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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Koblenz - Elektronische und elektrische Ersatzteile für Militärfahrzeuge
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061010324860420 / 270469-2019
Veröffentlicht :
10.06.2019
Angebotsabgabe bis :
09.07.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Unbestimmt
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
35422000 - Elektronische und elektrische Ersatzteile für Militärfahrzeuge
DE-Koblenz: Elektronische und elektrische Ersatzteile für Militärfahrzeuge

2019/S 110/2019 270469

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Richtlinie 2009/81/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der
Bundeswehr
Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Kontaktstelle(n): BAAINBw K2.2
Zu Händen von: ORRín Kerstin Windhäuser
56073 Koblenz
Deutschland
E-Mail: [1]BAAINBwK2.2@Bundeswehr.Org
Fax: +49 261-400-14222

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:
[2]http://www.evergabe-online.de/

Elektronischer Zugang zu Informationen:
[3]http://www.evergabe-online.de/

Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen:
[4]http://www.evergabe-online.de/

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen
für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Bundesamt für
Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr E1.3
Angebotssammelstelle
Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
56073 Koblenz
Deutschland
E-Mail: [5]baainbwe1.3-angebotssammelstelle@bundeswehr.org
Fax: +49 26140013960
Internet-Adresse: [6]http://www.evergabe-online.de/
I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
NDV Wärmebildzielgeräte für SPz MARDER 1
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Siehe Verzeichnis der Empfängeranschriften

NUTS-Code DED2E
II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Der Auftrag beinhaltet die Beschaffung eines neuen Wärmebildzielgerätes
für den Schützenpanzer (SPz) MARDER 1 im Rahmen der
Nutzungsdauerverlängerung (NDV) bis zum Jahr 2025.
Ein Wärmebildzielgerät hat die Aufgabe, dem Richtschützen und
Kommandanten des SPz MARDER 1 das Beobachten, Aufklären und Bekämpfen
von Zielen bei eingeschränkter Sicht (z. B. Dunkelheit) zu ermöglichen.
Es besteht aus den wesentlichen Komponenten Infrarotbetrachtungsgerät,
Optikausblickkopf, externe Einblickbaugruppe, Bediengerät und einer
Elektronikbaugruppe.
Das aktuelle Wärmebildzielgerät WBG X weist Obsoleszenzen auf, die eine
Versorgung mit Ersatzteilen sowie die Instandsetzung gebrauchter
defekter Geräte ausschließen.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

35422000
II.1.7)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an
Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen
Unterauftragnehmer und die Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei
Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Lieferung von 260 Umrüstsätze Wärmebildzielgerät inklusive der
dazugehörigen Umbauanleitung sowie Ausbildlungsmittel.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Siehe Vergabeunterlagen
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Vergabeunterlagen
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:
Gesamtschuldnerische Haftung mit einem bevollmächtigten Vertreter
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung,
insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
Formlose Eigenerklärung, dass nur Personen mit der
Auftragsdurchführung betraut werden, bei denen eine
Sicherheitsüberprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG)
durchgeführt wurde bzw. bis zum 31.3.2020 wird (siehe Ziffer III.1.5),
Formlose Eigenerklärung, dass für die elektronische Kommunikation auf
Aufforderung des Auftraggebers das Verschlüsselungsprogramm Chiasmus
genutzt wird,
Der Bewerber muss in einer formlosen Eigenerklärung bestätigen, dass
für die Abwicklung der Verträge und die Kommunikation mit dem
Auftraggeber nur Personal vorgesehen ist, das die deutsche Sprache in
Wort und Schrift beherrscht.
III.1.5)Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
Bewerber, die noch keine Sicherheitsüberprüfung absolviert haben,
können die Sicherheitsbescheinigung erlangen bis: 28.2.2020
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage

Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu
deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung
in ein Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: (1) Der Bewerber hat das
Bewerber-/Bieterunternehmen mit Firma und Anschrift sowie Angabe eines
für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und
Faxnummer zu bezeichnen.
(2) Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag Angaben zur
Eigentümerstruktur zu machen.
(3) Der Bewerber muss einen aktuellen Auszug aus dem Handelsregister,
nicht älter als ein Jahr gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang
der Teilnahmeanträge in Ziffer IV. 3.4) dieser Bekanntmachung
einreichen.
(4) Der Bewerber muss eine Kopie der Haftpflichtversicherungspolice in
Höhe von mindestens 10 000 000,00 EUR dem Teilnahmeantrag beifügen.
(5) Der Bewerber muss eine unterschriebene Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen zwingender oder fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§
123, 124 GWB (Formular BAAINBw-B-V 034) vorlegen.
(6) Der Bewerber muss eine unterschriebene Eigenerklärung zum Schutz
von Verschlusssachen durch den Bewerber/Bieter bei Aufträgen nach § 104
Abs. 3 GWB (Formular BAAINBw-B-V 031) einreichen.
(7) Der Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung muss das Formular
BAAINBw-B-V 047, ausgefüllt und von allen Mitgliedern der
Bietergemeinschaft unterschrieben, vorlegen.
(8) Der Bewerber bestätigt durch formlose Eigenerklärung, dass er die
gesetzlichen Pflichten aus dem Mindestlohngesetz (MiLoG), insbesondere
§ 20 MiLoG, einhält, soweit er zur Erfüllung von Verpflichtungen aus
der geschäftlichen Verbindung mit dem Auftraggeber Arbeitnehmer
beschäftigt, die unter den Geltungsbereich des MiLoG fallen.

(9) Der Bewerber muss in einer formlose Eigenerklärung dokumentieren,
dass er über eine zur kaufmännischen Auftragsdurchführung geeignete
Betriebsstätte verfügt. Unter kaumännische Betriebstätte ist jede feste
Geschäftseinrichtung oder Anlage zu verstehen, die der Tätigkeit eines
Unternehmens dient. Als Betriebsstätten sind insbesondere die Stätte
der Geschäftsleitung, Zweigniederlassungen, Geschäftsstellen,
Werkstätte, Warenlager und Verkaufsstellen zu verstehen. Die Formulare
stehen zum Download unter [7]www.baainbw.de/Vergabe/Unterlagen zur
Angebotsabgabe bereit. Unterlagen in einer anderen als der Deutschen
Sprache ist eine Übersetzung beizufügen.

Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu
deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung
in ein Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: (1) Der Bewerber hat die Unterauftragnehmer mit
Firma und Anschrift zu nennen.
(2) Der Bewerber hat einen aktuellen Auszug des Unterauftragnehmers aus
dem Handelsregister, nicht älter als ein Jahr gerechnet ab dem
Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge in Ziffer IV.3.4.)
dieser Bekanntmachung vorzulegen.
(3) Der Bewerber hat eine unterschriebene Eigenerklärung des
Unterauftragnehmers zum Nichtvorliegen zwingender oder fakultativer
Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (Formular BAAINBw-B-V 034)
einzureichen.
(4) Der Bewerber hat eine unterschriebene Eigenerklärung zum Schutz von
Verschlusssachen durch Unterauftragnehmer bei Aufträgen nach § 104 Abs.
3 GWB (Formular BAAINBw-B-V 032) vorzulegen.

(5) Der Bewerber reicht eine formlose Eigenerklärung des
Unterauftragnehmers ein, dass der Unterauftragnehmer die gesetzlichen
Pflichten aus dem Mindestlohngesetz (MiLoG), insbesondere § 20 MiLoG,
einhält, soweit er zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der
geschäftlichen Verbindung mit dem Auftraggeber Arbeitnehmer
beschäftigt, die unter den Geltungsbereich des MiLoG fallen. Die
Formulare stehen zum Download unter
[8]www.baainbw.de/Vergabe/Unterlagen zur Angebotsabgabe bereit.
Unterlagen in einer anderen als der Deutschen Sprache ist eine
Übersetzung beizufügen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: (1) Der Beweber muss durch formlose
Eigenerklärung zum Nachweis seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
seinen Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (mindestens einen
Jahresgesamtumsatz von 20 000 000,00 EUR) sowie den Umsatz für
Leistungen, die dem Auftragsgegenstand (bezogen auf optronische
Sichtmittel im militärischen Bereich) vergleichbar sind (mindestens
einen Jahresgesamtumsatz von 20 000 000,00 EUR), erklären.
(2) Der Bewerber muss einen Nachweis mit Teilnahmeantrag vorlegen, der
einen Bonitätsindex der Creditreform unter 250 Punkte oder eines
vergleichbaren Rankings bescheinigt.
Hinweis: Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen
und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
(Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/
Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet
des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen
bestehenden Verbindungen (sog. Eignungsleihe). Zum Nachweis der Eignung
hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen
und die in in Ziffer III.2.2) dieser Bekanntmachung genannten
Angaben/Erklärungen/Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang
vorzulegen, in dem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem
Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte
mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur
Verfügung steht. Hierfür ist eine durch den Dritten unterzeichnete
Verpflichtungserklärung vorzulegen. Ausländischen Bewerbern wird die
Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen
verlangt werden, sagt der Bewerber zu, Nachweise auf Verlangen
spätestens vor Zuschlagserteilung formlos vorzulegen. Der Auftraggeber
behält sich vor, eine Wirtschaftsauskunft/einen
Gewerbezentralregisterauszug über den Bewerber einzuholen.

