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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Siegburg - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019071209282422274 / 327037-2019
Veröffentlicht :
12.07.2019
Angebotsabgabe bis :
09.08.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71221000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Siegburg: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

2019/S 133/2019 327037

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Kreisstadt Siegburg
Nogenter Platz 10
Siegburg
53721
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 2241-102492
E-Mail: [1]Mario.Weiershausen@Siegburg.de
Fax: +49 2241-102284
NUTS-Code: DEA2C

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.siegburg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXS0YY0YYMC/documen
ts
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXS0YY0YYMC
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Vergabe der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung für die
Kernsanierung und Erweiterung des Rathauses in Siegburg
Referenznummer der Bekanntmachung: ZV31F/2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71221000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:

der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung Leistungsphasen 1 bis 4
gem. § 55 HOAI,

der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung Leistungsphasen 5 bis 9
gem. § 55 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG,

Besondere Leistungen.

Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Zunächst sollen die
Leistungsphasen 1 bis 4, optional können dann die Leistungsphasen 5 bis
9 zur Beauftragung kommen.

Zusätzlich werden Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen gemäß §
55 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG beauftragt.

Die besonderen Leistungen können sein:

Mitwirkung der Nachhaltigkeits- und Zertifizierungsprozesse.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2C
Hauptort der Ausführung:

Rathaus der Stadt Siegburg

Nogenter Platz 10

53721 Siegburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Rathaus der Kreisstadt Siegburg am Nogenter Platz 10 soll eine
umfassende Generalinstandsetzung mit Erweiterung erhalten. Bei der
geplanten Baumaßnahme handelt es sich um einen Bestandsbau aus den
1960er Jahren mit 2 bis 5 Geschossen im Stadtzentrum der Stadt
Siegburg.

Der Gebäudekomplex besteht aus 3 Bauteilen: BT I der Hochbautrakt, BT
II der Saaltrakt und BT III der Verbindungstrakt. Der 5 geschossige BT
I soll kernsaniert und um eine weitere Etage aufgestockt werden. Der 2
geschossige BT II soll kernsaniert und zusätzlich im Untergeschoss
erweitert werden. Der 4 geschossige BT III bildet die bauliche
Verbindung zur Nachbarbebauung und soll ebenfalls kernsaniert werden.
Im Zuge der Sanierung soll die Liegenschaft jeweils abschnittsweise
freigezogen werden. Die Maßnahmen sind so zu planen und umzusetzen,
dass der Betrieb der übrigen Liegenschaft möglichst störungsfrei
aufrechterhalten werden kann.

Im Rahmen des planerischen Gesamtkonzepts sollen bestimmte Bereiche wie
z. B. Empfangsbereiche, Besprechungsräume, Teeküchen und
Aufenthaltsbereiche neu strukturiert werden. Darüber hinaus soll die
bestehende Grundrissstruktur für die Nutzung eines modernen
Verwaltungs- und Bürogebäudes funktional aufgearbeitet und neu
konzipiert werden. Hierbei ist die Einbeziehung des Urhebers zu
beachten.

Die Nutzfläche BT I-III beträgt 6 000 m^2, Bruttogrundfläche BT I-III
ca. 9 750 m^2. Die Kosten für KG 300 + 400 liegen geschätzt bei ca. 15
500 000,00 EUR brutto, entspricht ca. 13 025 000 EUR netto. Die
Baukosten der Gesamtmaßnahme betragen voraussichtlich ca. 20,3 Mio.
brutto, entspricht ca. 17,06 Mio. EUR netto (KGR 200-700).

Es soll vom Auftraggeber im Vorfeld eine eingehende Untersuchung
möglicher schadstoffbelasteter Bereiche erfolgen. Ein
Schadstoffkataster wird durch einen Gutachter erstellt. Die
Schadstoffsanierung muss innerhalb der baulichen Umsetzung
berücksichtigt werden.

Es wird vom Auftraggeber ein Change Manager für die Kommunikation mit
der Öffentlichkeit sowie den betroffenen Mitarbeitern des Rathauses
während der Bauzeit beauftragt.

Deutlich geringere Betriebskosten sowie Nachhaltigkeit sind für den
Auftraggeber wichtige Aspekte der Sanierung. Optional soll bei der
Projektsteuerung eine Qualitätssicherung der Planung, Ausschreibung und
Bauüberwachung beauftragt werden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Kreisstadt Siegburg wird die Teilnahmeanträge einer Prüfung und
Wertung unterziehen.

