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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Rostock - Straßenbahnpersonenwagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021091309175208050 / 462337-2021
Veröffentlicht :
13.09.2021
Angebotsabgabe bis :
30.09.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
34622100 - Straßenbahnpersonenwagen
DE-Rostock: Straßenbahnpersonenwagen

2021/S 177/2021 462337

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Lieferauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Rostocker Straßenbahn AG
Nationale Identifikationsnummer: DE803
Postanschrift: Hamburger Str. 115
Ort: Rostock
NUTS-Code: DE Deutschland
Postleitzahl: 18069
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Abteilung Finanzen und Controlling
E-Mail: [6]m.neuwardt@rsag-online.de
Telefon: +49 381/802-1297
Fax: +49 381/802-2000
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.rsag-online.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://portal.evergabemv.de/E24278628
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://portal.evergabemv.de/E24278628
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Lieferung von 28 Straßenbahnneufahrzeugen, Optional 10 weitere
Fahrzeuge
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
34622100 Straßenbahnpersonenwagen
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) beabsichtigt 28 (achtundzwanzig)
Straßenbahnneufahrzeuge zu beschaffen, Optional 10 weitere Fahrzeuge.
Die Beschaffung beinhaltet dabei, die Konstruktion, Herstellung und
Lieferung zulassungsfähiger und für den Fahrgastbetrieb einsatzbereiter
Straßenbahnneufahrzeuge im Liniennetz der RSAG.

Die Lieferung der Fahrzeuge soll im Zeitraum von Dezember 2024 bis
voraussichtlich 2027 erfolgen.

Die Straßenbahnneufahrzeuge und deren Sicherheitskonzeption sind nach
den üblichen einschlägigen Bahn- und Rechtsvorschriften und den
aktuellen allgemein anerkannten Regeln der Technik zu konstruieren und
zu fertigen. Zur Abnahme durch den AG müssen die
Straßenbahnneufahrzeuge (einschließlich der mitzuliefernden
Dokumentation) die zur Erteilung der Genehmigung zur Inbetriebnahme
nach BOStrab durch die zuständige Technische Aufsichtsbehörde
erforderlichen Anforderungen erfüllen und alle anwendbaren Gesetze,
Normen und behördlichen Vorgaben einhalten, insbesondere, aber nicht
ausschließlich: BOStrab (Version 10/2019) einschließlich dazugehöriger
Richtlinien, Europäische Normen (EN), DIN-Normen bzw. DIN-VDE
Bestimmungen, VDV-Schriften, BG-Vorschriften (BGV) /
Unfallverhütungsvorschriften (UVV), Internationale Normen:
Internationale Organisation für Normung (ISO) und International
Electrotechnical Commission (IEC).

Die Auftragsvergabe steht unter einem Gesamtfinanzierungsvorbehalt und
dem Vorbehalt der Zustimmung zuständiger Entscheidungsgremien (z. B.
Gesellschafter). D. h. der Auftraggeber behält sich vor, das
Vergabeverfahren ganz oder teilweise aufzuheben, sofern die
Finanzierung nicht abschließend sichergestellt ist, das Gesamtbudget
überschritten ist oder zuständige Entscheidungsgremien der
Auftragsvergabe nicht zustimmen. Der Auftraggeber behält sich ferner
Änderungen und Anpassungen des Projektes vor.

Folgende fahrzeug- und streckentechnische Parameter müssen u. a.
mindestens erfüllt sein und beachtet werden:

- Auslegung und Einsatzmöglichkeit nach BOStrab;

- Spurweite: 1 435 mm;

- maximale Längsneigung (Gesamtnetz): 6 %;

- Bahnsteigoberkante (Nennmaß): 240 mm über SO;

- Fahrdrahtnennspannung: 750 V DC;

- Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h;

- kleinster Bogenradius (Gesamtnetz): 18 m;

- Fahrzeugtyp: Drehgestellfahrzeug, Niederflur, Einrichtungsfahrzeug
für Einzeltraktion

- Fahrzeugbreite: Mindestwert 2 500 mm, Zielwert 2 650 mm, mit Einzug
im Fußbodenbereich unterhalb 350 mm über

Schienenoberkante (SO) auf max. 2 300 mm;

- Fahrzeuglänge: maximal 32 300 mm

- Stufenfreier Fahrzeugfußboden in Längsrichtung, Querstufen an der
ersten und letzten Fahrgasttür sowie zum Erreichen der

Sitzplätze über den Drehgestellen zulässig - durchgehende Achsen

- einheitlicher Radreifendurchmesser

- Klimatisierung Fahrer- und Fahrgastraum;
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 91 900 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE Deutschland
NUTS-Code: DE8 Mecklenburg-Vorpommern
NUTS-Code: DE80 Mecklenburg-Vorpommern
NUTS-Code: DE803 Rostock, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Hanse- und Universitätsstadt Rostock
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

siehe Punkt II.1.4)
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/12/2024
Ende: 17/03/2027
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die RSAG beabsichtigt, min. zwei Bewerber/Bewerbergemeinschaften, max.
3 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Abgabe eines Angebotes
aufzufordern (voraussichtlich am 15.10.2021).

