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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Offenburg - Planungsleistungen im Bauwesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061209460662238 / 272270-2019
Veröffentlicht :
12.06.2019
Angebotsabgabe bis :
08.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
71222000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71322000 - Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
71322400 - Planungsleistungen für Dämme
71355000 - Vermessungsarbeiten
71521000 - Baustellenüberwachung
DE-Offenburg: Planungsleistungen im Bauwesen

2019/S 111/2019 272270

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Regierungspräsidium Freiburg, Abt. 5 Umwelt, Referat 53.1, Dienstsitz
Offenburg
Wilhelmstraße 24
Offenburg
77654
Deutschland
Kontaktstelle(n): Regierungspräsidium Freiburg, Abt. 5 Umwelt,
Referat 53.1, Dienstsitz Offenburg
Telefon: +49 781-12471-1709
E-Mail: [1]sven.nendzynski@rpf.bwl.de
Fax: +49 781-12471-1700
NUTS-Code: DE134

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/rpf
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E56424731
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
wat Ingenieurgesellschaft mbH
Kleinoberfeld 5
Karlsruhe
76135
Deutschland
Kontaktstelle(n): wat Ingenieurgesellschaft mbH
Telefon: +49 721-9872-145
E-Mail: [4]b.buechele@wat.de
Fax: +49 721-9872-88
NUTS-Code: DE122

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.wat.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.subreport.de/E56424731
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

G.FI0303: Dammrückverlegung (DRV) und Revitalisierung der Elz bei
Emmendingen-Wasser und Strukturverbesserung oberhalb des Kollmarsreuter
Wehrs: Ingenieurleistungen.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71320000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Elz ist im Bereich der Stadt Emmendingen als Gewässer I. Ordnung
(GIO) im Zuständigkeitsbereich des Regierungspräsidiums Freiburg. Hier
soll süd-östlich von Emmendingen-Wasser bis zum Kollmarsreuter Wehr
über eine Gewässerlänge von ca. 1,5 km eine beidseitige
Dammrückverlegung (DRV) umgesetzt werden. Oberstrom hiervon zwischen
Kollmarsreuter Wehr und Eisenbahnbrücke soll auf ca. 0,5 km
Gewässerlänge innerhalb den bestehenden Dämmen eine Strukturmaßnahme
durchgeführt werden.

Im Bereich der DRV wird das Ziel einer Verbesserung der
Gewässerökologie hin zu einer naturnahen Gewässerstruktur im Sinne der
Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) verfolgt. Durch die DRV kann auch ein
wichtiger Beitrag zum Hochwasserschutz durch verbesserten Rückhalt
geleistet werden. Im Bereich der Strecke oberhalb des Wehres soll
vorrangig die Strukturdiversität erhöht werden.

Das Regierungspräsidium Freiburg beabsichtigt, die für die genannten
Maßnahmen erforderlichen Ingenieurleistungen zu beauftragen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71222000
71300000
71322000
71322400
71355000
71521000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE133
Hauptort der Ausführung:

Emmendingen, Ortsteil Wasser
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

II.2.4.1) Leistungsumfang:

Die Maßnahmenplanung umfasst einen unteren Abschnitt zwischen
Emmendingen-Wasser und dem Kollmarsreuter Wehr mit beidseitiger
Dammrückverlegung und naturnaher Gewässer- bzw. Ufergestaltung und
einen oberen Abschnitt zwischen dem Kollmarsreuter Wehr und der
Eisenbahnbrücke mit einer gewässerökologischen Strukturmaßnahme im
bestehenden Abflussprofil.

Für die Ingenieurleistungen ist eine stufenweise Beauftragung
beabsichtigt (vgl. auch Angaben zu Optionen in Ziffer II.2.11.1):

Stufe I (Grundauftrag): LP 1 bis 2

Stufe II (Option): LP 3 bis 4

Stufe III (Option): LP 5 bis 9

Der Leistungsumfang der zu vergebenden Ingenieurleistungen gliedert
sich in folgende Teilleistungen:

Pos. 1) Konkretisierung des Planungskonzepts mit skizzenhafter
Darstellung der zu untersuchenden Varianten der DRV und ökologischen
Gewässerentwicklung auf Grundlage der vorhandenen Bedarfsplanung,
Vorschlägen zur naturnahen Gewässergestaltung, hydraulischen
Vorüberlegungen usw.

