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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Frankfurt am Main - Dienstleistungen im Eisenbahnbau
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020072809190774748 / 355753-2020
Veröffentlicht :
28.07.2020
Angebotsabgabe bis :
24.08.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
71311230 - Dienstleistungen im Eisenbahnbau
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Frankfurt am Main: Dienstleistungen im Eisenbahnbau

2020/S 144/2020 355753

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: DB Netz AG (Bukr 16)
Postanschrift: Theodor-Heuss-Allee 7
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60486
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Gring, Miriam
E-Mail: [6]miriam.gring@deutschebahn.com
Telefon: +49 7219386260
Fax: +49 69260914793

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.deutschebahn.com/bieterportal
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFile
s.ashx?subProjectId=H7WbtgHTF1M%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: FEI-SW Beschaffung Infrastruktur Region
Südwest
Postanschrift: Poststr. 3
Ort: Karlsruhe
NUTS-Code: DE123 Karlsruhe, Landkreis
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Gring, Miriam
E-Mail: [9]miriam.gring@deutschebahn.com
Telefon: +49 7219386260
Fax: +49 69260914793

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [10]http://www.deutschebahn.com/bieterportal
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[11]http://www.deutschebahn.com/bieterportal
I.6)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

ABS POS Süd PfA 2 (Kehl-Appenweier) Generalplanerleistung
Referenznummer der Bekanntmachung: 20FEI46597
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71311230 Dienstleistungen im Eisenbahnbau
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

ABS POS Süd PfA 2 (Kehl-Appenweier) Generalplanerleistung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE134 Ortenaukreis
Hauptort der Ausführung:

Appenweier
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

ABS POS Süd PfA 2 (Kehl-Appenweier) Generalplanerleistung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 20/11/2020
Ende: 31/01/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Objektplanung Verkehrsanlage(n), § 47 HOAI, gemäß Anlage 1.1, Lph 6
bis Lph 7;

Prüfungen nach § 34 BNatSchG: Relevanzabschätzung; FFH-Vorprüfung/
Verträglichkeitsstudie, gemäß Anlage 1. 10, Lph 6 bis Lph 7;

Planungsbegleitende Vermessung, gemäß Anlage 1.4, Lph 6 bis Lph 7;

Technische Streckenausrüstung, Oberleitung gemäß Anlage 1.6, Lph 6
bis Lph 7;

Technische Streckenausrüstung, Leit- und Sicherungstechnik gemäß
Anlage 1.5, Lph 6 bis Lph 7;

Technische Streckenausrüstung, Bahnstromleitung gemäß Anlage 1.7a,
Lph 6 bis Lph 7;

50 Hz-Anlagen gemäß Anlage 1.7b, Lph 6 bis Lph 7;

Objektplanung Ingenieurbauwerke, § 43 HOAI, gemäß Anlage 1.2, Lph 6
bis Lph 7;

Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke, § 51 HOAI, gemäß Anlage 1.3, Lph
4 und Lph 6.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Verwenden Sie hierzu die Datei: 20FEI46597_Teilnahmeantrag.

Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren
anhängig ist;

Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe im
Sinne von §§ 123 f. GWB oder Eignungskriterien im Sinne von § 122 GWB
keine Täuschung begangen und auch keine Auskünfte zurückgehalten hat
und dass das Unternehmen stets in der Lage war, geforderte Nachweise in
Bezug auf die §§ 122 bis 124 GWB zu übermitteln;

Erklärungen zur Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere
der Pflicht zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Zahlung der
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Renten-, Kranken-,
Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung), sowie Verpflichtungen
z. B. gem. den in § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AentG), § 98c
Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz oder § 21
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannten Vorschriften;

Erklärung über Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in
Frage stellt (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB).

Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:

Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein
Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Auflistung nach
o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst.
Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt.
Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Vorstehende
Erklärungen/Nachweise koennen bei erfolgreicher Teilnahme an einem
unter III.2.2.benannten Präqualifikationsverfahren der Deutschen Bahn
AG durch Vorlage der Präqualifikationsurkunde erbracht werden, sofern
sich keine wesentlichen Änderungen ergeben haben.

Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe Punkt VI.3.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Verwenden Sie hierzu die Datei: 20FEI46597_Teilnahmeantrag.

a) Erklärung über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen
Unternehmen.

b) Nachweis über das Vorhandensein von Arbeitsplätzen, die eine
Projektdurchführung mit der Methode Building Information Modeling
ermöglichen, wie nachfolgend beschrieben oder gleichwertig. Die
Arbeitsplatzkonfiguration ist zweifach durch den Bewerber nachzuweisen.
Die Nachweisführung erfolgt mit dem Referenzbogen Formular
Arbeitsplatznachweis. Für die Software ist eine Lizenzerklärung des
Softwareherstellers je Arbeitsplatz beizufügen.

c) Nachweis über die Erfahrung und Anwendung von webbasierten digitalen
Projektkommunikationssystemen mit workflowgestützten digitalem
Planlaufmanagement und Freigabeprozessen im Infrastrukturbereich. Als
Nachweis der Erfahrung sind einzureichen mindestens 3 Referenzen mit
folgenden Kriterien für Maßnahmen aus 2015-2019, mit jeweils mindestens
5 Mio. Gesamtumfang Baukosten und mindestens 3 Planungsgewerke haben
zusammengearbeitet. Anzugeben sind jeweils der
Projektauftrag/Leistungsgegenstand (mitaussagekräftiger
Kurzbeschreibung und inhaltlich nachvollziehbarem Bezug zu dieser
Vergabe), Auftraggeber mit Ansprechpartner), Dauer der
Projektbeteiligung, PKS-Tool Name (Plattformbezeichnung), beteiligte
Leistungsbilder, Gesamtwertumfang, sowie kurze inhaltliche Erläuterung
zur Spezifikation der Nutzung der webbasierten Projektkommunikation in
den einzelnen Referenzen. (Aus den Angaben müssen Kenntnisse und
Erfahrungen im Umgang webbasierter Projektkommunikation sowie digitaler
Kollaboration der Planungsgewerke erkennbar sein, die
projektspezifische Umsetzung ist zu erläutern.)

d) Nachweis über die Erfahrung und Anwendung der Methode Building
Information Modeling bei Infrastrukturprojekten. Als Nachweis der
Erfahrung sind einzureichen mindestens 3 Referenzen mit folgenden
Kriterien für Maßnahmen aus 2017-2019, mit jeweils mindestens 1 Mio
Gesamtumfang Baukosten für vergleichbare Infrastrukturprojekte bei
denen mindestens 3 Planungsgewerke zusammengearbeitet haben. Anzugeben
sind jeweils der Projektauftrag/Leistungsgegenstand (mit
aussagekräftiger Kurzbeschreibung und inhaltlich nachvollziehbarem
Bezug zu dieser Vergabe), Auftraggeber mit Ansprechpartner, Dauer der
Projektbeteiligung, PKS-Tool Name (Plattformbezeichnung), beteiligte
Leistungsbilder, Gesamtwertumfang,sowie Kurzbeschreibung des
BIM-Projektes.

e) Nachweis der Erfahrung und Qualifikation, der zur
Leistungserbringung vorgesehen Mitarbeiter.Nachweise erfolgen über
Referenzen, formlosen Lebensläufe und Qualifikationsurkunde (Diplom,
Urkunde,Zertifikat etc.). Die Referenzen müssen beinhalten den
Auftraggeber mit Ansprechpartner, Projektauftrag/Leistungsgegenstand,
Dauer der Projektbegleitung, Funktion oder Stellung im Projekt,
Tätigkeiten in der Auftragsbearbeitung mit aussagekräftiger
Kurzbeschreibung der Tätigkeit, aus der die geforderte Erfahrung
erkennbar ist. Die Nachweise erfolgen über den Referenzbogen Formular
Fachreferenz und sind erforderlich für:

