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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Freising - Straßenbauarbeiten
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019110709034248836 / 526678-2019
Veröffentlicht :
07.11.2019
Angebotsabgabe bis :
16.01.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
45233120 - Straßenbauarbeiten
45221100 - Bauarbeiten für Brücken
45232000 - Bauarbeiten und zugehörige Arbeiten für Rohrleitungen und Kabelnetze
45233222 - Straßenpflaster- und Asphaltarbeiten
DE-Freising: Straßenbauarbeiten

2019/S 215/2019 526678

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Freising und weitere siehe unter Punkt
VI.3) Zusätzliche Angaben
Postanschrift: Obere Hauptstraße 2
Ort: Freising
NUTS-Code: DE21B
Postleitzahl: 85354
Land: Deutschland
E-Mail: [1]vergabestelle@freising.de
Telefon: +49 8161 / 54-0
Fax: +49 8161 / 54-56001

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://my.vergabe.bayern.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]https://my.vergabe.bayern.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/1/tenderId/184436
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]https://my.vergabe.bayern.de
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von
Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein
verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang
zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich
unter: [6]https://my.vergabe.bayern.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

BA 2 Obere Hauptstr. Freianl., Verkehrsflächen, Ingenieurbau
Stadtmoosachöffnung
Referenznummer der Bekanntmachung: 64-19-1411A2009
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45233120
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ca. 8 800 m^2 Pflasterflächen aus Granit herstellen, gebunden und
ungebunden, Schottertragschichten, Asphalttragschichten, mit Erneuerung
der Entwässerungseinrichtungen, Straßenausstattung und Baumpflanzungen
sowie Versetzen des Kriegerdenkmals Neubau des gesamten ca. 225 m
langen Bauwerks der Stadtmoosach mit Baugrubenverbau aus Spundwänden,
Bohrpfählen, DSV-Säulen, Wasserhaltung, Gründung, Ufermauern, Brücken
und Einbau einer Hubwehranlage Erneuerung Mischwasserkanal im Bereich
der Stadtmoosach.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45221100
45232000
45233222
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21B
Hauptort der Ausführung:

Freising
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Grundhafte Erneuerung / Neugestaltung der Innenstadt Freising im
Altbestand mit folgenden wesentlichen Leistungen:

Ca. 8 800 m^2 Pflasterflächen aus Granit in gebundener und ungebundener
Bauweise einschließlich Schottertragschichten,
Dränasphalt-Tragschichten, mit Erneuerung der
Entwässerungseinrichtungen, Straßenausstattungen und Baumpflanzungen.

Abbruch und Neubau des gesamten ca. 225 m langen Bauwerkes der
Stadtmoosach mit Abmessung Licht Weite ca. 2,80 m und lichte Höhe ca.
1,0 m.

Der Neubau des Stadtmoosachbauwerkes erfolgt lageversetzt als offener
Rahmen in Stahlbeton- Bauweise mit Bohrpfahlgründungen. Der Neubau
erfolgt mit ca. 80 m als offener Bereich und mit ca. 145 m als
geschlossener Bereich.

Für die Baugrubenumschließungen und Bauwerksgründungen werden folgende
Spezialtiefbauleistungen notwendig:

Bohrpfähle für überschnittene/ dichte Bohrpfahlwände (Durchmesser 62 cm
mit Achsabstand 44 cm und Tiefen bis 10 m), Bohrpfahlgründungen
(Durchmesser 62 cm mit Tiefen von 7 bis 9 m), dichte Spundwände (mit
Tiefen bis 10 m) sowie DSV-Säulen (im Düsenstrahlverfahren mit Tiefen
bis 10 m).

Die Stadtmoosachöffnung erfolgt in 6 aufeinanderfolgenden
Ausführungsabschnitten, unter Aufrechterhaltung eines Wasserdurchlaufes
innerhalb des zu erstellenden Bauwerkes mittels Mitführung einer
Rohrleitung DN 800 im jeweiligen Ausführungsabschnitt.

Im Zuge der Ingenieurbauleistungen- Stadtmoosach sind ca. 210 m
Kanalleitungen/-kanäle (Guss)

In DN 250 400 sowie 9 Kanalschächte in DN 800 1000 sowie
Spartendüker/ Unterquerungen (für Strom, Fernmelde, Gas, Wasser und
Fernmelde) abschnittsweise zu erstellen.