Pos. 2) Objektplanung Ingenieurbauwerke Dammneubau links/rechts im
ca. 1,5 km langen Elzabschnitt der DRV unterhalb des Kollmarsreuter
Wehrs.

Pos. 2.1) Grundleistungen nach § 43 HOAI:

Pos. 2.1.1) LP 1 bis 2

Pos. 2.1.2) Optional: LP 3 bis 9.

Pos. 3) Optional: Besondere Leistung der örtlichen Bauüberwachung für
Ingenieurbauwerke nach HOAI Anlage 12.1.

Pos. 4) Objektplanung Freianlagen Naturnahe Gewässer- und
Ufergestaltung im Bereich zwischen den neuen bzw. bestehenden Dämmen
unter- und oberhalb des Kollmarsreuter Wehrs.

Pos. 4.1) Grundleistungen nach § 39 HOAI.

Pos. 4.1.1) LP 1 bis 2.

Pos. 4.1.2) Optional: LP 3 bis 9.

Pos. 5) Optional: objektübergreifende, integrierte Bauablaufplanung für
die gesamten Damm- und Umgestaltungsmaßnahmen (Besondere Leistung
Ing.-Bauwerke, LP 5).

Pos. 6) Optional: Mitwirkung im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung
(sofern über HOAI-Grundleistungen hinausgehend).

Pos. 7) Optional: Bauvermessung nach HOAI Anlage 1 Nr. 1.4.7 ohne LP 4:
Bauausführungsvermessung durch Baufirma.

Leistungen der Entwurfsvermessung, Geotechnik, Umweltplanung, Leitbild
Gewässerökologie, Hydraulische Berechnungen, grundwasserhydraulische
Berechnungen, SiGeKo nach BaustellV, Umweltbaubegleitung wurden oder
werden gesondert vergeben. Die zu vergebenden Leistungen sind mit
diesen Partnern abzustimmen.

Weitere Angaben zu Ziff. II.2.4.1) erfolgen im Dokument Ergänzende
Informationen zur Bekanntmachung (Bestandteil der Bekanntmachung) auf
der genannten Vergabeplattform.

II.2.4.2) Termine:

Für den Auftrag gelten folgende terminliche Rahmenvorgaben:

a) Geplanter Vertragsbeginn der zu vergebenden Ingenieurleistungen:
2.12.2019;

b) Anfangsabstimmungen und Konkretisierung Planungskonzept: bis 1.
Quartal 2020;

c) Vorplanung: 2.-3. Quartal 2020;

d) Entwurfs- und Genehmigungsplanung: bis Mitte 2021;

e) Ziel: Baubeginn 2023, Bauende spätestens 2025;

f) Innerhalb von 8 Wochen ab Vertragsbeginn ist vom Auftragnehmer ein
Terminplan für die LP 1 bis 4 vorzulegen, der die maßgebenden Vorgänge
und Abhängigkeiten der Planung bis zur Einreichung des
Genehmigungsantrags aufzeigt.

Die Terminvorgaben werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil, sofern
vom AG im Verhandlungsverfahren keine geänderten Terminvorgaben
mitgeteilt werden.

II.2.4.3) Erläuterung Vertragslaufzeit:

Die geplante Vertragslaufzeit (vgl. Ziff. II.2.7) berücksichtigt die
geplante Projektlaufzeit (Bauende 2025) plus Gewährleistungszeit.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 650 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/12/2019
Ende: 31/12/2029
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

II.2.9.1) Der Auftraggeber fordert nach § 42 (2) VgV nur die Bewerber
zur Abgabe eines Angebotes auf, die nach den Bedingungen dieser
Bekanntmachung ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen
worden sind. Der Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen (pdf-Datei)
kann von der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform heruntergeladen
werden.