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)
III.2.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der
Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
1) Der Bewerber muss die Befähigung zur Projektdurchführung durch
formlose Eigenerklärung nachweisen. Dazu sind in einem Organigramm,
mindestens die Projektleitung, Konstruktion, Produktion,
Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Qualitätssicherung, mit den
Personalumfängen und deren Qualifikation darzustellen. Dabei müssen die
Anforderungen an optronische Sichtmittel zur Aufklärung und Bekämfung
mitberücksichtigt werden.
2) Der Bewerber muss mit den konstruktiven Rahmenbedingungen für optro-
nische Sichtmittel/Zielgeräte für landbasierte Waffensysteme vertraut
sein. Dies ist durch mindestens ein Referenzprojekt mit der Bundeswehr
oder anderen euro- päischen Streitkräften nachzuweisen, in dem bereits
vorhandene, obsolete optro- nische Sichtmittel/ Zielgeräte eines
Waffensystems ersetzt wurden oder durch eine Neukonstruktion von
optronischen Sichtmitteln/ Zielgeräte (z.B. für adaptierbare
Waffenstationen) die Fähigkeiten erweitert wurden.
Folgende Angaben sind pro Referenz zu machen:
Kurze Darstellung der Referenztätigkeit, Vertragsnummern,
Leistungsort, Leistungszeitraumes, eingesetztes Personals (Anzahl und
Qualifikation), Auftragswerts (ca. Angaben bzw. Größenordnungen
ausreichend),
Darstellung der (Teil-)Aufgaben des Unternehmens im jeweiligen
Referenzprojekt/-auftrag und ggf. dessen Einbindung in das
Gesamtprojekt,
Benennung eines Ansprechpartners beim Referenzgeber mit Name, Adresse
und Telefonnummer.
3) Der Bewerber muss durch den Entwurf eines Projektzeitplans inklusive
Statusbesprechungen nachweisen, dass er in der Lage ist die für die
NDV-Maßnahme erforderlichen Leistung bis Ende 2022 durchzuführen. Im
Rahmen dessen sind die Lieferzeiten und die Bearbeitung der
Projektelemente aufzunehmen.
4) Der Bewerber muss über eine Projektorganisation für dieses
spezifische Projekt verfügen. Zum Nachweis benennt er alle wichtigen
Funktionen mit Ansprechpartner und dessen Qualifikation. Im Rahmen der
Projektorganisation muss das Personal Kenntnisse auf Systemebene,
Kenntnisse über die Konstruktion von optronischen Sichtmitteln,
Kenntnisse über die Bundeswehranforderungen im Bereich Dokumentation,
Arbeitsschutz und Umweltschutz haben.
5) Der Bewerber muss über explizite Ansprechpartner für den Bereich der
Arbeitssicherheit und Umweltschutz verfügen. Zum Nachweis sind die
Ansprechpartner mit deren Qualifikation durch formlose Erklärung zu
benennen.
6) Der Bewerber muss die Genehmigung nach dem KrWaffKontrG mit
Teilnahmeantrag vorlegen (Hinweis: Genehmigungen nach dem KrWaffKontrG,
die im Rahmen eines Bundeswehrauftrages notwendig werden, sind
regelmäßig vom Auftragnehmer schriftlich beim Bundesministerium der
Verteidigung BMVg A II 1 unter Beachtung der zweiten
Durchführungsverordnung zu beantragen). Im Weiteren ist den Nachweis
der Genehmigung des BAFA oder einer vergleichbaren ausländischen
Behörde, Waffen zu lagern und instand zu setzen und/oder transportieren
zu dürfen nach den Bestimmungen des KWKG, des AWG bzw. Dual
use-Verordnung vorzulegen und zu bestätigen, dass alle
Waffensysteme/Baugruppen nach den Bestimmungen des KWKG/AWG
dokumentiert werden.
7) Der Bewerber muss durch formlose Erklärung bestätigen, dass er über
hinreichende Infrastruktur, Arbeitsplätze, Werkzeuge, Vorrichtungen und
geeignetes Personal verfügt, um die in Ziffer II.1.5 benannten
Leistungsbedingungen zu erfüllen.
8) Der Bewerber muss gemäß DIN EN ISO 9001:2008 oder 9001:2015
zertifiziert sein und fügt seinem Teilnahmeantrag 1 Kopie eines
gültigen Zertifikats bei. Ferner bestätigt der Bewerber durch formlose
Eigenerklärung alle AQAP-Vorgaben einzuhalten.
9)Der Bewerber muss durch formlose Erklärung bestätigen, dass das von
ihm für Herstellung der optronischen Sichtmittel/Zielgeräte vorgesehene
Personal über eine ausreichend qualifizierte Berufserfahrung verfügt.
10) Der Bewerber muss durch formlose Eigenerklärung bestätigen, dass er
keine International Traffic in Arms Regulations- Komonenten
(ITAR-Komponenten)im Rahmen dieses Auftrags verwenden wird.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards
Eignungsleihe siehe zuvor

