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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Michelau in Oberfranken - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019071109442319663 / 324494-2019
Veröffentlicht :
11.07.2019
Angebotsabgabe bis :
10.08.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Michelau in Oberfranken: Dienstleistungen von Architekturbüros

2019/S 132/2019 324494

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Gemeinde Michelau i.OFr.
Rathausplatz 1
Michelau in Oberfranken
96247
Deutschland
Kontaktstelle(n): Bauamtsleiter Herr René Biesenecker
E-Mail: [1]rathaus@gemeinde-michelau.de
NUTS-Code: DE24C

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.gemeinde-michelau.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av0eeebd-eu
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av0eeebd-eu
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau eines Schülerhorts an der Johann-Puppert-Grund- und
Mittelschule, Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude und
Innenräume, Leistungsphasen 5 bis einschl. 9 gem. § 34 Abs. 3 HOAI
Referenznummer der Bekanntmachung: 80791-2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftraggeber ist Schulträger bzw. Dienstanbieter im Sinne des
TDG/MDStV der Johann-Puppert-Grund- und Mittelschule, Bachstraße 28,
96247 Michelau i. OFr. Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau eines
Schülerhorts an der Johann-Puppert-Grund- und Mittelschule auf Basis
der bereits vorliegenden Ergebnisse der Grundlagenermittlung
(Leistungsphase 1), der Vorplanung (Leistungsphase 2), der
Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) und Genehmigungsplanung
(Leistungsphase 4).

Nach Kostenberechnung betragen die Baukosten einschl. Technische
Ausrüstung und Baunebenkosten insgesamt 3 410 000,00 EUR netto.

Der Maßnahme liegt die Honorarzone III gem. § 35 Abs. 1 HOAI zugrunde.
Die Gemeinde erhält öffentliche Fördermittel des Freistaats Bayern nach
Art. 10 BayFAG. Dem vorzeitigen Maßnahmen beginn wurde zugestimmt.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 272 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE24C
Hauptort der Ausführung:

96247 Michelau i.OFr.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftraggeber beabsichtigt die Neuerrichtung eines Schülerhorts für
4 Hortgruppen (100 Plätze) mit direkter Anbindung an die
Johann-Puppert- Grund- und Mittelschule, da die derzeit zur Verfügung
stehenden Räumlichkeiten den aktuellen Bedarf an Hortplätzen nicht
decken können. Das Grundstück, auf welchem sich die Grund- und
Mittelschule befindet und der Neubau des Schülerhorts errichtet werden
soll, steht im Eigentum der Gemeinde Michelau i. OFr.

Der Gebäudeanbau wird zweigeschossig mit Teilunterkellerung ausgeführt.
Durch den Einbau eines Aufzugs sind alle Funktionsräume barrierefrei zu
erreichen. Der Zugang erfolgt über den Pausenhof bzw. über einen noch
zu schaffenden Verbindungsgang direkt vom nördlichen Teil des
Schulgebäudes auf den östlichen und nördlichen Grundstücksbereichen
sind Außenspielflächen ausgewiesen, die gemeinsam mit dem Schulbetrieb
genutzt werden sollen. Die Funktionsbereiche für das Personal und die
Eltern sind im Eingangsbereich angesiedelt. Die Funktionsbereiche für
Ver- und Entsorgung sind unmittelbar an dem großen Speiseraum im
Süd-Westen des Gebäudes mit teilweise überdachter Terrassenfläche sowie
einem direkten Anlieferungsbereich über den vorhandenen Parkplatz
vorgesehen. Für den Schülerhort wird eine Versorgungsküche mit Ausgabe
und Vorratsraum eingebaut. Im Personalraum ist eine Teeküche
vorgesehen. Die Technikräume befinden sich im Kellergeschoss. Der
Neubau wird an die bestehende Haustechnik des Schuldgebäudes
angeschlossen. Ein späterer Anbau eines weiteren Gruppen- und
Nebenraumes wurde in Betracht gezogen und ist aufgrund der Gestaltung
des Grundrisses und der Größe des Grundstücks in östlicher Richtung
möglich. Der bereits für den Schulbetrieb bestehende Parkplatz liegt
teilweise im Bereich des neuen Hortgebäudes, so dass eine entsprechende
Umstrukturierung sowie Erweiterung um vier benötigte Stellplätze
erforderlich wird.

