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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061309353565192 / 275230-2019
Veröffentlicht :
13.06.2019
Angebotsabgabe bis :
12.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71222000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
71400000 - Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
DE-Berlin: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

2019/S 112/2019 275230

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
PF 910240
Berlin
12414
Deutschland
E-Mail: [1]zentraler-einkauf@ba-tk.berlin.de
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://my.vergabeplattform.berlin.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]https://my.vergabeplattform.berlin.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://www.meinauftrag.rib.de/public/publications
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]https://my.vergabeplattform.berlin.de
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von
Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein
verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang
zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich
unter: [6]https://my.vergabeplattform.berlin.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Leistungen der Freianlagenplanung für das Kulturzentrum Alte Schule,
Dörpfeldstraße 54-46
Referenznummer der Bekanntmachung: TK 12072019-0900
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71222000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Es sollen Leistungen der Freianlagenplanung zur Neugestaltung des
Grundstücks in der Dörpfeldstraße 54-56 vergeben werden. Auf dem
Grundstück befinden sich das denkmalgeschützte Kulturzentrum Alte
Schule und die Stefan-Heym-Bibliothek. Im Rahmen des Bauvorhabens
wird eine Qualifizierung des identitätsstiftenden Kulturstandortes
Alte Schule angestrebt.

Durch Aufstockung der Bibliothek, den Neubau eines großflächig
verglasten Übergangs von der Bibliothek zum Altbau sowie einer
Neuordnung und Erweiterung der Raumkapazitäten im Altbau mit einer
Flexibilisierung der Raumnutzungen sollen die Angebote einem größeren
Kreis an Akteuren zur Verfügung gestellt und neue Nutzergruppen
erschlossen werden. Zwischen den Gebäuden soll Barrierefreiheit
hergestellt werden.

Im Rahmen der Freianlagengestaltung sollen unter anderem die
Zugangsbereiche überarbeitet, Stellplätze angelegt, barrierefreie Wege
geschaffen und Regenrückwasserhaltebecken installiert werden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 69 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71400000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Kulturzentrum Alte Schule

Dörpfeldstraße 54-46

12489 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der an der Dörpfeldstraße gelegene Vor- und Freibereich wird durch eine
Durchwegung mit Rampenanlagen, Grünflächen und 3 Großbäumen
charakterisiert. Zur Dörpfeldstraße hin besteht ein Gartenzaun mit
Mauersockel und 2 Toren. Zur rückwärtigen Selchowsraße grenzt das
Baugrundstück direkt an den öffentlichen Gehweg an. In östlicher
Richtung grenzen an der Dörpfeldstraße private Wohn-/Geschäftshäuser,
an der Selchowstraße das Feuerwehrgebäude an. Westlich grenzen an der
Dörpfeldstraße ebenso private Wohn-/Geschäftshäuser, an der
Selchowstraße ein nachbarliches Freigelände an.

Auf den Grundstücken befinden sich das Kulturzentrum Alte Schule
(Baujahr 1892 bzw. 1898) und die Stefan-Heym-Bibliothek.

Im Rahmen des Bauvorhabens wird eine Qualifizierung des
identitätsstiftenden Kulturstandortes Alte Schule angestrebt. Unter
Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Belange werden neben der
Verbesserung der Rahmenbedingungen für die bestehenden Nutzungen
Lösungen zur Erweiterung des Angebots insbesondere für neue
Nutzergruppen geschaffen. Dazu wird u. a. ein Mehrzweckraum für max.
100 Besucher eingerichtet. Gemäß Beschluss des Bezirksamtes
Treptow-Köpenick soll der Standort Alte Schule als zentraler und
wichtiger Bestandteil des Ortskerns und der Dörpfeldstraße durch Erhalt
und Optimierung aller bestehenden Nutzungen stabilisiert werden.

Durch Aufstockung der Bibliothek, den Neubau eines Übergangs von der
Bibliothek zum Altbau sowie einer Neuordnung und Erweiterung der
Raumkapazitäten im Altbau mit einer Flexibilisierung der Raumnutzungen
sollen die Angebote einem größeren Kreis an Akteuren zur Verfügung
gestellt und neue Nutzergruppen erschlossen werden.

