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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Buckow - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020052009185848821 / 234644-2020
Veröffentlicht :
20.05.2020
Angebotsabgabe bis :
18.06.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Buckow: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 98/2020 234644

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Müncheberg für Amt Märkische Schweiz
Postanschrift: Hauptstraße 1
Ort: Buckow
NUTS-Code: DE409
Postleitzahl: 15377
Land: Deutschland
E-Mail: [6]vergabe@stadt-muencheberg.de
Telefon: +49 33432-81125
Fax: +49 33432-81225

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.amt-maerkische-schweiz.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YHE
DV8Y/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YHE
DV8Y
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planung Neubau eines Hortgebäudes und Freianlagen
Referenznummer der Bekanntmachung: Re / 05 / 2020
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Hortneubau - Rehfelde 2020-2023

Die Gemeinde Rehfelde plant auf dem Grundstück der Grundschule
Rehfelde, Ernst-Thälmann-Str. 42 in 15345 Rehfelde einen Hortneubau.

Dazu werden Generalplanerleistungen (Gebäudeplanung, Innenräume,
technische Gebäudeausrüstung, Tragwerks- und Freianlagenplanung)
ausgeschrieben.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 900 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE409
Hauptort der Ausführung:

Gemeinde Rehfelde über Amt Märkische Schweiz 15345 Rehfelde Grundschule
und Hort der Gemeinde Rehfelde

E.-Thälmann-Straße 42

15345 Rehfelde
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Gemeinde Rehfelde plant auf dem Grundstück der Grundschule
Rehfelde, Ernst-Thälmann-Str. 42 in 15345 Rehfelde einen Hortneubau.

Die Gesamtbaukosten der Baumaßnahme sollen 6 000 000 EUR brutto
inklusive Baunebenleistungen nicht überschreiten (Kostenbudget).
Budgetüberschreitungen sind nur zulässig, wenn diese durch
Kostenzuschüsse von Fördermittelgebern gedeckt werden und die Gemeinde
Rehfelde der Überschreitung explizit zugestimmt hat.

Das vordergründige Ziel ist die Unterbringung eines Schulhortes für 250
Kinder entsprechend den einschlägigen Bestimmungen für den Bau und den
Betrieb eines Schulhortes des Landes Brandenburg.

Eine Bezugnahme auf andere Gebäude auf dem Schulcampus soll nicht
erfolgen, weder gestalterisch noch nutzungstechnisch.

In dem zu planenden Gebäude sind neben den entsprechenden Gruppenräumen
ein Bewegungsraum (Sportraum mit einer Nutzungskapazität von bis zu 40
Personen) sowie weitere notwendige Räume wie z. B. Leiterzimmer,
Erzieherzimmer, Toiletten, Lager, Garderoben und Hausanschlussraum
vorzusehen.

Weiterhin sollen im Rahmen der Planung folgende Ziele berücksichtigt
werden:

Die Integration einer Mensa/eines Speiseraumes im Erdgeschoss zur
Speiseeinnahme von max. 100 Schul-/Hortkindern gleichzeitig. Darüber
hinaus soll der Raum zur Durchführung von Veranstaltungen für max. 250
Personen (Reinbestuhlung) nutzbar sein.

Eine entsprechende Ausgabeküche soll an die Mensa angegliedert sein
(nur Essenausgabe, keine Vollküche)

Zur Beheizung des Gebäudes soll die wirtschaftlichste Lösung
ausschließlich bezogen auf den Hortneubau Anwendung finden, wobei die
Anlage möglichst im bzw. nahe des Gebäudes angeordnet werden soll. Eine
optionale spätere Erweiterung der Heizung zur ganzheitlichen Versorgung
des gesamten Schulcampus soll möglich sein. Im Rahmen der zu
realisierenden Planung sind die dafür notwendigen Flächen in den
Freianlagen auszuweisen (Kein Platzhalter im Baukörper).

Vorzusehenden sind weiterhin die zur Erlangung der Baugenehmigung und
der Betriebserlaubnis notwendigen Zuwegungen, Stellplätze und sonstigen
Freianlagen.