II.2.9.2) Der Auftraggeber begrenzt nach § 51 (2) VgV die Anzahl der
Bewerber, die gemäß Ziff. II.2.9.1 nicht ausgeschlossen worden sind und
zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach den folgenden
Auswahlkriterien mit zugehöriger Gewichtung:

III.1.2.2 Spezifischer Jahresumsatz in den letzten 3 Jahren (Wichtung
10 Prozent),

III.1.2.3 Anzahl Mitarbeiter im Tätigkeitsfeld (Wichtung 10 Prozent),

III.1.3.2 Referenzen Bewerber (Wichtung 50 Prozent).

[davon: Ref. Nr. 1 = 10 Prozent, Ref. Nr. 2 = 10 Prozent, Ref. Nr. 3 =
10 Prozent, Ref. Nr. 4 = 10 Prozent, Ref. Nr. 5 bis 6 = insgesamt 10
Prozent];

Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei 3 Auftraggebern
(Wichtung 15 Prozent),

III.1.3.4 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (Wichtung 10
Prozent),

Gesamteindruck der Bewerbung (Wichtung 5 Prozent).

Für diese Auswahlkriterien werden jeweils bis zu 5 Punkte vergeben und
mit der genannten Wichtung gewertet. Nach dieser Wertung kann eine
Punktzahl von bis zu 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den
höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und
qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche
(geplante Mindestzahl: 3, und Höchstzahl: 5).

Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los (§ 75 (6)
VgV).

Der Bewertungsbogen Auswahlkriterien (pdf-Datei) kann von der in
Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform heruntergeladen werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

II.2.11.1) Optionale Planungsleistungen gemäß Nennung in II.2.4.1 Die
optionalen Leistungen der Stufe II (HOAI LP 3 bis 4) und III (HOAI LP 5
bis 9) werden in Abhängigkeit des Projektfortschrittes und der
Erbringung der vorangehenden Leistungsphasen sowie unter Vorbehalt der
Mittelbereitstellung für die Umsetzung vom Auftraggeber schriftlich
abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der optionalen
Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die
Beauftragung optionaler Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf
Teilleistungen zu beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr
weitergeführt wird, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt
nicht mehr erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der
erbrachten Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über
eventuelle zusätzlich erforderliche Leistungen erzielt wird.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die o. g. Ingenieurleistungen sind bzgl. technischer und terminlicher
Abhängigkeiten mit anderen Beteiligten abzustimmen; u. a. mit der
Umweltplanung (Artenschutz), mit der Geotechnik (z. B. bei Aushub
angetroffene Untergrundbedingungen/Aushubmaterialen), mit der Stadt
Emmendingen (z. B. Baustellenverkehr, Verfügbarkeit BE-Flächen), mit
Versorgungsträgern bzgl. Leitungsverlegungen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

III.1.1.1) Teilnahmeanträge und Angebote sind laut § 53 (1) VgV
mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV einzureichen. In diesem
Verfahren wird die in Ziff. I.3 benannte Vergabeplattform genutzt.
Teilnahmeanträge sind formlos mit einem rechtsverbindlich
unterzeichneten Antragsschreiben zu stellen. Die Unterzeichnung von
Anträgen und Dokumenten erfolgt durch den Eintrag des vollständigen
Vor- und Zunamens des Erstellers, bei Erfordernis, z.B. zur eindeutigen
Zuordnung bei Bietergemeinschaften, zusätzlich durch Ergänzung der
Unternehmensbezeichnung. Die Personen, die zur Unterzeichnung des
Antrags und zur Vertretung des Bewerbers in diesem Vergabeverfahren
ermächtigt sind, sind in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung
gemäß Ziff. III.1.1.3 und durch ergänzende Informationen zur
Berechtigung der Vertretung gem. Ziff. III.1.1.2 zu benennen;

