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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Neustadt in Holstein - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061209544162558 / 272635-2019
Veröffentlicht :
12.06.2019
Angebotsabgabe bis :
08.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71222000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
71314310 - Dienstleistungen für thermische Bauphysik
DE-Neustadt in Holstein: Dienstleistungen von Architekturbüros

2019/S 111/2019 272635

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
AMEOS Krankenhausgesellschaft Holstein mbH
Wiesenhof
Neustadt in Holstein
23730
Deutschland
Kontaktstelle(n): DU Diederichs Projektmanagement AG & Co.KG
E-Mail: [1]VgV-AMEOS-Kiel-Neustadt@du-diederichs.de
NUTS-Code: DEF08

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.ameos.eu
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMRYWYZ/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMRYWYZ
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Gesundheitsdienstleister
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Klinikum Neustadt - Haus 18
Referenznummer der Bekanntmachung: AMEOS_2019_02
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Erbringung von Planungsleistungen für einen Klinikneubau. Die im
Verfahren zu vergebenen Leistungen umfassen folgende Bereiche:

Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI in Verbindung
mit Anlage 10 in den Leistungsphasen 1 - 9.

Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung gem. §51 HOAI in
Verbindung mit Anlage 14 in den Leistungsphasen 1 - 6.

Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung; AG 1-8, gem. §55
HOAI in Verbindung mit Anlage 15 in den Leistungsphasen 1 - 9.

Leistungen der Objektplanung Freianlagen gem. §39 HOAI in
Verbindung mit Anlage 11 in den Leistungsphasen 1 - 9.

Beratungsleistungen Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. Anlage
1.2.3 HOAI in den Leistungsphasen 1 - 7.

Beratungsleistungen der Bauakustik gem. Anlage 1.2.4 HOAI in den
Leistungsphasen 1 - 7.

Beratungsleistungen der Raumakustik gem. Anlage 1.2.5 HOAI in den
Leistungsphasen 1 - 7 (OPTIONAL).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71327000
71300000
71222000
71314310
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF08
Hauptort der Ausführung:

AMEOS Klinikum Neustadt Wiesenhof

23730 Neustadt in Holstein
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

(Allgemeines)

Das AMEOS Klinikum Neustadt in Holstein wurde 1893 gegründet und ist
heute ein Behandlungszentrum für Psychiatrie und Psychotherapie sowie
Neurologie und Neuropsychologie. Das Gelände besteht aus einem
parkähnlichen Areal, welches knapp 50 Gebäude umfasst.

Die Abteilung für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie befindet
sich in Haus 18 auf dem Campus. Dieses Gebäude genügt in seiner
der-zeitigen Form nicht mehr den Anforderungen an die durchzuführenden
Behandlungen und soll daher durch einen Neubau ersetzt werden. Neben
funktionalen Anforderungen an die Raumstrukturen im Bestandsgebäude
besteht grundsätzlich auch ein Flächendefizit, welches durch die reine
Umgestaltung der Bestandsgebäude nicht ausgeglichen werden kann.
Infolgedessen ist ein Ersatzneubau mit 60 Behandlungsplätzen
erforderlich. Der Neubau soll sich funktional in das bestehende
Gebäudeensemble und die Umgebung einfügen.

(Neubau)

Die vorgesehene Maßnahme (Erweiterungsneubau) hat neben der Schaffung
zusätzlicher Kapazitäten auch eine Optimierung der Arbeitsabläufe und
Behandlungsmöglichkeiten zum Ziel.

Im Rahmen einer Entwurfsplanung sowie interner Überlegungen wurde für
den Neubau von Haus 18 ein Bedarf von 60 Einzelbetten und einer BGF von
rd. 4 100 m^2 BGF ermittelt, welcher sich auf 3 Stationen (FN 04, FN
06, FN 08) verteilen soll. Die Station FN 08 existiert derzeit noch
nicht und soll im zukünftigen Gebäude angeordnet werden.

