offenburg und
Freiburg-Mitte zur Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des
Verkehrs auf der Autobahn und der Entlastung der teils zu Stoßzeiten
stark rückstaugefährdeten Anschlussstellen. Hierzu ist ein
genehmigungsfähiger RE-Vorentwurf entsprechend der derzeit gültigen
Richtlinien zum Planungsprozess und für die Gestaltung von
Entwurfsunterlagen im Straßenbau (RE) zu erstellen.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das Teilprojekt 2.

Straßenbauliche Beschreibung

Gesamtlänge Planungsstrecke: rd. 16 km

Beginn der Planungsstrecke: ca. 500 m südlich der Anschlussstelle
Riegel, Anschluss an das Teilprojekt 1

Ende der Planungsstrecke: unmittelbar südlich der AS Freiburg-Mitte

Planerische Beschreibung

-Die Planungsleistungen für die Objektplanung Verkehrsanlagen sowie die
Objektplanung Ingenieurbauwerke - Entwässerungsanlagen sollen
entsprechend der bei Vertragsabschluss geltenden HOAI nach den
Leistungsphasen 1+2 und optional der Leistungsphasen 3+4 beauftragt
werden.

-Die 6-streifige Erweiterung soll im ersten Schritt symmetrisch mit dem
RQ 36 gem. RAA 2008 ausgeführt werden. Ein abschnittsweiser
asymmetrischer Ausbau ist zu untersuchen.

-Die Baumaßnahme wird überwiegend im Vollausbau durchgeführt.

-Als Besonderheit dieser Planung gilt die enge Bündelung mit den
Planungen der DB Netz AG im Rahmen des viergleisigen Aus- und Neubaus
der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel. Die Planung erfolgt
deshalb im Koordinatensystem DBRef_2016.

-Gemeinsame Entwässerung der parallel verlaufenden Neubaustrecke der DB
Netz AG und der BAB 5

-Bereits in der Lph 2 ist ein Entwässerungskonzept zu erstellen und
eine Vordimensionierung der entwässerungstechnischen Anlagen und
notwendigen Becken zu erbringen.

-Vorhandene Zwangspunkte sind u.a. (Liste nicht abschließend):

-Die bereits vorliegende Achstrassierung im Mittelstreifen der BAB 5

-Die derzeit laufende Planung der T&R March

-Die Planungen der DB Netz AG zur Aus- und Neubaustrecke der
Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel inkl.

-den Überführungsbauwerken,

-der Anschlussstellenplanungen im Osten der BAB 5

-Die Planungen zur Glasfaserverbindung zwischen Offenburg und Grißheim

-Das Bauvorhaben muss unter Aufrechterhaltung aller vorhandenen
Fahrstreifen und Fahrbeziehungen realisiert werden, hierzu ist die
Realisierbarkeit aller für den Bau entscheidenden Maßnahmen
(Ausbaustufen, Anzahl der Fahrstreifen etc.) bei der Planung zu
berücksichtigen, zu prüfen und nachzuweisen.

Eine ausführliche Projektbeschreibung erhalten Sie mit den
Bewerbungsunterlagen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Personelle Projektorganisation / Gewichtung:
15,00
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des betrauten
Personals, insb. der Projektleitung / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Projekteinschätzung / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Fragen des Auftraggebers / Gewichtung: 15,00
Preis - Gewichtung: 40,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 06/02/2023
Ende: 31/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

-Anzahl Beschäftigte: 120 Punkte

- Referenzen Unternehmen für die Objektplanung Verkehrsanlagen: 1.150
Punkte
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

- Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI 2021, Lph 3 + 4

- Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2021 -
Entwässerungsbauwerke, Lph 3 + 4
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zu II.2.5) Zuschlagskriterien:

Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angbot gem. § 58 VGV,
welches unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien insgesamt den
höchsten Punktwert erreicht. Soweit ein Bieter auf beide Lose das
wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat, wird der Zuschlag nur auf das
Los erteilt, welches bei einer Gesamtwirtschaftlichkeitsbetrachtung für
den Auftraggeber finanziell günstiger ist. Siehe hierzu auch -Anlage
Lospriorisierung- in den Angebotsunterlagen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

- Ein Bewerber oder ein Bieter ist von der Teilnahme an einem
Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der
Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem
Unternehmen zu zurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist. A) §
129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), §
129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB
(kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),

B) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter
Vermögenswerte),

C) § 262 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der
EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag
verwaltet werden,

D) § 265 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den
Haushalt der EG oder Haushalte richtet, die von der EG in ihrem Auftrag
verwaltet werden,

E) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des
EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung
internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10des Vierten
Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der
Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und
Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,

F) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung
(Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit
internationalem Geschäftsverkehr),

G) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes
zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der
Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der
EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag
verwaltet werden. Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt
sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein
Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber
oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei
der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein
Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über
Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten
einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig
verurteilten Person vorliegt [§ 123 (1) Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
und 10 GWB sowie § 123 (4) Nr. 1 GWB].

- Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich
geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist
oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan
rechtskräftig bestätigt wurde, ob sich das Unternehmen in Liquidation
befindet [§ 124 Abs. 2 GWB],

- dass der Bewerber nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus
Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in
Frage stellt [§ 124 Abs. 3 GWB],

- dass nachweislich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit keine
schweren Verfehlungen begangen wurden [§ 124 Abs. 3 GWB],

- dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt
wurde [§ 123 Abs. 4 GWB].

Näheres siehe Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb.

§ 122 Abs.2 Nr.1 GWB i.V. m. § 44 Abs. 1 VgV: Nachweis der Eintragung
in ein Berufs- oder Handelsregister, bei ausländischen
Bewerbern/Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern durch
ein Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftlandes; bei
Einzelunternehmen Benennung des Geschäftsführers; bei
Kammerzugehörigkeit den Nachweis der Mitgliedschaft vorlegen. Nachweis
darf nicht äter als 3 Monate ab dem Abgabedatum sein.

Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, deren
satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden
Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann
teilnahmeberechtigt, wenn durch die Erklärung des Bewerbers zu III.2.3)
nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an
die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige
Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der
Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den
Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für
ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten
Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung
von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärungen gem. § 45 (4) Nrn. 1 und 2 VgV sind vorzulegen. Die Angaben
sind in den Teilnahmeunterlagen vorzunehmen.

§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV: Eigenerklärung über den Bestand einer
Berufshaftpflichtversicherung (Ausschlusskriterium);

§ 36 Abs. 1 VgV: Verpflichtungserklärung aller vorgesehenen
Nachunternehmer (Ausschlusskriterium);

Eigenerklärung über Nichtvorliegen Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB
(Ausschlusskriterium);

Eigenerklärung über Nichtvorliegen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB
(Ausschlusskriterium).

§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB i. V. M. § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV: Erklärung über
den Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags für die
letzten drei Geschäftsjahre.

Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern kurzfristig die
Vorlage geeigneter Nachweise zu den o. g. Eigenerklärungen zu fordern.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Gefordert wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit 3 000 000 EUR
Deckungssumme für Personenschäden und 5 000 000 EUR Deckungssumme für
Sachschäden mit Nachweis der Maximierung der Ersatzleistungen auf mind.
das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr. Für den Zeitraum der
Bewerbungsphase ist eine Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend,
welche die geforderte Deckungssumme im Auftragsfall zusichert. Im
Auftragsfall muss die entsprechende Haftpflichtpolice vorgelegt werden.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Los 1 - Teilprojekt 1:

g.1) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV:

- Erklärung über die Durchschnittliche Zahl der angestellten
Fachingenieure (Straßenplanung, Entwässerungsplanung) (m/w/d) in den
letzten 3 Geschäftsjahren im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen
Leistungen; Teilzeitbeschäftigte können entsprechend ihrer Teilzeit
angerechnet werden (Bei Bewerbergemeinschaften: Summe der
Beschäftigten):

-- 5 und mehr Fachingenieure (Straßenplanung, Entwässerungsplanung) =
50 Punkte;

-- weniger als 5 Fachingenieure (Straßenplanung, Entwässerungsplanung)
= 0 Punkte.

- Erklärung über die Durchschnittliche Zahl der angestellten Zeichner
und technischen Hilfskräfte (m/w/d) in den letzten 3 Geschäftsjahren im
Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistungen; Teilzeitbeschäftigte
können entsprechend ihrer Teilzeit angerechnet werden (Bei
Bewerbergemeinschaften: Summe der Beschäftigten):

-- 5 und mehr Zeichner und technische Hilfskräfte = 50 Punkte;

-- weniger als 5 Zeichner und technische Hilfskräfte = 0 Punkte

h.1) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: Anzugeben
sind drei Referenzprojekte im Straßenentwurf mit vergleichbarer
Aufgabenstellung und Planungsanforderung an, bei denen die
Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI 2021 unter Beachtung der
deutschen Richtlinien, Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw.
vergleichbarer Standards erbracht wurden.

