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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Braunschweig - Patienten-Fernüberwachungssystem
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021091309053906528 / 460811-2021
Veröffentlicht :
13.09.2021
Angebotsabgabe bis :
08.10.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
33195000 - Patienten-Fernüberwachungssystem
33195100 - Monitoren
DE-Braunschweig: Patienten-Fernüberwachungssystem

2021/S 177/2021 460811

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH
Postanschrift: Freisestraße 9/10
Ort: Braunschweig
NUTS-Code: DE911 Braunschweig, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 38118
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Berliner Allee
26, 30175 Hannover
E-Mail: [6]vergabe.hannover@luther-lawfirm.com
Telefon: +49 511545817645
Fax: +49 5115458110
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.klinikum-braunschweig.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/b88dedf0-1
40f-4c23-bc80-45a53ee72731
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/b88dedf0-1
40f-4c23-bc80-45a53ee72731
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von
Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein
verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang
zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich
unter:
[10]https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/b88dedf0-
140f-4c23-bc80-45a53ee72731
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Krankenhaus
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Technologiepartnerschaft Patientenmonitoring am Städtischen Klinikum
Braunschweig
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
33195000 Patienten-Fernüberwachungssystem
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Städtische Klinikum Braunschweig (SKBS) strebt an, die
Modernisierung der Medizintechnik im Bereich Patientenmonitoring in
einem innovativen Partnerschaftsansatz mit einem externen
Leistungserbringer zu vollziehen. Ziel der Technologiepartnerschaft
Patientenmonitoring ist eine medizinisch hochwertige und
wirtschaftliche Versorgung der Patienten des SKBS.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
33195100 Monitoren
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE91 Braunschweig
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Städtische Klinikum Braunschweig (SKBS) ist das Krankenhaus der
Maximalversorgung für die Region Braunschweig. Noch gehören drei
Standorte zum Städtischen Klinikum:

Holwedestraße (S1)

Salzdahlumer Straße (S2)

Celler Straße (S3)

Und das ambulante REHA-Zentrum in der Nîmes Straße.

Der Aus- und Umbau des Klinikums unter dem Gesichtspunkt der
Schwerpunktbildung zu zwei großen medizinischen Zentren ist ein
innovatives und ehrgeiziges Modernisierungskonzept und gleichzeitig
eine der größten Baumaßnahmen in Braunschweig. Die Baumaßnahmen zum
Zwei-Standorte-Konzept haben 2006 begonnen und werden bis zum Jahr 2026
in mehreren Realisierungsabschnitten umgesetzt. Das Klinikum
Braunschweig (SKBS) betreibt derzeit ca. 600 Patientenmonitore und
Patientenmonitorsysteme. An jedem Standort werden diese
Patientenmonitore zur medizinischen Diagnostik und Therapie eingesetzt.
Das SKBS strebt an, die Modernisierung der Medizintechnik im Bereich
Patientenmonitoring in einem innovativen Partnerschaftsansatz mit einem
externen Leistungserbringer zu vollziehen. Gerade vor dem Hintergrund
der zunehmenden Technisierung gewinnt dabei die Nutzung von umfassenden
Marktkenntnissen und Erwartungen über zukünftige technologische
Entwicklungen an Relevanz für die Sicherstellung einer qualitativ
hochwertigen Patientenversorgung sowie eines effizienten medizinischen
Betriebs. Daher ist eine Kooperation mit der Industrie geplant. Als
Grundlage für die Kooperation ist eine vertraglich geregelte
Technologiepartnerschaft beabsichtigt. Ziel der
Technologiepartnerschaft Patientenmonitoring ist eine medizinisch
hochwertige und wirtschaftliche Versorgung der Patienten des SKBS.

Neben der Gewährleistung der Gerätequalität und -verfügbarkeit sind
optional auch Beratungsleistungen zur Optimierung der Strukturen und
Prozesse des medizinischen Betriebs auf Basis der einbezogenen
Medizintechnik erwünscht.

