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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Stralsund - Sanitäre Anlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021091309023905965 / 460249-2021
Veröffentlicht :
13.09.2021
Angebotsabgabe bis :
11.10.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
45232460 - Sanitäre Anlagen
DE-Stralsund: Sanitäre Anlagen

2021/S 177/2021 460249

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Deutsches Meeresmuseum
Postanschrift: Katharinenberg 14-20
Ort: Stralsund
NUTS-Code: DE80L Vorpommern-Rügen
Postleitzahl: 18439
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Deutsches Meeresmuseum, Büro Direktor A. Tanschus
E-Mail: [6]jana.botzke@meeresmuseum.de
Telefon: +49 38312650500
Fax: +49 38312650509
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.deutsches-meeresmuseum.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av136bb0-eu
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av136bb0-eu
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Museum
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanitärinstallation und Druckluft
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45232460 Sanitäre Anlagen
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Zuge der Umsetzung des Projektes Modernisierung und
Reattraktivierung Deutsches Meeresmuseum ist die Vergabe der
Sanitärinstallation + Druckluft geplant .
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45232460 Sanitäre Anlagen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE80L Vorpommern-Rügen
Hauptort der Ausführung:

Stralsund
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stiftung Deutsches Meeresmuseum (DMM) plant die Reattraktivierung
des Stammhauses Meeresmuseum, das sich in der historischen
Klosteranlage

St. Katharinen in der Altstadt von Stralsund befindet. Es sind
umfangreiche Neubau-, Umbau- und Modernisierungsarbeiten geplant.

Gegenstand dieser Vergabe sind Leistungen der Sanitärinstallation+
Druckluft.

Das Deutsche Meeresmuseum beabsichtigt die Gebäude der Liegenschaft am
Standort Meeresmuseum, Katharinenberg 14 20, 18439 Stralsund

grundlegend zu modernisieren, zu sanieren und barrierefrei
herzurichten.

Der Charakter eines klassischen Naturkundemuseums in einem
mittelalterlichen Klostergebäude soll erhalten bleiben, jedoch mit
neuen Akzenten

untermauert und für die Besucher attraktiver gestaltet werden. Neben
einer vom OZEANEUM klar abgegrenzten Neukonzeption soll die Architektur
stärker zur Geltung kommen.

Architektur und historische Bausubstanz des Klosterkomplexes sollen mit
klaren Sichtachsen in der Katharinenhalle und zusätzlichen Öffnungen
zum Stralsund Museum hervorgehoben und der Kreuzgang als zentrale Achse
der Klosteranlage stärker erlebbar werden.

Eingangs- und Kassenbereich sollen für den Besucher einladender
gestaltet, Shop und Servicebereiche an die Erfordernisse eines modernen
Museums

angepasst und auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich gemacht
werden. Der gesamte Museumsrundgang soll durch zusätzliche Aufzüge

barrierefrei gestaltet werden.

Die Aquarien im Untergeschoss sollen modern gestaltet und mit
energieeffizienterer, wartungsärmerer Technik ausgestattet werden.

Folgende Teilmaßnahmen sind Bestandteil des Projektes zur
Reattraktivierung und Modernisierung des Meeresmuseums:

Neugestaltung des gesamten Museumsvorplatzes (Nordhof);

Neugestaltung des Foyers einschließlich Museumsshop;

Modernisierung und Neugestaltung der vorhandenen Ausstellung und
Aquarien;

Neubau eines Großfischaquariums;

Verlagerung der Präparationswerkstätten;

Umgestaltung des derzeitigen Bistrobereiches vor dem
Schildkrötenaquarium.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Kostenkriterium - Name: Preis / Gewichtung: 100
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 18/02/2022
Ende: 01/03/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Soweit möglich führen präqualifizierte Unternehmen den Nachweis der
folgenden Anforderungen durch den Eintrag in die Liste des Vereins für
die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V.
(Präqualifikationsverzeichnis).

Nichtpräqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis mit
dem Angebot das in diesem Punkt ausgefüllte Formblatt 124
Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen. Soweit Präqualifikation
und/oder Formblatt 124 die erforderliche Erklärung nicht beinhalten,
führt der Bieter die Erklärung mit dem angegebenen Formblatt

A) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A nicht vorliegen.

Hinweis: Soweit Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A vorliegen, ist dies
vom Bieter anzuzeigen. Auf Anforderung sind vom Bieter die Unterlagen
hinsichtlich der Maßnahmen vorzulegen, die der Bieter zur Herstellung
seiner Zuverlässigkeit vorgenommen hat (z. B. Unterlagen zur
Selbstreinigung).

B) Erklärung, dass die als Verantwortliche handelnden Personen des
Unternehmens in den letzten 2 Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes
gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister
geführt hat mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer
Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als
2 500 EUR belegt worden sind.

C) Erklärung zur Eintragung in das Berufsregister. Sollte das Angebot
in die engere Wahl kommen, sind durch nicht-präqualifizierte
Unternehmen als Nachweis auf Anforderung zudem folgende Belege
vorzulegen:

Gewerbeanmeldung,

Handelsregisterauszug,

Eintragung in die Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und
Handelskammer.

D) Erklärung bezüglich der Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.

E) Verzeichnis derjenigen Leistungen (Art und Umfang), die der Bieter
im Wege von Unteraufträgen an Dritte zu vergeben gedenkt (Formblatt
233).

Sollte das Angebot in die engere Wahl kommen, sind durch
präqualifizierte und nicht-präqualifizierte Unternehmen die Namen der
Nachunternehmer zu nennen. Darüber hinaus ist auf Anforderung für jedes
als Nachunternehmer genanntes Unternehmen die Verpflichtungserklärung
des Formblattes 236 sowie zum Nachweis der Eignung des Nachunternehmers
für jeden Nachunternehmer die Erklärungen und Nachweise nach Ziffer
III.1.1) und III.1.3) und Ziffer III.1.2 lit. G dieser Bekanntmachung
zu übergeben. Präqualifizierte Nachunternehmer führen den Nachweis der
Anforderungen durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die
Präqualifikation von Bauunternehmen e. V.
(Präqualifikationsverzeichnis). Nicht-präqualifizierte Nachunternehmer
haben als vorläufigen Nachweis mit dem Angebot das in diesem Punkt
ausgefüllte Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen und
auf Anforderung die in den Ziffern III.1.1) und III.1.3) und Ziffer
III.1.2) lit. G dieser Auftragsbekanntmachung festgelegten Nachweise zu
übergeben.

F) Erklärung (soweit erforderlich) der Bietergemeinschaftsmitglieder
einschließlich Benennung desjenigen, der die Bietergemeinschaft
vertritt (Formblatt 234). Hinweis: Bei Bietergemeinschaften sind die
gem. Ziffer III.1.1) bis III.1.3) genannten Erklärungen und Nachweise
von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.

G) Erklärung zur Eignungsleihe (soweit erforderlich): Eigenerklärung
zur Eignungsleihe (Formblatt 235) einschließlich der
Verpflichtungserklärung des Unternehmens/sonstigen Dritten (Formblatt
236). Im Falle der Eignungsleihe (= Inanspruchnahme der Fachkunde oder
Leistungsfähigkeit eines Unterauftragnehmers oder sonstigen Dritten)
hat der Bieter eine verbindliche Verpflichtungserklärung des jeweiligen
Unternehmens vorzulegen, dass ihm die Mittel zur Verfügung stehen
werden bzw. dass der Dritte die Leistung ausführen wird (§ 6d Abs. 1
Satz 3 EU VOB/A) sowie eine Erklärung der gemeinsamen Haftung des
Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung
entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe.

