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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Aalen - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061209590362745 / 272723-2019
Veröffentlicht :
12.06.2019
Angebotsabgabe bis :
15.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71314310 - Dienstleistungen für thermische Bauphysik
71313200 - Beratung im Bereich Schallschutz und Raumakustik
DE-Aalen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 111/2019 272723

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadtwerke Aalen GmbH
Im Hasennest 9
Aalen
73433
Deutschland
Kontaktstelle(n): Klotz und Partner GmbH
Telefon: +49 711 / 18744-20
E-Mail: [1]hesslinger@klotzundpartner.de
Fax: +49 711 / 18744-33
NUTS-Code: DE11D

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.klotzundpartner.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E55813847
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.subreport.de/E55813847
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Bauphysikalische Beratungsleistungen gemäß Anlage 1.2 HOAI (Wärmeschutz
und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik), LPH 1-7 und weitere
besondere Leistungen, stufenweise
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadtwerke Aalen GmbH plant ein neues Kombibad auf dem Gelände des
Freibades am Hirschbach. Das am Standort vorhandene Freibad wird
abgebrochen. Auf Grundlage des Raum- und Flächenprogramms wurde für das
Hallenbad eine BGF Fläche von ca. 10 000 qm ermittelt. Das vorläufige
Beckenprogramm sieht eine Wasserfläche von ca. 1 294 qm im Hallenbad
und eine Wasserfläche von ca. 1 700 qm im Freibadbereich vor. Die vom
Gemeinderat beschlossene verbindliche Kostenobergrenze für die
Realisierung des Bauvorhabens beträgt 35 Mio. EUR netto (KG200-700).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
71314310
71313200
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE11D
Hauptort der Ausführung:

Aalen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Bauphysikalische Beratungsleistungen gemäß Anlage 1.2 HOAI (Wärmeschutz
und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik), LPH 1-7 und weitere
besondere Leistungen.

Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen stufenweise zu beauftragen.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen
besteht nicht. Im Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben
und alle erforderlichen Nebenleistungen, die zur sachgerechten und
vollständigen Ausführung der Planung gehören bzw. erforderlich sind.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des mit der
Ausführung des Auftrags betrauten Personals / Gewichtung: 60
Qualitätskriterium - Name: Organisation/Abwicklung des Projekts
Bürostruktur/Büroorganisation / Gewichtung: 25
Preis - Gewichtung: 15
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/10/2019
Ende: 31/05/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Referenzen Unternehmen Bauphysikalische Beratungsleistungen: 1 700
Punkte
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Nach der Erteilung des Baubeschlusses und der erteilten Baugenehmigung
ist beabsichtigt die LPH 5-7 zu beauftragen.

Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen
besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV: Eigenerklärung, dass mindestens ein Inhaber
oder eine Führungskraft des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur
Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur gemäß § 75 Abs. 2 VgV
berechtigt ist (Ausschlusskriterium).

Auf Verlangen der Vergabestelle ist der Nachweis über die Berechtigung
zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur gemäß § 75Abs. 2 VgV
vorzulegen (Ausschlusskriterium).

Hinweis: Für Bewerber aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind
die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen
oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie
2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.2.2014 über
die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie
2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

b) § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV: Eigenerklärung über den Bestand einer
Berufshaftpflichtversicherung (Ausschlusskriterium);

c) § 36 Abs. 1 VgV: Eigenerklärung über die Inanspruchnahme Kapazitäten
Dritter und ggf. Verpflichtungserklärung aller vorgesehenen
Nachunternehmer (Ausschlusskriterium);

d) Eigenerklärung über Nichtvorliegen Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB
(Ausschlusskriterium);

e) Eigenerklärung über Nichtvorliegen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB
(Ausschlusskriterium).

Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern kurzfristig die
Vorlage geeigneter Nachweise zu den o. g. Eigenerklärungen zu fordern.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu b) Gefordert wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit 2 000 000
EUR Deckungssumme für Personenschäden und 2 000 000 EUR Deckungssumme
für Sachschäden mit Nachweis der Maximierung der Ersatzleistungen auf
mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr. Für den Zeitraum
der Bewerbungsphase ist eine Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend,
welche die geforderte Deckungssumme im Auftragsfall zusichert. Im
Auftragsfall muss die entsprechende Haftpflichtpolice vorgelegt werden.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

f) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:

3 Referenzprojekte im Hochbau mit vergleichbarer Aufgabenstellung und
Planungsanforderungen, bei denen die Bauphysikalische
Beratungsleistungen gemäß Anlage 1.2 HOAI 2013 unter Beachtung der
deutschen Richtlinien, Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw.
vergleichbarer ausländischer Regelungen erbracht wurden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Mindestbedingungen für die Wertbarkeit der Referenzprojekte
zur Feststellung der Eignung sind zwingend erforderlich:

Das Referenzprojekt 1 muss ein Hallenbad sein,

Jahr der Inbetriebnahme der Referenzprojekte 1 + 2 nach dem 1.1.2014
und vor Einreichungsfrist dieses Teilnahmeantrags?

