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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Dannenberg (Elbe) - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019110809223152610 / 530320-2019
Veröffentlicht :
08.11.2019
Angebotsabgabe bis :
06.12.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Dannenberg (Elbe): Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 216/2019 530320

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Samtgemeinde Elbtalaue
Postanschrift: Rosmarienstraße 3
Ort: Dannenberg (Elbe)
NUTS-Code: DE934
Postleitzahl: 29451
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Dageförde Öffentliches Wirtschaftsrecht
E-Mail: [1]vergabe@kanzlei-dagefoerde.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.kanzlei-dagefoerde.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBLYVYP/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBLYVYP
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Bildungslandschaft Elbtalaue - Projekt Hitzacker (Elbe) -
Generalplanungsleistungen
Referenznummer der Bekanntmachung: 47-19
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Auftraggeberin beabsichtigt, die nachfolgenden Planungsleistungen
(Grund- und z. T. Besondere Leistungen) auf Grundlage der HOAI 2013 an
ein Unternehmen (Generalplaner/in) zu vergeben. Details zum
beabsichtigten Leistungszuschnitt ergeben sich aus den
Vergabeunterlagen.

Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI),

Tragwerksplanung (§ 51 HOAI),

Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI),

Geotechnik (§ 3 Abs. 1 HOAI, Anlage 1, Ziffer 1.3.3),

Bauphysik (§ 3 Abs. 1 HOAI, Anlage 1, Ziffer 1.2.1),

Freianlagen (§ 39 HOAI).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE934
Hauptort der Ausführung:

Grundschule Hitzacker

Neue Straße 27

29456 Hitzacker (Elbe)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Samtgemeinde Elbtalaue beabsichtigt, das Gebäude der 2-zügigen
Grundschule Hitzacker mit derzeit 140 Schülerinnen und Schülern
energetisch zu sanieren und mittels Anbauten zu erweitern. Für das
Vorhaben stehen zur Anfangsfinanzierung Mittel aus Zuwendungsprogrammen
des Landes Niedersachsen (KIP II) zur Verfügung, die allerdings nicht
den kompletten Maßnahmenumfang abdecken. Insoweit müssen die
Finanzierung der Gesamtmaßnahme im laufenden Planungs- und Bauprozess
geklärt und die möglichen Zuwendungen beantragt werden. Die zur
Sanierung und Erweiterung erforderlichen Baumaßnahmen werden im
laufenden Schulbetrieb in mehreren Planungs- und Bauabschnitten
umzusetzen sein.

Das vorhandene, in die Jahre gekommene Schulgebäude mit einer
Grundfläche von ca. 1 785 m^2 ist aufgrund der alten Bausubstanz
sanierungsbedürftig. Gesetzliche Anforderungen der energetischen
Sanierung sind umzusetzen, Maßnahmen und Gestaltung für barrierefreie
Zugänge und Wege sind erforderlich. Die technischen
Brandschutzmaßnahmen im Schulgebäude sind entsprechend der Baumaßnahme
zu erneuern. Zu den geplanten Maßnahmen zählen die Sanierung von Dach,
Fassade, sanitären Einrichtungen, Fenstern und Klassenräumen, die
Erweiterung um neue Fachräume sowie die Schaffung von Barrierefreiheit
(u. a. Aufzug).

Auf Grund der ständig wachsenden technischen Anforderungen und Aufgaben
für Lehrer und Schüler sind Flächenerweiterungen geplant. Die geplanten
Erweiterungsflächen bzw. Anbauten mit ca. 1 300 m^2 sollen so
integriert werden, dass neue Fachräume für Musik, Kunst und Handwerk
entstehen. Für die schulischen Veranstaltungen soll zusätzlich eine
Aula mit einer Nutzfläche von ca. 450 m^2 inkl. Bühne und Lager geplant
werden.

