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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Köln - Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061209552562592 / 272624-2019
Veröffentlicht :
12.06.2019
Angebotsabgabe bis :
09.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79400000 - Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
DE-Köln: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste

2019/S 111/2019 272624

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Universitätsklinikum Köln AöR
Kerpener Straße 62
Köln
50937
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Beschaffung/Vergabestelle
Telefon: +49 221 / 478-96623
E-Mail: [1]vergabestelle@uk-koeln.de
Fax: +49 221 / 478-87805
NUTS-Code: DEA23

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.uk-koeln.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS0YYLYYHL/document
s
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS0YYLYYHL
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Entwicklung wirtschaftliches, strategisches, medizinisches Konzept
einschließlich Business Case für einemögliche Kooperation der UKK mit
einer anderen Klinik
Referenznummer der Bekanntmachung: 22C6-13/2019VV
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79400000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Auftragsgegenstand ist die Entwicklung eines wirtschaftlichen,
strategischen, medizinischen Konzeptes einschließlich Business Case
sowie konkreter Handlungsempfehlungen für eine möglicherweise auch
gesellschaftsrechtliche Kooperation der Universitätsklinikum Köln AöR
mit einer anderen Klinik in Abstimmung mit dem zuständigen
Landesministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, auf deren Basis die
Projektbeteiligten eine Kooperation bewerten und durchführen können.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA23
Hauptort der Ausführung:

Universitätsklinikum Köln AöR

Kerpener Straße 62

50937 Köln
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Universitätsklinikum Köln AöR (UKK) erwägt, mit einer anderen
Klinik ggf. auch gesellschaftsrechtlich zu kooperieren, um einen
Klinikverbund mit europaweiter Strahlkraft zu schaffen und den Standort
Köln als Standort für Hochleistungsmedizin zu stärken.

Hierzu ist die Entwicklung eines wirtschaftlichen, strategischen,
medizinischen Konzeptes einschließlich Business Case erforderlich, in
dem auch die weiteren Universitätskliniken in NRW berücksichtigt
werden. Das zu erstellende Konzept soll insbesondere Aussagen zu den
folgenden Themenkomplexen liefern:

1) Medizinstrategische Positionierung der UKK und der weiteren Klinik
vor und nach einer möglichen Kooperation im Wettbewerb. Hierzu ist eine
umfassende Markt- und Wettbewerbsanalyse erforderlich einschließlich
Stärken-/Schwächen-Betrachtung.

2) Wirtschaftliche Tragfähigkeit des operativen Geschäfts und mögliche
Synergien. Hier ist eine medizinische, strategische, wirtschaftliche
und methodische Herangehensweise gewünscht.

3) Notwendige Investitionen und mögliche Gestaltungsvarianten unter
Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage der beteiligten Kliniken und
ggf. verfügbarer Fördermittel.

4) Business Case einschließlich konkreter Handlungsempfehlungen unter
Berücksichtigung der operativen Verbesserunspotenziale.

Das zu erstellende Konzept muss mindestens die zuvor genannten
Themenkomplexe umfassen und fundiert behandeln und konkrete
Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Kooperation enthalten. Es
ist in enger Abstimmung mit dem Landesministerium für Kultur und
Wissenschaft NRW sowie den weiteren Projektbeteiligten zu erstellen.

Das Konzept soll den Projektbeteiligten als Entscheidungsgrundlage
dienen und wird voraussichtlich detailliert in den entsprechenden
Gremien behandelt.

Nach Erstellung des Konzeptes hat der Auftraggeber das einseitige
Recht, den obsiegenden Bieter mit Beratungsleistungen bei der Umsetzung
des Konzeptes zu beauftragen (vgl. Ziffer II.2.11).

Den konkreten Inhalt der Leistung kann der Auftraggeber nicht
abschließend bestimmen. Er ist hierzu auf das Know-How des Marktes
zwingend angewiesen. Aus diesem Grund führt der Auftraggeber ein
Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durch.
Darüber hinaus wird der Auftraggeber mit der Abgabe eines
letztverbindlichen Angebotes von den Bietern ein Grobkonzept fordern,
aus dem sich die Herangehensweise der Bieter ergibt. Dieses
einzureichende Grobkonzept ist neben dem Preis Bestandteil der
Angebotswertung. Weiteres Wertungskritierium ist der Zeitraum, den die
Bieter für die Konzepterstellung benötigen. Der Auftraggeber behält
sich ferner vor, die Qualität des einzusetzenden Projektteams zu
werten. Gegenwärtig geht der Auftraggeber von der in ZIffer II.2.5)
genannten Gewichtung der Wertungskriterien aus. Nähere Einzelheiten
enthalten die Vergabeunterlagen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 12
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag zu verlängern, wenn und
soweit die Umsetzung des erarbeiteten Konzeptes wider Erwarten mehr
Zeit in Anspruch nehmen sollte.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wird bis zu 5 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften für
das weitere Verfahren auswählen, sofern eine entsprechende Anzahl von
geeigneten Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften zur Verfügung steht.
Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber bzw.
Bewerbergemeinschaften in 3 Stufen vorgehen:

