Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Mannheim - Datenübertragungsanlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020101409200015010 / 486318-2020
Veröffentlicht :
14.10.2020
Angebotsabgabe bis :
10.11.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Wettbewerblicher Dialog
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
32260000 - Datenübertragungsanlagen
32000000 - Rundfunk- und Fernsehgeräte, Kommunikations- und Fernmeldeanlagen und Zubehör
48000000 - Softwarepaket und Informationssysteme
72210000 - Programmierung von Softwarepaketen
72212100 - Entwicklung von branchenspezifischer Software
DE-Mannheim: Datenübertragungsanlagen

2020/S 200/2020 486318

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Lieferauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Rhein-Neckar-Verkehr GmbH
Postanschrift: Möhlstraße 27
Ort: Mannheim
NUTS-Code: DE126 Mannheim, Stadtkreis
Postleitzahl: 68165
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Dominkovic, Christine
E-Mail: [6]vergabe@rnv-online.de
Telefon: +49 6214651784
Fax: +49 6214653214
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.rnv-online.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTe
nderFiles.ashx?subProjectId=DasVf03TQUk%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.deutsche-evergabe.de/Dashboards/Dashboard_off
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Integraler Datenrouter
Referenznummer der Bekanntmachung: 115-20-E15
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
32260000 Datenübertragungsanlagen
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Rahmen dieses Vorhabens sollen sog. Datenrouter für die Nutzung in
Bussen und Straßenbahnen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
beschafft und in den Fahrzeugen verbaut werden. Gegenstand dieser
Beschaffung ist auch die für den nach dieser Zielbeschreibung
vorgesehenen Einsatz erforderliche Software.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
32000000 Rundfunk- und Fernsehgeräte, Kommunikations- und
Fernmeldeanlagen und Zubehör
48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
72210000 Programmierung von Softwarepaketen
72212100 Entwicklung von branchenspezifischer Software
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE126 Mannheim, Stadtkreis
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Rahmen dieses Vorhabens sollen sog. Datenrouter für die Nutzung in
Bussen und Straßenbahnen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
beschafft und in den Fahrzeugen verbaut werden. Gegenstand dieser
Beschaffung ist auch die für den nach dieser Zielbeschreibung
vorgesehenen Einsatz erforderliche Software.

Hierzu zählen folgende Funktionalitäten:

a) Eco-Profiling,

b) Datenübertragung,

c) W-LAN.

Die weiteren Details des Auftragsgegenstandes sind dem Dokument
Zielbeschreibung zu entnehmen. Die darin enthaltenen Angaben können
im Laufe des Vergabeverfahrens angepasst, modifiziert oder ergänzt
werden. Dies gilt sowohl für die Soll-Kriterien als auch die
Mindestkriterien.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 16/08/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auftraggeberin wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge
anhand der in Ziffer III.1.1), III.1.2) und III.1.3) der Bekanntmachung
geforderten Nachweise und Eigenerklärungen formell und inhaltlich
prüfen und bewerten. Die Nachforderung fehlender Nachweise und
Eigenerklärungen nach § 51 Abs. 2 S. 1 SektVO bleibt vorbehalten. Bei
den Bewerbern, deren Teilnahmeantrag die formale
Vollständigkeitsprüfung bestanden hat, schließt sich die materielle
Prüfung an, ob aufgrund der vorgelegten Nachweise und Erklärungen die
Eignung der Bewerber zu bejahen ist. Sollte die Durchführung der
Eignungsprüfung ergeben, dass mehr als 5 Bewerber die
Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird die Auftraggeberin die
Teilnahmeanträge auf Basis der in Ziffer III.1.3) genannten Nachweise
und Eigenerklärungen in eine qualitative Rangfolge bringen. Der
Schwerpunkt der Bewertung wird dabei auf Anzahl und Qualität der
Referenzen liegen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Auftraggeber behält sich vor, den Bieterkreis im Rahmen der
Dialogphase nach Abschluss der jeweiligen Dialogrunde schrittweise
gemäß § 17 Abs. 6 SektVO zu reduzieren. Die Reduktion des Bieterkreises
erfolgt auf Grundlage der in den Vergabeunterlagen bekanntgemachten
Bewertungskriterien.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bewerber weist die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
durch die Eintragung im einschlägigen Berufs- oder Handelsregister
(nicht älter als 3 Monate) nach. Ein entsprechender Registerauszug legt
der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag vor. Im Falle einer
Bewerbergemeinschaft ist der Auszug für jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft einzureichen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist als
gewährleistet anzusehen, wenn nach der Einschätzung des Auftraggebers
anzunehmen ist, dass der Bieter über die erforderlichen
wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten verfügt, um seine
laufenden finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus
dem hiesigen Auftrag zu erfüllen.

