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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Frankfurt am Main - Planungsleistungen im Bauwesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021091409091509571 / 463794-2021
Veröffentlicht :
14.09.2021
Angebotsabgabe bis :
11.10.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
DE-Frankfurt am Main: Planungsleistungen im Bauwesen

2021/S 178/2021 463794

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Deutsche Bundesbank, Beschaffungszentrum
Postanschrift: Taunusanlage 5
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60329
Land: Deutschland
E-Mail: [6]ute.trageser@bundesbank.de
Telefon: +49 699566-5258
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.bundesbank.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63RBXY/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63RBXY
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Deutsche Bundesbank, HV in Hessen und Filiale Frankfurt, Sanierung TAU
5, Planungsleistungen TGA, AG 8 (Gebäudeautomation) für die Lph. 1-8
Referenznummer der Bekanntmachung: 21/0002118
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 17 VgV mit einem
vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb soll die Leistung der Fachplanung
Technische Ausrüstung in der Anlagegruppe 8 im Rahmen der Maßnahme
"Projekt Sanierung TAU 5" der Deutschen Bundesbank in Hauptverwaltung
in Hessen mit der Filiale Frankfurt vergeben werden. Die Deutsche
Bundesbank beabsichtigt die Vergabe der Leistungsphasen 1 - 8 HOAI.
Hierbei behält sie sich die phasenweise Vergabe vor, abhängig von der
weiteren Genehmigung der Realisierung des Projekts. Mit
Vertragsabschluss ist die Vergabe der Leistungsphasen 1 und 2
vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung in Hessen und Filiale Frankfurt
Taunusanlage 5 60329 Frankfurt am Main
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Hauptverwaltung in Hessen mit der Filiale Frankfurt befindet sich
auf dem Campus Taunusanlage 3-6 in 60329 Frankfurt, der aus vier
Gebäuden um den Taunusplatz herum gebildet wird. Gegenstand der
Ausschreibung ist das Hauptgebäude, Taunusanlage 5 mit etwa 54.700 m²
Bruttogrundfläche (ober- und unterirdisch). Es hat vier oberirdische
und drei unterirdische Geschosse, die Filiale befindet sich im
Erdgeschoss. Im und am Gebäude gibt es folgende Funktionsbereiche:

- Verwaltung/Bürobereiche

- Hochsicherheitsbereiche mit komplexen Sicherheitsanforderungen

- Cafeteria und Aufenthaltsbereiche

- Tiefgarage und Lagerflächen

- Anlieferbereiche für den Kundenverkehr mit komplexen
Sicherheitsanforderungen

- Außenanlagen (Grünflächen, halböffentlicher Platz, Dachbegrünungen)

Nach mittlerweile 32 Jahren im Betrieb ist eine Sanierung der
Haustechnik im Lebenszyklus, verbunden mit der Behebung
brandschutztechnischer Mängel, notwendig. Darüber hinaus sollen
folgende konzeptionelle Planungsziele in der Gesamtmaßnahme
berücksichtigt werden:

- Erarbeiten eines funktionalen, nachhaltigen und modernen
Gesamtgebäudekonzeptes

- Entwicklung intelligenter und flexibler Raum- und Funktionsprogramme
unter Berücksichtigung der Liegenschaftsstrategie und den Anforderungen
an moderne Bürokonzepte

- Verbesserung der Barrierefreiheit

- Nachhaltiger Einsatz und Verbrauch von Umweltressourcen sowie
Energieeinsparung

Die Bundesbank ist sich der Bedeutung der Liegenschaft bewusst. Sie
wertschätzt die klare Struktur und Form des Gebäudes sowie die
hochwertige Materialität und Ausstattung. Im Sinne der Gesamtbankziele
ist jedoch auch die Aufgabe formuliert, für die Bank die Möglichkeiten
"moderner Bürowelten" zu untersuchen und zu bewerten. Demzufolge sind
als Rahmenbedingung der Sanierung keine wesentlichen Änderungen der
städtebaulichen Situation und des äußeren Erscheinungsbildes
vorgesehen. Insbesondere Fassade, das Vestibül, die große Halle und die
"integrierte" Kunst sollen möglichst umfassend erhalten werden.