Aufgefordert werden nach den vergaberechtlichen Anforderungen nur
fachkundige, leistungsfähige und zuverlässige Unternehmen. Die Auswahl
zwischen den fachkundigen, leistungsfähigen und zuverlässigen
Unternehmen erfolgt nach der Aussagekraft und Qualität der vorgelegten
Referenzen, wobei insbesondere ihre Vergleichbarkeit mit den
ausgeschriebenen Leistungen und wenn und soweit bekannt mögliche
qualitativ Erfahrungen anderer Auftraggeber mit dem Bewerber, anhand
der eingereichten Unterlagen berücksichtigt werden.

Sollten danach mehr als 3 Bewerber die geforderten
Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Bewerber
auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten
erfüllen (Begrenzung der Zahl der geeigneten Bewerber, die zur Abgabe
eines Angebots aufgefordert werden). Zur Ermittlung dieser am besten
geeigneten Bewerber wird der Auftraggeber die vom Bewerber zu III.1 ff.
der Auftragsbekanntmachung eingereichten Angaben, Erklärungen und
Nachweise bewerten. Die 3 Bewerber, die die höchste Punktzahl erzielen,
werden für das weitere Verfahren ausgewählt.

Bei gleicher Eignung mehrerer Bewerber entscheidet das Zufallsprinzip.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Lieferung von 10 weiteren Straßenbahnneufahrzeugen im voraussichtlichen
Zeitraum ab 2027
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

1. Aussagekräftige Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens inkl.
Leistungsportfolio (max. 4 DIN-A4-Seiten);

2. Kennblatt des Unternehmens mit Angabe Firmenname, Rechtsform,
Anschrift, Tel.- und Faxnummer, E-Mail-

Adresse, Unternehmensstandort, Umsatzsteueridentifikationsnummer und
Bankverbindung;

3. Erklärung, dass keine Kartellabreden, Preisbindungen oder ähnliche
Abreden getroffen werden und die Wirksamkeit unternehmenseigener
allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) keine Wirkung erlangt;

4. Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß § 123
GWB;

5. Nachweis über den Eintrag ins Berufs- u./oder Handelsregister
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

6. Der Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben genaue
Angaben über die Rechtsform und den Sitz ihres Unternehmens /ihrer
Unternehmen zu machen.

Wenn und sowie Bewerber oder Bewerbergemeinschaften sich auf die
Qualifikationen von Nachunternehmen berufen möchten, sind diese als
Nachunternehmen zu benennen. Nachunternehmer haben eine
Verpflichtungserklärung beizufügen, nach der sie zur Erbringung der
Leistungen im Auftragsfall bereit sind,

Bewerbergemeinschaften haben darauf hinzuweisen, dass sie als
Bewerbergemeinschaft auftreten und sämtliche Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft sind zu benennen.

7. Der Bewerber/die Mitglieder haben folgende Nachweise zu erbringen:

Vollständige Angaben über Inhaber und Gesellschafter sowie verbundene
Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften (Eigenerklärung
ausreichend),

Bilanzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, oder
Eigenerklärungen zum Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre, sowie den Umsatz bezüglich der Leistungsart, die
Gegenstand der Vergabe ist, davon Umsatz aus reiner Eigenleistung des
Bieters ohne Nachunternehmer, Nachweis, dass das Unternehmen seinen
steuerlichen Verpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt,

Nachweis über Sach- und Vermögensschadens-Versicherung mit Angabe zur
Deckungssumme,

Nachweis über Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe zur
Deckungssumme,

Nachweis des Bewerbers, dass er sich nicht in einem
Insolvenzverfahren befindet und die Eröffnung eines solchen Verfahrens
nicht beantragt worden ist,

Nachweis der Krankenkasse, dass die SV-Beiträge ordnungsgemäß
abgeführt wurden,

Vorlage einer Creditreform-Auskunft oder einer vergleichbaren
Auskunftei,

Bankerklärung zur finanziellen und wirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit des Unternehmens,

Nachweis zur Berufsgenossenschaft.

