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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Erkrath - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020072809130473684 / 354811-2020
Veröffentlicht :
28.07.2020
Angebotsabgabe bis :
24.08.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Erkrath: Dienstleistungen von Architekturbüros

2020/S 144/2020 354811

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Erkrath
Postanschrift: Klinkerweg 7
Ort: Erkrath
NUTS-Code: DEA1C Mettmann
Postleitzahl: 40699
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): CBH Rechtsanwälte, RAin Lara Itschert, Bismarckstraße
11-13, 50672 Köln
E-Mail: [6]l.itschert@cbh.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.erkrath.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E64372526
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E64372526
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Objektplanung für den Neubau des Gymnasiums am Neandertal incl.
Dreifeldsporthalle
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Erkrath sucht einen Architekten für die Objektplanung Gebäude
und Freianlagen des Neubaus des Gymnasiums am Neandertal incl.
Dreifeldsporthalle. Ziel ist die Erlangung einer funktionalen, im Bau
und Betrieb wirtschaftlichen sowie in der Energienutzung optimierten
Planung für ein vierzügiges Gymnasium, wobei die Planung die
Möglichkeit eines späteren fünfzügigen Ausbaus beinhalten muss. Durch
eine Schulbauberatung wurden ein Raumfunktionsprogramm und ein
Raumkonzept erstellt, die bei der Planung zu berücksichtigen sind.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA1C Mettmann
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt Erkrath beabsichtigt den Neubau eines 4-zügigen Gymnasiums
für 900 Schülerinnen und Schüler mit einer 3-Feld-Sporthalle und den
entsprechenden Freisportflächen und Freianlagen auf der
Gemeinbedarfsfläche des Bebauungs-Plans Alt Erkrtath Nord Plan 2A.

Mit dieser Ausschreibung sucht sie einen Architekten für die Leistungen
der Objektplanung sowie der Freianlagenplanung; Vertragsgegenstand ist
die stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 nach § 34 sowie §
39 HOAI.

Bei der Planung ist zu berücksichtigen, dass es sich bei dem Gymnasium
um eines der wenigen Gymnasien handelt, das im Ganztag mit einem
Lernzeitenkonzept in Anlehnung an die Dalton-Pädagogik arbeitet. Die
grundsätzliche räumlich-pädagogische Grundstruktur des zukünftigen
Gymnasiums muss daher eine ineinandergreifende Kombination von
Lernlandschaften und Fachraumclustern enthalten.

Im Freianlagenbereich sind verschiedene Aufenthaltszonen, 2 grüne
Klassenzimmer, 1 pädagogischer Garten, 1 Amphitheater und eine
Laufstrecke mit Trimm-Dich-Pfad einzuplanen.

Das Gymnasium wird 4-zügig geplant, eine Erweiterbarkeit auf 5-zügig
ist allerdings planerisch vorzusehen.

Durch eine Schulbauberatung wurde in der LPH 0 ein
Raumfunktionsprogramm und ein Raumkonzept sowohl für eine 4-zügige
Variante mit Einfeldsporthalle, als auch eine 5-zügige Variante mit
Dreifeldsporthalle in Abstimmung mit der beteiligen Schule und dem
Schulträger entwickelt. Aufgrund des Rats-Beschlusses vom 25.6.2020
soll ein 4-zügiges Gymnasium mit Erweiterungskonzept auf 5-zügig auf
dem Neubaugrundstück errichtet werden. Auf dem Bestandsgrundstück ist
eine Dreifeldhalle vorgesehen.

Die Baumaßnahme muss im Juni 2026 abgeschlossen sein, da zu diesem
Zeitpunkt die Kapazitäten des Bestandgebäudes nicht mehr ausreichen
werden.

Der Auftragnehmer muss sich darauf einstellen, Anfang 2021 mit der
Leistungserbringung zu beginnen. Einzelheiten können den
Vergabeunterlagen entnommen werden.

Die Projektsprache ist deutsch.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Bei allen Bietern, die Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen,
werden darüber hinaus für die eingereichten Referenzen wie folgt Punkte
vergeben:

Ein Bewerber, der ein Referenzprojekt nachweist, das die
Mindestanforderungen gemäß Ziffer III.1.3, Nummer 2) erfüllt und:

bei dem es sich um eine Schule mit mindestens 5 000 qm BGF handelt,
erhält 3 Punkte;

bei dem es sich um eine Schule handelt, die mit einem
Lernlandschaftenkonzept nach einem alternativen pädagogischen Konzept
arbeitet, erhält 5 Punkte;

bei dem die geplante Schule unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten
zertifiziert wurde (z. B. nach EMAS oder vergleichbar), erhält 2
Punkte.

Die mit einem Projekt erreichten Punkte werden addiert; maximal sind
bei diesem Kriterium 10 Punkte erreichbar. Legt ein Bewerber mehrere
Referenzen zu diesem Kriterium vor, wird die unter den beschriebenen
Gesichtspunkten beste Referenz gewertet:

Ein Bewerber, der ein Referenzprojekt nachweist, welches die
Mindestanforderungen gemäß Ziffer III.1.3, Nummer 3) erfüllt und:

bei dem die geplante Sporthalle in eine bestehende Gebäude- und
Pausenhofstruktur integriert werden musste, erhält 3 Punkte;

bei dem die geplante Sporthalle unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten
zertifiziert wurde (z. B. nach EMAS oder vergleichbar), erhält 2
Punkte.

