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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hamburg - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061309362365238 / 275266-2019
Veröffentlicht :
13.06.2019
Angebotsabgabe bis :
03.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71241000 - Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse
71318000 - Beratungsdienste von Ingenieurbüros
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
71350000 - Wissenschaftliche und technische Dienstleistungen im Ingenieurwesen
71351500 - Bodenuntersuchungen
71352000 - Untergrunduntersuchungen
71356400 - Technische Planungsleistungen
DE-Hamburg: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 112/2019 275266

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Beschaffungsstelle für BSW und
BUE
Neuenfelder Straße 19
Hamburg
21109
Deutschland
Kontaktstelle(n): Beschaffungsstelle für BSW und BUE
E-Mail: [1]beschaffungsstelle@bsw.hamburg.de
NUTS-Code: DE600

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.hamburg.de/bsw/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderF
iles.ashx?subProjectId=q7C5OAUDgzw%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]http://www.bieterportal.hamburg.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Dioxinfund Boberger Niederung Sanierungsuntersuchung
(Detailerkundung, technische Erkundung und Aufstellen eines
Sanierungskonzeptes für die herausgearbeitete Vorzugsvariante)
Referenznummer der Bekanntmachung: BUE-VV-N2-302-19
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Rahmen einer Routinebeprobung im Hamburger Südosten wurde im Mai
2018 ein Waldstück am Rand der Boberger Niederung beprobt. Bei der
Auswertung der Analysen war ein hoher EOX-Wert auffällig, weitere
Untersuchungen ergaben, dass es sich um eine Bodenbelastung mit Dioxin
in Höhe von 721 000 ng I-TEq/kg im oberen und 432 400 ng I-TEq/kg im
mittleren Horizont handelt. Im Rahmen von Sofortmaßnahmen im Zuge der
Gefahrenabwehr wurden die betroffene Fläche und die angrenzenden
Bereiche großräumig abgesperrt. Anschließend wurde auf einer ca. 4
Hektar großen Fläche über 900 Bodenproben genommen. Die
Analysenergebnisse der beprobten oberen Bodenschichten zeigen eine
räumlich begrenzte, hohe Belastung mit Dioxinen im östlichen Teil der
Böschung, während die Belastung Richtung Westen abnimmt. Die Messwerte
überschreiten den Maßnahmewert der BBodSchV für den Pfad Boden/Mensch
auf Freizeitflächen deutlich und machen weitere Maßnahmen erforderlich.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 360 500.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71241000
71318000
71320000
71350000
71351500
71352000
71356400
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE600
Hauptort der Ausführung:

Hamburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Ingenieurbüro soll für die mit Dioxinen kontaminierte Fläche in der
Boberger Niederung die Detailerkundung sowie die weitere technische
Erkundung durchführen. Dafür muss ein Untersuchungsprogramm aufgestellt
werden um die Tiefenverteilung der Kontamination im Gebiet zu erfassen,
was eine Bohrtiefe von ca. 10-15 m bis zum gewachsenen Boden bedeutet.
Die zu vergebenen Leistungen umfassen die Konzeption, Planung und
Unterstützung bei der Ausschreibung der Bohrarbeiten sowie dem
Probentransport.

Die daran anschließende Sanierungsuntersuchung umfasst die technische
Erkundung, die Untersuchung der Grundwasserstände und -pfade sowie eine
Vermessung des Gebietes.

Insgesamt sind beim Arbeiten auf der AvF strenge Auflagen für Arbeits-
und Gesundheitsschutz zu beachten, was bei der fach technischen
Begleitung und Planung zu berücksichtigen ist.

Anhand dieser und der bereits erhobenen Daten des Gebiets sollen die
Sanierungsvarianten, mit denen die Sanierungsziele erreicht werden
können (mindestens 3, jedoch bei Bedarf noch weitere) erarbeitet und
bewertet werden. Ziel der Untersuchungen und Auswertungen ist es, einen
Kostenrahmen für die Sanierung und die herausgearbeitete
Vorzugsvariante abschätzen zu können.

Jeder Arbeitsschritt erfolgt in enger Abstimmung und Rücksprache mit
dem AG.

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, einen Stundenzettel zu führen, der
jeweils zum Monatsende dem Auftraggeber zu übergeben ist. Der
Stundenzettel gibt über Zeitpunkt und Dauer des Arbeitseinsatzes sowie
über die Art der erbrachten Leistung Auskunft.

