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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Kiel - Evaluation der Mobilen Beratung bzw. von Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus in Schleswig-Holstein
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020032412373536143 / 880068-2020
Veröffentlicht :
25.03.2020
Anforderung der Unterlagen bis :
08.05.2020
Angebotsabgabe bis :
08.05.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79419000 - Beratung in Sachen Evaluierung
85312320 - Beratungsdienste
Evaluation der Mobilen Beratung bzw. von Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus in Schleswig-Holstein

Bekanntmachung
Verhandlungsvergabe mit vorhergehendem Teilnahmewettbewerb
Maßnahme: Evaluation der Mobilen Beratung bzw. von Regionalen Beratungsteams gegen
Rechtsextremismus (RBT) in Schleswig-Holstein
Vergabenummer: ZB-40-20-0398000-4121.7
a) auffordernde Stelle
Zuschlagserteilung durch:
Angebote einzureichen bei:
Landespräventionsrat Schleswig-Holstein, Ministerium für Inneres,
ländliche Räume und Integration, Düsternbrooker Weg 92,
24105 Kiel
Gebäudemanagement Schleswig-Holstein, AöR (GMSH),
Geschäftsbereich Beschaffung, Gartenstr. 6, 24103 Kiel
Gebäudemanagement Schleswig-Holstein, AöR (GMSH),
Geschäftsbereich Beschaffung, Gartenstr. 6, 24103 Kiel
b) Art der Vergabe Verhandlungsvergabe mit vorhergehendem TNW gem. 12
Abs. 1 i. V. m. 8 Abs. 4 Nr. 3 UvgO
Verfahrensdarstellung:
Die Auftragserteilung erfolgt am Ende eines vergaberechtlichen
Verfahrens in Form einer Verhandlungsvergabe mit vorhergehendem
Teilnahmewettbewerb.
Dieses Verfahren wird in zwei Stufen abgewickelt:
1. Stufe - Teilnahmewettbewerb:
Der hier ausgeschriebene Auftrag wird an einen leistungsfähigen
und fachkundigen Bewerber vergeben. Die Kriterien der
Leistungsfähigkeit und Fachkunde sind durch Vorlage der nachfolgend
geforderten Erklärungen und Unterlagen nachzuweisen
(siehe Buchstabe l).
Interessierte Bewerber geben im ersten Schritt einen Teilnahmeantrag
ab. Zur Angebotsabgabe (Phase 2) werden diejenigen
Bewerber aufgefordert, die alle formalen Anforderungen
und Ausschlusskriterien erfüllen, sowie eine Mindestpunktzahl
von 350 Punkten (von möglichen zu erreichenden 500 Punkten)
erreichen und anhand der Anzahl der Eignungspunkte die Plätze
1 bis 3 belegen. Teilnehmer, die Platz 4 bzw. Platz 5 belegen,
werden ebenfalls eingeladen, wenn die erreichte Gesamtpunktzahl
maximal 25 Punkte unter der Gesamtpunktzahl des
Bewerbers auf Platz 3 liegt. Sofern mehrere Bewerber mit der
geringsten Punktzahl (bspw. 5. und 6. Stelle) die gleiche Punktzahl
erreichen, entscheidet das Los über deren Platzierung.
Somit werden bestenfalls mindestens drei, maximal fünf Bewerber
zur Angebotsabgabe aufgefordert.
2. Stufe Angebotsphase:
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Die ausgewählten Bewerber werden am 27. März 2020 zur Abgabe
eines konkreten Angebotes aufgefordert. Nach Eingang
der Angebote und deren Prüfung behält sich der Auftraggeber
vor, mit den ausgewählten Bietern Verhandlungsgespräche zu
führen.
c) Form, in der Teilnahmeanträge
einzureichen sind
Die Teilnahmeanträge sind entweder in elektronischer Form
über das E-Vergabesystem der GMSH (www.e-vergabe-sh.de),
in schriftlicher Form per Post oder direkt einzureichen.
Für die elektronische Abgabe der Teilnehmeranträge müssen
Sie auf dem E-Vergabesystem registriert sein.
d) Art und Umfang der Leistung
sowie den Ort der
Leistungserbringung
Evaluation der Mobilen Beratung bzw. von Regionalen Beratungsteams
gegen Rechtsextremismus (RBT) in Schleswig-
Holstein
Extremistische Aktivitäten sind sowohl eine Gefahr für die unmittelbar
Betroffenen als auch für das friedliche Zusammenleben
von Menschen. Bedroht werden Menschen verschiedener
Lebenslagen auf Grund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung,
ihrer Herkunft, Sprache, Kultur, Religion oder Weltanschauung.
Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat
sich die Bekämpfung extremistischer Erscheinungen zum Ziel
gesetzt. Dabei setzt sie u.a. auf nachhaltige Prävention.
