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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-München - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061209514362447 / 272525-2019
Veröffentlicht :
12.06.2019
Angebotsabgabe bis :
09.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71315000 - Haustechnik
DE-München: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 111/2019 272525

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landeshauptstadt München, Baureferat
Friedenstraße 40
München
81671
Deutschland
E-Mail: [1]bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://my.vergabe.bayern.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]https://my.vergabe.bayern.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/1/tenderId/176714
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]https://my.vergabe.bayern.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Umbau von Bürogebäuden zur Unterbringung von Flüchtlingen in der
Klausenburger Straße Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2 und
3, Leistungsphasen 3-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI
Referenznummer der Bekanntmachung: H60b220019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Landeshauptstadt München beabsichtigt den Umbau von Bürogebäuden
zur Unterbringung von Flüchtlingen in der Klausenburger Straße.

Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen
(stufenweise) zu beauftragen:

Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2 und 3 gemäß Paragraph 53 ff.
HOAI, Leistungsphasen 3-9.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71315000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212
Hauptort der Ausführung:

Klausenburger Str. 2-6

81677 München
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Aufgabenstellung:

Die geplante Maßnahme umfasst die Nutzungsänderung und den damit
verbundenen Umbau des bestehenden Bürogebäudes in der Klausenburger
Straße 2-6, 81667 München zu einer Flüchtlingsunterkunft.

Bestand:

Der Gebäudekomplex mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 17 200 m^2
ist seit 2015 durch die Landeshauptstadt München angemietet und wird
teilweise bereits für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt. Beim
geplanten Bauvorhaben wird die oberirdische Bruttogeschossfläche von
ca. 12 350 m^2, davon ca. 8 050 m^2 Nutzfläche, bearbeitet.

Umbau zu Wohnen und Aufenthalt:

Im Rahmen der geplanten Baumaßnahme sollen die Obergeschosse komplett
auf den einheitlichen Standard zur Unterbringung von Flüchtlingen
umgebaut werden und als Gemeinschaftsunterkunft zur Verfügung stehen.
Im Zuge dessen werden die gebäudetechnischen Anlagen des gesamten
Gebäudes erneuert und auf jedem Geschoss gemeinschaftlich genutzte
Küchen, Waschräume und Sanitärbereiche neu hergestellt. Dies beinhaltet
eine Anpassung der vorhandenen Elektro-, Lüftungs-, Heizungs- und
Sanitärleitungen. Die bestehenden Büroräume werden teilweise mittels
Trockenbauwänden bzw. durch bauliches Verschließen der Verbindungstüren
in kleinere Nutzungseinheiten aufgeteilt. Abzüglich der
gemeinschaftlich genutzten Räume entsteht so auf einer Wohnfläche von
ca. 5 150 m^2 Wohnraum für max. 600 geflüchtete Personen.

Umbau zu Verwaltung und soziale/kulturelle Nutzung:

Im Erdgeschoss wird dem Sozialreferat etwa ein Drittel der vorhandenen
Fläche für die Verwaltung der Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung
gestellt. Die verbleibenden Räumlichkeiten der Erdgeschosszone sollen
einer kulturellen Nutzung zugeführt werden.

Außenanlagen:

Im Außenbereich sind neben Fahrradabstellplätzen vor allem Spielflächen
und Sitzmobiliar für die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft vorgesehen.

Brandschutz:

Das gesamte Gebäude wird außerdem brandschutztechnisch überprüft und an
den geforderten Stellen ertüchtigt. Im Zuge dessen sollen eine
Brandmeldeanlage, Sicherheitsbeleuchtung sowie ein Alarmierungssystem
installiert werden.

Planungsgrundlage

Die Leistungsphase 2 ist abgeschlossen und ist in allen Bestandsteilen
Grundlage zur Weiterführung der Planungsleistung ab Leistungsphase 3.
Die Ergebnisse aus der Vorplanung sowie der qualifizierten
Kostenschätzung müssen übernommen werden.

Beschreibung der Leistungen:

Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung nach Par. 53 ff. HOAI,
Lph. 2-9.

Anlagengruppen gemäß § 53 HOAI:

1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen (AWG),

2 Wärmeversorgungsanlagen (WVA),

3 Lufttechnische Anlagen (LTA).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 30/09/2019
Ende: 31/08/2026
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr
Bewerber grundsätzlich geeignet sind, als zur Abgabe eines Angebots
aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die Bewerber
auswählen, welche die unter Ziff. III.1.1. bis III.1.3 aufgeführten
Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird
der Auftraggeber eine Auswahlmatrix verwenden. Die Referenzangaben
werden auf der Grundlage der unter Ziff. III.1.3 genannten
Unterkriterien bewertet; Einzelheiten sind dem Bewerberbogen sowie der
Auswahlmatrix zu entnehmen. Bei der Bewertung der Referenzen werden
alle benannten Referenzen berücksichtigt, sofern sie wertbar sind und
soweit die Höchstzahl an zugelassenen Referenzen nicht überschritten
ist.

Erfüllen mehrere Bewerber an dem Teilnahmewettbewerb gleichermaßen die
Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl
entsprechend der Auswahlmatrix zu hoch, kann die Auswahl unter den
verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung.

Stufe 1: Leistungsphase 3 gem. § 55 HOAI

Stufe 2: Leistungsphase 4 gem. § 55 HOAI

Stufe 3: Leistungsphase 5 gem. § 55 HOAI

Stufe 4: Leistungsphase 6 gem. § 55 HOAI

Stufe 5: Leistungsphase 7 gem. § 55 HOAI

Stufe 6: Leistungsphase 8 gem. § 55 HOAI

Stufe 7: Leistungsphase 9 gem. § 55 HOAI

Zudem: Optionale Beauftragung besonderer Leistungen gemäß Anlage 15
HOAI.