Folgende Maßnahmen sollen ausgeführt werden (Listen nicht
abschließend):

KGR 480, Gebäudeautomation

- Austausch der abgängigen Automations- und Regelungstechnik

- Vollständige Erneuerung der Management- und Bedieneinrichtungen der
Gebäudeautomation

- Hier ist als besondere Leistung im Laufe der Leistungsstufe 2 aus
betriebswirtschaftlicher Sicht zu prüfen, welche Variante die
wirtschaftlichere darstellt.

Die geschätzten anrechenbaren Kosten betragen ca. 6,5 Mio. EUR (brutto)
für KGR 480.

Darüber hinaus soll im Laufe der Leistungsphase 2 ein Projektsteuerer
beigezogen werden.

Eine umfangreiche Beschreibung s. Projektbeschreibung Anlage A1.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 114
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

A. Umsatz (netto), der durch den Bewerber mit vergleichbaren
Referenzprojekten in den letzten 3 Jahren erzielt wurde - (Gewichtung:
10)

B. Persönliche und vergleichbare Referenzprojekte der vorgesehenen
Projektleiterin / des vorgesehenen Projektleiters aus den letzten 7
Jahren, Ergebnis der Abfrage benannter Ansprechpartner dieser Projekte
- (Gewichtung: 15)

C. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers bei
vergleichbaren Referenzprojekten in den letzten 3 Jahren - (Gewichtung:
20)

D. Persönliche und vergleichbare Referenzprojekte der vorgesehenen
Bauleiterin / des vorgesehenen Bauleiters aus den letzten 7 Jahren,
Ergebnis der Abfrage benannter Ansprechpartner dieser Projekte -
(Gewichtung: 15)

E. Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern des Bewerbers
insgesamt in den letzten 7 Jahren - (Gewichtung: 25)

F. Büroausstattung (EDV, CAD inkl. Schnittstellen) - (Gewichtung 15)

Die einzelnen Kriterien werden mit einer Bewertung zwischen 1 und 5
Punkten versehen und gewichtet. Die Punkte ergeben sich aus der
Multiplikation von Gewichtung und Bewertung. Die maximale Punktzahl
beträgt 500. Bei Punktegleichstand mehrerer Bewerber entscheidet das
Los.

Darstellungsmängel im Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren führen zu
Minderbewertungen.

Die Vergabestelle ist bestrebt, den Wettbewerb zu stärken und behält
sich daher vor, den Teilnahmewettbewerb bei Unterschreitung einer
Mindestzahl von drei geeigneten Bewerbern einzustellen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Alle für das Verhandlungsverfahren gemäß § 17 Abs. 4 VgV ausgewählten
Teilnehmer erhalten eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes mit
allen erforderlichen Unterlagen für die Angebotserstellung.

Die Angabe des Leistungszeitraumes s. Ziff. II 2.7) ist Abhängig von
der Entscheidung, ob die Umsetzung der Maßnahme durch Teil- oder
Gesamträumung des Gebäudes erfolgen wird und kann sich nach der
Entscheidung noch ändern.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Erklärung zur Eignung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe
nach §§ 123, 124 GWB vorliegen oder Selbstreinigungsmaßnahmen nach §
125 GWB erfolgt sind (Vordruck "Eigenerklärung zur Eignung" als Anlage
B2 zur Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb enthalten).

2) Nachweis der Berufsqualifikation "Beratender Ingenieur" oder
"Ingenieur" gemäß § 75 Abs. 2 VgV

3) Eigenerklärung über die Eintragung im Berufsregister mit Angabe der
Registernummer, ggf. Kopie der Eintragung beifügen (in der
Bundesrepublik Deutschland Handelsregister bzw. Handwerksrolle, bei
ausländischen Bewerbern Unterlagen gemäß § 44 VgV)

4.) Eigenerklärung zu Eintragungen im Gewerbezentralregister über den
Bewerber (bei ausländischen Bewerbern Unterlagen gemäß Anhang XI der
Richtlinie 2014/24/EU