Bewertungsmatrix für Projektmerkmale der Referenzprojekte 1 - 3:

- Bauphasenkonzepte wurden geplant für:

-- alle 3 Referenzprojekte = 100 Punkte; ODER

-- 2 der Referenzprojekte = 75 Punkte; ODER

-- 1 der Referenzprojekte = 50 Punkte.

- Umgestaltung und Anpassung von teilplanfreien Knotenpunkten = 100
Punkte.

- Planungsaufgabe mit Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit bei der
Vorstellung schwieriger und konfliktreicher Planungen = 75 Punkte.

- Schwierigkeitsgrad der Randbedingungen (Vorflutsituation, Topographie
u. Flächenverbrauch) für Entwässerungsplanung (Becken,
Straßenentwässerung) war:

-- hoch (ab Honorarzone IV) = 75 Punkte; ODER

-- durchschnittlich (Honorarzone III) = 50 Punkte; ODER

-- niedrig (Honorarzone II) = 25 Punkte.

- Zusätzliche Berücksichtigung von Erweiterung/Neubau PWC-Anlagen = 25
Punkte.

- Integration von Leitungsträgern (Sparten Gas, Wasser, Strom,
Telekommunikation, Kanal, Steuerungstechnik) = 25 Punkte.

- Planung in Gebieten mit besonderer Planungsanforderung (z. B. FFH,
WSG, Gewässer, Hochwasser etc.) = 25 Punkte.

Bonuspunkte (werden maximal für ein Referenzprojekt gewertet):

- Referenz betrifft Verkehrsanlagen im Rahmen von Planungen der DB Netz
AG mit:

-- z. B. Anschlussstellen oder Streckenplanung = 50 Punkte; ODER

-- einfache Kreuzungsmaßnahmen (z. B. Bahnübergang, Brückenbauwerke) =
25 Punkte.

- Darstellung vorhandener Konfliktpotenziale in gesonderten
Konfliktplänen = 50 Punkte.

- Erstellung des Straßenkörpers in 3D = 50 Punkte.

Los 2 - Teilprojekt 2:

g.2) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV:

- Erklärung über die Durchschnittliche Zahl der angestellten
Fachingenieure (Straßenplanung, Entwässerungsplanung) (m/w/d) in den
letzten 3 Geschäftsjahren im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen
Leistungen; Teilzeitbeschäftigte können entsprechend ihrer Teilzeit
angerechnet werden (Bei Bewerbergemeinschaften: Summe der
Beschäftigten):

-- 5 und mehr Fachingenieure (Straßenplanung, Entwässerungsplanung) =
60 Punkte;

-- weniger als 5 Fachingenieure (Straßenplanung, Entwässerungsplanung)
= 0 Punkte.

- Erklärung über die Durchschnittliche Zahl der angestellten Zeichner
und technischen Hilfskräfte (m/w/d) in den letzten 3 Geschäftsjahren im
Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistungen; Teilzeitbeschäftigte
können entsprechend ihrer Teilzeit angerechnet werden (Bei
Bewerbergemeinschaften: Summe der Beschäftigten):

-- 5 und mehr Zeichner und technische Hilfskräfte = 60 Punkte;

-- weniger als 5 Zeichner und technische Hilfskräfte = 0 Punkte

h.2) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: Anzugeben
sind drei Referenzprojekte im Straßenentwurf mit vergleichbarer
Aufgabenstellung und Planungsanforderung an, bei denen die
Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI 2021 unter Beachtung der
deutschen Richtlinien, Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw.
vergleichbarer Standards erbracht wurden.

Bewertungsmatrix für Projektmerkmale der Referenzprojekte 1 - 3:

- Bauphasenkonzepte wurden geplant für:

-- alle 3 Referenzprojekte = 100 Punkte; ODER

-- 2 der Referenzprojekte = 75 Punkte; ODER

-- 1 der Referenzprojekte = 50 Punkte.