Die mit einem Projekt erreichten Punkte werden addiert; maximal sind
bei diesem Kriterium 5 Punkte erreichbar. Legt ein Bewerber mehrere
Referenzen zu diesem Kriterium vor, wird die unter den beschriebenen
Gesichtspunkten beste Referenz gewertet.

Ein Bewerber, der ein Referenzprojekt nachweist, welches die
Mindestanforderungen gemäß Ziffer III.1.3, Nummer 3) erfüllt und:

bei dem die geplanten Freianlagen eine Größe von mindestens 3000 qm
aufweisen, erhält 3 Punkte;

bei dem die geplanten Freianlagen differenzierte Pausenbereiche für
Groß und Klein enthalten, erhält 2 Punkte;

bei der die Freianlagen ein grünes Klassenzimmer enthalten, erhält
2 Punkte.

Die mit einem Projekt erreichten Punkte werden addiert; maximal sind
bei diesem Kriterium 7 Punkte erreichbar. Legt ein Bewerber mehrere
Referenzen zu diesem Kriterium vor, wird die unter den beschriebenen
Gesichtspunkten beste Referenz gewertet.

Insgesamt können maximal 22 Punkte erreicht werden.

Die 5 Bieter mit den meisten Punkten werden zur Abgabe eines Angebotes
aufgefordert. Bei mehreren Bietern auf dem 5. Platz entscheidet das
Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Stufen 2 (Lph 3), 3 (Lph. 4),
4 (Lph. 5), 5 (Lph. 6-8) und 6 (Lph. 9) werden optional beauftragt. Bei
der Beauftragung handelt es sich um ein einseitiges Recht der
Auftraggeberin, der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf die
Beauftragung einer oder mehrerer der genannten Stufen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Hinweis zu Ziffer II.1.6: Bei diesem Auftrag handelt es sich um ein Los
eines Gesamtauftrags. Die Leistungen insbesondere der TGA und der
Tragwerksplanung sowie die Projektsteuerung werden separat
ausgeschrieben.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Falls erforderlich: Bietergemeinschaftserklärung, Formblatt 1,

2. Falls erforderlich: Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen,
Formblatt 2,

3. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, Formblatt
3,

4. Eigenerklärung zu § 19 MiLoG, Formblatt 4,

5. Aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als 3 Monate, gerechnet
ab dem Ende der Teilnahmefrist.

Im Fall der Eignungsleihe ist ein Verfügbarkeitsnachweis des
Drittunternehmens erforderlich, z. B. auf Formblatt 5. Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist eine ausgefüllte Bietergemeinschaftserklärung
einzureichen, zudem hat jedes Mitglied die Erklärungen gemäß den
Formblätter 3 und 4 sowie einen aktuellen Handelsregisterauszug
abzugeben.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Nachweis über den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen, Formblatt 6.

2) Nachweis über das Vorliegen einer Haftpflichtversicherung;
alternativ: Eigenerklärung, dass eine den Anforderungen genügende
Haftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird, Formblatt
7.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Mindestens ein Umsatz mit Objektplanungsleistungen im Hochbau in
Höhe von 1,3 Mio. EUR brutto im Durchschnitt der letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre und mindestens ein Umsatz mit Leistungen
im Bereich Freianlagenplanung in Höhe von 500 000 EUR brutto im
Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Zu 2) Erforderlich ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit
Deckungssummen von mindestens 1 500 000 EUR pro Schadensfall für
Personenschäden und mindestens 3 000 000 EUR pro Schadensfall bei
Vermögens- und Sachschäden, jeweils mindestens zweifach maximiert.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Nachweis über die durchschnittliche Beschäftigtenanzahl in den
letzten 3 Jahren, Formblatt 8,

2) Referenzen zu Leistungen der Objektplanung bei Schulgebäuden,
Formblatt 9,

3) Referenzen zu Leistungen der Objektplanung bei einer Sporthalle,
Formblatt 10,

4) Referenzen zur Planung von Freianlagen, Formblatt 11.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Mindestens erforderlich sind 18 Beschäftigte (Full-time
equivalent FTE) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre insgesamt, davon
mindestens 10 (FTE) Ingenieure im Bereich Gebäudeplanung und mindestens
3 (FTE) Ingenieure im Bereich Freianlagenplanung.

Zu 2) Mindestens eine Referenz zu Leistungen der Objektplanung
betreffend den Anbau/Neubau einer Schule, wobei das geplante Gebäude
bzw. der geplante Anbau eine Mindestfläche von 800 qm BGF aufweisen
muss.

Bei allen Referenzen muss die erbrachte Leistung mindestens die
Leistungsphasen 2-8 nach § 34 HOAI umfasst haben.

Zu 3) Mindestens eine Referenz zu Leistungen der Objektplanung
betreffend den Neubau/Umbau einer Indoor-Sporthalle.