Zu den optionalen Leistungen s. II 2.11.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 360 500.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 12
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Option Öffentlichkeitstermin ist nach Bedarf Mitte der zweiten
Jahreshälfte zu erbringen, die Option Sanierungsplanung nach
Absprache mit der AG im Anschluss an die abgeschlossene
Sanierungsuntersuchung zu erbringen.

Die Option Sanierungsplanung ist innerhalb von 24 Monaten nach einer
gesondert erfolgten Beauftragung zu erbringen.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Höchstzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Zur Auswahl der Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren werden die
Referenzliste (s. Ziffer III. 1.3, Nr. 9) und die detaillierte
Referenzbeschreibungen (s. Ziffer III.1.3, Nr. 10) anhand der
Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung mit dem ausgeschriebenen Auftrag
bewertet.

Folgende Kriterien werden für die Bewertung der Referenzen
herangezogen:

Wegen des Herausstellungsmerkmales der hohen Dioxinbelastung in diesem
Auftrag, werden folgende Referenzen als besonders hochwertig erachtet:

Untersuchung/Sanierung von Dioxinkontaminationen (maximal 5 Punkte),

Konzeption von Oberflächenabdichtungen in Zusammenhang mit einer
Dekontamination (maximal 5 Punkte).

Weiterhin werden folgende Aspekte der Referenzen gewertet:

Sanierungsuntersuchungen (maximal 3 Punkte),

Detailerkundung einer Altlast (maximal 3 Punkte),

Arbeitsschutzkonzepte für Arbeiten in kontaminierten Bereichen
(maximal 3 Punkte),

Herstellung einer durchwurzelbaren Bodenschicht (maximal 3 Punkte),

Aufstellen eines Sicherheitskonzeptes für die Öffnung von
kontaminierten Bereichen für die Öffentlichkeit (maximal 3 Punkte),

Berücksichtigung von naturschutzfachlichen Belangen bei
Sanierungsmaßnahmen (maximal 3 Punkte).

Bei der Bewertung dieser Kriterien und der Vergabe der o. g. Punkte
sind im Bezug auf die Vergleichbarkeit zur Aufgabenstellung folgende
Aspekte maßgeblich: Aktualität der Leistung, Höhe der Kontamination und
Anzahl der mit der Bearbeitung betrauten Mitarbeiter, die auch im
Falles des Zuschlages für diesen Auftrag im Projektteam vorgesehen
sind.

Pro Referenz (max. 6 Referenzen) werden maximal 28 Punkte vergeben.

Zum Verhandlungsverfahren werden 3 Teilnahmeanträge mit den höchsten
Bewertungen nach Punkten zugelassen. Bei Punktgleichheit entscheidet
das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Als Option enthält die Ausschreibung den Punkt der Sanierungsplanung
der noch herauszuarbeitenden Vorzugsvariante. Die Entscheidung über die
Vergabe der Option Sanierungsplanung ist davon abhängig, ob im Rahmen
der Prüfung der Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit des
ausgearbeiteten Sanierungskonzeptes eine Notwendigkeit für die Maßnahme
bejaht wird. Es ist in diesem Fall beabsichtigt, die Sanierungsplanung
nach erfolgreicher Bearbeitung der Vorplanung an denselben
Auftragnehmer zu vergeben. Die Option Sanierungsplanung umfasst die
Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, sowie die Vorbereitung
und Mitwirkung bei der Vergabe (Leistungsphasen 3-7 §42 HOAI 2013) der
zuvor mit dem AG abgestimmten Vorzugsvariante.

Die Option Sanierungsplanung nach Absprache mit dem AG im Anschluss
an die abgeschlossene Sanierungsuntersuchung innerhalb von 24 Monaten
zu erbringen.

Als weitere Option ist die Unterstützung bei der Vorbereitung und
Durchführung von Terminen zur Information der Öffentlichkeit sowie das
Erstellen von Präsentationen oder Kartenmaterial enthalten. Je nach
Bedarf sind weitere Veranstaltungen zur Öffentlichkeitsinformation zum
Thema Sanierung und weiteres Vorgehen fachlich vorzubereiten und zu
begleiten. Die Beauftragung dieser Option ergibt sich aus den weiteren
Ergebnissen der Detailerkundung, sofern eine weitere Gefährdung der
Öffentlichkeit zu besorgen ist. Die Option Öffentlichkeitstermin ist
nach Bedarf Mitte der zweiten Jahreshälfte zu erbringen.

Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung mit den optionalen Leistungen
besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die optionalen
Leistungen zu erbringen, wenn er von der Auftraggeberin innerhalb von
24 Monaten nach Fertigstellung der Leistungen damit beauftragt wird.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Für das Verhandlungsverfahren gelten die Teilnahmebedingungen für den
Teilnahmewettbewerb der Freien und Hansestadt Hamburg.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachfolgend geforderten Erklärungen und Nachweise sind in der
aufgeführten Reihenfolge vorzulegen. Darüber hinausgehende
Informationsunterlagen sind nicht erwünscht. Fremdsprachige
Bescheinigungen bedürfen einer Übersetzung in die deutsche Sprache.

Für den Fall, dass die Bewerberin oder der Bewerber beabsichtigt, sich
bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu
bedienen (Unterauftrag, Bietergemeinschaft), so sind auch für diese
Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zu diesen
bestehenden Verbindungen, die nachfolgend unter 2. und 3. genannten
Erklärungen und Nachweise vorzulegen.

Die Nachweise zu der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
(siehe Ziffer III.1.3) sind an das Konsortium in seiner Gesamtheit
anzulegen. Das bedeutet, es ist grundsätzlich ausreichend, wenn ein
oder mehrere Mitglieder die geforderten Nachweise beibringen und damit
das gesamte Leistungsspektrum abdecken. Fehlende Unterlagen können zum
Ausschluss führen.

Einzureichende Unterlagen:

1) Ausgefülltes Teilnahmeantragsformular. Das entsprechende Formular
wird in den Vergabeunterlagen vorgegeben;

2) Eigenerklärung zur Eignung. Das entsprechende Formular wird in den
Vergabeunterlagen vorgegeben;

3) Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes
gemäß § 3 Hamburgisches Vergabegesetz. Das entsprechende Formular wird
in den Vergabeunterlagen vorgegeben;

4) Falls zutreffend: Unterschriebene Erklärung der
Bewerbergemeinschaft. Das entsprechende Formular wird in den
Vergabeunterlagen bereitgestellt;

5) Falls zutreffend: Verzeichnis der Unterauftragnehmer und
Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer. Das entsprechende Formular
wird in den Vergabeunterlagen bereitgestellt;

6) Falls zutreffend: Verzeichnis der anderen Unternehmen
(Eignungsleihe) und Verpflichtungserklärung Eignungsleihe. Die
entsprechenden Formulare werden in den Vergabeunterlagen
bereitgestellt.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

7) Angaben über den Gesamtumsatz des Bewerbers sowie über den
Gesamtumsatz für den Bereich Bodenkundliche Untersuchungen,
Sanierungsplanung und Altlastensanierung. Die Umsatzzahlen beziehen
sich auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (getrennt nach
Jahren);

8) Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung. Der
Nachweis kann auch durch Vorlage einer Bestätigung des
Versicherungsunternehmens erbracht werden, im Fall der
Zuschlagserteilung eine solche Versicherung mit dem Unternehmen
abzuschließen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens folgenden
Deckungssummen:

Personenschäden: 1 500 000 EUR

Sonstige Schäden: 1 000 000 EUR

Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der
Versicherungssumme betragen. Der Nachweis kann auch durch Vorlage einer
Bestätigung des Versicherungsunternehmens erbracht werden, im Fall der
Zuschlagserteilung eine solche Versicherung mit dem Unternehmen
abzuschließen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

9) Referenzliste: Die Angaben zu den Referenzprojekten sind auf dem
Formular Eigenerklärung zur Eignung zu machen. Weitere Angaben sind auf
gesonderter Anlage anzugeben.

Es ist eine Liste der wesentlichen erbrachten Leistungen vergleichbarer
Art und möglichst vergleichbaren Umfangs vorzulegen. Den Schwerpunkt
bilden dabei Sanierungsuntersuchungen, sowie Dioxinaltlasten.

Die Referenzliste hat folgende Informationen zu enthalten:

Projekttitel,

Projektzeitraum,

Auftraggeber,

Art des Auftrags,

Projektvolumen.

Sowie die Angabe, ob es sich um folgende Projektinhalte handelt:

Untersuchung/Sanierung von Dioxinkontaminationen,

Konzeption von Oberflächenabdichtungen in Zusammenhang mit einer
Dekontamination,

Altlastenbearbeitung,

Sanierungsuntersuchungen,

Detailerkundung einer Altlast,

Boden-/Entsorgungsmanagement im Rahmen einer Altlastsanierung,

örtliche Bauüberwachung.

10) Detaillierte Referenzbeschreibungen: Aus der Referenzliste (siehe
Nr. 9) sind die wichtigsten (mindestens 2 und maximal 6 Referenzen)
detailliert zu beschreiben. Diese Referenzbeispiele sind jeweils auf
max. 2 Seiten DIN A4 (Schriftgröße 11) vorzustellen;

11) Betrautes Personal (Projektleitung und Projektteam):

Die Angaben sind auf dem Formular Eigenerklärung zur Eignung zu machen.
Weitere Angaben sind auf gesonderter Anlage anzugeben.