III.1.1.2) Vorlage eines aktuellen Nachweises über die Eintragung in
einem Berufs- oder Handelsregister oder Nachweis der erlaubten
Berufsausübung auf andere Weise gemäß § 44 (1) VgV (ausgestellt nach
dem 1.1.2019, in der Regel durch Auszug aus dem Handelsregister; bei
ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen
Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger Übersetzung; bei
Unternehmen, die nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o. ä.
verpflichtet sind, durch Eigenerklärung). Aus dem Nachweis müssen die
Rechtsform und die Berechtigung der Person(en) für die
rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags und der verlangten
Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen;

III.1.1.3) Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nicht-Vorliegens
von Ausschlussgründen wird nach § 48 (3) VgV eine Einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß § 50 VgV verlangt; wahlweise
können die in der EEE enthaltenen Erklärungen und Angaben als
Eigenerklärungen eingereicht werden. Die EEE wird als Vorlage
(xml-Format) vom Auftraggeber zusammen mit weiteren Unterlagen
elektronisch bereitgestellt. Die EEE ist in elektronischer Form
auszufertigen, mit dem vollständigem Vor- und Zunamen des Erstellers zu
versehen und mit dem Teilnahmeantrag über die in Ziff. I.3 genannte
Vergabeplattform elektronisch einzureichen (Datei/Ausdruck vorzugsweise
im pdf-Format).

Ergänzend zur EEE und den darin geforderten Erklärungen und Angaben
werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in dieser
Bekanntmachung genannt sind;

III.1.1.4) Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle
Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes
Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die
Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus (§§ 47 (3) und 53 (9) VgV). Im
Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag
eine entsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich
unterzeichnete Erklärung in elektronischer Form einzureichen
(Datei/Ausdruck vorzugsweise im pdf-Format). Vor Vergabe / im
Auftragsfall ist die Erklärung auf Anforderung im Original vorzulegen;

III.1.1.5) Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist die
Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß Ziff. III.1.1.3 für
jedes Mitglied einzeln vorzulegen (§ 47 (4) VgV);

III.1.1.6) Bei beabsichtigter Vergabe eines Unterauftrags wird mit dem
Teilnahmeantrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt, welche Teile und
Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als Unterauftrag zu
vergeben (§ 46 (3) Nr. 10 VgV). In diesem Fall ist vom beabsichtigten
Unterauftragnehmer die EEE gemäß Ziff; III.1.1.3 separat in
elektronischer Form vorzulegen (§ 47 (2) VgV);

III.1.1.7) Verpflichtungserklärungen nach § 47 (1) VgV der Unternehmer,
an die ein Unterauftrag vergeben werden soll, werden von den Bewerbern
verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und sind
spätestens mit dem Angebot elektronisch vorzulegen;

III.1.1.8) Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall sind die vorstehend
genannten Nachweise und Erklärungen auf Anforderung im Original
vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

III.1.2.1) Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1,5
Mio. EUR für Personenschäden und von 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden.
Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der
Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung
zugesagt ist. Der Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur
Angebotsabgabe aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot
vorzulegen;

III.1.2.2) Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz und
den spezifischen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den
letzten 3 Geschäftsjahren (bevorzugt als formlose Eigenerklärung; bei
deren Vorliegen kann auf die Angaben zum Umsatz in der EEE gemäß Ziff.
III.1.1.3 verzichtet werden);

III.1.2.3) Erklärung nach § 46 (3) Nr. 8 VgV, aus der die Zahl der
Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche
Beschäftigtenzahl und die Beschäftigtenzahl im Tätigkeitsbereich des
Auftrags in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist (bevorzugt als
formlose Eigenerklärung; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zu
den Beschäftigten in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

III.1.3.1) Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der
Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt
(Projektleiter [PL], stellvertretender Projektleiter [SPL],
Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung) und der Funktion beim
Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur
Berufsqualifikation mit zugehörigem Nachweis verlangt (z. B.
Diplomzeugnis, siehe auch Ziff. III.2.1). Ziff. III.1.3.3 ist zu
beachten;

III.1.3.2) Nachweis geeigneter Referenzen des Bewerbers nach § 46 (3)
Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen in den letzten höchstens 10
Jahren vor Bekanntmachungsdatum, die ganz oder teilweise den
anstehenden Aufgaben entsprechen (Beachtung nachfolgend aufgeführter
Mindeststandards).

