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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bad Homburg vor der Höhe - Allgemeine und berufliche Bildung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020032309242032958 / 139874-2020
Veröffentlicht :
23.03.2020
Angebotsabgabe bis :
08.04.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Produkt-Codes :
80000000 - Allgemeine und berufliche Bildung
DE-Bad Homburg vor der Höhe: Allgemeine und berufliche Bildung

2020/S 58/2020 139874

Soziale und andere besondere Dienstleistungen öffentliche Aufträge

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Hochtaunuskreis
Postanschrift: Ludwig-Erhard-Anlage 1-5
Ort: Bad Homburg vor der Höhe
NUTS-Code: DE718
Postleitzahl: 61352
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Auskünfte werden ausschließlich über das
Vergabeportal erteilt: http://www.subreport.de/E85856562
E-Mail: [6]Einkauf@Hochtaunuskreis.de
Telefon: +49 6172999-1250
Fax: +49 6172999-9822

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.Hochtaunuskreis.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]http://www.subreport.de/E85856562
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]http://www.subreport.de/E85856562
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Qualifizierungsmaßnahme Primero
Referenznummer der Bekanntmachung: 20/2020
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
80000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Es soll eine Qualifizierungsmaßnahme Primero zur Orientierung,
Aktivierung und Stabilisierung von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen im
SGB II Antragsverfahren/Leistungsbezug nach § 16 Abs. 1 SGB II i. V.
mit § 45 Abs. 1 Nr. 1 und 2 SGB III durchgeführt werden.

Die Teilnehmer werden der Maßnahme nach Bedarf zugewiesen. Basierend
auf der Bedarfsanalyse der letzten Jahre ergibt sich ein
Zuweisungskorridor von 80 bis 100 Teilnehmern pro Monat. Es besteht
eine Aufstockungsoption um bis zu 50 %.

Die Gesamtmaßnahme beginnt am 1.8.2020 und endet am 31.7.2022. Sie
endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Der Hochtaunuskreis behält
sich vor, die Gesamtlaufzeit der Maßnahme über den 31.7.2022 hinaus
einmalig für weitere 12 Monate zu den Konditionen dieser Ausschreibung
zu verlängern. Der Verlängerungszeitraum ist in diesem Falle vom
1.8.2022-31.7.2023.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE718
Hauptort der Ausführung:

Der Durchführungsort der Maßnahme befindet sich in einer der Kommunen
Bad Homburg, Oberursel, Steinbach oder Friedrichsdorf.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Es soll eine Qualifizierungsmaßnahme Primero zur Orientierung,
Aktivierung und Stabilisierung von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen im
SGB II Antragsverfahren/Leistungsbezug nach § 16 Abs. 1 SGB II i. V.
mit § 45 Abs. 1 Nr. 1 und 2 SGB III durchgeführt werden.

Zielsetzung der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) ist es, die
berufliche (Wieder-) Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu
unterstützen und die individuelle Beschäftigungsfähigkeit der
erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (eLb) durch Erhalt und Ausbau
ihrer Fertigkeiten und Fähigkeiten zu fördern. Um diese
Auftragsstellung möglichst zeitnah gerecht zu werden, benötigt das
Kommunale Jobcenter Hochtaunus ein Instrument, welches sofort nach
Antragstellung ansetzt.

Die Maßnahme Primero ist eine direkt greifende Maßnahme für
Neuantragstellende und Neukunden des Kommunale Jobcenters Hochtaunus
und dient dazu, die Teilnehmer bei der eigenverantwortlichen Suche nach
einem neuen Arbeitsplatz zu begleiten und zu unterstützen.

Die Maßnahme greift sofort nach Antragstellung beim Kommunalen
Jobcenter Hochtaunus und hilft, die Entstehung von
Langzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden.

Viele Kunden des Kommunalen Jobcenters Hochtaunus weisen multiple
Vermittlungshemmnisse auf und verbleiben daher oft in der
Langzeitarbeitslosigkeit und somit im SGB II-Bezug. Um eine
Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit entgegenzuwirken, zielt die
Maßnahme Primero auf eine sofortige Aktivierung der Kunden und
Beseitigung der Vermittlungshemmnisse ab.

Im Vordergrund steht die eigenverantwortliche Suche nach einem neuen
Arbeitsplatz, die durch eine intensive, individuelle Förderung der
Teilnehmer durch die Mitarbeiter vom Primero unterstützt wird.

Es handelt sich um ein offenes Konzept, das heißt, es werden der
Maßnahme kontinuierlich und fortlaufend Antragstellende und Neukunden
des Kommunalen Jobcenters Hochtaunus zugewiesen.

Die Ausschreibung der Maßnahme Primero erfolgt mittels einer
funktionalen Leistungsbeschreibung.

Interessierte Träger werden explizit dazu aufgefordert,
erfolgsversprechende, innovative Ideen zur Umsetzung der Maßnahme
einfließen zu lassen. Die Konzeption der Maßnahme wird hierbei, unter
Berücksichtigung vorgegebener Rahmenbedingungen, mit den Anbietern im
anschließenden Verhandlungsverfahren festgelegt. Die Rahmenbedingungen
sind der funktionalen Leistungsbeschreibung (Anlage III-1) zu
entnehmen.

Es ist mit Zuweisungen von 80 bis 100 Teilnehmern pro Monat zu rechnen.
Es besteht eine Aufstockungsoption um bis zu 50 %.

