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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Frankfurt am Main - Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021021909320988186 / 88101-2021
Veröffentlicht :
19.02.2021
Dokumententyp : Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Produkt-Codes :
71322500 - Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
DE-Frankfurt am Main: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen

2021/S 35/2021 88101

Bekanntmachung einer Änderung

Änderung eines Vertrags/einer Konzession während der Laufzeit
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: DB Netz AG (Bukr 16)
Postanschrift: Theodor-Heuss-Allee 7
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60486
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Siegmund, Heike
E-Mail: [7]heike.siegmund@deutschebahn.com
Telefon: +49 6926542948
Fax: +49 6926520071
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [8]http://www.deutschebahn.com/bieterportal

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

NBS Wallauer Spange: Objekt- und Fachplanungen Anteil DB Netz Lph. 3-4
und optional Lph. 5 und 6-7, sowie Anteil DB Station&Service Lph. 1-2
und optional 3-4, 6-7
Referenznummer der Bekanntmachung: 20FEI43383
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE71A Main-Taunus-Kreis
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung zum Zeitpunkt des Abschlusses des
Vertrags:

Mit der Maßnahme NBS Wallauer Spange wird eine zweigleisige
Verbindungsstrecke zwischen den Eisenbahnstrecken 3509 (Abschnitt
Abzweig Breckenheim Abzweig Kinzenberg) und 2690 (Abschnitt Abzweig
Breckenheim Abzweig Caltex) hergestellt. Somit entsteht eine weitere,
schnellere Schienenverbindung zwischen Wiesbaden Hbf und Frankfurt (M)
Flughafen Fernbf. Gemeinsam mit dem Bau der Schnellfahrstrecke (SFS)
Rhein-Main/Rhein-Neckar wird die Voraussetzung für die neuen
Regionalexpresslinien (Hessenexpress) von Wiesbaden Hbf nach Darmstadt
Hbf und Frankfurt (M) Hbf / Hanau Kinzigtal geschaffen.

Die Wallauer Spange ist im Bedarfsplan für die Bundesschienenwege im
Abschnitt 2 Neue Vorhaben im Unterabschnitt 1 Vordringlichen Bedarf
unter lfd. Nr. 4 als Teil des Vorhabens Korridor Mittelrhein: Zielnetz
I geführt. Die Strecke ist ca. 4,2 km lang und wird für eine
Geschwindigkeit von 130 km/h ausgelegt. Die Einbindegeschwindigkeit in
die Strecke 2690 ist mit 160 km/h vorgesehen. Es ist ausschließlich
Personenverkehr geplant. Die Strecke verläuft überwiegend in Dammlage
und überquert dabei Straßen (L3017, BAB 3), Wege (Wirtschaftsweg,
Elisabethenstraße), Bachläufe (Wickerbach, Mühlgraben) und die Strecke
2690. Weiterhin ist der Bau von vsl. 3 Stützwänden erforderlich.

Die Vorplanung soll zu einer genehmigungsfähigen Entwurfs- und
Genehmigungsplanung unter Verwendung der BIMMethodik weiterentwickelt
werden. Hierbei ist insbesondere eine Optimierung der Trassierung auf
Grundlage von neuen Entwicklungen in der Planung der
Straßeninfrastrukturmaßnahme Ausbau Autobahnkreuz Wiesbaden zu
überprüfen und durchzuführen. Weiterhin ist im Rahmen der LST-Planung
zu beachten, dass unter Berücksichtigung eines Haltepunktes an der
Wallauer Spange eine Einfädelgeschwindigkeit in die SFS K/RM von 160
km/h möglich ist. Gleiches gilt für die Ausfädelgeschwindigkeit aus der
SFS K/RM. Ggf. sind Anpassungen an der Trassierung vorzunehmen. Darüber
hinaus ist zwischen den Abzweigen Delkenheim und Diedenbergen ein
Blockteilung zur Vermeidung von Rückstau auf die Strecken 2690 und 3509
vorzusehen. Zwischen den Abzweigstellen Delkenheim und Kinzenberg ist
ebenfalls eine zusätzliche Blockteilung im Abstand von ca. 2 km zu
planen.

Grundleistungen dieses Vertrages sind die Leistungsphasen 3 und 4 für
die nachfolgenden Gewerke: Objektplanung Verkehrsanlagen,Objektplanung
Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke, Technische
Streckenausrüstung EEA/MTA, Technische Streckenausrüstung OLA,
Technische Streckenausrüstung LST/TK.