Es liegen ein Bodengutachten mit Gründungsempfehlung aus 2015 (Anlage
B05) sowie Planungskonzepte aus den Jahren 2014 und 2018 (Anlagen B06
und B07) vor. In den Konzepten gab es Vorschläge, wie die
Bestandsflächen durch Umbauten saniert und durch Anbauten weitere
Flächen für neue Nutzungen geschaffen werden können. Die Auftraggeberin
gibt die in den Konzepten zum Ausdruck kommenden Planungsansätze und
Raumanordnungen nicht verbindlich vor, der/die Auftragnehmer/in kann
diese aber als Grundlage seiner/ ihrer Planungstätigkeit verwenden.

Im Rahmen der Sanierung und Erweiterung verfolgt die Auftraggeberin das
Ziel einer Neuordnung des Schulstandortes, mit der die
schulpädagogischen Ziele einer zukunftsorientierten Lernlandschaft in
flächenoptimierender Weise unter Einhaltung des Kostenvolumens erfüllt
werden sollen. In dem Gesamtplanungskonzept sind ebenso Räume für
Lernorte und Arbeitsbereiche für Lehrkräfte und Verwaltung sowie ein
Schulmittelpunkt und ein Bereich zur Essensversorgung zu
berücksichtigen bzw. einzuplanen. Die sich aus dem gesetzlichen Auftrag
zur Inklusion ergebenden Anforderungen (insbesondere bzgl.
Barrierefreiheit, Beleuchtung, Schallschutz usw.) sind im Rahmen der
Planungsleistungen umfassend zu berücksichtigen.

Der Schulstandort (Bestand und Anbau) soll nach Abschluss der zu
planenden Gesamt-Baumaßnahme insgesamt eine Größe von ca. 3 000 m^2 NF
und die Aula ca. 450 m^2 NF aufweisen. Dabei ist der von der
Auftraggeberin in Abstimmung mit der Schulgemeinde ermittelte
Flächenbedarf (siehe Raumprogramm in Anlage B08) umzusetzen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Soweit die Anzahl der Teilnahmeanträge, die alle formalen und
inhaltlichen Anforderungen erfüllen, mehr als 3 beträgt, wählt die
Auftraggeberin gemäß § 17 Abs. 4 Satz 2 i. V. m. § 51 VgV maximal 3
Unternehmen aus, die zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert werden.
Zur Auswahl dieser Unternehmen wertet die Auftraggeberin die Angaben
der Unternehmen im Teilnahmeantrag auf Basis der nachfolgenden
Auswahlkriterien aus:

1) Anzahl der vom Unternehmen mit Formblatt C01 vorgelegten
vergleichbaren Referenzleistungen, die ein Schulgebäude betreffen (1-2
= 5 Punkte, 3-4 = 10 Punkte, 5-6 = 15 Punkte, Über 6 = 20 Punkte).

2) Anzahl der vom Unternehmen mit Formblatt C01 vorgelegten
vergleichbaren Referenzleistungen, die eine Sanierung im laufenden
Betrieb betreffen (1-2 = 5 Punkte, 3-4 = 10 Punkte, 5-6 = 15 Punkte,
Über 6 = 20 Punkte).

3) Länge der angegebenen Berufserfahrung des/ der vorgesehenen
Projektleiters/in im Schulbau in Jahren (Bis 5 Jahre = 5 Punkte, Bis 10
Jahre = 10 Punkte, Bis 15 Jahre = 15 Punkte, Über 15 Jahre = 20
Punkte).

4) Länge der angegebenen Berufserfahrung des/ der vorgesehenen stellv.
Projektleiters/in im Schulbau in Jahren (Bis 5 Jahre = 5 Punkte, Bis 10
Jahre = 10 Punkte, Bis 15 Jahre = 15 Punkte, Über 15 Jahre = 20
Punkte).

Hinsichtlich der vorgenannten Kriterien 1 und 2 kann eine
Referenzleistung doppelt herangezogen werden, d. h. eine vergleichbare
Referenzleistung über die Sanierung eines Schulgebäudes im laufenden
Betrieb kann sowohl im Kriterium 1, als auch im Kriterium 2
berücksichtigt werden.

