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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-München - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020073009095978401 / 359410-2020
Veröffentlicht :
30.07.2020
Angebotsabgabe bis :
28.08.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
71321200 - Heizungsplanung
71321300 - Beratung im Bereich Sanitärinstallation
71321400 - Beratung im Bereich Belüftung
71356400 - Technische Planungsleistungen
DE-München: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2020/S 146/2020 359410

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt München vertreten durch MRG
Münchner Raumentwicklungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Paul-Henri-Spaak-Straße 5
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 81829
Land: Deutschland
E-Mail: [6]vergabe@mrg-gmbh.de
Telefon: +49 8994550068
Fax: +49 8994550016

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.mrg-gmbh.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=19843
8
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=19843
8
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), Eigengesellschaft
der Landeshauptstadt München
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Abwicklung von Planung und Bau öffentlicher
Infrastrukturmaßnahmen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistung technische Gebäudeausrüstung (ELT) §§53 ff. HOAI 2013
LPH 1-9, zzgl. Besondere Leistungen, stufenweiser Abruf
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Technische Gebäudeausrüstung (ELT), §§ 53 ff. HOAI 2013 Grundleistungen
LPH 1-3 u. 5-9, Besondere Leistungen für den Umbau der ehemaligen,
denkmalgeschützten Bettenhäuser 1 und 2 zu Wohnen für Pflegekräfte

BGF= 16 000 18 000 m^2

Kostenrahmen rund 1 000 000,00 EUR netto. Diese Kosten umfassen die
anteiligen Kostengruppen 400 nach DIN 276.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
71321200 Heizungsplanung
71321300 Beratung im Bereich Sanitärinstallation
71321400 Beratung im Bereich Belüftung
71356400 Technische Planungsleistungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

80804 München-Schwabing
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Planungsleistung Technische Gebäudeausrüstung (ELT), §§ 53 ff. HOAI
2013 Grundleistungen LPH 1-3 u. 5-9, Besondere Leistungen für den Umbau
der ehemaligen, denkmalgeschützten Bettenhäuser 1 und 2 am
Klinikstandort München Schwabing.

Zu erbringen ist die Planung der technischen Gebäudeausrüstung (ELT)
der Leistungsphasen 1-9 HOAI 2013 sowie Besondere Leistungen.

Auf rd. 20 000 m^2 Grundfläche werden die Bettenhäuser 1 und 2 mit
einer Geschoßfläche von rd. 16 000 18 000 m^2 zu Wohnen für
Pflegekräfte umgebaut. Die Auflagen des Denkmalschutzes sind zu
beachten.

Bei dem hier gegenständlichen Bauvorhaben handelt es sich um eine
Umbaumaßnahme von Bestandsbauten der Landeshauptstadt München vertreten
durch die MRG.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/12/2020
Ende: 31/12/2029
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:

Gesamtumsatz;

Fachliche Eignung und Technische Leistungsfähigkeit:

Durchschnittliche Mitarbeiterzahl;

Projektteam;

Nachunternehmerleistung;

Qualitätsmanagement;

Referenzen für vergleichbare Dienstleistungen.

Einzelheiten siehe Vergabeunterlage Wertungsmatrix
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Abruf der Vertragsleistung erfolgt stufenweise. Mit Vertragsschluss
werden sämtliche Leistungen der Leistungsphasen 1 und 2 abgerufen.

Die Leistungsstufen sowie deren Inhalte sind wie folgt festgelegt:

Leistungsstufe 1: Grundleistungen + Besondere Leistungen der
Leistungsphasen 1-2;

Leistungsstufe 2: Grundleistungen + Besondere Leistungen der
Leistungsphasen 3-4;

Leistungsstufe 3: Grundleistungen + Besondere Leistungen der
Leistungsphase 5-7;

Leistungsstufe 4: Grundleistungen + Besondere Leistungen der
Leistungsphase 8 und 9.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Direkter Link zur Eigenerklärung siehe Link
[10]https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekEigenUrl?z_param=1
98438

1.1) Nachweis der Vertretungsmacht der Unterzeichner des
Teilnahmeantrags:

Bei juristischen Personen (bspw. Im Falle einer Kapitalgesellschaft)
durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs oder vergleichbaren
Registers des Herkunftslandes;

Bei Personengesellschaften (bspw. GbR, Partnergesellschaften,
Kommanditgesellschaften) durch Vorlage einer entsprechend
unterzeichneten Eigenerklärung oder Vollmacht.