Die Beauftragung weiterer Leistungen bzw. Stufen besteht als Option
ohne Anspruch darauf.

Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Angaben zur Vertragslaufzeit unter Punkt II.2.7 sind als vorläufige
Annahmen des Auftraggebers zu verstehen und stehen unter dem Vorbehalt
der Anpassung und Aktualisierung. Der 31.8.2026 bezieht sich auf das
Ende der Leistungsphase 9.

Aufgrund der kurzen Planungszeit müssen Leistungsphasen in Überlappung
erbracht werden.

Die Baugenehmigung muss bis spätestens 31.12.2019 vorliegen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bewerber hat mit der Bewerbung den Nachweis über seine berufliche
Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an
Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung
Versorgungstechik oder gleichwertig zu erbringen (Par. 75 Abs. 2 VgV).

Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem
Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen
gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des
Bewerbers gem. Par. 43 Abs. 1 VgV i. V. m. Par. 75 Abs. 3 VgV
nachgewiesen wird, dass der tatsächliche Leistungserbringer
(Projektleiter) und dessen Stellvertreter die an die natürliche Person
gestellten Anforderungen erfüllen. Bewerber oder verantwortliche
Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende
Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der
europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den
Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen
Voraussetzungen dann:

a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik
Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen
Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen
aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG
(geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder

b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre
Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben;

c) wenn gem. Art. 61 Abs.2 BayBO eine Bauvorlagenberechtigung vorliegt.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Eigenerkärung über den gemittelten Gesamtumsatz (netto) des
Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Par. 45
Abs. 1 Nr. 1 VgV). Die maximale Punktzahl wird bei einem
durchschnittlichen Gesamtumsatz größer 500 000 EUR erreicht (Wichtung 5
%);

2) Eigenerklärung des Bewerbers, dass im Auftragsfall der Nachweis
einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt
wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über
mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 500 000 EUR
für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten
Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu
gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag
Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem
muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der
o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle
einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen
nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers
bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen
beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des
Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom
Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen
eintritt.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Vorlage von maximal 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Büros
aus dem Referenzzeitraum 2014 Ende der Bewerbungsfrist, die anhand
folgender Kriterien bewertet werden (Par. 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV).
(Wichtung 90 %):

bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Sanierungs- bzw.
Umbaumaßnahme,

das Referenzprojekt wurde unter laufendem Betrieb abgewickelt,

das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Kosten der
Kostengr. 410+420+430 (DIN 276) in Euro brutto größer 1,0 Mio. EUR),

durch den Bewerber wurden mindestens die Anlagengruppen 1, 2 und 3
(gem. § 53 HOAI) erbracht,

durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 3-8 (gem. §
55 HOAI) erbracht,

derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die
Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen.

Die Referenzen sind in der Liste geeigneter Referenzen als Anlage zum
Bewerberbogen so darzustellen, dass anhand eine Bewertung anhand der o.
g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich
aus der Auswahlmatrix.

Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet:

Kontaktdaten des Auftraggebers mit Name des Ansprechpartners,
Anschrift, Telefonnummer und E-Mail; Beschreibung der erbrachten
Leistung; Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen.

Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertbarkeit einer Referenz ist
die Erbringung von mindestens einer der Leistungsphasen 3-8 im o. g.
Referenzzeitraum. Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die
gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss führt dies aber
nicht. Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht,
wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der
Beginn der Leistungsphase kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum
liegen.

Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3 Nr. 1 wird nur erreicht,
wenn die max. zulässige Anzahl an Referenzen die o. g. Kriterien voll
umfänglich erfüllen.

Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss,
sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.

2) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder
privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen
Referenzprojekte;

3) Eigenerklärung über die durchschnittliche jährliche
Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren (Par. 46 Abs. 3
Nr. 8 VgV). Die maximale Punktzahl wird bei einer durchschnittlichen
Gesamtmitarbeiterzahl größer 5 Personen erreicht. (Wichtung 5 %).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Siehe III.1.1)
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Siehe Vergabe-/Auftragsunterlagen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/07/2019
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB
vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den
Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren:

gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder

gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder

gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr
als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder
einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.

Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen und Nachweisen; die
Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform
([6]www.vergabe.bayern.de) eingestellt.

Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren
Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal
auszufüllen und zu speichern.

Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über
die Vergabeplattform ([7]www.vergabe.bayern.de) in Textform eingereicht
werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als
Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.

Zur Einreichung des Teilnahmeantrags muss auf der Plattform in einem
entsprechenden Fenster der Vor- und Nachname der Person, die die
Teilnahmeantragsabgabe erklärt, angegeben werden.

Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf
die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen.
Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerber der
Bietergemeinschaft separat auszufüllen.

Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise
gemäß Par. 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.

Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder
qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.

Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in
Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren
Verfahren nicht berücksichtigt.

Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der
Vergabeplattform([8]www.vergabe.bayern.de) unter:
[9]http://meinauftrag.rib.de/hilfe/index.html?teilnahmewettbewerbe.html
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer (§ 156 GWB): Regierung von Oberbayern, Vergabekammer
Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der
Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt
hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in
der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
spätestens bis zum Ablauf der Frist zu Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn
mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
LHM, Baureferat, Verwaltung und Recht
Friedenstraße 40
München
81671
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/06/2019

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References

1. mailto:bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de?subject=TED
2. https://my.vergabe.bayern.de/
3. https://my.vergabe.bayern.de/
4. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/176714
5. https://my.vergabe.bayern.de/
6. http://www.vergabe.bayern.de/
7. http://www.vergabe.bayern.de/
8. http://www.vergabe.bayern.de/
9. http://meinauftrag.rib.de/hilfe/index.html?teilnahmewettbewerbe.html

 
 
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