Es ist vorgesehen, das Gebäude in 2 geschossiger Massivbauweise mit
Untergeschoss auszuführen.

Bei der Planung des Ersatzneubaus sind die zeitlich- und
organisatorischen Abfolgen der Abrissarbeiten des Bestandsgebäudes
sowie die begrenzende Topografie zwingend frühzeitig zu
berücksichtigen. Vorgesehen ist, dass ca. einen Monat vor Abriss das
Gebäude Haus 18 freigezogen wird. Ab diesem Zeitpunkt wird sich keine
Station mehr in diesem Gebäu-de befinden. Vor dem Abriss des Gebäudes
sind einige Planungen seitens AMEOS notwendig, da zwischen 20 und 24
Patienten auf einzelne Stationen des besonders gesicherten Bereiches
des Maßregelvollzuges verteilt werden müssen. Hierzu wird eine
Mitwirkung seitens des zu beauftragenden Büros erbeten. Erfahrungen in
Umbaumaßnahmen in Bezug auf die Forensik sind infolgedessen essenziell,
da die Anforderungen der Forensik an Sicherheit und Betrieb sehr
spezifisch und speziell sind. Vor Beginn der Abrissarbeiten sollten
technische Einrichtungen - sofern möglich und wirtschaftlich sinnvoll -
gesichert werden.

Bei der Planung des Erweiterungsneubaus sind die mit der Nutzung als
Forensik einhergehenden Sicherheitsmaßnahmen zwingend frühzeitig zu
berücksichtigen. Die in der Anlage 07.2 beigefügte Vorentwurfsplanung
soll als Grundlage für die ersten konzeptionellen Überlegungen zur
Umsetzung des Projektes dienen.

(Kosten)

Die vorliegende Kostenschätzung weist Gesamtkosten von rd. 12,5 Mio.
EUR brutto (KG 200 - 700) mit Stand Oktober 2018 aus. Die Gesamtkosten
des Projektes werden über die zu akquirierenden Fördermittel sowie ggf.
in Teilen durch die AMEOS Gruppe getragen. Die Fördermittel stellen
dabei den Großteil der Kostendeckung dar.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung des Büros und des Projektteams
sowie Erläuterungen zur inneren Organisation / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Persönliche Vorstellung der Projektleitung
für die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung,
Technische Ausrüstung, Objektplanung Freianlage, Wärmeschutz und
Bauakustik / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: a) Konzeptionelle Darstellung und Begründung
einer bevorzugten Positionierung des Neubaus auf dem Gelände - unter
Berücksichtigung der kommunizierten Rahmenbedingungen [...] /
Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: b) Konzeptionelle Ansätze zum Arbeiten in
Hochsicherheitsbereichen unter Berücksichtigung besonderer
Sicherheitsaspekte bzgl. Suizidprävention, Brandschutzanforderungen
[...] / Gewichtung: 25 %
Qualitätskriterium - Name: c) Konzeptionelle Ansätze zur Errichtung des
Neubaus inkl. baulichen Umgang mit Barrierefreiheit unter
Berücksichtigung der bestehenden, angrenzenden Gebäude im laufenden
Betrieb; BE-Fläche [...] / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: d) Konzeptionelle Ansätze zur Optimierung
der Wirtschaftlichkeit des Projektes in Bezug auf die Wahl der
Baukonstruktion, des Bauverfahrens [...] / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: e) Konzeptionelle Bewertung und Ansätze zur
Einhaltung des vorgegebenen Budget- und Terminrahmens in Bezug auf
dieses Projekt unter Berücksichtigung der Risiken im Vergabeprozess
[...] / Gewichtung: 5 %
Qualitätskriterium - Name: Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen z. B. in
Bezug auf Kosten (inkl. Prognosen), Termine (inkl. Prognosen),
Qualitäten und Quantitäten, Fördermittelverwendung [...] / Gewichtung:
10 %
Qualitätskriterium - Name: Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen z. B. in
Bezug auf die Sicherstellung der örtl. Präsenz bzw. örtl. Nähe,
Darstellung der Kapazitätseinsatzplanung während der Planungs- und
Ausführungsphase [...] / Gewichtung: 10 %
Kostenkriterium - Name: Bewertung des Gesamtpauschalhonorars:
Wertungskennzahl (Gesamthonorar) =(Bewertungssumme × 1 000) /
(Gesamtpauschalhonorar / 1 000) / Gewichtung: 90 %
Kostenkriterium - Name: Bewertung der Stundensätze: Wertungskennzahl
(Stundensätze) =(Bewertungssumme / mittl.-Stundensatz (gewichtet)) ×
100 / Gewichtung: 10 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 34
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Vgl. Anlage 03
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise. Der
Auftragnehmer hat weitere (Stufen-)Leistungen aus diesem Verfahren
umzusetzen, sofern die letztmalig abgenommene Leistung nicht länger als
12 Monate zurückliegt. Er hat mit der weiteren Leistungserbringung
innerhalb einer Frist nach schriftlicher Beauftragung durch den
Auftraggeber von 4 Wochen unter Einsatz der vorgesehenen
Personalkapazitäten gem. der mit dem Angebot eingereichten
Kapazitätseinsatzplanung unter Berücksichtigung der aktuellen
Projektsituation und Erfordernissen zu beginnen.