Leiter der Planung mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung,
Kenntnissen und Erfahrungen in den Bereichen Projektstrukturierung,
Kostensteuerung in iTWO/Granid bzw. SAP, Terminsteuerung,
Berichtswesen, Eisenbahnbetrieb; Planung HOAI Lph 1 bis 7. Einzureichen
sind genau 2 Referenzen für vergleichbareLeistungen im Bereich
Verkehrsinfrastrukturplanung, davon eins mit mind. 3 Mio. EUR
Baukosten;

Leitende Fachplaner Verkehrsanlagen; konstruktiver Ingenieurbau;
Oberleitungsanlagen; LST, 50 Hz und Umweltplanung mit mindestens 3
Jahren Berufserfahrung. Einzureichen sind jeweils genau 2 Referenzen
für vergleichbare Leistungen für die jeweilige Fachplanung im Bereich
Eisenbahninfrastrukturplanung;

Mitarbeiter Qualitätssicherung mit mindestens 5 Jahren
Berufserfahrung. Einzureichen ist eine Referenz für ein vergleichbares
Projekt von Um- oder Neubaumaßnahmen gewerkeübergreifender
Eisenbahninfrastruktur aus der ersichtlich ist, dass der Mitarbeiter
Erfahrung im Umgang mit den Richtlinien der Deutschen Bahn AG und deren
Prüfabläufe hat;

BIM-Koordinatoren, BIM-Konstrukteure und Bim-Fachkoordinatoren. Für
jede Rolle muss eine Person benannt werden. Somit müssen mindestens 3
unterschiedliche Personen benannt werden. Einzureichen ist jeweils eine
Referenz aus der hervorgeht:

Alle beteiligten BIM Koordinatoren verfügen über praktische Erfahrungen
und Fachkenntnisse bezüglichdes Umgangs mit nD-objektorientierter
Modellierung (3D-, 4D-, 5D) sowie digitaler Kollaboration der
Planungsgewerke aus BIM-Projekten oder sonstigen Tätigkeiten.

Alle beteiligten BIM Konstrukteure verfügen über praktische Erfahrungen
und Fachkenntnisse bezüglich des Umgangs mit nD-objektorientierter
Modellierung sowie digitaler Kollaboration der Planungsgewerke aus
BIM-Projekten oder sonstigen Tätigkeiten.

Jede Fachkraft der BIM Fachkoordination verfügt über praktische
Erfahrungen und Fachkenntnisse bezüglich des Umgangs mit
nD-objektorientierter Modellierung sowie digitaler Kollaboration der
Planungsgewerke aus BIM-Projekten oder sonstigen Tätigkeiten. Für die
BIM Fachkoordinatoren sind auch reine Erfahrungen aus
BIM-Qualifizierungsmaßnahmen (BIM-Schulungen etc.) zulässig.

f) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs stellt der Bewerber dar, wie der
systematische und transparente projektintegrierte Planungsprozess mit
der Methodik Building Information Modeling im Zuge der Erbringung der
Planungsleistung für das Vorhaben ABS Kehl Appenweier durchgeführt
wird. Die vom AN vorgesehene Methodik soll durch die Vorlage eines
bereits vorhandenen, aussagekräftigen BAP für ein Infrastrukturprojekt
beschrieben werden. Die Ausarbeitung ist dem Teilnahmeantrag als
Anlagebeizufügen. Erforderliche Inhalte:

Projektstruktur und Organisation:

Definition der Projektstruktur zur Abwicklung der Planungsleistungen
nach der BIM-Methodik als grafische Darstellung mit Kurzerläuterung;

Erläuterung der projektspezifischen Herangehensweise insbesondere im
Hinblick auf Durchführung der BIM Methodik mit den erforderlichen
Arbeitsschritten/ Arbeitspaketen in chronologischer Reihenfolge, bspw.
Als Prozess- und Ablauf-/ Organisationsdiagramm;

Darstellung eines Zeit- und Arbeitsplans zum strukturierten Ablauf
der Planungsleistung innerhalb derMeilensteine des Rahmenterminplans
bzw. DataDropPoints (vgl. AIA).