1) Formelle Prüfung des Teilnahmeantrags;

2) Überprüfung der Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft
anhand der in der Bekanntmachung genannten Eignungsanforderungen;

3) Auswahl der Bewerber, die die Eignungskriterien am besten erfüllen;

Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw.
Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsvoraussetzungen am
besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die 3 besten
Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die
Eignungsanforderungen erfüllen. Um das Ranking zu ermitteln, wird der
Auftraggeber insbesondere die Referenzen des Bieters mit vergleichbaren
Projekten berücksichtigen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Nach erfolgreicher Konzepterstellung hat der Auftraggeber das
einseitige Recht, den erfolgreichen Bieter mit Beratungsleistungen bei
der Umsetzung des Projektes auf Basis der angebotenen Tages- bzw.
Stundensätze zu beauftragen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende
Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):

a) Formlose, unterschriebene Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass:

keine Ausschlussgründe im Sinne des §§ 123, 124 GWB vorliegen bzw.
erfolgreicheSelbstreinigungsmaßnahmen im Sinne von § 125 GWB
durchgeführt worden sind,

der Bewerber in das einschlägige Berufsregister oder ein
vergleichbares Register (Standeskammern etc.) des Herkunftslandes
eingetragen ist sowie für seine Berufshaftpflichtversicherung, seine
Krankenkasse(n) und seine Berufsgenossenschaft rückstandslos Beiträge
entrichtet hat.

b) Bewerbergemeinschaften sollen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus
der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt (z. B.
durch Angabe der Gründe, die zur Bildung der Bewerbergemeinschaft
geführt haben), und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden
Absprachen getroffen wurden. Die Bildung von Bewerbergemeinschaften ist
bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Abgabe von Angeboten
durch Bietergemeinschaften ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung
mit bevollmächtigtem Vertreter zulässig.Hierzu ist eine von allen
Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer
Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche
Mitglieder der Bewerbergemeinschaft namentlich mit Anschrifteinen
bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss
und die Duruchführung desVertrages zu bezeichnen.

Bei der Eignungsprüfung wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes
beurteilt. Bewerbergemeinschaftenmüssen eine(n) einzige(n)
Ansprechpartner(in) benennen.

c) Nachweis über eine Qualitätsmanagement Zertifizierung nach ISO 9001.

d) Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs.
2 VgV nachzufordern. Hieraufbesteht kein Rechtsanspruch.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende
Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):

a) Angabe der Gesamtumsätze der letzten bis zu 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre, möglichst durch Jahresabschlüsse und Prüfberichte
belegt, sowie die Angabe der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre mit
Leistungen, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar
(Strategieberatung im Gesundheitswesen in Deutschland, insbesondere:
Beratung im Bereich der Universitätsmedizin, Due Diligence Prüfung,
M&A, Post Merger Integration, Erstellung eines medizinischen Konzepts)
vergleichbar sind. Daraus muss sich ergeben, dass der Bieter in den
letzten bis zu 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren einen Mindestumsatz
jeweils EUR 4 Mio. mit den hier relevanten Leistungen erwirtschaftet
hat.

b) Angabe zur Anzahl der Mitarbeiter, die ihren Schwerpunkt in den hier
relevanten Leistungsbereichen haben (Strategieberatung im
Gesundheitswesen in Deutschland, insbesondere: Beratung im Bereich der
Universitätsmedizin, Due Diligence Prüfung, M&A, Post Merger
Integration, Erstellung eines medizinischenKonzepts).

c) Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs.
2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende
Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von nur einem
Mitglied):

a) Vorlage von Referenzen über Aufträge, die mit dem vorliegenden
Auftragsgegenstand in Bezug auf die Leistung (Strategieberatung im
Gesundheitswesen in Deutschland, insbesondere: Beratung im Bereich der
Universitätsmedizin, Due Diligence Prüfung, M&A, Post Merger
Integration, Erstellung eines medizinischen Konzepts) vergleichbar sind
in den letzten bis zu 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, einschließlich
der Angabe eines Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der
als Referenz genannten Aufträge. Aus den Referenzen muss sich ergeben,
dass der Bieter in der Lage ist, die Markt- und Wettbewerbsverhältnisse
in wirtschaftlicher, medizinischer und strategischer Hinsicht zu
analysieren. Darüber hinaus ist die Erfahrung mit öffentlichen
Einrichtungen darzulegen. Der Bieter muss in dem genannten Zeitraum
über mindestens acht Referenzen im Bereich der Universitätsmedizin in
Deutschland mit einem Honorarvolumen von jeweils mindestens 200 000 EUR
sowie über mindestens 3 Referenzen im Zusammenhang mit Medizinstrategie
in dem genannten Umfeld mit einem Honorarvolumen von jeweils mindestens
200,00 EUR verfügen.

