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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hamburg - Bauarbeiten zur Erneuerung von Brücken
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020101609364220445 / 491436-2020
Veröffentlicht :
16.10.2020
Angebotsabgabe bis :
17.11.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
45221119 - Bauarbeiten zur Erneuerung von Brücken
45111100 - Abbrucharbeiten
45221115 - Bauarbeiten für Stahlbrücken
45233120 - Straßenbauarbeiten
DE-Hamburg: Bauarbeiten zur Erneuerung von Brücken

2020/S 202/2020 491436

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Bauauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Hamburg Port Authority AöR
Postanschrift: Neuer Wandrahm 4
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Postleitzahl: 20457
Land: Deutschland
E-Mail: [6]zentralereinkauf@hpa.hamburg.de
Telefon: +49 40428473919/2181
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://my.vergabe.rib.de
Adresse des Beschafferprofils: [8]https://my.vergabe.rib.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/3/tenderId/97729
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]https://my.vergabe.rib.de
I.6)Haupttätigkeit(en)
Hafeneinrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Teilerneuerung der Freihafenelbbrücke
Referenznummer der Bekanntmachung: EC-0771-20-V-EU
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45221119 Bauarbeiten zur Erneuerung von Brücken
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Freihafenelbbrücke liegt an der nordöstlichen Grenze des
Hafengebietes und bildet die Verkehrstechnische Anbindung an das
Stadtgebiet. Aufgrund der Tragfähigkeitsdefizite der mittlerweile fast
100 Jahre alten, genieteten Stahlkonstruktion plant die Hamburg Port
Authority (HPA) die Grundinstandsetzung der Freihafenelbbrücke
einschließlich eines Teilneubaus.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45111100 Abbrucharbeiten
45221115 Bauarbeiten für Stahlbrücken
45233120 Straßenbauarbeiten
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Hauptort der Ausführung:

Hamburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Es werden die 3 jeweils ca. 100 m langen und rd. 2 400 t schweren
Überbauten zunächst ausgeschwommen, zu einem Montageplatz am
Auguste-Viktoria-Kai

Transportiert und dort mittels einer extra für diesen Zweck
herzustellenden Verschubbahn auf die Montagefläche verbracht. Hier
werden die Überbauten Nord und Süd in der Weise instandgesetzt, dass
die alte Fahrbahnkonstruktion komplett entfernt und durch eine
Neubaukonstruktion ersetzt wird.

Die historischen Stahlfachwerkbögen werden ent- und neu beschichtet,
dort wo erforderlich repariert und anschließend mittels
Schraubverbindungen mit den neuen Fahrbahnkonstruktionen verbunden. Der
mittlere Überbau kann aufgrund eines Kriegsschadens nicht
instandgesetzt werden und wird komplett durch einen Neubau ersetzt.
Nach Beendigung dieser Arbeiten werden die Überbauten wieder an ihre
ursprüngliche Lage verbracht.

Darüber hinaus werden die bisher mittels Caissons gegründeten
Widerlager durch Neubauten ersetzt, wobei je Widerlager 18
Großbohrpfähle von 2,00 m Durchmesser und einer Länge von rd. 20 - 22 m
als Gründungselemente zum Einsatz kommen. Die beiden Strompfeiler
bleiben weitgehend erhalten.

Sie werden nur im Kopfbereich teilweise abgebrochen und dort mit einer
neuen Stahlkonstruktion versehen. Die Stützwände, die den Geländesprung
zwischen Straße und westlich benachbartem Gelände sichern, sind mittels
Stahlbetonpfählen tiefgegründet und mit einer massiven Verkleidung aus
Granitsteinen versehen. Die Stützwände selbst werden durch eine auf
Mikropfählen zu gründende Stahlbetonkonstruktion ersetzt, die
Granitverkleidung soll aus Denkmalschutzgründen mit dem jetzigen
Fugenbild wiederhergestellt werden. Entsprechendes gilt für die beiden
rotundenartigen Treppen und für die lediglich leicht gekrümmte Treppe,
die die Stützwand nach Süden hin begrenzt.