Für den Ausweis notwendiger Stellplätze steht auch das in der Grafik
linksseitig dargestellte Grundstück (Flurstücke 1901 und 283/1) zur
Verfügung. (Bild Flurkartenauszug in den Vergabeunterlagen einsehbar).

Leistungen:

Die Leistung beinhaltet die Planung einschl. der nachfolgend
aufgeführten Architekten- Ingenieursleistungen als Stufenvertrag ohne
Anspruch auf Beauftragung aller Stufen/Leistungsphasen mit folgenden
Leistungsbereichen.

Gemäß Teil 3 HOAI

Abschnitt 1 § 33 Leistungsbild Gebäude und raumbildende Ausbauten
Leistungsphasen 1 bis 3, optionale stufenweise Erweiterung bis
Leistungsphase 9 (ggf. mehrere Leistungsphasen zusammengefasst);

Abschnitt 2 § 38 Leistungsbild Leistungsphasen 1 bis 3, optionale
stufenweise Erweiterung bis Leistungsphase 9 (ggf. mehrere
Leistungsphasen zusammengefasst)

Und Teil 4 HOAI;

Abschnitt 1 § 51 Leistungsbild Tragwerksplanung Leistungsphase 1 bis
2, optionale stufenweise Erweiterung bis Leistungsphase 6 (ggf. mehrere
Leistungsphasen zusammengefasst);

Abschnitt 2 § 55 Leistungsbild Technische Ausrüstung

Anlagengruppen: 1 bis 6, Leistungsphasen 1 bis 3,

Optionale stufenweise Erweiterung bis Leistungsphase 9 (ggf. mehrere
Leistungsphasen zusammengefasst)

Beratungsleistungen entspr. § 3 Abs. 1 HOAI (Beauftragung in der Regel
ab Erreichen der Planungsstufe 2))

Leistungen für Wärmeschutz und Energiebilanzierung;

Leistungen für Bauakustik und Raumakustik;

Vermessungstechnische Leistungen;

Leistungen zum Brandschutz in Anlehnung an Schriftenreihe Nr. 17 AHO
Arbeitskreis Brandschutz;

nach Abschluss der Maßnahmen ist der erforderlichen
Energiebedarfsausweis zu erstellen.

Leistung die entsprechend den Erfahrungen des Bewerbers darüber hinaus
erforderlich sind, sind bereits bei Angebotsabgabe zu berücksichtigen.

Die Teilleistungen der HOAI werden nur gemeinsam vergeben. Eine
losweise Vergabe ist nicht vorgesehen. Die Vergabe erfolgt stufenweise
ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Die
Leistungen des AN sind so auszurichten, dass die erste Stufe des
Auftrages (Leistungsphase 1 bis 3) spätestens bis zum 8.8.2020
realisiert ist.

Hierbei wir besonderer Wert auf die Ausarbeitung von Varianten und der
Vorverhandlung zur

Genehmigungsfähigkeit mit den zuständigen Behörden gelegt.

Die gelb" markierte Fläche auf der Luftaufnahme (in den
Vergabeunterlagen einsehbar) stellt die Planungsfläche dar.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Erfahrung und Qualifizierung / Gewichtung:
20 %
Qualitätskriterium - Name: Personelle und technische
Verfügbarkeit/Präsenz vor Ort und kompatible PC- Programme /
Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Erfahrung für öffentliche Auftraggeber
(Vergaben, VOB, Verträge) / Gewichtung: 30 %
Kostenkriterium - Name: Preis/Honorare für besondere Leistungen /
Gewichtung: 30 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 16/07/2020
Ende: 10/12/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Schriftliche Erklärung des Bieters, dass keine Personen, deren
Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen sind, aufgrund der in § 123 Abs. 1
und 2 GWB genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden sind.
(Formular 4.1 EU),

2. Schriftliche Erklärung des Bieters, dass kein in § 123 Abs. 4 GWB
erwähnter Ausschlussgrund und kein Verstoß im Sinne von § 124 Abs. 1
GWB, § 21 AEntG und § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG vorliegt; die
Einholung eines Registerauszuges bleibt dem Auftraggeber vorbehalten.
(Formular 4.1 EU),

3. Die Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem
Brandenburgischen Vergabegesetz (BbgVerG). (Formular 5.3 EU),

