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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Herrenberg - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019110409193642250 / 520184-2019
Veröffentlicht :
04.11.2019
Angebotsabgabe bis :
02.12.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Herrenberg: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2019/S 212/2019 520184

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Herrenberg
Postanschrift: Marktplatz 5
Ort: Herrenberg
NUTS-Code: DE112
Postleitzahl: 71083
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Simone Bohsung, kohler grohe architekten,
Verfahrensbetreuer
E-Mail: [1]simone.bohsung@kohlergrohe.de
Telefon: +49 711 / 7696393-2

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.herrenberg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E26422174
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.subreport.de/E26422174
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 4-6 (Elektro), LPH 1-9,
Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule Herrenberg
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Herrenberg beabsichtigt die Erweiterung der bestehenden
Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule in Herrenberg.

Das Raumprogramm umfasst ca. 685 m² Hauptnutzfläche.

Die Kosten sind derzeit mit ca. 2,9 Mio. EUR netto KG 300+400
veranschlagt.

Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2021 geplant.

Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 4-6
(Elektro), LPH 1-9, wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die
Beauftragung soll stufenweise erfolgen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE112
Hauptort der Ausführung:

Herrenberg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Schule soll um ein Betreuungsgebäude für Kern- und
Ganztagsbetreuung innerhalb eines vorgegebenen Baufensters erweitert
werden. Diese notwendigen Schulraumflächen nach aktueller
Schulbauförderrichtlinie können nicht im Gebäudebestand untergebracht
werden.

Zurzeit wird ein Architekten-Wettbewerb durchgeführt, der
voraussichtlich 2019 abgeschlossen sein wird.

Ergänzende Informationen:

Im nordwestlichen Gebäudeteil der Schule (im Gebäude der Sporthalle)
ist die bestehende Heizzentrale untergebracht und grenzt direkt an das
Baufeld an.

Das bestehende Wärmenetz wird durch die Stadt Herrenberg selbst
betrieben und durch die Hausmeister betreut. Eine Berechnung des Fp-
Wertes nach FW309 liegt derzeit nicht vor. Da der KWK Anteil < 5 % ist,
ist eine Erfüllung des EEWärmeG durch den alleinigen Anschluss nicht
gegeben.

Es ist geplant die bestehende Heizungsanlage zu ergänzen. Das
Betreuungsgebäude soll an die bestehende Anlage angeschlossen werden.

Mindestanforderungen an eine möglichst CO[2]-neutrale Energieversorgung
stellt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) dar.

Folgende Punkte sind zudem zu berücksichtigen:

Anschluß an das Nahwärmenetz 75/55°C,

Hydraulische Entkopplung durch separaten Pufferspeicher,

Einbindung der MSR Technik in das Gesamtschema der Anlage,

Controller müssen bacnet fähig sein!

Je nach Wettbewerbsvorschlag wäre der Anbau/ das Gebäude durch ein
eigenes BHKW zu beheizen zur Erfüllung der EEWärmeG.

Es ist eine PV-Anlage mit Batteriespeicher auf der Dachfläche und im
Technikraum zu installieren. Ziel ist die Eigenstromnutzung durch PV.

Die Fachplanung TGA (HLS)/ bzw. Tragwerksplanung ist Gegenstand einer
separaten Auftragsbekanntmachung.

Zurzeit finden parallel die Ausschreibungen für das Andreae-Gymnasium
in Herrenberg statt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Projekteinschätzung und Vorgehensweise durch
den Projektleiter / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Projektmanagement / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck / Gewichtung: 15
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 10
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

A) Zulassungskriterien: Die Zulassungskriterien müssen die Bewerber
ausnahmslos erfüllen.

B) Eignungskriterien:

1) finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (20 %): Umsätze
in den letzten 3 Jahren, Personalstruktur.

2) fachliche Eignung (70 %): Qualitative Bewertung der
Referenzprojekte, Qualitätssicherung.