Folgende Besondere Leistungen sollen erbracht werden:

Fortschreiben des Raumbuchs (Leistungsphase 5),

Fortschreibung des Raumprogramms einschließlich der planerischen
Darstellung,

Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten
Nachtragsangeboten (Leistungsphase 7),

Mitwirken bei der Erstellung des Verwendungsnachweises
(Leistungsphase 8),

Überwachen der Mangelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist
(Leistungsphase 9).

Die Gemeinde hat die Objektplanung der Leistungsphasen 1 bis einschl. 4
bereits an ein Architektenbüro vergeben. Die Leistungen der Phase 4
werden zur Beauftragung mindestens nahezu abgeschlossen sein. Alle
Bewerber und Bieter erhalten bis zu den vorgesehenen Terminen für die
Verhandlungsgespräche Gelegenheit zur umfangreichen Einsicht in die
Projektunterlagen der Leistungsphasen 1 bis einschl. 4.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 272 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/10/2019
Ende: 01/09/2026
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 10
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Aufgrund der Zeichenanzahlbegrenzung in diesem Formular steht insoweit
nicht der Volltext zur Verfügung. Dieser ist unter dem angegebenen Link
mit dem Dokument Verfahrensbedingungen unentgeltlich mit
uneingeschränktem und vollständigem direkten Zugang abrufbar. Die
Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe sowie Einreichung einer
schriftlichen Ausarbeitung zu bestimmten Zuschlagskriterien und zur
Teilnahme an Verhandlungsgesprächen aufgefordert werden, erfolgt
ausgehend von der insgesamt höchsten Punktzahl in absteigender
Reihenfolge nach folgenden Kriterien, wobei sich die Wertung und
Gewichtung im Einzelnen auch aus den Verfahrensbedingungen ergibt:

(1) Umsatz (netto) im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Objektplanung) in
den letzten 3 Jahren (2016, 2017, 2018) (10 %);

(2) Anzahl der durchschnittlich in den letzten 3 Jahren (2016, 2017 und
2018) im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Objektplanung) beschäftigten
Mitarbeiter inkl. Führungskräfte (10 %);

(3) Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters (15 %) und des
vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters (10 %), jeweils als
Architekt und in Jahren;

(4) maximal jeweils 3 Referenzen des vorgesehenen Projektleiters (20
%), des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters (15 %) und des
Büros/der Bietergemeinschaft (20 %) über in den letzten fünf Jahren
(2014 bis 2018) abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden
Dienstleistungen vergleichbar sind. Eine Maßnahme wird als Referenz
besonders gewertet, wenn in dem vorgenannten Zeitrahmen mit den
Leistungen der Leistungsphase 5 begonnen und die Leistungsphase 8
abgeschlossen wurde. Es können auch solche Referenzprojekte angegeben
werden, bei deren Bearbeitung sowohl der Projektleiter als auch der
stellvertretende Projektleiter gemeinsam tätig waren. Als Referenzen
des Büros/der Bietergemeinschaft können auch die Maßnahmen angegeben
werden, die als persönliche Referenzen des Projektleiters und/oder
stellvertretenden Projektleiters benannt wurden, sofern diese im Büro
des Bewerbers erbracht wurden. Sofern vom Bewerber im Rahmen der
Bewerbung mehr als 3 Referenzen an der entsprechenden Stelle im
Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die
Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen
Leistungen optimalerweise entsprechen. Die Referenzen werden anhand
folgender Kriterien bewertet:

Durchführung einer Umbau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahme,
mind. Leistungsphase 5 bis einschl. 9,

im Bereich Schule, Kinderhort, Kindergarten oder vergleichbar,

im laufenden Betrieb,

für einen öffentlichen Auftraggeber,

unter Verwendung staatlicher Zuwendungen (Bund oder Land).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es ist folgende stufenweise Beauftragung vorgesehen:

1. Stufe: Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung
bei der Vergabe (Leistungsphasen 5 bis einschl. 7 gem. § 34 Abs. 3
HOAI),

2. Stufe: Objektüberwachung und Objektbetreuung (Leistungsphasen 8
und 9 gem. § 34 Abs. 3 HOAI).

Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungen der ersten
Stufe. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

(1) Erklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen
gemäß § 73 Abs. 3 VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen
erbracht werden;

(2) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach §§
123, 124 GWB vorliegen;

(3) Vorlage eines Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister (nicht
älter als 6 Monate, Kopie ausreichend) oder gleichwertig.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Unterlagen sind mit dem Angebot vorzulegen:

(1) Erklärung über den Umsatz (netto) in dem Tätigkeitsbereich des
Auftrags (Objektplanung) gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV in den
Geschäftsjahren 2016, 2017 und 2018;

(2) Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung
gemäß § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, Abs. 4 Nr. 2 VgV bei einem in der
Europäischen Union zugelassenen Versicherer für Personenschäden und für
Sach- und Vermögensschäden (nicht älter als 10 Monate) mit den
Deckungssummen je Schadensfall:

Personenschäden: 2 000 000 EUR,

Sach- und Vermögensschäden: 2 000 000 EUR.

