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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Haßfurt - Architekturentwurf
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019061010151859775 / 269856-2019
Veröffentlicht :
10.06.2019
Angebotsabgabe bis :
06.07.2019
Dokumententyp : Wettbewerbsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Produkt-Codes :
71220000 - Architekturentwurf
71400000 - Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Haßfurt: Architekturentwurf

2019/S 110/2019 269856

Wettbewerbsbekanntmachung
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadtverwaltung Haßfurt
Deutsch
Hauptstraße 5
Haßfurt
97437
Deutschland
Kontaktstelle(n): Stadtplanung
Telefon: +49 9521688145
E-Mail: [1]Robert.Barth@Hassfurt.de
Fax: +49 9521688281
NUTS-Code: DE267

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.Hassfurt.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Wettbewerb wird von einer zentralen Beschaffungsstelle organisiert
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=16777
0
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]www.hassfurt.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neugestaltung Bahnhofsareal mit ZOB
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71220000
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71400000
71000000
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Wettbewerbsaufgabe umfasst die bauliche Gestaltung und die
funktionale Neuorganisation des Busbahnhofs mit der Umgestaltung des
Bahnhofsplatzes, die Neuordnung der Parkierung, einschl. P&R-Anlagen,
die Aufwertung der Verkehrs- und Freiflächen mit Verbesserung der
Wegeanbindungen (Altstadt, Floriansplatz, EZO-Kreisel und Kreisverkehr
Mittlere Mühle im Ideenbereich), die Einbindung der barrierefreien
Umgestaltungen des Bahnhofs (DBAG), die Verbesserung der Zufahrt zur
Altstadttiefgarage, das Aufzeigen von evtl. alternativen
Nutzungsspektren für das Bahnhofsgebäude, die Prüfung ergänzender
Nutzungen z. B. Jugend + Kultur, Handel + DL, Wohnen, die Verbesserung
der Fuß und Radwegeanbindungen, um die südlich gelegene Altstadt besser
einbinden zu können (Ideenbereich).

Der Wettbewerb wird

a) mit vorgeschaltetem Teilnahme-Auswahlverfahren, gemäß VgV, Abschnitt
6,

b) in der Wettbewerbsdurchführung gemäß RPW 2013 und

c) mit nachfolgendem Verhandlungsverfahren zur Auftragsvergabe nach VgV
durchgeführt.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Alle Bewerber/-innen, die die formalen Kriterien ausnahmslos erfüllen
und den formalen Nachweis der Eignungskriterien erbracht haben,
qualifizieren sich für die Teilnahme am Wettbewerb. Sollten mehr
Bewerbungen zugelassen werden als Teilnehmer am Planungswettbewerb
vorgesehen sind, erfolgt die Auswahl der Teilnehmer /-innen durch
separate Losziehung.

Für die Teilnahme am Auswahlverfahren sind die nachfolgenden Unterlagen
digital (an [5]fpz@fpz-zeese.de) in der genannten Reihenfolge in
insgesamt einer PDF-Datei einzureichen:

Zulassungskriterien:

A) Fristgerechter und vollständiger Eingang der Bewerbung;

b) Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation durch aktuellen
Nachweis der Berufszulassung (z. B. Kammerausweis);

c) Bewerbererklärung zur Teilnahme am Wettbewerb mit eigenhändiger
Unterschrift aller Teilnahmeberechtigten (bei Bewerbergemeinschaften
Angabe des Federführenden Bewerbers) inkl. Erklärung, dass die
Ausschlusskriterien des § 123 und § 124 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) nicht Bestehen,

d) Nachweis der fachlichen Eignung, wie nachfolgend dargestellt.

Eignungskriterien (formal):

a) Referenzprojekt 1: Umsetzung eines Projektes vergleichbarer
Aufgabenstellung (Umgestaltungsmaßnahme im öffentlichen Raum,
innerörtliche Verkehrs- und Freianlagen), Baukosten mind. 1,5 Mio EUR
brutto (ohne Infrastruktur, Leitungen etc.), Leistungsanteil mind. LPH
1 5 und KüOL gemäß HOAI, Umsetzungszeitraum ab 2004, maximal eine
Seite im Format A3 quer (mit Eintragung des Büronamens in der rechten
oberen Ecke).

b) Referenzprojekt 2: Wettbewerbserfolg (Preise oder Anerkennung) aus
einem regulären Wettbewerbsverfahren (nicht Verhandlungsverfahren,
Mehrfachbeauftragung) Wettbewerbs-Erfolg nach dem 1.1.2004 oder eine
Auszeichnung eines realisierten Projektes (z. B. BDA Auszeichnung guter
Bauten, Kammerauszeichnung Beispielhaftes Bauen, Dt. Städtebaupreis ),
Realisierung des Projektes nach dem 1.1.2000. Je Projekt maximal eine
Seite im Format A3 quer (mit Eintragung des Büronamens in der rechten
oberen Ecke).

Bewerbungsunterlagen:

Für die Bewerbung sind folgende Unterlagen einzureichen:

1) Formular Bewerbererklärung,

2) Nachweis Referenzprojekt 1 (max. 1 A3),

3) Teilnahmeberechtigung (z. B. Eintragungsurkunde Architektenkammer),

4) Erklärung Teilnahmehindernis i.S. von § 4 Abs. 2 RPW 2013 und
Auschlusskriterien nach §§ 123, 124 GWB.

Die vorgegebenen Formblätter sind zu verwenden. Diese können beim
Staatsanzeiger oder auf der Internetseite des wettbewerbsbetreuenden
Büros unter [6]www.fpz-zeese.de eingesehen und heruntergeladen werden.
Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 6.7.2019 einzureichen an:
[7]fpz@fpz-zeese.de

Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht zugelassen und werden zur
Zulassung nicht herangezogen.

Referenzen und Nachweise werden nicht beurteilt.

Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Stadtplanern und/oder
Landschaftsarchitekten. Die Hinzuziehung von Verkehrsplanern als
Berater wird dringend empfohlen. Dies gilt auch für die vorab
ausgewählten Teilnehmer. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und
juristische Personen, die die in der Bekanntmachung/Auslobung genannten
fachlichen Anforderungen und sonstigen Zulassungsvoraussetzungen
erfüllen.

Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates am Tag der
Bekanntmachung die Berufsbezeichnung
Architekt/Stadtplaner/Landschaftsarchitekt führen dürfen. Ist die
Berufsbezeichnung im Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, ist ein
Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis zulässig,
dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU (ABI. EU Nr. L
354/132) über die Anerkennung von Berufsqualifikationen entspricht.

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen
gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen oder der
bevollmächtigte Vertreter und Verfasser der Wettbewerbsarbeit die
genannten Anforderungen an natürliche Personen erfüllt.

Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind
teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Gemeinschaft die
fachlichen Anforderungen und die Gemeinschaft insgesamt die sonstigen
Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Die Bewerbergemeinschaft hat einen
bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung
verantwortlich ist.

Als Teilnahmehindernisse gelten die unter RPW § 4 Abs. 2

Beschriebenen Kriterien. Berater, Fachplaner, Sachverständige
Unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.

Für das Verhandlungsverfahren im Anschluss an den Wettbewerb werden von
allen preistragenden Teilnehmern die folgenden Eignungskriterien
abgefragt und Nachweise gefordert:

a) min. 2 Architekten und 1 Stadtplaner und/oder 1 Landschaftsarchitekt
gem. § 48 (3) Nr. 1 VgV (ggf. mit Eignungsleihe gem. § 47 VgV),

b) Nachweis zum Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung für
Planerleistungen mit einer Mindestdeckungssumme von 3 000 000 EUR für
Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. die
entsprechende Deckungszusage einer Versicherung im Auftragsfall
(zweifach maximiert).

c) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt nach BW
Vergabe- und Tariftreuegesetz.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

Architekt, Stadtplaner, Landschaftsarchitekt

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Höchstzahl: 15
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
Baur Consult Architekten und Ingenieure, Haßfurt
HÄHNIG GEMMEKE Freie Architekten BDA, Tübingen
Hirner und Riehl Architekten und Stadtplaner PartGmbB, München
Holl Wieden Partnerschaft Stadtplaner und Architekten, Würzburg
MORPHO-LOGIC Architekten BDA Stadtplaner, München
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Kriterien für die Bewertung der Projekte/Wettbewerbsbeiträge:

Qualität des städtebaulichen Gesamtkonzeptes,

Städtebauliche Qualitäten,

Freiraumqualitäten,

Verkehrliche Funktionalität,

Verknüpfung der Stadtbereiche,

Nachhaltigkeit (Funktionalität, Konstruktion und Wirtschaftlichkeit,
ökologisch Anforderungen, Umweltqualität, Baumbestände etc.).

Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar. Das
Preisgericht behält sich vor, die angegebenen Kriterien zu
differenzieren und eine Gewichtung vorzunehmen.
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/07/2019
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an
ausgewählte Bewerber
Tag: 25/07/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Die Wettbewerbssumme ist ermittelt auf der Basis von Honoraranteilen
für die Leistungen des städtebaulichen Entwurfs (gem. Merkblatt 51
AKBW) sowie der HOAI, § 34 (Objektplanung Gebäude), § 39 (Objektplanung
Freianlagen) und § 47

(Objektplanung Verkehrsanlagen). Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) wird
zusätzlich vergütet.

Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen:

1) Preis (ca. 40 %) 49 000 EUR, netto;

2) Preis (ca. 30 %) 37 000 EUR, netto;

3) Preis (ca. 20 %) 25 000 EUR, netto;

2) Anerkennungen (ca. 10 %) 2 x 6 500 EUR netto.

Im Auftragsfall wird das Preisgeld mit dem Auftragshonorar für die
Planungsleistungen zur Realisierung verrechnet. Das Preisgericht ist
berechtigt, die Gesamtsumme durch einstimmigen Beschluss anders zu
verteilen.
IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

Die Preisgelder und Preisgerichtshonorare werden vom Auslober
ausgezahlt.
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die
Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Fachpreisrichter (alph.)
1) Werner Binotto, Architekt, Kantonsbaumeister St. Gallen
2) Peter Brückner, Architekt und Stadtplaner, Tirschenreuth
3) Manfred Grüner, Architekt, Reg. Ufr., Leiter SG 34, WÜ
4) Stefanie Jühling, Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin, MÜ
5) Prof. Johannes Kappler, Architekt und Stadtplaner, NÜ
6) Prof. Dita Ley, Architektin und Stadtplanerin, Stuttgart
7) Prof. Martin Schirmer, Architekt und Stadtplaner, WÜ
8) Prof. Wolfgang Fischer, Architekt, Würzburg
Stellvertreter Fachpreisrichter
9) Bernhard Joos, Architekt, Unt. Denkmalbehörde LRA, Haßfurt
10) Alexander Zeller, Architekt, Reg. Ufr., SG 34, WÜ
Sachpreisrichter
1) Erster Bürgermeister Günther Werner
2) Wolfgang Braun, Amtsleiter Bauamt Stadt Haßfurt
3) Wolfgang Hömer, Kämmerer Stadt Haßfurt
4) Stefanie Schilling, Stadtratsfraktion CSU/Junge Liste
5) Jürgen Bätz, Stadtratsfraktion Wählergemeinschaft
6) Manfred Finster, Stadtratsfraktion SPD
7) Annette Marquardt, Stadtratsfraktion B90/Die Grünen/Liste für
aktiven Umweltschutz
Stellvertreter Sachpreisrichter
8) Stephan Schneider, Leiter Hauptamt, Geschäftsleitung
9) Robert Barth, Stabsstelle Stadtplanung
Berater
Prof. Hartmut Topp, Verkehrsplaner, Kaiserslautern
Hartmut Müller, Leiter Lokale Nahverkehrspläne VGN NÜ

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Termine 2019 (Auszug):

25.7.2019 Ausgabe/Versand der Wettbewerbsunterlagen,

Bis 11.9.2019 schriftliche Rückfragen,

16.9.2019 Kolloquium: Beantwortung von Rückfragen/Ortsbegehung,

21.10.2019 Einlieferung der Planunterlagen,

25.10.2019 Einlieferung Modell,

29.11.2019 Preisgericht.

Zuschlagskriterien zur Auftragsvergabe und im Verhandlungsverfahren:

Wettbewerbsergebnis 50 %,

Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses (unter Würdigung des
Preisge Richtsprotokolls) 20 %,

Projektumsetzung (Wirtschaftlichkeit, Kosten und Terminplanung) 15 %,

Team (Projektleiter, Projektbearbeiter), Gesamteindruck der
Vorstellung 10 %,

Honorarangebot, Nebenkosten 5 %.

Die Ausloberin wird nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens gem. § 3
Abs 4b VgV mit allen Preisträgern über den Auftrag verhandeln. Die
Ausloberin behält sich gemäß §17 Abs. 11 VgV das Recht vor, an den
Wettbewerbsgewinner zu vergeben ohne in Verhandlungen mit den anderen
Preisträgern einzutreten.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postfach 606, Promenade 27
Ansbach
91522
Deutschland
Telefon: +49 981531277
Fax: +49 981531837
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Antrag auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens und der
Vergabeentscheidung ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb
von 10 Kalendertagen gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB),

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB),

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 3
GWB),

4) mehr als 15 Kalendertage nach Absendung der vorläufigen Absagen in
Briefform, beziehungsweise mehr als 10 Kalendertage bei Absendung per
Fax oder E-Mail vergangen sind (§ 134 Abs. 2 GWB),

5) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§
160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/06/2019

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1. mailto:Robert.Barth@Hassfurt.de?subject=TED
2. http://www.Hassfurt.de/
3. https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=167770
4. http://www.hassfurt.de/
5. mailto:fpz@fpz-zeese.de?subject=TED
6. http://www.fpz-zeese.de/
7. mailto:fpz@fpz-zeese.de?subject=TED

 
 
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