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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Neu-Ulm - Projektmanagement im Bauwesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019070909524214671 / 319638-2019
Veröffentlicht :
09.07.2019
Angebotsabgabe bis :
05.08.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71541000 - Projektmanagement im Bauwesen
DE-Neu-Ulm: Projektmanagement im Bauwesen

2019/S 130/2019 319638

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Entwicklungsgesellschaft Neu-Ulm GmbH
Augsburger Str. 15
Neu-Ulm
89231
Deutschland
E-Mail: [1]lew-areal-neu-ulm@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE279

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.menoldbezler.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZY1H7/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Rheinstahlstraße 3
Stuttgart
70469
Deutschland
Kontaktstelle(n): Dr. Frank Meininger / Dr. Alexander Dörr
E-Mail: [4]lew-areal-neu-ulm@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE111

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.menoldbezler.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZY1H7
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: kommunal beherrschte GmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Entwicklungsgesellschaft Neu-Ulm GmbH Vergabe von Leistungen der
umfassenden Bauherrenvertretung
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019/956
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71541000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind Leistungen der
Projektentwicklung, des Projektmanagements sowie der Projektsteuerung
im Sinne einer umfassenden Bauherrenvertretung für die Neuentwicklung
des im Sanierungsstatus befindlichen und im Eigentum der Stadt Neu-Ulm
befindlichen LEW-Areal und Heiner-Metzger-Platz".
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE279
Hauptort der Ausführung:

Neu-Ulm
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt Neu-Ulm (nachfolgend auch )Stadt" genannt) ist Eigentümerin
der Grundstücke 230/32 (nachfolgend auch LEW-Areal" genannt) und
230/34 (nachfolgend Heiner-Metzger-Platz" genannt), zusammen
Entwicklungsflächen" genannt. Die Stadt plant seit geraumer Zeit die
Neuentwicklung des im Sanierungsstatus befindlichen Areals. Hierzu
wurden bereits seit dem Jahr 2013 durch externe Dienstleister diverse
Projektstudien durchgeführt.

Die Entwicklungsflächen weisen aktuell im Bestand folgende Eckdaten
auf:

Grundstücksfläche LEW-Areal: ca. 3 923 m^2,

Grundstücksfläche Heiner-Metzger-Platz: ca. 2 467 m^2,

aktuelle Nutzungen: Verwaltungsflächen, Stadtbibliothek,
Geschichtsbücherei, Arztpraxen, Gewerbe- und Wohneinheiten, Parken,

Bruttogrundfläche ca. 6 800 m^2.

Zwischenzeitlich wurde ein Testentwurf erarbeitet, der auch dem
Stadtrat vorgelegt wurde. Die wesentlichen Eckdaten des Entwurfs wurden
als weitere Projektgrundlage einstimmig wie folgt verabschiedet:

geplante Nutzungen: Stadtbibliothek, Flächen für Kultur und Begegnung
(Generationentreff), Parken in Tiefgarage (inklusive öffentlicher
Stellplätze), Gastronomie, Büroflächen, Wohnungen,

Bruttogrundfläche ca. 15 000 bis 20 000 m^2,

geplantes Investitionsvolumen ca. 55 bis 60 Mio. EUR (Basis aktueller
Testentwurf).

Unter Abwägung unterschiedlicher Abwicklungsmodelle und der geplanten
städtischen Nutzungen hat sich die Stadt entschieden, eine
Eigenrealisierung des Vorhabens, insbesondere vor dem Hintergrund der
Qualitätssicherung, durchzuführen.

Infolge dessen gründete die Stadt Neu-Ulm eine Projektgesellschaft für
die Bebauung. Das Projekt wird somit durch die Entwicklungsgesellschaft
Neu-Ulm GmbH in Eigenrealisierung umgesetzt, finanziert und mittel- bis
langfristig im eigenen Bestand gehalten.

Die relevanten Grundstücke werden aktuell in die
Entwicklungsgesellschaft Neu-Ulm GmbH (nachfolgend Auftraggeber")
eingebracht. Als 100 %-ige Tochter der Stadt unterliegt diese den
Auflagen des Vergaberechts.

Somit müssen sämtliche im Zusammenhang mit dem Projekt stehenden
Leistungen unter Beachtung vergaberechtlicher Vorgaben durchgeführt
werden. Dies umfasst insbesondere auch ein vergabekonformes
Architektenauswahlverfahren (Realisierungswettbewerb). Auf Basis des
Siegerentwurfs wird anschließend umgehend das Baugesuch finalisiert und
eingegeben.

Der Auftraggeber verfügt über keine eigenen
Projektentwicklungs-/Projektmanagementkapazitäten. Zur Durchführung des
Projekts sowie zur Erreichung seiner inhaltlichen, technischen und
wirtschaftlichen Entwicklungsziele benötigt der Auftraggeber daher
Dienstleistungen in Form einer ganzheitlichen Bauherrenvertretung.
Diese soll die relevanten Aufgaben der Projektentwicklung, des
Projektmanagements sowie der Projektsteuerung übernehmen und dem
Auftraggeber zudem in allen Projektentwicklungsfragen zur Verfügung
stehen.

Der künftige Auftragnehmer hat an bereits bestehende Ergebnisse und
Dokumente des Auftraggebers anzuknüpfen. Der Auftraggeber legt
besonderen Wert darauf, dass die Mitarbeiter des künftigen
Auftragnehmers sowohl tiefgehende kaufmännische und
immobilienwirtschaftliche Kompetenzen als auch umfassende bautechnische
Kompetenzen mitbringen.

Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen der
umfassenden Bauherrenvertretung. Die einzelnen Leistungsbestandteile
ergeben sich aus Anlage 2 (Leistungsbild).

Der Auftragnehmer hat zur Erbringung der Leistungen dem Auftraggeber
von diesem vorgegebene personelle Mindestkapazitäten bzgl.
Geschäftsführung, Projektleiter, Projektmitarbeiter, Projektassistenz
etc. zur Verfügung zu stellen.

Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt.

Die vergabegegenständlichen Leistungen sind voraussichtlich ab November
2019 zu erbringen und erstrecken sich voraussichtlich bis April 2024.

Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang der zu erbringenden Leistungen
erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber
mit Aufforderung zur Angebotsabgabe.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2019
Ende: 30/04/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber,
die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in
einem dreistufigen Verfahren.

Stufe 1:

Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen
Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf.
erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben,
können nicht berücksichtigt werden.

Stufe 2:

Anschließend wird (2.) beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten
Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die
verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.

Stufe 3:

Schließlich wird (3.) unter den Bewerbern anhand der Referenzen gem.
Ziffer III.1.3 (2) und (3) der Bekanntmachung beurteilt, wer unter den
als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den
Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren
Verfahren beteiligt werden soll.In diesem Zusammenhang wird sowohl die
Qualität als auch die Aktualität der Referenzen berücksichtigt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert
nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird,
sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

Ein Bewerber kann zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche und
finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) die
Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (Eignungsleihe).
Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen
dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In
diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die
erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem
beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses
Unternehmens vorgelegt wird.

Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung
stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3 der
europaweiten Vergabebekanntmachung hinsichtlich derjenigen
Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die
Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das
Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124
Abs. 1 GWB auch für diese Unternehmen vorzulegen. Werden die vorstehend
dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen
Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 bis 4 GWB vor, so ist das
Unternehmen auf Aufforderung der Vergabestelle innerhalb einer von
dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach §
124 Abs. 1 GWB vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der
Bewerber das Unternehmen ersetzt.

Nicht eignungsrelevante Unterauftragnehmer sind mit dem Teilnahmeantrag
noch nicht zu benennen.

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf
Ausschlussgründe einzureichen:

1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder
Handelsregister;

2) Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB;

3) Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB;

4) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit
vergleichbaren Leistungen;

2) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer
Deckungssumme in Höhe von mind. EUR 2 Mio. für Personen- und
Sachschäden sowie Vermögensschäden oder Erklärung einer
Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfall einen entsprechenden
Versicherungsvertrag mit dem Auftragnehmer zu schließen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3
Jahren ersichtlich ist (2016, 2017, 2018);

2) Eigenerklärung über erbrachte vergleichbare Leistungen im Bereich
immobilientechnische/-wirtschaftliche Projektentwicklung sowie
Projektmanagement aus den letzten 5 Jahren..

Die Erklärung über Referenzleistungen muss jeweils folgende Angaben
enthalten:

Bezeichnung des Auftrags,

Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),

Zeitraum der Leistungserbringung,

Projektvolumen,

Inhalt und Umfang der erbrachten Leistungen,

Angabe zur baulichen Fertigstellung/Inbetriebnahme der
leistungsgegenständlichen Immobilie,

kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild (je Projekt max. 2 DIN A4
Seiten in Form von Text, Fotos oder Skizzen).

Die Vorlage von mehr als insgesamt 4 Referenzen ist nicht erwünscht.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu (2):

Nachweis mindestens einer Referenz über immobilientechnische/
wirtschaftliche Projektentwicklungsleistungen, die eine umfassende
Bauherrenvertretung inkl. der Leistungen Projektstrukturierung im
Bereich Gewerbe-/Wohnimmobilien aus technischer und kaufmännischer
Sicht", Finanzierungsstrukturierung im Bereich Gewerbe-/
Wohnimmobilien aus kaufmännischer Sicht" sowie Betreuung
Realisierungswettbewerb zur Vergabe von Architektenleistungen"
umfassen. Das Projektvolumen muss mindestens 15 Mio. EUR brutto
betragen. Die Leistungen dürfen nicht vor dem 1.1.2014 abgeschlossen
worden sein.

Der Nachweis der Mindestanforderungen kann durch eine einzelne Referenz
erbracht werden, wenn diese alle vorgenannten Leistungen umfasst, oder
durch mehrere Referenzen, die insgesamt die vorgenannten Leistungen
umfassen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/08/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene
Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in
Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines
allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich
hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz
von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.

Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen
Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein
Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche
Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben
bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen
Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie
aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem
Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen
sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor
Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist
prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder
Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des
Teilnahmeantrags zu beachten sind.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZY1H7
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Maximilianstr. 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 892176-2411
E-Mail: [7]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 892176-2847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB).

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160
GWB verwiesen. Dieser lautet:

1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber
gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote
für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für
Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung
zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Maximilianstr. 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 892176-2411
E-Mail: [8]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 892176-2847
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/07/2019

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1. mailto:lew-areal-neu-ulm@menoldbezler.de?subject=TED
2. http://www.menoldbezler.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZY1H7/documents
4. mailto:lew-areal-neu-ulm@menoldbezler.de?subject=TED
5. http://www.menoldbezler.de/
6. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZY1H7
7. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
8. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED

 
 
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