Der denkmalgeschützte Altbau, der früher als Dorfschule bzw.
Gemeindehaus genutzt wurde, wird saniert und Barrierefreiheit zwischen
den Gebäuden hergestellt. Aus denkmalpflegerischen Gründen wird der
Verbindungbau möglichst transparent mit großflächig verglasten
Fassadenflächen zu den Längsseiten des Saales/Flures gestaltet.

Die Hochbaumaßnahme wird im Rahmen der Städtebauförderung durch das
Programm Aktive Zentren Berlin gefördert.

Planungsinhalte:

Innenhof-West: befahrbar, gepflastert, Terrasse, Bäume neu,

Innenhof-Ost: begrünt, keine befestigten Flächen, Austritt,

Vorgarten: Wegeflächen, Zugangsbauwerk m. Treppe/barrierefreier
Rampe,

im Bereich des rückwärtig von der Selchowstraße erschlossenen
Innenhofs sollen 2 KFZ-Stellplätze (1 Behinderten-Stellplatz und 1
Anliefer-Stellplatz) errichtet werden,

Stellplätze für Fahrräder im südlichen Innenhof. Anzahl der
Stellplätze gemäß Abstimmung mit AG,

keine Aufstellflächen für die Feuerwehr,

alle Wege im Bereich der Außenanlagen sowie die Zugänge zum Gebäude
barrierefrei gemäß dem Leitfaden Berlin design for all in der
aktuellen Fassung,

Verortung von 2 Regenwassertanks und 1 Regenwasserrückhaltebecken in
Abstimmung mit dem Haustechnikplaner,

Verortung von notwendigen Entwässerungseinrichtungen für die
Flächenentwässerung Bäume, die im Bearbeitungsbereich des Hochbaus
liegen, werden durch den Hochbau gefällt.

Die Dimensionierung der Entwässerungseinrichtungen erfolgt durch den
Haustechnikplaner.

Es soll für die Gestaltung der Freiflächen ein Beteiligungsverfahren
durchgeführt werden. Gegenstand des Beteiligungsverfahrens sind
vorrangig die Ausstattung und Verortung der Nutzerwünsche. Das
grundsätzliche Erschließungskonzept, soweit es durch die Hochbauplanung
vorgegeben ist, ist nicht Gegenstand der Beteiligung.

Für die Beteiligung sind folgende Veranstaltungen zu kalkulieren:

4 gemeinsame Termine mit den Nutzer*innen (Bibliothek, Kiezclub,
Kulturamt mit Galerie, Arthotek und Heimatstube),

3 Einzeltermine mit den Nutzer*innen (Bibliothek, Kiezclub, Kulturamt
mit Galerie, Arthotek und Heimatstube),

1 Termin mit der Arbeitsgruppe Grün und Freiflächen des Kiezbeirates,

1 Präsentation vor dem Kiezbeirat.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung von Personalkonzept und
-einsatzplan; Qualifikation u. Erfahrung der vorgesehenen Mitarbeiter;
Sicherstellung der laufenden Verfügbarkeit eines auskunftsfähigen
Ansprechpartners für den AG / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Herangehensweise sowie
erster inhaltlicher Ideen und der Themenschwerpunkte, z. B. anhand von
Referenzen mit vergleichbaren Bauvorhaben / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der vorgesehenen und in Ihrem
Angebot enthaltenen Instrumente zur Einhaltung von Kosten, Terminen,
Qualitäten; Sicherstellung der Mittelverausgabung und Dokumentation /
Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Umgang mit Rückfragen des Auswahlgremiums
und Gesamteindruck der Präsentation / Gewichtung: 10
Kostenkriterium - Name: Angebot für die Gesamtleistung der Leistungen
bei Freianlagen einschließlich Zuschläge, besonderer Leistungen /
Gewichtung: 25
Kostenkriterium - Name: Stundensätze / Gewichtung: 5
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 69 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 15/10/2019
Ende: 30/06/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde
gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden
Bewerbern durch Los getroffen.