Dies erfolgt dabei anhand der folgenden Eignungskriterien und
Wertungsmethoden.

Die Höchstpunktzahl von jeweils 400 Punkten für die 2 einzureichenden
Referenzen ist erreichbar durch die Erfüllung folgender Kriterien bei
beiden Referenzen:

Sanierung im laufenden Betrieb,

Büro- und Verwaltungsgebäude,

über 8 000 m^2 BGF (tatsächlich beplante Fläche),

Baukosten nach DIN 276 (KGR 400 in EUR netto) über 4 Mio.EUR,

Planung der Technischen Gebäudeausrüstung von 7 bis 8 Anlagengruppen,

Öffentlicher Auftraggeber oder sonstiger öffentl. Auftraggeber i. S.
d. § 99 GWB.

Die detaillierte Wertung der Referenzen ist aus dem beigefügten
Auswahlbogen" zu ersehen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optional können die Leistungsphasen 5 bis 9 zur Beauftragung kommen.

Zusätzlich werden Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen gemäß §
55 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG beauftragt.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der für diesen Auftrag vorgesehene Projektleiter muss über folgenden
Abschluss verfügen: Dipl.-Ing. (FH/Uni) od. M. Sc./M. Eng.
Versorgungstechnik, Haustechnik oder gleichwertig.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der
Bewerber mit dem Teilnahmeantrag folgende Erklärungen bzw. Nachweise
einzureichen:

Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der
Berufshaftpflichtversicherung (mind. 2 Mio. EUR für Personenschäden,
mind. 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung
der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall
auf die geforderten Höhen anzuheben, ist als Nachweis ausreichend. Es
ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung
mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.

Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem
Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen
werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der
Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt,
d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem
Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus
Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die
Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen
der obenstehenden Versicherungssummen liegt.

Bankerklärung

Bescheinigung der Hausbank mit Hinweisen über die Geschäftsbeziehung
und Angaben zur gegenwärtigen Finanz- und Liquiditätslage (nicht älter
als 6 Monate)

Erklärung über den Umsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich in
Entsprechung der Technischen Gebäudeausrüstung nach § 55 HOAI in den
letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2016, 2017; 2018). Der
durchschnittliche Jahresumsatz muss mindestens 400 000 EUR netto
erreichen.

Sofern sich ein Bewerber bzw. eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis
der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die
Kapazitäten eines anderen Unternehmens beruft, sind die vorgenannten
Erklärungen auch für dieses Unternehmen abzugeben.

Bedient sich ein Bewerber bzw. eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis
der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit der
Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist mit einer Verpflichtungserklärung
der Bewerbungsbedingungen zum Teilnahmewettbewerb nachzuweisen, dass
ihm/ihr die für die Erfüllung des Auftrages erforderlichen Mittel auch
jeweils zur Verfügung stehen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der
Bewerber folgende Erklärungen bzw. Nachweise vorzulegen:

Eigenerklärung über die Anzahl der Mitarbeiter (Durchschnittliche
Anzahl der Beschäftigten der vergangenen 3 Jahre).

Mindestanforderungen: 5 festangestellte, technische Mitarbeiter der
TGA, davon mind. 3 Ingenieure und ggf. 2 Techniker.

Der für diesen Auftrag vorgesehene Projektleiter (Dipl.-Ing. (FH/Uni)
od. M.Sc./M.Eng. Versorgungstechnik, Haustechnik oder gleichwertig)
muss mindestens 10 Jahre Berufserfahrung aufweisen.

2 Referenzen für realisierte Projekte im Bereich Technische
Gebäudeausstattung. Einzureichen sind dem hier zu vergebenden Auftrag
nach Art und Umfang vergleichbare Referenzen mit Angaben zu
Baumaßnahme, Gebäudetyp, Projektgröße BGF in m2 (tatsächlich beplante
Fläche), Baukosten nach DIN 276 (KGR 400 in EUR netto), erbrachte
Leistung, Auftraggeber.