Für bereits beauftragte, aber noch nicht erbrachte Leistungen gilt im
Falle der Kündigung § 649 BGB.

Nach Abschluss des Verfahrens werden die Leistungsphasen 1 -3 für die
nachfolgenden Leistungsbilder zunächst als 1. Stufe beauftragt:

Objektplanung Gebäude,

Fachplanung Tragwerksplanung,

Fachplanung Technische Ausrüstung; Anlagengruppen 1-8,

Objektplanung Freianlagen,

Beratungsleistung Wärmeschutz und Energiebilanzierung,

Beratungsleistung Bauakustik.

Die weiteren Leistungsphasen 4 - 9 (Objektplanung Gebäude, Fachplanung
Technische Ausrüstung und Objektplanung Freianlagen), die
Leistungsphasen 4 - 6 (Fachplanung Tragwerksplanung) und die
Leistungsphasen 4 - 7 (Wärmeschutz und Bauakustik) werden als 2. Stufe
mit separatem Auftragsschreiben des Auftraggebers beauftragt. Es können
sowohl einzelne Leistungsbilder als auch alle Leistungsbilder der vg.
Stufen gemeinsam oder getrennt voneinander - entsprechend dem
Projekterfordernis - abgerufen werden.

Der Auftraggeber behält sich vor, auf eine Übertragung der Leistungen
oder Teilen der Leistungen der 02. Stufe zu verzichten.

Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen der 02. Stufe besteht
nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine
Erhöhung seines Honorars ableiten.

Die im Honorarformblatt aufgeführten Leistungen, welche mit OPTIONAL
gekennzeichnet sind, werden nicht automatisch nach Abschluss dieses
Verfahren durch den Auftraggeber beauftragt. Diese Leistungen werden
nach Ermessen des Auftraggebers durch separate Schreiben
gemeinschaftlich oder separat voneinander abgerufen. Die Leistungen
sind durch den Auftragnehmer im Falle eines Abrufes - zeitlich
entsprechend dem Projekterfordernissen - zu erbringen. Wohlgleich
besteht kein Anspruch des Auftragnehmers zur Beauftragung dieser
Leistungen oder Ableitung einer Honorarerhöhung infolgedessen.

Sämtliche Beauftragungen stehen unter dem Vorbehalt der
Fördermittelzusage des Ministeriums und der Freigabe durch den
Investitionsausschuss des Bauherrn.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Teilnahmewettbewerbsunterlagen sind ausschließlich elektronisch
über die Vergabeplattform DTVP Deutsches Vergabeportal abzurufen.