Jahr der Zertifizierung für nachhaltiges Bauen für das
Referenzprojekt 3 nach dem 1.1.2009 und vor Einreichungsfrist dieses
Teilnahmeantrags.

Für die Referenzprojekte 1 + 2 ist jeweils eine Projektdarstellung
einzureichen, welche die angekreuzten Merkmale zu den Referenzprojekten
enthält bzw. nachvollziehbar beschreibt. Zusätzlich sind die
Projektbezeichnung/-titel und der Auftraggeber mit Kontaktdaten
anzugeben sowie Pläne und Bilder des Objekts einzureichen.

Für die Gebäudezertifizierung für nachhaltiges Bauen (Referenzprojekt
3) ist ein Nachweis bzw. bei einer angestrebten Zertifizierung ohne
Zertifikat ist eine Beschreibung als Anlage H.L4_3 beizulegen.

Sind die Projektmerkmale nicht genannt bzw. nachvollziehbar beschrieben
oder liegt der Nachweis oder die Beschreibung der Zertifizierung nicht
bei, werden die Merkmale bzw. das Projekt nicht gewertet.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieur gemäß § 75 Abs. 2 VgV.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

g) § 43 Abs. 2 + 3 VgV 2016: Bewerber/Bewerbergemeinschaften sind
grundsätzlich zugelassen.

Eine Bietergemeinschaft wird im Falle der Zuschlagserteilung als
Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung tätig. Im
Teilnahmeantrag sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
anzugeben, eines davon ist als bevollmächtigter Vertreter zu benennen.

Eigenerklärung über die Auftragsanteile der einzelnen Mitglieder der
Bietergemeinschaft im Auftragsfalle.

h) § 73 Abs. 3 VgV: Eigenerklärung über die Durchführung der
freiberuflichen Leistungen unabhängig von Ausführungs- und
Lieferinteressen.

Die Kriterien g) + h) sind Ausschlusskriterien.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/07/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 10/08/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der je Los für die Bewerbung erarbeitete Teilnahmeantrag ist für die
Bewerbung zwingend zu verwenden. Der Teilnahmeantrag ist elektronisch
in Textform nach § 126b BGB abzugeben. Dies bedeutet, dass der Name des
Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft sowie der Name des Erklärenden in
Druckbuchstaben an der hierfür gekennzeichneten Stelle im
Teilnahmeantrag (Excel-Datei 1909_Teilnahmeantrag_L4/Tabellenblatt
Bewerber) angegeben sein muss. Dies muss nicht händisch erfolgen, die
direkte Eingabe in die Excel-Datei ist ausreichend. Fehlt an den
entsprechenden Stellen der Name des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft
sowie der Name des Erklärenden wird der Bewerber vom weiteren Verfahren
ausgeschlossen.

Die Eignungsnachweise, die Angebotsunterlagen, die zu erstellenden
Anlagen sowie alle Bescheinigungen etc. sind elektronisch über
subreport ELViS einzureichen.

Rückfragen sind ausschließlich über die Vergabeplattform subreport
ELViS zu stellen. Die Beantwortung der Rückfragen erfolgt
ausschließlich über die Vergabeplattform subreport ELViS.

Bewerbergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. Eine Bewerbung in
einer Bewerbergemeinschaft schließt eine zusätzliche Einzelbewerbung
aus und umgekehrt.

Eine Bewerbung als Einzelbewerber oder in einer Bewerbergemeinschaft
schließt eine zusätzliche Bewerbung als Subunternehmer aus.

Mehrfachbewerbungen als Subunternehmer bei unterschiedlichen
Einzelbewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Telefon: +49 721926-8730
E-Mail: [5]Vergabekammer@rpk.bwl.de
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: [6]www.rp-karlsruhe.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB) in der Fassung vom 12.07.2018.

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160
GWB verwiesen. Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber
gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt:

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das
gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung
ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über
die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/06/2019

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References

1. mailto:hesslinger@klotzundpartner.de?subject=TED
2. http://www.klotzundpartner.de/
3. https://www.subreport.de/E55813847
4. https://www.subreport.de/E55813847
5. mailto:Vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
6. http://www.rp-karlsruhe.de/

 
 
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