Hinsichtlich der vorzulegenden Erklärungen vgl. Ziffer IV.3 dieser
Auftragsbekanntmachung.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Soweit möglich führen präqualifizierte Unternehmen den Nachweis der
folgenden Anforderungen durch den Eintrag in die Liste des Vereins für
die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V.
(Präqualifikationsverzeichnis). Nicht-präqualifizierte Unternehmen
haben als vorläufigen Nachweis mit dem Angebot das in diesem Punkt
ausgefüllte Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen.
Soweit Präqualifikation und/oder Formblatt 124 die erforderliche
Erklärung nicht beinhalten, führt der Bieter die Erklärung mit dem
angegebenen Formblatt. Folgende Anforderungen sind abzudecken:

A) Erklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren in Euro, soweit er Bauleistungen
betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen
ausgeführten Leistungen. Vergleichbare Leistungen sind solche, die
Sanitärinstallation, Druckluft betreffen.

B) Erklärung, dass in Bezug auf das Unternehmen ein Insolvenzverfahren
oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt
noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse
abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet
oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde.

C) Erklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit
sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt
hat.

D) Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall
i. H. v. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden, sowie von 1,0 Mio. EUR für
Sachschäden. Sowohl präqualifizierte Unternehmen, als auch
nicht-präqualifizierte Unternehmen müssen einen Nachweis der
Haftpflichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung des
Versicherers zur Erhöhung der Haftpflichtversicherung im Auftragsfall
mit den Angebotsunterlagen vorlegen.

E) Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind durch
nicht-präqualifizierte Unternehmen zusätzlich auf Anforderung folgende
Nachweise vorzulegen:

eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse,

eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. eine
Bescheinigung in Steuersachen,

Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft.

F) Soweit ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt worden ist, ist der
Bieter verpflichtet, dies mitzuteilen und hat den Insolvenzplan auf
Verlangen vorzulegen.

G) Bei Abgabe des Angebotes ist der Bieter verpflichtet, die
Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für die
Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer- und Dienstleistungen zu
übergeben.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Soweit möglich führen präqualifizierte Unternehmen den Nachweis der
folgenden Anforderungen durch den Eintrag in die Liste des Vereins für
die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V.
(Präqualifikationsverzeichnis).

Nicht-präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis mit
dem Angebot das in diesem Punkt ausgefüllte Formblatt 124
Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen. Soweit Präqualifikation
und/oder Formblatt 124 die erforderliche Erklärung nicht beinhalten,
führt der Bieter die Erklärung mit dem angegebenen Formblatt.

Folgende Anforderungen sind abzudecken:

A) Erklärung, dass das Unternehmen in den letzten 5 Kalenderjahren
vergleichbare Leistungen ausgeführt hat. Vergleichbare Leistungen sind
Leistungen sind solche, die Sanitärinstallation, Druckluft betreffen.
Falls das Angebot in die engere Wahl gelangt, sind von
nicht-präqualifizierten Unternehmen zusätzlich auf Anforderung 3
Referenznachweise mit mindestens folgenden Angaben vorzulegen:

Ansprechpartner,

Art der ausgeführten Leistung,

Auftragssumme,

Ausführungszeitraum,

stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten
maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen,

Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer,

stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und
gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung),

Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller
Besonderheiten der Ausführung,

Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal),

Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner,
Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem
Leitungspersonal koordiniert wurden,

Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der
Leistung.

B) Falls das Angebot in die engere Wahl gelangt, ist durch
nicht-präqualifizierte Unternehmen zusätzlich als Nachweis auf
Anforderung vorzulegen:

Erklärung über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich Beschäftigten Arbeitskräfte,

Angabe der technischen Fachkräfte, über die das Unternehmen für die
Ausführung der Leistung verfügt.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/10/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 10/12/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 11/10/2021
Ortszeit: 11:30

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Zu Ziffer III.1.1) dieser Auftragsbekanntmachung:

Jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung
eines oder mehrere Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, muss
folgende Erklärungen vorlegen:

a) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 6e EU-VOB/A nicht vorliegen.