Die Länge der so zu sanierenden Stützwände einschließlich Treppen
beträgt ca. 120 m.

Sowohl auf der Nordseite als auch auf der Südseite wird für die
Baugrubensicherung zum Gleis der DB hin eine 25 m bzw. 22 m lange
tangierende Bohrpfahlwand hergestellt, bei allen Tiefgründungsarbeiten
ist aufgrund der unmittelbaren benachbarten Bahnbrücken, über die der
gesamte Bahnverkehr vom Hamburger Hbf in südliche und westliche
Richtung verläuft, äußerste Sorgfalt erforderlich.

Bodenauflockerungen aufgrund unsachgemäßer Herstellung der
Gründungselemente, die unter Umständen zu Bewegungen der
Brückenwiderlager der Bahn führen können, sind unter allen Umständen zu
vermeiden. Es wird seitens des AG an den Bahnbrücken ein Monitoring
durchgeführt, um etwaige Bewegungen der Bahnbrückenwiderlager lückenlos
zu erfassen.

Für die Verbringung der Überbauten auf den Montageplatz wird dort eine
tiefgegründete Verschubbahn als Bauhilfsmaßnahme hergestellt. Als
Gründungselemente sind hierfür insgesamt 36 Großbohrpfähle mit 1,50 m
und 1,0 m Durchmesser vorgesehen. Geplant ist, diese mit 2
Stahlbetonbalken von bis zu 3 m Höhe und in der Regel 2 m Breite(teilw.
auch 6 m) zu versehen, auf denen der Verschub stattfinden soll. Die zu
überbrückende Kaimauer ist abgängig und darf keine zusätzliche
Belastung erfahren.

Die Traggerüste für die Überbauten werden ebenfalls tiefgegründet und
zwar auf ca.130 Mikropfählen je Überbau. Um die Brückensperrzeit zu
minimieren sind die Überbauten nahezu zeitlich parallel herzustellen
bzw. zu bearbeiten. Daher benötigt jeder Überbau eine eigenes
Traggerüst einschließlich zugehöriger Tiefgründung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 42
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewerber werden anhand der unter III.1.4 aufgeführten Objektiven
Teilnahmeregeln und -kriterien ausgewählt. Die vier ranghöchsten
Bewerber werden für das nachfolgende Verhandlungsverfahren
herangezogen. Die Punkte werden folgendermaßen vergeben:

1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit 20 % (max. 20
Punkte):

1.1 Mittlerer Jahresumsatz aus den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren

(entsprechend Kategorie D.2):

< 15 Mio. EUR: 0 Punkte (Ausschluss von der Wertung; Mindestkriterium);

> 30 Mio. EUR10 Punkte;

Dazwischen erfolgt geradlinige Interpolation.

1.2 Mitarbeiteranzahl (entsprechend Kategorie D.3):

Bewertet wird die Anzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten
eigenen Mitarbeiter

Während der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre:

< 25 Mitarbeiter 0 Punkte;

> 75 Mitarbeiter 10 Punkte;

Dazwischen erfolgt geradlinige Interpolation.

2. Technische Leistungsfähigkeit (entsprechend Kategorie E.1) 80 %
(max. 80 Punkte):

Zu erfüllende Bewertungsfaktoren gemäß Formblatt E.1: Technische
Leistungsfähigkeit

Je Referenz werden bei jedem erfüllten Bewertungsfaktor 2 Punkte
vergeben.

Erfüllt eine Referenz mehrere Anforderungen so werden auch entsprechend
viele Punkte vergeben. Es werden jedoch maximal 5 Referenzen je
Bewertungsfaktor gewertet und somit 10 Punkte vergeben werden. Daher
können maximal 80 Punkte bei der Technischen Leistungsfähigkeit
erreicht werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Das Projekt steht unter dem Vorbehalt der noch nicht abschließend
gesicherten Finanzierung, Plangenehmigung und Gestattungsvereinbarungen
mit den benachbarten Trägern öffentlicher Belange (DB AG und Hafencity
GmbH).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber
wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche
Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen
zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften
entgegenstehen (Kategorie A.5 gem. Bewerberbogen).

2. Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der
Standorte und der Niederlassungen. Sofern die Ausführung durch eine
Niederlassung erfolgen soll, sind die abgefragten Daten für die
Niederlassung zu erstellen. (Kategorie A.6 gem. Bewerberbogen),

3. Angaben zur zahlenmäßigen Entwicklung der Personalstruktur des
Bewerbers innerhalb der letzten 5 Jahre. (Kategorie A.7 gem.
Bewerberbogen),

4. Bescheinigung über die Eintragung in das Berufs- oder
Handelsregister (Kategorie A.8 gem. Bewerberbogen),

5. Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und 124
GWB 2016 vorliegen (Kategorie A.9 gem. Bewerberbogen).

6. Bestehende Berufs- und/oder Betriebshaftpflichtversicherung
(Kategorie A.10 gem. Bewerberbogen).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 5 abgeschlossenen
Geschäftsjahre. (Kategorie D.1 gem. Bewerberbogen),

2. Umsatz des Unternehmens während der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu
vergebenden Leistung vergleichbar sind. Soweit die Umsätze von dem
Bewerber zusammen mit anderen (z. B. Arbeitsgemeinschaft) erbracht
wurden, sind diese gesondert unter Angabe des prozentualen Anteils am
Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen. (Kategorie D.2
gem. Bewerberbogen),

3. Zahl der letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre
jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach
Gewerbliches Personal, Technische Angestellte, Kaufmännische
Angestellte, Sonstige (Kategorie D.3 gem. Bewerberbogen).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 2.) Kategorie D.2 gem. Bewerberbogen

Umsatz vergleichbarer Leistungen des Unternehmens:

Mindestens 15 Mio. EUR/Jahr im Mittel (entsprechend in Summe 45 Mio.
EUR für die 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre)
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Angaben (Referenzen) zur Ausführung von Leistungen in den letzten 7
abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenen Leistung
vergleichbar sind (Kategorie E.1 gem. Bewerberbogen),

2. Folgender Qualifikationsnachweis: Herstellerbezogene
Produktqualifikation (HPQ) nach DBS 918005 (EXC3DB) für Stahlbrücken
(Kategorie E.3 gem. Bewerberbogen).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1.) Kategorie E. 1 gem. Bewerberbogen

Angaben zur Ausführung von Leistungen in den letzten 7
abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenen Leistung
vergleichbar sind.

Kompetenzbereich 1 Stahlbrückenbau:

Mindestens 1 x Herstellung einer Stahl- oder Stahlverbundbrücke mit
einer Stützweite

Von mindestens 60 m

Kompetenzbereich 2 Ingenieurbau:

Mindestens 1 x Herstellung von Großbohrpfählen mit einem Durchmesser
von mindestens 1,50 m.

Zu 2.) Kategorie E. 3 gem. Bewerberbogen

weitere Unterlagen:

Vorliegen der folgenden, zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung
gültigen Qualifikation:

Herstellerbezogene Produktqualifikation (HPQ) nach DBS 918005 (EXC3DB)
für Stahlbrücken.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers 20
% (gem. Pkt. III.1.2)),

2. Technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers 80 % (gem. Pkt.
III.1.3)),

Details zur Bewertung der Teilnahmeanträge ist dem Abschnitt II.2.9 zu
entnehmen.

Die genannten Mindestanforderungen zur 1.) Wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit und zur 2.) Technische
Leistungsfähigkeit müssen zwingend erfüllt sein. Wenn
Mindestanforderungen nicht erfüllt werden, erfolgt der Ausschluss vom
weiteren Verfahren.
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Werden erst in den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren
gefordert (2.Stufe des Vergabeverfahrens)
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Werden erst in den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren
gefordert (2.Stufe des Vergabeverfahrens)
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in)

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 17/11/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 01/02/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016.

2. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur
Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt.
II.1.4) und II.2.4) grob beschrieben.

3. Unter [11]www.vergabe.rib.de ist ein Bewerberbogen und dazugehörige
Anlagen abzurufen. Dieser Bewerberbogen beschreibt die für den
Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Der ausgefüllte
Bewerberbogen ist mit den Teilnahmeunterlagen einzureichen. Andere
schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung
gestellt.

4. Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen und allen einzureichenden
Unterlagen/Anlagen und Nachweisen muss ausschließlich auf
elektronischen Weg (digital) erfolgen. Hierzu ist bei den Vergaben der
Hamburg Port Authority AöR und ihren Tochterunternehmen zwingend die
Vergabeplattform [12]www.vergabe.rib.de zu nutzen. Teilnahmeanträge in
Papierform sind ab dem 18.10.2018 nicht mehr zulässig und müssen
zwingend ausgeschlossen werden. Eine (kostenfreie) Registrierung auf
der Plattform ist hierbei erforderlich. Teilnahmeanträge müssen über
die Vergabeplattform elektronisch in Textform, elektronisch mit
fortgeschrittener Signatur oder elektronisch mit qualifizierter
Signatur zum vorgegebenen Termin eingereicht werden. Ein nicht form-
oder fristgerecht übermittelter Teilnahmeantrag wird ausgeschlossen. Es
sind nur Teilnahmeanträge zur Öffnung zugelassen, die bis zum Ablauf
der Teilnahmefrist elektronisch über die Vergabeplattform eingegangen
sind.

5. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer
Bewerbergemeinschaft zu begründen. Der Bewerberbogen ist für jedes
Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, nicht jedoch für
Nachunternehmer. Weitere Angaben, s. Kapitel 5 in den Informationen zum
Bewerberbogen.

6. Nachunternehmer: Siehe Kapitel 6 in den Informationen zum
Bewerberbogen.

7. Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige
Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem.Pkt. III.1) vorzulegen. Bei
fremdsprachigen Bescheinigungen gem. Pkt III.1) kann vom Auftraggeber
eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden.

8. Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese
über die Vergabe-Plattform oder mit Angabe der Vergabenummer per E-Mail
an folgende Adresse zu richten:

E-Mail: [13]ZentralerEinkauf@hpa.hamburg.de

Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den
Bewerbungsunterlagen werden in der nach § 16 Abs. 3 Nr. 1 SektVO
vorgesehenen Frist vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt.

Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet
werden, sind unter [14]www.vergabe.rib.de veröffentlicht. Der Bewerber
hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.

9. Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche
die unter Pkt. III.1) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen. Die am
besten geeigneten Bewerber (max. 4) erhalten nach Auswertung der
Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur
Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine
entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren
Vergabeverfahren.

10. Das sich nach dem Teilnahmewettbewerb anschließende
Verhandlungsverfahren wird bei Bedarf in mehreren Schritten
durchgeführt. Die am besten geeigneten Bewerber (max. 4) werden
voraussichtlich im Februar 2021 zur Abgabe eines ersten verbindlichen
Angebotes aufgefordert.

Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu
erteilen, ohne mit den Bietern bzw. Bietergemeinschaften zu verhandeln.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer bei der Behörde für
Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelderstraße 19
Ort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt §
160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016. Insbesondere ist ein Antrag auf ein
Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016 nur zulässig,
soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Hamburg Port Authority AöR
Postanschrift: Brooktorkai 1
Ort: Hamburg
Postleitzahl: 20457
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/10/2020

References

6. mailto:zentralereinkauf@hpa.hamburg.de?subject=TED
7. https://my.vergabe.rib.de/
8. https://my.vergabe.rib.de/
9. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/97729
10. https://my.vergabe.rib.de/
11. http://www.vergabe.rib.de/
12. http://www.vergabe.rib.de/
13. mailto:ZentralerEinkauf@hpa.hamburg.de?subject=TED
14. http://www.vergabe.rib.de/

 
 
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