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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Frankfurt am Main - Bauwesenversicherungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021011309180513211 / 15199-2021
Veröffentlicht :
13.01.2021
Angebotsabgabe bis :
09.02.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Verschiedene Zuschlagskriterien
Produkt-Codes :
66513200 - Bauwesenversicherungen
DE-Frankfurt am Main: Bauwesenversicherungen

2021/S 8/2021 15199

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: DB Netz AG
Postanschrift: Theodor-Heuss-Allee 5-7
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE DEUTSCHLAND
Postleitzahl: 60486
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): DVA Deutsche Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs-GmbH,
Thomas Zorn, Marienbader Platz 1, 61348 Bad Homburg, v. d. H.
E-Mail: [6]Thomas.Zorn@dva.db.de
Telefon: +49 6172 / 4868-363
Fax: +49 6172/4868-9363
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.dbnetze.com
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere
Auskünfte sind erhältlich unter: [8]https://www.subreport.de/E68913941
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E68913941
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 2 (Vertragsbeteiligung) Kombinierte Bauleistungs-, Montage-,
Haftpflicht- und Planungshaftpflichtversicherung für das Bauprojekt
ESTW Elze
Referenznummer der Bekanntmachung: TVK/ZO/1905/Los 2
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
66513200 Bauwesenversicherungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Los 2 (Vertragsbeteiligung) Kombinierte Bauleistungs-, Montage-,
Haftpflicht- und Planungshaftpflichtversicherung für das Bauvorhaben
ESTW Elze für den Bauherrn DB Netz AG sowie für alle mit der Planung,
Überwachung und Ausführung dieses Bauprojekts von der DB Netz AG
beauftragten Unternehmen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
Maximale Anzahl an Losen, die an einen Bieter vergeben werden können: 1
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, Aufträge unter
Zusammenfassung der folgenden Lose oder Losgruppen zu vergeben:

Los 1 des Auftrags (Vertragsführung) ist aus technischen Gründen
separat bekannt gemacht ([10]http://www.subreport.de/E44758913). Für
den Fall, dass für ein Los keine oder nur unwirtschaftliche Angebote
abgegeben werden, ist der Auftraggeber zur Sicherstellung der
Gesamtversorgung berechtigt, die Vergabe insgesamt einzustellen und
gegebenenfalls ein neues Vergabeverfahren unter Zusammenfassung der
beiden Lose durchzuführen.
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 1 (Vertragsführung) Kombinierte Bauleistungs-, Montage-,
Haftpflicht- und Planungshaftpflichtversicherung für das Bauprojekt
ESTW Elze
Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
66513200 Bauwesenversicherungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE DEUTSCHLAND
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Hinweis: Aus technischen Gründen muss für jedes Los dieses Auftrags ein
separater Vorgang mit einer eigenen Referenznummer auf der für dieses
Verfahren genutzten Vergabeplattform subreport ELViS angelegt werden.
Dies führt dazu, dass für jedes Los auch eine separate
Auftragsbekanntmachung im TED erfolgt, auch wenn beide Lose zu einem
Auftrag gehören. Informationen zu Los 2 (Beteiligung) enthält diese
Bekanntmachung. Informationen zu Los 1 (Führung) siehe:
[11]https://www.subreport.de/E44758913
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 22/03/2021
Ende: 06/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Es handelt sich um eine Projektversicherung. Die Vertragsdauer
entspricht der Projektlaufzeit (Bauzeit). Die Laufzeitangaben sind nur
vorläufig. Eine Verlängerung über die derzeit geplante Bauzeit hinaus,
z. B. bei Verzögerungen im Planungs- und Bauablauf, ist nach den
Bedingungen des Vertrages mitversichert.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 2 (Vertragsbeteiligung) Kombinierte Bauleistungs-, Montage-,
Haftpflicht- und Planungshaftpflichtversicherung für das Bauprojekt
ESTW Elze
Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
66513200 Bauwesenversicherungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE DEUTSCHLAND
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der Vergabe hier ist Los 2 (Vertragsbeteiligung) an der
Kombinierten Bauleistungs-, Montage-, Haftpflicht-und
Planungshaftpflichtversicherung für das Bauprojekt ESTW Elze.