Die in den einzelnen Kriterien erzielten Punktzahlen werden addiert
(Gesamtpunktzahl maximal 80). Die 3 Unternehmen mit der höchsten
Gesamtpunktzahl werden - bei ansonsten nachgewiesener Eignung - zur
Abgabe von Erstangeboten aufgefordert. Ist nach Bildung der Rangliste
entsprechend der Auswahlkriterien die Zahl der Unternehmen immer noch
zu hoch, entscheidet das Los (§ 75 Abs. 6 VgV).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Auftraggeberin beauftragt mit Zuschlag im vorliegenden
Vergabeverfahren zunächst nur die bis zum Abschluss der
Genehmigungsplanung (Leistungsphase 4 nach HOAI) erforderlichen
Planungsleistungen (Grundbeauftragung). Zum aktuellen Zeitpunkt verfügt
die Auftraggeberin über keine gesicherte Finanzierung hinsichtlich der
Umsetzung des Bauvorhabens und damit auch der umsetzungsbegleitenden
Planungsleistungen (Leistungsphasen 5 ff. nach HOAI). Das Vorhaben kann
im Übrigen nur realisiert werden, soweit Genehmigungsrecht besteht.
Über die Weiterbeauftragung mit den zur Umsetzung des Vorhabens
erforderlichen Planungsleistungen wird die Auftraggeberin je nach
Ergebnis des Genehmigungsverfahrens und unter Berücksichtigung der zur
Verfügung stehenden Finanzmittel nach freiem Ermessen entscheiden. Ein
Rechtsanspruch des/ der Auftragnehmers/in auf Übertragung weiterer
Leistungsphasen und Planungsleistungen besteht nicht. Details zum
beabsichtigten Zuschnitt der stufenweisen Beauftragung sind dem
Generalplanervertrag (Anlage B01 der Vergabeunterlagen) zu entnehmen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die in Ziffer II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit stellt lediglich
einen Prognosewert dar. Die Laufzeit endet grundsätzlich mit
vollständiger Erbringung der letzten dem/ der Auftragnehmer/in
übertragenen Leistung. Insoweit kann sich je nach Verlauf der Planung
und des Bauablaufs im Einzelfall eine kürzere oder längere
Vertragslaufzeit ergeben.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Eigenerklärung auf Formblatt und Nachweis, dass die
Berufsbezeichnung Architektin oder Architekt berechtigt geführt
wird (bei Gesellschaften: im Namen oder in der Firma der Gesellschaft).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

2) Eigenerklärung auf Formblatt zu Jahresumsätzen insgesamt und
Jahresumsätzen aus Planungsleistungen für Schulbauvorhaben in den
Jahren 2016 bis 2018.

3) Aktuelle Versicherungsbestätigung über eine berufsübliche
Berufshaftpflichtversicherung.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 3): Bewerber/innen haben mit dem Teilnahmeantrag durch Vorlage einer
aktuellen Versicherungsbestätigung (lediglich) das Bestehen einer
berufsüblichen Berufshaftpflichtversicherung ohne bestimmte
Mindestdeckungssummen nachzuweisen.

Die Auftraggeberin weist aber darauf hin, dass gemäß § 12 des
Generalplanervertrags (Teil B, Anlage B01 der Vergabeunterlagen) von
dem/ der Auftragnehmer/in der Nachweis einer
Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von mindestens
3,0 Mio. EUR für Personenschäden, Sach- und Vermögensschäden je
Schadensfall verlangt wird. Eine evtl. Deckelung der Ersatzleistung der
Versicherung muss mindestens das Doppelte der vorgenannten
Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Auftraggeberin behält sich vor,
von dem für den Zuschlag vorgesehenen Unternehmen einen entsprechenden
Nachweis vor Zuschlagserteilung zu fordern.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

4) Eigenerklärung auf Formblatt über vergleichbare frühere Aufträge
(Bezeichnung des Projektes, Auftraggeber/in, Anschrift,
Ansprechpartner/in, Telefonnummer, E-Mail, Ort Leistungserbringung,
Zeitraum Leistungserbringung, Art des Objektes, Art und Umfang der
Baumaßnahmen, Bearbeitete Leistungsbilder und Leistungsphasen der HOAI,
Gesamtbauwerkskosten (Summe aus KG 300/400), Art und Umfang der
öffentlichen Förderung des Vorhabens.