Dabei sind folgende Anlage zu planen: ca. 4,2 km lange, 2-gleisige
Trasse (Schotteroberbau), Dammbauwerke, 8 Weichen im Schotteroberbau, 2
Weichen in Fester Fahrbahn (Abzweig Diedenbergen), ca. 9 km neue
Oberleitung, 10 konstruktive Ingenieurbauwerke (Durchlässe, Stützwände,
Eisenbahnüberführungen), Kabeltiefbauarbeiten, LST-Ausrüstung
(Signaltechnik (GWB), Weichenantriebe), TK-Ausrüstung, 50 Hz-Anlagen
(Weichenheizanlagen).

Im Zuge der Errichtung der Wallauer Spange soll westlich des
Schnittpunktes der Wallauer Spange mit der L3017 eine neue
Verkehrsstation Wallau/Delkenheim entstehen. Die Planungsleistungen
hierfür (Lph. 1-2) werden hier mit ausgeschrieben. Es sind 2
Außenbahnsteige mit einer Länge von 210 m, einer Breite von 2,75 m und
einer Bahnsteighöhe von 76 cm in Dammlage vorgesehen. Die Erschließung
erfolgt vsl. mittels Treppenanlagen und Aufzug im Bereich der L 3017.
Die Bahnsteigausstattung ist gemäß Richtlinie zu planen.
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen
Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 08/09/2020
Ende: 31/05/2023
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt IV: Verfahren
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Bekanntmachung einer Auftragsvergabe in Bezug auf diesen Auftrag
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [9]2020/S 177-428339

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
Auftrags-Nr.: 20FEI43383
Bezeichnung des Auftrags:

NBS Wallauer Spange: Objekt- und Fachplanungen Anteil DB Netz Lph. 3-4
und optional Lph. 5 und 6-7, sowie Anteil DB Station&Service Lph. 1-2
und optional 3-4, 6-7
V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag des Abschlusses des Vertrags/der Entscheidung über die
Konzessionsvergabe:
27/08/2020
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (zum Zeitpunkt
des Abschlusses des Auftrags;ohne MwSt.)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Corona-Virus: Der Auftraggeber behält sich vor, wegen möglicher
Undurchführbarkeit der hier ausgeschriebenen Leistungen wegen
Einschränkungen aufgrund der Corona-Epidemie den Zuschlag nicht zu
erteilen/das Vergabeverfahren aufzuheben bzw. einzustellen. Ab dem
19.4.2017 ist bei Vergaben gemäß SektVO sowie größer 50 000 EUR nur
noch die Übermittlung von Angeboten/Teilnahmeanträgen über das
Vergabeportal der Deutschen Bahn AG zulässig.

Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den
unter III.1.1) bis III.1.3) genannten Erklärungen/Nachweisen folgende
weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich:

Erklärung, ob und in wieweit wir mit dem/den unten genannten weiteren
vom AG für dieses Projekt beauftragten Unternehmen verbunden
(gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG /
verwandtschaftlich) oder wirtschaftlich abhängig sind. Bei
Bietergemeinschaften gilt diese Verpflichtung bezogen auf jedes
einzelne Gemeinschaftsmitglied.

Beteiligte Unternehmen: DB Engineering und Consulting, Schüßler Plan,
Inge Umwelt (Fröhlich Sporbeck Drecker), Intermetric, BGS Umwelt, DB
Systemtechnik, GTC

Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen,
die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros
erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem
Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche
Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.

Erklärung, dass der Bewerber/Bieter den DB-Verhaltenskodex für
Geschäftspartner
([10]http://www.deutschebahn.com/lieferantenqualifizierung_downloads)
oder die BME-Verhaltensrichtlinie
([11]https://www.bme.de/fileadmin/_horusdam/2065-BME-Code_of_Conduct_de
utsch.pdf) oder einen eigenen Verhaltenskodex, der im Wesentlichen
vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird.

Erklärung zur Kartellrechtlichen Compliance- und
Korruptionsprävention,

Erklärung, dass er nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen
Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist,

Erklärung, dass das Unternehmen zu keinem Zeitpunkt in einem
Vergabeverfahren der Deutsche Bahn AG oder eines mit ihr gemäß §§ 15
ff. AktG verbundenen Unternehmens.

a) versucht hat, die Entscheidungsfindung in unzulässiger Weise zu
beeinflussen,

b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es
unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder

c) irreführende Informationen übermittelt hat, die die
Vergabeentscheidung beeinflussen konnte bzw. dies versucht hat.

Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:

Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein
Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Auflistung nach
o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst.
Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt.
Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.

Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind bei einem Aufruf zum
Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so
rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung
interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor
Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der
Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht
rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6
Tagen vor Ablauf der Frist zu beantworten.

Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor.

Bei Abgabe eines Teilnahmeantrages oder Angebots, in Form einer
Bietergemeinschaft, sollten sich die Bietergemeinschaften vorab im
Vergabeportal der DB AG registrieren lassen. Die Teilnahme am Verfahren
setzt die unveränderte Zusammensetzung der im Teilnehmerwettbewerb
zugelassenen Bietergemeinschaften voraus. Der Zusammenschluss der im
Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Einzelbieter zu Bietergemeinschaften
ist zulässig.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem
Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs.
2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S. 2 GWB endet die
Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach
Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt
der Europäischen Union. Nach Ablauf der jeweiligen Frist kann eine
Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15/02/2021

Abschnitt VII: Änderungen des Vertrags/der Konzession
VII.1)Beschreibung der Beschaffung nach den Änderungen
VII.1.1)CPV-Code Hauptteil
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
VII.1.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
VII.1.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE71A Main-Taunus-Kreis
Hauptort der Ausführung:

Frankfurt
VII.1.4)Beschreibung der Beschaffung:

Mit der Maßnahme NBS Wallauer Spange wird eine zweigleisige
Verbindungsstrecke zwischen den Eisenbahnstrecken 3509 (Abschnitt
Abzweig Breckenheim Abzweig Kinzenberg) und 2690 (Abschnitt Abzweig
Breckenheim Abzweig Caltex) hergestellt. Somit entsteht eine weitere,
schnellere Schienenverbindung zwischen Wiesbaden Hbf und Frankfurt (M)
Flughafen Fernbf. Gemeinsam mit dem Bau der Schnellfahrstrecke (SFS)
Rhein-Main/Rhein-Neckar wird die Voraussetzung für die neuen
Regionalexpresslinien (Hessenexpress) von Wiesbaden Hbf nach Darmstadt
Hbf und Frankfurt (M) Hbf/Hanau Kinzigtal geschaffen.

Die Wallauer Spange ist im Bedarfsplan für die Bundesschienenwege im
Abschnitt 2 Neue Vorhaben im Unterabschnitt 1 Vordringlichen Bedarf
unter lfd. Nr. 4 als Teil des Vorhabens Korridor Mittelrhein: Zielnetz
I geführt. Die Strecke ist ca. 4,2 km lang und wird für eine
Geschwindigkeit von 130 km/h ausgelegt. Die Einbindegeschwindigkeit in
die Strecke 2690 ist mit 160 km/h vorgesehen. Es ist ausschließlich
Personenverkehr geplant. Die Strecke verläuft überwiegend in Dammlage
und überquert dabei Straßen (L3017, BAB 3), Wege (Wirtschaftsweg,
Elisabethenstraße), Bachläufe (Wickerbach, Mühlgraben) und die Strecke
2690. Weiterhin ist der Bau von vsl. 3 Stützwänden erforderlich.

Die Vorplanung soll zu einer genehmigungsfähigen Entwurfs- und
Genehmigungsplanung unter Verwendung der BIMMethodik weiterentwickelt
werden. Hierbei ist insbesondere eine Optimierung der Trassierung auf
Grundlage von neuen Entwicklungen in der Planung der
Straßeninfrastrukturmaßnahme Ausbau Autobahnkreuz Wiesbaden zu
überprüfen und durchzuführen. Weiterhin ist im Rahmen der LST-Planung
zu beachten, dass unter Berücksichtigung eines Haltepunktes an der
Wallauer Spange eine Einfädelgeschwindigkeit in die SFS K/RM von 160
km/h möglich ist. Gleiches gilt für die Ausfädelgeschwindigkeit aus der
SFS K/RM. Ggf. sind Anpassungen an der Trassierung vorzunehmen. Darüber
hinaus ist zwischen den Abzweigen Delkenheim und Diedenbergen ein
Blockteilung zur Vermeidung von Rückstau auf die Strecken 2690 und 3509
vorzusehen. Zwischen den Abzweigstellen Delkenheim und Kinzenberg ist
ebenfalls eine zusätzliche Blockteilung im Abstand von ca. 2 km zu
planen.