Der Auftrag soll im Wesentlichen folgende Elemente umfassen:

- sukzessiver Austausch und/oder Ersatzbeschaffungen der bestehenden
Technik innerhalb der Vertragslaufzeit,

- Lieferung, Bewirtschaftung und kontinuierlich technische
Weiterentwicklung des Alarmmanagementsystems im Bereich des Neubaus
sowie Implementierung in die bestehende IT-Umgebung,

- fachgerechte Demontage und Entsorgung der einbezogenen Altgeräte,

- Umsetzung erforderlicher Updates und Integration von innovativen
Systemen (Leuchtturmprojekte),

- umfassende kooperative Betreuung des Geräteparks im Bereich
Patientenmonitoring in enger Anbindung an die jeweiligen Kompetenz- und
Fachbereiche inklusive Koordinierung und logistische Umsetzung vor Ort
einschließlich der dazugehörigen Unterstützungsleistungen (u.a.
Monitoring, Dokumentation, Schulung und ggfs. Umzüge),

- Erbringung von Instandsetzungs- und Wartungsleistungen für die
gesamte einbezogene Medizintechnik (Bestands- und Neugeräte)
einschließlich der Gestellung von Ersatzgeräten zur Aufrechterhaltung
eines uneingeschränkten Klinikbetriebes insbesondere im Notfall,

- Sicherstellung der Einbindung der Systeme in die IT-Landschaft des
Klinikums auf Basis internationaler Standards (z.B. DICOM, IHE, CDA,
SDC) sowie Aufrechterhaltung und Ausbau der Prozessunterstützung
mittels Schnittstellen zwischen und zu den vorhandenen IT-Systemen,

- Umsetzung der Anforderungen maßgeblicher Datenschutzanforderungen
(z.B. OHKIS, EU-Datenschutzgrundverordnung) sowie Gewährleistung der
Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (MPG, MPBetreibV),

- Optional: Erbringung von Beratungsleistungen zur Optimierung des
medizinischen Betriebs im Umfeld der zu betreuenden Medizintechnik.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 120
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber behält sich vor, den Vertrag zu verlängern. Die
konkrete Ausgestaltung der Verlängerungsoption ist Gegenstand des
Verhandlungsverfahrens.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Es sollen 3 geeignete Bewerber zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren
aufgefordert werden. Überschreitet die Anzahl geeigneter
Bewerber/Bewerbergemeinschaften die Anzahl der
Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die zur Angebotsabgabe aufgefordert
werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um
den Bewerberkreis zu reduzieren. Dazu wertet die Vergabestelle die
Teilnahmeanträge zunächst nach form- und fristgerechtem Eingang aus und
prüft die Vollständigkeit der Unterlagen. Hierbei wird auch geprüft, ob
der Bewerber die aufgestellten Mindestanforderungen an die Eignung
(K.O.-Kriterien) erfüllt. Teilnahmeanträge, die die
Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden zwingend aus dem weiteren
Vergabeverfahren ausgeschlossen. K.O.-Kriterien sind als solche
gekennzeichnet. Die verbliebenen Teilnahmeanträge wertet die
Vergabestelle im Hinblick auf die folgenden Auswahlkriterien aus. Die 3
geeigneten Bewerber mit den höchsten Punktzahlen in der Eignungsprüfung
werden zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert.

a). Auswahlkriterium 1: Durchschnittlicher jährlicher Umsatz des
Bewerbers in den 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren in Millionen
EUR netto mit vergleichbaren Leistungen gemäß Ziffer I.3 dieser
Bekanntmachung.

Es können bei diesem Kriterium maximal 10 Punkte erreicht werden. Die
Wertung wird wie folgt vorgenommen:

Durchschnittlicher Jahresumsatz von mehr als 1,00 Mio. bis zu 1,30
Mio. = 1 Punkt

Durchschnittlicher Jahresumsatz von mehr als 1,30 Mio. bis zu 1,60
Mio. = 2 Punkte

Durchschnittlicher Jahresumsatz von mehr als 1,60 Mio. bis zu 2,00
Mio. = 3 Punkte

Durchschnittlicher Jahresumsatz von mehr als 2,00 Mio. bis zu 2,30
Mio. = 4 Punkte

Durchschnittlicher Jahresumsatz von mehr als 2,30 Mio. bis zu 2,60
Mio. = 5 Punkte

Durchschnittlicher Jahresumsatz von mehr als 2,60 Mio. bis zu 3,00
Mio. = 6 Punkte