1.2) Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat
in einer Erklärung zum Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der
Gemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als
bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und
die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Die Erklärung muss
enthalten, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft im Falle der
Auftragserteilung als Gesamtschuldner haften.

Diese muss von allen Mietglieder der Gemeinschaft im Falle der
Auftragserteilung als Gesamtschuldner haften. Diese muss von allen
Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein.

1.3) Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen
Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressenten erfolgt, §
73 Abs. 3 VgV,

1.4) Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §
123 und § 124 GWB,

1.5) Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung
(Ingenieur/Master/Bachelor).

Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung Ingenieur
(Fachrichtung Elektrotechnik) gemäß dem Ingenieurgesetz (IngG) durch
Studiennachweise und Bescheinigungen.

Bei Aufschaltung der Brandmeldeanlage auf die Feuerwehr ist zusätzlich
der Nachweis über die Zertifizierung nach DIN 14675 oder auf sonstige
Weise (z. B. EU Zulassungen, die in Deutschland anerkannt sind) zu
erbringen.

1.6) Juristische Personen, Partnergesellschaften,
Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind
gemäß § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu
übertragenen Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und
deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.5) nachweisen.

1.7) Angaben, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen
als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Der Auftraggeber behält
sich vor, die Vorlage der in Ziffer 1. bis 6. Genannten Angaben,
Erklärungen und Nachweise zu einem späteren Zeitpunkt auch die
Nachunternehmen zu verlangen, soweit diese nicht bereits dem
Teilnahmeantrag vorzulegen sind. Er behält sich weiterhin vor, die
Verpflichtungserklärung der Nachunternehmen zu verlangen.

1.8) Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft hat jedes einzelne
Mitglied die unter den Ziffern 1. Bis 6. geforderten Nachweise
vorzulegen.

1.9) Wird von § 47 Abs. 1 VgV (Eignungsleihe) Gebrauch gemacht, ist
Folgendes zu beachten und vorzulegen: Sofern Bieter im Hinblick auf die
erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische
berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in
Anspruch nehmen, muss die Bieter nachweisen, dass ihm die für den
Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Die Unternehmen,
deren Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter
Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, müssen die entsprechenden
Eignungskriterien erfüllen. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe nach §§
123 und 124 GWB vorliegen. Hinsichtlich der Art und Weise der
Nachweiserbringung, hat der Bieter die freie Wahl. Der Nachweis kann
beispielsweise als Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens
erbracht werden.

Alle Erklärungen/Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.

1.10)Werden die Erklärungen/Nachweise nicht bis zum Ablauf der
Teilnahmeantragsfrist vorgelegt, werden die Unterlagen nachgefordert.
Erfolgt die Übersendung der nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb
der dafür vorgesehenen Frist, führt dies zwingend zum Ausschluss des
Bewerbers.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Direkter Link zur Eigenerklärung siehe Link
[11]https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekEigenUrl?z_param=1
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Der angegebene Gesamtumsatz (UmG) des Bewerbers der letzten 3 Jahre
wird gemittelt und auf den zu erwartenden maximalen Auftragswert der
angefragten Dienstleistung pro Jahr bezogen. Bei Bewerbergemeinschaften
wird die Summe der angegebenen Umsatzwerte aller Einzelbewerber
gezählt. Die Wertung erfolgt nach folgender Stufung

UmG 50 000,00

UmG > 50 000,00 und 100 000,00

UmG > 100 000 und 200 000,00

UmG > 200 000,00
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Direkter Link zur Eigenerklärung siehe Link
[12]https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekEigenUrl?z_param=1
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Eignungskriterium: Erklärung zur Anzahl der Beschäftigten für
entsprechende Leistungen (Personalbedarf) in den letzten 3 Jahren

Aus dem zu erwartenden maximalen Auftragswert pro Jahr
(Auftragswert/Bearbeitungszeitraum) der zu vergebenen Dienstleistung
wird der Personalbedarf ermittelt. Dafür wird der erwartete
Auftragswert Amax zunächst durch einen mittleren Bürostundensatz von 90
EUR dividiert und das Ergebnis nochmals durch 1 750 h/a pro Mitarbeiter
dividiert. Dieser Rechenwert wird auf eine volle Mitarbeiterzahl
aufgerundet und ergibt den erforderlichen Mitarbeiterbedarf pro Jahr
(Mb/a). Dieses Ergebnis wird mit der angegebenen aktuellen
Mitarbeiterzahl (Ma) des Bewerbers für Leistungen der Technischen
Gebäudeausrüstung im 3-Jahresdurchschnitt verglichen.