Grundleistungen dieses Vertrages sind die Leistungsphasen 3 und 4 für
die nachfolgenden Gewerke: Objektplanung Verkehrsanlagen,Objektplanung
Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke, Technische
Streckenausrüstung EEA/MTA, Technische Streckenausrüstung OLA,
Technische Streckenausrüstung LST/TK.

Dabei sind folgende Anlage zu planen: ca. 4,2 km lange, 2-gleisige
Trasse (Schotteroberbau), Dammbauwerke, 8 Weichen im Schotteroberbau, 2
Weichen in Fester Fahrbahn (Abzweig Diedenbergen), ca. 9 km neue
Oberleitung, 10 konstruktive Ingenieurbauwerke (Durchlässe, Stützwände,
Eisenbahnüberführungen), Kabeltiefbauarbeiten, LST-Ausrüstung
(Signaltechnik (GWB), Weichenantriebe), TK-Ausrüstung, 50 Hz-Anlagen
(Weichenheizanlagen).

Im Zuge der Errichtung der Wallauer Spange soll westlich des
Schnittpunktes der Wallauer Spange mit der L3017 eine neue
Verkehrsstation Wallau/Delkenheim entstehen. Die Planungsleistungen
hierfür (Lph. 1-2) werden hier mit ausgeschrieben. Es sind 2
Außenbahnsteige mit einer Länge von 210 m, einer Breite von 2,75 m und
einer Bahnsteighöhe von 76 cm in Dammlage vorgesehen. Die Erschließung
erfolgt vsl. mittels Treppenanlagen und Aufzug im Bereich der L 3017.
Die Bahnsteigausstattung ist gemäß Richtlinie zu planen.
VII.1.5)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen
Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 08/09/2020
Ende: 31/05/2023
VII.1.6)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)
VII.2)Angaben zu den Änderungen
VII.2.1)Beschreibung der Änderungen
Art und Umfang der Änderungen (mit Angabe möglicher früherer
Vertragsänderungen):

LÄ04: Im Projekt Wallauer Spange wurde im Zuge der Vorplanung eine
Eisenbahnüberführung (EÜ) über die Landesstraße L3017 geplant. Durch
die Errichtung eines Bahn-Haltepunktes und durch die Umplanung der
dortigen Anschlussstelle Wallau der BAB 66 in unmittelbarer Nähe der EÜ
ist gemäß Planungen seitens Hessen Mobil als Straßenbaulastträger eine
Aufweitung des Straßenquerschnitts um mehr als 10 m gegenüber der
Vorplanung vorgesehen. Hierdurch wird eine Umplanung der EÜ L3017
notwendig, für die Teilleistungen der Lph 1+2 auf Seiten des AN erneut
anfallen.
VII.2.2)Gründe für die Änderung
Notwendigkeit zusätzlicher Bauarbeiten, Dienstleistungen oder
Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer/Konzessionär
(Artikel 43 Absatz 1 Buchstabe b der Richtlinie 2014/23/EU, Artikel 72
Absatz 1 Buchstabe b der Richtlinie 2014/24/EU, Artikel 89 Absatz 1
Buchstabe b der Richtlinie 2014/25/EU)
Beschreibung der wirtschaftlichen oder technischen Gründe und der
Unannehmlichkeiten oder beträchtlichen Zusatzkosten, durch die ein
Auftragnehmerwechsel verhindert wird:

Zum Zeitpunkt der Ausschreibung der Planungsleistungen (Lph. 3-4) lagen
der DB Netz AG weder die Planungen der DEGES im Bereich der
Anschlussstelle Wallau der BAB 66 vor, noch waren die umfangreichen
kommunalen Planungen zur Erschließung des Haltepunktes, die sich aus
den prognostizierten Reisendenzahlen nicht ableiten ließen, bekannt
oder absehbar. Beide neuen Sachverhalte führen zu den o.b. Planungen
der Hessenmobil zum Straßenquerschnitt, der der DB Netz AG mit Datum
vom 3.2.2021 übermittelt wurde.
VII.2.3)Preiserhöhung

References

7. mailto:heike.siegmund@deutschebahn.com?subject=TED
8. http://www.deutschebahn.com/bieterportal
9. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:428339-2020:TEXT:DE:HTML
10. http://www.deutschebahn.com/lieferantenqualifizierung_downloads
11. https://www.bme.de/fileadmin/_horusdam/2065-BME-Code_of_Conduct_deutsch.pdf

 
 
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