3) Gesamteindruck der Unterlagen (10 %).

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des
Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von
den durch den Bewerber gemachten Angaben z. B. mit 0 - 5 Punkte
bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl
ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit
der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt
sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in
der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl
ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen
und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der
zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den
verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sollten die vorgegebenen
Bewerbungsbögen verwendet und elektronisch in Textform auf der
Vergabeplattform eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingereichte
Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Rügen sind ausschließlich an die unter Ziffer I.1) genannten Stellen zu
senden.

Voraussichtliche weitere Termine: Verhandlungen 3.3.2020.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachfolgenden Eigenerklärungen sind vom Bewerber, bei
Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft,
anzugeben:

Eigenerklärung, dass im Fall einer Beauftragung eine
Berufshaftpflichtversicherung mit angemessenen Deckungssummen für
Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden abgeschlossen wird.
Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten
bleiben.

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen (Art. 57
Richtlinie 2014/24/EU).

Eigenerklärung, dass die Vorgaben des öffentlichen Auftraggebers zur
Eignung (Art. 58 Richtlinie 2014/24/EU) erfüllt werden mit Blick auf

a) die Erlaubnis zur Berufsausübung,

b) die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (erfüllt
durch die einzureichenden Referenzen) sowie

c) die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die
einzureichenden Referenzen).

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 123 Abs. 1 bis 3
GWB vorliegen.

Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung
von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen
Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung
unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB). Angaben zu
Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB).

Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht
gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen
verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB).

Eigenerklärung, dass im Rahmender beruflichen Tätigkeit keine schwere
Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in
Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB).

Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen
getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine
Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs
bezwecken oder bewirken(§124 Abs. 1 Nr. 4 GWB). Eigenerklärung, dass
für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i. S. v. § 21 Abs.1 des
Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes
(AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (Schwarz-ArbG) vorliegt. Die
öffentliche Auftraggeberin behält sich vor, zu prüfen, ob weitere
fakultative Ausschlussgründe im Sinne von §§ 124 bis 126 GWB vorliegen,
zu denen keine Eigenerklärung gefordert wird, und gegebenenfalls
Bewerber/ Bewerbergemeinschaften, bei denen fakultative
Ausschlussgründe vorliegen, auszuschließen. Die Vergabestelle behält
sich ferner vor, für Bewerber/ Mitglieder von Bewerbergemeinschaften/
Nachunternehmer selbst beim Gewerbezentralregister einen Auszug aus dem
Gewerbezentralregister nach § 150 a Abs. 1 Nr. 4GewO anzufordern.
Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt nach dem LTMG: Für den
Bewerber bzw. jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss die
Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt nach dem LTMG spätestens mit
dem Angebot im Rahmen des Verhandlungsverfahrens vorgelegt werden.

Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber auffordern,
Bescheinigungen oder sonstige Nachweise,nachzureichen. Alle Nachweise
und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen (bei
fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung). Bei
Bietergemeinschaften sind die Nachweise und Erklärungen von allen
Mitgliedern zu erbringen. Erklärungen, Versicherungen und Nachweise,
soweit diese auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind, führen
bei Nichtvorlage zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, die
nachträgliche Vorlage von Originalen oder beglaubigten Abschriften zu
verlangen.

Für die Teilnahmeanträge wird keine Kostenerstattung gewährt. Es sind
ausschließlich elektronische Teilnahmeanträge zugelassen, die über die
Vergabeplattform eingereicht werden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers/ der
Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen in den letzten
3 Geschäftsjahren. Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der
Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt
auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den
Formblättern.

Es sollen 2 Referenzen eingereicht werden.

Referenz A ist zwingend erforderlich, Referenz B ist optional.

Für Referenz A und B kann jeweils nur 1 Projekt eingereicht werden.