In der Summe werden für die objektiven Kriterien max. 100 Pkt vergeben:

1) Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (6 Pkt):

1.1) (6 Pkt) Teilnahmeantrag mit einem mittleren jährlichen Umsatz
für entsprechende Dienstleistungen (Planung von Freiraumflächen) der
letzten 3 Jahre (2016/2017/2018) in Höhe von mindestens 60 000 EUR
(netto).

2) Angaben zur Mitarbeiterstruktur (10 Pkt):

2.1) (10 Pkt) in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag
gehörenden Bewerber werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2
Freianlagenplaner nachgewiesen. Davon werden mindestens 50 % der
Freianlagenplaner nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im
jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Wenigstens
dürfen es aber 2 Freianlagenplaner sein, die seit mindestens 2 Jahren
im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.

3) Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern (max. 18 Pkt)

Mit 0 Punkten wird das Unterkriterium bewertet, wenn die vorgesehenen
Projektmitarbeiter nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul-
und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen.

Der Hauptbearbeiter verfügt über:

3.1) (6 Pkt) mehr als 10 Jahre Berufserfahrung als Freianlagenplaner
nach Diplom oder gleichwertig und ein realisiertes Referenzprojekt mit
Baukosten (KG 500 brutto) von mind. 250 000 EUR und eine
Bürozugehörigkeit von mindestens 3 Jahren. oder

3.1) (4 Pkt) mehr als 5 Jahre Berufserfahrung als Freianlagenplaner
nach Diplom oder gleichwertig und ein realisiertes Referenzprojekt mit
Baukosten (KG 500 brutto) von mind. 250 000 EUR und eine
Bürozugehörigkeit von mindestens 2 Jahren.

Der stellvertretende Bearbeiter verfügt über:

3.2) (5 Pkt) mehr als 7 Jahre Berufserfahrung als Freianlagenplaner
nach Diplom oder gleichwertig und ein realisiertes Referenzprojekt mit
Baukosten (KG 500 brutto) von mind. 250 000 EUR und eine
Bürozugehörigkeit von mindestens 3 Jahren. oder

3.2) (3 Pkt) mehr als 3 Jahre Berufserfahrung als Freianlagenplaner
nach Diplom oder gleichwertig und ein realisiertes Referenzprojekt mit
Baukosten (KG 500 brutto) von mind. 250 000 EUR und eine
Bürozugehörigkeit von mindestens 2 Jahren;

3.3) (7 Pkt) der Hauptbearbeiter oder der stellvertretende Bearbeiter
verfügen insgesamt über Erfahrung in der Planung und Bauleitung von
Freianlagen im öffentlichen Raum. Es sind daher Angaben zu den
bearbeiteten Leistungsphasen zu machen.

4) Angaben zu den Referenzprojekten (max. 66 Pkt)

Jedes der 2 Referenzprojekte wird mit bis zu 33 Pkt. bewertet. Ein
Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle in Ziff. III.1.3 Nr. 2
aufgeführten Bedingungen a-f erfüllt sind:

4.1) (4 Pkt) die Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 500 betragen
mindestens 250.000 EUR;

4.2) (3 Pkt) das Referenzprojekt hatte eine Baukostenobergrenze;

4.3) (3 Pkt) es handelt sich um einen identitätsstiftenden Standort;

4.4) (5 Pkt) es handelt sich um Freianlagen an öffentlich
zugänglichen Gebäuden;

4.5) (6 Pkt) es wurde im Rahmen der Städtebauförderung realisiert;

4.6) (7 Pkt) es wurde für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99
GWB erbracht;

4.7) (5 Pkt) der Hauptbearbeiter oder der stellvertretende
Bearbeiter, der als vorgesehener Leistungserbringer benannt wurde, war
maßgeblich, d. h. als Hauptbearbeiter oder stellvertretende Bearbeiter
am Referenzprojekt tätig.