ODER

falls vorhanden Auszug aus dem Gewerbezentralregister (GZRA) - ggf.
auch Kopie - nach § 150 Abs. 1 Gewerbeordnung über den Bewerber - nicht
älter als 3 Monate, gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Teilnahmeanträge

Bei Bewerbergemeinschaften sind die unter Ziffer III.1.1 geforderten
Erklärungen und Nachweise von jedem einzelnen Mitglied der
Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Sämtliche unter Ziffer III.1.1)
geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der
Eignung. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung
über die Eignung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern.
Hierzu zählt auch die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister auf
Antrag des Betroffenen (§ 150 GewO).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Erklärungen und Nachweise
für die Gemeinschaft als Ganzes abzugeben.

1) Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung
i. H. v. mind. 2 Mio. EUR für Personenschäden und 2 Mio. EUR für
sonstige Schäden je Schadensereignis. Die Maximierung der
Ersatzleistungen muss mindestens das 2-fache der vorgenannten
Deckungssummen je Versicherungsjahr betragen.

Dem gleichgesetzt ist eine Bestätigung des Versicherers, dass im
Auftragsfall die Deckungssummen ohne Bedingungen auf die geforderten
Summen erhöht werden. (Mindestbedingung)

(Hinweis: Die geforderten Schadensarten und Schadenssummen müssen
explizit ausgewiesen sein.)

2) Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz des Bewerbers
insgesamt in EUR (netto), der in den letzten 3 Jahren erzielt wurde

3) Eigenerklärung über den jährlichen Umsatz in EUR (netto), der durch
den Bewerber (bzw. in Summe bei einer Bewerbergemeinschaft) mit
vergleichbaren Referenzobjekten in den letzten 3 Jahren erzielt wurde
in EUR (netto)

Definition der Vergleichbarkeit:

- Anlagengruppe 8

- Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 8

- Planung und Bauüberwachung von Sanierung/Umbau von den technischen
Anlagen

- Realisierung von Bauprojekten der öffentlichen Hand

Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers und
zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder
Informationen (z. B. Creditreform-Auskunft) einzuholen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Eigenerklärung: Darstellung von 2 vergleichbaren persönlichen
Referenzprojekten aus den letzten 7 Jahren der vorgesehenen
Projektleiterin / des vorgesehenen Projektleiters unter Angabe von

- Objektbezeichnung

- Bausumme

- Leistungsphasen sowie

- unter Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners inkl.
Kontaktdaten (Telefonnummer)

Je Referenzdarstellung max. 2 DIN A4 Seiten in digitaler Form.

Des Weiteren Angaben zu ihrer/seiner

- Ausbildung/Qualifikation

- Funktion

- Schulungs-/Nachschulungsprogrammen

Der Auftraggeber bewertet qualitativ die Referenzen der Projektleiterin
/ des Projektleiters, die mit dem vorliegenden Projekt vergleichbar
sind.

Definition der Vergleichbarkeit siehe Ziff. III.1.2 Nr. 3.

Ausgewählt und überprüft werden 2 Referenzen der Projektleiterin / des
Projektleiters Sollten mehr als 2 Referenzen vorliegen, werden die
benannten Referenzprojekte mit der höchsten Vergleichbarkeit zu den
Gewerken ausgewählt.

2) Eigenerklärung des Bewerbers über die Anzahl der fest angestellten
Mitarbeiter (Ingenieure/ Architekten/ technische Mitarbeiter/ andere),
die in den letzten 3 Jahren beschäftigt wurden, mit genauer
Berufsbezeichnung, ausgeübter Fachrichtung, Betriebszugehörigkeit und
Jahren der Berufserfahrung

3) Eigenerklärung über die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter des
Bewerbers bei vergleichbaren Referenzprojekten in den Jahren 2018, 2019
und 2020

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag für die
Gemeinschaft als Ganzen vorzulegen, d.h., die Mitarbeiterzahlen der
einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft sind zu addieren

4) Eigenerklärung: Darstellung von 2 vergleichbaren persönlichen
Referenzprojekten aus den letzten 7 Jahren der vorgesehenen Bauleiterin
/ des vorgesehenen Bauleiters unter Angabe von

- Objektbezeichnung

- Bausumme

- Leistungsphasen sowie

- unter Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners inkl.
Kontaktdaten (Telefonnummer)

Je Referenzdarstellung max. 2 DIN A4 Seiten in digitaler Form.

