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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Aachen - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020101409120313913 / 485290-2020
Veröffentlicht :
14.10.2020
Angebotsabgabe bis :
12.11.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71221000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Aachen: Dienstleistungen von Architekturbüros

2020/S 200/2020 485290

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: StädteRegion Aachen
Postanschrift: Zollernstraße 10
Ort: Aachen
NUTS-Code: DEA2D Städteregion Aachen
Postleitzahl: 52070
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Dezernat VI S30 Recht und Vergabe Zentrale
Vergabestelle
E-Mail: [6]vergabestelle@staedteregion-aachen.de
Telefon: +49 2415198-6106
Fax: +49 2415198-86110
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://www.staedteregion-aachen.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice
/CXQ1YY5YAZU/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice
/CXQ1YY5YAZU
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Objektplanung nach Teil 3 Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume HOAI
Regenbogenschule Stolberg: Erweiterung und Umbau
Referenznummer der Bekanntmachung: ZVS-072/2020-EN
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die 1984 gegründete Regenbogenschule ist eine Ganztags-Förderschule mit
dem sonderpädagogischem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung der
StädteRegion Aachen. Die Schule besteht derzeit aus 3 Gebäuden, dem
Haupthaus, einem Gebäude für die Berufspraxisstufe sowie einer
Trainingswohnung. Aufgrund der steigenden Schülerzahlen ist im jetzigen
Schulgebäude nicht mehr ausreichend Raum, um die SchülerInnen in
kleinen Lerngruppen in der notwendigen Klassenraumanzahl zu fördern.

Um die Bedarfsforderungen abzudecken, soll ein neuer Erweiterungsbau
der Regenbogenschule neben dem Bestandsgebäude errichtet werden. Die
besondere Herausforderung des Erweiterungsbaus ist es, auf der Basis
des Programms ein Raumkonzept zu entwickeln, dass den
sonderpädagogischen Anforderungen entspricht und das spezielle
Schulprogramm in besonderer Weise umzusetzen vermag. Die sensible
Integration innerhalb des bestehenden Gebäudeensembles, die sinnvolle,
funktionale und gestalterische Anbindung an den Bestandsbau und die
herausfordernde Topografie sind weitere Besonderheiten der Aufgabe. Für
dieses Projekt wird ein Büro gesucht, das die Objektplanung Gebäude
gem. § 34 HOAI 2013 übernimmt.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2D Städteregion Aachen
Hauptort der Ausführung:

Regenbogenschule Stolberg

Stettiner Str. 42

52222 Stolberg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die 1984 gegründete Regenbogenschule ist eine Ganztags-Förderschule mit
dem sonderpädagogischem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung der
StädteRegion Aachen. Die Schule besteht derzeit aus 3 Gebäuden, dem
Haupthaus, einem Gebäude für die Berufspraxisstufe sowie einer
Trainingswohnung. Aufgrund der steigenden Schülerzahlen ist im jetzigen
Schulgebäude nicht mehr ausreichend Raum, um die SchülerInnen in
kleinen Lerngruppen in der notwendigen Klassenraumanzahl zu fördern. Um
die Bedarfsforderungen abzudecken, soll ein neuer Erweiterungsbau mit
ca. 1 500 qm Nutzungsfläche (NUF) der Regenbogenschule neben dem
Bestandsgebäude errichtet werden. Die besondere Herausforderung des
Erweiterungsbaus ist es, auf der Basis des Programms ein Raumkonzept zu
entwickeln, dass den sonderpädagogischen Anforderungen entspricht und
das spezielle Schulprogramm in besonderer Weise umzusetzen vermag. Die
sensible Integration und Disposition des Volumens innerhalb des
bestehenden Gebäudeensembles, die sinnvolle, funktionale und
gestalterische Anbindung an den Bestandsbau und die herausfordernde
Topografie sind weitere Besonderheiten der Aufgabe. Für dieses Projekt
wird ein Planungsbüro gesucht, das die Objektplanung Gebäude gem. § 34
HOAI 2013 übernimmt. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens ist die
Entwicklung von Studien vorgesehen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 14/06/2021
Ende: 14/02/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Soweit mehr Teilnahmeanträge eingehen, werden maximal 8 Teilnehmer mit
der höchsten Punktzahl nach Abschluss der Eignungsprüfung zur
Angebotsabgabe aufgefordert. Maßgeblich für die Bewertung der Eignung
sind die Leistungsfähigkeit (wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit) sowie die Fachkunde (technische und berufliche
Leistungsfähigkeit). Die vorstehenden Kriterien werden anhand der gemäß
Abschnitt III.1) dieser Bekanntmachung vorzulegenden Unterlagen
bewertet.

Den Vergabeunterlagen ist die Matrix für die Bestimmung dieser maximal
acht Teilnehmer zu entnehmen.

Auf die Konkretisierungen und Angaben zur Wichtung sowie Bewertung mit
Punkten in den Vergabeunterlagen wird verwiesen.