[Entsprechende Bestätigungen des AG sind auf Nachforderung
einzureichen.]
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es sind weitere besondere und zusätzliche Leistungen optional zu
übernehmen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

AZ0901-331-30-17
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen
Vertragsbedingungen AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch
sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a.
AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften,
Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbar unter
[7]www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben

(keine abschließende Auflistung)

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die vom Auftraggeber bereitgestellte Einheitliche Europäische
Eigenerklärung (EEE siehe: [8]https://eee.evergabe-online.de/espd/)
ist, soweit nichts anderes erklärt wird, von den teilnehmenden
Unternehmen vollständig in allen seinen Teilen II bis VI auszufüllen.
Die EEE muss elektronisch dem Auftraggeber übermittelt werden. Das
nicht vollständige Ausfüllen des Teils III der EEE (Ausschlussgründe)
führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Auf eine Nachforderung von
fehlenden Angaben bezüglich der Ausschlusskriterien wird verzichtet.

Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h.
eine Bewerber-/Bietergemeinschaft bildet; Unterauftragsverhältnisse
oder Eignungsleihe erforderlich sind, ist die EEE mehrfach (wie im
Weiteren ausgeführt) auszufüllen, da bestimmte Mindeststandards,
Eignungskriterien/Kriterien zur Verringerung der Zahl der
Wirtschaftsteilnehmer von verschiedenen Unternehmen erfüllt werden.

Bewerber-/Bietergemeinschaften:

Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer
Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der
Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe
der in der EEE verlangten Angaben (Teil II Angaben des
Wirtschaftsteilnehmers am Ende von Abschnitt A). Füllen Sie bitte a)
bis b) und ggf. c) aus. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit
anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die
sonstigen Beteiligten eine separate EEE vorlegen.

Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe):

Teil II Abschnitt C erfordert eine EEE mit den Abschnitten A und B
dieses Teils und Teil III sowie die Informationen nach IV und V, soweit
sie für die spezifischen Kapazitäten relevant sind.

Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe):

Wenn das beteiligte Unternehmen einen
Nachunternehmer/Unterauftragnehmer einsetzen will (gem. EEE Teil II D,
d. h. ohne Eignungsleihe), muss für die Unterauftragnehmer keine
separate EEE beigefügt werden. Der Unternehmer muss jedoch Angaben in
Teil IV C der EEE vornehmen und hat Angaben in Teil II A und B und das
nicht vorliegen von Ausschlussgründen in Teil III bei dem von ihm
vorgesehenen Unterauftragnehmer vorzulegen.

EEE Teil IV Globalvermerk zur Erfüllung aller Eignungskriterien:

Der Globalvermerk a) zur Erfüllung aller festgelegten Eignungskriterien
genügt nicht, ist nicht zulässig und führt zur Nichtberücksichtigung
des Teilnahmeantrages (Ausschluss), außer es wird in vergleichbarer
Weise zu allen in der Auftragsbekanntmachung genannten
Eignungskriterien Stellung genommen. Auf eine Nachforderung von
fehlenden Angaben bezüglich dieser Eignungskriterien wird verzichtet.

EEE Teil V: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber:

Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung
genannten Auswahlkriterien/Vorschriften/Mindeststandards Stellung
nehmen.

Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am
weiteren Verfahren!

Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin
([9]http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntma
chungen/) ist ein allgemeines Infoblatt zum Down-/Upload der EEE
hinterlegt. Den Vergabeunterlagen wird ebenfalls ein Infoblatt zur EEE
beigefügt. Wird dieses befolgt, kann die EEE fehlerfrei ausgefüllt
werden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

[1] Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz
(1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV:

Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1
500 000 EUR für Personen- und 250 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden
und Vermögensschäden je Schadensereignis beizubringen. Die
Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres
muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.

Sollten die gemachten Angaben des Teilnehmers in der EEE, Teil IV B
nicht den geforderten Angaben entsprechen, ist zu erklären, dass der
Teilnehmer dies zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen kann.

Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der
Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch
Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen. Der
Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der
geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall
zusichert. Eine Eigenerklärung des Bieters genügt nicht. Vor
Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht
werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt
erhalten bleiben.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen
nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines
Versicherers beizubringen.