- Umgestaltung und Anpassung von teilplanfreien Knotenpunkten = 100
Punkte.

- Umgestaltung und Anpassung von planfreien Knotenpunkten = 50 Punkte.

- Planungsaufgabe mit Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit bei der
Vorstellung schwieriger und konfliktreicher Planungen = 75 Punkte.

- Schwierigkeitsgrad der Randbedingungen (Vorflutsituation, Topographie
u. Flächenverbrauch) für Entwässerungsplanung (Becken,
Straßenentwässerung) war:

-- hoch (ab Honorarzone IV) = 75 Punkte; ODER

-- durchschnittlich (Honorarzone III) = 50 Punkte; ODER

-- niedrig (Honorarzone II) = 25 Punkte.

- Integration von Leitungsträgern (Sparten Gas, Wasser, Strom,
Telekommunikation, Kanal, Steuerungstechnik) = 25 Punkte.

- Planung in Gebieten mit besonderer Planungsanforderung (z. B. FFH,
WSG, Gewässer, Hochwasser etc.) = 25 Punkte.

Bonuspunkte (werden maximal für ein Referenzprojekt gewertet):

- Referenz betrifft Verkehrsanlagen im Rahmen von Planungen der DB Netz
AG mit:

-- z. B. Anschlussstellen oder Streckenplanung = 50 Punkte; ODER

-- einfache Kreuzungsmaßnahmen (z. B. Bahnübergang, Brückenbauwerke) =
25 Punkte.

- Darstellung vorhandener Konfliktpotenziale in gesonderten
Konfliktplänen = 50 Punkte.

- Erstellung des Straßenkörpers in 3D = 50 Punkte.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu h1 und h2):

Mindestreferenz:

Eines der Referenzprojekte 1 - 3 bzw. ein zusätzliches 4.
Referenzprojekt mit Bezug zum klassifizierten Straßennetz (möglichst
Autobahn) muss Planungsschnittstellen zu Anlagen der DB Netz AG haben.

Mindestbedingungen / Ausschließlichkeitskriterien für die
Referenzprojekte:

- Mindestens eines der drei Referenzprojekte muss ein Streckenentwurf
einer Bundesautobahn sein.

- Die weiteren beiden Referenzprojekte dürfen Streckenentwürfe für
autobahnähnliche Bundesstraßen sein.

- Alle Referenzprojekte eine Neu-, Um- oder Ausbaumaßnahme sein.

- Für alle Referenzprojekte müssen jeweils die LPH 1 - 4 beauftragt und
erbracht worden sein.

- Für alle Referenzprojekte müssen das jeweilige Leistungsende (=
Abschluss der LPH 4) nach dem 01.01.2012 liegen.

.

Für jedes Referenzprojekt 1 - 3 (und ggf. 4) ist ein Projektdatenblatt
mit

- den Kontaktdaten des Auftraggebers

- einer kurzen Beschreibung des Projekts und

- der in der Bewertungsmatrix genannten Projektmerkmale

einzureichen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieur gemäß § 75 Abs. 2 VgV
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für dieses Verfahren ist im Zuge der Eigenerklärung zur Eignung der
Nachweis zu erbringen, dass die Projektbeteiligten (Projektleiter,
Ingenieure, technische Zeichner und Hilfskräfte) in keinem bestehenden
Vertragsverhältnis mit der DB Netz AG im Zuge der autobahnparallelen
Planungen der Neubaustrecke der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und
Basel, Planfeststellungsabschnitte 7.1-8.2, stehen. Der Nachweis ist
für die einzelnen Projektbeteiligten, nicht für das Ingenieurbüro,
abzugeben. Eine gegenseitige Vertretung unter den Projektbeteiligten
der jeweiligen Teams (DB Netz AG/Autobahn GmbH des Bundes,
Niederlassung Südwest) bedarf der Genehmigung durch den Auftraggeber.
Eine gegenseitige Vertretung ohne vorherige Genehmigung berechtigt den
Auftraggeber zur Kündigung des Vertragsverhältnisses.