Im Rahmen der Prävention extremistischer Erscheinungen fördert
das Landesdemokratiezentrum beim Landespräventionsrat
Schleswig-Holstein unter anderem die Regionalen Beratungsteams
gegen Rechtsextremismus (RBT). Die Büros der RBT in
Lübeck, Itzehoe, Flensburg und Kiel sind Einrichtungen des
AWO Landesverbands Schleswig-Holstein e.V. und der Aktion
Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein e.V.
Seit 2009 in Kiel und 2013 in Lübeck, Itzehoe und Flensburg
sind die RBT landesweit tätig. Der Aufgabenbereich umfasst die
Beratung von Menschen und Institutionen in Schleswig-
Holstein, die Informationen zum Thema Rechtsextremismus
oder Unterstützung im Umgang mit Rassismus, Antisemitismus,
Homophobie etc. benötigen. Daneben werden Fortbildungen
und Workshops angeboten, um u.a. für das Themenfeld zu
sensibilisieren und Wissen über Erkennungszeichen oder Organisationsformen
zu vermitteln.
Um eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung der Beratungstätigkeit
und somit die der Präventionsarbeit im Themenfeld sicherzustellen,
soll nun eine externe, wissenschaftliche Evaluation
der Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus
stattfinden, mit dem Ziel der qualitativen Weiterentwicklung der
Beratungsarbeit.
Als Anforderungen an die Evaluation wurden folgende Punkte
identifiziert:
Der umfassende Auftrag der Beratungsteams verlangt eine
zweiphasige Evaluation:
1. Phase 2020
Konzept-, Prozess- und Netzwerkevaluation
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2. Phase 2021 (bei Bewilligung der Mittel in 2021)
Wirkungsanalyse präventiver Maßnahmen (z. B. Workshops,
Fortbildungen und Vorträge)
Auf Basis gewonnener Erkenntnisse soll ein entsprechender
Abschlussbericht angefertigt werden, der Handlungsempfehlungen
für die Regionalen Beratungsteams sowie für entsprechende
Entscheidungsträger aus Landesbehörden enthält.
Finanzieller Rahmen:
Es stehen für 2020 maximale Gesamtkosten i.H.v. 50.000
(Brutto) zur Verfügung.
Für 2021 werden maximale Gesamtkosten i.H.v. 80.000 (Brutto)
unter Vorbehalt bei Bewilligung der Landes- und Bundeshaushaltsmittel
in Aussicht gestellt.
e) ggf. Anzahl, Größe und
Art der einzelnen Lose
Entfällt.
f) ggf. die Zulassung von
Nebenangeboten
Nebenangebote sind nicht zugelassen.
g) Ausführungsfristen Die Ausschreibung ist für das Jahr 2020 vorgesehen (1. Phase)
mit entsprechender Option für das Jahr 2021 (2. Phase) unter
Vorbehalt der Bewilligung nötiger Haushaltsmittel durch den
Haushaltsgesetzgeber. Die erste Phase soll ab 1. Juni 2020
starten und bis zum Ende des Jahres andauern. Sie kann bei
Bewilligung der Haushaltsmittel für 2021 ins Jahr 2021 verlängert
werden. In diesem Fall soll die zweite Phase 2021 beginnen
und bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein.
h) Bezeichnung und Anschrift
der Stelle, die die
Vergabeunterlagen abgibt
Gebäudemanagement Schleswig-Holstein, AöR, (GMSH)
Gartenstr. 6, 24103 Kiel, Telefon 0431/599-1479, Telefax
0431/599-1465
i)Teilnahme- oder Angebotsund
Bindefrist
Teilnahmeschluss:
Dienstag, 14. April 2020, 9:00 Uhr
Angebotsschluss:
Freitag, 8. Mai 2020, 7:30 Uhr
Bindefrist:
30. Juni 2020
j) Höhe etwa geforderter
Sicherheitsleistungen
Keine.
k) wesentlichen Zahlungsbedingungen
oder Angabe der
Unterlagen, in denen sie
enthalten sind
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
l) die mit dem Angebot oder
Teilnahmeantrag vorzulegenden
Unterlagen, die die Auftraggeber
für die Beurteilung
der Eignung des Bewerbers
oder Bieters verlangen
Der Bewerber hat zum Nachweis seiner Befähigung und Erlaubnis
der Berufsausübung und wirtschaftlichen, finanziellen,
technischen sowie beruflichen Leistungsfähigkeit Angaben zu
machen die mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind:
1. Aussagekräftige Darstellung des Bewerbers (max. 4
DINA-4-Seiten)
2. Eigenerklärung, dass:
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- keine Ausschlussgründe nach 123, 124 GWB vorliegen.
3. Angabe von mindestens drei Referenzprojekten mit einer
vergleichbaren Aufgabenstellung (insbesondere:
Evaluation von Beratungsstellen).