b) Formlose unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bieter in der Lage
ist, das zu beauftragende Konzept mit einem voraussichtlichen Umfang
von mehreren 100 Seiten innerhalb von 2 Monaten nach Zuschlagserteilung
zu erstellen und während dieser Zeit regelmäßig für
Abstimmungsgespräche mit den Projektbeteiligten zur Verfügung steht.

c) Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs.
2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Es gelten die Vorgaben des TVgG NRW.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/07/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 10/07/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die Teilnahmeanträge sind elektronisch über das in Ziffer I.3)
genannte Vergabeportal einzureichen. Zulässig ist die Unterschrift in
Textform (§ 126b BGB) in Verbindung mit einer Containersignatur über
das inZiffer I.3) genannte Vergabeportal. Nähere Information stehen auf
der Startseite des in Ziffer I.3) genannten Vergabeportals zur
Verfügung. Bieter werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen
Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu
benennen.

2) Die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern (auch
Rückfragen zumTeilnahmeantrag) findet ausschließlich über das in Ziffer
I.3) genannte Vergabeportal statt. Der Auftraggeber wird alle Fragen
und Antworten auf dem in Ziffer I.3) genannten Vergabeportal
anonymisiert zur Verfügung stellen.

3) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied
einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Bieter, die
sich mit anderen Unternehmen zu Bewerber-/Bietergemeinschaften
zusammenschließen und als solche einen Teilnahmeantrag einreichen, sind
für die Dauer des Verfahrens darangebunden. Ein Austausch einzelner
Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vor Auftragsvergabe bedarf der
Zustimmung des Auftraggebers.

4) Der Auftraggeber wird den Vorgaben in § 41 VgV dadurch nachkommen,
dass er auf dem in Ziffer I.3) genannten Vergabeportal einen Teil der
Vergabeunterlagen, insbesondere eine funktionale Leistungsbeschreibung,
sowie zeitnah weitere Unterlagen zur Verfügung stellt. Da der
Auftraggeberwegen nicht abschließend beschreibbarer Leistung ein
Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetemTeilnahmewettbewerb
durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 VgV. Ziel des
Verhandlungsverfahrens ist, die konkreten Anforderungen an die Leistung
mit den Bietern gemeinsam im Rahmen eines dynamischen Prozesses zu
konkretisieren.

5) Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe in § 47 VgV wird hingewiesen.

6) Der Auftraggeber vergibt die Leistungen im Wege des
Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetemTeilnahmewettbewerb. Der
Auftraggeber wird zwischen den Bewerbern anhand der unter Ziffer
II.2.9) der Bekanntmachung genannten Kriterien eine Auswahl treffen und
die ausgewählten Bewerber im Anschluss zur Abgabe eines Angebotes
auffordern. Im Vorfeld gibt der Auftraggeber den Bietern
voraussichtlichdie Möglichkeit, in einem Gespräch Fragen zu stellen, um
so den Leistungsumfang zusammen mit dem Auftraggeber näher zu
konkretisieren. Spätestens nach Abschluss der Gespräche stellt der
Auftraggeber den Bietern aktualisierte Vergabeunterlagen zur Verfügung,
auf deren Grundlage das Angebot abzugeben ist. DerAuftraggeber
beabsichtigt, den Zuschlag noch im 3. Quartal 2019 zu erteilen.

7) Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag
auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen.

Bekanntmachungs-ID: CXS0YYLYYHL
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland (Spruchkörper Köln) bei der Bezirksregierung
Köln
Zeughausstraße 2-10
Köln
50567
Deutschland
E-Mail: [5]vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den
Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die
§§ 160 ff. GWB verwiesen.

Insbesondere weist der Auftraggeber darauf hin, dass der
Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach §
160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrages
innerhalb von 10 Kalendertagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt
hat, bei dem Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB
spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziffer IV.2.2. bei
dem Auftraggeber zu rügen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/06/2019

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References

1. mailto:vergabestelle@uk-koeln.de?subject=TED
2. https://www.uk-koeln.de/
3. https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS0YYLYYHL/documents
4. https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS0YYLYYHL
5. mailto:vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de?subject=TED

 
 
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