Hinweis: Soweit Ausschlussgründe gem. § 6e EU-VOB/A ist dies vom
Unternehmen anzuzeigen. Auf

Anforderung sind vom Unternehmen, bei dem sich der Bieter die Eignung
leihen möchte, die Unterlagen hinsichtlich der Maßnahmen vorzulegen,
die das Unternehmen zur Herstellung seiner Zuverlässigkeit vorgenommen
hat (z. B. Unterlagen zur Selbstreinigung).

b) Erklärung, dass die als Verantwortliche handelnden Personen des
Unternehmens in den letzten 2 Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes
gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister
geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder
einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von
mehr als 2 500 EUR belegt worden sind.

c) Erklärung zur Eintragung in das Berufsregister. Sollte das Angebot
in die engere Wahl kommen, sind durch nicht-präqualifizierte
Unternehmen als Nachweis auf Anforderung folgende Belege vorzulegen:

Gewerbeanmeldung,

Handelsregisterauszug,

Eintragung in die Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und
Handelskammer.

d) Erklärung bezüglich der Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.

e) Nachweis der Eignung des Unternehmens, dessen Kapazitäten der Bieter
für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch
nehmen will, in Bezug auf die Eignungskriterien entsprechend

dem Umfang der Eignungsleihe. (Verwendung des entsprechenden Formblatts
(soweit vorhanden) oder durch Präqualifikationsnummer je nachdem,
welche Eignung in Anspruch genommen werden soll). Nichtpräqualifizierte
Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung auf Anforderung die
entsprechend in dieser Auftragsbekanntmachung genannten Nachweise
vorzulegen.

f) Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für die
Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer- und Dienstleistungen.

2. Der Auftraggeber behält sich soweit notwendig vor, im Rahmen der
Preisprüfung unter anderem folgende weitere Unterlagen anzufordern:

Formblätter 221 oder 222,

Formblatt 223,

Produktdatenblätter,

Urkalkulation/Kalkulationsgrundlage.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Mecklenburg-Vorpommern,
Vergabekammer bei dem Ministerium für Wirtschaft, Baus und Tourismus
Postanschrift: Johannes-Stelling-Strasse 14
Ort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer@wm.mv-regierung.de
Telefon: +49 3855885160
Fax: +49 385588485517
Internet-Adresse: [11]http://www.regierung-mv.de/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften im Rahmen

der Bekanntmachung sind spätestens 10 Kalendertage nach Kenntnisnahme
und im Falle des Nichterkennens aber des Erkennenkönnens spätestens bis

zum Ablauf der Angebotsfrist in schriftlicher Form bei der in Ziffer
I.1) genannten Kontaktstelle des Auftraggeber zu rügen.

Etwaige Vergabeverstöße in den Vergabeunterlagen sind spätestens
innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme und im Falle des

Nichterkennens aber des Erkennenkönnens spätestens bis zum Ablauf der
Frist für die Angebotsabgabe in schriftlicher Form bei der in Ziffer
I.1)

genannten Kontaktstelle des Auftraggebers zu rügen;

Sonstige Verstöße gegen Vergabevorschriften sind spätestens innerhalb
von 10 Kalendertagen ab Kenntnisnahme in schriftlicher Form bei der in
Ziffer

I.1) genannten Kontaktstelle des Auftraggebers zu rügen;

Hilft der Auftraggeber dem gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften
nicht ab, ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens
bei der

zuständigen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers über die Nichtabhilfe
zulässig.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/09/2021

References

6. mailto:jana.botzke@meeresmuseum.de?subject=TED
7. http://www.deutsches-meeresmuseum.de/
8. https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av136bb0-eu
9. https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av136bb0-eu
10. mailto:vergabekammer@wm.mv-regierung.de?subject=TED
11. http://www.regierung-mv.de/

 
 
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