Des Weiteren Angaben zu ihrer/seiner

- Ausbildung/Qualifikation

- Funktion

- Schulungs-/Nachschulungsprogrammen

Der Auftraggeber bewertet qualitativ die Referenzen der Bauleiterin /
des Bauleiters, die mit dem vorliegenden Projekt vergleichbar sind.

Definition der Vergleichbarkeit siehe Ziff. III.1.2 Nr. 3.

Ausgewählt und überprüft werden 2 Referenzen der Bauleiterin / des
Bauleiters. Sollten mehr als 2 Referenzen vorliegen, werden die
benannten Referenzprojekte mit der höchsten Vergleichbarkeit zu den
Gewerken ausgewählt.

5) Eigenerklärung: Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten
aus den letzten 7 Jahren des Bewerbers insgesamt mit öffentlichen
Auftraggebern (unter Angabe von Objektbezeichnung, Rechnungswert und
Leistungszeit sowie unter Angabe des Auftraggebers und eines
Ansprechpartners inkl. Kontaktdaten (Telefonnummer))

Definition der Vergleichbarkeit siehe Ziff. III.1.2 Nr. 3.

Ausgewählt und überprüft werden 2 Referenzen des Bewerbers insgesamt
mit öffentlichen Auftraggebern. Sollten mehr als 2 Referenzen
vorliegen, werden die benannten Referenzprojekte mit der höchsten
Vergleichbarkeit zu den Gewerken ausgewählt.

Je Referenzdarstellung max. 2 DIN A4 Seiten in digitaler Form.

6) Eigenerklärung: Angabe der verwendeten EDV- Programme, Applikationen
und Betriebssysteme inkl. verfügbarer Standardschnittstellen,
Verschlüsselungsverfahren für Mailserver und Anzahl der Arbeitsplätze /
Lizenzen (Angabe der Version), sowie eine verlustfreie Datenübergabe
über AVA-GAEB-Schnittstelle (inklusive elektronischem Aufmaß).

Standard der Deutschen Bundesbank ist:

AutoCAD Architecture 2019 (Hochbaupläne)

AutoCAD MEP 2019 (TGA-Pläne)

EPlan

TRIC

MERIDIAN (externe Kommunikationsplattform mit Internet Explorer als
Standard-Browser)

AVANTI

Verschlüsselungsverfahren: S/MIME

7) Eigenerklärung: Sofern bereits bekannt Angaben zum Einsatz von
Unterauftragnehmern.

Im Falle des Einsatzes von Unterauftragnehmern ist die Teilleistung
anzugeben, welche durch Unterauftragnehmer durchgeführt wird. Die
namentliche Benennung der Unterauftragnehmer sowie die Einreichung
entsprechender Referenzen kann bereits mit dem Teilnahmeantrag
erfolgen.

Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die
technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers und zur
Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder
Informationen einzuholen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 VgV

Die für die Durchführung des Auftrags verantwortliche Führungskraft
muss über die Berufsqualifikation des "Beratenden Ingenieurs" oder
"Ingenieurs" verfügen. Zugelassen wird, wer nach dem für die
öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die
entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik
Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV). Der
Nachweis hat mit dem Angebot zu erfolgen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1.) Allgemeine Vertragsbestimmungen (AVB) der Deutschen Bundesbank zu
den Verträgen für freiberuflich Tätige; Honorarvereinbarung basierend
auf der Verordnung über die Honorare für Architekten- und
Ingenieurleistungen (HOAI) in der Fassung 2021, in Kraft seit
01.01.2021. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.

2.) Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einem
Versicherungsschutz wie in Ziff. III.1.2.) aufgeführt.