Die Wertung erfolgt nach folgender Stufung:

Ma = 1 Mb/a

Ma = 2 Mb/a

Ma = 3 Mb/a

Ma => 4 Mb/a

3.Eignungskriterium: Angaben über das für dieses Projekt vorgesehene
Personal (Projektteam) Projektleiter, Stellv. Projektleiter und
Mitarbeiter am Projekt Berufliche Qualifikation

Projektleiter, stellv. Projektleiter, Fachplaner und Bauüberwachung am
Projekt müssen dabei im Bewerbungsbogen namentlich benannt und ihre
berufliche Qualifikation (Jahre im Beruf) muss aus den Anlagen
ersichtlich sein.

Der Auftraggeber bewertet dabei die berufliche Qualifikation des für
dieses Projekt vorgesehenen Personals durch die für den
Projektleiter/die Projektleiterin, den Stellvertreter des
Projektleiters/der Projektleiterin, den Fachplaner und die
Bauüberwachung am Projekt angegebenen Berufserfahrung (Jahre im Beruf)
quantitativ, das heißt der Anzahl der Arbeitsjahre nach.

Die Wertung erfolgt dabei jeweils getrennt nach folgender Stufung:

Projektleiter/in:

Berufserfahrung < 5 Jahre

Berufserfahrung 5 bis < 7 Jahre

Berufserfahrung 7 bis < 10 Jahre

Berufserfahrung 10 Jahre

Stellv. Projektleiter/in:

Berufserfahrung < 3 Jahre

Berufserfahrung 3 bis < 5 Jahre

Berufserfahrung 5 bis < 7 Jahre

Berufserfahrung 7 Jahre

Fachplaner/in für technische Ausrüstung:

Berufserfahrung < 3 Jahre

Berufserfahrung 3 bis < 5 Jahre

Berufserfahrung 5 bis < 7 Jahre

Berufserfahrung 7 Jahre

Bauüberwachung für technische Ausrüstung:

Berufserfahrung < 5 Jahre

Berufserfahrung 5 bis < 7 Jahre

Berufserfahrung 7 bis < 10 Jahre

Berufserfahrung 10 Jahre

4.Eignungskriterium: Erklärung über den Anteil der Leistung, die der AN
beabsichtigt (im Nachunternehmerverhältnis) an Dritte zu beauftragen.

Die Wertung erfolgt nachfolgender Stufung:

Mehr als 60 %

Bis 60 %

Bis 30 %

Kein Nachunternehmerverhältnis

5.Eignungskriterium: Erklärung über die Gewährleistung der notwendigen
Qualitäten innerhalb des Unternehmens.

Die Wertung erfolgt nachfolgender Stufung:

Kein Qualitätsmanagement

Firmeninternes Qualitätsmanagement

Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001

6. Eignungskriterium: Nachweis der fachlichen Eignung in Bezug auf die
geforderte Aufgabe Referenzen des Bewerbers für vergleichbare
Dienstleistungen, die mit der zu vergebenden Dienstleistung in
Aufgabenstellung, Umfang und ingenieurmäßigen Anspruch vergleichbar
sind.

Zum Nachweis der fachlichen Eignung des Bewerbers werden von der
Vergabestelle die Vorlage von Referenzen erbeten, deren Eigenschaften
mit dem Gegenstand der ausgelobten Dienstleistung:

Technische Gebäudeausrüstung (HLS) nach §§ 53 ff HOAI 2013
gerechtfertigt sind.