Zur Drosselung bzw. Regulierung des Stadtmoosachdurchlaufes ist ein
Hubwehr im Bereich eines bestehenden Dükers der Stadtmoosach außerhalb
des eigentlichen Ausbaubereiches zu erstellen.

Im Zuge der Neugestaltung der Innenstadt Freising, muss ein
denkmalgeschütztes Kriegerdenkmal abgebaut, zur Zwischenlagerung für
die Restaurierung abtransportiert und wieder an neuer Stelle im
Baubereich errichtet werden. Für den neuen Standort Kriegerdenkmal
sind die Bohrpfahlgründung und die Fundamentierung zu erstellen. Das
Kriegerdenkmal wurde im Jahr 1905 errichtet und im Laufe der Zeit
bereits schon einmal umgesetzt. Bilder sowie Bauwerksschnitte liegen
der Ausschreibung bei.

Die gesamte Umbaumaßnahme kann nur abschnittsweise (siehe der
Ausschreibung beiliegende Konzeptpläne-Bauphasen) unter
Aufrechterhaltung der Verkehrs (Fußgängerverkehr, Anlieger-/
Andienverkehr, Feuerwehrzufahrten/Rettungswege) ausgeführt werden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 16/03/2020
Ende: 29/07/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Unterlagen sind mit den Antragsunterlagen vorzulegen:

Handelsregisterauszug oder

Eintrag in die Handwerksrolle.

Ausländische Unternehmen, in deren Herkunftsland die geforderten
Nachweise nicht erhältlich sind, können vergleichbare Bescheinigungen
der zuständigen Behörden oder Stellen Ihres Herkunftslandes unter
Beifügung einer amtlich beglaubigten oder von einem öffentlich
bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigten
Übersetzung in deutscher Sprache vorlegen.

Alle geforderten Nachweise Erklärungen oder Bescheinigungen sind von
jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Sofern sich ein
Bieter bzw. eine Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ ihrer Eignung
auf andere Unternehmen stützt, sind diese auch von den anderen
Unternehmen vorzulegen.

Präqualifizierte Unternehmer können die vorstehend geforderten
Nachweise durch den Eintrag in der Liste des Vereins für
Präqualifikation von Bauunternehmen e. V.
(Präqualifikationsverzeichnis) erbringen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
des Bieters sowie über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §
123 GWB erfolgt durch Erklärung des Bieters mittels des den
Vergabeunterlagen beigefügten Formblattes (Eigenerklärung zur Eignung,
Formblatt 124 vgl. Ziffer VI. 3)) oder Verweis auf den Eintrag in der
Liste Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. oder eine
Eigenerklärung mit folgendem Inhalt:

(1) Erklärung über den Umsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten
3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere
Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar
sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsamen mit anderen
Unternehmen ausgeführten Aufträgen;

(2) Erklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzl.
geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet, ein Antrag auf
Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt und sich das Unternehmen nicht
in Liquidation befindet oder ein Insolvenzplan, der auf Verlangen
vorgelegt wird, rechtskräftig bestätigt wurde;

(3) Erklärung, dass a) keine schwere Verfehlung begangen wurde bzw.
vorliegt, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, z. B.
wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot
(§ 132a StPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO), Verstoß gegen §
81 Abs. 1 Nr. 1 GWB, rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2
Jahre gegen mich/uns oder Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben
einschließlich der Überwachung der Geschäftsführung oder der sonstigen
Ausübung von Kontrollbefugnissen in leitender Stellung wegen
Terrorismusfinanzierung oder wegen Teilnahme an einer solchen Tat oder
wegen Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis
dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu
verwendet oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Abs. 2 Nr.
2 StGB zu begehen (§ 89c StGB), Bestechlichkeit und Bestechung von
Mandatsträgern (§ 108e StGB), Art. 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung
internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im
Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr), Bildung krimineller
Vereinigungen (§ 129 StGB), Bildung terroristischer Vereinigungen (§
129a StGB), kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland (§
129b StGB), Menschenhandel (§§ 232, 233 StGB), Förderung des
Menschenhandels (§ 233a StGB), Diebstahl (§ 242 StGB), Unterschlagung
(§ 246 StGB), Erpressung (§ 253 StGB), Geldwäsche (§ 261 StGB), Betrug
(§ 263 StGB), Subventionsbetrug (§ 264 StGB), Kreditbetrug (§ 265 b
StGB), Untreue (§ 266 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB), Fälschung
technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), Delikte im Zusammenhange mit
Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB), wettbewerbsbeschränkende
Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB), Bestechung im
geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB), Brandstiftung (§ 306 StGB),
Baugefährdung (§ 319 StGB), Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324,
324 a StGB), unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (§ 326 StGB),
Vorteilsgewährung (§ 333 StGB), Bestechung (§ 334 StGB), jeweils auch
in Verbindung mit § 335a StGB die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3
Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde
(einer Verurteilung oder der Festsetzung einer Geldbuße im Sinne der
genannten Vorschriften stehen eine Verurteilung oder die Festsetzung
einer Geldbuße nach den vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten
gleich) und b), dass der Bewerber in den letzten 2 Jahren nicht
aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im
Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr
als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder
einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist. Ab einer
Auftragssumme von 30 000 EUR wird der Auftraggeber für den Bieter, auf
dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem
Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO anfordern.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zusätzlich zu den vorstehenden Nachweisen/Erklärungen haben die
Bewerber folgende Nachweise vorzulegen:

Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, der
Sozialversicherungsträger und der Berufsgenossenschaft,

Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder
entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte
Gewinn- und Verlustrechnungen bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre,

Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräften.

Ausländische Unternehmen, in deren Herkunftsland die geforderten
Nachweise nicht erhältlich sind, können vergleichbare Bescheinigungen
der zuständigen Behörden oder Stellen Ihres Herkunftslandes unter
Beifügung einer amtlich beglaubigten oder von einem öffentlich
bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigten
Übersetzung in deutscher Sprache vorlegen.

Alle geforderten Nachweise Erklärungen oder Bescheinigungen sind von
jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Sofern sich ein
Bieter bzw. eine Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ ihrer Eignung
auf andere Unternehmen stützt, sind diese auch von den anderen
Unternehmen vorzulegen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

a) Referenzprojekte

für die Pflasterbauarbeiten müssen mindestens 2 vergleichbare
Referenzprojekte mit Abschluss innerhalb der letzten 3 Jahre benannt
werden. Als Referenzprojekt gelten Pflasterbauarbeiten im
innerstädtischen Bereich mit Ausführung in gebundener und ungebundener
Bauweise,

für die Ingenieur- und Spezialtiefbauarbeiten müssen mindestens 2
vergleichbare Projekte mit Abschluss innerhalb der letzten 3 Jahre
benannt werden. Als Referenzprojekt gelten Arbeiten im innerstädtischen
Bereich/ Altbestand mit Ausführungen von Spundwänden, Bohrpfählen,
Niedrigdruckinjektionen und Stahlbetonbauwerke/ Fertigteilbauweisen mit
Ortbetonergänzungen,

für die Erstellung der DSV-Säulen (Düsenstrahlverfahren) ist für den
Nachweis der Eignung eine gültige allgemeine bauaufsichtliche Zulassung
des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt) für die Herstellung der
Injektionen im Düsenstrahl-Verfahren sein oder ein gleichwertiger
Eignungsnachweis vorzulegen und ein Referenzprojekt zu benennen. Als
Referenzprojekt gilt die Erstellung von DSV-Säulen mit einer Tiefe von
mindestens 10 m,

für die denkmalpflegerischen Arbeiten am Kriegerdenkmal (Stein und
Metall) ist ein Referenzprojekt zu benennen und die Qualifikation des
ausführenden Personals als Metall- bzw. Steinrestauratoren nachzuweisen
durch Vorlage entsprechender Zeugnisse, Bescheinigungen etc.

Die aufgeführten Referenzprojekte müssen mit folgenden Angaben
nachgewiesen werden.

Projektbezeichnung und -beschreibung,

Leistungsart,

Leistungswert,

Ausführungszeit,

Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten, postalische
Anschrift, E-Mail und Telefon wurde das Referenzprojekt innerhalb einer
ARGE erbracht, sind die vom Bietererbrachten Leistungen anzugeben.