8. Mitarbeiterzahl der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
(Eigenerklärung ausreichend).

9. Zum Nachweis ihrer fachlichen Eignung müssen die Bewerber/
Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmer:

Referenzen über vergleichbare Leistungen in den vergangenen fünf
Jahren, mit Nennung des Auftraggebers (Adresse, Telefonnummer,

Ansprechpartner und Auftragswert/ Auftragszeitraumes)
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Erklärung, dass der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft bereit und
in der Lage ist, alle unter II.2.4 aufgeführten Anforderungen zu
erfüllen.

b) Nachweis der erfolgten Lieferung und Abnahme bzw. Inbetriebnahme
gemäß § 62 BOStrab von in Summe mindestens 50 Niederflur-
Straßenbahnfahrzeugen zur Personenbeförderung aus mindestens 3
Projekten im Sinne § 1 Abs. 2, Nr. 1 BOStrab im Gebiet der EU, des EWR
oder der Türkei seit dem 1.9.2011. Die vorgelegten Referenzen sollten
dem beschriebenen Fahrzeug möglichst entsprechen.

Hierzu sind mindestens folgende Angaben zu machen:

Stückzahlen, jeweiliger Niederfluranteil, Auftragswert,
Vertragsunterzeichnungs-, Liefer- und Abnahme- bzw.
Inbetriebnahmezeitpunkt erstes Fahrzeug einer Serie (jeweils
ursprünglich vertraglich vereinbarter und tatsächlicher Zeitpunkt),
detaillierte Fahrzeugbeschreibung, Einsatzgebiet und Auftraggeber mit
Kontaktdaten eines Ansprechpartners, der Auskunft über die
ordnungsgemäße und vertragsgerechte Durchführung des Auftrags erteilen
kann (insbes. bzgl. Lieferung, Dokumentation, Instandhaltungsaufwänden,
Erfüllung von Gewährleistungsansprüchen, Lieferung von Ersatzteilen
etc.).

(Bei Bewerbergemeinschaft von demjenigen Mitglied auszufüllen und
einzureichen, das die Referenz erfüllt.) Der Bieter hat nachzuweisen,
dass für die anzubietende Elektrik ein System angeboten wird, welches
in mindestens drei bereits realisierten und nach DIN EN 50126-50129
BOStrab zugelassenen Projekten mit insgesamt mindestens 50
Fahrgastfahrzeugen zum Einsatz kam (Bei Bewerbergemeinschaft von
demjenigen Mitglied auszufüllen und einzureichen, das die Referenz
erfüllt).

Als Referenz gelten lediglich Leistungen / Projekte, bei denen zum
Zeitpunkt der Teilnahmeantragseinreichung bereits mind. 1 Fahrzeug nach
BOStrab zugelassen und erfolgreich in Betrieb genommen wurde.

Der alleinige Erwerb / Verweis auf Lizenzen ohne Nachweis einer darauf
aufbauenden, eigenen baulichen Umsetzung / Inbetriebnahme / Zulassung
von mindestens 1 Fahrzeug werden nicht als Referenz akzeptiert.

c) Angabe, welche wesentlichen Teile des Auftrags als Unteraufträge
vergeben werden sollen sowie ein Verzeichnis der zum aktuellen
Zeitpunkt vorgesehenen Zulieferer für diese Teile sowie ein Verzeichnis
der Nachunternehmen.

Zu den wesentlichen Teilen des Auftrags gehören:

- Wagenkasten,

- Verglasung, Front- und Seitenscheiben,

- Wagenkasten-Übergänge,

- Türen,

- Fahrwerke,

- Getriebe und Kupplungen,

- Radsätze / Radpaare,

- Reibungsbremse und Schienenbremse,

- Stromabnehmer,

- Traktionsausrüstung: Fahrmotoren, Leistungsteil,

- Steuerung,

- Bordnetzstromrichter,

- Leittechnik,

- Fahrgastinformation,

- Fahrzeugkupplungen,

- Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen,

- Hydraulikausrüstung,

- Sitze,

- GFK-Großkomponenten

d) Angaben über Produktionsstätten, Vertriebsorganisation,
Niederlassungsnetz, Kundendienste und Servicestellen in Deutschland für
diesen Auftrag,

e) Bestätigung von Deutsch als uneingeschränkte Projektsprache. Diese
Forderung gilt für alle Projektphasen (Teilnahmeantrag, Angebot,
Angebotserklärung, Verhandlung, Vertrag, Entwicklung/ Montage/
Inbetriebnahme/ Probebetrieb usw.) sowie sämtlicher Schriftverkehr,
alle Besprechungen, alle Projektplanungs- und Ausführungsunterlagen,
sämtliche Dokumentationsunterlagen und sämtliche Beschriftung von
Komponenten. Diese Forderung gilt ebenfalls für die gesamte mündliche
Kommunikation zwischen dem AG und dem AN (Projektleitung, Montage- und
IBS-Team, After-Sales-Ansprechpartner und deren Stellvertreter) f)
Bestätigung des Einsatzes von deutschsprachigem Schlüsselpersonal
(Projektleitung, IBS-Team komplett, Service-Team komplett,