5) Eigenerklärung auf Formblatt zum Personalstand (Büroinhaber/
Geschäftsführer/in, Architekten/ Ingenieure/innen, Kaufmännische/
technische Mitarbeiter/innen) im Jahresdurchschnitt in den Jahren 2016
bis 2018.

6) Eigenerklärung auf Formblatt zu den als Projektleiter/in und stellv.
Projektleiter/in vorgesehenen Personen (Name, Berufliche Qualifikation,
Berufserfahrung im Schulbau in Jahren).

7) Eigenerklärung auf Formblatt, welche Leistungen an
Nachunternehmer/innen vergeben werden sollen (Name und Anschrift des/
der Nachunternehmers/in, Art und Umfang der Leistung).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 4): Es sind mindestens 2 vergleichbare frühere Aufträge anzugeben.
Vergleichbar in diesem Sinne sind Aufträge, bei denen nachfolgende
Merkmale kumulativ vorliegen:

Sanierungs-, Neubau-, und/oder Erweiterungsmaßnahmen bzgl. Hochbauten
der öffentlichen Hand,

Gesamtbauwerkskosten (Summe aus KG 300 und 400) mindestens 3 Mio. EUR
(netto),

Bearbeitete Leistungen mindestens entsprechend Leistungsphasen 1 bis
4 der Objektplanung gemäß § 34 HOAI,

Leistungsbeginn frühestens 2016.

Mindestens eine Referenzleistung muss ein mit öffentlichen Mitteln
gefördertes Vorhaben betreffen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zur Teilnahme am Vergabeverfahren sind nur natürliche Personen oder
Gesellschaften zugelassen, die nach Maßgabe des Niedersächsischen
Architektengesetzes (NArchG) oder nach dem Recht eines anderen
Bundeslandes oder dem Recht eines anderen Staates, in dem sie ihren
Sitz haben, berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architektin oder
Architekt zu führen (bei Gesellschaften: im Namen oder in der Firma
der Gesellschaft zu führen).
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/12/2019
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 18/12/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/03/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4YBLYVYP
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
E-Mail: [5]vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Telefon: +49 413115-3306
Fax: +49 413115-2943

Internet-Adresse:
[6]https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht
/vergabekammer/vergabekammer-niedersachsen-144803.html
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Vergabeverfahren unterliegt der Nachprüfung in einem
Nachprüfungsverfahren gemäß § 155 ff. GWB. Die zuständige Vergabekammer
leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag an (§ 160 Abs. 1 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig,
soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2
GWB bleibt unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Auftragsberatungsstelle Niedersachsen c/o IHK
Hannover
Postanschrift: Schiffgraben 49
Ort: Hannover
Postleitzahl: 30175
Land: Deutschland
E-Mail: [7]hillmer@hannover.ihk.de
Telefon: +49 5113107-272
Fax: +49 5113107-430

Internet-Adresse:
[8]https://www.hannover.ihk.de/ihk-themen/oeffentliche-auftraege.html
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/11/2019

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References

1. mailto:vergabe@kanzlei-dagefoerde.de?subject=TED
2. http://www.kanzlei-dagefoerde.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBLYVYP/documents
4. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBLYVYP
5. mailto:vergabekammer@mw.niedersachsen.de?subject=TED
6. https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer/vergabekammer-niedersachsen-144803.html
7. mailto:hillmer@hannover.ihk.de?subject=TED
8. https://www.hannover.ihk.de/ihk-themen/oeffentliche-auftraege.html

 
 
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