Die vom Bewerber dazu vorgelegten Referenzen werden nach folgenden
Referenzeigenschaften bewertet:

Bewertet werden nur Referenzen, die nicht älter als 10 Jahre
(Planungsbeginn ab dem 1.7.2010) sind. Eingereicht werden muss
mindestens ein Referenzobjekt, das mit dem geplanten Bestandsumbau von
Klinik zu Wohnen in einem denkmalgeschützten Objekt vergleichbar ist.
Die Vorlage von Max. 3 (vergleichbaren) Referenzen ist möglich. Bei
Vorlage mehrerer (vergleichbarer) Referenzen erfolgt die Auswertung
durch Bildung eines Mittelwertes über alle vorgelegten Referenzen

Vergleichbarkeit Leistungsbild: Beauftragung mit den Leistungsphasen
1-9 und Besondere Leistungen gem. Leistungsbild Technische
Gebäudeausrüstung Gebäude HOAI;

Vergleichbarkeit nach Größe und umbautem Raum (Bruttorauminhalt);

Anrechenbare Baukosten für Haustechnikplanung (HLS) netto;

Innovationsgehalt der technischen Lösung.

Zu jeder eingereichten Referenz ist die Richtigkeit der Angaben vom
jeweiligen Auftraggeber förmlich bestätigen zu lassen. Die Bestätigung
ist der Referenz beizulegen.

Der Bewerber beschreibt die angeführten Referenzprojekte auf max. 1 DIN
A4 Seite anhand der Anforderungen, zeigt seine Grundkompetenz
hinsichtlich der vorliegenden Aufgabenstellung und des ingenieurmäßigem
Anspruchs auf und stellt seinen Leistungsbereich dar. Er beschreibt das
Referenzprojekt, den fachlichen Leistungsumfang anhand des
Leistungsbildes gemäß HOAI 2013 und erbetener Besonderer Leistungen und
stellt die Besonderheit der Referenz Dienstleistung dar.

Die Wertung erfolgt nach folgendem Schlüssel:

Erbrachte Leistungsphasen, Bruttorauminhalt, Anrechenbare Baukosten für
Haustechnikplanung (HLS) oder anrechenbare Baukosten für den vom
Bewerber geplanten Teilbereich in Euro netto

Innovationsgehalt der technischen Lösung

Wichtung der Eignungskriterien

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:

Gesamtumsatz 20 %.

Fachliche Eignung und Technische Leistungsfähigkeit:

Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 20 %;

Projektteam 20 %;

Nachunternehmerleistung 5 %;

Qualitätsmanagement 5 %;

Referenzen für vergleichbare Dienstleistungen 30 %.

Hinweise zum Bewerbungsbogen (Referenzen):

Es sind geeignete Referenzen vom Bewerber für die in den letzten 10
Jahren erbrachten Dienstleistungen aufzulisten.

Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder
Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder
Beratungsleistung vergleichbar sind.

Es ist nicht die Anzahl der vorgelegten Referenzen ausschlaggebend,
sondern deren Qualität und Vergleichbarkeit. Diese ist pro Referenz auf
1 Blatt DIN A 4 zu beschränken, ggf. auch in Listenform.

Hinweise zum Bewerbungsbogen:

Bei Bietergemeinschaften zählt der addierte leistungsbezogene
Jahresumsatz aller Mitglieder.

Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den
letzten 3 abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker,
technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter (Praktikanten werden nicht
gewertet) wird gefordert.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Alle geforderten Erklärungen und zugehörigen Bescheinigungen/Nachweise
gem. Baukammergesetz (BauKaG) sind anzugeben (sh. Nr. III.1.1) dieser
Auftragsbekanntmachung)
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Direkter Link zur Eigenerklärung siehe Link
[13]https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekEigenUrl?z_param=1
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Siehe Auftrags-/Vergabeunterlagen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 28/08/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 22/09/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 24/12/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Es ist ausschließlich elektronische Angebotsabgabe zugelassen.

b) nicht fristgerecht eingereichte Angebote werden im weiteren
Verfahren nicht berücksichtigt.

c) Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot
eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, in der die
Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der
alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des
Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, dass der
bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber
rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner
haften. Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, muss diese
die Rechtsform einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft
mit bevollmächtigtem Vertreter annehmen. Die Bietergemeinschaft hat mit
ihrem Angebot ihre Mitglieder und deren jeweilige Aufgaben innerhalb
des Leistungsumfangs zu beschreiben. Jedes Mitglied hat für den von ihm
zu erbringenden Teil der Leistung die entsprechenden Erklärungen über
die Teilnahmebedingungen (Eignungsnachweise) abzugeben. Eine Änderung
der Person der Bieter oder der Bietergemeinschaft ist nach Ende der
Bewerbungsfrist nicht mehr zulässig und hat den Ausschluss der
betreffenden Bieter/Bietergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur
Folge. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer
Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss
sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften und Einzelbieter, sofern
sie nicht bereits mit dem Angebot nachweisen, dass sie durch
organisatorische oder personelle Maßnahmen sichergestellt haben, dass
ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen ist.

d) Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmen) und Eignungsleihe:

d.1) Beabsichtigt der Bieter oder ein Mitglied einer
Bietergemeinschaft, sich für einen Teil der Leistung der Kapazitäten
anderer Unternehmen (Nachunternehmen) zu bedienen, so sind im Angebot
(Formblatt 235) Art und Umfang der Teilleistungen zu beschreiben. Nach
gesonderter Aufforderung der Vergabestelle sind die Nachunternehmen zu
benennen sowie die entsprechenden Eignungsnachweise in Bezug auf die
übertragene Teilleistung einzureichen.

d.2) beabsichtigt der Bieter oder ein Mitglied einer
Bietergemeinschaft, sich im Rahmen der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit der Kapazitäten anderer Unternehmen zu
bedienen (Eignungsleihe), so sind im Angebot (Formblatt 235) die Namen,
gesetzlichen Vertreter und Kontaktdaten des Unternehmens sowie die von
diesem Unternehmen überlassene Eignung anzugeben. Nach gesonderter
Aufforderung durch die Vergabestelle sind die entsprechenden
Eignungsnachweise in Bezug auf die benannten Kapazitäten einzureichen.
Im Falle der Eignungsleihe wird verlangt, dass der Bieter bzw. das
Mitglied der Bietergemeinschaft sowie das andere Unternehmen gemeinsam
für die Auftragsausführung haften (§ 6d EU Abs. 2 VOB/A).

d.3) Nach gesonderter Aufforderung durch die Vergabestelle sind für die
anderen Unternehmen (Nachunternehmen) sowie für die Unternehmen, die
ihre Eignung verleihen, entsprechende Verpflichtungserklärungen (gemäß
Formblatt 236) vorzulegen.

e) Präqualifizierte Unternehmen haben eigenverantwortlich zu
überprüfen, ob die in Ziffer III.1.1)-3) verlangten Eignungsnachweise
durch die im PQ-Verzeichnis enthaltenen Unterlagen abgedeckt sind;
darin noch nicht enthaltene Unterlagen sind dem Angebot beizulegen. Der
Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen mit entsprechender
Fristsetzung nachzufordern.

f) Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist
eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

g) es wird empfohlen, die Formblätter des Auftraggebers zu verwenden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern Vergabekammer
Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
E-Mail: [14]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847

Internet-Adresse:
[15]https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/v
ergabekammer
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften:

durch die sich ein am Auftrag interessierter Bieter in seinen Rechten
verletzt sieht, sind innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen beim
Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB),

die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
Angebotsabgabe beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB),

die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe beim
Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB).

Hilft der Auftraggeber der Rüge nicht ab, kann innerhalb von 15 Tagen
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers ein Antrag auf
Nachprüfung bei der Vergabekammer gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4
GWB). Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden
in Textform informiert (§ 134 GWB). Ein Vertrag darf erst 15
Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden. Bei
Absendung der Information auf elektronischem Weg oder per Fax verkürzt
sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach
Absendung der Information durch den Auftraggeber.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern Vergabekammer
Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
E-Mail: [16]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847

Internet-Adresse:
[17]https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/v
ergabekammer
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
28/07/2020

References

6. mailto:vergabe@mrg-gmbh.de?subject=TED
7. http://www.mrg-gmbh.de/
8. https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=198438
9. https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=198438
10. https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekEigenUrl?z_param=198438
11. https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekEigenUrl?z_param=198438
12. https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekEigenUrl?z_param=198438
13. https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekEigenUrl?z_param=198438
14. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
15. https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer
16. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
17. https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer

 
 
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