Es kann je Referenz ein Nachweis über Kosten- und Terminsicherheit in
Form eines Referenzschreibens, bestätigt durch den Bauherrn,
eingereicht werden. Die Nachweise werden im Bereich fachlicher Eignung
gewertet.

Referenz A:

Nachweis eines vergleichbaren, realisierten Projekts (Schule,
Schulerweiterung oder vergleichbar) (Vergleichbarkeit: Erweiterung
einer Schule, ca. 700 m^2 Hauptnutzfläche).

Mindestanforderungen:

Gesamtprojektkosten (KG 200 - 700) mind. 1,0 Mio. EUR brutto,

Leistungszeitraum 2008 - Mitte 2019,

Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 - 8) im
Unternehmen des Bewerbers

Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische
und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen
Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes
zum Nachweis der Realisierung.

Referenz B:

Nachweis eines vergleichbaren, realisierten Projekts (Thema Bauen im
Bestand) vom Bewerber erbracht.

(Vergleichbarkeit: Erweiterung eines Bestandsgebäudes, ca. 700 m^2
Hauptnutzfläche) Mindestanforderungen:

Gesamtprojektkosten (KG 200 - 700) mind. 1,0 Mio. EUR brutto,

Leistungszeitraum 2008 - Mitte 2019,

Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 - 8) im
Unternehmen.

Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische
und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen
Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes
zum Nachweis der Realisierung.

Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche, bzw. juristische Personen, die
gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zum Tage der Bekanntmachung
zur Führung der Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur der Fachrichtung
Fachplanung TGA (Elektro) berechtigt sind.

Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich
nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Beratender
Ingenieur der Fachrichtung Fachplanung TGA (Elektro), wer über ein
Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis
verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG (EU
Berufsqualifikationsrichtlinie) gewährleistet ist, bzw. bei Beratenden
Ingenieuren der Fachrichtung Fachplanung TGA (Elektro), wenn die
Anerkennung einer deutschen Ingenieurkammer nachgewiesen werden kann.

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen
gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, undwenn der
bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der
Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an
natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher
und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn
jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von
Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der
Beteiligten.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Von allen
Mitgliedern der Bietergemeinschaft ist dem Teilnahmeantrag eine
Erklärung beizulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft
gesamtschuldnerisch haften. Es muss ein allein vertretungsberechtigter
bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine
unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
legitimiert ist. Es wird darauf hingewiesen, dass Bietergemeinschaften,
deren Mitglieder sich mehrfach sei es als einzelnes Unternehmen,
Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer an diesem Vergabeverfahren
beteiligten, wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip
ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der
Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben können.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 02/12/2019
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 09/01/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlichen Unterlagen
können mit und ohne Registrierung unter dem unter I.3) angegebenen Link
kostenlos angesehen und heruntergeladen werden.

Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die unter I.3)
angegebene Vergabeplattform in Textform i. S. v. § 11 EU Abs. 4 VOB/A,
§ 126b BGB einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge
unmittelbar an die unter I.1) angegebene Kontaktstelle zu senden.
Rückfragen müssen ebenfalls über die unter I.3) angegebene
Vergabeplattform gestellt werden. Die - anonymisierten - Rückfragen und
Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Unterlagen für das
Vergabeverfahren werden nur auf der Vergabeplattform unter dem unter
I.3) angegebenen Link zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen
sich daher regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob
Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung
eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu
beachten sind.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: [5]vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985

Internet-Adresse: [6]http://www.rp-karlsruhe.de/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe
und durch den Bieter einzuhaltende Fristen hin.

Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
unverzüglich gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: [7]vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985

Internet-Adresse: [8]http://www.rp-karlsruhe.de/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30/10/2019

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References

1. mailto:simone.bohsung@kohlergrohe.de?subject=TED
2. http://www.herrenberg.de/
3. https://www.subreport.de/E26422174
4. https://www.subreport.de/E26422174
5. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
6. http://www.rp-karlsruhe.de/
7. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
8. http://www.rp-karlsruhe.de/

 
 
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