Mindestanforderungen pro Referenz:

der Auftrag muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertiggestellt worden
sein, nicht älter als bis zum Stichtag 1.1.2009,

Sanierungsprojekt,

vergleichbares Gebäude (kein Wohngebäude),

über 3 500 m^2 BGF (tatsächlich beplante Fläche),

Baukosten nach DIN 276 (KGR 400 in EUR netto) 2 Mio. EUR,

mindestens privatwirtschaftender Auftraggeber.

Die Kreisstadt Siegburg behält sich vor, die Angaben zu den erbrachten
Leistungen vom jeweiligen Auftraggeber bestätigen zu lassen.

Die vorstehenden Erklärungen zur Eignung sind zwingend durch Verwendung
der beigefügten Formblätter anzugeben (siehe Anlage Bewerberbogen). Die
Referenzprojekte sind im Teilnahmeantrag in den dafür erstellten
Vordrucken vorzustellen.

Zu den Einzelheiten der geforderten Angaben wird auf diese Formblätter
sowie die nachfolgenden Erläuterungen unter Ziffer III der
Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmeantrag verwiesen.

Sofern sich ein Bewerber bzw. eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis
der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ganz oder teilweise
auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens beruft, sind die
vorgenannten Erklärungen von diesem Unternehmen abzugeben.

Bedient sich ein Bewerber bzw. eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis
der technischen und fachlichen Leistungsfähigkeit der Fähigkeiten
anderer Unternehmen, ist mit einer Verpflichtungserklärung der
Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass
ihm/ihr die für die Erfüllung des Auftrages erforderlichen Mittel auch
jeweils zur Verfügung stehen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Soweit vorliegend als Berufsqualifikation der Beruf des Ingenieurs
gefordert wird, ist nach § 75 Abs. 2 VgV zugelassen, wer nach dem für
die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist,
die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der
Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.

Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für
die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen
gemäß § 75 Absatz 2 VgV benennen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Im Auftragafall werden die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes
Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- u. Vergabegesetzes
Nordrhein-Westfalen (BVB Tariftreue- und Vergabegesetz
Nordrhein-Westfalen) Vertragsbestandteil.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/08/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 12/09/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gem. § 17 Abs. 11 VgV
auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.

Bewerber müssen eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB abgeben (ist Bestandteil der
Vergabeunterlagen).

Bewerbergemeinschaften:

Die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bestellen einen
bevollmächtigten Vertreter. Sämtliche Mitglieder haften
gesamtschuldernisch.

Form der Nachweise

Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache
einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung
in deutscher Sprache beizufügen.

Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen des Bewerbers durch
entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bestätigen zu
lassen.

Wertung der Angebote:

I) Präsentation des Angebots (85 %):

1) Fachliche Wert: 10 Punkte, Gewichtung 2,0-fach;

2) Qualität: 10 Punkte, Gewichtung: 3,0-fach;

3) Kommunikation und Verfügbarkeit: 10 Punkte, Gewichtung 2,0-fach;

4) Kapazitätenplanung: 10 Punkte, Gewichtung: 1,5-fach.

II) Angebotspreis: (15 %)

Für das günstigste Angebot werden 10 Punkte vergeben, 1 Punkt für das
höchste, alle dazwischenliegenden Angebote werden interpoliert.
Gewichtung: 1,5-fach.

Die detaillierte Wertung ist in den Vergabeunterlagen aufgeführt
(Auswahlbogen").

Bekanntmachungs-ID: CXS0YY0YYMC
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Zeughausstr. 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 221147-3045
E-Mail: [5]VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Fax: +49 221147-2889

Internet-Adresse:
[6]https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.htm
l
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Zeughausstr. 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 221147-3045
E-Mail: [7]VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Fax: +49 221147-2889

Internet-Adresse:
[8]https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.htm
l
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Die Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Absatz 1 GWB
kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren
innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den
Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage
nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Zeughausstr. 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 221147-3045
E-Mail: [9]VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Fax: +49 221147-2889

Internet-Adresse:
[10]https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.ht
ml
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/07/2019

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References

1. mailto:Mario.Weiershausen@Siegburg.de?subject=TED
2. https://www.siegburg.de/
3. https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXS0YY0YYMC/documents
4. https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXS0YY0YYMC
5. mailto:VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de?subject=TED
6. https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html
7. mailto:VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de?subject=TED
8. https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html
9. mailto:VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de?subject=TED
10. https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html

 
 
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