Referenzen können entweder vom Bewerber selbst (bei
Bewerbergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von einem im
aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmer im Rahmen der
Eignungsleihe (§ 47 VgV) erbracht werden.

Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert:
Projektbezeichnung, anrechenbare Baukosten, Auftragnehmer, Auftraggeber
mit Ansprechpartner und Kontaktadresse mit Telefonnummer,
Ausführungsort, Objekttyp und -größe, erbrachte Leistungen bzw.
Leistungsphasen, Honorarzone, Zeitraum der Leistungserbringung (für
abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Insgesamt können maximal
sechs Referenzen angegeben und gewertet werden; sie untergliedern sich
wie folgt:

a) Zwei Referenzen als Mindestreferenzen (Ref. Nr. 1 und 2), die in
besonderem Maße geeignet sind, das mit den anstehenden Aufgaben
vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers in den LP 1-4
darzustellen und die Einhaltung der Mindeststandards für die
Eignungskriterien nachzuweisen. Diese Referenzen werden einer
differenzierten Bewertung unterzogen. Hierzu können zusätzlich zu den
geforderten Referenzangaben im Bewerbungsformular Eignungskriterien
beschreibende Darstellungen auf maximal jeweils 2 DIN-A4-Seiten
eingereicht werden (Gestaltung freigestellt);

b) Zwei Referenzen (Ref. Nr. 3 und 4) analog zu Ref. 1 und 2, die die
Umsetzung vergleichbarer Maßnahmen in den LP 5-8 darstellen;

c) Weitere maximal 2 Referenzen (Ref. Nr. 5 und 6, ohne Nr. 1 bis 4)
mit den o. a. Referenzangaben im Bewerbungsformular
Eignungskriterien;

d) Die Referenzen Nr. 1 bis 4 können aus einem Projekt oder mehreren
vergleichbaren Projekten stammen (mehrfache Wertung eines Projektes
unter unterschiedlichen fachlichen Aspekten möglich). Die
Referenzprojekte Nr. 5 und 6 müssen sich von den Referenzprojekten Nr.
1 bis 4 unterscheiden (Wertung als weitere Projekte im fachlichen
Gesamtspektrum).

Weitere Angaben siehe Dokument Ergänzungen zur Bekanntmachung.

III.1.3.3) Nachweise geeigneter Referenzen des Projektleiters und des
stellvertretenden Projektleiters nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über
ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anstehenden
Aufgaben entsprechen, werden erst mit der Abgabe des Angebotes
gefordert und mit dem Angebot gewertet;

III.1.3.4) Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV zu den
Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick
auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit,
Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und
Dokumentation (in der Regel durch Eigenerklärung, ggf. ergänzend
Bescheinigung einer Zertifizierungsstelle).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.2 (Referenzen Bewerber):

Vergleichbare Erfahrungen mit Planungs- und Bauüberwachungsleistungen
für Dammbau- und Gewässerökologiemaßnahmen. Für die Wertung als
geeignete Referenzen gelten folgende Mindeststandards, die aus den
Angaben des Bewerbers zu den Referenzen eindeutig hervorgehen müssen:

a) Bei abgeschlossenen Projekten mindestens Abschluss LP 8 nach dem
01.05.2009 oder bei laufenden Projekten mindestens Abschluss LP 7
(erfolgte Vergabe) zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist;

b) Mindestens ein Referenzprojekt (Ref. Nr. 1) für Objektplanung
Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI für Neubau oder Ertüchtigung
Hochwasserschutzdamm, mind. Honorarzone II, LP 1 bis 4, anrechenbare
Kosten netto mind. 1,0 Mio. EUR, Dammhöhe mind. 1,5 m;