Durchschnittlicher Jahresumsatz von mehr als 3,00 Mio. bis zu 3,30
Mio. = 7 Punkte

Durchschnittlicher Jahresumsatz von mehr als 3,30 Mio. bis zu 3,60
Mio. = 8 Punkte

Durchschnittlicher Jahresumsatz von mehr als 3,60 Mio. bis zu 4,00
Mio. = 9 Punkte

Durchschnittlicher Jahresumsatz von mehr als 4,00 Mio. = 10 Punkte

b). Auswahlkriterium 2: Anzahl (i) und Qualität (ii) der vergleichbaren
Referenzen gemäß Ziffer I.3 dieser Bekanntmachung. Das vom Bieter
eingereichte Referenzformular wertet die Vergabestelle qualitativ aus,
prüft also die inhaltliche Übereinstimmung der Bieterreferenz mit den
Anforderungen aus dem beabsichtigten Projekt anhand der Eingaben im
Formular. Pro Referenz können maximal zehn Punkte erreicht werden. Im
Rahmen der Bewertung nach ii) addiert die Vergabestelle jeweils die
Summe der erreichten Punkte der ausgefüllten Referenzmuster. Die
Vergabestelle legt bis zu acht Referenzen zugrunde, so dass insgesamt
max. 80 Punkte bei diesem Auswahlkriterium erreichbar sind. Sollte ein
Bieter mehr als acht Referenzmuster einreichen und diese nicht mittels
Nummerierung gekennzeichnet haben, wählt die Vergabestelle die ersten
acht Referenzen aus den Unterlagen in der Reihenfolge des übermittelten
Antrags aus.

Es werden die 3 geeignetsten Unternehmen zur Angebotsabgabe zugelassen.
Die Reihenfolge bestimmt sich nach den Punktzahlen in der
Eignungsprüfung. Haben mehrere Bewerber dieselbe Punktzahl, erhalten
diese denselben Rang. Bei mehreren Bewerbern auf demselben Rang, werden
diese zugelassen, bis maximal drei Bewerber zugelassen sind. Wären bei
Zulassung der Bewerber auf dem letzten Rang mehr als die geplanten max.
3 Bewerber zuzulassen, entscheidet zwischen diesen punktgleichen
Bewerbern jeweils der absolute Vorsprung beim Kriterium (b). Es wird in
diesem Fall auf die Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen
abgestellt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Abruf zusätzlicher Geräte (gemäß Leistungsbeschreibung)
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Allgemeine Bedingungen für die Teilnahme: Sämtliche der nachfolgend
unter den Ziffern III.1.1 bis III.1.3 geforderten Nachweise,
Erklärungen und Unterlagen sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs (als
Anlage zum Teilnahmeantrag) beizubringen. Ein Angebot ist im Rahmen des
Teilnahmewettbewerbs noch nicht zu übermitteln. Unvollständige
Unterlagen können bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu
bestimmenden Nachfrist nachgefordert werden. Die Vergabestelle behält
sich vor, Originale der eingereichten Kopien zu fordern. Die Bewerber
haben keinen Anspruch auf Nachforderung/ Nachreichung von Unterlagen.
Das Fehlen eingeforderter Unterlagen, Nachweise und Informationen kann
zum Ausschluss führen!

Als Bieter werden nur Unternehmen zugelassen, die ihre persönliche Lage
wie folgt nachweisen können:

[Die in Klammern gesetzten Verweise geben an, in welchen Unterlagen
entsprechende Angaben einzutragen sind. Alle Unterlagen, in denen der
Bewerber gem. der nachfolgenden Ziffern Eintragungen vorzunehmen hat,
sind mit seinem Teilnahmeantrag einzureichen.]

a) Kurze Eigendarstellung sowie Darstellung der
gesellschaftsrechtlichen Strukturen des Bewerbers.

b) Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (vgl. Formblatt Eigenerklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 und 124
GWB).

c) Eigenerklärung über die Zugehörigkeit zur Berufsgenossenschaft (vgl.
Formblatt Eigenerklärungen zur Eignung).

d) Aktueller Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe
der Rechtsvorschrift des Landes, in dem der Bieter ansässig ist (nicht
älter als 6 Monate, gerechnet ab dem Tag der Veröffentlichung dieser
Auftragsbekanntmachung; Kopie ist ausreichend).

Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen
Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,

in der die Bildung einer Bietergemeinschaft erklärt ist,

in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und der
für die Durchführung des Auftrags vertragsbevollmächtigten Vertreter
bezeichnet wird,

in der bestätigt wird, dass dieser Vertreter gegenüber dem
Auftraggeber alle Mitglieder auch im Vergabeverfahren
rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder für die Erfüllung
sämtlicher vertraglicher und außervertraglicher Verpflichtungen als
Gesamtschuldner haften.

Hinweis zum Einsatz von Nachunternehmern und zur Eignungsleihe:

Falls Leistungen nicht vom Auftragnehmer selbst, sondern von einem
Dritten (sog. Nachunternehmer) ausgeführt werden sollen, ist mit dem
Teilnahmeantrag die Erklärung zum Einsatz von Nachunternehmern
einzureichen.

Beruft sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche
und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) auf
die Kapazitäten anderer Unternehmen (sog. Eignungsleihe), so ist durch
Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers mit dem
Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag
erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Bieter werden nur Unternehmen zugelassen, die ihre wirtschaftliche
und finanzielle Leistungsfähigkeit wie folgt nachweisen können:

[Die in Klammern gesetzten Verweise geben an, in welchen Unterlagen
entsprechende Angaben einzutragen sind. Alle Unterlagen, in denen der
Bewerber gem. der nachfolgenden Ziffern Eintragungen vorzunehmen hat,
sind mit seinem Teilnahmeantrag einzureichen.]

e) Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie über den
Umsatz mit vergleichbaren Leistungen aus Liefer- oder
Dienstleistungsaufträgen im Bereich Patientenmonitoring und aus
Technologiepartnerschaften im Bereich Medizintechnik, jeweils bezogen
auf die letzten 3 Geschäftsjahre (vgl. Formblatt Eigenerklärungen zur
Eignung).

f) Branchenübliche Haftpflichtversicherung für Personen- und/oder
Sachschäden sowie eine Betriebs- und
Vermögensschadenshaftpflichtversicherung zur Abdeckung sämtlicher
Schäden, die unter diesem Auftrag entstehen können. Die Höhe der
Mindestdeckungssumme muss dabei 1.000.000 EUR für Sach- und
Vermögensschäden je Schadensfall betragen. Eine Kopie der
Versicherungspolice ist zusammen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Alternativ ist mit dem Teilnahmeantrag eine rechtsverbindliche
Erklärung abzugeben, zum Ausführungsbeginn eine solche Versicherung
abzuschließen (vgl. Formblatt Eigenerklärungen zur Eignung).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderung zu e) Der Bewerber weist mindestens einen
durchschnittlichen jährlichen Umsatz in Höhe von 1 Mio. EUR in den
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren
Leistungen auf (K.O.-Kriterium).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Bieter werden nur Unternehmen zugelassen, die ihre technische und
berufliche Leistungsfähigkeit wie folgt nachweisen können:

[Die in Klammern gesetzten Verweise geben an, in welchen Unterlagen
entsprechende Angaben einzutragen sind. Alle Unterlagen, in denen der
Bewerber gem. der nachfolgenden Ziffern Eintragungen vorzunehmen hat,
sind mit seinem Teilnahmeantrag einzureichen.]

g) Darstellung geeigneter Referenzen über vergleichbare, in den letzten
fünf Jahren vor Veröffentlichung dieser Bekanntmachung erbrachten
Liefer- und Dienstleistungsaufträge mit Angabe des Werts, des
Auftragsgegenstands, des Liefer- bzw. Erbringungszeitpunkts sowie des
öffentlichen oder privaten Empfängers (vgl. Formblatt Auftragsbezogene
Referenzen).

