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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021091409100209755 / 463979-2021
Veröffentlicht :
14.09.2021
Angebotsabgabe bis :
11.10.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Berlin: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2021/S 178/2021 463979

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH
Postanschrift: Aroser Allee 72-76
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 13407
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Natalie Thinius
E-Mail: [6]natalie.thinius@vivantes.de
Telefon: +49 3030130115108
Fax: +49 3013029115108
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.vivantes.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y67RER1/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y67RER1
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Krankenhausträger
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Vivantes AVK Modulbau technische Ausrüstung AG 1-8 / Lph 2-3 & 5-8
Referenznummer der Bekanntmachung: P_0760-2021_2 AVK Modulbau
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH betreibt in Berlin aktuell 9
Kliniken, davon 5 mit Urologische Fachabteilungen mit entsprechenden
operativen Anteilen. Aktuell befindet sich das Klinikum in einem
Prozess der baulichen Erweiterung und Umstrukturierung. In mehreren
Bauabschnitten werden neue Funktions- und Bettenhäuser errichtet. Um
den klinischen Betrieb voll umfänglich aufrechterhalten zu können,
dürfen die Bestandsgebäude nur schrittweise abgebrochen werden. In
diesem Zusammenhang muss das urologische Zentrum bis zur Fertigstellung
eines 3. Bauabschnitts in einen temporären Modulbau umziehen. Der
Modulbau - mit Anbindung an einen unterirdischen Transportkanal - muss
für das urologische Zentrum sowie für die Kardiologie mit
Linksherzkathetermessplätzen errichtet werden. Gegenstand der Vergabe
sind die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §§ 53-55 (AGr
1-8; Lp 2, 3, 5-8) zur Herstellung des Modulbaus mit einer BGF von ca.
2.186 m².
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 8 500 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH Aroser Allee 72-76 13407 Berlin
Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH

Auguste-Viktoria-Klinikum (AVK)

Rubensstraße 125

12157 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Vivantes GmbH betreibt in Berlin aktuell 9 Kliniken, davon 5 mit
Urologische Fachabteilungen. Das Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum ist
ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit aktuell 692 Betten. Für
den Standort AVK wurde 1903 der Grundstein durch Kaiserin
Auguste-Viktoria gelegt. Die damalige Grundstruktur in
Pavillon-Bauweise ist bis heute erkennbar. In den vergangenen über 100
Jahren wurde die Klinik an die Bedarfe angepasst und kontinuierlich
erweitert. Zurzeit befindet sich das Klinikum in einem Prozess der
baulichen Erweiterung und Umstrukturierung, um u.a. das Vivantes
Wenckebach-Klinikum in den Standort des AVK zu integrieren. In mehreren
Bauabschnitten werden neue Funktions- und Bettenhäuser errichtet. Um
den klinischen Betrieb aufrechterhalten zu können, werden die
Bestandsgebäude schrittweise abgebrochen und die Baufelder freigemacht.

***

Derzeit befindet sich in den Bestandsgebäuden 3, 4, 5 und 6 das
urologische Zentrum (vgl. AVK_TA _Aufgabe). Um das Baufeld für die
weiteren Baumaßnahmen beräumen zu können, muss das urologische Zentrum
bis zur Fertigstellung eines 3.BA in ein temporäres Gebäude umsiedeln,
das in Modulbauweise errichtet werden soll. Neben dem urologischen
Zentrum muss auch eine Ausweichsituation für die Kardiologie mit
Linksherzkathetermessplätzen (LHKM-Plätze) geschaffen werden. Aufgrund
der stark gestiegenen Bedarfe soll mit dem neuen Modulgebäude dieser
Untersuchungsbereich kompakt an der Thorwaldsenstraße errichtet werden.
Der Standort bietet eine gute Anbindung an die jetzige Notfallaufnahme
und ermöglicht eine direkte Verbindung an den unterirdischen
Wirtschaftsgang über den die Ver- und Entsorgung erfolgt.

Nutzung des Modulbaus: UG/Logistik und Technik; EG/2 LHKM-Plätze inkl.
Infrastruktur; 1.OG/ Endourologischer Untersuchungs- und
Behandlungsbereich; 2.OG/Urologische Ambulanz und Diensträume, DG =
Lüftungszentrale als Teilgeschoss.

