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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Ravensburg - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061010303860345 / 270383-2019
Veröffentlicht :
10.06.2019
Angebotsabgabe bis :
08.07.2019
Dokumententyp : Wettbewerbsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Ravensburg: Dienstleistungen von Architekturbüros

2019/S 110/2019 270383

Wettbewerbsbekanntmachung
Legal Basis:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
TWS Netz GmbH
Schussenstraße 22
Ravensburg
88212
Deutschland
Kontaktstelle(n): André Schute
E-Mail: [1]andre.schute@tws-netz.de
NUTS-Code: DE148

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.tws-netz.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYWNR
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYWNR
I.6)Haupttätigkeit(en)
Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Gas und Wärme

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Realisierungswettbewerb für die Erweiterung des Betriebs- und
Verwaltungsstandorts der TWS in Ravensburg
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Realisierungswettbewerb für die Erweiterung des Betriebs- und
Verwaltungsstandorts der TWS in Ravensburg.

Die TWS Netz GmbH beabsichtigt, ihren bisherigen Betriebs- und
Verwaltungsstandort an der Schussenstraße 22 in Richtung Georgstraße zu
erweitern. Durch die Erweiterung soll Platz für ca. 85
Büroarbeitsplätze und für ein neues Kundenzentrum geschaffen werden.
Weiterhin sind die Errichtung eines modernen Leitstands und die
Schaffung eines Rechenzentrums im Neubau geplant.

Zweck des Realisierungswettbewerbs ist es, alternative
Lösungsvorschläge zu erhalten und einen geeigneten Architekten als
Auftragnehmer für die Planungsleistungen zu ermitteln. Die
anspruchsvollen Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen
Bauen sind durch die Teilnehmer bereits im Wettbewerb zu
berücksichtigen.

Die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe findet in einem nicht offenen
Planungswettbewerb mit vorgeschaltetem Präqualifikationsverfahren
(Teilnahmewettbewerb) und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren nach
SektVO statt. Der genaue Ablauf und die Inhalte werden noch im Laufe
des Verfahrens mitgeteilt. Die Auswahl des Auftragnehmers erfolgt im
Rahmen des dem Wettbewerb nachfolgenden Verhandlungsverfahrens. Ein
Anspruch auf Auftragserteilung besteht nicht.

Der Auslober wird in Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes ,
soweit und sobald die Aufgabe realisiert wird, unter den in § 8 (2) RPW
genannten Voraussetzungen einem der Preisträger die weitere Bearbeitung
mit den Leistungen gemäß HOAI mindestens bis zur abgeschlossenen
Ausführungsplanung übertragen. Es wird darauf hingewiesen, dass kein
Anspruch auf Realisierung besteht.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

1) Vorbemerkung:

Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert
nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird,
sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann zum Nachweis seiner
Eignung (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und
berufliche Leistungsfähigkeit) die Kapazitäten anderer Unternehmen in
Anspruch nehmen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig
von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen
Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der
Vergabestellenachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel
tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine
entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt
wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner
Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1) hinsichtlich
derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der
Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses
Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründe
nach § 123, 124 GWB vorzulegen.

2) Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:

Für die Auswahl und Bewertung wird der Auftraggeber neben
Ausschlusskriterien ein gewichtetes Punktesystem anwenden. Für die
einzelnen Auswahlkriterien werden 0-5 Punkte vergeben.

Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen,
werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht
zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.

In seiner Bewerbererklärung sowie mit den dargestellten Projekten
(Referenzliste) belegt der Bewerber seine Fachkunde,
Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit. Insgesamt macht er
seine besondere Eignung und Kompetenz für die anstehende
Wettbewerbsaufgabe deutlich, die erwarten lässt, dass er einen guten
Lösungsvorschlag macht.

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf
Ausschlussgründe einzureichen:

(a) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht
vorliegen,

(b) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124
GWB,

(c) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),

(d) Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit
von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt, § 73 Abs. 3 VgV,

(e) Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister,

(f) Nachweis der Berufsqualifikation als Architekt.

(g) Referenzen:

(1) Referenz:

Gebäude bis Leistungsphase 3 / Baukosten > 5 Millionen EUR: 1 Punkt,

Gebäude bis Leistungsphase 3 / Baukosten > 10 Millionen EUR: 2
Punkte,

Gebäude bis Leistungsphase 8 / Baukosten > 5 Millionen EUR: 3 Punkte,

Gebäude bis Leistungsphase 8 / Baukosten > 5 Millionen EUR: 4 Punkte,

Gebäude bis Leistungsphase 8 / Baukosten > 10 Millionen EUR: 5
Punkte.

(2) Wettbewerb:

Anerkennung: 1Punkt;

Preis: 2 Punkte;

Gewinn: 3 Punkte.

(3) Nachhaltigkeit:

Fortbildung im Bereich nachhaltiges Bauen(mindestens 16 UE in
2017/2018): 1 Punkt;

Zertifiziertes Gebäude (DIN GB, BNP, LL TED oder vergleichbar) als
Referenz: 2 Punkte.