Wichtige Hinweise für die Vorlage der einzureichenden Unterlagen:
Die o. a. Erklärungen sind dem Angebot in der o. a. Reihenfolge
auf einem jeweils gesonderten Blatt unter Verwendung der o.a.
Nummerierung beizufügen (bitte keine Klarsichtfolien bzw. Spiral-
oder, sonstige Heftungen, Trennblätter usw. verwenden).
Die oben genannten Nachweise und Erklärungen sind auch für
alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Alle Partner
einer Bietergemeinschaft müssen das Angebot mit den dazugehörigen
Vergabeunterlagen unterzeichnet einreichen sowie
einen Konsortialführer benennen.
Fehlen beim Einreichen des Angebots vorzulegende Unterlagen
(Nachweise/Erklärungen u. ä.) können diese von der Vergabestelle
fristbewehrt nachgefordert werden.
Präqualifikation:
Zum Nachweis der unternehmensbezogenen Fachkunde, Leistungsfähigkeit,
Gesetzestreue und Zuverlässigkeit kann die
Bescheinigung der Eintragung in das amtliche Verzeichnis
präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich
(www.amtliches-verzeichnis.ihk.de) vorgelegt
werden. Darüberhinausgehend geforderte Unterlagen sind zusätzlich
vorzulegen.
Gewerbezentralregisterauszug:
Ab einem Auftragswert von 30.000 Euro wird vor der Zuschlagserteilung
ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister
beim Bundesministerium der Justiz angefordert.
m) Vorauswahl /
Auswahlkriterien
Zur Angebotsabgabe werden diejenigen Bewerber aufgefordert,
die alle formalen Anforderungen und
Ausschlusskriterien erfüllen, sowie eine Mindestpunktzahl von
300 Punkten (von möglichen zu erreichenden 500 Punkten)
erreichen und anhand der Anzahl der Eignungspunkte die Plätze
1 bis 3 belegen. Teilnehmer, die Platz 4 bzw. Platz 5 belegen,
werden ebenfalls eingeladen, wenn die erreichte Gesamtpunktzahl
maximal 25 Punkte unter der Gesamtpunktzahl des
Bewerbers auf Platz 3 liegt. Sofern mehrere Bewerber mit der
geringsten Punktzahl (bspw. 5. und 6. Stelle) die gleiche Punktzahl
erreichen, entscheidet das Los über deren Platzierung.
Somit werden bestenfalls mindestens drei, maximal fünf Bewerber
zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Eine Auswahlmatrix wird als Anlage zum Bekanntmachungstext
veröffentlicht.
m) Zuschlagskriterien, sofern
diese nicht in den
Vergabeunterlagen genannt
werden
Werden in den Vergabeunterlagen genannt.
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n) Fragen Alle Anfragen zum Teilnahmeantrag sind über das e-
Vergabesystem oder ausschließlich in schriftlicher Form per
Mail oder Fax zu stellen.
Anfragen in schriftlicher Form per Mail oder Fax sind an die
folgende E-Mail-Adresse/Faxnummer der GMSH zu richten:
Florian.Seelig@gmsh.de, 0431-599-1479
Termine:
Fragen zur ersten Verfahrensstufe:
bis spätestens 3. April 2020
Fragen zur zweiten Verfahrensstufe:
bis spätestens 30. April 2020
o) Bietergemeinschaften Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die unter Buchstabe l)
genannten Eigenerklärung sind auch für alle Parteien einer Bietergemeinschaft
vorzulegen. Alle Partner einer Bietergemeinschaft
müssen das Angebot mit den dazugehörigen Vergabeunterlagen
unterzeichnet einreichen sowie einen Konsortialführer
benennen. Hierbei sind Hauptauftragnehmer und Unterauftragnehmer
mit den jeweiligen Teilaufträgen zu benennen. Bietergemeinschaften
haben gesondert zu erklären, dass sie gesamtschuldnerisch
haften.
p) Verpflichtungserklärung nach
dem Vergabegesetz
Schleswig-Holstein
Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften,
soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt
sind, müssen die gem. 4 Abs. 1 Satz 1 VGSH
erforderlichen Verpflichtungserklärungen mit Einreichung des
Angebots abgeben. Die Verpflichtungserklärung zur Zahlung
des Vergabemindestlohns ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
q) Hinweis zur e-Vergabe Wir empfehlen Ihnen daher dringend die kostenlose Registrierung
auf unserer Vergabeplattform www.e-vergabe-sh.de, um
zu vermeiden, dass Sie aufgrund fehlender Informationen vom
weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens ausgeschlossen werden
müssen.
Sofern Sie noch nicht registriert sind, müssen Sie sich laufend
selbständig über Änderungen oder Ergänzungen zum Vergabeverfahren
unter www.e-vergabe-sh.de informieren.

Source: 4 https://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/gmsh/2020/03/113196.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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