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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-München - Bewachungsdienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020101409125014001 / 485358-2020
Veröffentlicht :
14.10.2020
Angebotsabgabe bis :
09.11.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
79713000 - Bewachungsdienste
DE-München: Bewachungsdienste

2020/S 200/2020 485358

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern Zentrale
Vergabestelle
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
E-Mail: [6]zentrale.vergabestelle@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 892176404100
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.regierung.oberbayern.bayern.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.eprocurement.bayern.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFi
les.ashx?subProjectId=gUf8G6LZwS0%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.auftraege.bayern.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sicherheitsdienst GU Bad Kissingen
Referenznummer der Bekanntmachung: 0270.ZV-17-20-3
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79713000 Bewachungsdienste
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Durchführung des Uberwachungs- und Sicherheitsdienstes auf dem Gelände
der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber, Winkelser Straße 1-3,
97688 Bad Kissingen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 0.01 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
79713000 Bewachungsdienste
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE265 Bad Kissingen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Durchführung des Überwachungs- und Sicherheitsdienstes auf dem Gelände
der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber, Winkelser Straße 1-3,
97688 Bad Kissingen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 0.01 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2021
Ende: 31/12/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Das Vertragsverhältnis kann vom AG 4 Mal um 12 Monate bis längstens
31.12.2025, 24.00 Uhr verlängert werden, wenn dies dem AN mindestens 3
Monate vor Ablauf schriftlich mitge-teilt wird.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Eigenerklärung gem. Formblatt L 124 EU Ziffer II, Seite 3 von 12
(Ausschlussgrund bei Nichterfüllung):

Eintragung in ein Berufs-/Handelsregister oder nicht zur Eintragung in
ein Berufs-/Handelsregister verpflichtet, aber auf andere Weise die
Erlaubnis zur Berufsausübung.

Auf gesondertes Verlangen der ZV: Gewerbeanmeldung, Berufs-
Handelsregisterauszug, Handwerksrolle, Eintragung IHK, oder
anderweitige sonstige Nachweise oder jeweils gleichwertig,
Befähigungsnachweis Inhaber (gem. 34a Abs. 1, S.1 GewO).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung Mindestjahresumsatz gem. Formblatt L 124 EU Ziffer III
Seite 4 von 12 (Ausschlussgrund bei Nichterfüllung):

Mindestjahresumsatz i. H. v. 600 000 EUR über die letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre. Auf gesondertes Verlangen der ZV:
Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder
entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte
Gewinn- und Verlustrechnungen.

Eigenerklärung Versicherungsschutz gem. Formblatt L 124 EU Ziffer III
Seite 5 von 12 (Ausschlussgrund bei Nichterfüllung):

Personenschäden: 5 Mio. EUR,

Sachschäden: 5 Mio. EUR,

Vermögensschäden: 5 Mio. EUR,

Abhandenkommen von bewachten Gegenständen: 250 000 EUR,

Verlust von Schlüsseln, Codekarten und Transpondern: 250 000 EUR,

Umwelthaftpflicht inkl Umwelthaftpflicht-Regress: 2,5 Mio. EUR, im
Rahmen einer Berufshaftpflicht-oder Betriebshaftpflichtversicherung.

Die Versicherungshöhe muss jeweils das Zweifache der Summen je
Versicherungsjahr betragen, für Umwelthaftpflichtschäden inkl.
Umwelthaftpflichtregress das Einfache.

Eine entsprechende vorbehaltlose schriftliche Zusicherung der
Versicherungsgesellschaft (, dass eine Versicherung in gefordertem
Umfang und Höhe im Auftragsfall abgeschlossen werden kann) oder einen
entsprechenden Versicherungsnachweis (sofern eine Versicherung in
gefordertem Umfang und Höhe bereits besteht), wird auf gesondertes
Verlangen der Vergabestelle eingereicht.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Es müssen mindestens 3 Referenzen vorgewiesen werden, welche nicht
älter als 3 Jahre ab Ende der Angebotsfrist sein dürfen. Die Referenzen
müssen eine Bewachungsdienstleistung im Asylbereich bescheinigen, bei
der mindestens ein gleich großer Personaleinsatz gefordert wurde wie in
dem ausgeschriebenen Auftrag. (Ausschlussgrund bei Nichterfüllung)

Eigenerklärung gem. L 124 EU Seite 12 von 12 mit dem Inhalt:

Dem Bewerber/Bieter/Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist
bekannt, dass die jeweils genannten und auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle geforderten Bestätigungen oder Nachweise innerhalb der
dann gesetzten Frist vorgelegt werden müssen.

