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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bonn - Administrative Dienste im Bildungswesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021091509152712785 / 466977-2021
Veröffentlicht :
15.09.2021
Angebotsabgabe bis :
15.10.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Produkt-Codes :
75121000 - Administrative Dienste im Bildungswesen
80410000 - Verschiedene Unterrichts- und Ausbildungsdienste
DE-Bonn: Administrative Dienste im Bildungswesen

2021/S 179/2021 466977

Soziale und andere besondere Dienstleistungen öffentliche Aufträge

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das
Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern
Postanschrift: Brühler Straße 3
Ort: Bonn
NUTS-Code: DEA22 Bonn, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 53119
Land: Deutschland
E-Mail: [6]B13.16@bescha.bund.de
Telefon: +49 22899610-1021
Fax: +49 2289910610-1021
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.bescha.bund.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=413546
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]http://www.evergabe-online.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Administration und Durchführung Deutsch-Test Berufssprachkurse
Referenznummer der Bekanntmachung: B 13.16 - 0050/20/VV : 1
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
75121000 Administrative Dienste im Bildungswesen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Administration und Durchführung von vier standardisierten Prüfungen
"Deutsch-Test Berufssprachkurse" einschließlich Bereitstellung und
Betrieb einer Webservice-Schnittstelle
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
80410000 Verschiedene Unterrichts- und Ausbildungsdienste
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE254 Nürnberg, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Am Sitz des Auftragnehmers
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der Rahmenvereinbarung ist die Administration und
Durchführung von vier standardisierten Prüfungen Deutsch-Test für den
Beruf (DTB) für die GER-Niveaustufen A2, B1, B2 und C1 im Rahmen der
Berufssprachkurse nach § 45 a AufenthG einschließlich Bereitstellung
und Betrieb einer Webservice-Schnittstelle" - (im Folgenden
"Prüfungsdurchführungen") gemäß der Leistungsbeschreibung.

Aus der Rahmenvereinbarung kann bis zu einer Höchstmenge von 720.000
Prüfungsdurchführungen abgerufen werden. Diese Höchstmenge entspricht
der geschätzten Gesamtmenge.

Innerhalb dieser Höchstmenge an Prüfungsdurchführungen wird eine
Verteilung

auf die vier GER-Niveaustufen hinsichtlich der Gesamtlaufzeit gem. § 11
Abs. 1 und 2 der Rahmenvereinbarung (inkl. Verlängerungsoptionen) wie
folgt prognostiziert:

a. GER-Niveaustufe A2: ca. 86.400 (12%)

Prüfungsdurchführungen,

b. GER-Niveaustufe B1: ca. 187.200 (26%)

Prüfungsdurchführungen,

c. GER-Niveaustufe B2: ca. 374.400 (52%)

Prüfungsdurchführungen sowie

d. GER-Niveaustufe C1: ca. 72.000 (10%)

Prüfungsdurchführungen.

Jährlich wird von ca. 180.000 Prüfungsdurchführungen (bezogen auf alle
vier GER-Niveaustufen) ausgegangen. Werden innerhalb eines Jahres mehr
Prüfungsdurchführungen notwendig, muss die Auftragnehmerin in der Lage
sein, auch mehr Prüfungsdurchführungen zu ermöglichen. Eine
Umverteilung der zuvor dargestellten geschätzten Prüfungsdurchführungen
innerhalb der vier GER-Niveaustufen ist möglich. Es handelt sich
hierbei um geschätzte Werte und

somit unverbindliche Mengenangaben.

Die vorliegende Rahmenvereinbarung begründet keinen Anspruch der
Auftragnehmerin auf Abruf einer bestimmten Mindestmenge und keinen
Anspruch auf Abruf der Höchstmenge. Es besteht insofern keine
Abnahmeverpflichtung

der Auftraggeberin.

Hinsichtlich der Ausgleichszahlung pro Nicht-Anmeldung unterhalb der
angenommenen Anzahl von 55.000 Prüfungsanmeldungen jährlich, ab dem
ersten Beginn der Prüfungsdurchführungen, wird auf die §§ 1 Abs. 4 und
7 Abs. 3 der Rahmenvereinbarung verwiesen.
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

HINWEIS zu Ziffer II. 2.7:

Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung beginnt mit der Zuschlagserteilung
und endet mit Ausschöpfung der Höchstmenge, spätestens jedoch am
30.09.2024. Sofern die Höchstmenge nicht erreicht wird, hat die
Auftraggeberin das optionale Recht, nicht aber die Verpflichtung, die
Rahmenvereinbarung einmal um ein Jahr bis zum 30.09.2025 zu verlängern.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

1. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit gem. § 46 VgV

Referenzen

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit reichen
Sie bitte eine Liste mit mindestens zwei geeigneten Referenzen in Bezug
zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit
für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen
anhand der Referenzen dar.

Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:

Beschreibung der ausgeführten Leistungen,

Wert des Auftrages,

Zeitraum der Leistungserbringung,

Angabe der zuständigen Kontaktstelle beim Auftraggeber der Referenz
mit Anschrift und Kontaktdaten.

Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten
Referenzen:

Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (maßgeblich ist
das Datum der letzten Leistungserbringung - gerechnet bis zum Ende der
Angebotsfrist).

Fortsetzung unter VI.3) ZUSÄTZLICHE ANGABEN

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Bei Rahmenvereinbarungen Begründung, falls die Laufzeit der
Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt:

Es handelt sich um die Vergabe eines Auftrags für soziale und andere
besondere Dienstleistungen.
IV.1.10)Identifizierung der geltenden nationalen Vorschriften für das
Verfahren:
IV.1.11)Hauptmerkmale des Vergabeverfahrens:
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
/ Schlusstermin für den Eingang von Interessenbekundungen
Tag: 15/10/2021
Ortszeit: 11:30
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Fortsetzung aus III.1.4) OBJEKTIVE TEILNAHMEREGELN UND -KRITERIEN:

Als gleichwertig werden Referenzen angesehen, die folgende Merkmale
kumulativ aufweisen (d. h. alle Merkmale müssen je Referenz vorliegen)

1. Erfahrung bei der Administration und Durchführung standardisierter
Sprachprüfungen

2. Erfahrung hinsichtlich automatischer Prüfungsauswertungen

Eines der mindestens zwei geforderten Referenzprojekte muss
abgeschlossen sein. Bei weiteren Referenzen, die noch nicht
abgeschlossen sind, ist der bisher erreichte Leistungsstand anzugeben.
Noch nicht realisierte Leistungsstände können nicht berücksichtigt
werden.

Mindestens zwei der geforderten Referenzen müssen jeweils die
Administration und Durchführung von min. 8000 standardisierten
Deutschsprachprüfungen in einem Zeitraum von einem Jahr umfassen. Bei
Referenzen, die noch nicht abgeschlossen sind, endet der
Ein-Jahres-Zeitraum für die Administration und Durchführung von min.
8000 standardisierten Sprachprüfungen spätestens mit Ablauf der
Angebotsfrist.

Für die Referenzen ist die Vorlage "Vordruck_Referenzen" zu
verwenden.

Es sind nur zwei Referenzen gefordert. Es ist Ihnen unbenommen,
weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften
Referenz durch eine nach Fristende nachgereichte bedingungsgemäße
Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den
Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt
des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten
Referenzen einzureichen.

Das Beschaffungsamt des BMI behält sich vor, die angegebenen Referenzen
zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten,
können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.

Sofern Sie aus berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben
nicht machen können, teilen Sie diese Gründe dem Beschaffungsamt mit
und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI
entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung
des Alternativnachweises. Sofern Sie diesbezüglich unsicher sind,
kontaktieren Sie das Beschaffungsamt des BMI unbedingt rechtzeitig vor
Ablauf der Teilnahme- oder Angebotsfrist in Form einer
Bewerber-/Bieterfrage. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen
(geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsschluss aus
vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich.

2. Nachweise zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. § 44
VgV

Für die Leistungserbringung kommen ausschließlich Bieter in Betracht,
die Mitglied der "Association of Language Testers in Europe (ALTE)"
sind.

Deren veröffentlichte Qualitätsstandards zur Prüfungsadministration und
-durchführung sind bei der Leistungserbringung anzuwenden.

Die gültige Akkreditierung durch die ALTE ist im Rahmen der
Angebotserstellung mit dem einschlägigen Zertifikat nachzuweisen.

Zu VI.3)

Sonstige unternehmensbezogene Erklärungen und Nachweise:

1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen

Öffentliche Aufträge werden nicht an Unternehmen vergeben, bei denen
Ausschlussgründe gemäß §§123 oder 124 GWB vorliegen. Hierzu dient das
Formular "Eigenerklärung Ausschlussgründe".

2. Unternehmensdaten

Das Formular "Unternehmensdaten" ist vollständig auszufüllen und Ihrem
Angebot beizufügen.

3. Eigenerklärung Auftragsverarbeitung

Bitte fügen Sie Ihrem Angebot die Eigenerklärung Auftragsverarbeitung
bei, in der Sie sich verpflichten, die in der Vereinbarung zur
Auftragsverarbeitung getroffenen Festlegungen im Fall der
Auftragserteilung an Ihr Unternehmen einzuhalten.

4. Eigenerklärung Scientology

Die Verpflichtungserklärung Scientology ist vollständig auszufüllen und
Ihrem Angebot beizufügen.

5. Eigenerklärung Verpflichtungsgesetz

Die Verpflichtungserklärung nach dem Verpflichtungsgesetz ist
vollständig auszufüllen und Ihrem Angebot beizufügen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
Internet-Adresse: [11]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und
bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber
dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten
durch das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BeschA).

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch
Nichtbeachtung von Vergabe-vorschriften in seinen Rechten verletzt, ist
der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem
BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der
Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen
spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur
Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160
Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).

Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu
wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang
der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber
informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser
Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per
Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage.
Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.

Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des
Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn zu
richten.

Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags
verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote
enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben
ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu
wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden
Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und
Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/09/2021

References

6. mailto:B13.16@bescha.bund.de?subject=TED
7. http://www.bescha.bund.de/
8. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=413546
9. http://www.evergabe-online.de/
10. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
11. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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