Der Auftraggeber behält sich vor, für die benannten Bauleistungen
Bescheinigungen der Referenzgeber nachzufordern. Für die
Referenzangaben sind die den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter
zu verwenden (näheres siehe Ziffer VI. 3))

b) Qualifikation des Personals

Für das die denkmalpflegerischen Arbeiten ausführende Person ist die
Qualifikation als Metall- bzw. Steinrestauratoren nachzuweisen durch
Vorlage entsprechender Zeugnisse, Bescheinigungen etc und die Erklärung
beizufügen, dass dieses Personal im Auftragsfall für die Abwicklung der
Maßnahme eingesetzt wird;

c) weitere Qualifikationsnachweise

Leistung Kanalbauarbeiten:

Die Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 oder gleichwertiger
Eignungsnachweis sind zu erfüllen. Der Nachweis ist mit dem Angebot
vorzulegen.

Leistung Rohrleitungsbau / Düker:

Für die Rohrleitungsarbeiten an Gas- und Wasserversorgungen ist eine
Qualifizierung nach DVGW- GW 301/GW 302 oder gleichwertiger
Eignungsnachweis zu erfüllen. Der Nachweis ist mit dem Angebot
vorzulegen.

Leistung Metallbauarbeiten / Geländer:

Es kommen Ausführungen bis EXC2 nach EN 1090-2 zur Ausführung, die
ausführende Firma muss die entsprechende Zulassung/ Zertifizierung oder
gleichwertigen Nachweis erfüllen.

d) Unteraufträge

Angabe, welche Teile des Auftrags der Unternehmer als Unteraufträge zu
vergeben beabsichtigt mittels dem in den Vergabeunterlagen beigefügten
Formblatt (Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen
näheres siehe Ziffer VI. 3))

Ausländische Unternehmen, in deren Herkunftsland die geforderten
Nachweise nicht erhältlich sind, können vergleichbare Bescheinigungen
der zuständigen Behörden oder Stellen Ihres Herkunftslandes unter
Beifügung einer amtlich beglaubigten oder von einem öffentlich
bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigten
Übersetzung in deutscher Sprache vorlegen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16/01/2020
Ortszeit: 11:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 16/03/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 16/01/2020
Ortszeit: 11:30
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Nur Vertreter des Auftraggebers

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Ergänzung zu Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Die Beauftragung für die Hauptleistungen erfolgt durch die Stadt
Freising.

Die Beauftragung für die Erneuerung des Mischwasserkanals (LV-Titel 22)
erfolgt durch die Stadtentwässerung Freising, Amtsgerichtsgasse 6,
85354 Freising.

Die Beauftragung der Düker für Spartenquerungen der Stadtmoosach
(LV-Titel 24) erfolgt durch die Freisinger Stadtwerke, Wippenhauser
Straße 19, 85354 Freising.

Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich in elektronischer Form auf
der Vergabeplattform (vgl. Ziffer I.3)) zum Download bereitgestellt;
einer Abforderung bei der Vergabestelle bedarf es somit nicht. Die
Angebote können elektronisch in Textform über die Vergabeplattform
abgegeben werden. Rückfragen der Bieter als auch die Antworten der
Vergabestelle werden ausschließlich in anonymisierter Form allen
Bietern im Internet unter dem in I.3) genannten Link zugänglich
beantwortet, soweit in den Antworten Aufklärungen über die geforderte
Leistung oder die Grundlagen der Preisermittlung gegeben werden. Die
Bieter sind angehalten regelmäßig unter der angegebenen Internetadresse
die aktuellen Informationen der Vergabestelle einzusehen. Auskünfte
können nur bis 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist
erteilt werden (§ 12 a EU Abs. 3 VOB/A). Es wird ausdrücklich darauf
hingewiesen, dass sämtliche etwaigen Änderungen und Ergänzungen zu den
Vergabeunterlagen ausschließlich auf der Vergabeplattform
veröffentlicht werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
Telefon: +49 89-21762411
Fax: +49 89-21762847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der
Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt
hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in
der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn
mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Stadt Freising
Postanschrift: Amtsgerichtsgasse 1
Ort: Freising
Postleitzahl: 85354
Land: Deutschland
Telefon: +49 8161 / 54-0
Fax: +49 8161 / 54-56001
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/11/2019

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1. mailto:vergabestelle@freising.de?subject=TED
2. https://my.vergabe.bayern.de/
3. https://my.vergabe.bayern.de/
4. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/184436
5. https://my.vergabe.bayern.de/
6. https://my.vergabe.bayern.de/

 
 
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