3.) Gesamtschuldnerische Haftung der an der Bietergemeinschaft
Beteiligten. Ein Mitglied der Bietergemeinschaft ist als
bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des
Vertrags zu benennen.

4.) Verfahrens- und Vertragssprache ist deutsch.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/10/2021
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 08/11/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1.) Die Teilnahme-/Vergabeunterlagen stehen auf der Vergabeplattform
[10]https://www.dtvp.de/ zum Download zur Verfügung.

2.) Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche
Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt
ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal unter
[11]http://www.dtvp.de. Die Interessenten sind daher verpflichtet,
regelmäßig im Postfach auf der Vergabeplattform nachzusehen, ob
Nachrichten eingegangen sind.

3.) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens
29.09.2021, 24:00 Uhr über das o. g. Vergabeportal übersendet werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, danach eingehende Anfragen nicht mehr
zu beantworten. Fragen zu dem Vergabeverfahren werden wegen der
Gleichbehandlung der Bewerber nur in Textform und anonymisiert
beantwortet.

4.) Für die Bewerbung / für das Angebot sind die Vordrucke aus den
Vergabeunterlagen zu verwenden, die über das Vergabeportal abgerufen
werden können.

5.) Teilnahmeanträge sind auf der Vergabeplattform im entsprechenden
Projektraum über das Bewerbertool im Reiter "Teilnahmeanträge"
einzureichen. Auf andere Art übermittelte Teilnahmeanträge,
insbesondere schriftliche Teilnahmeanträge oder Teilnahmeanträge per
E-Mail sind nicht zulässig. Teilnahmeanträge dürfen nicht über
Nachrichtenfunktionen des Bewerbertools eingereicht werden;

6.) Nach dem 11.10.2021, 11:00 Uhr eintreffende Teilnahmeanträge werden
nicht zur Wertung zugelassen.

7.) Unvollständige Teilnahmeanträge können von der Wertung
ausgeschlossen werden.

8.) Fehlende Erklärungen und Nachweise, die auch nach Anforderung durch
den Auftraggeber nicht fristgerecht nachgereicht werden, führen zum
Ausschluss des Teilnahmeantrages.

9.) Der Bewerber hat sich rechtzeitig mit der Funktion der
Vergabeplattform zur Abgabe von Teilnahmeanträgen vertraut zu machen
und sich über etwaige Wartungsarbeiten der Vergabeplattform (Downtimes)
zu informieren. Es wird darauf hingewiesen, dass ggf. Dateianhänge nur
bis zu einer bestimmten Größe hochgeladen werden können. Im Falle von
Störungen der Vergabeplattform hat sich der Bieter an den Support des
Plattformbetreibers zu wenden und parallel dazu den Auftraggeber zu
informieren.

10.) Soweit vom Bewerber/Bieter auszufüllende Bestandteile der
Vergabeunterlagen mit Unterschrift und Firmenstempel zu versehen sind,
gilt bei elektronischer Teilnahmeantrags-/Angebotsabgabe in Textform
das Folgende: Anstelle von Originalunterschrift und Firmenstempel ist
nur der Name der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt,
anzugeben. Dies kann auch durch eine eingescannte Unterschrift
erfolgen.

11.) Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es werden daher nur Angaben und
Nachweise in deutscher Sprache akzeptiert (ggf. in deutscher
Übersetzung).

12.) Maßgeblich ist allein der Text der europaweiten Bekanntmachung im
Amtsblatt der EU.

13.) Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag gem. § 17 Abs. 11
VgV auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y63RBXY
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig soweit:

1.) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt
unberührt,

2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Deutsche Bundesbank, Leiter des
Beschaffungszentrums
Postanschrift: Wilhelm-Epstein-Straße 14
Ort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60431
Land: Deutschland
Fax: +49 699566-502197
Internet-Adresse: [12]www.bundesbank.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/09/2021

References

6. mailto:ute.trageser@bundesbank.de?subject=TED
7. http://www.bundesbank.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63RBXY/documents
9. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63RBXY
10. https://www.dtvp.de/
11. http://www.dtvp.de/
12. http://www.bundesbank.de/

 
 
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