Falls die Höhe der vorhandenen Deckungssummen nicht ausreicht, ist eine
Bestätigung des Haftpflichtversicherers, dass im Falle einer
Beauftragung die Deckungssummen auf die vorgegebenen Beträge erhöht
werden können, sowie eine Verpflichtungserklärung des Bieters, dass im
Falle der Beauftragung von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird,
beizufügen.

Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist, z.
B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen
nachzuweisen. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist gleichzeitig eine
Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den
Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der
Betätigung des Bieters als Partner einer ARGE, bei Schäden, die vom
Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen
eintritt.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Unterlagen sind mit dem Angebot vorzulegen:

(1) Angaben gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, aus der die durchschnittliche
jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner
Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2016, 2017, 2018) ersichtlich
ist;

(2) Angabe über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen gemäß § 46
Abs. 3 Nr. 10 VgV;

(3) Erklärung über eine Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 1-3 VgV;

(4) Angaben gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV zu den für die technische
Leitung vorgesehenen Personen (Projektleiter sowie stellvertretender
Projektleiter) einschließlich Nachweis gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV über
deren fachlicher Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung; zudem
sind folgende Angaben erforderlich, nämlich:

(a) die jeweils branchenspezifische Berufserfahrung in Jahren im
Zusammenhang mit den zu vergebenden oder vergleichbaren Leistungen
(Objektplanung);

(b) jeweils maximal 3 Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in
den letzten fünf Jahren (2014 bis 2018) abgeschlossene Maßnahmen, die
mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind. Eine
Maßnahme wird als Referenz besonders gewertet, wenn in dem vorgenannten
Zeitrahmen mit den Leistungen der Leistungsphase 5 begonnen und die
Leistungsphase 8 abgeschlossen wurde. Es können auch solche
Referenzprojekte angegeben werden, bei deren Bearbeitung sowohl der
Projektleiter als auch der stellvertretende Projektleiter gemeinsam
tätig waren. Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 3
Referenzen an der entsprechenden Stelle im Bewerbungsformular angegeben
werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den
Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise
entsprechen. Die Referenzen werden anhand folgender Kriterien bewertet:

Durchführung einer Umbau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahme,
mind. Leistungsphase 5 bis einschl. 8,

im Bereich Schule, Kinderhort, Kindergarten oder vergleichbar,

im laufenden Betrieb,

für einen öffentlichen Auftraggeber,

unter Verwendung staatlicher Zuwendungen (Bund oder Land).

(5) Angabe von maximal 3 Referenzen des Büros/der Bietergemeinschaft
nach Maßgabe von § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den letzten fünf Jahren
(2014 bis 2018) abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden
Dienstleistungen vergleichbar sind. Eine Maßnahme wird als Referenz
besonders gewertet, wenn in dem vorgenannten Zeitrahmen mit den
Leistungen der Leistungsphase 5 begonnen und die Leistungsphase 8
abgeschlossen wurde. Es können auch solche Referenzprojekte angegeben
werden, die als persönliche Referenzen des Projektleiters und/oder
stellvertretenden Projektleiters benannt wurden, sofern diese im Büro
des Bewerbers erbracht wurden. Sofern vom Bewerber im Rahmen der
Bewerbung mehr als 3 Referenzen an der entsprechenden Stelle im
Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die
Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen
Leistungen optimaler weise entsprechen. Die Referenzen werden anhand
folgender Kriterien bewertet:

Durchführung einer Umbau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahme,
mind. Leistungsphase 5 bis einschl. 8,

im Bereich Schule, Kinderhort, Kindergarten oder vergleichbar,

im laufenden Betrieb,

für einen öffentlichen Auftraggeber,

unter Verwendung staatlicher Zuwendungen (Bund oder Land).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften Ihres
Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der
Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen
Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt
die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom,
Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
Juristischen Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf
Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Bei
Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und
teilnahmeberechtigt sein.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/08/2019
Ortszeit: 00:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/10/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bei diesem Wettbewerb handelt es um ein zweistufiges Vergabeverfahren,
bestehend aus einem Teilnahmewettbewerb (1. Stufe) sowie der Abgabe
eines Angebotes und einer schriftlichen Ausarbeitung zu
Zuschlagskriterien mit anschließenden Verhandlungsgesprächen (2.
Stufe). Für die erste Stufe dieses Vergabeverfahrens den
Teilnahmewettbewerb (oder auch die Bewerbung) gilt Folgendes:

