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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bad Schussenried - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061209561162615 / 272636-2019
Veröffentlicht :
12.06.2019
Angebotsabgabe bis :
08.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Bad Schussenried: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 111/2019 272636

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Bad Schussenried
Wilhelm-Schussen-Straße 36
Bad Schussenried
88427
Deutschland
E-Mail: [1]schussenried-objektplanung@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE146

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.bad-schussenried.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYWXC/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Rheinstahlstraße 3
Stuttgart
70469
Deutschland
Kontaktstelle(n): Dr. Alexander Dörr
E-Mail: [4]schussenried-objektplanung@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE111

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.menoldbezler.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYWXC
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Bildung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Stadt Bad Schussenried, Schulsanierung Vergabe
Objektplanungsleistungen
Referenznummer der Bekanntmachung: 779/2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Verfahrens ist aufsetzend auf vorhandene Planungen
die Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude nach §
34 HOAI i.V.m. Anlage 10.1 in den Leistungsphasen 4 bis 9 für die
Generalsanierung des Schulzentrums Bad Schussenried. Zusätzlich besteht
vereinzelt der Bedarf, Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 für
Teilbereiche zu beauftragen. Diese können optional seitens des
Auftraggebers abgerufen werden.

Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt, ein Anspruch auf
Weiterbeauftragung besteht nicht.

Die baulichen Maßnahmen müssen mit Blick auf Vorgaben der
Fördermittelbehörde bis spätestens 31.07.2022 fertiggestellt werden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000
71200000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE146
Hauptort der Ausführung:

Bad Schussenried
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Generalsanierung umfasst folgende Gebäude und Maßnahmen:

Gebäude 1 Progymnasium

Bauteil 1 Außensanierung,

Bauteil 2 Innensanierung Naturwissenschaft,

Bauteil 3 Innensanierung 1. und 2. OG,

Bauteil 4 Innensanierung EG Technik.

Das vorhandene Gebäude Progymnasium wurde 1972/73 an die vorhandenen
Gebäudeteile der Grund- und Hauptschule angebaut (Drümmelbergschule).
Dieses Gebäude ist baulich noch unverändert, bis auf die Dachabdichtung
und Dachisolierung die in den letzten Jahren, auf Grund der mangelnden
Substanz erneuert wurden.

Gebäude 2 Realschule

Innensanierung {Altbau).

Das Realschulgebäude (Bestandsgebäude) wurde 1968 erbaut und durch
einen räumlich verbundenen Neubau im Jahre 2004 erweitert bzw. ergänzt.
Im Zuge der Neubaumaßnahme 2004 wurden Großteile der Nutzflächen im EG
umgebaut und saniert. Im Jahr 2006 wurde eine umfassende Außensanierung
im Bereich Dach, Fassade und Fenster abgearbeitet. Die jetzige
Innensanierung umfasst hauptsächlich die restliche Innensanierung bei
der sämtliche Boden-, Wand- und Deckenbeläge erneuert werden. Des
Weiteren werden sämtliche Türen, Faltwände und Innenfenster erneuert.
Wo notwendig, werden Verdunkelungsanlage (z.B. Biologieraum) ergänzt.
Die vorhandenen Innengeländer/ Absturzsicherungen werden gemäß den
gültigen Bestimmungen erneuert bzw. erhöht. Die komplette Schließanlage
wird erneuert. Wie in allen anderen Gebäudeteilen der Generalsanierung
werden Brandschutz-Amok-Konzept berücksichtigt. In den gesamten
Schulräumen werden die Schulwaschbecken einschl. Teile der
Leitungsführung erneuert. Heizkörper werden ausgetauscht, die
Heizungsunterverteilungen werden saniert, sämtliche Räume erhalten
Einzelraumsteuerungen. Die Elektroinstallationen inkl. Beleuchtung sind
in allen Fluren und Klassenräumen zu erneuern.
Multimedia/Internetnutzung wird nachgerüstet. Die mit dem Schulgebäude
fest verbundenen Ausstattungen und Möblierungseinheiten, wie
Einrichtung Bio-/Physikraum, Wandtafeln, Garderoben und
Beschilderungssystem (EOS, einheitliches Orientierungssystem) werden
ausgetauscht.

Gebäude 3 Werkrealschule

Innensanierung (Restarbeiten 1. und 2. OG).

Das Gebäude der Werkrealschule (Drümmelbergschule) wurde 1961 erstellt.
Der Eingangsbereich wurde 2008 geringfügig erweitert, hierbei wurde im
EG Schulmensa eingebaut durch Umnutzung von Schulräumen. Somit wurden
in dieser Baumaßnahme die erdgeschossigen Räume grundlegend
modernisiert. In den Folgejahren 2010 wurde die komplette
Außensanierung mit Dach, Fassade und Fensteraustausch durchgeführt.
Ansonsten werden in der restlichen Innensanierung die Arbeiten analog
der zum Gebäude 2 Realschule beschriebenen Sanierungsmaßnahmen
durchgeführt.

Gebäude 4 Pavillonschule

Gesamtsanierung.