[2] Anforderungen an den Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1
und 4 VgV: gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

[zu 1] Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den
Anforderungen Ziffer III.1.2) ist spätestens zum Vertragsschluss zu
bringen. Die Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung muss mit dem
Teilnahmeantrag vorgelegt werden. Ein Fehlen der Erklärung führt zum
Ausschluss, auf eine Nachforderung der Erklärung wird verzichtet.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

[3] Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) des
Bewerbers gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9;

[4] Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung,
Bearbeitungsumfang, Erbringungszeitpunkt, Abschluss der Leistungen,
Bauwerkskosten nach DIN 276, gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.

Es werden insgesamt nur so viele Punkte vergeben, wie mit 2 Referenzen
maximal erzielbar wären. Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt
nur, wenn alle Bedingungen a) bis f) erfüllt sind:

a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h.
eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Subunternehmerleistungen
sein. (Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers sind
entsprechend mehr Bewerberbögen mit den jeweils erbrachten Leistungen
auszufüllen.);

b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen
Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein;

c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros
bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden;

d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein d. h. die Übergabe des
Objektes (LPH 8) muss vor dem Tag der Veröffentlichung dieser
Bekanntmachung gewesen sein. Die Leistungen dürfen max. 5 Jahre
zurückliegen d. h. die Übergabe des Objektes (LPH 8) an den Bauherrn
darf max. 5 Jahre zurückliegen (Stichtag: Tag vor der Veröffentlichung
dieser Bekanntmachung);

e) In der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 1-8 erfüllt
worden sein;

f) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um öffentliche Freianlagen
handeln.

Bewertet wird eine Referenz nach den unter Ziff. II.2.9) genannten
Kriterien/Unterkriterien.

Es dürfen max. 2 Projektmitarbeiter, max. 2 Referenzen vorgestellt
werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder
Nachunternehmern (NU) in den einzelnen EEE jeweils Felder frei. Sofern
mehr als 2 Referenzen angegeben werden, wird aus allen gewerteten
Projekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert
(arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 (Anzahl der max.
geforderten Projekte) multipliziert.

Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der
eingereichten EEE und der Zusatzerklärung zur EEE gewertet. Vor
Zulassung zum Verhandlungsverfahren sind auf Anforderung gem. § 50 Abs.
2 VgV ggf. folgende Unterlagen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen:

Versicherungsnachweis/Erklärung des Versicherungsgebers,

Referenzschreiben der Auftraggeber zu den genannten 2
Referenzprojekten,

Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung des in der
Zusatzerklärung zur EEE genannten Hauptbearbeiters und
stellvertretenden Bearbeiters.

Diese Unterlagen sind aus Datenschutzgründen nur auf Anforderung
einzureichen.

Das Nichtvorliegen der genannten Unterlagen innerhalb der genannten
Frist auf Anforderung führt zum Ausschluss.

Über die geforderten Unterlagen hinausgehende Unterlagen sind nicht
erforderlich bzw. werden nicht gewertet, sofern sie nicht noch
angefordert werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Arbeits- und Planungssprache für die Erfüllung der Leistungen ist
deutsch. Das verhandlungssichere Beherrschen der deutschen Sprache in
Wort und Schrift ist Voraussetzung. Diese Anforderung gilt mindestens
für den Projektleiter, den Bauleiter und ggf. weitere Mitarbeiter, die
in der Kommunikation mit dem Auftraggeber und Dritten eingesetzt
werden.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Nach § 75 (1) VgV Qualifikation des Auftragnehmers als
Landschaftsarchitekt/in.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung ist
die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und
Durchführung von Bauaufgaben Berlins ABau mit die der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, d. h. es gelten die
Vertragsmuster einschließlich der AVB/BVB abrufbar unter
[10]http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau
/index.shtml)

Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen unterschrieben
einzureichen:

Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge ABau IV
402 F,

Frauenförderung ABau IV 403 F,

besondere Vertragsbedingungen ILO-Kernarbeitsnorm ABau V 247,

Erklärung der Bewerbergemeinschaft ABau IV 128 F,

Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen ABau IV 126 F,

Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz ABau IV 407 F,

Unteraufträge, Eignungsleihe ABau IV 125 F.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/07/2019
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 02/08/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/11/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Teilnahmeanträge sind zwingend unter Benutzung der zur Verfügung
gestellten Unterlagen einzureichen. Gemäß Teil II Abschnitt C ist eine
EEE mit den Abschnitten A, B und nach Teil III erforderlich sowie die
Informationen nach Teil IV und Teil V.