c) Mindestens ein Referenzprojekt (Ref. Nr. 2) für Objektplanung einer
ökologischen Gewässerumgestaltung eines Fließgewässers
(Strukturmaßnahme entsprechend WRRL) nach § 39 oder 43 HOAI, mind.
Honorarzone II, LP 1 bis 4, Gewässerlänge mind. 0,5 km;

d) Referenzprojekt (Ref. Nr. 3) für Objektplanung Ingenieurbauwerke
nach § 43 HOAI für Neubau oder Ertüchtigung Hochwasserschutzdamm, mind.
Honorarzone II, LP 5 bis 8 in Kombination mit örtl. Bauüberwachung,
anrechenbare Kosten netto mind. 1,0 Mio. EUR, Dammhöhe mind. 1,5 m;

e) Referenzprojekt (Ref. Nr. 4) für Objektplanung einer ökologischen
Gewässerumgestaltung eines Fließgewässers (Strukturmaßnahme
entsprechend WRRL) nach § 39 oder 43 HOAI, mind. Honorarzone II, LP 5
bis 8, bei Ingenieurbauwerk in Kombination mit örtl. Bauüberwachung,
Gewässerlänge mind. 0,5 km;

f) Weitere vglb. Referenzen Nr. 5 bis 6 aus den Bereichen
Dammbau/Dammertüchtigung/Dammrückverlegung und/oder ökologische
Gewässerumgestaltung;

g) Die Referenzen Nr. 1 bis 6 sind vom Bewerber (bei
Bietergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von dessen im
aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmern zu erbringen. Dabei sind
nur eigene Leistungen anzuführen, d. h. solche, die vom Bewerber oder
von dessen im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmern erbracht
wurden;

h) Die Referenzen Nr. 1 bis 6 müssen in Summe das gesamte vorgenannte
Spektrum vergleichbarer Leistungen für Ingenieurbauwerke (Dammbau)
und/oder Freianlagen (ökologische Gewässerumgestaltung) und die
geforderten Leistungsphasen (LP 1 bis 8) abdecken.

Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.3 (Referenzen Projektleiter und
stellvertretender Projektleiter):

Referenzen für den Projektleiter und den stellvertretenden
Projektleiter werden erst mit Angebotsabgabe gefordert und auch erst
mit dem Angebot gewertet. Diese Referenzen sind im Teilnahmewettbewerb
noch NICHT einzureichen.

Allgemein werden nachstehende Anforderungen als vorläufige Information
benannt, die Spezifizierung und die Vorgabe zur vorzulegenden Form
erfolgen mit der Angebotsaufforderung an die nach Ziff. II.2.9.2
ausgewählten Bewerber.

Vom Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter werden mit
Angebotsabgabe geeignete Referenzen wie folgt erwartet: Vergleichbare
Erfahrungen mit Planungs- und/oder Bauüberwachungsleistungen für
Dammbaumaßnahmen und gewässerökologische Umgestaltungsmaßnahmen.
Mindestens ein Projekt in verantwortlicher Position für die
Objektplanung LP 1-4 und/oder LP 5-8 und/oder örtliche Bauüberwachung.
Die Referenzen des Projektleiters und stellvertretenden Projektleiters
müssen in Summe vglb. Erfahrungen in den genannten Bereichen (LP 1-4
und LP 5-8 und örtliche Bauüberwachung für Dammbau und
gewässerökologische Umgestaltung) abdecken.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

III.2.1.1) Für die Erbringung der Leistung des verantwortlichen
Projektleiters wird eine Berufsqualifikation als Ingenieur, Architekt
oder vergleichbar im Sinn der §§ 75 (1) und (2) VgV gefordert. § 75 (3)
VgV gilt entsprechend. Ein Nachweis der Berufszulassung für die
verantwortliche Person ist vorzulegen (z.B. Diplomzeugnis, Eintrag in
ein Berufsregister). Juristische Personen und Gesellschaften haben die
Stellung der Person anzugeben, für welche ein Nachweis beigefügt ist,
sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung
durch diese Person (siehe auch Erklärung zum Personal gemäß
Ziff.III.1.3.1). Bei Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für
ein Mitglied beizufügen;