Es werden nur solche Bewerber zur Bewertung zugelassen, die die
geforderten Mindeststandards erfüllen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich
über das unter Ziffer I.3) genannte Vergabeportal (Reiter
Kommunikation") an die Vergabestelle zu übersenden. Alle Fragen und
Antworten werden auf dem genannten Vergabeportal anonymisiert zur
Verfügung gestellt.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keiner der Ausschlussgründe des §
123 (1) Ziff. 1 - 10, (4) Ziff. 1 und 2 GWB und 124 (1) Ziff. 1 - 9 GWB
sowie keine Interessen gem. § 73 (3) VgV bestehen. Der Auftraggeber
behält sich vor, die Richtigkeit der Eigenerklärung des Bewerbers durch
Einholung einer Bescheinigung gem. § 48 (4), (5) VgV zu überprüfen,

2. Bescheinigung der Berufszulassung bzw. der beruflichen Befähigung
(soweit nicht durch Berufszulassung bereits erbracht) des zuständigen
Inhabers/Geschäftsführers des Bewerbers,

3. aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 3 Monate)
des Sitzes oder Wohnsitzes, soweit die Eintragung in das Register nach
den gesetzlichen Bestimmungen des Mitgliedstaates, in dem der Bewerber
seinen Sitz hat, vorgeschrieben ist (bei juristischen Personen) gem. §
44 (1) VgV,

4. Eigenerklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art auf den Auftrag
bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammengearbeitet wird (bei
Bietergemeinschaften Bietergemeinschaftserklärung gem. § 43 (1) VgV mit
Benennung des bevollmächtigten Vertreters (von allen Mitgliedern der
Bietergemeinschaft einzureichen) bzw. Benennung der vorgesehenen
Nachunternehmer gem. § 47 (1) VgV mit Angabe der betreffenden
Nachunternehmerleistungen sowie im Rahmen evtl. Eignungsleihe in
Anspruch genommene Kapazitäten durch Nachunternehmerverzeichnis und
Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer).

Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit vom Bewerber mit dem
Teilnahmeantrag zum Nachweis der Eignung eingereichter Eigenerklärungen
durch beim Bewerber mit gesondertem Schreiben unter Fristsetzung
erfolgende Abforderung der entsprechenden, jeweiligen gültigen
Bescheinigungen zu überprüfen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers der letzten 3
Geschäftsjahre, sowie des Umsatzes für vergleichbare Leistungen
(Gebäudeplanung) in diesem Zeitraum.

2) Bescheinigung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung
mit Deckungssummen für Personenschäden mind. 3 000 000 EUR sowie Sach-
und Vermögensschäden mind. 3 000 000 EUR, jeweils 2-fach maximiert im
Versicherungsjahr (Nachweis durch Police oder vergleichbarer
Bescheinigung). Sollten die vorhandenen Deckungssummen der
Berufshaftpflicht des Bewerbers für vorstehende Risiken zum Zeitpunkt
der Abgabe des Teilnahmeantrages nicht den geforderten Deckungssummen
entsprechen, ist eine Eigenerklärung vorzulegen, dass im Falle der
Auftragserteilung eine den geforderten Risiken und Deckungssummen
entsprechende Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung vorgenommen
wird.

Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit vom Bewerber mit dem
Teilnahmeantrag zum Nachweis der Eignung eingereichter Eigenerklärungen
durch beim Bewerber mit gesondertem Schreiben unter Fristsetzung
erfolgende Abforderung der entsprechenden, jeweiligen gültigen
Bescheinigungen zu überprüfen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1. Mindestanforderung an den durchschnittlichen Jahresumsatz des
Bewerbers / der jeweiligen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im
Mittel der letzten 3 Jahre für entsprechende Leistung im Bereich der
Objektplanung Gebäude: 300 000 EUR durchschnittlicher Umsatz für
entsprechende Leistungen/Jahr. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft
gelten die o. g. Beträge in der Summe beider Partner.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung des Bewerbers mit Referenzprojekten über geeignete
Referenzen gem. § 46 (3) Ziff. 1, §75 (5) VgV:

a) Mindeststandards für Alle Referenzen: Alter der Referenz: max. 6
Jahre. Die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss
innerhalb der letzten 6 Jahre erbracht worden sein (Stichtag 1.9.2014
oder später).

b) Darstellung der Referenzen jeweils unter Angabe von
Kurzbeschreibung, Art der Maßnahme, Art der Nutzung, Gesamtbaukosten
(KG 200-600), Bauwerkskosten KG 300+ 400, Rechnungswert,
Bruttogrundfläche BGF, Nutzungsfläche NUF 1-6, Leistungszeitraum des
Bewerbers, Bauzeit, Übergabe an den Nutzer (Monat/Jahr),
Leistungsumfang (Leistungsphasen gem. § 34 HOAI bzw. vergleichbarer
Regelung des Herkunftslandes, sonstige Leistungen), Schwierigkeit der
Leistung, ob das Projekt nach öffentlichen Vergabevorschriften
durchgeführt wurde, ob es sich um einen öffentlichen Auftraggeber
handelt, Auftraggeber (Name der Referenzperson, Position, Adresse,
Telefonnummer, E-Mail-Adresse), Art des Vertragsverhältnisses, Anteil
von Unterauftragnehmerleistung.

2. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber / der von
den jeweiligen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft festangestellten
mit vergleichbaren Leistungen beschäftigten Mitarbeiter, sowie die
Anzahl an mit der Ausführung entsprechender Leistungen betrauten
festangestellten Mitarbeiter (Hochschulabschluss der jeweiligen
Fachrichtungen) in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1. Mindestanforderung für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
hinsichtlich der Erklärung über geeignete Referenzen: Es sind
mindestens 3 Referenzen einzureichen. Es ist gewünscht, dass die
Referenzen in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen
belegt werden und die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 2 DIN A4
Blättern beschränkt wird. Es wird darum gebeten, für alle Referenzen
Bescheinigungen des Auftraggebers vorzulegen, aus denen der
Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten und öffentlichen
Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung
erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung abgegeben werden.

Mindestanforderung an alle Referenzen:

Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013, bzw. vergleichbarer
Regelung des Herkunftslandes;

Mindestgröße einer Nutzungsfläche (NUF) von 1 000 qm oder von
Bauwerkskosten in Höhe von 3 Mio. EUR brutto (KG 300 + 400);

Alter der Referenz: max. 6 Jahre. Die letzte abgeschlossene
Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten 6 Jahre
erbracht worden sein (Stichtag 1.9.2014 oder später).

Mindestanforderung an mind. 2 Referenzen:

Referenzen aus dem Bereich Schulbau oder einer vergleichbaren Nutzung
/ Komplexität als Neubau oder Erweiterungsbau (Honorarzone IV).

Mindestanforderung an jeweils mind. eine Referenz:

bei mind. 1 Referenz müssen die Leistungsphasen 2 bis 5 erbracht
worden sein und mind. 1 Referenz muss realisiert worden sein bzw. die
Übergabe an den Nutzer muss bereits erfolgt sein.

2. Mindestanforderung für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
hinsichtlich der Erklärung über die beschäftigten Mitarbeiter:

5 Mitarbeiter, davon mind. 3 mit vergleichbaren Leistungen betraute
Ingenieure.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft gelten die o. g. Beträge in der
Summe der Partner.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

a) natürliche Personen, die gemäß der Rechtsvorschrift Ihres
Heimatlandes am Tage der Bekanntmachung zur Führung der
Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen
Heimatland, die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt
die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder
sonstige Befähigungsnachweise verfügt, deren Anerkennung nach der
Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates
(EG-Hochschuldiplomrichtlinie) gewährleistet ist,

b) Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die
dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern
einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigten Vertreter der
juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an
natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt,

c) Bietergemeinschaften (ArGe), bei denen ein Mitglied die
Anforderungen erfüllt, die an natürliche oder juristische Personen
gestellt werden.

Bietergemeinschaften (nach Auftragserteilung Arbeitsgemeinschaften)
sind mit Bewerbung zum Verfahren anzugeben. Die nachträgliche Bildung
von Bietergemeinschaften ist unzulässig.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/11/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Weitere Nachweise / Angaben / Unterlagen zur Eignungsprüfung:

Eigenerklärung des Bewerbers, dass keiner der Ausschlussgründe des §
123 (1) Ziff. 1 - 10, (4) Ziff. 1 und 2 GWB und 124 (1) Ziff. 1 - 9 GWB
sowie keine Interessen gem. § 73 (3) VgV bestehen. Der Auftraggeber
behält sich vor, die Richtigkeit der Eigenerklärung des Bewerbers durch
Einholung einer Bescheinigung gem. § 48 (4), (5) VgV zu überprüfen

Projektbeschreibung inkl. Bewertungsmatrix und Bewerberbogen sind vor
Abgabe des Teilnahmeantrags zwingend herunterzuladen unter:
[10]http://www.vergaben-wirschaftsregion-aachen.de

Die Weitergabe der Ausschreibungsunterlagen an Dritte sowie die
gewerbliche Nutzung der Ausschreibungsunterlagen sind nicht gestattet.

Für den Teilnahmeantrag ist der vorgegebene Bewerberbogen zu verwenden.
Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine beglaubigte
Übersetzung in die Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen.

Eine Übersendung der Unterlagen in Papierform erfolgt nicht.

Die in dieser Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise sind bei
Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen.

Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu
erteilen.

Bekanntmachungs-ID: CXQ1YY5YAZU
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland / Spruchkörper Köln /
c/o Bezirksregierung Köln
Ort: Köln
Postleitzahl: 50606
Land: Deutschland
Telefon: +49 221-1473045
Fax: +49 221-1472889
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

GWB

Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB) muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, bei der angegebenen Vergabekammer eingereicht werden.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: StädteRegion Aachen
Postanschrift: Zollernstraße 10
Ort: Aachen
Postleitzahl: 52070
Land: Deutschland
Telefon: +49 2415198-6106
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/10/2020

References

6. mailto:vergabestelle@staedteregion-aachen.de?subject=TED
7. https://www.staedteregion-aachen.de/
8. https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YY5YAZU/documents
9. https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YY5YAZU
10. http://www.vergaben-wirschaftsregion-aachen.de/

 
 
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