Pavillonschule erbaut im Jahr 1966, ist Bestandteil der Grundschule.
Das Hauptgebäude, die Georg-Kaeß-Schule, wurde 1907 erbaut
(denkmalgeschütztes Gebäude) und erhielt im Jahr 1995 eine mit
Verbindungsgang angeschlossenen Erweiterungsbau. Der denkmalgeschützte
Teil der Georg-Kaeß-Schule erfuhr eine Generalsanierung im Jahr
2016/17. Die Pavillonschule ist Bestandteil der Schulräume an der
Schulstraße und ist als freistehender eingeschossiger Flachdachbau in
Leichtbauweise errichtet. Auch hier sind Arbeiten sowohl innen als auch
außen vorgesehen. Es sollen die Fenster und Sonnenschutzanlagen
erneuert werden. Im Innenbereich erfolgen die Sanierungsmaßnahmen in
ähnlichem Umfang wie bei der Realschule beschrieben.

Die Stadt Bad Schussenried geht nach derzeitiger Planung von einem
Bauvolumen von insgesamt rund 10 Mio. EUR brutto (KG 300 und 400) aus.

Die vorstehend beschriebenen Maßnahmen müssen mit Blick auf Vorgaben
der Fördermittelbehörde baulich bis spätestens 31.07.2022
fertiggestellt werden. Entsprechende Fristen werden im Planervertrag
verankert.

Nähere Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/10/2019
Ende: 31/07/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber,
die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in
einem dreistufigen Verfahren.

Stufe 1: Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen
Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf.
erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben,
können nicht berücksichtigt werden.

Stufe 2: Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den
vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint,
die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.

Stufe 3: Schließlich wird für den Fall, dass mehr als 3 grundsätzlich
geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand
der Referenzen gem. Ziffer III.1.3 der Bekanntmachung beurteilt, wer
unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im
Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung
besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt
werden soll. In diesem Zusammenhang wird sowohl die Qualität als auch
die Aktualität der Referenzen berücksichtigt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Vorbemerkung:

Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert
nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird,
sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis
seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des
rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen
bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht
unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den
anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der
Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel
tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine
entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorlegt wird.
Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung
stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3)
hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis
sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind
für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von
Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen.

Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und
III.1.3) entsprechend.

2) Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf
Ausschlussgründe einzureichen:

(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht
vorliegen;

(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124
GWB;

(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG).

3) Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung:

(1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs-
oder Handelsregister.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit
vergleichbaren Leistungen.

(2) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer
Deckungssumme in Höhe von mind. EUR 5 Mio. für Personen- und
Sachschäden sowie Vermögensschäden oder Erklärung einer
Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfalle einen entsprechenden
Versicherungsvertrag mit dem Auftragnehmer zu schließen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Objektplanung für Gebäude im
Bereich Ausbildung/Wissenschaft/Forschung mit mindestens
durchschnittlichen Planungsanforderungen in den 10 abgeschlossenen
Geschäftsjahren (Beginn der LPH 2 nicht vor dem 01.01.2009).

Die Erklärung über Referenzleistungen muss jeweils folgende Angaben
enthalten:

Bezeichnung des Auftrags,

Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),

Zeitraum der Leistungserbringung,

Angabe zur Aufnahme des Schulbetriebs nach der Erweiterung,

Erbrachte Leistungsphasen nach HOAI,

Gesamtprojektkosten in EUR brutto,

Kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild (je Projekt max. 2 DIN A4
Seiten in Form von Text, Fotos oder Skizzen).

Die Vorlage von mehr als 3 Referenzen ist nicht erwünscht.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Vorlage von mindestens einer Referenz für die Objektplanung für Gebäude
im Bereich Ausbildung/Wissenschaft/Forschung bei der Sanierung einer
Schule mit mindestens durchschnittlichen Planungsanforderungen unter
laufendem Schulbetrieb mit Baukosten (KG 300 und 400) von mindestens
EUR 5,0 Mio. brutto. Bei dem Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen
2 bis 8 nach HOAI erbracht worden sein (Beginn der LPH 2 nicht vor dem
01.01.2009). Die Aufnahme des Schulbetriebs nach der Sanierung muss
erfolgt sein.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für Bewerbergemeinschaften gilt:

Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die
Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft
unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:

(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der
Bewerbergemeinschaft;

(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft;

(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich
vertritt;

(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit
uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen;

(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im
Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/07/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene
Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in
Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines
allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich
hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz
von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.

Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen
Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein
Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche
Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben
bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3)angegebenen
Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie
aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem
Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen
sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor
Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist
prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder
Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des
Teilnahmeantrags zu beachten sind.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZYWXC
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: [7]www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB).

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160
GWB verwiesen. Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber
gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote
für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für
Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung
zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: [8]www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/06/2019

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References

1. mailto:schussenried-objektplanung@menoldbezler.de?subject=TED
2. http://www.bad-schussenried.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYWXC/documents
4. mailto:schussenried-objektplanung@menoldbezler.de?subject=TED
5. http://www.menoldbezler.de/
6. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYWXC
7. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/
8. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/

 
 
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