III.2.1.2) Änderungen im Hinblick auf das vom Bewerber benannte
Schlüsselpersonal (Projektleiter und stellvertretender Projektleiter)
und die Verteilung der Funktionen sind nach der Zuschlagserteilung nur
mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Dies betrifft auch die
Beauftragung anderer Nachunternehmer.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

III.2.2.1) Zusätzliche Vertragsbedingungen zum Landestariftreue- und
Mindestlohngesetz Baden-Württemberg (LTMG-BW);

III.2.2.2) Ein Vertragsmuster mit allgemeinen und besonderen
Vertragsbedingungen wird mit den Vergabeunterlagen im Zuge des
Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/07/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 12/08/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

VI.3.0) Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung
gestellten Vergabeunterlagen und Informationsunterlagen zum
Vergabeverfahren sind auf der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform
frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Unterlagen auf
der Vergabeplattform werden hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer
Auskünfte zum Vergabeverfahren nach Bedarf fortlaufend ergänzt.
Interessenten können sich auf der Vergabeplattform registrieren und
werden dann automatisch über Ergänzungen/Änderungen informiert. Nicht
registrierte Interessenten müssen sich auf der Vergabeplattform
eigenständig über evtl. Änderungen informieren.

Zu den auf der Vergabeplattform bereitgestellten Unterlagen gehören zum
Zeitpunkt der Auftragsbekanntmachung:

I) Informationsunterlagen zum Vergabeverfahren:

00) Übersicht Unterlagen Teilnahmewettbewerb (pdf-Datei);

01) Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung (pdf-Datei);

02) Projektinformationen: Bedarfsplanung RP Freiburg, Stand Juni 2018
(pdf-Datei).

II) Vergabeunterlagen zum Vergabeverfahren:

03) Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE): Dateivorlage im
xml-Format; Link zu EEE-Dienst zum Ausfüllen der EEE:
[7]https://uea.publicprocurement.be/filter?lang=de;

04) Bewerbungsformular Eignungskriterien (xlsx-Datei);

05) Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen (pdf-Datei);

06) Bewertungsbogen Auswahlkriterien (pdf-Datei).

Die Formulare der Auflistung Nr. 03 (EEE) und 04 (Bewerbungsformular
Eignungskriterien) sind vom Bewerber auszufüllen und über die
Vergabeplattform elektronisch einzureichen.

Weitere Vergabeunterlagen werden später mit der Angebotsaufforderung im
Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören
insbesondere:

01) Leistungsbeschreibung mit Kalkulationsangaben;

02) Zuschlagskriterien;

03) Vertragsbedingungen.

Weitere Angaben zu Ziff. VI.3) erfolgen im Dokument Ergänzende
Informationen zur Bekanntmachung (Bestandteil der Bekanntmachung) auf
der genannten Vergabeplattform.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Telefon: +49 721-926-8730
E-Mail: [8]vergabekammer@rpk.bwl.de
Fax: +49 721-926-3985

Internet-Adresse:
[9]https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung
(GWB) zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen:

§ 160 GWB Einleitung, Antrag:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Telefon: +49 721-926-8730
E-Mail: [10]vergabekammer@rpk.bwl.de
Fax: +49 721-926-3985

Internet-Adresse:
[11]https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/06/2019

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References

1. mailto:sven.nendzynski@rpf.bwl.de?subject=TED
2. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/rpf
3. https://www.subreport.de/E56424731
4. mailto:b.buechele@wat.de?subject=TED
5. http://www.wat.de/
6. https://www.subreport.de/E56424731
7. https://uea.publicprocurement.be/filter?lang=de
8. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
9. https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx
10. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
11. https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx

 
 
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