Die Durchführung dieser Maßnahme wird durch Bundes-Mittel (EGT)
finanziert.
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung
Beginn: 01/08/2020
Ende: 31/07/2022
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Verlängerungsoption um ein weiteres Jahr (1.8.2022-31.7.2023).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Zur Beurteilung der Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde
(Eignungsprüfung) sind mit Abgabe des Teilnahmeantrags/Angebotes
folgende Angaben und Erklärungen des Bewerbers/Bieters erforderlich:

Nachweis der Leistungsfähigkeit/ Eignungsnachweis (Anlage III-5)
inkl.:

Nachweise für Unfall- und Haftpflichtversicherung des Bieters;

Nachweis der Rechtsform des Bieters;

Nachweis der Maßnahme Räumlichkeiten (Anschrift), falls bereits
vorhanden;

Kurzvorstellung des Unternehmens und Organigramm.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Der Bieter, der den Auftrag für die Maßnahme erhält, muss dem
Auftraggeber die zwingend notwendige Trägerzulassung für
Gruppenmaßnahmen gem. §§ 176 ff Drittes
Sozialgesetzbuch/Arbeitsförderung (SGB III) i. V. mit der
Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV)
schriftlich nachweisen bzw. durch die Bestätigung der entsprechenden
Beantragung nachweisen, dass er bis zum Maßnahme-Start darüber verfügen
wird.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verfahren, das Verhandlungen einschließt
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
IV.1.10)Identifizierung der geltenden nationalen Vorschriften für das
Verfahren:
Angaben zu nationalen Verfahren sind erhältlich unter:
[10]http://www.subreport.de/E85856562
IV.1.11)Hauptmerkmale des Vergabeverfahrens:

Der Verfahrensablauf ergibt sich aus dem vollständigen
Veröffentlichungstext, der auf dem Vergabeportal als PDF
Veröffentlichungstext eingestellt ist.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber sich vorbehält,
bereits auf eines der Erstangebote den Zuschlag zu erteilen, ohne in
Verhandlungen einzutreten.
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
/ Schlusstermin für den Eingang von Interessenbekundungen
Tag: 08/04/2020
Ortszeit: 09:00
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Falls die Vorlage einzelner Nachweise von einer Auftragsvergabe
abhängig ist, bitten wir, dies im Angebot zu vermerken; deren Vorlage
ist dann im Falle einer Auftragserteilung nachzuholen.

Gemäß § 7 Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) haben die
Bieter mit ihrem Angebot die erforderlichen Verpflichtungserklärungen
nach § 4 Abs. 1 bis 5 (Tariftreueerklärung), § 6
(Mindestentgelterklärung) und ggfs. § 8 Abs. 2 sowie § 9 Abs. 1 und 2
HVTG abzugeben (Anlage III-4). Dies bezieht sich nicht auf
Beschäftigte, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im EU-Ausland
beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen. Die
Eigenerklärung ist auf der Online-Plattform eingestellt (Anlage III-4).

Bieter-Konzept:

Sofern der Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert wird, hat er für
die Maßnahme ein schriftlich ausgearbeitetes, detailliertes und
aktuelles Durchführungskonzept zu erstellen. Der Umfang ist auf maximal
25 Seiten bei einer lesbaren Schriftart und -größe (z. B. Schriftart
Arial, Schriftgrad 11) zu beschränken. In diesem Durchführungskonzept
ist schlüssig auf alle in der Leistungsbeschreibung aufgeführten
Punkte, entsprechend der vorgegebenen Gliederung in der
Bewertungsmatrix, einzugehen. Insbesondere soll das Konzept konkret
beschreiben, wie die aufgeführten Inhalte umgesetzt und die geforderten
Ziele erreicht werden und welche Arbeitsfelder für die Teilnehmer
konkret angeboten werden.

Ergänzung zur Bewerber-/Bieterereignung:

Nur auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers sind vom Bewerber bzw.
Bieter innerhalb einer Frist von 5 Werktagen folgende Unterlagen
vorzulegen:

Kostenkalkulation für das abgegebene Angebot;

Kopie des Eintrages im Berufs-, Handels- oder Gewerbezentralregister
und/oder in einem gerichtlichen Register;

Bescheinigung über die Einhaltung der Verpflichtung zur Zahlung von
Sozialbeiträgen, Steuern und Abgaben;

Bescheinigung der Berufsgenossenschaft;

Bankauskünfte, Bankerklärungen;

entsprechende Berufshaftpflichtversicherungsdeckungen. Bilanzen oder
Bilanzauszüge der letzten 3 Jahre, falls deren Veröffentlichung nach
dem Recht des Landes, bzw. des Mitgliedsstaates indem der Bieter
ansässig ist, vorgeschrieben ist;

Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens der letzten 3
Geschäftsjahre sowie den Umsatz bezüglich der Leistungsart, die
Gegenstand der Vergabe sind, der letzten 2 Geschäftsjahre;

eine Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten
Leistungen, die dem Gegenstand dieser Ausschreibung vergleichbar sind,
mit Angabe der Auftragssumme, Vertragslaufzeit und Ansprechpartner
(Referenzliste, besonders mit Behörden);

Beschreibung der technischen Ausrüstung und der Maßnahmen des
Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität;

Angaben über die berufliche Befähigung des für die Umsetzung des
Angebots eingesetzten Personals, wobei vor allem die Anzahl der
Mitarbeiter und deren Qualifikation von Interesse sind.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim
Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3;
Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
Telefon: +49 615112-6348
Fax: +49 615112-5816
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu
wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften
ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang vor der Vergabekammer beantragen.

Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4
GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19/03/2020

References

6. mailto:Einkauf@Hochtaunuskreis.de?subject=TED
7. http://www.Hochtaunuskreis.de/
8. http://www.subreport.de/E85856562
9. http://www.subreport.de/E85856562
10. http://www.subreport.de/E85856562

 
 
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