Die DB Netz AG plant die Erneuerung des ESTW Elze. Die Stellwerke auf
dem Streckenabschnitt Rethen (Leine) Elze (Han) der Strecke 1732 und
das Stellwerk des Bf Voldagsen der Strecke 1820 sind abgängig und
müssen zum Erhalt der Verfügbarkeit erneuert werden. Die Erneuerung der
Innen- und Außenanlagen erfolgt in ESTW-Technik mit Ks-Signalen. Im
Rahmen dieser LST-Maßnahme wird der Spurplan des Bf Elze (Han) den
heutigen Anforderungen unter Beachtung der künftigen
Seehafenhinterlandverkehre angepasst. Die Hauptsignale im
Planungsbereich erhalten die Funktion der Zuglenkung und werden mit Zs7
ausgerüstet. In den Nachbarbetriebsstellen werden die Signale in
Richtung dieses ESTW-Bereichs mit Zs7 ausgerüstet. Die im Endzustand
noch vorhandenen Bahnübergänge sind der neuen Stellwerkstechnik
anzupassen und Anrufschranken sind ggf. zu beseitigen bzw. mit anderer
BÜ-Sicherungstechnik zu versehen. Die ZN-Anlage, Ober-leitungsanlage,
Beleuchtung, Weichenheizung, Einbruch- und Brandmeldeanlagen sind
entsprechend der BZ-Konzeption einzurichten bzw. anzupassen. Nicht
vermeidbare erhebliche Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft
werden durch Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen (LBP-Maßnahmen)
kompensiert. Da sich auch Änderungen bei der Bahnsteigbeschallung und
-beleuchtung ergeben, ist Station und Service einzubinden. Weiterhin
ist durch erforderliche Änderungen in der Stromversorgung DB Energie
ein-zubinden.

Die Investitionssumme für dieses Projekt mit einer derzeit geplanten
Bauzeit bis 6.12.2024 wird mit 106 Mio. EUR veranschlagt. Hiervon sind
bereits ca. 5 342 Mio. EUR über einen bestehenden Vertrag abgerechnet
worden. Der hier neu ausgeschriebene Versicherungsvertrag wird den
bestehenden Vertrag ablösen. Es wird mit einer derzeit geplanten
Bauzeit bis zum 6.12.2024 gerechnet. Entsprechend ist die vorläufige
Laufzeit des Versicherungsvertrags ebenfalls bis zum 6.12.2024
(zuzüglich Extended Maintenance und Nachhaftung siehe unten) geplant.
Der Versicherungsvertrag beginnt nach Beendigung des
Ausschreibungsverfahrens vsl. ab 22.3.2020 (ggfs. später) im Anschluss
an eine derzeit bestehende Vorlaufdeckung.

(Typ H-EU) In der Haftpflichtversicherung beträgt die Deckungssumme je
Schadenfall 20 000 000 EUR pauschal für Personen-, Sach- und
Vermögensschäden, einschließlich der Leistungen aus der
Umwelthaftpflichtversicherung.

In der Planungshaftpflichtversicherung steht eine separate
Deckungssumme je Schadenfall von 10 000 000 EUR pauschal für Sach- und
Vermögensschäden zur Verfügung. Die vorgenannten Summen sind dreifach
maximiert.

Die Extendend Maintenance im Teil Bauleistungs- und Montageversicherung
beträgt 42 Monate. Die Nachhaftung beträgt in der
Haftpflichtversicherung 10 Jahre, in der Umwelthaftpflicht- und
Umweltschadenversicherung 5 Jahre.

Der generelle Selbstbehalt beträgt mindestens 10 000 EUR. Für
Personenschäden entfällt der Selbstbehalt. Im Rahmen der erweiterten
Planungshaftpflichtversicherung beträgt der vertragliche Selbstbehalt
100 000 EUR je Schadenfall. In der Planungshaftpflichtversicherung ist
die erweiterte Planungsdeckung eingeschlossen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 22/03/2021
Ende: 06/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Es handelt sich um eine Projektversicherung. Die Vertragsdauer
entspricht der Projektlaufzeit (Bauzeit). Die Laufzeitangaben sind nur
vorläufig. Eine Verlängerung über die derzeit geplante Bauzeit hinaus,
z.B. bei Verzögerungen im Planungs- und Bauablauf, ist nach den
Bedingungen des Vertrages mitversichert.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Für Los 2:

1. Vorlage der vollständig ausgefüllten Bietereigenerklärung zum
Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit;

2. Die Unternehmen müssen in der Lage sein, eine Beteiligungsquote von
mindestens 5 % des Vertrags zeichnen zu können (Nachweis per
Bietereigenklärung);

3. Die Unternehmen müssen als Risikoträger zum Betrieb der
ausgeschriebenen Versicherungssparte(n)
(Bauwesenversicherung/Haftpflichtversicherung/Schaden- o.
Verlustversicherung) in einem Staat der EU zugelassen sein und die
gesetzlichen Voraussetzungen zur Ausübung des Geschäftsbetriebs als
Versicherungsunternehmen nach den gesetzlichen Bestimmungen des
Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG),

Insbesondere die Erlaubnistatbestände der §§ 8 ff., 57 ff., 61 ff. und
67 ff. erfüllen. Nachweis per Bietereigenerklärung.