Der/Das Bewerber/Bieter/Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft
bestätigt ausdrücklich, dass es über die Vorstehend verlangten
wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des
Auftrags verfügt.

Ferner, dass er über die vorstehend verlangten personellen und
technischen Mittel sowie über ausreichende Erfahrungen verfügt, um den
Auftrag in angemessener Qualität ausführen zu können.

Ferner, dass ihm bekannt ist, dass ein Ausschluss von der Teilnahme am
Vergabeverfahren erfolgt, wenn in Bezug auf Ausschlussgründe oder
Eignungsnachweise Täuschungen begangen, Auskünfte zurück gehalten oder
die erforderlichen Nachweise nicht übermittelt werden.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/11/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 11/12/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 09/11/2020
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Ausschlussgründe gemäß § 42 VgV bzw. § 31 UVgO in Verbindung mit § 123
und § 124 GWB:

Der Wirtschaftsteilnehmer erklärt, dass keine Ausschlussgründe gemäß
den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
vorliegen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen.

Der Wirtschaftsteilnehmer erklärt, dass er in den letzten 2 Jahren

gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder

gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmer-Entsendegesetz oder

gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz

Keine Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder eine Geldstrafe von
mehr als 90 Tagessätzen oder eine Geldbuße von mehr als 2 500 EUR
verhängt wurde.

Ab einer Auftragssumme von 30 000 EUR wird der Auftraggeber von den
Bewerbern, welche zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen bzw.
von dem Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll,
einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim
Bundesamt für Justizanfordern.

Falls Sie die vorstehenden Erklärungen nur eingeschränkt abgeben
können, ist auf einer eigens zu erstellenden gesonderten Anlage
darzulegen, welche Ausschlussgründe betroffen sind und welche Maßnahmen
zur Selbstreinigung im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 1 und § 123 Abs. 4
Satz 2 GWB ergriffen wurden.

Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation (Ausschlussgrund bei
Nichterfüllung):

Der Wirtschaftsteilnehmer erklärt, dass ein Insolvenzverfahren oder ein
vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch
eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt
wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.

Wurde ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt, wird dieser auf
Verlangen eingereicht (Ausschlussgrund bei Nichterfüllung).

Angabe zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen
Sozialversicherung(Ausschlussgrund bei Nichterfüllung):

Der Wirtschaftsteilnehmer erklärt, dass Verpflichtungen zur Zahlung von
Steuern und Abgaben sowie Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung,
soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß
erfüllt wurden.

Falls die Bewerbung/Angebot in die engere Wahl kommt, wird der
Wirtschaftsteilnehmer eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der
tariflichen Sozialkasse (soweit der Betrieb beitragspflichtig ist),
eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (soweit das
Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) sowie eine
Freistellungsbescheinigung nach § 48 EStG jeweils auf gesondertes
Verlangen der Vergabestelle einreichen.

Angaben zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
(Ausschlussgrund bei Nichterfüllung):

Der Wirtschaftsteilnehmer legt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der
Berufsgenossenschaft des für ihn zuständigen Versicherungsträgers oder
Gleichwertiges auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vor.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern Vergabekammer
Südbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Antrag ist zulässig solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen
Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden,
nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die
beabsichtigte Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB erforderlichen
Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei der Versendung der
Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage
vergangen sind (§§ 134, 135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist
unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen
Vergabevorschriften bereits vor Einreichen des Nachprüfungsantrages
erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von
10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller
Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den
Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt hat.
Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/10/2020

References

6. mailto:zentrale.vergabestelle@reg-ob.bayern.de?subject=TED
7. http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/
8. https://www.eprocurement.bayern.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=gUf8G6LZwS0%253d
9. https://www.auftraege.bayern.de/
10. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED

 
 
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