Die Einreichung des Teilnahmeantrages ist ausschließlich digital
möglich. Bitte nutzen Sie dazu die Vergabeplattform.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die zwingenden Ausschlusskriterien gem. § 123 GWB und die
fakultativen Ausschlussgründe gem. § 124 GWB sind zu beachten. Das
Nichtvorliegen dieser Ausschlussgründe ist mit dem beiliegenden
Bewerberbogen zu bestätigen.

Nachweis gem. § 75 VgV 2016, vgl. III.2.1).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (gem. §45 Abs. 1 VgV):

Haftpflichtversicherung bei Personenschäden in Höhe von 3 000 000 EUR
und für sonstige Schäden in Höhe von 3 000 000 EUR. Die Zusage einer
Versicherungsgesellschaft zum Abschluss einer solchen Versicherung im
Auftragsfall ist zulässig. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis
der Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied getrennt zu führen.

Formlose Bankerklärung (nicht älter als vier Monate) zur allg.
Kreditwürdigkeit liegt gem. §45 Abs. 4 VgV vor.

Nachweis Gesamtumsatz (§45 Abs. 1 Nr. 1 VgV 2016) liegt vor.

Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages innerhalb der letzten 3
Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 1 und 3 VgV (Bereiche: Objektplanung
Gebäude, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Technische
Ausrüstung, Objektplanung Freianlagen) liegt vor.

Umsatz "Objektplanung Gebäude" mind. 250 000 EUR netto (Mittelwert
der letzten 3 Geschäftsjahre).

Umsatz "Fachplanung Technische Ausrüstung: AG 1 - 9" mind. 200 000
EUR netto (Mittelwert der letzten 3 Geschäftsjahre).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Nachweis zu vergleichbaren Leistungen (§46 Abs. 3 Nr. 1 VgV 2016)
liegt vor.

Der Nachweis einer vergleichbaren Leistung ist jeweils für die
Leistungsbilder Objektplanung Gebäude, Fachplanung
Tragwerksplanung, Fachplanung TA, Objektplanung Freianlagen,
Beratungsleistung Wärmeschutz, Beratungsleistungen Bauakustik und
Beratungsleistungen Raumakustik erforderlich. Für alle
Leistungsbilder gilt: Es werden auch vergleichbare Leistungen gewertet,
die bis zu 5 Jahre zurückliegen.

Objektplanung Gebäude - mindestens 1 Referenz:

Eine vergleichbare Leistung für Objekte des Bereichs Gesundheit/
Betreuung gem. Anlage 10 Objektliste HOAI 2013 als Neubaumaßnahme oder
Grundsanierung mit einer HZ >= IV,

Eine vergleichbare Leistung gem. Anlage 10 Objektliste HOAI 2013 mit
Bearbeitung von mind. 6 LPH (Bereich LPH 1 - 9); mind. jedoch LPH 8,

Eine vergleichbare Leistung für ein Bauvolumen von >= 3,0 Mio. EUR
(Baukosten KG 300 - 400, netto)

Eine vergleichbare Leistung für die Verwendung von Fördermitteln.

Fachplanung Tragwerksplanung - mindestens 1 Referenz:

Eine vergleichbare Leistung mit einer HZ >= III,

Eine vergleichbare Leistung mit Bearbeitung von mind. 4 LPH (Bereich:
LPH 1 - 6),

Eine vergleichbare Leistung für ein Bauvolumen von >= 2,5 Mio. EUR;
(Baukosten KG 300 - 400, netto).