Gemäß Teil II Abschnitt D ist eine EEE mit den Abschnitten A, B und
nach Teil III erforderlich;

2) Die verfahrensrelevanten Unterlagen sind kostenlos abrufbar unter:
[11]http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntma
chungen/ (Mit Hilfe der Suchmaske das Vergabeverfahren Dörpfeldstraße
öffnen);

3) Bei Nichtregistrierung auf der Vergabeplattform liegt es in der
Verantwortung des Bewerbers, sich Informationen zu Rückfragen und
Änderungen einzuholen;

4) Die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten ist
ausschließlich elektronisch über die dafür vorgesehene Funktion auf der
Vergabeplattform zulässig. Teilnahmeanträge und Angebote, die auf einem
anderen Weg (z. B. per E-Mail) eingereicht werden, sind zwingend
auszuschließen (Grundsatz des Geheimwettbewerbs). Ein Verweis auf
frühere Bewerbungen ist nicht zulässig;

5) Die Umsätze des Bewerbers/der BG und der NU werden nur
berücksichtigt, wenn der jeweilige NU mit dem Teilnahmeantrag eine
Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche
Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen
wird;

6) Änderungen in der EEE/weiteren zur Verfügung gestellten Unterlagen
sind unzulässig;

7) Die EEE muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige
Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter
deutscher Übersetzung zwingend beizulegen;

8) Die Frist für rechtzeitig beantragte Auskünfte über die
Vergabeunterlagen gemäß § 20 (3) Nr. 1 VgV endet am 4.7.2019;

9) Der Bieter (einschl. evtl. NU) darf keinen Eintrag im Berliner
Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor
Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im
Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe vorzulegen.

Für die Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 (1) Nr. 3 i. V. m. §
6 (3) bis (6) des Berliner Datenschutzgesetzes sind im Auftragsfall
personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden Personen
(Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die
Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten
an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und
Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden;

10) Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner
Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und
können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen BG im weiteren
Verfahren führen. Die Bewerber haben nachzuweisen, dass der Wettbewerb
durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird;

11) Mit Teilnahme an diesem Vergabeverfahren erklären Sie sich
einverstanden, dass sämtliche, auch personenbezogene, von Ihnen zur
Verfügung gestellte Daten im Rahmen des Vergabeverfahrens gespeichert
und verarbeitet werden. Sie erklären ferner, dass Ihnen die Zustimmung
hierzu von den betreffenden Personen vorliegt. Die Daten werden
ausschließlich für dieses Vergabeverfahren verwendet. Für weitere
Informationen zum Datenschutz wenden Sie sich an die in Ziff. I.1
genannte Kontaktstelle.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Geschäftsstelle Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
Fax: +49 309013-7613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
oder in den Vergabeunterlagenerkennbar sind, sind spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang
der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).

Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Abs.
1 GWB gegen die Informations- und Wartepflichten des § 134 GWB
verstoßen hat oder gemäß § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne
vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies auf Grund eines
Gesetzes gestattet ist. Die Unwirksamkeit kann aber nur festgestellt
werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber
durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend
gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Geschäftsstelle Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
Fax: +49 309013-7613
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/06/2019

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References

1. mailto:zentraler-einkauf@ba-tk.berlin.de?subject=TED
2. https://my.vergabeplattform.berlin.de/
3. https://my.vergabeplattform.berlin.de/
4. https://www.meinauftrag.rib.de/public/publications
5. https://my.vergabeplattform.berlin.de/
6. https://my.vergabeplattform.berlin.de/
7. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben
8. https://eee.evergabe-online.de/espd/
9. http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/
10. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/index.shtml
11. http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/

 
 
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