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten von
Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
(1) Der Bewerber muss die Genehmigung nach dem KrWaffKontrG mit
Teilnahmeantrag für den Unterauftragnehmer vorlegen (Hinweis:
Genehmigungen nach dem KrWaffKontrG, die im Rahmen eines
Bundeswehrauftrages notwendig werden, sind regelmäßig vom Auftragnehmer
schriftlich beim Bundesministerium der Verteidigung BMVg A II 1 unter
Beachtung der zweiten Durchführungsverordnung zu beantragen). Im
Weiteren ist den Nachweis der Genehmigung des BAFA oder einer
vergleichbaren ausländischen Behörde, Waffen zu lagern und instand zu
setzen und/oder transportieren zu dürfen nach den Bestimmungen des
KWKG, des AWG bzw. Dual use-Verordnung vorzulegen und zu bestätigen,
dass alle Waffensysteme/Baugruppen nach den Bestimmungen des KWKG/AWG
dokumentiert werden.
(2) Der Bewerber fügt eine Kopie des aktuellen Zertifikats des
Unterauftragnehmers gemäß DIN EN ISO 9001:2008 dem Teilnahmeantrag bei.
Ferner bestätigt der Unterauftragnehmer durch formlose Eigenerklärung
alle AQAP-Vorgaben einzuhalten.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem
bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die
in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen
Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Q/K2BC/KA052/HA042
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
9.7.2019 - 14:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können
Deutsch.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das
aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Der formlose Teilnahmeantrag ist mit allen seinen Anlagen in 3-facher
Ausführung (ein Original und 2 Kopien) in deutscher Sprache
einzureichen.
Die Übermittlung hat schriftlich in einem verschlossenen
Behältnis/Umschlag ausschließlich an die in Abschnitt I.1 i. V. m.
Anhang A.III genannte Stelle zu erfolgen und ist unter expliziter
Angabe des Aktenzeichens wie folgt zu kennzeichnen: nicht öffnen EU
Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren; Bearbeitungsnummer:
Q/K2BC/KA052/HA042; Schlusstermin: 9.7.2019, 14.00 Uhr
Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge werden nicht
berücksichtigt!!! Die Bewerber haben zu beachten, dass der
Teilnahmeantrag unterzeichnet ist. Der Teilnahmeantrag ist entweder von
allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten
Vertreter zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter
unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft beizufügen.
Die Einreichung von Unterlagen in elektronischer Form (virengeprüfte
und -freie Datenträger: CD, DVD) ist zulässig. Dies gilt jedoch nur für
die Anteile des Teilnahmeantrages, die nicht unterzeichnet werden
müssen und für Kopien. Die elektronischen Kopien sind in einem
nicht-bearbeitbaren Format (z. B. geschützte, jedoch druckbare Dateien)
bereitzustellen. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert der
Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, dass die Inhalte der
elektronischen Kopien vollumfänglich und mit den eingereichten
Originalen uneingeschränkt identisch sind.
Hinweis: Die Leistungsbeschreibung wird dem Bewerber mit Aufforderung
zur Abgabe eines Angebotes zur Verfügung gestellt.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Bundeskartellamt
Villemomblerstraße 76
53123 Bonn
Deutschland
E-Mail: [9]vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: §
160 GWB Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2
GWB bleibt unberührt.
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht

[10]https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html
§ 135 Unwirksamkeit

[11]https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
6.6.2019
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References

1. mailto:BAAINBwK2.2@Bundeswehr.Org?subject=TED
2. http://www.evergabe-online.de/
3. http://www.evergabe-online.de/
4. http://www.evergabe-online.de/
5. mailto:baainbwe1.3-angebotssammelstelle@bundeswehr.org?subject=TED
6. http://www.evergabe-online.de/
7. http://www.baainbw.de/Vergabe/Unterlagen
8. http://www.baainbw.de/Vergabe/Unterlagen
9. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
10. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html
11. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html

 
 
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