Dazu muss der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung
abgeben, dass er über die erforderlichen finanziellen und
wirtschaftlichen Kapazitäten verfügt, um seinen laufenden finanziellen
Verpflichtungen (auch) aus diesem Auftrag ordnungsgemäß nachzukommen.

Außerdem muss der Bewerber zur Absicherung etwaiger gesetzlicher
Schadensersatzansprüche aus diesem Auftrag über eine
Haftpflichtversicherung verfügen, welche insbesondere auch das
IT-Haftpflichtrisiko für IT-Produkte und IT-Dienstleistungen und das
Betriebshaftpflichtrisiko umfasst. Die Versicherungssummen je
Versicherungsfall müssen mindestens 10 000 000 EUR pauschal für
Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 2-fach maximiert für alle
Versicherungsfälle eines Versicherungsjahrs, betragen. Die
Selbstbeteiligung je Versicherungsfall für Sach- und Vermögensschäden
darf nicht mehr als 50 000 EUR betragen.

Sofern der Bewerber die zuvor beschriebene Haftpflichtversicherung mit
den genannten Versicherungssummen zum Zeitpunkt der Abgabe des
Teilnahmeantrags bereits abgeschlossen hat, ist mit dem Teilnahmeantrag
als Nachweis entweder

(i) eine Versicherungsbestätigung durch die Versicherung oder einen
Versicherungsmakler, mit welcher die vorgenannten
Versicherungsanforderungen bestätigt werden oder

(ii) eine Kopie der Versicherungspolice einzureichen.

Sofern der Bewerber die zuvor beschriebene Haftpflichtversicherung mit
den genannten Versicherungssummen zum Zeitpunkt der Abgabe des
Teilnahmeantrags noch nicht abgeschlossen hat, muss der Bewerber
alternativ mit seinem Teilnahmeantrag erklären, dass er spätestens im
Auftragsfall über eine entsprechende Haftpflichtversicherung verfügen
wird. Mit dem Teilnahmeantrag ist zudem nachzuweisen, dass im
Auftragsfall eine Versicherung über die genannten Deckungssummen
gewährt werden wird. Der Nachweis erfolgt durch eine entsprechende
Erklärung der Versicherung oder eines Versicherungsmaklers.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind
mit dem Teilnahmeantrag Referenzprojekte anzugeben, die erkennen
lassen, dass der Bewerber zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistung
im Hinblick auf Art und Umfang in der Lage ist.

Der Bewerber hat dazu Referenzprojekte anzugeben, die den unter (a) bis
(c) genannten Anforderungen genügen. Ausreichend ist eine Referenz je
Anforderungsbereich. Es ist auch möglich, mit einer Referenz mehrere
Anforderungsbereiche abzudecken.

Anzugeben sind Referenzen über Leistungen, die in den letzten 3 Jahren
erbracht worden sind. Der Auftraggeber wird jedoch auch einschlägige
Referenzen berücksichtigen, die mehr als 3 Jahre bis maximal 6 Jahre
zurückliegen. Für die Angabe der Referenzen hat der Bewerber das zur
Verfügung gestellte Formular B.VIII.1 zu verwenden. Der Bewerber hat je
Referenz die in dem Formular geforderten Angaben zu machen,
insbesondere: Rolle des Bewerbers im Referenzprojekt, Auftraggeber mit
Ansprechpartner, Projektbezeichnung, Kurzbeschreibung der Leistung,
Zeitraum der Leistungserbringung, Angaben zu den Kriterien anhand derer
die Vergleichbarkeit mit dem vorliegenden Auftrag bewertet wird.