Vertreter von Unternehmen, die außerhalb der Landesgrenzen der
Bundesrepublik Deutschland ihren Geschäftssitz haben, geben die oben
genannte(n) Erklärung(en) nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des
Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, ab.

Die Laufzeit des ausgeschriebenen Versicherungsvertrags geht über den
derzeit vorgesehenen Zeitpunkt des Austritts des Vereinigten
Königreichs (UK) aus der EU hinaus. Nach dem Austritt des Vereinigten
Königreichs (UK) geht der Auftraggeber davon aus, dass vorbehaltlich
etwaiger Verträge und Übergangsregelungen

Versicherungsunternehmen mit Geschäftssitz in UK spätestens nach dem
Ende der Übergangsfrist ab 1.1.2021 voraussichtlich nicht mehr dem
europäischen Versicherungsaufsichtssystem unterliegen und als
Drittstaaten gelten werden.

Versicherungsunternehmen mit Geschäftssitz in UK erklären, dass sie
zusätzlich zu dieser Bietereigenerklärung gesondert darlegen
(formfrei), dass und welche Maßnahmen nach einem Brexit ergriffen
werden zur Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen aus dem
Versicherungsvertrag (insbesondere Schadenzahlungen) über den Zeitpunkt
des Brexit hinaus und zur Sicherstellung des Marktzugangs in die EU
(Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb). Der Auftraggeber behält sich
Rückfragen sowie die Anforderung zusätzlicher Nachweise in diesem
Zusammenhang ausdrücklich vor;

4. Die Unternehmen müssen über ein aktuell gültiges Rating von
mindestens A- nach Standard & Poor's oder eine vergleichbare Bewertung
einer anderen unabhängigen Ratingagentur verfügen. Unternehmen, die
kein Rating besitzen, müssen nachweisen, dass sie eine mit dem
geforderten Rating vergleichbare finanzielle Leistungsfähigkeit
besitzen (Bietereigenklärung). Der Auftraggeber behält sich die
Anforderung eines aktuellen Nachweises des Ratings bzw. des
vergleichbaren Nachweises der finanziellen Leistungsfähigkeit sowie
eine Gegenprüfung der Nachweise vor.

Eine Vertretung der Unternehmen (Versicherungsgesellschaften) ist nur
zugelassen, wenn der Vertreter/Bevollmächtigte über eine vom
Versicherer rechtsverbindlich erteilte, uneingeschränkte Vollmacht für
die Teilnahme am Vergabeverfahren verfügt.

Der Vertreter/Bevollmächtigte handelt ausschließlich für die
Versicherungsgesellschaft, für die die Vollmacht vorgelegt wird.
Mehrfachbeteiligungen sind ausgeschlossen. Die Vollmacht ist mit dem
Teilnahmeantrag vorzulegen.

Für die Erklärungen ist der Vordruck Bietereigenklärung zu nutzen.
Er steht als Bestandteil der Vergabeunterlagen zur Verfügung. Die
Bietereigenerklärung ist vollständig ausgefüllt mit dem Teilnahmeantrag
zwingend einzureichen. Sollte diese nicht vorliegen, kann dies zum
Ausschluss vom Verfahren führen.

Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen gem. § 51 Abs. 2 SektVO
nachzufordern. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht
akzeptiert. Weitere erforderliche Unterlagen/Nachweise siehe VI.3).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Die Unternehmen müssen in der Lage sein, den Geschäftsverkehr in
deutscher Sprache abwickeln zu können (Nachweis per
Bietereigenerklärung).

2. Die Unternehmen müssen die Schadenabwicklung ausschließlich durch
den führenden Versicherer akzeptieren und die von ihm abgegebenen
Erklärungen im Rahmen der Schadenabwicklung anerkennen (Nachweis per
Bietereigenerklärung).

Für die Erklärungen ist der Vordruck Bietereigenklärung zu nutzen.
Er steht als Bestandteil der Vergabeunterlagen zur Verfügung.