Die einzureichenden Referenzen sind nach Einschlägigkeit und
Vergleichbarkeit mit dem Ausschreibungsgegenstand zu sortieren. Als
besonders einschlägig und vergleichbar werden Referenzen über
Projektrealisierungen bewertet, bei denen mit einem Vertragsvolumen von
barwertig insgesamt mindestens 2,5 Mio. (gegliedert nach Lieferung
und Bewirtschaftung) eine Technologiepartnerschaft im Bereich
Patientenmonitoring mit einer Klinik über einen Zeitraum von mindestens
4 Jahren eingegangen wurde. Die Referenzen sollen idealerweise
mindestens die Leistungsbereiche Lieferung, Bewirtschaftung und
Finanzierung umfassen.

h) Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Qualitätssicherung
(vgl. Formblatt Eigenerklärungen zur Eignung).

i) Angabe der Anzahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren
jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte für den maßgeblichen
(Geschäfts-)Bereich (vgl. Formblatt Eigenerklärungen zur Eignung).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderung zu g)

Der Bewerber weist

-- mindestens zwei vergleichbare Referenzen über Lieferaufträge im
Bereich Patientenmonitoring und

-- mindestens eine vergleichbare Referenz über Liefer- und
Dienstleistungsaufträge, die im Rahmen einer mehrjährigen
Technologiepartnerschaft im Bereich Medizintechnik erbracht werden (mit
den Leistungsbereichen Lieferung und Bewirtschaftung, ggfs. auch
Finanzierung),

aus den letzten höchstens 5 Jahren vor Veröffentlichung dieser
Bekanntmachung nach (K.O.-Kriterium).
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1. Im Fall der Auftragsvergabe an eine Bietergemeinschaft haften alle
Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch.

2. Im Fall der Eignungsleihe für die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit haftet auch der Eignungsleihgeber gemäß § 47 Abs. 3
VgV.

3. Dem späteren Angebot ist in Bezug auf etwaig zu erbringende
Dienstleistungen eine Erklärung nach § 4 Nds. Tariftreue- und
Vergabegesetz (NTVergG) beizufügen (vgl. Formblatt "Erklärung nach § 4
NTVergG").

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/10/2021
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Alle Nachweise zum Teilnahmeantrag können in Form von
Eigenerklärungen erfolgen, soweit sich aus der Ausschreibung nicht
etwas anderes ergibt. Alle vom Auftraggeber für den Teilnahmewettbewerb
unter dem unter Ziff. I.3) genannten Link bereitgestellten Formblätter
sind zwingend zu verwenden.

2) Alle weiteren Informationen zu diesem Vergabeverfahren wie
Änderungen der Leistungsbeschreibung, Beantwortung von Bieterfragen
oder sonstige verfahrensrelevante Informationen werden ebenfalls unter
dem Link bereitgestellt. Bis zum Ablauf der Teilnahmefrist ist der
Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf zur Verfügung
gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente zu achten.

3) Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache abzufassen und in
elektronischer Form bis spätestens zum Ende der Teilnahmefrist
vorzulegen. Die Abgabe des Teilnahmeantrags ist ausschließlich über das
Portal der Deutschen eVergabe unter dem in Ziff. I.3) angegebenen Link
möglich.

4) Eine Einreichung des Teilnahmeantrags per E-Mail, Telefax oder in
schriftlicher Form ist nicht zulässig.

5) Der Auftraggeber erstattet keine Kosten, die für die Erstellung der
Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren entstehen.

6) Etwaige Fragen sollten möglichst frühzeitig gestellt werden. Fragen
zum Teilnahmewettbewerb sind spätestens bis zum 27.09.2021
einzureichen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds.
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Fax: +49 4131-152943
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in den
§§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Auf die
Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrags zur
Vergabekammer wird hingewiesen, insbesondere auf die Vorschrift des §
160 GWB, die folgenden Wortlaut hat:

"§ 160 GWB - Einleitung, Antrag

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession

hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften

geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die
behauptete Verletzung der

Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des

Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von 10

Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis

zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber

dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis

zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu

wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1

Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/09/2021

References

6. mailto:vergabe.hannover@luther-lawfirm.com?subject=TED
7. http://www.klinikum-braunschweig.de/
8. https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/b88dedf0-140f-4c23-bc80-45a53ee72731
9. https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/b88dedf0-140f-4c23-bc80-45a53ee72731
10. https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/b88dedf0-140f-4c23-bc80-45a53ee72731
11. mailto:vergabekammer@mw.niedersachsen.de?subject=TED

 
 
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