Vorstellung der im Falle der Zuschlagserteilung vorgesehenen,
verantwortlichen Mitarbeiter/innen (Namen, Dauer der Berufstätigkeit
und Unternehmenszugehörigkeit, Stellvertretungsregelung,
Arbeitsteilung, Vertretungsbefugnisse gegenüber der Auftragnehmerin),

Mitwirkung an Referenzprojekten des Büros oder anderen Projekten
ähnlicher Art und ähnlichen Umfangs, berufliche Qualifikationen und
Erfahrung (Altlastenbearbeitung, Sanierungsuntersuchung (mind.
Leistungsphasen 1-3 HOAI 2013)).

13) Nachweis über die berufliche Qualifikation des für den Auftrag im
Falle eines Zuschlags vorgesehenen Projektleiters in mind. einer der
folgenden Fachrichtungen: Bauingenieurwesen, Chemie/Chemietechnik,
Geologie, Maschinenbau, Umweltschutz, Umweltschutztechnik oder
Verfahrenstechnik;

14) Nachweis über Sachverständigen nach § 18 BBodSchG (vorzugsweise
Sachgebiet 2 oder 5) im Projektteam;

15) Nachweis über Sachkundigen nach DGUV Regel 101-004 (bisher BGR 128)
im Projektteam.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufliche Qualifikation des für den Auftrag im Falle eines Zuschlags
vorgesehenen Projektleiters in mind. einer der folgenden
Fachrichtungen: Bauingenieurwesen, Chemie/Chemietechnik, Geologie,
Maschinenbau, Umweltschutz, Umweltschutztechnik oder Verfahrenstechnik.

Mindestens einen Sachverständigen nach § 18 BBodSchG (vorzugsweise
Sachgebiet 2 oder 5) im Projektteam.

Mindestens einen Sachkundigen nach DGUV Regel 101-004 (bisher BGR 128)
im Projektteam.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Sollten im Rahmen des Auftragsverhältnisses urheberrechtliche Werke
(Gutachten u. a.) durch den Anbieter geschaffen werden, so überträgt
der Anbieter sämtliche Nutzungsrechte und sonstige Verwertungsrecht an
die Auftraggeberin.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 03/07/2019
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 15/07/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

es handelt sich vorliegend zunächst um einen Teilnahmewettbewerb, so
dass noch kein Angebot einzureichen ist, sondern nur die in dieser
Bekanntmachung geforderten Unterlagen. Es gelten die
Teilnahmebedingungen für den Teilnahmewettbewerb, die den
Vergabeunterlagen beiliegen,

in einem ersten Verfahrensschritt wird anhand der eingereichten
Unterlagen die Eignung der Bewerber geprüft und bewertet. Die
geeigneten und ausgewählten Bewerber werden anschließend in einem
zweiten Verfahrensschritt zur Abgabe eines Angebots aufgefordert und
damit am Verhandlungsverfahren beteiligt,

die Teilnahmeanträge sind ausnahmslos elektronisch unter
[5]www.bieterportal.hamburg.de einzureichen. Die erforderlichen
Unterlagen sind ebenfalls unter dieser Adresse abrufbar,

zu der Ausschreibung werden nur Anfragen beantwortet, die über die
Bieterkommunikation der eVergabe innerhalb der Frist für Bieterfragen
gestellt werden. Für Fragen, nach Ablauf dieser Frist eingehen, kann
eine Beantwortung nicht zugesagt werden. Die Frist für Bieterfragen
endet am 28.6.2019 um 09.00 Uhr.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Neuenfelder Straße 19
Hamburg
21109
Deutschland
Telefon: +49 40428402441
E-Mail: [6]vergabekammer@bsw.hamburg.de
Fax: +49 40427310499
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit der
Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelung gemäß §
160 Abs. 3 S.1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von
Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160
Abs. 3 S. 1 GWB lautet: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig,
soweit:

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
unverzüglich gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewertung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2GWB. § 134 Abs. 1 Satz 1 GWB bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/06/2019

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References

1. mailto:beschaffungsstelle@bsw.hamburg.de?subject=TED
2. http://www.hamburg.de/bsw/
3. https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=q7C5OAUDgzw%253d
4. http://www.bieterportal.hamburg.de/
5. http://www.bieterportal.hamburg.de/
6. mailto:vergabekammer@bsw.hamburg.de?subject=TED

 
 
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