Diese Forderungen dienen der Vermeidung eines Interessenkonflikts
zwischen zwei unterschiedlichen Infrastrukturträgern, der sich durch
zahlreiche Zwangspunkte ergeben kann. Es soll gewährleistet werden,
dass beiden Planungs- und Baumaßnahmen die gleiche Bedeutung zukommt
und Sicherheitsbelange in beiden Projekten gleichwertig berücksichtigt
werden.

i) § 43 Abs.2 + 3 VgV 2016:

Bieter- oder Bewerbergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. Die
Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur
Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der
Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischen
Haftung tätig. Im Teilnahmeantrag sind alle Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft anzugeben, eines davon ist als bevollmächtigter
Vertreter zu benennen (Ausschlusskriterium).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/09/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 07/10/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für die geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen sind die vom
Auftraggeber vorgefertigten Teilnahmeunterlagen zu verwenden. Die
Teilnahmeunterlagen fassen die gewünschten Informationen und Nachweise
der Bekanntmachung zusammen.

Bei elektronischem Teilnahmeantrag (Interessensbestätigung) mit
Signatur ist der Teilnahmeantrag (Interessensbestätigung) wie
vorgegeben digital zu signieren und zusammen mit den Anlagen bis zum
Ablauf der Einreichungsfrist über die Vergabeplattform
([11]https://vergabe.autobahn.de und [12]https://bietercockpit.de)
einzureichen.

Der Antrag auf Teilnahme ist zwingend in seiner Form einzuhalten. Die
geforderten Nachweise und gewünschten Erklärungen sind entsprechend der
vorgegebenen Nummerierung der Anlagen zu den jeweiligen Kapiteln der
Teilnahmeanträge zu gliedern und zu sortieren. Die Nichtverwendung
sowie die unvollständige Verwendung / Ausfüllung der vorbereiteten
Teilnahmeunterlagen können zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren
führen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerechte
Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen
berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind
nicht erwünscht.

Ein Verweis auf frühere Bewerbungen reicht nicht aus.

Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die
Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.

Folgende Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:

- Teilnahmeantrag (Interessensbestätigung)

- Eigenerklärung zur Eignung inkl. der geforderten Nachweise und
Eigenerklärungen: Versicherungsnachweis als gesonderte Anlage,
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags.
Eigenerklärung zu innerhalb der letzten 10 Jahre erbrachten
vergleichbaren Leistungen (Referenzen).

Eintragung in Berufs- oder Handelsregister. Angaben zu §§ 123 bis 125
GWB. Erklärung zur Gewährleistung der Qualität (Zertifikatsnachweis als
gesonderte Anlage). Angaben zu Personen mit Funktion, beruflicher
Qualifikation und Berufserfahrung. Studiennachweise und sonstige
Bescheinigungen bzw. Angaben wie Berufserfahrung und ausgeübte
Tätigkeit zu den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen und
Führungskräften als gesonderte Anlage.

Folgende Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag, soweit zutreffend,
einzureichen:

- Erklärung Bewerbergemeinschaft

- Verzeichnis Nachunternehmerleistungen

- EU-Verzeichnis der Unterauftragnehmer

- Verzeichnis anderer Unternehmen (Eignungsleihe)

Folgende Unterlagen sind nur auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle einzureichen:

- Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer

- Verpflichtungserklärung Eignungsleihe
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [13]vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Die Autobahn GmbH des Bundes
Postanschrift: Heidestraße 15
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10557
Land: Deutschland
E-Mail: [14]recht@autobahn.de
Telefon: +49 30403680800
Fax: +49 30403680811
Internet-Adresse: [15]http://www.autobahn.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages nach Ablauf der Frist
des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB (15 Tage nach Eingang des
Nichtabhilfebescheids auf eine Rüge) wird hingewiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Die Autobahn GmbH des Bundes
Postanschrift: Heidestraße 15
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10557
Land: Deutschland
E-Mail: [16]recht@autobahn.de
Telefon: +49 30403680800
Fax: +49 30403680811
Internet-Adresse: [17]http://www.autobahn.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/07/2022

References

6. mailto:vergabe.suedwest@autobahn.de?subject=TED
7. http://www.autobahn.de/
8. https://www.autobahn.de/
9. https://vergabe.autobahn.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-18220774164-6a840e746
15bf8e0
10. https://vergabe.autobahn.de/
11. https://vergabe.autobahn.de/
12. https://bietercockpit.de/
13. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
14. mailto:recht@autobahn.de?subject=TED
15. http://www.autobahn.de/
16. mailto:recht@autobahn.de?subject=TED
17. http://www.autobahn.de/

 
 
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