Fachplanung Technische Ausrüstung - mindestens 1 Referenz:

Eine vergleichbare Leistung mit einer HZ >= II,

Eine vergleichbare Leistung mit Bearbeitung von mind. 6 LPH (Bereich:
LPH 1 - 9); mind. jedoch LPH 8,

Eine vergleichbare Leistung für ein Bauvolumen von >= 1,5 Mio. EUR;
(Baukosten KG 400, netto),

Eine vergleichbare Leistung mit der Planung von >= 5 von 8
Anlagengruppen.

Objektplanung Freianlagen - mindestens 1 Referenz:

Eine vergleichbare Leistung mit einer HZ >= III,

Eine vergleichbare Leistung mit Bearbeitung von mind. 6 LPH (Bereich:
LPH 1 - 9); mind. jedoch LPH 8.

Beratungsleistung Wärmeschutz - mindestens 1 Referenz:

Eine vergleichbare Leistung HZ >= III.

Beratungsleistung Bauakustik - mindestens 1 Referenz:

Eine vergleichbare Leistung HZ >= II,

Nachweis der persönlichen Leistungsfähigkeit der techn. Leitung (§46
Abs. 3 Nr. 6 VgV 2016) liegt vor,

Nachweis zum Personalbestand (§46 Abs. 3 Nr. 8 VgV 2016) liegt vor.

Aktuell mind. 4 festangestellte Mitarbeiter (Architekt/ Ingenieur oder
vergleichbar) in Vollzeit inkl. Büro-Inhaber/ -Geschäftsführer:

Bestätiguing der technischen Ausrüstung (§46 Abs. 3 Nr. 3 i. V. m.
§46 Abs. 3 Nr. 9 VgV 2016) liegt vor,

Nachweise zur Vergabe von Unteraufträgen (§46 Abs. 3 Nr. 10 VgV 2016)
liegen vor. Andere Unternehmer erfüllen die Mindeststandards für die
übernommene Leistung.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder
Verwaltungsvorschrift: Gem. § 75 VgV 2016 Abs. 1 und 2: Architekten/
Ingenieure.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Abschlagszahlungen des Honorars erfolgen gem. Projektfortschritt.

Bewerber-/ Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch mit
bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder
einer Bewerbergemeinschaft sind nicht zulässig und können zum.

Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften führen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/07/2019
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 26/07/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bei Unklarheiten oder generellen Rückfragen zum Verfahren können diese
bis spätestens zum 28.6.2019 (ausschließlich) schriftlich über die
Vergabeplattform oder an [5]VgV-AMEOS-Kiel-Neustadt@du-diederichs.de
gestellt werden.

Eine Beantwortung der Rückfragen erfolgt parallel an alle
interessierten Bewerber über diese Plattform. Die Bewerber sind
angehalten, sich eigenmächtig über ggf. dort bekannt gemachte Antworten
auf Bewerberfragen zu informieren. Die Beantwortung erfolgt
fortlaufend, entsprechend dem Eingang der Bewerberfragen, spätestens
bis zum 1.7.2019.

Für die Beantwortung von Bieterfragen im Verhandlungsverfahren eine
separate Frist festgelegt.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMRYWYZ
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 94
Kiel
24105
Deutschland
Telefon: +49 4319884640
E-Mail: [6]vergabekammer@wimi.landsh.de
Fax: +49 4319884702

Internet-Adresse: [7]www.schleswig-holstein.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines
Vertrages mit einemNachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann,
30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zurUnwirksamkeit des
Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss
oder im Falle derVeröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der EuropäischenUnion 30
Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:

der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt undgegenüber dem Auftraggeber nicht
unverzüglich gerügt hat,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bisz um Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/06/2019

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References

1. mailto:VgV-AMEOS-Kiel-Neustadt@du-diederichs.de?subject=TED
2. http://www.ameos.eu/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMRYWYZ/documents
4. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMRYWYZ
5. mailto:VgV-AMEOS-Kiel-Neustadt@du-diederichs.de?subject=TED
6. mailto:vergabekammer@wimi.landsh.de?subject=TED
7. http://www.schleswig-holstein.de/

 
 
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