(a) Datenrouter

Referenz über den Einbau von Datenroutern in Bussen oder Bahnen im EBO
oder BO-Strab Bereich und Anbindung von Subsystemen wie z. B.:
Fahrgastzählsysteme, Fahrscheindrucker, Videoüberwachungssysteme.

(b) W-LAN

Referenz über das Bereitstellen von parallelen WLAN-Angeboten (z. B.
Fahrer-WLAN, Fahrgast-WLAN) sowie eines WLAN-Managements (z. B. für die
Verwaltung von Anwenderinformationen, Nutzungsregeln).

(c) Eco-Profiling

Referenz über die Bereitstellung von Eco-Profiling in Bussen.

Fahrpersonal kann durch ein im Bus eingebautes Anzeigesystem (z. B.
durch optische Signale) sein Fahrverhalten sofort verändern;

Auswertemodul für Fahrer und Bereitstellung der Grundlage für ein
späteres Prämiensystem;

Soweit auch eine Umsetzung von ECO-Profiling bei E-Bussen Gegenstand
der Referenz ist, ist das anzugeben. Für die Bejahung der Eignung ist
das nicht erforderlich. Es kann aber im Rahmen der Auswahlentscheidung
gemäß II.2.9 positiv bewertet werden.

Sofern der Bewerber zu einem einzigen der unter (a) bis (c) genannten
Anforderungsbereiche oder einem Teilaspekt eines einzigen
Anforderungsbereichs keine Referenzen vorweisen kann, so kann er seine
technische und berufliche Leistungsfähigkeit insoweit ausnahmsweise
durch andere geeignete Angaben und Unterlagen belegen. Aus diesen
anderen geeigneten Angaben und Unterlagen muss zur Überzeugung des
Auftraggebers zweifelsfrei hervorgehen, dass der Bewerber über die
insoweit notwendige Leistungsfähigkeit verfügt. Soweit der Bewerber für
den unter (c) genannten Anforderungsbereich oder einen Teilaspekt
dieses Anforderungsbereichs keine Referenz vorweisen kann, muss er
darüber hinaus auch darlegen und erläutern, dass er in der Lage ist, ab
ca. Mitte Januar 2021 einen Testbetrieb mit ECO-Profiling
durchzuführen.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind vom Bewerber oder im Falle einer
Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft
Angaben zum Unternehmen des Bewerbers bzw. im Falle einer
Bewerbergemeinschaft zu jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft
vorzulegen. Es ist eine kurze Unternehmensdarstellung mit Angabe zu
Sitz und Rechtsform des Bewerbers/Mitglied der Bewerbergemeinschaft
sowie zu etwaigen Gesellschaftern inkl. Organigrammen, aus denen alle
Stellen und Personen hervorgehen, die für Aufträge der ausgeschriebenen
Art üblicherweise relevant sind; Bezeichnung der Qualifikationen und
Erfahrungen der voraussichtlichen Projektleitung (max. 10 DIN-A4
Seiten) einzureichen.

Des Weiteren sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen
und Nachweise vorzulegen:

a) Erklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds einer
Bewerbergemeinschaft/im Falle der Eignungsleihe des anderen
Unternehmens zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124
GWB, § 21 AEntG, § 19MiLoG, § 98c AufenthG und § 21 SchwarzArbG und zu
wettbewerbskonformen Verhalten.

b) Im Falle der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft muss jedes
Bewerbergemeinschaftsmitglied eine unterschriebene
Bewerbergemeinschaftserklärung mit dem Teilnahmeantrag einreichen.