Für den Teilnahmeantrag soll der dafür vorgesehene Bewerbungsbogen
verwendet werden. Die Abgabe des Teilnahmeantrages ist ausschließlich
unter dem o. g. Internet-Link in elektronischer Form möglich. Hierfür
ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform
erforderlich. Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Die
Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung des
Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch
Verschlüsselung sichergestellt. Die Abgabe des Teilnahmeantrages per
Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen.
Die gemäß Bekanntmachung und Bewerbungsformular geforderten Nachweise,
Erklärungen und Unterlagen sind formlos und in Ergänzung zum
Bewerbungsbogen beizufügen, hochzuladen und an den Auftraggeber
elektronisch zu übermitteln. Für die Teilnahme wird keine Vergütung
gewährt. Sollten sich aus Sicht der Bewerber Nachfragen ergeben, sind
diese ausschließlich über die Plattform und den oben genannten Link zu
richten. Eingegangene Fragen und Antworten zum laufenden Verfahren
stehen stets aktuell unter oben genannten Link allen Bewerbern zur
Einsicht zur Verfügung. Bewerber sind verpflichtet, sich regelmäßig und
eigenverantwortlich bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den
jeweils aktuellen Stand auf der oben genannten Website zu informieren
und die dort zur Verfügung gestellten Informationen bei der Abgabe des
Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine
Nichtbeachtung der auf der zuvor genannten Website eingestellten
Informationen entstehen, gehen zu Lasten der Bewerber.

Für die zweite Stufe dieses Vergabeverfahrens gilt Folgendes:

Mit Veröffentlichung der Bekanntmachung sind ebenfalls unter o. g. Link
die für die Angebotsabgabe zu verwendenden Vergabeunterlagen sowie die
v. a. auch für diese Stufe maßgeblichen Verfahrensbedingungen
unentgeltlich mit uneingeschränktem und vollständigem direkten Zugang
abrufbar. Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Es ist
sichergestellt, dass die Integrität der Daten und die vertrauliche
Behandlung des Angebots durch technische Vorrichtungen und durch
Verschlüsselung gewährleistet sind. Die Abgabe des Angebotes per Fax,
per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen. Für
die Angebotsabgabe sowie die Teilnahme an Verhandlungsgesprächen wird
keine Vergütung gewährt. Es wird darauf hingewiesen, dass über
Regelungen des Architektenvertrages samt Anlagen im
Verhandlungsgespräch nur dann verhandelt werden kann, wenn der Bieter
konkrete Fragen oder Änderungsvorschläge zu einzelnen Regelungen im
Vorfeld unter o. g. Link spätestens bis zum Termin für die
Angebotsabgabe einreicht. Nicht fristgerecht übermittelte Fragen oder
Änderungsvorschläge werden im Verhandlungsgespräch nicht
berücksichtigt. Sollten sich aus Sicht der ausgewählten Teilnehmer am
Verhandlungsverfahren (2.Stufe) Nachfragen ergeben, gilt die gleiche
Verfahrensweise wie zur 1. Stufe (Teilnahmewettbewerb).

Bietergemeinschaften sind zugelassen und müssen mit dem Angebot eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben:

(1) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall
erklärt ist;

(2) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung
des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;

(3) dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;

(4) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postfach 606
Ansbach
91511
Deutschland
Telefon: +49 981531277
E-Mail: [5]vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
Fax: +49 981531837
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postfach 606
Ansbach
91511
Deutschland
Telefon: +49 981531277
E-Mail: [6]vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
Fax: +49 981531837
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf Antrag kann bei der unter Ziffer VI.4.1) genannten Stelle ein
Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden.

Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig,
soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postfach 606
Ansbach
91511
Deutschland
Telefon: +49 981531277
E-Mail: [7]vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
Fax: +49 981531837
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/07/2019

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4. https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av0eeebd-eu
5. mailto:vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de?subject=TED
6. mailto:vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de?subject=TED
7. mailto:vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de?subject=TED

 
 
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