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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-München - Büroreinigung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019071109373619392 / 324219-2019
Veröffentlicht :
11.07.2019
Angebotsabgabe bis :
20.08.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
90919200 - Büroreinigung
90911300 - Fensterreinigung
DE-München: Büroreinigung

2019/S 132/2019 324219

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
BGW Bezirksverwaltung München
Helmholtzstraße 2
München
80636
Deutschland
Kontaktstelle(n): FGS GmbH
Telefon: +49 2602999490
E-Mail: [1]info@fgs-web.de
Fax: +49 26029994920
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.bgw-online.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E21673953
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.subreport.de/E21673953
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

BGW Bezirksverwaltung München / Unterhalts-, Grund- und Glasreinigung
Referenznummer der Bekanntmachung: 011.000 / 2019/07-1
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
90919200
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die BGW ist Mieterin in der Helmholtzstraße 2.

Die angemieteten Räumlichkeiten befindetn sich im Kellergeschoss bis 2.
Dachgeschoss (4,5 Geschosse mit Unterkellerung).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Unterhalts- und Grundreinigung
Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90919200
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212
Hauptort der Ausführung:

Helmholtzstraße 2

80636 München
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Bei den Leistungen handelt es sich um die Unterhalts- und
Grundreinigung im Objekt der BGW Bezirksverwaltung München.

Die im Hauptgebäude zu reinigenden Flächen belaufen sich auf eine
Nettogrundfläche von ca. 5 025,82 m^2 (HNF = ca. 2 503,52 m^2, NNF =
ca. 1 157,52 m^2 und VF = ca. 1 364,78 m^2).

Die Reinigungszeiten für die Unterhaltsreinigung sind wie folgt
einzuplanen:

Geschäftsführungsbereich (4. OG): Montag bis Freitag ab 15.30 Uhr,

Seminarbereich (EG): Montag bis Freitag 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr,

Restliche Bereiche: Montag bis Freitag 15.30 Uhr bis 19.00 Uhr.

Die Reinigungszeiten für den Geschäftsführungsbereich sowie dem
Seminarbereich sind zwingend einzuhalten.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Auftragsausführung / Gewichtung: 40
Preis - Gewichtung: 60
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2019
Ende: 31/10/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber hat die Option, den Vertrag zweimal für jeweils 1 Jahr
zu verlängern (Verlängerungsoption). Dies muss dem Auftragnehmer
spätestens 6 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit schriftlich
vorliegen (erstmals zum 30.4.2021).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber hat die Option, den Vertrag zweimal für jeweils 1 Jahr
zu verlängern (Verlängerungsoption). Dies muss dem Auftragnehmer
spätestens 6 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit schriftlich
vorliegen (erstmals zum 30.4.2021).
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Glasreinigung
Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90911300
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212
Hauptort der Ausführung:

Helmholtzstraße 2

80636 München
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Bei den Leistungen handelt es sich um die Glasreinigung im Objekt der
BGW Bezirksverwaltung München.

Die Glasreinigung beinhaltet die beidseitige Glas- und Rahmenreinigung
der Fenster und Fassadenelemente aus Glas.

Die Glasreinigung der Fenster von außen ist ausschließlich mit
Hubsteigern durchzuführen (Die Glasreinigung der Fenster von außen aus
dem Innenraum mit Personensicherheitssystemen ist nicht zulässig!).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Auftragsausführung / Gewichtung: 40
Preis - Gewichtung: 60
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2019
Ende: 31/10/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber hat die Option, den Vertrag zweimal für jeweils 1 Jahr
zu verlängern (Verlängerungsoption). Dies muss dem Auftragnehmer
spätestens 6 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit schriftlich
vorliegen (erstmals zum 30.4.2021).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber hat die Option, den Vertrag zweimal für jeweils 1 Jahr
zu verlängern (Verlängerungsoption). Dies muss dem Auftragnehmer
spätestens 6 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit schriftlich
vorliegen (erstmals zum 30.4.2021).
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Eignung/Eigenerklärung der Bieterin/des Bieters zur persönlichen Lage
mit Vorlage Handels- bzw. Berufsregister Die Bieterin/Der Bieter muss
je nach Rechtsvorschriften des Staates, in dem er niedergelassen ist,
entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses
Staates nachweisen oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung
nachweisen.

Für den Fall von Bietergemeinschaften oder der Inanspruchnahme von
Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe iSd. § 47 VgV) sind
die Nachweise von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaften und
anderen Unternehmen abzugeben, soweit sich die Bieterin/der Bieter für
die Erfüllung des Eignungskriteriums der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung auf das Mitglied der Bietergemeinschaft oder das andere
Unternehmen beruft.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eignung/Eigenerklärung der Bieterin/des Bieters zur wirtschaftlichen
und finanziellen Lage mit Nachweis der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit Die Bieterin/der Bieter muss wenn
möglich den in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
erzielten Jahresgesamtumsatz (netto) angeben. Eine mindestens
dreijährige Geschäftstätigkeit ist keine Mindestanforderung.