Eine Veränderung der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft
ist grundsätzlich unzulässig. Angebote von Bietergemeinschaften, die
sich erst nach der Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten
Unternehmern gebildet haben, werden nicht zugelassen.

c) Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten
eines anderen Unternehmens (Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen
will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens
benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens
in Anspruch nehmen will. Entsprechende Nachweise sind für das andere
Unternehmen in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber
vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage einer
Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die
für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung
gestellt werden.

d) Erklärung zur Abgabe von Lösungsvorschlägen, mit der der Bewerber
bestätigt, dass er verstanden hat, dass die Abgabe von
Lösungsvorschlägen über eine andere Plattform erfolgt als die unter
Ziff. I.3 genannte Plattform.

Für die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise ist das jeweils
entsprechende Formblatt zu verwenden, wenn und soweit ein solches
Formblatt den zu diesem Vergabeverfahren bereitgestellten
Auftragsunterlagen beiliegt.

Mit der Aufforderung zur Abgabe der letztverbindlichen Angebote durch
den Auftraggeber werden die entsprechenden Bieter zur Einreichung eines
aktuellen Auszugs aus dem Gewerbezentralregister (nicht älter als 3
Monate) aufgefordert. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist dann der
Auszug für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Mit dem Teilnahmeantrag hat der Bewerber zu erklären (No
Spy-Erklärung), dass er rechtlich und tatsächlich in der Lage ist, im
Falle eines Zuschlages die dann im Vertrag enthaltene Verpflichtung
einzuhalten, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erlangten
vertraulichen Informationen, Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse
vertraulich zu behandeln, insbesondere nicht an Dritte weiterzugeben
oder anders als zu vertraglichen Zwecken zu verwerten. Insbesondere
bestehen zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebotes keine Verpflichtungen,
Dritten solche Informationen zu offenbaren oder in anderer Weise
zugänglich zu machen.

Dies gilt nicht, soweit hierfür gesetzliche Offenlegungspflichten
bestehen (etwa gegenüber Stellen der Börsenaufsicht,
Regulierungsbehörden oder der Finanzverwaltung), es sei denn, solche
Offenlegungspflichten bestehen gegenüber ausländischen
Sicherheitsbehörden. In Zweifelsfällen wird der Bewerber die
Vergabestelle auf die gesetzliche(n) Offenlegungspflicht(en) im Rahmen
der Abgabe der vorstehenden Erklärung hinweisen.

Der Bewerber wird die Vergabestelle nach Zuschlag den Auftraggeber
sofort schriftlich benachrichtigen, wenn sich hierzu eine Änderung
ergibt. Dies gilt insbesondere, wenn für den Bewerber eine
Notwendigkeit oder Verpflichtung entsteht oder der Bewerber eine solche
hätte erkennen können, die ihn an der Einhaltung der beschriebenen
Vertraulichkeit hindern könnte.

Vertrauliche Informationen sind Informationen, die ein verständiger
Dritter als schützenswert ansehen würde oder die als vertraulich
gekennzeichnet sind; dies können auch solche Informationen sein, die
während einer mündlichen Präsentation oder Diskussion bekannt werden.

Vertrauliche Informationen dürfen ausschließlich zum Zweck der
Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Vertrag eingesetzt werden. Die
Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt nicht für Informationen, die
bereits rechtmäßig bekannt sind oder außerhalb des Vertrages ohne
Verstoß gegen eine Vertraulichkeitsverpflichtung bekannt werden.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Wettbewerblicher Dialog
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [10]2020/S 173-419018
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/11/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 03/12/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/08/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Wir empfehlen eine freiwillige Registrierung auf der Vergabeplattform,
damit Sie unmittelbar über Änderungen oder Antworten zu eingehenden
Bewerberfragen informiert werden können.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
Internet-Adresse: [11]https://rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 GWB Einleitung, Antrag:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim
Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
Internet-Adresse: [12]https://rp.baden-wuerttemberg.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/10/2020

References

6. mailto:vergabe@rnv-online.de?subject=TED
7. http://www.rnv-online.de/
8. https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=DasVf03TQUk%253d
9. https://www.deutsche-evergabe.de/Dashboards/Dashboard_off
10. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:419018-2020:TEXT:DE:HTML
11. https://rp.baden-wuerttemberg.de/
12. https://rp.baden-wuerttemberg.de/

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau