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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Gummersbach - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061010153759791 / 269855-2019
Veröffentlicht :
10.06.2019
Angebotsabgabe bis :
08.07.2019
Dokumententyp : Wettbewerbsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Gummersbach: Dienstleistungen von Architekturbüros

2019/S 110/2019 269855

Wettbewerbsbekanntmachung
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Oberbergischer Kreis, Der Landrat
Moltkestraße 42
Gummersbach
51643
Deutschland
Kontaktstelle(n): Gabriele Keil-Riegert
E-Mail: [1]gabriele.keil-riegert@obk.de
NUTS-Code: DEA2A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.obk.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y43Y2P6/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
assmann GmbH
Baroper Straße 237
Dortmund
44227
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Christine Dern
Telefon: +49 231-75445-333
E-Mail: [4]dern@assmanngruppe.com
NUTS-Code: DEA52

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.assmanngruppe.com
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y43Y2P6
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Nichtoffener Realisierungswettbewerb Verdichtung des Kreishausareals
in Gummersbach nach §§ 69 ff, 78 ff VgV und RPW 2013
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Kreisverwaltung des Oberbergischen Kreises ist aktuell in einer
Vielzahl von Gebäuden im gesamten Stadtgebiet von Gummersbach
untergebracht. Neben dem Hauptverwaltungsstandort Kreishausareal in
der Moltkestraße ist das Verwaltungspersonal nicht nur in Immobilien,
die sich im Eigentum des Kreises befinden, sondern auch in angemieteten
Gebäuden und Räumlichkeiten verortet.

Der Oberbergische Kreis beabsichtigt, ein realisierbares Konzept zu
entwickeln, das die Unterbringung des Verwaltungspersonals
zukunftsgerichtet, flächenwirtschaftlich und in Einklang mit den
diversen baulichen, technischen und funktionalen Anforderungen
gewährleistet. Dies soll in Form einer Zentralisierung der
Verwaltungsfunktionen am Standort Moltkestraße erfolgen. Das
Raumprogramm hierzu umfasst ca. 9 200 m^2 Nutzfläche.

Das Wettbewerbsgebiet liegt zentral in der Stadt Gummersbach. Um eine
angemessene Lösung zu finden, ist ein Wettbewerb mit 25 Teilnehmern
nach §§ 69 ff, §§ 78 ff VgV und RPW 2013 mit anschließendem
Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 8
VgV vorgesehen. Der Wettbewerb richtet sich an Architekten.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Die Auswahl der 25 Teilnehmer erfolgt nach Überprüfung der
Auswahlkriterien für den Wettbewerb durch den Auslober. Das genaue
Verfahren ist in dieser Ziffer sowie im Bewerbermemorandum beschrieben,
welches auf der Vergabeplattform zur Verfügung steht.

Zwingende Teilnahmevoraussetzung ist, dass innerhalb der
Bewerbungsfrist ein formell ordnungsgemäßer Teilnahmeantrag für den
Wettbewerb eingereicht wird. Maßgeblich hierfür ist der rechtzeitige
Eingang des Teilnahmeantrags auf der Vergabeplattform im Bereich
Teilnahmeantrag.

Für den Teilnahmeantrag ist zwingend das auf der Vergabeplattform zur
Verfügung stehende Bewerbungsformular für die Teilnahme am Wettbewerb
zu verwenden.

Der Teilnahmeantrag muss folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise
enthalten:

Name des Bewerbers (Büroname); bei Bewerbergemeinschaften: Namen
sämtlicher Mitglieder der Bewerbergemeinschaft,

Kontaktdaten des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft,

Bestätigung, dass der Bewerber im Falle seiner Auslosung am
Wettbewerb teilnehmen wird,

Bestätigung, dass sich kein anderes Mitglied der Bürogemeinschaft
bewirbt,

Eigenerklärung zur Anmeldung bei einer Berufsgenossenschaft,

Nachweis über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung
Architekt,

Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§
123-124 GWB und zum Nichtvorliegen eines Teilnahmehindernisses nach § 4
Abs. 2 RPW 2013 (für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw.
Nachunternehmer),

Nennung der natürlichen Person, die den Teilnahmeantrag ausgefüllt
hat,

Eine Nennung von Referenzen ist für den Teilnahmeantrag zum
Wettbewerb nicht notwendig! Teilnahmeanträge sind auf der
Vergabeplattform in Textform hochzuladen. Eine Unterschrift ist nicht
erforderlich.

Auswahlkriterien für die Teilnahme am Wettbewerb sind:

1. Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt für den
bevollmächtigten Vertreter des Bewerbers und den vorgesehenen
Entwurfsverfasser;

2. Nichtvorliegen zwingender Ausschlussgründe nach § 123 GWB;

3. Nichtvorliegen eines Teilnahmehindernisses nach § 4 Abs. 2 RPW 2013;

4. Kein Ausschluss nach § 124 GWB (Ermessen des Auslobers);

5. Zwischen den Bewerbern, die einen frist- und formgerechten
Teilnahmeantrag abgegeben haben, und die die vorstehenden Ziffern 1 bis
3 erfüllen, entscheidet das Losverfahren.

Unter den eingegangenen Teilnahmeanträgen erfolgt anhand der
vorgenannten Auswahlkriterien eine Auswahl von 20
Wettbewerbsteilnehmern sowie 5 weiteren Bewerbern als potentiellen
Nachrückern nach folgendem Verfahren:

Alle Teilnahmeanträge werden formal geprüft. Fehlende Erklärungen und
Nachweise werden unter Setzung einer kurzen Nachfrist vom Auftraggeber
nachgefordert. Formal fehlerhafte oder trotz Nachforderung
unvollständige Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen. Ebenfalls
ausgeschlossen werden Teilnahmeanträge von Bewerbern, bei denen ein
zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein Teilnahmehindernis
nach § 4 Abs. 2 RPW 2013 vorliegt. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen
gemäß § 124 GWB steht ein Ausschluss im Ermessen des Auslobers.

Aus den frist- und formgerecht eingegangenen Teilnahmeanträgen werden
20 Bewerber durch Losverfahren für die Wettbewerbsteilnahme sowie 5
weitere Bewerber als potentielle Nachrücker ausgelost und unverzüglich
benachrichtigt. Ausgeschlossene sowie nicht geloste Bewerber werden
ebenfalls zeitnah benachrichtigt. Fünf weitere Bewerber sind bereits
gesetzt worden.

Die Zulassung der Bewerbung gilt nur für den Planungswettbewerb selbst,
d.h. eine Eignungsprüfung mit Blick auf den im Anschluss an den
Wettbewerb ggf. zu vergebenden Planungsauftrag findet erst im Rahmen
des dann nachfolgenden Verhandlungsverfahrens mit den Preisträgern
statt (vgl. Ziffer VI.3, Nr. 3).

Weitere Informationen sind dem Bewerbermemorandum zu entnehmen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

Architekt (vgl. Bewerbermemorandum)

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 25
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
hmp Architekten Allnoch und Hütt GmbH, Köln
gpac Gerd Priebe Architects & Consultants, Dresden
RKW Architektur +, Düsseldorf
oxen architekten, Köln
Pannhausen + Lindener Architekten GmbH, Köln
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Die eingereichten Arbeiten werden anhand folgender Kriterien beurteilt,
wobei die Reihenfolge der Nennung keine Rangfolge zum Ausdruck bringt:

Städtebauliche und architektonische Qualität,

Raumprogramm und Funktionalität,

Wirtschaftlichkeit (Bau- und Lebenszykluskosten).
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/07/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an
ausgewählte Bewerber
Tag: 13/08/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Für Preise und Anerkennungen stellt der Auslober als Wettbewerbssumme
einen Gesamtbetrag in Höhe von 210 000 EUR inkl. MwSt. zu Verfügung.

Die Aufteilung der Preise ist wie folgt vorgesehen:

1. Preis: 84 000 EUR

2. Preis: 52 500 EUR

3. Preis: 31 500 EUR

2 Anerkennungen à: 21 000 EUR

Eine Änderung der Anzahl und Höhe der Preise sowie der Teilung der
Gesamtsumme auf Preise und Anerkennungen ist unter Ausschöpfung der
gesamten Summe bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichtes möglich.
IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die
Gewinner des Wettbewerbs vergeben: nein
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Jochen Hagt, Landrat, Oberbergischer Kreis
Reinhold Müller, Vorsitzender des Bauausschusses, Vertreter der
FDP/FWO/DU-Fraktion, Oberbergischer Kreis
Ralf Oettershagen, SPD-Fraktion, Oberbergischer Kreis
Michael Stefer, CDU-Fraktion, Oberbergischer Kreis
Heiner Farwick, Architekt und Stadtplaner, Ahaus
Franz-Jörg Feja, Architekt und Stadtplaner, Recklinghausen
Prof. Ulrike Lauber, Architektin, München/Berlin
Martin Halfmann, Architekt, Köln
Prof. Christa Reicher, Architektin und Stadtplanerin, Aachen/Dortmund

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Weitere Informationen sind dem Bewerbermemorandum zu entnehmen.

2. Sämtliche Kommunikation im Bewerbungsverfahren für die Teilnahme am
Wettbewerb, insbesondere das Einreichen etwaiger Fragen durch die
Bewerber und die Beantwortung dieser Fragen durch den Auslober, findet
ausschließlich über die Vergabeplattform Deutsches Vergabeportal (vgl.
Ziffer I.3), dort über die Funktion Kommunikation statt. Telefonisch
oder per E-Mail gestellte Fragen werden nicht beantwortet.

3. Die Entscheidung über die Realisierung des Projektes Verdichtung
des Kreishausareals / Zentralisierung der Kreisverwaltung und die
Beauftragung trifft der Kreistag des Oberbergischen Kreises. Der
Oberbergische Kreis behält sich vor, nach Abschluss des Wettbewerbs
darüber zu entscheiden, ob er das Projekt Verdichtung des
Kreishausareals / Zentralisierung der Kreisverwaltung realisiert oder
nicht. Der Oberbergische Kreis behält sich weiterhin vor, dass diese
Entscheidung über das Ob der Realisierung entweder durch den
amtierenden Kreistag oder erst durch den neuen Kreistag getroffen wird,
der sich im Herbst 2020 konstituiert.

4. Nach Abschluss des Planungswettbewerbs wird der Oberbergische Kreis
im Falle einer positiven Entscheidung für die Realisierung des Projekts
Verdichtung des Kreishausareals / Zentralisierung der Kreisverwaltung
ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 14 Abs. 4
Nr. 8 VgV mit den Preisträgern des Wettbewerbs durchführen. Der
Oberbergische Kreis wird die Preisträger dann zur Teilnahme an den
Verhandlungen auffordern und gemäß § 80 Abs. 1 VgV die Vorlage der zum
Nachweis der Eignung zur Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren und zur
Ausführung des Planungsauftrags erforderlichen Unterlagen verlangen.
Gemäß § 70 Abs. 2 VgV bereits jetzt bekannt gemachte Eignungsnachweise
und Eignungskriterien für das spätere Verhandlungsverfahren sind die
Folgenden:

a) Eignungsnachweise:

Aa) Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung
Architekt;

Bb) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender Ausschlussgründe nach
§ 123 GWB;

cc) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen fakultativer Ausschlussgründe
nach § 124 GWB;

Dd) Eigenerklärung, dass der Bieter / die Bietergemeinschaft über eine
ausreichende Berufshaftpflichtversicherung (Personen-, Sach-,
Vermögensschäden jeweils 5 Mio. EUR, 2-fach maximiert) verfügt bzw.
diese im Auftragsfall abschließen wird;

Ee) Referenzen des Bieters / der Bietergemeinschaft über in den letzten
5 Jahren (Stichtag für die Übergabe an den Bauherrn: 1.1.2014 bis zum
Tag des Preisgerichts) erbrachte Planungsleistungen, die mit den zu
vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sind.

b) Eignungskriterien:

Referenzen des Bieters / der Bietergemeinschaft über in den letzten 5
Jahren (Stichtag für die Übergabe an den Bauherrn: 1.1.2014 bis zum Tag
des Preisgerichts) erbrachten Planungsleistungen, die mit den zu
vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sind. Mindestanforderungen,
ohne die die Eignung nicht bejaht werden kann, sind:

Aa) Mindestens eine Referenz Objektplanung (mindestens 8 000 m^2 BGF,
mindestens Leistungsphasen 2 bis 5) nach § 34 HOAI;

Bb) Mindestens eine Referenz Objektplanung (mindestens Honorarzone IV,
mindestens Leistungsphasen 2 bis 5) nach § 34 HOAI.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland, c/o Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-10
Köln
50667
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:

der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Nach § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nur
festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber
durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht
worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung
der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der
Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Rheinland, c/o Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-10
Köln
50667
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/06/2019

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4. mailto:dern@assmanngruppe.com?subject=TED
5. http://www.assmanngruppe.com/
6. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y43Y2P6

 
 
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