Konstruktion des modularen Neubaus: Das Modulbausystem wird als
Stahl-Tragkonstruktion hergestellt. Vertikale Stützen mit diagonal
angeordneten Flachstählen als aussteifende Elemente bilden tragende
Wandscheiben. Für schwere medizintechnische Großgeräte sind gesonderte
und separat zu dimensionierende Stahlkonstruktionen (DVE´s,
Angiographieanlagen, Röntgenanlagen) vorzusehen. Die Gründung sowie das
Untergeschoss (Massivbauweise) und die definierten Übergabepunkte der
notwendigen Medien werden separat durch Baufirmen errichtet.

Planungsleistungen: Für die o.g. Maßnahmen sollen die Leistungen der
Technischen Ausrüstung gem. HOAI §§ 53-55, AGr 1-8; Lp 2, 3, 5-8)
vergeben werden. Die Objektplanung mit den Lph 1-3 gem. § 34 HOAI wird
derzeit erstellt. Die Lph. 4 verbleibt beim AG, die technischen Details
(Lph 5) sind Gegenstand der Beauftragung des Modulbauherstellers. Die
Vergabe der Leistungen der Objektplanung erfolgt zurzeit in einem
separaten VgV-Verfahren.

Geschätzte Vorläufige Baukosten brutto: KGr. 300 rd. = 5,9 Mio. EUR;
KGr 400 rd. = 2,5 Mio. EUR;

Geplanter zeitlicher Ablauf: Beaugftragung 12/2021; Fertigstellung Lph
3: 03/2022; Vergabe: 01/2022 bis 03/2022; Fertigstellung Bauantrag
(durch Modulbauhersteller): 06/2022; Fertigstellung Ausführungsplanung
(Werkplanung durch Hersteller, Prüfung und Freigabe durch Planer+AG):
07/2022; Baudurchführung: 07/2022 bis 03/2023;
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektumsetzung/Projektorganisation /
Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: herangehensweise an fachliche
Aufgabestellungen / Gewichtung: 30
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 40
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 18
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht
abschließend bestimmt werden. Sie kann sich je nach Projekterfordernis
verändern; daraus sind keinerlei Ansprüche abzuleiten.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1.) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen
und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1,
III.1.2 und III.1.3.

2.) Alle formal korrekten, vollständigen und den Mindestanforderungen
an die Eignung (gem. Bekanntmachung, Abschn. III) entsprechenden
Teilnahmeanträge werden an Hand der Eignungskriterien (s.
Vergabeunterlagen / Allgemein / AVK_TA_Eignungskriterien) bewertet. Die
Mindestanforderungen an die Referenzprojekte sind in Abschn. III, Punkt
2 dieser Bekanntmachung abgebildet.

3.) Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes
Punktesystem anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5
Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen
Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung.

4.) Die max. Punktzahl beträgt 500 Punkte (Finanzielle und
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit max. 50 Punkte, technische und
berufliche Leistungsfähigkeit max. 450 Punkte).

5.) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist
die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten
Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern die Auswahl per Los
getroffen (§ 75 (6) VgV).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Vergabe erfolgt stufenweise gem. ABau-Vertrag (in der jeweils
gültigen Fassung). Sollten sich die haushaltsrechtlichen
Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild entsprechend angepasst
werden. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht
nicht.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a.) Eigenerklärung des Projektverantwortlichen (natürliche Personen,
juristische Personen, Bewerbergemeinschaften) zur Führung der
Berufsbezeichnung Ingenieur/in für den Leistungsbereich gem. §§ 53-56
HOAI 2021 gemäß den Regelungen seines Heimatstaates (s.
Vergabeunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente /
AVK_TA_Teilnahmeantrag).

Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt,
so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom,
Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur der
Technische Gebäudeausrüstung / Gebäudetechnik verfügt, dessen
Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU vom 20.11.2013 des
Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.

b.) Bei Bewerbergemeinschaften muss mind. ein Mitglied die
Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen
gestellt werden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (s. Auftragsunterlagen
/ Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / AVK_TA _Teilnahmeantrag).

a.) Bei Zuschlagserteilung ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit
Deckungssummen über mindestens 3.000.000 EUR für Personenschäden und
über 3.000.000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der
EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne
Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien
im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen
abgesichert sind. Die Deckung für das Objekt muss über die
Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle
Mitglieder in voller Höhe bestehen oder ggf. eine projektbezogene
Versicherung abgeschlossen werden.

b.) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren im Leistungsbild Technische Ausrüstung
im Sinne HOAI 2013 / 2021, § 53-56 (s. Vergabeunterlagen / Vom
Unternehmen auszufüllende Dokumente / AVK_TA_Teilnahmeantrag).

Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen
Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur
entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der
Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt
hat.

c.) Erklärung des Bewerbers zur Größe realisierter Referenzprojekte (s.
Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente /
AVK_TA_Referenzdarstellung).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

keine
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1.) Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (s.
Vergabeunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente /
AVK_TA_Referenzdarstellung). Es sind max. 3 mit der Bauaufgabe
vergleichbare Referenzprojekte (Leistungszeitraum ab 01/2014)
vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix 1. Stufe /
Eignungskriterien bewertet werden (s. Vergabeunterlagen / Allgemeines /
AVK_TA_Eignungskriterien).

Es werden alle Referenzprojekte gewertet, deren Urheberschaft und /
oder Projektbearbeitung den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist.

Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft
(inkl. Nachunternehmer -sofern zutreffend) insgesamt zu machen.

Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt
"Referenzdarstellung" abgefragten Angaben zu machen. Für die
Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen die in o.g. Formblättern
abgefragten Angaben vollständig vorliegen. Bei Nichtvorlage wird die
Referenz/en nicht gewertet.

2.) Präsentation von max. 3 Referenzprojekten, die mit der in Abschnitt
II.2.4 beschriebenen Leistung hinsichtlich funktionaler,
wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche
vergleichbar sind und deren Bearbeitung (bearbeitete Leistungsphasen)
im Leistungszeitraum ab 01/2014 bis 10/2021 liegt.

Die Referenzprojekte sind auf dem den Bewerbungsunterlagen beiliegenden
Formblatt "AVK_TA_Referenzdarstellung" in ihren Merkmalen zu erläutern
und ergänzend auf jeweils max. zwei DIN-A4-Blättern (einseitig
bedruckt) ausführlich in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen (z. B.
Lagepläne,

Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Details) aussagekräftig darzustellen.
Aus der Präsentation sollen die Qualität und die Fachkunde insbesondere
im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein.

3.) Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers (s.
Teilnahmeantrag). Anzugeben sind Anzahl der Mitarbeiter und der
Führungskräfte, die im Bereich Technische Ausrüstung tätig sind, ohne
technische Mitarbeiter, Praktikanten, Sekretariat und dergleichen für
die Jahre 2018, 2019 und 2020. Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen
umzurechnen.

4.) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen:
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen
anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die
Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen (s.
Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / IV 126
Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen (Wirt-236)

5.) Eigenerklärung zur Eignungsleihe: Will der Bewerber für den
Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der
technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer
Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die
Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen
(s. Vergabeunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / IV
126 F Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen (Wirt-236).

Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der
Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten
Leistungsübertragung bewertet.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Für die darzustellenden Referenzprojekte (max. 3), welche die o. g.
genannten Bedingungen erfüllen und mit der in Abschnitt II.2.4
beschriebenen Leistung hinsichtlich funktionaler, wirtschaftlicher
Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind, gelten
die folgenden Mindestanforderungen (VgV 2016, §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und 46
Abs. 3 Nr. 1):

a.) Projektbearbeitung / bearbeitete Leistungsphasen aller Projekte im
Leistungszeitraum ab 01/2014. In das Formblatt der AVK_TA_
Referenzdarstellung sind zwingend nur die Leistungsphasen einzutragen,
die ab 01/2014 erbracht wurden und nicht nach 10/2021 noch erbracht
werden.

b.) Bei mind. 1 Referenzobjekt muss die Technische Ausrüstung für einen
Container-Modulbau mit Nutzung von LHKM, CT und Strahlentherapie oder
OP erbracht worden sein

c.) Durch die Summe der eingereichten Referenzprojekte müssen im
Zeitraum zwischen 01/2014 bis 10/2021 die LPh 2, 3, 5 bis 8 i.S. § 55
HOAI 2013 in den Anlagengruppen 1 bis 8 i.S. §53 HOAI 2013 mindestens
je einmal abgedeckt sein. Leistungsphasen, die vor 01/2014 bzw. nach
10/2021 erbracht wurden bzw. werden, finden in der Bewertung keine
Berücksichtigung.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

a.) Eigenerklärung des Projektverantwortlichen (natürliche Personen,
juristische Personen, Bewerbergemeinschaften) zur Führung der
Berufsbezeichnung Ingenieur/in für den Leistungsbereich gem. §§ 53-56
HOAI 2021 gemäß den Regelungen seines Heimatstaates (s.
Vergabeunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente /
AVK_TA_Teilnahmeantrag).

Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt,
so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom,
Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur der
Technische Gebäudeausrüstung / Gebäudetechnik verfügt, dessen
Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU vom 20.11.2013 des
Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.

b.) Bei Bewerbergemeinschaften muss mind. ein Mitglied die
Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen
gestellt werden.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

a.) Die örtliche Präsenz (Berlin) ist während der Planungs- und Bauzeit
in engen Intervallen gem. Erfordernis sicherzustellen.

b.) Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung
ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung
und Durchführung von Bauaufgaben Berlins - ABau der

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen abrufbar unter
[10]https://www.stadtentwicklung.berlin.de/
service/rundschreiben/de/abau.shtml

c.) Berufshaftpflichtversicherung gem. Ziff. III.1.2.

d.) Vertrag inkl. Anlagen (s. Vergabeunterlagen / Vertragsbedingungen).
e.) HOAI 2021, Einschätzung des AG:

Honorarzone gem. §56: AGr 1, 2, 4, 5, 6 und 7: II Mindestsatz, AGr 3
und 8: III Mindestsatz; mitzuverarbeitende Bausubstanz (mvB) nach § 4
(3) brutto: 0 EUR; Umbau- und Modernisierungszuschlag gem. § 36(1): 0%.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/10/2021
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 04/11/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die insbesondere in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten
Erklärungen / Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter
(s. Vergabeunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente /
AVK_TA_Teilnahmeantrag, AVK_TA_Referenzdarstellung, Eigenerklärungen
(Formblätter IV 128 F Erklärung der Bewerber-_ Bietergemeinschaft
(Wirt-238) und IV 126 F Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen
(Wirt-236) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu
erklären/ abzugeben.

2. Die interaktiven Formblätter sind im Internet (s. Ziffer 1.3)
herunterzuladen. Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig
auszufüllen, an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber,
Geschäftsführer und/oder bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich
zu signieren (Formblätter elektronisch in Textform müssen nicht
signiert werden. Bei elektronischer Übermittlung in Textform ist der
Bewerber und die zur Vertretung des Bewerbers berechtigte natürliche
Person zu benennen) und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist
einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
zwingend ausgeschlossen.

3. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein
Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der
Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt
den Antrag.

4. Teilnahmeanträge können eingereicht werden:

- Elektronisch in Textform

Teilnahmeanträge in Textform müssen nicht signiert werden. Bei
elektronischer Übermittlung in Textform ist der Bewerber und die zur
Vertretung des Bewerbers berechtigte natürliche Person zu benennen.
Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.

Es müssen alle geforderten Unterlagen auf der Vergabeplattform
hinterlegt werden. Eine Abgabe in Papierform ist nicht zulässig!

5. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen,
Erklärungen und Nachweise - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] -
hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft
zur Folge.

6. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch
auf Kostenerstattung besteht nicht.

7. Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung
einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor
genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält.

8. Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle
Vergabeunterlagen sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä.
wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind
verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.

9. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über
die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw.
Fragen/Antworten zu verwenden s. auch IV 1230EU (Anleitung zur
Auftragsbekanntmachung EU bei Verhandlungsverfahren mit
Teilnahmewettbewerb). Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine
klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des gleichen
Informationsstandes aller potentiellen Bewerber werden die
anonymisierten Anfragen mit den Antworten im Internet kontinuierlich
veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die
so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der
Bewerbungsfrist die Auskünfte erteilen kann.

10. Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0-5
Punkte vergeben; die Punktzahl der Honorarangebote errechnet sich wie
folgt: 5 (Punkte) x [(niedrigstes Angebot x 1,75) - Angebot des
Bieters] dividiert durch [(niedrigstes Angebot x 1,75) - niedrigstes
Angebot]; (Vergabeunterlagen / Allgemein / AVK_TA_Zuschlagskriterien).

11. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 (11)
VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y67RER1
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen
Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht
missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne
dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur
festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber
durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend
gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30
Kalendertagenach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/09/2021

References

6. mailto:natalie.thinius@vivantes.de?subject=TED
7. http://www.vivantes.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y67RER1/documents
9. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y67RER1
10. https://www.stadtentwicklung.berlin.de/
11. mailto:vergabekammer@senweb.berlin.de?subject=TED

 
 
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