Bei allen Referenzen muss die erbrachte Leistung mindestens die
Leistungsphasen 2-8 nach § 34 HOAI umfasst haben.

Zu 4) Mindestens eine Referenz zur Planung der Freianlagen für eine
Bildungseinrichtung (z.B. Schule, Hochschule, KiTa oder
Vergleichbares). Die erbrachte Leistung muss mindestens die
Leistungsphasen 2-8 nach § 39 HOAI umfasst haben und die Freianlagen
müssen mindestens eine Größe von 1 000 qm aufweisen.

Sämtliche Referenzen zu den Ziffern 2 bis 4 müssen aus dem letzten 8
Jahren, gerechnet ab dem Ende der Teilnahmefrist stammen, d. h. die
Leistungen des Bieters in den maßgeblichen Leistungsphasen müssen in
diesem Zeitraum abgeschlossen worden sein.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen
der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen
oder nach den EU-Richtlinien, insbesondere den Richtlinien für die
gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der
Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Der Auftraggeber wird vor Zuschlagserteilung von dem für den Zuschlag
vorgesehenen Bieter einen Gewerbezentralregisterauszug anfordern.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/08/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Das Verfahren wird zweistufig als Verhandlungsverfahren mit
vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Von allen Bewerbern,
die die Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen, werden die besten
5 zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert (zu den Auswahlkriterien
vgl. Ziffer II.2.9). Nach Eingang der Angebote wird die Auftraggeberin
alle Bieter zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Im Anschluss
erhalten sie Gelegenheit zur Abgabe eines verbindlichen Folgeangebotes.
Weitere Verhandlungsrunden sind nicht vorgesehen, bleiben für den
Bedarfsfall aber vorbehalten.

2. Die Vergabeunterlagen werden den Bewerbern auf der Vergabeplattform
[10]www.subreport.de barrierefrei zur Verfügung gestellt.

3. Soweit die Auftraggeberin Formblätter vorgegeben hat, sind
ausschließlich diese zu verwenden. Diese sind an den dafür vorgesehenen
Stellen vollständig auszufüllen und in Druckbuchstaben mit dem Namen
der erklärenden Person zu versehen (Textform i. S. d. § 126b BGB).
Hiervon ausgenommen ist das Formblatt 5. Diesen Nachweis kann der
Bewerber auch in anderer Form erbringen.

3. Das Verfahren wird über die eVergabe-Plattform [11]www.subreport.de
durchgeführt. Die Teilnahmeanträge sowie im weiteren Verlauf des
Verfahrens die Angebote sind elektronisch abzugeben, indem sie auf die
eVergabe-Plattform hochgeladen werden. Eine fortgeschrittene oder
qualifizierte elektronische Signatur ist dafür nicht erforderlich.

4. Hinweise zu den Vergabeunterlagen (z. B. bei Unklarheiten oder
Problemen mit den elektronischen Dokumenten) sowie Fragen sind
ausschließlich über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform zu
stellen. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht
beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären,
sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle
behält sich vor, Fragen zum Teilnahmewettbewerb, die nicht spätestens
bis zum 13.8.2020 gestellt werden, nicht zu beantworten.

5. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in
deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich in diesem
Fall vor, die Nachreichung einer Beglaubigung der Übersetzung zu
verlangen.

6. Alle Bieter, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden und sich bis
zuletzt am Verfahren beteiligen, d. h. im Falle einer entsprechenden
Aufforderung ein letztverbindliches Angebot abgeben, jedoch nicht den
Zuschlag erhalten, bekommen eine Aufwandsentschädigung i. H. v. 5 000
EUR netto.

7. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bewertungsmatrix für die
Angebote im Hinblick auf die Beschreibung der Unterkriterien sowie die
damit verbundenen Zielsetzungen bis zur Angebotsphase noch zu
konkretisieren. Eine endgültige Version der Bewertungsmatrix wird den
ausgewählten Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur
Verfügung gestellt. Die Hauptkriterien sowie die Gewichtung bleiben
unverändert.

8. Hinweis zu Ziffer II.2.7: Bei der Angabe zur Laufzeit handelt es
sich um eine Schätzung der Auftraggeberin, der die Beauftragung
sämtlicher Vertragsstufen zugrunde legt. Diese Angabe ist nicht
verbindlich; der Vertrag endet unabhängig von der Dauer mit der
Erbringung aller geschuldeten Leistungen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
Telefon: +49 2211473055
Fax: +49 2211472889

Internet-Adresse:
[12]https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.ht
ml
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der
Unternehmen/Bieter sowie die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3
Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB bzgl. der Behauptung von Verstößen gegen die
Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. Ein Antrag auf Nachprüfung
ist danach u. a. insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
Telefon: +49 2211473055
Fax: +49 2211472889

Internet-Adresse:
[13]https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.ht
ml
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24/07/2020

References

6. mailto:l.itschert@cbh.de?subject=TED
7. http://www.erkrath.de/
8. https://www.subreport.de/E64372526
9. https://www.subreport.de/E64372526
10. http://www.subreport.de/
11. http://www.subreport.de/
12. https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html
13. https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html

 
 
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