Bewerber, die 5 oder mehr Punkte erreichen, können sich als Teilnehmer
des Planungswettbewerbs qualifizieren. Erhalten mehr als 20 Bewerber
mindestens 5 Punkte, entscheidet das Los. Die Auslosung erfolgt unter
Aufsicht einer vom Auslober unabhängigen Dienststelle.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen, die gemäß
Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekt tätig und zum
Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind. Nähere Informationen
sind den Teilnahmeunterlagen zu entnehmen.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 26
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
JAUSS+GAUPP Freie Architekten BDA, Friedrichshafen
Hermann Kaufmann + Partner ZT GmbH, A-Schwarzach
Kaden+Lager GmbH, Berlin
Klein Architekten, Budenheim
Peter W. Schmidt Architekten, Pforzheim
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Alle zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten werden ganzheitlich gemäß
nachfolgend aufgeführten Gesichtspunkten beurteilt. Die Beurteilung
erfolgt durchgängig nach einheitlichen Maßstäben, vorbehaltlich
Gewichtung oder geringfügiger Veränderungen durch das Preisgericht aus
den Erkenntnissen der Wettbewerbsarbeiten. Das Preisgericht behält sich
vor, die einzelnen Kriterien zu ergänzen und zu gewichten. Die
dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder
Gewichtung zu betrachten.

Wesentliche Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten sind:

Gestaltung (ggf. differenziert: städtebauliche Einbindung,
Gebäudequalität, Außenraumqualität, nutzer- und aufgabenspezifisches
Image),

Funktionalität (ggf. differenziert: Erschließung, Zugänglichkeit,
Barrierefreiheit, kommunikationsfördernde Flächen und Räume),

Komfort und Gesundheit (ggf. differenziert: Sicherheit, Schallschutz,
Tages-licht, Raumklima),

Wirtschaftlichkeit (ggf. differenziert: Flächeneffizienz,
Nutzungsflexibilität, Lebenszykluskosten),

Ressourcen und Energie (ggf. differenziert: Flächenversiegelung,
Baustoffe, Energiebedarf, Energiebedarfsdeckung,

Allgemeine Anforderungen, z. B. Leistungs- und Programmerfüllung,
Baurecht.
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/07/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an
ausgewählte Bewerber
Tag: 22/07/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Der Auslober stellt für Preise und Anerkennungen sowie ggf.
Bearbeitungshonorare einen Betrag von 90 000 EUR (netto) zur Verfügung.

Die Aufteilung der Wettbewerbssumme ist wie folgt vorgesehen:

1) Preis: 22 500 EUR;

2) Preis: 18 000 EUR;

3) Preis: 13 500 EUR;

4) Preis: 10 000 EUR;

5) Preis: 8 000 EUR.

Anerkennungen: 18 000 EUR

Das Preisgericht kann, wenn es dies einstimmig beschließt, die
Wettbewerbssumme und die Anzahl der Preise anders aufteilen.
IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die
Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Prof. Jörg Aldinger, Aldinger Architekten, Stuttgart (Fachpreisrichter)
Gabriele D'Inka, D'Inka Scheible Hoffmann Lewald Architekten, Fellbach
(Fachpreisrichter)
Jörg Krause, hammeskrause architekten, Stuttgart (Fachpreisrichter)
Martin Bächle, bächlemeid architekten, Konstanz (Fachpreisrichter)
Christopher Höfler, Sacker Architekten, Freiburg (Fachpreisrichter)
Alexander Geiger, Bürgermeister, Stadt Weingarten (Sachpreisrichter)
Dirk Bastin, Baubürgermeister, Stadt Ravensburg (Sachpreisrichter)
Dr. Andreas Thiel-Böhm, Geschäftsführer, TWS Netz GmbH
(Sachpreisrichter)
Helmut Hertle, Geschäftsführer, TWS Netz GmbH (Sachpreisrichter)
Christian Herrling, Leiter Stadtplanungsamt Ravensburg (stv.
Fachpreisrichter)
Nicolas Weckshagen, Fachbereich Planen & Bauen, Stadt Weingarten (stv.
Fachpreisrichter)
Michael Scheible, Bereichsleiter Technik, TWS Netz GmbH (stv.
Sachpreisrichter)
Anton Buck, Bereichsleitung kaufmännische Dienste, TWS Netz GmbH (stv.
Sachpreisrichter)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene
Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in
Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zu Regelung eines allgemeinen
Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus
ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach-
und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.

2) Zur Abgabe des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle
hierzu zur Verfügung gestellten Teilnahmeformulare zu verwenden. Diese
sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar.
Dort sind ebenfalls weitere Informationen zum Verfahren sowie zu der
ausgeschriebenen Leistung abzurufen. Unter dieser Internetadresse
werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder
weitere Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Bewerber
müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar
vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags prüfen, ob seitens der Vergabestelle
zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt
wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985

Internet-Adresse:
[5]https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB) in der Fassung vom 17.2.2016.

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160
GWB verwiesen. Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber
gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt:

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das
gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung
ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über
die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/06/2019

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References

1. mailto:andre.schute@tws-netz.de?subject=TED
2. http://www.tws-netz.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYWNR
4. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYWNR
5. https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx

 
 
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