Modellbildung:

Die verschiedenen Modellierungsaufgaben der Projektbeteiligten bei
der Erarbeitung der Planung werden beschrieben. Hierzu ist für jedes
Leistungsbild im Auftragsumfang des Generalplaners darzustellen und zu
erläutern in welchen Arbeitsschritten und mit welchen IT-Tools die
Teilmodelle erzeugt wurden/werden, sowie welche Formate/Schnittstellen
zum Datenaustausch eingesetzt werden;

Darstellung des Vorgehens bei der modellbasierten Umsetzung der LODs,
kontinuierliche Anreicherung der versch. Teilmodelle mit
Detaillierungs- und Informationsgehalten.

Informationsmanagement:

Darstellung des Informationsflusses zwischen den Fachmodellen. Wie
diese untereinander sowohl übernative als auch mindestens das IFC 2x3
Format agieren;

Definition der Informationslieferkette zwischen den
Planungsbeteiligten (mit Zeitpunkten, Informationsart,Modelle,
Beteiligte);

Die Qualitätssicherung der Modelle ist bezüglich der informations-
und fachtechnischen Prüfung bezüglich Ablauf, Verantwortlichkeit und
IT-Tools zu beschreiben.

Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:

Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein
Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Auflistung nach
o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst.
Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt.
Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Vorstehende
Erklärungen/Nachweise koennen bei erfolgreicher Teilnahme an einem
unter III.2.2. benannten Präqualifikationsverfahren der Deutschen Bahn
AG durch Vorlage der Präqualifikationsurkunde erbracht werden, sofern
sich keine wesentlichen Änderungen ergeben haben.

Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe Punkt VI.3.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Für folgende Leistungen muss das ausführende Unternehmen in einem
Präqualifikationsverfahren bei der Deutschen Bahn AG präqualifiziert
sein:

Siehe III.2.2. sowie unter Allgemeine Präqualifikationsanforderungen
(PQ-Anforderungen) für Arch./Ing.-leistungen.

Die Allgemeinen PQ-Anforderungen für Arch.-/Ing.leistungen sind zu
berücksichtigen und über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG:
[12]http://www.deutschebahn.com/bieterportal unter der Vergabenummer
20FEI46597 herunterzuladen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Sicherheiten gemäß Vergabeunterlagen
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für folgende Leistungen muss das für die Ausführung vorgesehene
Unternehmen in einem Präqualifikationsverfahren bei der Deutschen Bahn
AG präqualifiziert sein.

Form und Zeitpunkt der Vorlage der Nachweise sowie Angaben zu den
Teilnahmebedingungen und zum Präqualifikationsverfahren sind III.1.1.
bis III.1.4. sowie den Allgemeinen PQ-Anforderungen für
Arch.-/Ing.leistungen zu entnehmen:

Planung bauliche Anlagen: Planung Verkehrsanlagen Fahrbahn,
Bahnübergänge und Bahnsteige, Planung Ingenieurbauwerke
Eisenbahnbrücken und Personenunter- u. Personenüberführungen; Planung
Anlagen Leit- und Sicherungstechnik; Planung 15 KV Standard
Oberleitungsanlagen; Planung von elektrischen Energieanlagen und
elektrischer Weichenheizanlagen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/08/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 11/09/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 20/11/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Verwenden Sie hierzu die Datei: 20FEI46597_Teilnahmeantrag.

