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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Mainz - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019071009451717323 / 322212-2019
Veröffentlicht :
10.07.2019
Angebotsabgabe bis :
12.08.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
72260000 - Dienstleistungen in Verbindung mit Software
72262000 - Software-Entwicklung
72263000 - Software-Implementierung
72267000 - Software-Wartung und -Reparatur
DE-Mainz: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung

2019/S 131/2019 322212

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 6131162250
E-Mail: [1]zentralevergabestelle@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 613116172250
NUTS-Code: DEB35

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.mwvlw.rlp.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYAY
HJX/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYAY
HJX
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Online Antragstellung Agrarförderung Rheinland-Pfalz
Referenznummer der Bekanntmachung: 02 108-00018/2019-001
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Land Rheinland-Pfalz plant die Erstellung und Inbetriebnahme von
webbasierten Fachanwendungen für das InVeKoS Antragstellungsverfahren.
Der Auftrag umfasst die Erstellung einer Online-Beantragung für
Agrarfördermaßnahmen, AUKM-Neuverträge sowie die Anträge auf
Umstrukturierung von Rebflächen. Die Beantragung hat dabei im Ganzen
als Online-System zu erfolgen. Um die Beantragung für den Nutzer zu
vereinfachen, beinhaltet der Auftrag zusätzlich die Erstellung einer
Onlineplattform, in der Antragstellung und Informationen für den
Antragsteller zusammengeführt werden.

Der Auftrag umfasst die Erstellung und Inbetriebnahme der web-basierten
Anwendung für gesamt Rheinland-Pfalz und einen Wartungs- und
Pflegevertrag.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72260000
72262000
72263000
72267000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB35
Hauptort der Ausführung:

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

Stiftsstraße 9

55116 Mainz
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Land Rheinland-Pfalz plant die Erstellung und Inbetriebnahme von
webbasierten Fachanwendungen für das InVeKoS (Integriertes Verwaltungs-
und Kontrollsystem) Antragstellungsverfahren. Der Auftrag umfasst die
Erstellung einer Online-Beantragung für Agrarfördermaßnahmen, AUKM
(Agrar-, Umwelt- und Klimamaßnahmen) Neuverträge sowie die Anträge
auf Umstrukturierung von Rebflächen. Die Beantragung hat dabei im
Ganzen als Online-System zu erfolgen. Um die Beantragung für den Nutzer
zu vereinfachen, beinhaltet der Auftrag zusätzlich die Erstellung einer
Onlineplattform, in der Antragstellung und Informationen für den
Antragsteller zusammengeführt werden.

Der Auftrag umfasst die Erstellung und Inbetriebnahme der webbasierten
Anwendung für gesamt Rheinland-Pfalz bis 30.10.2021 und einen sich
anschließenden, jährlich kündbaren Wartungs- und Pflegevertrag.

Die Auftragsvergabe erfolgt im Wege eines Offenen Verfahrens.

Die Einzelheiten zum Leistungsumfang sind der Leistungsbeschreibung zu
entnehmen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Wartungs- und Pflegevertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr und
verlängert sich um jeweils um ein weiteres Jahr, falls er nicht zum
31.7. mit Wirkung zum 31.10. des laufenden Jahres gekündigt wird.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bieter hat einen Auszug aus dem Handelsregister oder bei
ausländischen Bietern hilfsweise eine beglaubigte Abschrift aus dem
kommerziellen Register der Firma vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis seiner Eignung hat der Bieter eine Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach den §§ 123 und 124 des
Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorzulegen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis seiner Eignung hat der Bieter eine Referenzliste
vorzulegen. Aus den vorgelegten Referenzen muss hervorgehen, dass das
Unternehmen innerhalb der vergangenen 3 Jahre für den Bereich
GIS-Systeme und Antragswesen oder vergleichbarer Projekte Erstellung
und Betreuung der Software vorgenommen hat.

Der Bieter hat weiterhin eine Eigenerklärung abzugeben, in der
insbesondere die nachfolgenden Ressourcen und Bearbeitungskapazitäten
zu beschreiben sind:

Nachweis der technischen Ausstattung (Hardware und Software) zur
termingerechten Erfüllung der angebotenen Leistung,

Sicherstellung der ausreichenden Infrastruktur für alle
Arbeitsschritte,

Welche Kapazitäten bereits vorhanden sind, noch zu beschaffen oder zu
entwickeln sind. Dies betrifft in erster Linie etwaige
Unterauftragsverhältnisse, die zur Erfüllung des Auftrags entwickelt
werden müssen.

Zum Nachweis seiner Eignung muss der Bieter zudem über ein Zertifikat
zum Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001:2015 ff. oder
vergleichbar verfügen und vorlegen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bieter, Mitglieder einer Bietergemeinschaft sowie benannte
Unterauftragnehmer haben mit Abgabe des Angebotes die Erklärung
Landestariftreuegesetz vorzulegen und sich für die Dauer der
Wirksamkeit des Vertrages zu verpflichten, die Regelungen des
rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetz - LTTG in der jeweils
gültigen Fassung (einsehbar z. B. unter:
[5]https://lsjv.rlp.de/de/unsere-aufgaben/arbeit/landestariftreuegesetz
-lttg/) einzuhalten.

Fehlt die Erklärung bei Angebotsabgabe und wird sie auch nach
Aufforderung nicht vorgelegt, so wird das Angebot von der Wertung
ausgeschlossen (§ 3 Abs. 1 S. 3 und § 4 Abs. 6 S. 1 LTTG).

Die Bieter haben mit dem Angebot die Scientology-Schutzerklärung
vorzulegen.

Mit Abgabe des Angebotes erkennt der Bieter die den Vergabeunterlagen
beigefügten (besonderen) Vertragsbedingungen an.

Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten
Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/08/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 16/09/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 12/08/2019
Ortszeit: 10:05

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXPDYYAYHJX
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
E-Mail: [6]vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131162113

Internet-Adresse: [7]www.mwvlw.rlp.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der
Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß §
160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB (siehe z. B.:
[8]https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html) hinsichtlich der
Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das
Vergabeverfahren hin.

§ 160 GWB lautet:

1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.

Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB (siehe z. B.:
[9]https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html) die Bieter, deren
Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor
Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 134 Abs. 1 GWB informieren. Bei
schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei
Information auf elektronischem Weg oder per Fax erst 10 Kalendertage
nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 Abs. 2 S. 1
und S. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber, auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an (§ 134 Abs. 2 S. 3
GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162250
E-Mail: [10]zentralevergabestelle@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 613116172250

Internet-Adresse: [11]www.mwvlw.rlp.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/07/2019

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References

1. mailto:zentralevergabestelle@mwvlw.rlp.de?subject=TED
2. http://www.mwvlw.rlp.de/
3. https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYAYHJX/documents
4. https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYAYHJX
5. https://lsjv.rlp.de/de/unsere-aufgaben/arbeit/landestariftreuegesetz-lttg/
6. mailto:vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED
7. http://www.mwvlw.rlp.de/
8. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html
9. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html
10. mailto:zentralevergabestelle@mwvlw.rlp.de?subject=TED
11. http://www.mwvlw.rlp.de/

 
 
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