Die geforderte Erklärung ist vollständig ausgefüllt mit dem
Teilnahmeantrag zwingend einzureichen.

Sollte diese nicht vorliegen, kann dies zum Ausschluss bei diesem
Vergabeverfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen
gem. § 51 Abs. 2 SektVO nachzufordern. Ein Verweis auf frühere
Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Weitere erforderliche
Unterlagen/Nachweise siehe VI.3)
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Die Prämie wird gemäß Zahlungsplan für die vorläufige Vertragslaufzeit
in jährlichen Teilbeträgen jeweils zum 1.7. erhoben.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/02/2021
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 09/02/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/06/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Mit dem Teilnahmeantrag verpflichten sich die Unternehmen zur
vertraulichen Behandlung der im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens
zur Verfügung gestellten Unterlagen/Informationen. Mit dem
Teilnahmeantrag muss eine Vertraulichkeitserklärung abgeben werden. Ein
Muster für die Vertraulichkeitserklärung ist Teil der
Vergabeunterlagen. Sie ist mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

2. Der Auftraggeber stellt die vertraulichen Vergabeunterlagen nicht
bereits sofort mit Beginn des Vergabeverfahrens zur Verfügung. Die
Unterlagen werden vielmehr erst nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs
lediglich den ausgewählten geeigneten und zuverlässigen Unternehmen zum
Download zur Verfügung gestellt. Erforderlich ist zudem, dass die
Unternehmen dem Auftraggeber zuvor die vertrauliche Behandlung der
Unterlagen mittels Vertraulichkeitserklärung zugesichert haben.

3. Im Rahmen der Bietereigenerklärung verpflichten sich die Bewerber,
dass sie den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner oder einen eigenen
Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien
verbindlich für sie festlegt, einhalten werden. Er steht als
Bestandteil der Vergabeunterlagen zur Verfügung.

4. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag für dieses Los (Los 2 Beteiligung)
ist mit allen geforderten, vollständig ausgefüllten Erklärungen
(Bietereigenerklärung, Vertraulichkeitserklärung, ggf.
Bietergemeinschaftserklärung) vollständig und ausschließlich
elektronisch über die e-Vergabeplattform subreport ELViS in Textform
nach § 126 b BGB einzureichen.

5. Alle unter den Abschnitten III.1.2) und III.1.3) sowie VI.3)
geforderten Nachweise/Erklärungen/Referenzen sind mit dem
Teilnahmeantrag zwingend einzureichen. Sollten diese nicht vorliegen,
kann dies zum Ausschluss von diesem Vergabeverfahren führen. Der
Auftraggeber behält sich vor, Nachweise/Erklärungen gem. § 51 Abs. 2
SektVO nachzufordern. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht
akzeptiert. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl
berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.

6. Fragen zum Teilnahmewettbewerb/Vergabeverfahren sind unverzüglich,
jedoch spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Frist zur Abgabe der
Teilnahmeanträge/Angebote zu stellen. Der Auftraggeber kann von der
Beantwortung von Fragen absehen, die nach diesem Zeitpunkt gestellt
werden. Antworten werden auf der eVergabeplattform subreport ELViS
zur Verfügung gestellt. Es liegt im Verantwortungsbereich der
Unternehmen, regelmäßig Einsicht in ihr Postfach der e-Vergabeplattform
zu nehmen und dort hinterlegte Informationen/Dokumente abzurufen.

7. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf Grundlage der
Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.

8. Die Betreuung der Versicherungsverträge erfolgt courtagepflichtig
durch die DVA Deutsche Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs-GmbH. Bei der
Angebotskalkulation ist von allen Bietern die Vergütung einer in
gleicher Höhe festgelegten Courtage an diese zu berücksichtigen. Sie
wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe bekannt gegeben.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 52123
Land: Deutschland
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499400
Internet-Adresse: [12]www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht
mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 S. 1 GWB).
Der Zuschlag darf erst 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe
der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage
nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134
Abs. 2 GWB) erteilt werden. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags
setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße
innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. soweit die
Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen
erkennbar sind bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist
gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB).

Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen
verwiesen.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/01/2021

References

6. mailto:Thomas.Zorn@dva.db.de?subject=TED
7. http://www.dbnetze.com/
8. https://www.subreport.de/E68913941
9. https://www.subreport.de/E68913941
10. http://www.subreport.de/E44758913
11. https://www.subreport.de/E44758913
12. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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