Bei Bewerbergemeinschaften sind die Nachweise und Erklärungen je
Unternehmen einzureichen. Ab dem 19.4.2017 ist bei Vergaben gemäß
SektVO sowie größer 50 000 EUR nur noch die Übermittlung von
Angeboten/Teilnahmeanträgen über das Vergabeportal der Deutschen Bahn
AG zulässig. Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als
Teilnahmebedingung neben den unter III.1.1. bis III.1.3. genannten
Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise
erforderlich:

Erklärung, dass der Bewerber/Bieter den DB-Verhaltenskodex für
Geschäftspartner
([13]http://www.deutschebahn.com/lieferantenqualifizierung_downloads)
oder die BME-Verhaltensrichtlinie
([14]https://www.bme.de/fileadmin/_horusdam/2065-BMECode_of_Conduct_deu
tsch.pdf) oder einen eigenenVerhaltenskodex, der im Wesentlichen
vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird;

Erklärung zur Kartellrechtlichen Compliance- und
Korruptionsprävention;

Erklärung, dass er nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen
Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist;

Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf die Vergabe bzw. und
darüber hinaus auch in den vergangenen 10 Jahren keine unzulässige
wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen hat. Unzulässige
wettbewerbsbeschränkende Abreden in diesem Sinne sind Verstöße gegen
die kartellrechtlichen Kernbeschränkungen i. S. v. Art. 101 AEUV, § 1
GWB (Preis-, Submissions-, Mengen-, Quoten-, Gebiets- und
Kundenabsprachen);

Erklärung, dass das Unternehmen sich zu einem unbeschränkten
Wettbewerb und zur Korruptionsprävention bekennt und sichergestellt
hat, dass sich die Unternehmensführung der Bedeutung bewusst ist, die
der Beachtung aller geltenden Wettbewerbs- und Korruptionsgesetze
zukommt;

Erklärung, dass das Unternehmen zu keinem Zeitpunkt in einem
Vergabeverfahren der Deutsche Bahn AG oder eines mit ihr gemäß §§ 15
ff. AktG verbundenen Unternehmens.

a) versucht hat, die Entscheidungsfindung in unzulässiger Weise zu
beeinflussen,

b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es
unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder

c) irreführende Informationen übermittelt hat, die die
Vergabeentscheidung beeinflussen konnte bzw. dies versucht hat.

Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:

Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein
Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Auflistung nach
o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst.
Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt.
Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.

Alle unter III.1.1. bis III.1.3. und VI.3. geforderten
Erklärungen/Nachweise sind im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei
einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124
GWB vor. Bei Abgabe eines Teilnahmeantrages oder Angebots, in Form
einer Bietergemeinschaft, sollten sich die Bietergemeinschaften vorab
im Vergabeportal der DB AG registrieren lassen. Die Teilnahme am
Verfahren setzt die unveränderte Zusammensetzung der im
Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Bietergemeinschaften voraus. Der
Zusammenschluss der im Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Einzelbieter
zu Bietergemeinschaften ist zulässig. Fragen zu den Vergabeunterlagen
oder dem Vergabeverfahren können bis spätestens 12 Tage vor Ablauf der
Frist zur Angebotsabgabe gestellt werden, so dass dem Auftraggeber
unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung
spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe möglich ist.
Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen
nicht zu beantworten.

Für den Teilnahmeantrag werden Unterlagen zur Verfügung gestellt. Diese
sind zu beziehen über [15]http://www.deutschebahn.com/bieterportal.
Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch einzureichen über
[16]http://www.deutschebahn.com/bieterportal.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst
nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die
Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe
der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15
Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§
134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt
ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von
10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. soweit die Vergabeverstöße aus
der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind bis zum
Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3,
Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB
genannten Fristen verwiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24/07/2020

References

6. mailto:miriam.gring@deutschebahn.com?subject=TED
7. http://www.deutschebahn.com/bieterportal
8. https://bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=H7WbtgHTF1M%253d
9. mailto:miriam.gring@deutschebahn.com?subject=TED
10. http://www.deutschebahn.com/bieterportal
11. http://www.deutschebahn.com/bieterportal
12. http://www.deutschebahn.com/bieterportal
13. http://www.deutschebahn.com/lieferantenqualifizierung_downloads
14. https://www.bme.de/fileadmin/_horusdam/2065-BMECode_of_Conduct_deutsch.pdf
15. http://www.deutschebahn.com/bieterportal
16. http://www.deutschebahn.com/bieterportal

 
 
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