After-Sales-Ansprechpartner und dessen Stellvertreter;

g) Anerkennung deutschen Rechts im Vertragsfall;

h) Nachweis der Zertifizierung des Bewerbers nach EN ISO 9001; DIN EN
15085-2 (Zertifizierungsstufe CL1 oder gleichwertig), DIN 6701-2
(Klasse A1) und EN ISO 14001 (oder gleichwertig); (Bei
Bewerbergemeinschaft von demjenigen Mitglied auszufüllen und
einzureichen, das die Zertifizierung erfüllt.) Erbringung aller
Nachweise durch Vorlage der Zertifikate in Kopie mit jeweiliger Angabe
zur Gültigkeitsdauer;

Nachweis Eintragung im EMAS-Register für das Umweltmanagementsystem
gemäß § 49 SektVO i) Nachweis mindestens einer Referenz zu Erfahrungen
und Fähigkeiten im Sicherheitsmanagement nach DIN EN 50126 im Rahmen
eines behördlichen Verfahrens zur Fahrzeugabnahme- bzw.
Inbetriebnahmegenehmigung seit dem 1.9.2011. Hierzu sind Angaben zum
Auftraggeber mit Kontaktdaten eines Ansprechpartners und zum Projekt,
für das die Lieferung jeweils erfolgte zu machen.

Zusätzlich ist ein Sicherheitsplan sowie eine Risikoanalyse, jeweils
gemäß DIN EN 50126; aus einem der genannten Projekte beizufügen.

(Bei Bewerbergemeinschaft von demjenigen Mitglied auszufüllen und
einzureichen, das die Referenz erfüllt.),

j) Eigenerklärung dazu, dass der Bewerber interne
Nachhaltigkeitsrichtlinien hat, welche folgende Themen abdecken:
Menschenrechte, Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Arbeitsbedingungen,
Entlohnung, Nichtdiskriminierung, Versammlungsfreiheit, Recht auf
kollektive Verhandlungen, Compliance, Gesundheit und Sicherheit,
Umwelt;

(Bei Bewerbergemeinschaft von demjenigen Mitglied auszufüllen und
einzureichen, das die Referenz erfüllt.),
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Die Bewerber sind zunächst aufgefordert, in einem Teilnahmewettbewerb
ihre Eignung unter Beweis zu stellen.

Für den Teilnahmewettbewerb sind von den Bewerbern insbesondere die
Auftragsbekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen
Union zu beachten.

Der Bewerber fügt die geforderten Erklärungen/Nachweise dem
Teilnahmeantrag bei. Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und alle
geforderten Angaben und Erklärungen enthalten, gesonderte Formulare
werden von der RSAG nicht zur Verfügung gestellt. Die Unterlagen zum
Teilnahmeantrag sind entsprechend der Nummerierung der
Auftragsbekanntmachung III 1.1 bis III 1.3 einzureichen.
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

gemäß Vergabeunterlagen
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

gemäß Vergabeunterlagen
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Für Bewerbergemeinschaften: Es ist eine von allen Mitgliedern der
Bewerbergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass sich alle
Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft im Falle der
Zuschlagserteilung zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen und
alle Mitglieder für die Vertragserfüllung und etwaige
Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch
haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt
werden, der durch eine Erklärung aller Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, diese im Vergabeverfahren und
darüber hinaus zu vertreten
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Der Auftraggeber eines Lieferauftrags kann Angebote zurückweisen, bei
denen der Warenanteil zu mehr als 50 Prozent des Gesamtwertes aus
Ländern stammt, die nicht Vertragsparteien des Abkommens über den
Europäischen Wirtschaftsraum sind und mit denen auch keine sonstigen
Vereinbarungen über gegenseitigen Marktzugang bestehen. Bitte machen
sie Angaben zur Herkunft der angebotenen Fahrzeuge sowie zum
vorgesehenen Fertigungsort.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 30/09/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 15/10/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern bei dem Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit
Postanschrift: Johannes-Stelling-Straße 14
Ort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird darauf hingewiesen,
dass die Möglichkeit besteht,beider unter Ziffer VI.4.1) bezeichneten
Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren gemäß den §§ 160 f.GWB
einzuleiten. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn erkannte oder
erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften nicht binnen 15
Kalendertagen, gegenüber der RSAG gerügt werden.

Ohne Rüge kann ein Bieter oder Bewerber sich auf diesen Verstoß nicht
mehr berufen. Ebenfalls ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn
mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der RSAG, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/09/2021

References

6. mailto:m.neuwardt@rsag-online.de?subject=TED
7. http://www.rsag-online.de/
8. https://portal.evergabemv.de/E24278628
9. https://portal.evergabemv.de/E24278628

 
 
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