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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Sprendlingen - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020073009095678394 / 359455-2020
Veröffentlicht :
30.07.2020
Angebotsabgabe bis :
01.09.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Sprendlingen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 146/2020 359455

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: VG-Verwaltung Sprendlingen-Gensingen
Postanschrift: Elisabethenstraße 1
Ort: Sprendlingen
NUTS-Code: DEB3J Mainz-Bingen
Postleitzahl: 55576
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail: [6]vergabestelle@vg-sg.de
Telefon: +49 6701201608
Fax: +49 67012019608

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.sprendlingen-gensingen.de

Adresse des Beschafferprofils: [8]www.sprendlingen-genisngen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YY4YHF0/document
s
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YY4YHF0
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für die Einheiten Aspisheim und
Horrweiler; Tragwerksplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: 2020-00-904
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Tragwerksplanung gem.
Teil 4 Abschnitt 1 HOAI für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für
die Einheiten Aspisheim und Horrweiler in der Verbandsgemeinde
Sprendlingen-Gensingen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB3J Mainz-Bingen
Hauptort der Ausführung:

Baugrundstück

Aspisheimer Straße

55459 Aspisheim
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Auf die Projektbeschreibung in den Vergabeunterlagen wird verwiesen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 10
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der
nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf
der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den
Vergabeunterlagen (Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb) aufgeführt und
näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet:
Gesamtjahresumsatz, Beschäftigtenzahl, Beschäftigte der Fachrichtung
Tragwerksplanung, Fortbildung des Projektleiters, Anzahl und Qualität
der Referenzen. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur
Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 10 Bewerbern
entscheidet das Los über die weitere Teilnahme am
Verhandlungsverfahren.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Vorlage eines Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder
Partnerschaftsregister oder eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts-
oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die
Gesellschaftsform dies erfordert. Der Auszug darf nicht älter als 1
Jahr ab Auftragsbekanntmachung sein.

Erklärung, ob die in den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen
(einschließlich Ausschlussgründen nach § 21 des
Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19
des Mindestlohngesetzes).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle
Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine
schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter
als 2 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur
Verfügung zustellen. Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft muss
eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit
unterhalten und ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine
aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/sie hat zu
gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag
Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen
besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die
Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das
Zweifache der Deckungssumme beträgt.

Bei einer Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz auf diese
ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung
aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft vorgelegt werden, wenn gerade
auch die Tätigkeit einer Arbeitsgemeinschaft mit Haftung für die
gesamte Arbeitsgemeinschaft mitversichert ist. Aus der Bescheinigung
muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer
Arbeitsgemeinschaft mit Außenhaftung für die gesamte
Arbeitsgemeinschaft enthalten ist.

Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft)
gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 Vergabeverordnung (VgV) über den allgemeinen
Jahresumsatz. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer
Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die
Leistung tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1. Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der
Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mindestens

3 000 000 EUR für Personenschäden;

3 000 000 EUR für Sachschäden und

3 000 000 EUR für Vermögensschäden.

Bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmen oder Kreditversicherer. Die
Mindestdeckungssummen müssen mindestens 2-fach pro Versicherungsjahr
zur Verfügung stehen (=2-fachmaximiert).

2. Der allgemeine Jahresumsatz (Gesamtumsatz) der letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre (2017-2019) muss im Durchschnitt
mindestens 150 000 EUR netto pro Jahr betragen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und
Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9 und 10 VgV
einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Teilnahme
unterlagen zur Verfügung gestellt.

Die nachfolgend aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind
gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit
beruflicher Qualifikation anzugeben:

der Projektleiter.

Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen
sind nachzuweisen.

Für den Bewerber/das Unternehmen und den Projektleiter sind
aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher
ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle
Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt,
die in den letzten 6 Jahren (Beginn Leistungsphase 3 ab dem 1.1.2014)
erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen.

Zu den Referenzprojekten sind auf dem Projektdatenblatt folgende
Angaben zu machen:

Kurzbezeichnung der Baumaßnahme;

Auftraggeber mit Namen und Anschrift;

Brutto-Grundfläche (BGF nach DIN 277);

erbrachte Leistungsphasen;

Zeitraum der Leistungserbringung;

Rechnungswert (Honorar in EUR brutto).

Der Bewerber hat eine Erklärung abzugeben, aus der die
durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten in den vergangenen 3 Jahren
sowie durchschnittliche Anzahl die Beschäftigten der Fachrichtung
Objektplanung/-Überwachung in den vergangenen 3 Jahren ersichtlich ist
(§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).

Der Bewerber hat eine Erklärung abzugeben, aus der ersichtlich ist,
über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt
(46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).

Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§
46 Abs. 3 Nr. 3 VgV9 und anzugeben, welche Teile des Auftrags er als
Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und soweit bekannt die Namen
der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36
VgV).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1. Der Bewerber und der Projektleiter müssen jeweils eine
abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw.
Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Bauingenieurwesen/Hochbau
bzw. konstruktiven Ingenieurbau oder eine vergleichbare Berufszulassung
sowie eine Berufserfahrung von mindestens 3 Jahren in derselben
Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.

2. Sowohl der Bewerber/das Unternehmen als auch der Projektleiter
müssen mindestens 1 Referenz über die Tragwerksplanung gem. § 49 HOAI
für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses oder den Neubau eines
vergleichbaren Gebäudes vorweisen.

3. Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in
den letzten 3 Jahren (2017-2019) muss mindestens 2 Beschäftigte
betragen.

4. Die durchschnittliche jährliche Anzahl der Beschäftigten der
Fachrichtung Tragwerksplanung in den letzten 3 Jahren (2017-2019) muss
mindestens 1 Beschäftigter betragen.

5. Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum
Datenaustausch von CAD-Zeichnungen(mindestens DXF und DWG) und
Leistungsverzeichnissen (mindestens GAEB 1990) erforderlich.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure aus dem in- oder
Ausland, die die Voraussetzungen der §§ 64, 66 Abs. 6 Landesbauordnung
Rheinland-Pfalz erfüllen. Juristische Personen werden zugelassen, wenn
sie für die Durchführung der Aufgabe einen solchen Berufsangehörigen
als Verantwortlichen benennen. Entsprechende Nachweise gem. § 64
Landesbauordnung Rheinland-Pfalz sind mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Teilnahme von Bietergemeinschaften ist unter der Voraussetzung
zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft
annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich
vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe
Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 01/09/2020
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 15/09/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Bewerbergemeinschaften:

Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des
Teilnahmeantrags gebildet haben, werden nicht zugelassen.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen
Bewerbergemeinschaften.

Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist ein eigener, mit den
erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt
bei einem Mitglied ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder
ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses
Mitglied ersetzt werden.

Bei Bewerbergemeinschaften ist nur ein Projektleiter zu benennen. Die
Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist
darzustellen.

2. Eignungsleihe (§47 VgV)

Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche
wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in
Anspruch zu nehmen und erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden
Eignungskriterien nicht oder liegt bei diesem Unternehmen ein
zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein fakultativer
Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt
werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen
werden sollen, ist ein eigener, mit den erforderlichen angaben
ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem
Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur
Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung
dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

3. Unteraufträge:

Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat er die
Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, und
soweit bekannt die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu
benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen
Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern und deren Vertreter
sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zumachen. Zum
Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen
Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung
entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.

4. Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:

Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung
gestellten Formulare bzw. die einheitliche Europäische Eigenerklärung
(EEE) zu verwenden und bei der unter Ziffer 1.1) angegebenen
Kontaktstelle vollständig ausgefüllt in deutscher Sprache schriftlich
oder elektronisch mit fortgeschrittener oder qualifizierter Signatur
über die Vergabeplattform [11]https://rlp.vergabekommunal.de
einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich
Teilnahmeanträge hochzuladen.

Teilnahmeanträge, die in Schriftform eingereicht werden, sind an der
angegebenen Stelle rechtsverbindlich zu unterschreiben.

Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht
erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle
der Name der bevollmächtigten natürlichen Person anzugeben, die für den
Bewerber die Eigenerklärung abgibt.

Der Teilnahmeantrag muss die in dem Bewerbungsbogen geforderten
Erklärungen und Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu
machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen
zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Nicht form- und fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden vom
weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

5. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf der Vergabeplattform
[12]https://rlp.vergabekommunal.de zur Verfügung gestellt. Sie können
dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der
Teilnahmeanträge (vgl. Ziffer IV.2.2) heruntergeladen und Nachrichten
der Vergabestelle eingesehen werden.

6. Kommunikation:

Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform.

Bekanntmachungs-ID: CXP6YY4YHF0.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftstraße 9
Ort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland
E-Mail: [13]vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: +49 6131162-234
Fax: +49 6131162-113

Internet-Adresse: [14]www.mwvlw.rlp.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen nach Erkennen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung
eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
27/07/2020

References

6. mailto:vergabestelle@vg-sg.de?subject=TED
7. http://www.sprendlingen-gensingen.de/
8. http://www.sprendlingen-genisngen.de/
9. https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YY4YHF0/documents
10. https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YY4YHF0
11. https://rlp.vergabekommunal.de/
12. https://rlp.vergabekommunal.de/
13. mailto:vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED
14. http://www.mwvlw.rlp.de/

 
 
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