Die Bieterin/der Bieter muss wenn möglich den erzielten Umsatz mit
Leistungen in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren angeben. Ein Umsatz mit vergleichbaren
Leistungen im vorgenannten Sinne in jedem der letzten 3 abgeschlossenen
Jahre ist keine Mindestanforderung).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Bieterin/Der Bieter hat eine Berufs- bzw.
Betriebshaftpflichtversicherung über den Betrag von 2 Mio. EUR als
Mindeststandard abgeschlossen. Für den Fall von Bietergemeinschaften
genügt es, dass alle Mitglieder gemeinsam die Deckungssumme zur
Erfüllung des Mindeststandards erreichen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eignung/Eigenerklärung der Bieterin/des Bieters zur wirtschaftlichen
und finanziellen Lage mit Nachweis der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit Die Bieterin/der Bieter hat eine Erklärung
abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
des Unternehmens in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist
(festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter).

Die Bieterin/der Bieter muss über geeignete Referenzen ausgeführter
Aufträge aus den letzten 3 Jahren verfügen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Darstellung von mindestens drei Referenzen mit dem folgenden
Inhalt:

Name und Adresse der Auftraggeberin/des Auftraggebers,

Kurzbeschreibung der erbrachten Leistung,

Zeitraum der Leistungserbringung,

Umfang der erbrachten Leistungen

ist eine Mindestanforderung. Wird diese nicht erfüllt, wird das Angebot
aus dem Verfahren ausgeschlossen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von
mind. 2 000 000,00 EUR sowohl für Personen- als auch für Vermögens- und
Sachschäden,

Gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft,
an die der Auftrag vergeben wird, und Bestellung eines bevollmächtigten
Vertreters.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/08/2019
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 20/09/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 20/08/2019
Ortszeit: 14:00
Ort:

FGS GmbH

Bahnallee 11

56410 Montabaur
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Bieter sind zur Öffnung der Angebote nicht zugelassen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: ja
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Vergabeunterlagen können nur auf der e-Vergabeplattform
[5]www.subreport.de heruntergeladen werden mit der ELViS-ID E21673953;
die Angebote sind ausschließlich elektronisch über vorgenannte
Vergabeplattform einzureichen.

Es wird empfohlen, sich bei dem Elektronischen
Vergabeinformations-System (ELViS) zu registrieren, so dass Bieter
automatisch über Änderungen an den Vergabeunterlagen oder über
Antworten auf Fragen zum Vergabeverfahren informiert werden.

Folgende Unterlagen sind zur Angebotsabgabe einzureichen:

Anlage 1 Angebotsformblatt,

Anlage 2 Bewerbungsbedingungen,

Anlage 3 Eignung/Eigenerklärung der Bieterin/des Bieters zur
persönlichen Lage,

Anlage 4 Eignung/Eigenerklärung der Bieterin/des Bieters zur
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit,

Anlage 5 Leistungsverzeichnis verpreist in .pdf-Format,

Anlage 6 Besondere Vertragsbedingungen,

Anlage 7 Zusätzliche Vertragsbedingungen,

Anlage 9 Verpflichtungserklärung zur Verschwiegenheit und
Geheimhaltung, zur Sicherstellung des Datenschutzes und der
Datensicherheit ggf.,

Anlage 10 Erklärung der Bieterin/des Bieters zum Einsatz
Dritter/Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer ggf.,

Anlage 11 Verpflichtungserklärung der/des Dritten bzw. der
Nachunternehmerin/des Nachunternehmers ggf.,

Anlage 12 Erklärung der Mitglieder der Bietergemeinschaft,

Anlage 13 Angaben der Bieterin/des Bieters zur der
Auftragsausführung,

Anlage 14 Bewertungsmatrix Handels-/Berufsregisterauszug Nachweis
über bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung über den
Betrag von 2 Mio. EUR.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 2289499-163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus
§ 107 Abs. 3 GWB. Soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,

Vergangen sind, ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig. Für die
Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u. a. die folgenden Regelungen des
GWB:

§ 101a Informations- und Wartepflicht:

1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht
berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen
Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt
des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies
gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung
ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über
die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein
Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach
den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax
oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10
Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das
Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer
Dringlichkeit gerechtfertigt ist.

§ 101b Unwirksamkeit

1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber:

1) Gegen § 101a verstoßen hat oder

2) Einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt,
ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass
dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.

2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn
sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis
des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss
geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur
Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union.

§ 107 Einleitung, Antrag:

1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag
hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
darzulegen,

Dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
unverzüglich gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/07/2019

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References

1. mailto:info@fgs-web.de?subject=TED
2. http://www.bgw-online.de/
3. https://www.subreport.de/E21673953
4. https://www.subreport.de/E21673953
5. http://www.subreport.de/

 
 
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