4. Die Vereinbarung zwischen dem
Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmer/Verleiher zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem brandenburgischen Vergabegesetz
(BbgVergG). (Formular 5.4 EU),

5. Nachweis über aktuell gültige Eintragung des Projektleiters/des
stellvertretenden Projektleiters in ein Berufsregister oder ein dem
Leistungsbild entsprechender Fachhochschulabschluss oder
Hochschulstudium und ggf. Nachweis der Eintragung des Unternehmens ins
Handelsregister oder Partnerschaftsregister, soweit nach den jeweiligen
Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bieters
entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. Bei juristischen Personen
muss aus dem Register hervorgehen, dass deren Unternehmensgegenstand
auch auf Planungs- und Beratungsleistungen im Sinne des
ausgeschriebenen Auftrages ausgerichtet ist. (Formular: Nachweis
Fachkunde und Berufszulassung Projektleitung),

6. Eine schriftliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bieter mit
anderen Unternehmen wirtschaftlich verbunden ist. (Formular: Erklärung
Interessen und Beteiligungen),

7. Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen
Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung
vorzulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft
gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter
Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung
aller Mitglieder der Bietergemeinschaft legitimiert ist, diese im
Vergabeverfahren und darüber hinaus zu vertreten. (Formular: 4.2 EU),

8. Soweit eine Beteiligung als Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind
durch jedes Mitglied die unter Ziffer 1 bis 6 genannten Erklärungen und
Nachweise vorzulegen.

9. Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der
Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von
Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen
(sog. Eignungsleihe), sind auch von diesen namentlich zu benennenden
Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die
vorgenannten Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1 bis 6
vorzulegen. Von den Bietergemeinschaften ist außerdem nachzuweisen,
dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die
Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen
(Verpflichtungserklärung). (Formular 4.3 EU, 4.4 EU).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Erklärung über den Gesamtumsatz sowie des Umsatzes der erbrachten
vergleichbaren Leistungen des Bieters in den letzten 3 Geschäftsjahren
(2017, 2018, 2019). (Formular: Erklärung über den Gesamtumsatz),

2. Soweit eine Beteiligung als Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind
für jedes Mitglied Umsatzerklärungen der letzten 3 Geschäftsjahre
vorzulegen.

Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der
Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von
Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen,
sind auch von diesen namentlich zu benennenden
Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die
vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.

3. Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung für
Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die Höhe der Deckungssumme muss
je Schadensereignis mindestens 3 Mio. EUR für Personenschäden und 1
Mio. EUR Sach- und Vermögensschäden betragen. Der Nachweis ist
spätestens bei Auftragserteilung zu führen. (Formular:
Versicherungserklärung).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Namentliche Benennung:

a) Projektleiter,

b) stellvertretender Projektleiter,

c) Projektleiter Lph 8 (Bauleitung),

d) stellvertretender Projektleiter Lph 8 (Bauleitung).

Die Erklärung muss jeweils den Namen der im Auftragsfalle vorgesehenen
Person nebst Angaben zur Berufspraxis und der durchgeführten Anzahl an
vergleichbaren Projekten beinhalten. Der Entwurfsverfasser muss
bauvorlageberechtigt sein. (Formular Berufserfahrung Bauleitung,
Projektleitung)

2. Referenzen:

Darstellung von Referenzprojekten über vergleichbare Leistungen über
die Planung und Bauüberwachung von Hortneubauten oder Sanierung eines
Hortes (oder vergleichbar), die nach 2014 abgeschlossen wurden und bei
denen der Referenznehmer die Leistungsphasen 3-6 im Sinne der HOAI
erbracht hat.

Für die Eignung muss mindestens jeweils eine Referenz für die
Gebäudeplanung, für die TGA Planung (AG 410-430) und TGA Planung (AG
440-450) eine durchschnittliche Schwierigkeit vorliegen.

Für die Darstellung der Referenzen sind zwingend die zur Verfügung
gestellten Referenzbögen zu verwenden. (Formular: Referenzen)

Soweit eine Beteiligung als Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind
durch jedes Mitglied die unter Ziffer 1 genannten Erklärungen und
Nachweise vorzulegen.

Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der
Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von
Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen
(sog. Eignungsleihe), sind auch von diesen
Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die Erklärungen
und Nachweise unter Ziffer 2 einschließlich der für ihren vorgesehenen
Leistungsbereich entsprechende Referenzen mit den unter Ziffer 2
geforderten Angaben einzureichen. Von den Bietern/Bietergemeinschaften
ist außerdem nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des
Drittunternehmers für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter
Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).

Die angegebenen Referenzen von
Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen werden nur im
Fall einer Eignungsleihe bewertet. Für diesen Fall hat der Bieter
darauf hinzuweisen.

Aus den eingereichten Referenzen gelangen 3 Referenzen in die Wertung.

3. Mitarbeiter:

Erklärung zum jährlichen Mittel der vom Bieter/den Mitgliedern der
Bietergemeinschaft beschäftigten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren
(2017, 2018, 2019) aufgeteilt nach Berufsgruppen über die letzten 3
Jahre. (Formular: Fachkunde Mitarbeiter)

4. Erklärung über die personelle und technische Ausstattung.

Der Bieter hat Angaben zur digitalen Übergabe von Plänen sowie zur
Bereitschaft des uneingeschränkten Datenaustausches zu tätigen.
Weiterhin erklärt sich der Bieter zur technischen Ausstattung und zur
Erreichbarkeit des Büros sowie zur Ortskunde. (Formular: personell und
technische Verfügbarkeit)

5. Erklärung über die Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern,

Der Bieter legt seine Kenntnisse über öffentliche Vergabeverfahren,
Erfahrung mit einschlägigen Gesetzmäßigkeiten und zur Anzahl der
durchgeführten Aufträge für öffentliche Auftraggeber dar. (Formular:
Erfahrung für öffentliche Auftraggeber)

6. In der Angebotsabgabe ist durch den Bieter das Grundhonorar vom
Honorar für besondere Leistungen separat auszuweisen. (Formular:
Honorar) soweit eine Beteiligung als Bietergemeinschaft vorgesehen ist,
sind durch jedes Mitglied die unter Ziffer 1 genannten Erklärungen und
Nachweise vorzulegen.

Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der
Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von
Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen
(sog. Eignungsleihe), sind auch von diesen
Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die Erklärungen
und Nachweise unter Ziffer 1 einschließlich der für ihren vorgesehenen
Leistungsbereich entsprechende Referenzen mit den unter Ziffer 2
geforderten Angaben einzureichen. Von den Bietern/Bietergemeinschaften
ist außerdem nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des
Drittunternehmers für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter
Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).

Die angegebenen Referenzen von
Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen werden nur im
Fall einer Eignungsleihe bewertet. Für diesen Fall hat der Bieter
darauf hinzuweisen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Es muss mindestens jeweils eine Referenz für die Gebäudeplanung nach §
34 HOAI, TGA Planung § 53 Abs. 2 Nr. 1-3 und Nr. 4-5 HOAI mit jeweils
mindestens durchschnittlicher Schwierigkeit vorliegen.

Zusätzlich (sofern Tragwerks- und Freianlagenplanung nicht schon mit
den obigen 3 Referenzen nachgewiesen ist) ist mindestens je eine
Referenz über vergleichbare Leistungen (mind. Leistungsphasen 3-6) der
Tragwerksplanung und Freianlagenplanung mit jeweils durchschnittlichem
Schwierigkeitsgrad einzureichen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Der Entwurfsverfasser muss in der Bundesrepublik Deutschland
bauvorlageberechtigt sein.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Örtliche Präsenz sowie kurzfristige Erreichbarkeit insbesondere während
der Ausführungsphase wird vorausgesetzt. Es wird vorausgesetzt, dass
der/die Leistungserbringer über die branchenübliche technische
Ausstattung verfügt.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/06/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 16/07/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 18/06/2020
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Rechnungslegung über:

Amt Märkische Schweiz

Hauptstraße 1

15377 Buckow

Bekanntmachungs-ID: CXP9YHEDV8Y
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland
Telefon: +49 331-8661610
Fax: +49 331-8661652
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf ANtrag ein.

Der Antrag ist unzulässig soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur ANgebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/05/2020

References

6. mailto:vergabe@stadt-muencheberg.de?subject=TED
7. http://www.amt-maerkische-schweiz.de/
8. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YHEDV8Y/documents
9. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YHEDV8Y

 
 
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